Saison: 23/24

SV Langenweddingen vs SV Eiche 05 Biederitz

23:23 – KEIN leistungsgerechtes Unentschieden

Zum Spitzenspiel der männlichen A- Jugend in der Sachsen- Anhaltliga waren die Biederitzer beim SV Langenweddingen geladen. Der Zweite gegen den Dritten versprach eine spannungsgeladene Partie und die Biederitzer zeigten zu Beginn ein ordentliches Angriffsspiel. Der Ball lief gut durch die Reihen und die ersten Chancen wurden genutzt. In der Abwehr hatten die Gäste jedoch nicht immer den nötigen Zugriff gegen die schnellen und wendigen Langenweddinger Jungs. Dies änderte sich mit der Umstellung des Deckungssystems auf eine 6:0- Variante, denn Maksymilian Beres und Jason Thielecke schlossen nun die Lücken im Innenblock und waren auch Garanten im Angriff für mehr Gefahr aus dem Rückraum. Aus einem 4:6- Rückstand nach 12 Minuten wurde so eine verdiente 10:8- Führung. Bis zur Pause beim Stand von 13:12 behielten die SVE- Youngster nun die Führung und auch die Kontrolle über das Spiel. Die zweite Halbzeit begannen die Biederitzer Jungs weiter sehr konzentriert und abgeklärt. Mit Torgefahr durch das Duo Lukas Hesse/Jason Thielecke aus dem Rückraum oder gut durchgespielt auf den starken Marius Hammecke über Linksaußen wurde das Polster weiter auf 19:16 (47.) ausgebaut. Ab Mitte der zweiten Halbzeit wurden dann Zeitstrafen an die Gäste verteilt, allerdings ohne erkennbaren Grund und der Heimsieben somit Ballgewinne zugesprochen, wobei der unparteiische Zuschauer nur mit dem Kopf schütteln konnte. Nach 54 Minuten wurde so wieder beim Stand von 21:21 Gleichwertigkeit auf der Anzeigetafel hergestellt. In den letzten Minuten ließen sich die Biederitzer dann nicht aus dem Konzept bringen. Wenige Fehler, Mut und ein gutes Zeitmanagement im Angriff sowie eine kämpfende Abwehr waren Garanten in dieser wichtigen Phase. Lukas Paul Hesse konnte dann bei drohendem Zeitspiel 16 Sekunden vor dem Abpfiff zur 23:22- Führung einnetzen.

Der folgende schnelle Angriff der Heimsieben konnte nahe der Mittellinie per Freiwurf gestoppt werden und die Zeit lief ab. Doch wer nun dachte das Spiel sei vorbei, sah sich getäuscht, denn angeblich hatten die Schiedsrichter die Zeit angehalten. Danach wurden ohne erkennbaren Grund gelbe und rote Karten an die Biederitzer Bank verteilt. Das Spiel wurde schließlich mit einer Restlaufzeit von drei Sekunden angepfiffen und dann doch wieder nicht. Der Anwurfpunkt des Freiwurfes wurde anschließend nahe des 9- Meter verlegt, ehe die Anzahl der Biederitzer  auf vier korrigiert wurde, weil angeblich eine zweite Rote Karte an die Bank gingen. Letztendlich wurde der letzte Angriff angepfiffen und die Langenweddinger glichen zum 23:23 aus, wobei die dafür aufgewendete Zeit vermutlich auch länger war als die drei Sekunden waren. „Beide Mannschaften haben fair auf sehr hohem Niveau gespielt und gekämpft. Leider war dies auf Schiedsrichterseite nicht der Fall. So viel Kopfschütteln und gleichzeitig Zuspruch aus beiden Fanlagern und von unbeteiligten Dritten habe ich noch nie bekommen.“, war vom fassungslosen Biederitzer Trainer Dirk Hesse nach dem Spiel zu hören.

Biederitz: Wohl – Hammecke (7), Schmidt (2), Hesse (5), Maffert (1), Warnecke (3), M. Beres (1),Kapsch, Kliem, Hartmann, Thielecke (4), Czommer, Steinweg

 

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HSG Ehle II vs Barleber Handball Club e. V.

Zwischen Handballhimmel und -hölle
Völlig unterschiedliche Gefühlswelten bei der HSG Ehle am Wochenende: Während die erste Mannschaft auf dramatische Weise einen Auswärtserfolg feierte, wollte beim Nordliga-Team kaum etwas zusammenlaufen. Während sich die Sachsen-Anhalt-Liga-Truppe mit einem denkbar knappen Erfolg beim USV Halle in die Weihnachtspause verabschiedete, bietet sich in der Nordliga für die C-Jugend-Handballer aus Gommern und Biederitz noch eine Chance zur Wiedergutmachung für die jüngst erlittene Heimpleite: Am Sonntag führt der Weg zum abschließenden Hinrundenduell nach Goldbeck.
Nordliga mJC: HSG Ehle II – Barleber HC 24:28 (9:16)
Wie sich später im Spiel zeigen sollte, hat auch die HSG-Reserve wie die Konkurrenz aus Barleben das Zeug dazu, um Platz drei mitzuspielen. Coach Stefan Bußmann erkannte jedoch recht früh das große Aber: „Mit der Leistung vom Wochenende nicht. Es beginnt mit der Erwärmung und endet mit dem Halbzeitpfiff, dass uns Körperspannung, Emotionalität und Mentalität völlig fehlen. Sich gegenseitig zu pushen, lässt sich auch nicht trainieren.“ Entsprechend wenig ging es während der Pause  in der Gastgeberkabine um Taktik. „Die Frage lautete: Wollen wir zusammen fighten oder das Spiel nur über uns ergehen lassen?“ Die Mannschaft entschied sich für Ersteres.
In der Abwehr nun weitaus wacher und griffiger, kam die HSG II vermehrt zu einfachen Kontertoren und den Gästen zusehends näher. Auch wenn es nicht mehr zur endgültigen Wende reichen sollte, hatten die Hausherren zumindest einen Teilerfolg verbucht und die zweite Hälfte mit drei Treffern Vorsprung für sich entschieden. „Das war ein Fingerzeig, was möglich gewesen wäre. Barleben war kein Übergegner, aber aufgrund unserer Schlafmützigkeit im ersten Abschnitt hätten wir einen Sieg nicht verdient gehabt. Zugleich sollte uns diese Partie eine Mahnung sein, im Rückspiel von der ersten Sekunde an alles reinzuwerfen.“ In diesem Fall dürfte schließlich auch ein Medaillenplatz kein reines Wunschdenken bleiben.
HSG Ehle II: Schrank – Wesner (1), Sens (7/1), Bittner (9/2), Theuerkauf (3), C. Kollack, Kloth (4), Werban
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HSV Magdeburg vs SV Eiche 05 Biederitz

Positive Ansätze trotz Niederlage

Die weibliche D- Jugend des SV Eiche 05 Biederitz musste sich beim Ligaprimus HSV Magdeburg mit 13:29 (9:16) geschlagen geben. „Wir ziehen ziemlich schnell den Kopf ein, obwohl das eigene vorhandene Potential durchaus da ist“, war man sich nach Spielende im Biederitzer Lager einig. Allerdings war auch erkennbar, dass gegenüber den Vorjahren, wo der Respekt schon beim Umziehen allgegenwärtig war, eine Steigerung ersichtlich ist, da es reichlich Phasen gab, wo die Gäste im Zusammenspiel glänzen konnten. Im ersten Spielabschnitt blieben die Gäste bis zur neunten Minute beim 4:6- Rückstand durchaus auf Augenhöhe, ehe sich die Landeshauptstädter Schritt für Schritt (9:5 und 12:7) absetzen konnten. Nach zwanzig Minuten stand schließlich eine 16:9- Führung für die HSV- Mädels zu Buche. Auch der Re- Start lief dann ganz nach Wunsch für die Gastgeber, die bis zur 29. Minute vier weitere Treffer zum 20:9 nachlegen konnten. Der Biederitzer Nachwuchs mühte sich zwar sichtlich, traf jedoch in den zweiten zwanzig Minuten lediglich noch viermal in das gegnerische Gehäuse. „Eine verdiente Niederlage ohne Frage, bei der wir unser aber weitaus besser als in den Vorjahren verkauft haben“, meinte schließlich der Biederitzer Trainer Stephan Holzgräbe nach der 13:29- Niederlage. Für die Biederitzer wird es in den verbleibenen vier Staffelspielen darum gehen, den zweiten Tabellenplatz vor den Magdeburger Vertretungen FSV 1895 und BSV 93 zu behaupten, um in das angestrebte Final- Four ab Februar einzuziehen.

Biederitz: Rose – Kuhnert (7), Holzgräbe, L. Thielicke, Kupietz, Treutler, Ziebarth (3/1), Fricke (2), Schiller, Theuerkauf, M. Thielicke (1)

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SV Eiche 05 Biederitz vs TSG Calbe/Saale

21:31 – Gegner klar besser

Die männliche D- Jugend des SV Eiche 05 Biederitz musste sich im Heimspiel gegen die TSG Calbe klar mit 21:31 (10:16) geschlagen geben. „Vor allem im ersten Spielabschnitt sind wir an uns selbst gescheitert, da wir unzählige Möglichkeiten nicht im Tor unterbringen konnten“, begründete der Biederitzer Trainer Michael Tschirschwitz den 10:16- Halbzeitrückstand, der trotz ordentlicher Deckungsarbeit nicht unverdient daher kam. In der zweiten Hälfte legten die Jungs von der Saale schnell drei Treffer zum 19:10 nach und wurden auch fortan ihrer Favoritenrolle gerecht. Das Ziel der Gastgeber war es dagegen, nicht höher als mit zehn Toren von der „Platte“ zu gehen. Das sollte schließlich in der verbleibenen Spielzeit gelingen, da die SVE- Youngster zumindest in Sachen Einstellung und Moral sehr gut unterwegs waren. Der TSG- Nachwuchs führte zwar eine Minute vor Ultimo mit 31:19, ehe der beste Biederitzer Torschütze Luca Stielke (zehn Treffer) per Doppelschlag zum 21:31- Endstand einnetzen konnte. „Die langen Pausen in der Saison tun den Jungs mit Sicherheit nicht gut. Die zweite Hälfte war dann schon besser von uns…“, meinte Tschirschwitz und bescheinigte seiner Sieben, bei der Daniel Faber sein erstes Saisontor erzielen konnte, somit eine Leistungssteigerung im Laufe der Begegnung.

Biederitz: Danisch – Lehr (2), Wägener (1), Knörich, Stielke (10/1), Reim, Faber (1), Berger, Kalsdorf, Wontraba (2), Bierdümpfl, Jantz (4), Burgold (1), Bienas, Unger

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TSV Niederndodeleben vs SV Eiche 05 Biederitz

32:10- Sieg nach langer Pause

Die weibliche E- Jugend des SV Eiche 05 Biederitz hat nach fast achtwöchiger Auszeit wieder erfolgreich in den Punktspielalltag zurückgefunden. Nach erwartbaren Anlaufschwierigkeiten in Durchgang eins (13:8) gab es schließlich einen hohen 32:10- Auswärtserfolg beim TSV N.dodeleben. Die Gäste kamen schwer aus den Startlöchern und hatten nach neun Minuten ebenso drei Treffer vorzuweisen wie der Gastgeber, der es fortan schwerer hatte, gegen die Biederitzer Hintermannschaft Tore zu erzielen. Der SVE- Nachwuchs erspielte sich im weiteren Verlauf Vorteile, was sich auch in den Zwischenständen 7:5 (15.) und 9:6 (17.) wiederspiegelte. Auch die Treffsicherheit der beiden Haupttorschützen Romy Tschirschwitz und Lilly Hauenschild war schließlich ein Grund, warum die Gäste eine beruhigende 13:8- Führung mit in die Kabinen nehmen konnten. Die zweiten zwanzig Minuten gestalteten sich dann recht eindeutig zu Gunsten der Biederitzer, die besonders im Deckungsverhalten noch zuzusetzen hatten und dem gastgebenen TSV lediglich noch zwei Treffer gestatteten. Lilly Hauenschilds Sechserpack zum 19:8 nach 24 Minuten läutete so eine torreichere zweite Hälfte ein, in der die Gäste deutlich zielstrebiger unterwegs waren, auch wenn längst nicht alle herausgespielten Möglichkeiten ihr Ziel fanden. „Die Abschlussschwäche verfolgt uns nach wie vor. Daran gilt es weiterhin in den Trainingseinheiten zu arbeiten“, meinte die Biederitzer Trainerin Jana Tschirschwitz nach dem Schlusspfiff sowie einem noch klaren 32:10- Erfolg in der Börde.

Biederitz: Bruchmüller – Tschirschwitz (9), Wiehe, Brockhausen, Genth (6), Lindeke, Hauenschild (14), Falkenberg, Kobilke (1), Grunert (2)

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SV Eiche 05 Biederitz vs SV Langenweddingen

„Tagessieger“: SV Eiche 05 überrollt SVL mit 29:16

Der Handball- Verbandsligist SV Eiche 05 Biederitz hatte am Sonnabendabend im Duell der Verfolger gegen den SV Langenweddingen deutlich die Nase vorn. Nach einer 12:9- Halbzeitführung sprang schließlich ein in dieser Höhe nicht erwarteter 29:16- Erfolg heraus, bei dem Moritz Steinweg achtmal traf und zudem Max Held neun Strafwürfe sichern verwandeln konnte.

Auf die Frage, ob seine Biederitzer denn nun die Gewinner des Tages sein würden, da es im anderen Spitzentreffen zwischen Stassfurt II und Westeregeln eine Punkteteilung gab, antwortete der Biederitzer Trainer Peter Pysall kurz angebunden: „Das ist eher nebensächlich. Wir wollten unsere Serie ausbauen und schauen in erster Linie auf unsere eigene Leistung.“ Und was er da spätestens in den zweiten dreißig Minuten zu sehen bekam, dürfte ihn und die etwa 180 Zuschauer sehr erfreut haben.
„Wir haben offensiv deckend begonnen, was nicht wirklich von Erfolg gekrönt war“, erinnerte sich der SVE- Coach an die Anfangsphase, in der seine Mannen zwar schnell 3:1 (4.) vorn lagen, sich aber wenig später mit 3:5 (12.) im Hintertreffen sahen, da die Hintermannschaft wiederholt ins Schwimmen kam und in vielen 1:1- Situationen nur zweiter Sieger war. Die Umstellung auf eine 6:0- Abwehr war dann auch der Grundstein zum anschließenden 6:0- Lauf, der nach 22 Minuten in einer 9:5- Führung mündete, weil endlich Stopfouls mit der nötigen Aggressivität zum Tragen kamen. In der Folge schlossen die robust zu Werke gehenden Gäste (acht Zeitstrafen) zwar zum 9:7 (26.) auf, mussten aber schließlich doch mit einem Dreitorerückstand (12:9) den Weg in die Kabinen antreten.
Hochkonzentriert starteten dann die Gastgeber auch in den zweiten Spielabschnitt, die mit aggressiver Deckungsarbeit (Urban, Wohl) viele Ballgewinne verbuchen konnten. Schnelle Gegenstöße über die erste bzw. zweite Welle waren die Folge und führten nach 36 Minuten zum vorentscheidenen 16:9. Ein Garant war einmal mehr SVE- Schlussmann Andy Gronemeier, der mit zahlreichen Paraden viele Gegenstöße einleiten konnte, die seine Vorderleute bis zur 46. Minute zum 20:12 veredeln konnten. In den verbleibenen Minuten gönnte Pysall all seinen Schützlingen noch Einsatzzeiten, die vor allem die Youngster Lukas Hesse und Maksymilian Beres zu nutzen wussten. Verzichten konnte Pysall dagegen auf seinen Shooter Bennet Daßler, der sich zwar angeschlagen in den Dienst der Truppe stellte, aber ruhige und schön anzusehende sechzig Minuten auf der Bank verbringen konnte.
So bejubelten die Biederitzer schlussendlich einen verdienten 29:16- Erfolg, den Trainer Peter Pysall dann auch ins richtige Licht rücken wollte. „Eine geschlossene Mannschaftsleistung mit Aufs und Abs. Man muss bedenken, dass viele Spieler wie Mo Steinweg kaum oder gar nicht trainieren und auch ein Taktiktraining in der Woche nicht wirklich möglich war“, gab der Verantwortliche dem Auftreten seiner Sieben einen noch ganz anderen Stellenwert.
Nach all diesen positiven Erkenntnissen wird dann auch im Biederitzer Lager sowohl beim Trainer als auch bei den Spielern der ein oder andere zufriedene Blick über die aktuelle Situation in der Tabelle gegangen sein…

Biederitz: Gronemeier, Seidel, Wetzel – Urban (3), Holzgräbe, Daßler, Kinast (2), Hesse (3), Beres, Held (9/9), Steinweg (8), Schneider (1), Wohl (1), Hartmann, Lu. Exner (1), Eix (1)

SVL: Pfahl, Kleinert – Lücke (3), Knorr (8/3), Senkler, M. Oeltze, Bollmann, Deutscher (1), Brünig, Heine (1), Wilhelm (2), Wundrack, N. Oeltze, Kolm, Rohr (1)

Siebenmeter: Eiche 9/9, SVL 4/3

SVE vs. SVL: Duell der Verfolger

Am Sonnabend um 17:30 Uhr treffen in der Biederitzer Ehlehalle zwei Traditionsvereine im Duell der Verfolger gegeneinander an. Dabei empfängt der Rangzweite SV Eiche 05 (17:5 Punkte) den unmittelbaren Tabellennachbarn SV Langenweddingen, der aktuell 15:5 Zähler vorzuweisen hat.

An diesem Wochenende treffen in der Verbandsliga- Nord die ersten vier Mannschaften des aktuellen Rankings aufeinander. Während der Spitzenreiter HV RW Stassfurt II (20:2) in eigener Halle den Rangvierten Wacker Westeregeln (15:5) erwartet und dort seinen komfortablen Platz an der Sonne behaupten möchte, geht es neunzig Minuten später in der Ehlehalle um den wohl in naher Zufunft einzig ernsthaften Verfolger. Auch wenn noch nicht einmal die Hinrunde komplett absolviert ist, dürfte ein möglicher Fünfpunkterückstand für den Unterlegenden in den nächsten Wochen ein schwerwiegender Aspekt sein. „Natürlich haben wir auch einen Blick für die Tabelle übrig, müssen aber in erster Linie zunächst unsere eigenen Hausaufgaben machen“, streift der Biederitzer Trainer Peter Pysall die nackten Zahlen zunächst von sich.
Dies dann aber auch völlig zurecht, denn die Aufgabe „Bördekräne“ aus Langenweddingen war schon in der letzten Saison eine Schwierige. „Damals haben wir kurz vor Schluss mit zwei Toren in Rückstand gelegen und noch mit Ach und Krach einen Teilerfolg verbuchen können“, erinnert sich Pysall, der aber natürlich auch im Hinterkopf hat, dass das Rückspiel in der Sporthalle „Am Heßberg“ im Februar diesen Jahres mit 29:21 klar an seine Schützlinge ging.
Die Langenweddinger waren bisher in fremden Gefilden eher durchschnittlich unterwegs. Zwar stehen drei Doppelpunktgewinne beim SV Germania Borne, Post SV Magdeburg und beim Barleber HC zu Buche, aber auch zwei Niederlagen bei der Reserve der TSG Calbe und in Westeregeln. Am letzten Wochenende taten sich die Mannen um Haupttorschütze Mathias Knorr, er liegt mit 82 Treffern aktuell auf Rang eins vor dem Biederitzer Bennet Daßler (67), sehr schwer und schlugen erst mit einem Treffer in der Schlusssekunde den Liganeuling HSV Haldensleben II mit 31:30.
Einig wird man sich indes an der Ehle sein, dass lediglich dreißig ordentliche Minuten wie am letzten Wochenende in Barleben beim schlussendlichen 36:26- Erfolg nicht reichen werden, um im Duell der Jäger als Sieger vom Feld zu gehen. Sollte dies dann aber doch gelingen, ist mit Sicherheit auch ein Blick in Richtung Stassfurt erlaubt…

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HSV Magdeburg vs HSG Ehle II

HSG Ehle II gibt richtige Antwort
Acht Zeitstrafen, eine Rote Karte: Wer den Spielberichtsbogen betrachtete, musste zum Schluss gelangen, dass sich ein ziemlich rabiater Schlagabtausch in der Magdeburger Eike-von-Repgow-Sporthalle abgespielt hatte. „Das war aber bei weitem nicht so“, stellte Torsten Riek klar. Die männliche C-II-Jugend, die er gemeinsam mit Riklef Roehl und Stefan Bußmann coacht, ließ sich dann auch am Sonnabend nicht aus dem Konzept bringen. Das Nordliga-Duell beim HSV Magdeburg ging mit 28:26 (13:13) an die jungen Handballer aus Gommern und Biederitz.
Diese hatten sich auf ein umkämpftes Match eingestellt. Allerdings auch darauf, „dass wir uns spielerisch besser durchsetzen können“. So aber wurde die HSG II oft in den Positionsangriff gedrängt, weil einfache Gegenstoßtreffer ausblieben. „Wir haben nicht ballaffin genug verteidigt. Ärgerlich, dass wir unsere Trainingsinhalte vergessen haben.“ Auch von der körperlichen Präsenz des HSV beeindruckt, fehlte in der Abwehr die Entschlossenheit. Offensiv passten sich die Gäste dem behäbigen Spiel an, so dass zur Pause keine Tendenz erkennbar war.
In der zweiten Hälfte blieb die Führung zunächst bei der Heimseite, ehe der Aufreger des Nachmittags folgte: Gästeakteur Friedrich Sens fühlte sich vom Gegenspieler im Positionsgerangel gekniffen und protestierte. Mit zwei Zeitstrafen belastet, wurde er von den Unparteiischen vorzeitig in den Feierabend entlassen (40.). Seine Nebenleute fanden jedoch die richtige Antwort, schlossen ihre Chancen konsequenter ab und verbuchten am Ende einen knappen Erfolg. „Der war wichtig fürs Gefühl der nächsten Spiele“, erklärte Coach Riek, der gemeinsam mit seinem Sohn die Geschicke an der HSG-Seitenlinie lenkte: „Anton konnte entsprechende Hinweise geben und hat so auch entscheidend letztlichen Sieg beigetragen.“
HSG Ehle II: Abel – Sens (2), Plambeck (7), Bittner (11/3), Theuerkauf (5/1), Kollack (1), Kloth (2), Werban, Bock, Bensch
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HSG Osterburg vs SV Eiche 05 Biederitz

Knapper 24:23- Erfolg in Osterburg

Die weibliche C- Jugend des SV Eiche 05 Biederitz hat sich mit einem knappen 24:23- Erfolg bei der HSG Osterburg für die 26:28- Hinspielniederlage revanchiert und zudem die Chancen auf den angestrebten dritten Rang in der Staffel gewahrt. Im ersten Spielabschnitt ließen sich die Gäste von der Hektik durch die angewandte Manndeckung der HSG- Mädels anstecken und rannten zumeist einem Rückstand hinterher. „Wir haben da die ein oder andere Möglichkeit liegengelassen und uns der Nervosität aller Beteiligten anstecken lassen“, bezog der Biederitzer Trainer Karsten Bormann auch das Schiedsrichtergespann ein. Nach dem Seitenwechsel machten Emmy- Lotta Bublitz (2) und Melina Speck schnell den 10:12- Pausenrückstand wett und glichen zum 13:13 (29.) aus, ehe wiederum Bublitz (2) und Lina Göhring ihre Farben nach 34 Minuten mit 17:14 nach vorn bringen konnten. Als Johanna Poppeck zehn Minuten später zum 22:18 traf, sprach Vieles für die Gäste, die inzwischen deutlich mehr Vorgaben der Bank auf die Platte bringen konnten. Der HSG- Nachwuchs steckte allerings nicht auf und schloss nach 46 Minuten zum 21:22 auf, ehe Johanna Poppeck und Emmy- Lotta Bublitz die jeweiligen Anschlusstreffer der Gastgeber zum 23:21 bzw. 24:22 erwidern konnten. Dem Gastgeber bot sich nach dem 23:24 zwar noch einmal die Möglichkeit zum Ausgleich, doch konnten diesen die Gäste in Unterzahl agierend erfolgreich abwehren. „Ein verdienter Erfolg, der auf eine tolle Moral und einer hervorragenden Mannschaftsleistung basiert“, zeigte sich SVE- Coach Karsten Bormann nach der Schlussirene erleichtert und zufrieden.

Biederitz: Rojahn – Poppeck (3), Speck (4), Göhring (4), Tuchen, Fischenbeck (1), Kirchner, Hildebrandt, Bublitz (12/3), Gebel

 

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SV Eiche 05 Biederitz vs SV GW Wittenberg/Piesteritz

Laute „Ansage“ bringt Wende – 32:24

Die männliche B- Jugend des SV Eiche 05 Biederitz hat nach einer katastrophalen ersten Hälfte (12:13) das Heimspiel gegen GW Wittenberg/Piesteritz noch drehen können und sich schließlich mit 32:24 durchsetzen können. Ben Czommer steuerte mit dreizehn Treffern die Hälfte aller Tore beim Sieger bei. Es ist nach den ersten 25 Minuten schon etwas lauter geworden in der Biederitzer Kabine. „Ich habe an die Einstellung der Jungs appelliert, die sich noch beim Marvin im Tor bedanken konnten, das es nur ein knapper Rückstand war“, erinnerte sich der Biederitzer Trainer Yves Steinweg an die Kabinenpredigt nach der enttäuschenden ersten Halbzeit und lobte dabei Schlussmann Marvin Wohl, der mit seinen Paraden die eigenen Farben im Spiel hielt. In dieser führten die Gastgeber zwar schnell mit 3:0, verloren dann aber mehr und mehr den Faden, da klarste gute Möglichkeiten auf der Strecke blieben. Dies nutzten die Grün- Weißen nach einer Viertelstunde zur eigenen Führung (9:8), die sie auch in Richtung Pausenstand behaupten konnten. Mit Wiederbeginn des zweiten Durchganges legte der SVE- Nachwuchs eine ganz andere Körpersprache an den Tag. So konnte nicht nur der knappe Rückstand zum 15:15 (29.) egalisiert werden, sondern wenig später durch Linus Steinweg und Ben Czommer ein 17:15 herausgeworfen werden. Die Gäste kamen zwar noch ein letztes Mal zum Ausgleich (17:17), mussten dann aber gegen sich in allen Belangen steigernde Biederitzer beugen. Diese erzielten nun vermehrt einfache Ballgewinne durch kompakte Deckungsarbeit und legten diese in schnelle Gegentreffer, verbunden mit einer klar besseren Wurfquote, um. So war nach einer Dreiviertelstunde beim Zwischenstand von 28:19 die Frage nach dem Sieger schnell und frühzeitig geklärt. Auch inzwischen vorgenommene Wechsel im Aufgebot des SVE- Nachwuchses änderten schließlich nichts mehr am deutlichen 32:24- Erfolg, der in einer lauten Kabinenprdeigt seinen Ursprung gefunden hatte.

Biederitz: Wohl, Schuster – Reinald, Bruska, Lemche, Janke (5), Czommer (16/4), Steinweg (4), Kliem (1), Kalsdorf, Ribbert (4), Hartmann (2), Bodenstedt

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FSV 1895 Magdeburg vs SV Eiche 05 Biederitz

Nicht mit bester Leistung zum Sieg

Die männliche E- Jugend des SV Eiche 05 Biederitz hat nach einem 10:11- Pausenrückstand noch mit 25:19 beim FSV 1895 Magdebug gewonnen. „Es lag absolut an uns, denn wir waren spielerisch deutlich besser“, argumentierte der Biederitzer Trainer Alexander Jantz nach dem achten Saisonsieg im achten Pflichtspiel zurecht. In den ersten zwanzig Minuten unterliefen den arg dezimierten Gästen zu viele einfache Fehler im von Einzelaktionen geprägten Spielaufbau, so dass der gastgebende FSV den schnellen 0:2- Rückstand in eine 8:5- Führung (11.) umwandeln konnte. Der Biederitzer Nachwuchs glich nach 16 Minuten zwar zum 9:9 aus, ging aber schließlich doch mit einem Rückstand in die Kabine, da man auch in der Abwehr zu oft noch einen Schritt zu spät war. Dies änderte sich unmittelbar nach dem Seitenwechsel, den die Gäste mit einem 3:0- Lauf zur eigenen 13:11- Führung (25.) nutzen konnten. „Den Stockfouls des FSV in Hälfte eins konnten wir nun besser entgehen und uns schneller befreien“, nannte Jantz einen der Hauptgründe für den weitaus besseren Verlauf der zweiten zwanzig Minuten, in denen sich die Biederitzer dann auf drei Treffer (16:13 und 20:17) absetzen konnten. „Das war heute sicherlich nicht unsere beste Leistung, aber wir nehmen sehr viel mit aus dieser Begegnung für die nächsten Spiele“, meinte Jantz schließlich erleichtert nach dem dennoch souveränen 25:19- Erfolg in Fermersleben.

Biederitz: Griesau – Eichholtz (2), Plater (6/1), Wagenschein (1/1), Fahrenkampf (4), Firit, Mertz, Janke (9), Feig (3/1)

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