Saison: 23/24

JSpG Kühnau/DRHV 06 vs SV Eiche 05 Biederitz

Viel Positives trotz 24:30- Niederlage

Die weibliche B- Jugend des SV Eiche 05 Biederitz musste in der Sachsen- Anhaltliga bei der JSpG Kühnau/Dessau- Rosslauer HV 06 eine 24:30 (11:15)- Niederlage einstecken. „Das war heute auf jeden Fall eine Steigerung zur Vorwoche. Wir können aus der Niederlage dennoch viel Positives ziehen und ordnen sie als gewichtigen Lernfaktor für die weiteren Aufgaben im kommenden Jahr ein“, meinte die Biederitzer Trainerin Sandra Schmidt, die von ihrer Mannschaft eine starke Anfangsviertelstunde sah, in der sie dem favorisierten Kontrahenten nicht nur vom Tabellenstand her (6:6) ebenbürtig war. Kurze Zeit später erhöhte die JSpG die Schlagzahl und kam nach dem 10:8 (17.) über einen 5:0- Lauf zu einer 15:8- Führung (22.). Die Gäste legten in der Schlussphase vor allem wieder in Sachen Deckungsarbeit zu und kamen durch Jessica Urban, Edda Kersten und Luise Warnecke zum nicht aussichtslosen 11:15- Halbzeitstand. Nach dem Seitenwechsel begegneten sich beide Vertretungen auf Augenhöhe, wobei die Gastgeber nach einer halben Stunde ein 18:13 inne hatten. Fünf weitere Minuten später hatten sich die Biederitzer auf 17:20 herangekämpft, mussten dann aber nach drei weiteren Gegentoren zum 17:23 abreißen lassen. Die Kühnauer bestimmten in der Folge auch mit ihren starken Außen das Geschehen und setzten sich auf 27:19 (44.) ab, ehe der SVE- Nachwuchs mit nachwievor toller Moral zum 24:30- Endstand Ergebniskosmetik betreiben konnte. „Wir haben eine ordentliche Hinrunde gespielt, in der allerdings der ein oder andere Zähler mehr möglich gewesen wäre. Wir haben uns fraglos in der neuen und stärkeren Liga etabliert“, meinte die SVE- Trainerin Sandra Schmidt auch rückblickend auf die ersten vier Monate in der Sachsen- Anhaltliga.

Biederitz: Kruse, Jung – Löffler, Kersten (3), Zhou (3), Urban (11), Wotjak (1), Warnecke (2), Keitz (2), Grotsch (2), Kauert

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SV Eiche 05 Biederitz vs BSV 93 Magdeburg

Klarer  35:24- Heimerfolg  gegen BSV

Am Samstag trat die Biederitzer A-Jugend zum Heimspiel  in der Ehlehalle gegen das Team des BSV 93 Magdeburg an. In die Partie starteten die Gastgeber zwar mit einem Gegentor, doch nach einem 5:0- Lauf (9.) zeigte die Heimsieben schnell, wer Herr im Hause war. Die Gäste hatten einen sehr schweren Stand gegen die offensive Deckung und das sehr gute Torwartspiel von Gustav Nafe im Biederitzer Gehäuse. Immer wieder zeigten die Biederitzer ihr schnelles Umkehrspiel und setzten sich über die Stationen 6:2 (10.) und 11:3 (19.) bis zur 25. Minute auf 15:5 ab. Bis zur Pause schlichen sich dann jedoch ein paar Flüchtigkeitsfehler bei den Schmidt & Co ein und der Torabstand konnte nicht weiter erhöht werden. Mit einem 18:8 ging es schließlich in die Kabinen. Die zweiten dreißig Minuten begannen die SVE- Youngster konzentriert im Angriff und netzten weiter munter ein. Die Abwehrarbeit wurde dabei aber oft ein wenig vernachlässigt und so wurde der Vorsprung mehr verwaltet als ausgebaut. Die Biederitzer Bank wechselte das Spielerpersonal munter durch und die zahlreichen Zuschauer sahen viele gelungene Aktionen auf beiden Seiten. Nach einer Dreiviertelstunde war beim Stand von 25:15 das Spiel natürlich schon entschieden, doch das Tempo wurde bis zum Schluss sehr hoch gehalten in einer insgesamt sehr fairen Begegnung. Über die Stationen 28:18 (52.) und 30:20 (55.) beklatschten die Zuschauer einen gelungenen 35:24- Sieg zum Jahresausklang, mit dem der Biederitzer Nachwuchs seinen Platz unter den Top 3 der Sachsen- Anhaltliga festugen konnte. „Die Partie hatte heute eine wenig Freundschaftsspielkarakter. Keine Zeitstrafen in den gesamten sechzig Minuten kommen nicht so oft vor“, waren die ersten Worte vom Biederitzer Co-Trainer Ronald Schmidt nach der Begegnung.

Biederitz: Wohl M., Nafe – Hammecke (5), Schmidt (5), Hesse (9), Maffert (3), Warnecke (1), Czommer (3/1), Hartmann (2), M. Beres (1) ,Kliem, Kapsch (2), Steinweg (4)

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HSV Magdeburg vs SV Eiche 05 Biederitz

Glänzender Jahresabschluss – 22:21 beim HSV

Was für ein Jahresabschluss der weiblichen E- Jugend des SV Eiche 05 Biederitz. Die Mannschaft um Trainerin Jana Tschirschwitz setzte sich beim bis dato ungeschlagenen Rangzweiten HSV Magdeburg nach einem 8:12- Pausenrückstand noch knapp mit 22:21 durch und hält somit Anschluss an die Magdeburger Vertretungen HSV und FSV 1895. „Wir haben uns mit einer grandiosen Leistung aus dem Handballjahr verabschiedet und sind sehr stolz auf die Mädels“, kam Tschirschwitz nach dem spannenden Schlussminuten aus dem Staunen gar nicht mehr heraus. Der Hauptgrund für den Coup in der Landeshauptstadt war zweifelsohne die überragende Deckungsarbeit, die spätestens in den zweiten zwanzig Minuten auch Früchte trug. Zudem legte Pauline Lindeke zwischen den Pfosten einen sensationellen Einstand auf eher ungewohnter Position hin und war neben der fünfzehnfachen Torschützin Lilly Hauenschild ein ganz wichtiger Eckpfeiler beim knappen aber auch verdienten Auswärtserfolg. Die erste Hälfte verlief trotz einer 2:0- Blitzführung dann doch nicht so rund, das einige Fehlwürfe zuviel abgefeuert wurden. Dies nutzte der HSV nach dem 5:5- Ausgleich (8.) zu einem 6:0- Lauf (11:5) nach 14 Minuten, ehe die Gäste mit unbändigem Einsatz zum 8:12 noch vor der Pausensirene aufschließen konnten. Die Aufholjagd fand unmittelbar nach Wiederanpfiff seine Fortsetzung und im 16:16 nach 32 Minuten einen ersten Zwischenerfolg. Die nie zu stellende Lilly Hauenschild legte drei weitere Treffer zum 19:16 nach, so dass der SVE- Nachwuchs fortan mit einer Führung voran ging. Diese schmolz vom 21:17 auf 21:19 ein, wurde aber von Lotta Grunert anschließend zum 22:19 stabilisiert. Die zwei folgenden Treffer der Gastgeber bedeuteten schließlich den 22:21- Endstand für die jubelnden Gäste, die zum Jahreshalali ein ganz großes Ausrufezeichen setzen konnten. „Eine starke Mannschaftsleistung mit dem glücklicheren Ende für uns gegen einen starken Kontrahenten“, war man sich im Biederitzer Lager einig, ohne dabei nicht zu vergessen, dass der eigenen sehr dünn besetzten Wechselbank mit einer Option ein Gegner mit dreizehn Spielerinnen gegenüber stand.

Biederitz: Lindeke – Tschirschwitz (2), Brockhausen, Hauenschild (15), Grotsch, Falkenberg, Kobilke (1), Grunert (4)

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SV Oebisfelde III vs SV Eiche 05 Biederitz II

21:29 – „Erste Niederlage ist kein Beinbruch“

Die zweite Vertretung des SV Eiche 05 Biederitz hat in der 2. Nordliga zwar ihr erstes Saisonspiel verloren, doch bedeutet das 21:29 (9:15) beim SV Oebisfelde II längst kein Ärgernis. Julius Warnecke und Daniel Bahr waren mit vier Toren die besten Schützen bei den Gästen.

„Der ganz große und spielentscheidene Aspekt war heute die Erfahrung“, war man sich im Biederitzer Lager nach der ersten Niederlage einig. Der Altersdurchschnitt dürfte bei den Gastgebern fast doppelt so hoch gewesen sein wie bei den Biederitzern, die mit vier Akteuren aus der A- Jugend angereist waren. Dies schlug sich unweigerlich auch sichtbar auf dem Spielfeld wieder, wo die Routiniers des SVO nach neun Minuten bereits mit 6:1 die Nase vorn hatten. Der Respekt war verständlicherweise bei den Biederitzern sehr groß, die kurzfristig auch noch auf Yves Steinweg verzichten mussten, der sich bei der Erwärmung verletzte. Im weiteren Verlauf jedoch legten die Gäste ihre Hemmungen Stück für Stück ab und kamen selbst zu Torerfolgen. Nach dem 14:9 der „Dritten“ des SVO durch Nico Bischoff bot sich den Biederitzern die große Möglichkeit zum 14:10, die allerdings vergeben wurde, so dass der gleiche Akteur mit der Pausensirene den 15:9- Halbzeitstand herstellen konnte.
Auch nach dem Seitenwechsel ließen die Gäste nichts unversucht, auch wenn sie in Sachen Körperlichkeit weitere Nachteile zu verzeichnen hatten. Nach dem 18:13 der Allerstädter trafen Julius Warnecke und Emile Simon zum 18:15 (39.), was gleichzeitig den knappsten Rückstand in einer äußerst fairen Begegnung mit lediglich drei Zeitstrafen bedeutete. Im weiteren Verlauf setzte sich der Gastgeber dann wieder auf fünf Treffer (22:17 und 24:19) ab, ehe wiederum Simon das 24:20 erzielen konnte. Der finale 5:0- Lauf der Gastgeber ließ dann die Niederlage fraglos etwas zu hoch ausfallen, denn die Biederitzer lieferten längst keine schlechte Vorstellung. „Wir haben uns definitiv im Rahmen unserer Möglichkeiten bewegt. In der heutigen Konstellation haben wir die Grenzen aufgezeigt bekommen, was für uns aber kein Beinbruch darstellt“, meinte der Biederitzer Verantwortliche Julian Hammecke, der jeglichen Vorwurf an die Truppe verneinte, da jeder im Team alles Machbare abgerufen hatte. Nach dieser 21:29- Niederlage fielen die Biederitzer auf den zweiten Platz zurück, der vor Saisonstart sicherlich noch illusorisch war. Mit dem Nachholspiel am 7. Januar gegen den SV Chemie Genthin geht es dann für die Biederitzer Reserve weiter und mit einem dritten Derbyerfolg würde schließlich eine fast makellose Hinrundenbilanz in den Geschichtsbüchern stehen.

Biederitz: Meyer – J. Hammecke, Warnecke (4), M. Hammecke (3), M. Thielicke, Steinweg, Wentzel (2), Bahr (4), Reichel (1), Rosenburg, Simon (3), Schmidt (1/1), Exner (3/3)

SVO III – SVE II: Gipfeltreffen der weißen Westen

Am Sonntag um 16:15 Uhr kommt es in der Hans- Pickert- Sporthalle von Oebisfelde zum Spitzenspiel der 2. Nordliga zwischen dem Rangzweiten SV Oebisfelde III und der zweiten Vertretung des SV Eiche 05 Biederitz. Beide Vertretungen stehen aktuell mit weißer Weste da und wollen diese im Spitzentreffen sauber halten.

Beide Mannschaften sind in der 2. Nordliga nach den bisherigen Begegnungen das Maß aller Dinge, sind aber vom Naturell her ganz unterschiedlich. Während der SVO III viele langjährige und somit erfahrene Akteure wie Toni Seiler, Andreas Kalupke und Andreas Werner in seinen Reihen hat, wartet der Gast aus Biederitz mit vielem frischen Blut und spielerischer Unbekümmertheit auf. „Wir haben dort nichts zu verlieren und nehmen gerade in der Fremde mit Sicherheit nicht die Rolle des Favoriten ein“, ist man sich im Lager der Verantwortlichen JUlian Hammecke/Stephan Holzgräbe beim SV Eiche 05 seiner Position beim Gastspiel an der Aller einig.
Die Oebisfelder bewiesen zuletzt ihre Klasse vor allem in anderen Sporthallen und gewannen recht torhungrig beim SV Chemie Genthin (35:23) und bei der zweiten Vertretung der SG Seehausen (38:27), während sich die Biederitzer auch im prestigträchtigen Heimspiel gegen den Möckeraner TV (33:30) schadlos hielten, ehe das dritte Derby am letzten Wochenende von den Gästen aus Genthin abgesagt wurde. Bleibt also die Frage, wer in seiner Premierensaison in der 2. Nordliga erstmals Federn lassen muss.

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HSV Haldensleben II vs SV Eiche 05 Biederitz

30:27 – Hinrunde mit fünftem Auswärtserfolg abgeschlossen

Die Verbandsligahandballer des SV Eiche 05 Biederitz haben auch den Hinrundenabschluss erfolgreich gestalten können und sich bei der zweiten Vertretung des HSV Haldensleben mit 30:27 (16:14) durchgesetzt. Die Rückraumspieler Robin Urban und Felix Eix waren die besten Schützen beim Sieger, der seine Serie auf 17:1 Punkte ausbauen konnte.

Das Hinrundenfazit des Biederitzer Trainers Peter Pysall war praktisch in den vorherigen sechzig Minuten in der Ohrelandhalle von Haldensleben eindrucksvoll zu sehen. „Wir hatten wie in den Vorjahren auch einen durchwachsenen Saisonstart, der zwei schmerzliche Heimniederlagen beinhaltete. Zudem waren unsere Wochenenden durch stetige Ausfälle geprägt, was aber in erster Linie durch die Jungs aus der A- Jugend hervorragend abgefangen wurde“, erinnerte sich Pysall und sprach gleichzeitig eine großen Dank in Richtung A- Jugendcoach Dirk Hesse aus, der in den zurückliegenden Wochen sehr uneigennützig unterwegs war. Auch beim Gastspiel in Haldensleben bekam gerade die Position des Spielmachers durch die Ausfälle von Moritz Steinweg und Bennet Daßler (nur bedingt einsetzbar) einen Engpass, der aber zumeist durch Max Held und Lukas Hesse hervorragend abgedeckt wurde. Dennoch waren die ersten dreißig Minuten lange nicht nach dem Geschmack der Biederitzer Bank, auf der auch diesmal drei Youngtser aus dem Nachwuchs zu finden waren.
„Wir haben vor allem in der Deckung zu passiv agiert und die Arme oft nicht oben gehabt“, meinte Pysall, so dass seine Schützlinge nach ausgeglichenen zehn Anfangsminuten (5:5) mit 5:7 (12.) und später 11:13 (23.) in Rückstand gerieten. Dies sollte sich erst in der Schlussphase des ersten Spielabschnittes ändern, wo die Gäste der massiven Abwehr des HSV mit deutlich mehr Bewegung entgegen wirkten. Die Belohnung blieb dann auch nicht aus, konnten doch Christian Kinast und Max Duderstadt nach 27 Minuten zum 14:14 ausgleichen. „Wir lassen dann sogar noch die ein oder andere Möglichkeit ungenutzt, um vielleicht sogar mit einer klareren Führung die Seiten zu wechseln“, erinnerte sich Pysall später, obwohl Youngster Lukas Hesse und Robin Urban, der auf der eher ungewohnten rechten Rückraumposition zum Einsatz kam, sogar die 16:14- Führung bis zur Pausensirene herausgeworfen hatten.
Den Schwung aus der Schlussphase der ersten dreißig Minuten nahmen die Gäste dann auch mit in die zweite Hälfte, in der die sich steigernde Deckung um „Chef“ Stefan Köster inklusive Schlussmann Andy Gronemeier mehr und mehr zum gewichtigen Faktor wurden. So konnten sich die Gäste bis zur 38. Minute auf 21:15 absetzen, da Lukas Hesse, Felix Eix (2), Max Duderstadt und Christian Kinast ihre Möglichkeiten konsequent im gegnerischen Gehäuse unterbringen konnten. Auch nach 51 Minuten sprach beim Stand von 28:20 alles für einen klaren Auswärtserfolg der Gäste, bei denen sich die Rückraumachse Felix Eix/Robin Urban stets torgefährlich zeigte und insgesamt 14 Treffer beisteuern konnte. „Dann waren wir aber zu hektisch unterwegs und haben zu schnell die Abschlüsse gesucht“, begründete der Biederitzer Co- Trainer Andre Freistedt den kleinen Einbruch, den die Gastgeber zum 24:28 nach 56 Minuten nutzen konnten. Da in der Folge aber Robin Urban und der angeschlagene Bennet Daßler ihre Chancen zum 30:25 nutzen konnten, brannte in Sachen fünfter Auswärtserfolg nichts mehr an.
„Da müssen wir abgezockter sein. Insgesamt bin ich aber völlig zufrieden, da wir mit dieser Aufstellung noch nie gespielt haben“, bilanzierte SVE- Coach Pysall schließlich nach dem verdienten 30:27- Erfolg, mit dem die Biederitzer Anschluss am ebenfalls siegreichen Tabellenführer HV RW Stassfurt II halten konnten. Nach anstehender vierwöchiger Pause geht es für die Biederitzer am 6. Januar mit dem Rückrundenauftakt in eigener Halle gegen das Tabellenschlusslicht HSG Börde weiter. Das gemeinsame Ziel steht schon jetzt fest: „Wir wollen unsere Siegesserie fortsetzen.“

Haldensleben II: Strauß, Kropf – Krause, Buchwalsd (2), Blume (7/4), Dannehl (7/1), Vorreier, Köcke (1), Damerau (6), Bergmann (1), Schenk (1), Weber, Jolk (2)

Biederitz: Gronemeier – Exner, Urban (8), Maffert, Köster (1), Daßler (4/2), Kinast (4/1), Hesse (2), Beres, Held (2/1), Duderstadt (3), Hartmann, Eix (6)

Zeitstrafen: HSV II 5, Eiche 2

Siebenmeter: HSV II 8/5, Eiche 6/4

Bleibt die Erfolgsserie über den Jahreswechsel bestehen?

Die Verbandsligahandballer des SV Eiche 05 Biederitz (2., 19:5 Punkte) reisen am Sonntag zum letzten Spiel des Kalenderjahres zur zweiten Vertretung des HSV Haldensleben (8., 10:12) . Die Partie des letzten Hinrundenspieltages wird um 15 Uhr in der Ohrelandhalle angepfiffen.

Nein, sie ist auch in der zurückliegenden Trainingswoche an der Ehle rund um den SV Eiche 05 nicht interessanter geworden. Die Rede ist von der Tabellensituation, auf die viele Fans mit Sicherheit blicken und wo gerade auch viele Biederitzer Anhänger für das anstehende Wochenende die Möglichkeit sehen, dass an der Spitze durchaus ein Wechsel vonstatten gehen kann. Der amtierende Tabellenführer aus Stassfurt muss nämlich den schweren Gang nach Oebisfelde antreten, während die Biederitzer mit der Hürde Haldensleben fraglos das leichtere, aber keinesfalls im Vorbeigehen zu lösende Los gezogen haben dürften.
Dieser Milchmädchenrechnung geht man in Biederitz gerade bei den Verantwortlichen verständlicherweise aus dem Weg. „Wie in der letzten Woche auch wollen wir unsere Siegesserie aufrecht erhalten. Und das wird schwer genug…“, warnt dann auch der Biederitzer Trainer Peter Pysall vor allem vor der Heimstärke der aufgestiegenen HSV-Reserve, die in ihren bisher nur vier (!) Heimspielen immerhin fünf wichtige Zähler einfahren konnte. Aber auch auswärts wussten die Rolandstädter um Trainer Carsten Fister zuletzt zu überzeugen. Erst gelang ein überraschender 30:30- Teilerfolg beim heimstarken SV Irxleben, ehe dieses Unterfangen vor zwei Wochen in Langenweddingen nur denkbar knapp bei der 30:31- Niederlage verfehlt wurde.
Apropos Langenweddingen…Diesen Kontrahenten beherrschten die Biederitzer am letzten Sonnabend beim 29:16- Heimerfolg klar. „Da war die Abwehr verbunden mit den Torhütern unser großes Plus“, legt SVE- Coach Pysall auch diesmal wieder großen Wert auf die eigentlichen Grundtugenden des Handballs.
Sollten die Biederitzer diese auch am Sonntag mit im Gepäck haben, ist ein erfolgreicher Jahresausklang verbunden mit zwei wichtigen Punkten durchaus in Reichweite.

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SV Eiche 05 Biederitz vs SV Oebisfelde 1895

Trotz 15:29 – „Laute Pause“ bringt Besserung

Die weibliche B- Jugend des SV Eiche 05 Biederitz musste sich im Heimspiel dem weiterhin verlustpunktfreien SV Oebisfelde mit 15:29 (5:14) geschlagen geben. Dabei musste die Niederlage längst nicht so hoch ausfallen, war aber in erster Linie auf eine katastrophale erste Hälfte zurückzuführen, in der die Gastgeber so gut wie nichts auf die Reihe bekamen. „Ja in der Kabine war es etwas lauter als gewohnt“, meinte die Biederitzer Trainer Sandra Schmidt, die sich in der Analyse auf eine zumeist unsortierte Deckung, eine unterirdische Chancenverwertung und zahllose einfache Fehler bezog. All diese Negativfaktoren nutzten die Gäste von der Aller zu einer vorentscheidenen 14:5- Pausenführung, die zu diesem Zeitpunkt keinesfalls unverdient daher kam. Der Weckruf schien dann nach dem Seitenwechsel bei den Gastgebern Früchte zu tragen. Die nun angewandte 6:0- Deckung bekam deutlich mehr Zugriff und auch in Sachen Chancenverwertung ging es bei den Biederitzern sichtlich bergauf. Hier tat sich vor allem die Rechtsaußen Nina Zhou mit fünf Toren hervor. die schließlich auch den 15:29- Endstand markieren konnte. „Die Niederlage an sich ist absolut nicht das Problem, nur hätte diese längst nicht so hoch ausfallen müssen“, resümierte SVE- Coach Schmidt im Nachgang. Während der Biederitzer Nachwuchs mit nunmehr 8:8 Zählern im sicheren Mittelfeld verbleibt, ist der siegreiche SVO- Nachwuchs mit jetzt 12:0 Punkten einziger ernsthafter Kontrahent zum Tabellenführer HSV Magdeburg (16:0).

Biederitz: Kruse, Jung – Löffler, Kersten, Wontraba (1), Zhou (5), Urban (6/2), Wotjak, Warnecke, Keitz (1), Schulze, Böhme, Grotsch (1), Niemann (1), Kauert

 

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USV Halle vs HSG Ehle

Zwischen Handballhimmel und -hölle
Völlig unterschiedliche Gefühlswelten bei der HSG Ehle am Wochenende: Während die erste Mannschaft auf dramatische Weise einen Auswärtserfolg feierte, wollte beim Nordliga-Team kaum etwas zusammenlaufen. Während sich die Sachsen-Anhalt-Liga-Truppe mit einem denkbar knappen Erfolg beim USV Halle in die Weihnachtspause verabschiedete, bietet sich in der Nordliga für die C-Jugend-Handballer aus Gommern und Biederitz noch eine Chance zur Wiedergutmachung für die jüngst erlittene Heimpleite: Am Sonntag führt der Weg zum abschließenden Hinrundenduell nach Goldbeck.
Sachsen-Anhalt-Liga mJC: USV Halle – HSG Ehle 29:30 (13:13)
Es war eine unheilvolle Mischung, die sich vor dem letzten Duell des Jahres über der HSG zusammengebraut hatte: Verletzungen und Krankheit dünnten den Kader vor dem Gastspiel an der Saale bedenklich aus. Unterstützung aus dem Nordliga-Kader scheiterte an der Gefahr des Festspielens. Kurzum: „Wir haben alles ausgelotet, aber es blieb uns nicht mehr übrig, als die Reise mit sieben Spielern anzutreten“, erklärte Stefan Bußmann aus dem Trainerteam mit Torsten Riek und Riklef Roehl. Umso größer war die Genugtuung, als der Mini-Kader einen knappen Erfolg einfuhr.
Dabei hatten die Gäste zunächst mit Startschwierigkeiten zu kämpfen. Insbesondere das Tempospiel der Gastgeber stellte die HSG-Abwehr vor einige Aufgaben, die diese jedoch zunehmend besser löste. Offensiv dagegen „haben wir das Visier etwas zu scharf eingestellt“, hatte Bußmann beobachtet und sah, wie die teils gut herausgespielten Chancen an Pfosten, Torlatte oder einem gut aufgelegten USV-Keeper endeten.
Nach dem Seitenwechsel legten die Gäste nun selbst im Angriff  ein gutes Tempo an den Tag, suchten und gewannen die Zweikämpfe. Dass sich bis zur 38. Minute eine 20:25-Hypothek anhäufte, hatte seine Ursachen auf der anderen Seite des Spielfelds: „Leider schaffen wir es nicht, die Performance in der Abwehr zu halten. Die Köpfe der Jungs gingen zunehmend nach unten.“
Doch urplötzlich ging ein Ruck durch die gelichteten Reihen. Torhüter Johannes Kloth nahm den Gastgebern etliche Würfe ab, dazu packten die Ehle-Youngster defensiv gut zu. Tor um Tor holten diese den Rückstand auf und übernahmen beim 29:28 (45.) selbst die Führung. Weil in der Folge aber auch drei klare Gelegenheiten ungenutzt blieben, kam, was kommen musste: Herzschlagfinale.
In diesem wechselten sich die Ballverluste auf beiden Seiten zunächst ab. In einer Auszeit 17 Sekunden vor Ultimo besprach sich die HSG und legte schließlich ihr ganz persönliches Handballwunder auf das Parkett der SWH-Arena: Mit dem letzten Wurf eine Sekunde vor der Schlusssirene sowie seinem zwölften Treffer erzielte Simon Stallmann das 29:28 und hob die Gäste in den siebten Himmel.
„So schön kann Handball manchmal sein“, stimmte auch Bußmann in die Glückseligkeit mit ein und ergänzte: „Das war eine coole Erfahrung für die Jungs und schweißt sie hoffentlich noch enger zusammen. Unter den gegebenen Voraussetzungen war das ein umso schönerer Sieg gegen einen starken Gegner.“ Exklusive des Gastspiels in Osterburg, für das noch ein Termin gefunden werden muss, ist die Hinrunde für das neu gebildete Team damit Geschichte und das Zwischenzeugnis kann sich sehen lassen, findet auch der Coach: „Mit Platz zwei haben wir uns eine ordentliche Ausgangsbasis für die zweite Saisonhälfte geschaffen. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.“
HSG Ehle: Kloth – Paech (3), Sens, Bittner (3), Jon. Hoffmann (9), Mewes (3), Stallmann (12/1)
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SV Eiche 05 Biederitz vs Güsener HC

Drei Torpremieren beim 27:12- Derbysieg

Die weibliche C- Jugend des SV Eiche 05 Biederitz hat das Derby gegen den Güsener HC mit 27:12 (13:5) für sich entschieden. Nach Emmy- Lotta Bublitz mit elf Treffern waren Melina Speck und Lina Göhring mit jeweils fünf Toren weitere sichere Schützen beim Sieger, wobei sich aber auch Pauline Kuhnert, Paula Gebel und Josefin Tuchen über ihre Premierentreffer freuen konnten. In den ersten zehn Minuten gelang es den Gästen noch, beim Zwischenstand von 3:1 (5.) bzw. 5:3 Anschluss zu halten, ehe die Gastgeber zusehens besser durchdrücken konnten. Nach drei weiteren Toren von Emmy- Lotta Bublitz sowie von Melina Speck führte der SVE- Nachwuchs sechs weitere Minuten später mit 9:3 und konnte dieses Polster bis zur Pausensirene sogar noch auf 13:5 ausbauen, da sich die Deckungsarbeit stetig weiterentwickelte. Mit dem Wiederbeginn verloren die SVE- Mädels zwar ein wenig den Spielfaden, konnten den Vorsprung allerdings beim 16:9 nach 33 Minuten in einem beruhigendem Rahmen halten. Schnell kehrte jedoch die Sicherheit im Biederitzer Angriffsspiel zurück, so dass beim 19:9 (36.) erstmals zehn Treffer Unterschied verbucht werden konnten, ehe Lina Göhring per Dreierpack zum 22:9 (40.) gegen zunehmend überforderte Gäste nachlegen konnte. In der verbleibenen Spielzeit schraubte der SVE- Nachwuchs noch etwas am Resultat und fuhr schließlich einen ungefährdeten 27:12- Derbyerfolg ein, der auch in der Höhe absolut verdient daher kam. „Ein zumeist zufriedenstellender Auftritt, mit dem wir beruhigt in die Feiertage gehen können“, meinte der Biederitzer Trainer Karsten Bormann nach der Begegnung und bescheinigte seiner Truppe bis zu diesem Zeitpunkt eine durchaus ordentliche Saison.

Biederitz: Rojahn – Kuhnert (1), Speck (5), Göhring (5), Tuchen (1), Fischenbeck (3/1), Pawlik, Kirchner, Hildebrandt, Halwaß, Bublitz (11/1), Gebel (1)

Güsen: Biedermann – Kausch (1), Schröder (2/2), Heinsberg (1/1), Becker (5), Krüger, Timpel, Klehm (2), Lüdersdorf (1/1), Schulz

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USV Halle vs SV Eiche 05 Biederitz

(Zu) hohe Niederlage beim USV in Halle

„Keine Frage, die erste Hälfte war in allen Belangen absolut nicht nach unserem Geschmack“, bekannte der Biederitzer Trainer Michael Tschirschwitz bei der Aufbereitung auf der langen Rückfahrt. Er spielte dabei auf eine äußerst schlechte Chancenverwertung seiner Sieben beim USV in Halle an, die zudem mit vielen Unkonzentriertheiten sowie einfachen Stockfehlern aufwartete, die folgerichtig einen derben 8:23- Pausenrückstand zur Folge hatte. Weitaus besser präsentierte sich der Biederitzer Nachwuchs dann in den zweiten zwanzig Minuten, in denen wiederholt mit zwei Kreisläufern agiert wurde. „Wir haben nicht zuletzt deshalb mehr Tempo in unser eigenes Spiel bekommen“, begründete Tschirschwitz die taktische Umstellung im eigenen Auftreten. So konnten die Gäste in der Saalestadt den zweiten Spielabschnitt weitaus offener gestalten, auch wenn die Begegnung schließlich deutlich mit 23:45 verloren ging, da dem verdienten Sieger weiterhin einige Treffer durch Gegenstöße gelangen. „Die zweite Halbzeit war unter den gegebenen Umständen durchaus in Ordnung“, war man sich im lager der Gäste einig. Für die Biederitzer heißt es nun, die freie Zeit um den Jahreswechsel zur Erholung zu nutzen und im Januar eine bessere Rückrunde abzuliefern.

Biederitz: Danisch – Lehr (1), Knörich, Stielke (6), Faber (1), Berger (2), Kalsdorf (2), Wontraba (1), Jantz (8), Burgold (2)

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SV Eiche 05 Biederitz vs BSV 93 Magdeburg

Lehrstunde des BSV 93 – 16:35

Nach 18 Monaten hat es die männliche E- Jugend des SV Eiche 05 Biederitz nun auch erwischt. Im Duell zweier Mannschaften, die noch ohne jeden Punktverlust dastanden, setzten sich die Youngster aus Olvenstedt auch in der Höhe völlig verdient mit 35:16 durch und grüßen nun allein von der Tabellenspitze. „Wir waren in keinem Bereich auf Augenhöhe und haben wahrlich eine Lehrstunde erhalten“, resümierte der Biederitzer Trainer Alexander Jantz nach dem Schlusspfiff. Bereits in den ersten zwanzig Minuten agierten die Gastgeber viel zu fehlerbehaftet, was gegen diesen Kontrahenten unweigerlich Gegentreffer zur Folge hatte. Da auch das Torewerfen gegen einen starken BSV- Schlussmann enorm schwer fiel, ging es mit einem 5:20- Pausenrückstand in die Kabine. Die zweite Hälfte eröffneten die SVE- Youngster mit einem ordentlichen 3:0- Lauf zum 8:20, ehe die Gäste wieder die Akzente setzen konnten. Die Gastgeber erzielten zwar zahlreiche Ballgewinne, warfen diese aber postwendend gleich wieder zum Gegner. Dieser hatten nur wenig Erbarmen und nutzte seine Möglichkeiten rigoros. Am Ende gewannen die Olvenstedter auch in der Höhe völlig verdient mit 35:16 und beendeten damit eine beeindruckende Siegesserie der Biederitzer. „Heute wurden nahezu jeder Fehler von uns konsequent bestraft. Wir waren in allen Belangen unterlegen und haben eine Lehrstunde eines sehr starken Kontrahenten erhalten“, bilanzierte SVE- Coach Alexander Jantz nach Spielschluss.

Biederitz: Griesau, Eichholtz (6), B. Selega, Plater (2), Poppeck (1/1), Wagenschein (1), I. Selega (2), Fahrenkampf, Firit, Mertz, Hauenschild, Poddubskiy, Janke (2), Feig (2)

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