Saison: 23/24

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SV Eiche 05 Biederitz vs Barleber Handball Club e. V.

Eiches WJE mit Doppelschicht
Die weibliche E- Jugend des SV Eiche 05 Biederitz kann auf ein erfolgreiches verlängertes Handballwochenende zurückblicken. Dem vierten Platz in Dessau beim Eisbär- Cup der SG Kühnau folgte am Dienstag ein klarer 29:4- Erfolg im Nachholspiel gegen den Barleber HC.
Am Sonntag reisten die Biederitzer Mädels zur Premiere des Eisbär- Cups in Richtung Dessau. Schon allein der Austragungsort, die „Anhalt- Arena“, war für den Biederitzer Nachwuchs durchaus etwas Besonderes und auch das Teilnehmerfeld konnte sich durchaus sehen lassen. Im ersten Gruppenspiel mussten sich dann aber die noch nicht ganz ausgeschlafenen Biederitzer mit 6:12 dem SV Union Halle- Neustadt geschlagen geben. Deutlich wacher absolvierte der SVE dann die beiden restlichen Gruppenspiele gegen den HC Leipzig (8:3) und gegen die SG AC/Eintracht Berlin (10:8). Diese beiden überzeugenden Siege hatten dann die Teilnahme an der Finalrunde zur Folge, wo man sich allerdings dem anderen Staffelsieger und Gastgeber SG Kühnau mit 7:10 geschlagen geben musste. „Im Spiel um Platz drei ging uns dann leider ein wenig die Luft aus“, meinte die Biederitzer Trainerin Jana Tschirschwitz, die sich aber dennoch mit dem Auftreten ihrer Mannschaft bei diesem gutklassig organisierten Event (Dank an Uwe Geier & Co) vollauf zufrieden zeigte. So sicherte sich der Thüringer HC mit einem 8:4 den dritten Platz, während der Gastgeber SG Kühnau im Finale mit 7:3 gegen Union Halle- Neustadt erfolgreich war.
Endstand: 1. SG Kühnau, 2. Union halle- Neustadt, 3. Thüringer HC, 4. SV Eiche 05 Biederitz, 5. HC Leipzig, 6. SG AC/Eintracht Berlin, 7. HSC Potsdam, 8. TuS Dieskau
Biederitz: Tschirschwitz (6), Deneke, Wiehe, Brockhausen, Genth (1), Lindeke, Ziemann, Hauenschild (26), Grotsch, Falkenberg, Kobilke, Grunert (2)
Längst nicht so anspruchsvoll verlief dann knapp 48 Stunden später das Nachholspiel in eigener Halle gegen den Barleber HC in der Nordliga. Nach einer deutlichen 15:1- Halbzeitführung setzten sich die SVE- Mädels mit 29:4 durch und untermauerten damit ihre Ansprüche auf einen Podestplatz. „Wir konnten frühzeitig unseren Kleinen mehr Einsatzzeiten geben, was sie in der Folge auch lobenswert nutzen konnten“, meinte Tschirschwitz, die auch am Dienstag nur wenig an der Leistung der Mannschaft zu bemängeln hatte.
Biederitz: Bruchmüller – Tschirschwitz (5),, Deneke, Wiehe (2), Brockhausen, Lindeke, Ziemann (2), Hauenschild (13), Falkenberg (1), Kobilke (1), Grunert (5)
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SV Eiche 05 Biederitz II vs SV Chemie Genthin e. V.

SVE- Reserve dreht Derby gegen SVC – 34:28

Die zweite Vertretung des SV Eiche 05 Biederitz hat im Derby gegen den SV Chemie Genthin einen 14:18- Halbzeitrückstand gedreht und sich schließlich mit 34:28 durchsetzen können. Daniel Bahr (Biederitz) mit acht und Eyk Moehring (Genthin) mit dreizehn Toren waren dabei die besten Schützen ihrer Mannschaften.

„Die erste Hälfte von uns war sehr gut. Disziplin, Chancenvertwertung sowie die Deckung inklusive Torhüter waren der Garant für die Führung“ meinte der Genthiner Coach Marco Berndt, der aber ebenso einsehen musste, das zu einem Spiel zwei Halbzeiten gehören. In den ersten dreißig Minuten stimmte also sehr viel auf Seiten der Chemiker, bei denen sich besonders Rückraumschütze Eyk Moehring hervortat, der allerdings auch viele Freiheiten und somit Entfaltungsmöglichkeiten besaß. „Da hat unsere Deckung den Torhüter mehr oder weniger im Stich gelassen. Die Chancenverwertung, wo wir sechs, sieben klare Möglichkeiten liegengelassen haben, taten ihr Übriges“, resümierte der Biederitzer Verantwortliche Julian Hammecke die ersten dreißig Minuten. In diesen begegneten sich beide Vertretungen in einem insgesamt sehr fairen Derby mit neun Zeitstrafen bis zur 20. Minute auf Augenhöhe, ehe die genannten Aspekte zu Gunsten der Gäste ausschlugen. Die Genthiner setzten sich durch Treffer von Eyk Moehring (2) und Linus Winkler auf 13:10 ab, während sich die Biederitzer am Genthiner Schlussmann Fabian Wilke die Zähne ausbissen. Die fällige Biederitzer Auszeit brachte zwar diesbezüglich zunächst keine Besserung, aber in Sachen Tempospiel eine sichtbare Veränderung. Hier trug vor allem die Hereinnahme von Marius Hammecke Früchte, der die Treffer zum 13:15 und 14:17 erzielen konnte. Dennoch nahmen die Gastgeber schließlich die Last eines Viertorerückstandes mit in die Kabine.
Nach dem Seitenwechsel war den Biederitzern der Wille zur Aufholjagd deutlich anzusehen, einzig die unterirdische Chancenverwertung sprach noch dagegen. So behaupteten die Gäste beim 22:18 (40.) zunächst ihren Vorsprung, mussten aber längst mehr Aufwand für ihre Treffer betreiben, weil die formverbesserte Biederitzer Hintermannschaft auch ihrem eingewechselten Schlussmann Michel Meyer mehr Glanztaten auf dem Silbertablett servieren konnte. Der Knackpunkt aus Genthiner Sicht folgte dann in Minute 42, wo die Gäste in doppelter Überzahl spielend nicht vom Siebenmeterpunkt zum 23:20 einnetzen konnten. Dagegen stellte Florian Wentzel trotz Unterzahl den 21:22- Anschlusstreffer her, ehe für die Chemiker die Auszeit sowie eine schmerzliche Zeitstrafe folgen sollten. Diese nutzte Luca Exner per Strafwurf zum 22:22, ehe den Chemikern noch drei Minuten Schonfrist gewährt wurde. In diesen legten sie zwar noch einmal vor, doch das Pendel schlug längst zu Gunsten der Biederitzer aus, die nach 48 Minuten bei eigener 26:25- Führung den Spieß entgültig umgedreht hatten. Der Genthiner Haupttorschütze Eyk Moehring kam dann zwar noch zu zwei Anschlusstoren (26:27 und 27:28), ehe er und seine Mitspieler entgültig abreißen lassen mussten. Zunächst erhöhten Daniel Bahr und Kreisläufer Lukas Hartmann auf 30:27 (56.), ehe wiederum Bahr per Doppelpack den Sack zum 32:27 zumachen konnte.
„In der zweiten Hälfte haben uns die offene Deckung und natürlich der Torhüterwechsel bei den Gastgebern das Genick gebrochen. Auch meine eigene Zeitstrafe beim 27:28, die zudem zum Ballverlust führte, waren ein denkbar ungünstiger Umstand“, nahm sich der Genthiner Trainer Marco Berndt nach Spielende auch selbst in die Pflicht.
„In der zweiten Hälfte waren wir in allen Belangen wie Tempo, Chancenverwertung und auch Moral besser unterwegs. Ich denke auch, dass es deshalb kein unverdienter Erfolg war“, meinte der Biederitzer Verantwortliche Julian Hammecke erleichtert nach dem 34:28- Derbysieg.

Biederitz: Le. Exner, Meyer – M. Hammecke (4), Warnecke (2), Gericke, Schmidt, Steinweg, Wentzel (5), Bahr (8/2), Reichel, Rosenburg, Ritter, Simon (4), Hartmann (4), Holzgräbe, Lu. Exner (7/4)

Genthin: Wilke, Peters – Brocke (1), Keil, Thomas (1), Winkler (4), Moehring (13/3), Ledig (6), Feuerherdt, Hennig (2), Görn (1), Liese, Köppen, Buyny

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SV Eiche 05 Biederitz vs TuS 1860 Magdeburg-Neustadt

34:25 – SVE- Frauen besiegen TuS deutlich

Die Frauen des SV Eiche 05 Biederitz haben das Nachholspiel aus der Hinrunde gegen den TuS Magdeburg vor 110 Zuschauern überraschend deutlich mit 34:25 (18:12) gewonnen. Damit verbesserten sie sich in der Tabelle auf Platz vier und haben den Anschluss an die Podestplätze hergestellen können.

Es waren nicht einmal fünf Minuten in der gut besuchten Biederitzer Ehlehalle gespielt, da musste die Bank der Magdeburger bereits zur grünen Karte greifen. Bis zu diesem frühen Zeitpunkt hatten die Gastgeber durch Lea- Sophie Treffkorn (2), Franziska Swoboda (2) und Daniela Schottstedt bereits eine 5:0- Führung herausgeworfen. Die Auszeit bewirkte aber zunächst keinen Stimmungswechsel, da die Gastgeber nach dem Debüttor des TuS zum 7:1 (8.) nachlegen konnten. Land in Sicht vermeldeten die Gäste dann im weiteren Verlauf, wo sie vor allem über die linke Angriffsseite zum Erfolg kamen und die Biederitzer Stockfehler zum 8:5- (11.) bzw. 9:7- Anschluss (13.) nutzen konnten. Im weiteren Verlauf jedoch kehrten die SVE- Frauen zu ihrer Stabilität zurück und enteilten auf 13:8, ehe Jana Haegebarth per Doppelpack zum 13:10 verkürzen konnte. Allerdings traf dann auch Nina Bublitz mit schnellen Angriffen zum 15:10 doppelt, so dass den Magdeburgern zunächst nur der neuerliche Anschluss zum 15:12 blieb. In der verbleibenen Spielzeit des ersten Durchganges waren dann wieder die Gastgeber zur Stelle, die durch tempobehaftete Treffer von Franziska Swoboda, Nina Bublitz und Daniela Schottstedt einen komfortablen 18:12- Vorsprung mit in die Kabinen nehmen konnten.
Nach dem Seitenwechsel verkürzten die Gäste zwar schnell zum 18:14 (32.), sahen sich aber wenig später beim 22:16 (36.), Lea- Sophie Treffkoprn traf wiederholt, wieder mit sechs Toren im Rückstand. Dieser schnellte innerhalb von drei Minuten dann sogar auf zehn Treffer nach oben, da wiederum Schottstedt und Swoboda sowie Sophie Ribbert und Charlott Rosenau ihre Möglichkeiten konsequent nutzen konnten. Auch in der verbleibenen Spielzeit ließen die Gastgeber nun nichts mehr anbrennen und verteidigten ihren Vorsprung über die Stationen 27:19 (46.), 29:20 (50.) und 32:23 (57.). Schlussendlich setzten sich die Biederitzer auch in der Höhe verdient mit 34:25 durch und warteten dabei mit einer fast durchweg konzentrierten und überzeugenden Vorstellung auf.
„Ich bin total zufrieden, denn mit einer solchen Vorstellung war nach der langen Pause nicht unbedingt zu rechnen. Natürlich hat uns die starke Anfangsphase in die Karten gespielt…“, meinte ein glücklicher Biederitzer Trainer Stefan Treffkorn nach dem Schlusspfiff.

Biederitz: Grunert, Talke- Dreizehner – Rosenau (1), Bublitz (5), Schottstedt (7), Ribbert (5), Schnell (2), E. Treffkorn (1), Bandey, L. Treffkorn (8/3), Makoben, Swoboda (5)

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MTV Weferlingen 1881 e. V. vs SV Eiche 05 Biederitz

Klares 33:7 beim MTV nach Startproblemen

Die weibliche E- Jugend des SV Eiche 05 Biederitz hat ihr Nachholspiel beim MTV Weferlingen in souveräner Manier gemeistert. Nach einer 14:3- Halbzeitführung gingen auch die zweiten zwanzig Minuten an die Gäste, die schließlich einen 33:7- Erfolg bejubeln konnten. Der Biederitzer Nachwuchs hatte nach den Feiertagen einige Anlaufschwierigkeiten, konnte sich aber im weiteren Verlauf gegen den jüngeren Jahrgang des Gastgebers immer besser durchsetzen. Dabei riefen die Gäste viele Trainingsinhalte ab und setzten diese über weite Strecken erfolgreich um. Nach dem Seitenwechsel glänzten die Biederitzer weiterhin auch im Abwehrbereich, wo vor allem Lotta Falkenberg überzeugen konnte. Im Angriffsverhalten war es besonders das überragene Doppelpassspiel, welches den SVE- Mädels im zweiten Spielabschnitt allein 19 Treffer ermöglichte. „Nach den erwartbaren Startproblemen haben wir überlegen agiert und auch in der Höhe verdient gewonnen“, resümierte die Biederitzer Trainerin Jana Tschirschwitz nach dem 33:7- Erfolg zum Jahresauftakt.

Biederitz: Bruchmüller – Tschirschwitz (11), Genth (8), Falkenberg, Lindeke, Grunert (7), Wiehe (5), Grotsch (1), Kobilke (2), Brockhausen

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SV Eiche 05 Biederitz vs HSG Börde

Trotz Rhythmusschwankungen mit 34:26 zum Erfolg

Dem Handball- Verbandsligisten SV Eiche 05 Biederitz ist mit einem nie gefährdeten 34:26 (17:11)- Heimerfolg gegen die HSG Börde der Rückrundenauftakt gelungen. Robin Urban steuerte allein neun Treffer zum elften Saisonerfolg bei.

Der Biederitzer Trainer Peter Pysall blieb nach dem ersten Auftritt seiner Sieben im neuen Kalenderjahr eher bescheiden. „Sind wir mit dem Rhythmus unterwegs, den wir vor den Feiertagen hatten, dann wäre der Sieg sicherlich höher ausgefallen. Aber der Sieg ist auch in dieser Form völlig ok“, meinte der Verantwortliche, der sich vor allem in der Anfangsphase in seinen Aussagen bestätigt sah. Bis zum 5:4 nach zwölf Minuten taten sich die Biederitzer in heimischer Ehlehalle enorm schwer, den eigenen Spielfaden zu finden. Dies hatte sich dann aber bereits fünf weitere Minuten später geändert, da die Gastgeber fünf Treffer zum 10:4 nachgelegt hatten und sich dabei auf einen bärenstarken Andy Gronemeier zwischen den Pfosten verlassen konnten. In der Folge aber war es dann die kränkende Deckungsarbeit, die die Gäste zum 10:7 einlud, auch weil diese in eigener Unterzahl zwei Treffer zum 10:6 erzielen konnten. „Da sind wir zu passiv, gucken nur zu zu und helfen unserem Nebenmann nicht“, begründete Pysall die Leistungsdelle, die auch noch bis zur 25. Minute anhalten sollte und die Bördehandballer sogar zum 12:10 aufschließen ließ. Robin Urban, Bennet Daßler und Felix Eix brachten dann ihre Farben wieder in sicheres Fahrwasser und ebneten so auch die dennoch verdiente 17:11- Führung nach dreißig Minuten.
Der Wiederbeginn erinnerte dann zunächst stark an das kleine Formtief aus der ersten Hälfte, wo die Gastgeber viel zu einladend im Deckungsbereich unterwegs waren. Dies nutzten die kämpferisch überzeugenden Gäste zum 18:14 (35.), ehe die Biederitzer mit aggressiverer Abwehrarbeit wieder zu Ballgewinnen und somit einfachen Toren kamen. In der Folge sorgten die treffsicheren Max Duderstadt, Bennet Daßler und Robin Urban für ein Siebentorepolster (21:14), welches auch nach 47 Minuten beim Stand von 25:18 Bestand hatte. Die kleine Ergebniskosmetik der HSG zum 25:20 (50.) beantwortete der starke Robin Urban im Alleingang mit einem Viererpack zum 29:20 (53.), ehe beide Vertretungen in die ausgeglichene Schlussphase einbogen, wobei die athletischen Vorteile der Gastgeber nicht zu übersehen waren. In diesen Schlussminuten tat sich vor allem der Nachwuchs hervor, der neben Debütant Gustav Nafe zwischen den Pfosten auch für Lukas Hesse und Jonas Maffert Spielanteile parat hatte. „Die Jungs haben ihre Sache gut gemacht“, meinte der Biederitzer Co- Trainer Andre Freistedt treffend.
Nach sechzig zumeist fairen Spielminuten setzten sich schließlich die Biederitzer mit 34:26 durch und hielten damit Anschluss an der ebenfalls (knapp) siegreichen Reserve des HV RW Stassfurt. Auch das große Thema Rhythmus wird in den kommenden Tagen ein Großes an der Ehle bleiben, denn die verordnete Zwangspause des DHB aufgrund der EM im eigenen Land am kommenden Wochenende passt den Biederitzer Verantwortlichen gerade vor dem richtungsweisenden Spitzenspiel in Irxleben am 21. Januar überhaupt nicht. „Wir werden am Donnerstag ab 19:30 Uhr zusammen mit dem Sachsen- Anhaltligisten Lok Schönebeck eine gemeinsame Trainingseinheit in der Ehlehalle absolvieren und somit versuchen, zumindest einigermaßen im so wichtigen Rhythmus zu bleiben“, verriet Pysall nach dem ersten Doppelpunktgewinn im Kalenderjahr 2024.

Biederitz: Gronemeier, Le. Exner, Nafe – Urban (9), Maffert (1), Köster, Daßler (7/1), Kinast (2), Hesse, Held (1), Duderstadt (5), Tietzmann (3), Lu. Exner (1), Eix (5)

Börde: Römer, Rönnebeck – H. Bloch, Hohlfelder, Dedecke (1), Faßhauer (2), R. Bloch (5), Günther, Nehrkorn (1), Oschim (1), Fuchs (7), Fischer (1)

Zeitstrafen: Eiche 5, HSG 5

Siebenmeter: Eiche 2/1, HSG 2/1

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SV Eiche 05 Biederitz vs SV GW Wittenberg/Piesteritz

Mit 28:22- Erfolg ins neue Jahr gestartet

Zum Rückrundenbeginn hieß die erste Hürde für die männliche A- Jugend des SV Eiche 05 Biederitz SV Grün-Weiß Wittenberg-Piesteritz. Nach den Feiertagen und mit wenigen Trainingsmöglichkeiten war es für Spieler und Trainer wieder einmal ein Kaltstart und dennoch zeigten die Biederitzer zu Beginn ein gutes Angriffsspiel. Der Ball lief gut durch die Reihen und die ersten Chancen wurden aus dem Rückraum über Lukas Paul Hesse genutzt. In der Abwehr begannen die Gastgeber sehr beweglich und mit viel Kommunikation untereinander. Kam doch mal ein Wittenberger Spieler zum Abschluss, wurde dies oft zur sicheren Beute eines wieder gut aufgelegten Gustav Nafe im Biederitzer Tor. Nach 14 Minuten stand es dann folgerichtig 7:1 für die SVE- Youngster und im weiteren Verlauf nahmen die Gäste einige Umstellungen in Abwehr und Angriff vor und kamen nun besser ins Spiel und verkürzten auf 7:4 (19.). Doch die nötige Auszeit der Biederitzer Bank zeigte dann auch gleich Wirkung und der kurze Lauf der Gäste wurde mit eigenen Torerfolgen gestoppt. Über die Stationen 8:4 (20.) und 12:6 (25.) ging es mit einem 15:8 in die Pause. Zu Beginn der zweiten Halbzeit sahen die mehr als 100 Zuschauer ein ganz anderes Spiel. Die Biederitzer sahen sich oft in Unterzahl und die Grün-Weißen konnten schnell auf 16:13 (38.) verkürzen. Doch auch diese Schwächephase überstanden die Gastgeber, denn mit mehr Geschwindigkeit und Laufbereitschaft im Angriff wurde der Druck erhöht und die Torerfolge stellten sich über alle Positionen wieder ein. Beim Stand von 20:14 nach 45 Minuten schienen die Biederitzer das Spiel klar im Griff zu haben. Aber das Auf und Ab ging weiter und so verkürzten die Gäste nach einigen leichten Fehlern der Hausherren nochmals auf 21:18 (49.). Die Schlussminuten gehörten dann aber wieder dem Biederitzer Nachwuchs. Über den nimmermüden Marius Hammecke, der nun über schnelle Konter nach guten Abwehraktionen durch seine Mitspieler in Szene gesetzt wurde, entschieden die „Jung- Eichen“ die Partie. Die gut gefüllte Biederitzer Sporthalle feierte letztendlich einen 27:22- Erfolg und einen guten Auftritt der hoffnungsvollen Talente. „Die mannschaftliche Ausgeglichenheit unseres Teams war für diesen Sieg heute wieder entscheidend.“, war vom Trainer Dirk Hesse nach dem Spiel zu hören.

Biederitz: Nafe, Wohl – Hammecke (7), Schmidt (1), Hesse (8), Maffert (4), Warnecke (1), M. Beres (2), Kapsch, Kliem, Hartmann, Thielecke (3/2), Czommer , Müller (2)

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SV Eiche 05 Biederitz vs HSV Magdeburg

5:40 – Die Angst war allgegenwärtig

„Keine Angst vor großen Namen“ ist ein gern benutzter Slogen, doch dieser ging am Wochenende für die weibliche C- Jugend des SV Eiche 05 Biederitz im Heimspiel gegen den Ligaprimus HSV Magdeburg nicht auf. „Die Mädels sind schon mit Angst im Anpfiff gegangen und konnten in den kompletten fünfzig Minuten keine der Vorgaben umsetzen“, meinte ein enttäuschter Biederitzer Trainer Karsten Bormann nach dem Schlusspfiff, der gleichbedeutend mit einer hohen 5:40 (2:20)- Niederlage war. Natürlich war den Mädels nie der Wille abzusprechen, doch an der Umsetzung haperte es fast durchgängig. Da auch kein wirkliches Teamgefüge erkennbar war, entpuppte sich die Heimpartie, die ohne Melina Speck und Johanna Poppeck bestritten werden musste, gegen den verlustpunktfreien Spitzenreiter aus der Landeshauptstadt als schlechteste Saisonleistung überhaupt. Wie so Vieles an diesem Tag erwies sich auch eine neue Deckungsvariante nicht als Dosenöffner, so dass nach durchweg enttäuschender Vorstellung eine derbe 5:40- Niederlage zu Buche stand. „Uns steht viel Arbeit bevor“, fasste es Bormann kurz und bündig zusammen und dürfte froh sein, dass das nächste Spiel in Genthin erst in zwei Wochen auf dem Programm steht.

Biederitz: Rojahn – Kuhnert, Göhring (3), Tuchen, Fischenbeck, Pawlik, Kirchner, Halwaß, Bublitz (2), Gebel

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SV Langenweddingen vs SV Eiche 05 Biederitz

28:32 – Enttäuschung hält sich in Grenzen

Die männliche B- Jugend des SV Eiche 05 Biederitz hat zwar das Gastspiel beim mit lediglich einem Minuspunkt behafteten SV Langenweddingen mit 28:32 (15:18) verloren, aber keineswegs enttäuscht. „Wir haben eine starke Mannschaftsleistung geboten und uns nie von unserem Weg abbringen lassen“, war der Biederitzer Trainer Yves Steinweg mit dem Auftreten seiner Sieben trotz der sechsten Saisonniederlage vollauf zufrieden. Der heimische Favorit legte zwar erwartungsgemäß mit einer 5:2- Führung nach sechs Minuten los, traf aber auf einen Kontrahenten, der mit der Rolle eines Underdog hervorragend umzugehen wusste. So kämpfte sich der SVE- Nachwuchs nicht nur in dieser frühen Phase wieder heran (5:4), sondern glich sogar in der Folge nach einem 7:10- Rückstand (12.) nach einer Viertelstunde zum 10:10 aus. Nach dem 13:13 durch Leon Kliem nutzte der SVL- Nachwuchs eine kleine Schwächephase der Gäste zur 17:13- Führung (22.), die die Biederitzer aber bis zum Halbzeitpfiff wieder etwas zum 18:15 einschmelzen konnten. Nach dem Wiederbeginn sprach dann schnell viel für die Gastgeber, die fünf weitere Zeigerumdrehungen später auf 22:16 enteilt waren. Doch wieder zeigten die Gäste eine enorme Moral und lobenswerten Kampf und schlossen nach 38 Minuten zum 23:20 auf. Und auch ein drittes Absetzen der Langenweddinger zum 29:23 (44.) brachte nicht die Vorentscheidung, da die Biederitzer wenig später zum 30:27 aufgeschlossen hatten. „Mit etwas Glück wäre vielleicht sogar ein Punkt drin gewesen, aber es sollte nicht sein“, meinte schließlich längst nicht enttäuscht SVE- Coach Yves Steinweg, der mit der gesehenen Leistung am kommenden Wochenende beim punktgleichen HC Burgenland durchaus mit Zählbarem rechnen kann.

Biederitz: Wohl, Schuster – Bruska, Lemche, Janke (6), Czommer (9/2), Steinweg (3), Kliem (6/1), Gröbe, Kalsdorf, Ribbert (3), Hartmann (1)

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SV BG Goldbeck vs HSG Ehle II

Rekorderfolg mit fadem Beigeschmack: HSG Ehle II landet 73:11-Erdrutschsieg
Dieser Sieg dürfte so schnell nicht aus den Rekordbüchern des SV Eiche 05 Biederitz und SV Eintracht Gommern zu verdrängen sein: Mit einem 73:11 (35:4)-Erdrutscherfolg haben sich die C-Jugendhandballer der HSG Ehle II am Sonntag aus dem Jahr 2023 und der Nordliga-Hinrunde verabschiedet. Gegen einen heillos überforderten SV Blau-Gelb Goldbeck loteten die Gäste also aus, wie viele Treffer in 50 Minuten hineinpassen.
Die Kehrseite der Medaille war jedoch, dass die Begleitumstände des Gastspiels in der östlichen Altmark das Sportliche einigermaßen in den Hintergrund treten ließen. „Ich bin im zehnten Jahr ehrenamtlicher Jugendtrainer. Da denkt man eigentlich, alles gesehen zu haben, um dann leider doch eines Besseren belehrt zu werden“, stellte Stefan Bußmann aus dem HSG-Trainerstab voran.
Acht Zeitstrafen und eine Rote Karte gegen die Gastgeber waren weniger dem aussichtslosen Versuch einer Gegenwehr geschuldet, als vielmehr einer fragwürdigen Moral – nicht nur an handballerischen Maßstäben gemessen: „Den Kindern kann man nicht mal einen Vorwurf machen. Es läuft in den Elternhäusern und im Verein einiges schief, wenn eine Rote Karte nach dem Zeigen des Mittelfingers oder Zwei-Minuten-Strafen wegen Ballwegtretens noch gefeiert werden“, so Bußmann, der bei den geschilderten Aktionen kein Gegensteuern der Goldbecker Bank oder Tribüne erkennen konnte.
Umso erfreulicher, dass die HSG II die Antwort auf sportliche Weise gab und ihren Torhunger nach Herzenslust stillte. Über den 19:0-Start (13.) trennten die Gäste und ihren Gegner, der im Wesentlichen aus dem D-Jugend-Regeljahrgang bestand, sportliche Welten. „Trotz des hohen Vorsprungs haben die Jungs das bis zuletzt seriös und gut gelöst. Am Ende nehmen wir den Sieg mit und niemand hat sich verletzt. Das sind die beiden Aspekte, die zählen“, fasste der Coach zusammen. Sein Team schloss die Hinrunde in Schlagdistanz zu den Top-Drei ab und ist nach der Pause am 20. Januar daheim gegen den HV Solpke/Mieste das nächste Mal gefordert.
HSG Ehle II: Schrank – Wesner (4), Sens (8), Plambeck (10), Bodenstedt (13), Bittner (22/2), Wittke, Abel (3), Kloth (13/1)
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