WJC: 25:43- Niederlage beim Ligakrösus

Die weibliche C- Jugend des SV Eiche 05 Biederitz hat zum Saisonausklang beim frühzeitig feststehenden Meister HSV Magdeburg II eine derbe 25:43 (11:23)- Niederlage einstecken müssen. Im Anschluss bemängelte der Biederitzer Trainer Stephan Holzgräbe in erster Linie die Art und Weise des Zustandekommens, denn die Favoritenrolle hatte die HSV- Reserve gegen den Vierten aus Biederitz vorab naturgemäß sowieso inne. 

„Uns fehlte hier heute ganz einfach die Einstellung. Wir hatten zudem viel zu viel Respekt vor dem Gegner, der unsere hohe Fehlerquote dann auch relativ konsequent zu zahlreichen Gegenstößen nutzen konnte“, legte Holzgräbe bereits zur Halbzeit bei einem 11:23- Rückstand den Finger in die Wunde. Folglich waren bei den Gästen die Köpfe schon beim Seitenwechsel bedächtig weit nach unten gegangen, was keine guten Voraussetzungen für den zweiten Durchgang waren. Auch in diesen startete der Biederitzer Nachwuchs nicht gut und lag folgerichtig nach 32 Minuten mit 14:31 im Hintertreffen. In der Schlussphase einer sehr fair geführten Begegnung erreichten die Biederitzer, bei denen zahlreiche Spielerinnen die letzte Partie in der Altersklasse bestritten, dann zumindest vom Zahlenwerk her Gleichwertigkeit, mussten sich aber dennoch völlig verdient mit 25:43 geschlagen geben. „Hinter der Saison machen wir jetzt einen Haken. Der Blick richtet sich nun in Richtung Eichecup Anfang Juni und dann starten wir einen Monat später als B- Jugend in die Vorbereitung“, legte Holzgräbe den schon etwas enttäuschenden Schlussakkord schnell zu den Akten.

Biederitz: Holzgräbe, Treutler – Walde, Schumann (1), Burgold (2), Thielicke (1), Genth (3), Boos, Theuerkauf (2), Schiller (1), Werner (1), Thorand, Poppeck (10/2), Rose (4/1)

MJE mit Platz 4/Niederlagen tun nur kurz weh

Die männliche E- Jugend des SV Eiche 05 Biederitz hat das Final- Four in der Magdeburger Wolfgang- Lakenmacher- Sporthalle auf Rang vier abgeschlossen. Nach den zwei Niederlagen trockneten die Tränen im Biederitzer Lager aber schnell und die Freude über die starke Saisonleistung überwog.

Der Biederitzer Trainer Marco Schmidt bestätigte am Sonntagnachmittag dann das, was er bereits hatte kommen sehen. Die Rolle des Underdogs bewahrheitete sich gleich im ersten Halbfinale, wo gegen den späteren Sieger SC Magdeburg, im Finale gab es einen hauchdünnen 30:29 (13:12)- Erfolg gegen den BSV 93 Magdeburg, eine überaus deutliche 17:53 (8:24)- Niederlage zu verarbeiten war. Gegen den älteren Jahrgang des SCM gelangen den Biederitzern dennoch einige gute Spielzüge, die aber naturgemäß am Gesamtausgang gegen den haushohen Favoriten nichts ändern konnten. Im kleinen Finale gegen die „Jüngeren“ des SCM blieb es dann bis zur 30. Minute beim Zwischenstand von 20:20 eine ausgeglichene Angelegenheit, bis sich der Spielverlauf aus dem vorherigen Punktspiel wiederholte. „Wir bekommen einen 0:4- Lauf und die Köpfe sind unten. Wir sind aber trotzdem sehr stolz, denn im Spiel um Rang drei waren wir auf jeden Fall ebenbürtig“, war dem heißernen Coach Marco Schmidt („Es war nicht nur auf dem Feld intensiv“) nach dem tollen Event noch zu entlocken. „Die Jungs haben gekämpft und gebissen, aber leider hat es nicht gereicht“, stimmte auch Co- Trainer Mario Genth mit ein.

Halbfinale: SC Magdeburg – SV Eiche 05 Biederitz II 53:17 (24:8), SC Magdeburg II – BSV 93 Magdeburg 18:31 (13:12)

Spiel um Platz 3: SC Magdeburg II – SV Eiche 05 Biederitz 33:27 (12:12)

Finale: BSV 93 Magdeburg – SC Magdeburg 29:30 (12:13)

Biederitz: Speck – Walther (9/2), Sroke (1), Jantz (3), Münder (6/2), Swoboda (10/1), Tripke (1), Detzner, Merker, Pawlik (2), Welter (2), Weise (1), Kiwitt, Kemmner (3), Staevie, Krüger (6/1)

1.Männer: Heimniederlage zum Saisonausklang

Die Oberligahandballer des SV Eiche 05 Biederitz haben das abschließende Saisonheimspiel gegen die SG Spergau mit 24:29 (14:13) verloren und somit die Spielzeit 2025/2026 auf Rang sechs mit 28:24 Punkten abgeschlossen. Bennet Daßler war mit acht Treffern einmal mehr bester Schütze beim Gastgeber und kam damit auf 194 Saisontore, was Platz drei in der Torschützenliste bedeutet.

Zwei grundverschiedene Halbzeiten bekamen die leider nur etwa 120 Zuschauer im letzten Heimspiel der Biederitzer Oberligahandballer in einer äußerst fairen Begegnung mit lediglich einer Zeitstrafe zu sehen. Einem rundum gelungenem ersten Durchgang verbunden mit einer 14:13- Führung folgten eher maue dreißig Folgeminuten, die schließlich zur verdienten 24:29- Niederlage gegen die abgezockte Truppe aus Spergau führten. Es gab nicht viel auszusetzen in der Halbzeitpause für das Biederitzer Trainerduo Dirk Hesse/Andre Freistedt, denn die knappe Führung basierte auf einer starken Deckungsarbeit, die mit einem überzeugenden Joey Chandler Witte zwischen den Pfosten eine weitere gewichtige Grundlage aufbieten konnte. Einzig der Umgang mit der komfortablen 10:6- Führung nach 17 Minuten könnte sicherlich ein Angriffspunkt sein, doch auch der Gegner hatte seine Qualitäten, die er im Laufe der Partie mehr und mehr auf die Platte bekam. Dennoch verdienten sich die Gastgeber das 14:13 zum Seitenwechsel, da auch der Rückraum um die Personalien Lukas Hesse und Bennet Daßler wiederholt zu Torerfolgen kamen und die gute Abschlussquote insgesamt nach oben trieben.

Zwei richtungsweisende Phasen hatte dann die Anfangsviertelstunde des zweiten Spielabschnittes parat. Zunächst verbuchten die Gäste mit einem 3:0- Lauf zur eigenen 16:14- Führung (34. Minute) die Startphase der zweiten Hälfte für sich, ehe sie nach dem Biederitzer Ausgleich zum 18:18 (42.) einen weiteren prägenden 4:0- Lauf zum 22:18 nach 47 Minuten nachschieben konnten. „Das war dann in erster Linie eine Frage der mangelhaften Chancenverwertung. Wir treffen den Block, den Pfosten oder den Torhüter, aber nicht das anvisierte Tor“, bemängelte später Co- Trainer Andre Freistedt und musste kurze Zeit später mit ansehen, wie sich die SG bis zur 50. Minute weiter zum 24:19 freischwimmen konnte.

In der verbleibenden Spielzeit besaß dann der mit großem Kader angereiste Gast aus Spergau auch die Klasse und Routine, um den Vorsprung über die Ziellinie zu bringen. „Bei uns war dann zunehmend die Bindung Abwehr/Angriff flöten gegangen, weil der Gegner ja auch nahezu jeden Angriff erfolgreich abschließen konnte“, meinte der SVE- Coach Dirk Hesse, der seiner Truppe trotz des negativen Spielausganges in Sachen Einsatz und Willen keinen Vorwurf machen konnte. So bedeutete das 24:29 zwar die zehnte Saisonniederlage, doch von einem positivem Gesamtergebnis der Spielzeit 2025/2026 lenkt an der Ehle auch dieses finale Resultat nicht wirklich ab.

Biederitz: Witte, Nafe – Urban (2), Hesse (7), Thielecke (1), Daßler (8/4), Kinast, Burgold (1), Beres (1), Held, Steinweg (1), Hammecke (1), Lu. Exner (1), Eix (1)

Spergau: Guretzky, Shagluf – Nötzel (3), Germershausen (4), Rohde (2), Traub (4), Lange (3), Ziemann (5), Modrzynski (2), Münchhausen, Zele (2), Hassenmeier, Konsel (4/3)

Zeitstrafen: Eiche 1, Spergau 0

Siebenmeter: Eiche 4/4, Spergau 3/3

Der SV Eiche 05 gratuliert…

der A- Jugend des SC Magdeburg zur Deutschen Meisterschaft👍👍👍Besondere Glückwünsche gehen dabei an „unseren“ Tim Thielicke, der in den beiden Finalspielen gegen den THW Kiel insgesamt 29 Treffer (!) erzielen konnte. Wir sind stolz auf Dich und Deine meisterliche Truppe🎉🎉🎉

Saisonausklang, Final- Four & Festveranstaltung

Sonnabend:

HSV Magdeburg II (1.) – WJC (4.) 11:00 Uhr

2.Männer (4.) – Kali Wolmirstedt (12.) #Wertung für SV Eiche 05 II#

1.Männer (6.) – SG Spergau (4.) 17:00 Uhr

Sonntag: Final- Four der männlichen E- Jugend in Magdeburg (Wolfgang- Lakenmacher- Sporthalle)

SC Magdeburg – MJE 10:00 Uhr

SC Magdeburg II – BSV 93 Magdeburg 11:15 Uhr

Kleines Finale um 13 Uhr & Finale um 14:15 Uhr

Um 11 Uhr findet in der Biederitzer Mehrzweckhalle die Festveranstaltung „100 Jahre Abteilung Handball“ statt. Nach der offiziellen Begrüßung und einleitenden Worten gibt es einen Rückblick auf 100 Jahre Handballgeschichte. Es schließen sich Ehrungen langjähriger Mitglieder und Förderer an, ehe der Event mit einem gemütlichen Zusammensein abgerundet wird.

Final- Four MJE: Als Underdog in die Landeshauptstadt

Am Sonntag steigt in der neuen Wolfgang- Lakenmacher- Sporthalle in Magdeburg das Final- Four der männlichen E- Jugend des Spilebezirkes Nord. Qualifiziert haben sich für diesen Event neben zwei Vertretungen des SC Magdeburg auch der BSV 93 Magdeburg und der SV Eiche 05 Biederitz.

Dabei gehen die Biederitzer Nachwuchshandballer in diesem hochkarätigen Viererfeld als klarer Underdog ins Rennen. „Der BSV 93 und der SCM sind das absolue Nonplusultra in dieser Altersklasse. Wir werden gewiss einen schweren Stand haben, sehen aber schon die Teilnahme als einen großen Erfolg an“, meint der Biederitzer Trainer Marco Schmidt völlig zurecht und betreibt mit dieser Aussage gewiss kein Understatement.

Die SVE- Youngster sind gleich im ersten Halbfinale gefordert und treffen um 10 Uhr auf den SC Magdeburg. Im zweiten Halbfinale stehen sich dann ab 11:15 Uhr der SC Magdeburg II und der BSV 93 Magdeburg gegenüber. Dem kleinen Finale um 13 Uhr schließt sich dann um 14:15 Uhr das Duell der beiden Halbfinalsieger an.

Freitag 18 Uhr GETEC- ARENA

TREFFPUNKT FREITAG 18 UHR GETEC- ARENA!!!

Ein Pflichttermin für alle Biederitzer Handballfans…Lasst uns (unseren) Tim & Co auf dem Weg zur Meisterschaft unterstützen!!!

TREFFPUNKT 18 UHR GETEC- ARENA

2.Männer: Ein kampfloser Sieg/Endplatzierung offen

Für die Bezirksoberligahandballer des SV Eiche 05 Biederitz II war am Dienstagabend gegen 21 Uhr die Saison 2025/2026 vorzeitig beendet. Da nämlich bekam der Gastgeber die Absage des anstehenden Kontrahenten Kali Wolmirstedt per Mail über das nu- Liga- Programm des HVSA zugestellt. Natürlich stieß die Absage und vor allem die Art und Weise des Tabellenletzten an der Ehle nur auf wenig Gegenliebe.

„Natürlich hätten wir uns einen anderen Saisonabschluss gewünscht. Mir fehlt da auch ein Stück weit das Verständnis“, meint der Biederitzer Trainer Michael Tschirschwitz verärgert und spielt dabei auf die letzte Partie der Kali- Handballer an einem Donnerstagabend in Hohenwarthe an, wo immerhin elf Akteure den Weg auf das Spielprotokoll fanden. Die Biederitzer mit ihren 30:14 Punkten sind nunmehr verdammt dazu, die anderen relevanten Begegnungen des Sonnabends abzuwarten, um ihre Endplatzierung zu erfahren. Im Optimalfall springt sogar noch Rang zwei heraus, wenn sowohl der MTV Weferlingen mit aktuell 30:12 Zählern (bei Eintracht Hohenwarthe) und der HV Lok Stendal mit 29:13 Punkten (beim Post SV Magdeburg II) Federn lassen. „Die Jungs waren am Dienstag beim Training fokussiert und mit vollem Einsatz dabei. Sie haben sich auf das Spiel gefreut“, ergänzt Tschirschwitz und will nun das finale Punktspiel der Biederitzer Oberligahandballer am Sonnabend um 17 Uhr gegen die SG Spergau nutzen, um die Truppe gebührend in die Sommerpause zu verabschieden.

Johanna wirft 40 Tore an einem Wochenende

Im Gespräch: Johanna Poppeck

Sage und schreibe vierzig Treffer hat am zurückliegenden Wochenende die Biederitzerin Johanna Poppeck für ihre weibliche C- Jugend geworfen. Die 14Jährige traf zunächst am Sonnabend gegen Eintracht Immekath beim 52:18- Kantersieg 22 mal und legte einen Tag später beim 33:17- Derbysieg gegen den Güsener HC 18 weitere Tore nach. Damit hat das hoffnungsvolle SVE- Talent seinen zweiten Platz in der Torschützenliste mit nunmehr 163 Toren festigen können und schließt nun am 9.Mai mit dem Gastspiel beim Tabellenführer HSV Magdeburg II die Spielzeit 2025/2026 ab.

Final- Four der WJE: „Die Mädels können stolz sein.“

Die weibliche E- Jugend des SV Eiche 05 Biederitz hat beim Final- Four im eigenen Wohnzimmer überraschen können. Nach einem klaren Halbfinalerfolg gegen den Barleber HC gab es im Endspiel eine knappe 23:24- Niederlage gegen den Favoriten HSV aus Magdeburg.

Es war eine rundum gelungene Sache in der Biederitzer Ehlehalle, denn das Final- Four war sowohl für die vier teilnehmenden Mannschaften, den Ausrichter SV Eiche 05 und schließlich auch für das gastgebene Team ein voller Erfolg. Die gut besuchte und stimmungsvolle Halle sah ein erstes Halbfinale, dessen Ausgang in dieser Art und Weise gerade von den Biederitzern nicht in der Form zu erwarten war. „Wir waren gedankenschneller, haben einen hervorragendes Umkehrspiel an den Tag gelegt und schlussendlich auch in der Höhe verdient gewonnen“, meinte der Biederitzer Trainer Alexander Jantz nach den ersten vierzig Minuten und einem 30:20 (20:7)- Erfolg gegen den Nachwuchs aus Barleben. Dabei wurde der Grundstein zum Finaleinzug bereits im ersten Spielabschnitt gelegt, so dass recht früh Kräfte auf die schwere Aufgabe gespart werden konnten. Im anschließenden Duell um Platz drei sicherte sich der 1.Magdeburger BC mit einem 21:19 (12:11) gegen den Barleber HC Bronze.

Im Finale kam es dann zum Duell gegen den Dauerrivalen HSV Magdeburg, dem man sich in der Gruppenphase zweimal geschlagen geben musste. Die SVE- Mädels legten einen tollen Start hin und führten nach 14 Minuten mit 10:6, ehe einige Ungenauigkeiten im Angriffsspiel den Kontrahenten zur Aufholjagd einluden. Der robust zu Werke gehende HSV- Nachwuchs nutzte diese Phase, um mit einer knappen 14:13- Führung in die Pause zu gehen. Nach dem Wiederbeginn legten die Biederitzer wiederum eine tolle Einstellung und Moral an den Tag und belohnten sich wiederholt mit einer Dreitoreführung (18:15 und 20:17). Die Magdeburger steckten aber nie auf und kamen beim 22:22 nach 37 Minuten zum Ausgleich. Die anschließende HSV- Führung egalisierte die beste Biederitzer Schützin Greta Krüger zum 23:23, ehe der vermeindliche Favorit mit etwas Glück das bessere Ende für sich hatte. „Es wurde dann auch zum Kraftakt, da die ständigen Spielunterbrechungen das nötige Tempo ausgebremst haben und wir wiederholt gegen eine Wand anlaufen mussten. So waren auch gelungene Umschaltsituationen nur schwer zu realisieren“, meinte Jantz, der aus seiner Sicht die Schlussminuten schlechthin als recht unglücklich einschätzte.

Als wenig später die ersten Tränen im Biederitzer Lager getrocknet waren, kam dann doch die Freude über den errungenen zweiten Platz zum Tragen. „Die Mädels können stolz sein. Es war ein tolles Erlebnis für alle Beteiligten“, war der einhellige Tenor in der Ehlehalle. Und ein Gutes hat der zweite Rang für die Biederitzer zudem, denn mit dieser Platzierung nehmen sie neben dem HSV Magdeburg an der Bestenermittlung in Wolfen am 6. Juni teil.

Biederitz: Rabe, Jantz (1) – Gericke (9), Eilert (16/1), M. Milling, F. Milling, Poitschke (1), Grundel- Kawano, Altmann (2), Spring (1), Boos, Gehrke, Schulze, Krüger (22), Baumgartl (1)