Saison: 23/24

Möckeraner TV vs SV Eiche 05 Biederitz

Sieg am Freitagabend beim MTV

Die weibliche D- Jugend des SV Eiche 05 Biederitz ist ihrer Favoritenrolle am Freitagabend beim ersatzgeschwächten Möckeraner TV nach leichten Anlaufschwierigkeiten gerecht geworden. In den ersten zwanzig Minuten wussten sich die Gastgeber mit fleißiger Laufarbeit zu wehren und stellten den Kontrahenten vor zahlreiche Aufgaben. Diese wussten die Biederitzer nur unzureichend zu lösen, so dass sie lediglich eine schmale 6:3- Führung mit in die Kabine nehmen konnten. Nach dem Seitenwechsel kam der SVE- Nachwuchs dann sichtlich besser zum Zug und brachte sein Spiel weitaus konzentrierter und erfolgreicher auf den (verbesserungsbedürftigen) Möckeraner Hallenboden. „Die Laufbereitschaft in Deckung und Angriff wurde deutlich besser und war schließlich der Schlüssel zum Erfolg“, meinte im Nachgang der Biederitzer Trainer Stephan Holzgräbe, der bei allen Aktiven eine Verbesserung gegenüber der ersten Hälfte erkennen konnte. Auch die Fehlerquote im Spielaufbau blieb nun im überschaubaren Rahmen, wogegen es im Torabschluss schon noch reichlich Luft nach oben gab. Am Ende setzten sich die Biederitzer, die auf eine starke Torhüterleistung von Ciara Rose bauen konnten, auch in der Höhe verdient mit 21:8 durch und festigten damit ihren zweiten Tabellenplatz. Dieser Trend setzte sich dann auch einen Tag später fort, da das angesetzte Heimspiel gegen den HV Solpke/Mieste auf Wunsch der Altmärker ausfiel und mit 2:0 Punkten für die Biederitzer am grünen Tisch gewertet wurde.

Möckern: Werner (3), Scherbinsky, Niewelt, Wachwitz, Holm, Kißmehl (5), Blaue

Biederitz: Rose – Poppeck (7), Kuhnert (3), Holzgräbe, Kupietz, Walde, Treutler, Ziebarth (2), Fricke (5), Schiller, Theuerkauf (3), M. Thielicke (1/1)

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Barleber Handball Club e. V. vs SV Eiche 05 Biederitz

36:26 – Zweite Hälfte bringt klaren Erfolg

Der Handball- Verbandsligist SV Eiche 05 Biederitz konnte seine Siegesserie beim Aufsteiger Barleber HC mit einem deutlichen 36:26 (14:14) auf sieben Begegnungen ausbauen. Die Rückraumspieler Moritz Steinweg und Bennet Daßler waren mit jeweils acht Toren die besten Schützen beim Sieger, der sich in Halbzeit zwei klar zu steigern wusste.

„In Durchgang eins war das vor allem in der Deckung zu wenig, obwohl wir wussten, was auf uns zukommt“, begründete der Biederitzer Trainer Peter Pysall die ausgeglichenen ersten dreißig Minuten, bei denen es auch in Sachen Cleverness beim Abschluss reichlich Defizite zu sehen gab. So bekamen die zahlreichen Zuschauer eine ausgewogene und kampfbetonte Auseinandersetzung zu sehen, in denen sich die Gäste beim 7:5 nach 13 Minuten erstmals etwas befreien konnten. Dies machten jedoch wenig später die Gastgeber zunichte, die vermehrt mit hohen Anspielen an den Kreis agierten und damit zum Ärger der Biederitzer Bank auch zum Torerfolg kamen. Die sich anschließenden knappen Führungen des BHC glichen die Gäste aber postwendend aus, so dass Kreisläufer Stefan Köster seine Farben beim 12:11 nach 25 Minuten wieder in die Vorderhand bringen konnte. Da es aber bei den Gästen weiterhin an der nötigen Durchschlagskraft mangels Tempo im Angriff fehlte, konnten die Barleber bis zum Halbzeitpfiff für Ausgeglicheneit zum 14:14- Pausenstand sorgen.
Nach dem Seitenwechsel präsentierten sich die Gäste dann sichtlich zielstrebiger und konzentrierter in allen Bereichen. Dies zeigte sich zunächst im Abwehrverbund, wo vermehrt Bälle geblockt wurden, so dass zahlreiche einfache Treffer durch Gegenstöße nicht ausblieben. Moritz Steinweg und Lukas Hesse trafen zum 17:15, ehe der frühen Auszeit des BHC das 18:15 durch Bennet Daßler nach 37 Minuten folgte. Im weiteren Spielverlauf ließen sich die Gäste auch nicht von der harten Gangart der Gastgeber von ihrem Spiel abbringen. „Da hätten wir uns schon ein konsequenteres Durchgreifen der Schiedsrichter gewünscht“, war man sich im feiernden Biederitzer Lager später einig.
Als Bennet Daßler nach einer Dreiviertelstunde einen weiteren Strafwurf zum 24:16 versenken konnte, war die Vorentscheidung zu Gunsten der Gäste, die ihre gut herausgespielten Möglichkeiten nun weitaus konsequenter nutzen konnten, gefallen. Nach der überschaubaren Ergebniskosmetik der Barleber zum 24:30 (55.) drehten die inzwischen überzeugenden Biederitzer in der Schlussphase noch einmal auf und stellten den jederzeit verdienten 36:26- Endstand her. Neben den Youngstern Jonas Maffert auf Rechtsaußen und Lukas Hesse konnte auch Christian Kinast in der finalen Phase einige sehenswerte Akzente setzen.
„Die verbesserte Deckung brachte uns in einfache Wurfpositionen, auch weil wir dann die freien Leute gefunden haben. Auch dass wir uns von spielfremden Sachen nicht haben vom Weg abbringen lassen, war ein Schlüssel zum Erfolg“, lobte auch der Biederitzer Co- Trainer Andre Freistedt den Auftritt der eigenen Schützlinge in der Mittellandhalle zu Barleben.
Mit diesem Erfolg festigten die Biederitzer mit 17:5 Punkten ihren zweiten Tabellenplatz und wollen nun am kommenden Sonnabend mit einem Heimerfolg gegen den ärgsten Verfolger aus Langenweddingen (15:5) die Siegesserie ausbauen.

Barleben: Storch, Gottschalk – Serien (2), Garz (1), Wirth (6/2), Witzel (3), Gülzow, Thöricht (1), Schulze (3), Renner (2), Ferchland (7/2), Vogel, Müller (1)

Biederitz: Seidel, Gronemeier, Wetzel – Maffert (3), Köster (2), Daßler (8/5), Kinast (4), Hesse (4), Held (3), Steinweg (8), Schneider, Duderstadt (1), Tietzmann (2), Eix (1)

Zeitstrafen: BHC 3, Eiche 1

Siebenmeter: BHC 5/4, Eiche 5/5

1.Männer reisen zum Aufsteiger Barleber HC

Die Verbandsligahandballer des SV Eiche 05 Biederitz (2., 15:5 Punkte) reisen am Sonnabend zum Liganeuling Barleber HC (13., 5:15) und wollen dort ihre Siegesserie fortsetzen. Ein Spaziergang in der Fremde wird auf Seiten des Rangzweiten keineswegs erwartet.

„Wir werden in Barleben schon noch die Euphorie eines Aufsteigers erfahren. Das bezieht sich nicht nur auf die Truppe, sondern sicherlich auch auf das stimmungsvolle Publikum“, erwartet der Biederitzer Trainer Peter Pysall ab 16 Uhr sprichwörtlich einen heißen Tanz in der Mittellandhalle, die nicht erst seit dem Aufstieg hohe Zuschauerzahlen jenseits der 100 Besucher registriert. „Der Buschfunk hält natürlich die ein oder andere Information bereit, beeinflusst uns aber in unserem Vorhaben nicht wirklich“, geht Pysall nur kurz auf den insgesamt dennoch großen Unbekannten ein.
Überhaupt sind die Biederitzer in den letzten Wochen gut damit gefahren, sich in erster Linie auf ihr eigenes Spiel zu konzentrieren. Die zuletzt erzielten sechs Siege am Stück dürften sie darin bestärken, um auch in Barleben in der Erfolgsspur zu bleiben. „Wir müssen schon unsere Sinne beisammen haben und sollten über unseren großen Faustpfand zum Erfolg kommen“, spricht der SVE- Coach vor allem das zuletzt gezeigte starke und konstante Abwehrverhalten an. Aber auch die Angriffsleistung erfuhr zuletzt stetig eine Aufwertung, auch wenn der Deckungsverbund dabei stets im Auge behalten wurde.
Der Barleber HC fuhr am zurückliegenden Wochenende erstmals Zählbares in der Fremde ein, konnte doch beim allerdings ersatzgeschwächten Güsener HC beim 28:28 zumindest ein Teilerfolg im fünften Auswärtsspiel der Saison verbucht werden. Die anderen vier Zählen datieren aus den Heimerfolgen im September bzw. Oktober gegen die TSG Calbe II (30:27) und gegen die HSG Börde (42:28). Trotz des aktuell vorletzten Tabellenplatzes scheint die Mannschaft um Neu- Trainer Sebastian Munter (ehemals Eintracht Gommern) in der Verbandsliga angekommen zu sein und dürfte auch von den Biederitzern trotz ihrer aktuell starken Form nicht im Vorbeigehen zu schlagen sein.

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SV Eiche 05 Biederitz II vs Möckeraner TV

Derbysieg zum Zweiten: 33:30 gegen MTV

Die zweite Vertretung des SV Eiche 05 Biederitz konnte auch das zweite Derby in eigener Halle zu ihren Gunsten entscheiden. Nach einem 15:16- Pausenrückstand wendete der weiterhin verlustpunktfreie Tabellenführer die Partie und setzte sich verdient mit 33:30 durch.

„Der MTV, der hier topmotiviert antrat, war bisher der stärkste Kontrahent in der Saison. Wir haben die Begegnung schließlich über die Teamleistung gewonnen“, meinte der Biederitzer Verantwortliche Julian Hammecke nach einem wohltuend fairen Derby, welches für beide Vertretungen jeweils nur drei Zeitstrafen in petto hatte.
Der erste Spielabschnitt verlief über weite Strecken ausgeglichen, wobei jede Mannschaft ihre schlechten bzw. gute Phasen hatte. Besser aus den Startlöchern kamen die Biederitzer, die ein 4:2 (6.) und 7:5 (9.) vorlegen konnten, ehe die Möckeraner mehr Zugriff auf die Partie insgesamt bekamen. Vor allem die spielstarke Rückraumachse Marvin Söder/Oliver Knoke machte der SVE- Abwehr das Leben schwer und war einer der Gründe, warum der MTV nach 13 Minuten mit 8:7 die Führung übernehmen konnte. Diese bauten die Gäste drei weitere Zeigerumdrehungen später sogar auf 10:7 aus, ehe der SVE durch einen Dreierpack von Routinier Stephan Holzgräbe zum 10:10 (19.) ausgleichen konnte. Bis zum 15:15 bewegten sich beide Vertretungen dann auf Augenhöhe, wobei die Biederitzer stets einem Rückstand hinterherliefen. So war die knappe 16:15- Führung der Gäste durch Oliver Knoke beim Pausentee nicht gänzlich unverdient.
Auch die ersten sieben Minuten des zweiten Spielabschnittes ähnelten den Schlussminuten der ersten Hälfte, legten doch die Gäste bis zum 19:19 stets einen Treffer vor. Das ausgeglichene Leistungsvermögen ließ sich dann auch bis zur 51. Minute (27:27) stets am jeweiligen Zwischenstand ablesen, wobei fortan die Gastgeber, die in der Abwehr mit einer 5:1- Deckung ein wenig offensiver unterwegs waren, in Vorleistung gingen. Die Treffer vom starken Marius Hammecke und Luca Exner brachten dann die Gäste in Zugzwang, die zwar durch Marvin Söder postwendend zum 29:28 aufschließen konnten, aber nach dem 31:28 durch Marius Hammecke und Kreisläufer Lukas Hartmann sogar drei Toren hinterherliefen. Daran änderten in der Schlussphase dann auch die zwei Tore von Oliver Knoke sowie eine Möckeraner Auszeit nichts mehr, da Emile Simon und wiederum Holzgräbe den Dreitorevorsprung aufrecht erhielten.
„Wir hatten den längeren Atem und einen Marius Hammecke, der in Hälfte zwei da hinging, wo es wehtut“, verteilte der SVE- Verantwortliche Julian Hammecke nach Spielschluss ein Extralob, ohne dabei zu vergessen, die Mannschaftsleistung als Ganzes zu würdigen. Damit verbleiben die Biederitzer mit nunmehr 12:0 Punkten an der Tabellenspitze, während sich der MTV (6:6) erstmal in das Niemandsland der 2. Nordliga verabschiedet hat.

Biederitz II: Meyer, Le. Exner – Rosenburg, Holzgräbe (5), Gericke, Hammecke (8), Y. Steinweg (1), Wentzel (5), Bahr (2/1), Reichel (2), Rabe, Ritter (2), Simon (4), Hartmann (3), Lu. Exner (1)

Möckern: A. Schmied – Handke, Hennig (2), A. Simon (6), R. Kermer, Niebuhr, Knoke (9/2), M. Schmied (2/1), T. Simon (3), Söder (8), J. Schmied, K. Kermer

Gerwisch sieht Derby Eiche II – MTV

Derbyzeit herrscht am Sonnabend ab 15:30 Uhr in der Gerwischer Sporthalle „Blau- Weiß“, wenn die verlustpunktfreie zweite Vertretung des SV Eiche 05 Biederitz als Tabellenführer in der 2. Nordliga den Rangvierten Möckeraner TV (6:4) empfängt.

„Natürlich wollen wir unseren positiven Lauf fortsetzen, rechnen allerdings mit einer ganz schweren Aufgabe“, meint der Biederitzer Verantwortliche Julian Hammecke, der zudem noch nicht wirklich weiß, auf welche Akteure er zurückgreifen kann, da fast zeitgleich die erste Mannschaft in Barleben gastiert.
Beide Mannschaften setzten sich zuletzt auch in fremden Gefilden durch, wobei besonders die Leistung der Biederitzer in Seehausen trotz des ungefährdeten 32:27- Erfolges noch ausbaufähig war. „Da sind wir vor allem im Tempospiel unter unseren eigenen Erwartungen geblieben“, weiß Hammecke und hofft auf die Rückkehr zu Altbewährtem, wenn es gegen die Möckeraner geht, die sich ebenfalls vor zwei Wochen mit 34:25 beim FSV 1895 Magdeburg II schadlos hielten.
Besonders im Blick haben dürften die Biederitzer den MTV- Akteur Marvin Söder, der aktuell einen beeindruckenden Schnitt von zehn Toren pro Partie vorzuweisen hat. Ungleich schwerer dürfte dagegen den Möckeranern die Einstimmung auf die Partie in Gerwisch fallen, haben doch die Gastgeber mit insgesamt 22 Feldspielern eine weitaus größere Kaderbreite vorzuweisen. Man darf also gespannt sein, ob die SVE- Mannen in welcher Konstellation auch immer ihrer Favoritenrolle in ihrem „zweiten Wohnzimmer“ gerecht werden können.

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SV Eiche 05 Biederitz vs FSV 1895 Magdeburg

16:23 – „Zu hoch verloren“

Die weibliche C- Jugend des SV Eiche 05 Biederitz musste sich im Heimspiel dem FSV 1895 Magdeburg nach langer Gegenwehr noch mit 16:23 (7:11) geschlagen geben. „Der Sieg für die Gäste ist absolut verdient, fiel dann aber zu hoch aus“, analysierte der Biederitzer Trainer Karsten Bormann bei der Nachbetrachtung. Bis zur 37. Minute boten die Biederitzer mit einem guten Auftritt dem Gegner Paroli, ehe sich in der Schlussphase auch die Kraftfrage stellte. Im ersten Spielabschnitt lag der SVE- Nachwuchs schnell mit 2:7 (9.) im Hintertreffen, konnte sich aber zehn Minuten später immerhin auf 5:9 heranarbeiten. Diesen Viertorerückstand nahmen die Gastgeber beim Stand von 7:11 dann auch mit in die Kabinen. Nach dem Seitenwechsel behaupteten die FSV- Mädels zunächst ihren Vorsprung (15:11), ehe Johanna Poppeck und Emmy- Lotta Bublitz für ihre Farben zum 13:15 aufschließen konnten. Die fällige Auszeit der Magdeburger Bank hatte schließlich einen 6:0- Lauf der Gäste zur Folge, die sichtlich von ihrer breiter aufgestellten Bank profitieren konnten. Hauptgrund für den negativen Spielverlauf für den SVE- Nachwuchs war in erster Linie der Kräfteverschleiß, der folgerichtig mangelnde Konzentration zur Konsequenz hatte. Dies nutzte der FSV- Nachwuchs konsequent mit gelungenen Konterangriffen, welche schließlich zum 23:16- Auswärtserfolg führten. „Bis zur 37. Minute war es eine starke Leistung von uns, da wir eine starke Deckung stellen konnten, aber im Abschluss auch wiederholt vom Pech verfolgt waren“, meinte Bormann weiter, der nun mit seiner Mannschaft am kommenden Wochenende mit dem Gastspiel in Osterburg den letzten Strohhalm in Richtung Podestplatz ergreifen möchte.

Biederitz: Rojahn – Poppeck (4), Speck (3), Göhring (4), Tuchen, Kuhnert, Fischenbeck (1), M. Pawlik, Kirchner, Hildebrandt, Halwaß, Bublitz (4/2), Gebel

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SV Eiche 05 Biederitz vs Barleber HC II

Mehr Ergebnis als Qualität

Die weibliche D- Jugend des SV Eiche 05 Biederitz ist ihrer Favoritenrolle gegen den zumeist ein Jahr jüngeren Kader des Barleber HC II in der Gerwischer Sporthalle mit 28:11 (14:3) gerecht geworden. „Das Resultat ist durchaus in Ordnung, die Art und Weise dagegen weniger“, zeigte sich der Biederitzer Trainer Stephan Holzgräbe nur bedingt mit dem fünften Saisonerfolg zufrieden. Nach einer Viertelstunde stand zwar bereits eine deutliche 9:0- Führung für den Rangdritten zu Buche, dennoch war es zu oft die fehlende Bewegung, die dem Biederitzer Angriffsbemühungen fehlte. Nachdem schließlich auch den leidenschaftlich kämpfenden Gästen einige Treffer gelangen, ging es mit einer 14:3- Führung für den SVE- Nachwuchs in die Kabinen. Auch nach dem Wiederbeginn änderte sich verständlicherweise nichts am einseitigen Spielverlauf. Die Gastgeber legten nach dem 21:5 (31.) zum 26:7 (36.) nach und konnten schließlich vor 30 Zuschauern einen 28:11- Sieg bejubeln. „Es gibt weiterhin reichlich Ansatzpunkte für den wöchentlichen Trainingsbetrieb“, meinte schließlich SVE- Coach Stephan Holzgräbe mit einem Augenzwinkern nach dem Schlusspfiff.

Biederitz: Holzgräbe – Köhl, Poppeck (7), Pawlik, Kuhnert (4), Rose (5), L. Thielicke, Kupietz, Walde, Treutler, Ziebarth (4), Fricke (5), Theuerkauf (3), Schiller

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SV Oebisfelde 1895 II vs SV Eiche 05 Biederitz

Personalsorgen bei Gastspiel in Oebisfelde

Arg gehandicapt reisen die Frauen des SV Eiche 05 Biederitz am Sonnabend (Anwurf 15:15 Uhr) zur zweiten Vertretung des SV Oebisfelde (9., 2:8 Punkte). Können die gewichtigen Ausfälle des Rangfünften (6:6) beim Liganeuling kompensiert werden?

Die Hiobsbotschaften reißen derzeit beim Biederitzer Nordligisten von der Ehle nicht ab. Nach den längerfristigen Ausfällen von Finnja Treffkorn, Gina Hesse und Neele Bormann hat es nun auch Lea- Sophie Treffkorn (Naenbeinbruch) und Torhüterin Rena Grunert (Blinddarm) erwischt. Beide mussten sich in dieser Woche jeweils einer Operation unterziehen und werden bis auf Weiteres nicht zur Verfügung stehen. „Es reichen zwei PKWs, um alle spielfähigen Akteure in Richtung Oebisfelde zu bekommen“, meinte Treffkorn, der außerdem noch zwei ärgere Erkältungen mit einplanen muss.
So stellt sich die Truppe beim Rangvorletzten praktisch von allein auf, so dass sich die vermeindliche Favoritenrolle praktisch in Luft aufgelöst haben dürfte. Die SVO- Reserve gewann ihre einzigen zwei Pluspunkte zum Saisonauftakt beim Barleber HC (28:23), verlor dann aber in Folge alle vier weiteren Begegnungen ziemlich sang- und klanglos. Auch die Heimspiele gegen den SV Irxleben (16:40) und gegen den TuS Magdeburg (18:41) bildeten da keine Ausnahme, ehe dann auch noch am letzten Wochenende das Kellerduell beim HSV Magdeburg II deutlich mit 18:33 abgegeben werden musste.
„Wir tun gut daran, ausschließlich auf uns selbst zu schauen. In personeller Hinsicht dürfte das schnell gehen, aber auch leistungsmäßig sind wir trotz der Ausfälle durchaus noch konkurrenzfähig“, meinte Treffkorn mit einem Schmunzeln und wird allerdings auch ohne jegliche Bedenken auf die Jugend setzen können, die in den letzten Wochen und Monaten schon reichlich überzeugende Einsatzzeiten verbuchen konnte.

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HBC Wittenberg vs SV Eiche 05 Biederitz

22:25 – Zehn Minuten reichen nicht

Die männliche B- Jugend des SV Eiche 05 Biederitz musste sich beim HBC Wittenberg mit 22:25 (10:16) geschlagen geben. „Das war über weite Strecken ein Auftritt ohne Leidenschaft und Engagement“, fasste es der Biederitzer Trainer Yves Steinweg auf der langen Rückfahrt nüchtern zusammen. So lagen die Gäste nach einer schnellen 2:0- Führung nach elf Minuten mit 2:6 im Rückstand und versprühten im weiteren Verlauf nur wenig Gegenwehr. Dies nutzte der HBC zum 9:4 nach 17 Minuten, ehe der Biederitzer Nachwuchs bis zur 22. Minute nur unwesentlich zum 12:9 aufschließen konnte. Bis zur Pause setzte sich der Gastgeber dann noch vorentscheidend auf 16:10 ab, obwohl dieser mit neun Akteuren nur unwesentlich besser aufgestellt war, als der arg gehandicapte Kontrahent aus dem Jerichower Land. Der Beginn der zweiten Halbzeit ähnelte dann stark den absolvierten Minuten des ersten Spielabschnittes, wobei die Wittenberger sich bis zur 41. Minute nur unwesentlich weiter auf 23:16 absetzen konnten. Die letzten Minuten gingen dann an die Gäste, die plötzlich zeigten, was ihrem eigentlichen Leistungsvermögen entspricht. Allerdings war das Erwachen zu spät und die unnötige 22:25- Niederlage wenig später perfekt. „Wieder zwei verschenkte Zähler, die nicht hätten sein müssen“, war man sich später im Biederitzer Lager einig.

Biederitz: Schuster – Janke (2), Steinweg (6), Kliem (3), Wohl (3), Gröbe, Kalsdorf (1), Ribbert (4/1), Hartmann (3)

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SG Stahl Blankenburg vs SV Eiche 05 Biederitz

30:22- Auswärtserfolg im Harz 

Bei der SG Stahl Blankenburg war die männliche A- Jugend des SV Eiche 05 Biederitz der klare Favorit, denn der Staffelneuling hatte bis dahin erst einen Pluspunkt auf der Habenseite. Das Spiel begann mit einer schnellen 3:0- Führung der Gastgeber nach vier Minuten, aber die Biederitzer waren zu diesem Zeitpunkt nicht schlechter, allein die Chancenverwertung war erschreckend schwach. Nach kurzer Zeit jedoch war der Bann gebrochen und die SVE- Youngster zogen schnell mit 6:5 (12.) in Front. Immer wieder nutzten in der Folge die Biederitzer einfache Fehler der Blankenburger für ihr schnelles Umkehrspiel und setzten sich über die Stationen 9:7 (16.) und 14:9 (28.) bis zur Pause auf 16:10 ab. Zu Beginn der zweiten Halbzeit sahen die Zuschauer wieder ein ganz anderes Spiel. Die Biederitzer trafen das Tor erneut nicht mehr und die Gastgeber netzten fünfmal in Folge zum 15:16- Anschluss (39.) unter dem Beifall der zahlreichen Zuschauer ein. Natürlich war eine Auszeit der Biederitzer Bank nun notwendig, um die nötige Ruhe und Konzentration wieder einzufordern. Dies gelang dann auch zeitnah und mit den ersten Torerfolgen durch den nimmermüden Linksaußen Marius Hammecke per Konter und Julius Warnecke aus dem Rückraum kam die Sicherheit wieder zurück. Bis zur 48. Minute sahen sich die Biederitzer weiterhin mit 23:20 in Front, ehe nach zwei zweifelhaften Zeitstrafen gegen die Gäste und somit doppelter Unterzahl nun volle Konzentration gefragt war. Doch die Biederitzer lieferten in dieser entscheidenen Phase ab und Jan Schmidt organisierte die Abwehr und netzte vorn zum 24:20 (51.) ein. Mit einem mannschaftlich geschlossenen Schlussspurt verwiesen die Gäste die Heimsieben der  SG Stahl am Ende sicher in die Schranken. Marvin Müller stellte mit den letzten beiden Treffen den letztendlich auch in dieser Höhe verdienten Auswärtserfolg von 30:22 sicher. „Die schwache Chancenverwertung der gesamten Mannschaft und eine sehr mannschaftorientierte Regelauslegung der Unpaarteiischen machten das Spiel über weite Strecken spannend“, war vom erleichterten Biederitzer Trainer Dirk Hesse nach dem Spiel zu hören.

Biederitz: Nafe – Hammecke (7), Schmidt (5), Hesse (4), Maffert (4), Warnecke (2), Beres M. (2),Kapsch, Thielecke (2), Müller (4)

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Barleber Handball Club e. V. vs SV Eiche 05 Biederitz

Eine unnötige Niederlage beim BHC

„Hier dürfen wir nicht verliren“, meinte der Biederitzer Trainer Karsten Bormann nach der 23:25- Niederlage seiner weiblichen C- Jugend beim Barleber HC. „In den entscheidenen Phasen hatten wir wenig Glück mit Schiedsrichterentscheidungen, was aber nicht der Hauptgrund für die Niederlage ist“, meinte Bormann weiter und suchte die Ursachen in erster Linie bei seiner Sieben, die beim 12:14 zur Halbzeit noch in Schlagdistanz war. In der ersten Hälfte lief es anfangs gar nicht schlecht für die Gäste, die beim 5:3 (11.) und 8:6 nach einer Viertelstunde sogar die Nase vorn hatten. Dies änderte sich aber nach dem 8:8 (17.) und spätestens nach dem 11:11 (21.), weil die Biederitzer wiederholt zu viele Defizite in der Deckung aufwiesen. „Wir hatten zu oft im 1:1 das Nachsehen“, begründete Bormann unter anderem den 12:14- Rückstand zur Pause. Trotz dieser stetigen Fehlerquote blieb die Partie auch in der zweiten Halbzeit stets ein ergebnisbezogener Krimi. Nach dreißig Minuten hatte der SVE- Nachwuchs zum 17:17 aufgeschlossen, obwohl auch im Angriff die angesagten Spielzüge nicht final durchgezogen wurden. So legte der BHC in der 43. Minute zum 23:20 vor, ehe die Gäste nach den Anschlusstreffern von Lina Göhring und Johanna Poppeck noch einmal Morgenluft schnupperten. Diese verflog aber schnell nach zwei weiteren Toren des Gastgebers, ehe die zehnfache Torschützin Emmy- Lotta Bublitz den 25:23- Endstand herstellen konnte. „Sechs Wochen Pause im Spielplan sind schon unglücklich. Wir haben uns dann aber auch von äußeren Einflüssen ablenken lassen…“, meinte Bormann und sprach von einem verdienten Sieg des BHC.

Biederitz: Rojahn – Poppeck (6), Kuhnert, Speck (5), Göhring (1), Tuchen, Fischenbeck (1), Weber, Pawlik, Kirchner, Hildebrandt, Halwaß, Bublitz (10), Gebel, Marchlewitz

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BSV 93 Magdeburg II vs HSG Ehle

Getrübte Freude – HSG Ehle fertigt den BSV 93 II ab
80 Treffer in 50 Minuten Handball, am Ende ein deutlicher Auswärtssieg: Eigentlich hat der Sonnabend beste Voraussetzungen für ausgelassenen Jubel bei der HSG Ehle geschaffen. Der 50:30 (22:16)-Erfolg im Sachsen-Anhalt-Liga-Duell beim BSV 93 Magdeburg endete jedoch für einen der ihren schmerzhaft. „Die Freude ist durch die Verletzung von Felix Deneke etwas getrübt“, sagte Stefan Bußmann aus dem HSG-Trainergespann mit Riklef Roehl und Torsten Riek.
Bevor ihr Antreiber im Rückraum unglücklich von seinem Gegenspieler am Knie getroffen wurde, spielte sich in der Magdeburger Einstein-Sporthalle das klassische David-gegen-Goliath-Duell ab. „Vom Kind über den Jugendlichen bis zum Erwachsenen – jedem ist bewusst, dass kein Gegner zu unterschätzen ist. Aber im Unterbewusstsein schwirrt trotzdem herum, dass es vielleicht mit weniger Einsatz funktioniert“, erklärte der Coach mit Blick auf die holprige Startphase der Gäste aus Biederitz und Gommern. Allen voran in der Abwehr tat sich der Favorit gegen den jüngeren BSV-Jahrgang schwer, offensiv kamen etliche technische Fehler dazu. Eine Auszeit nach dem 7:10-Fehlstart (11.) „war dann unser Hallo-wach-Moment“, um sich zur Pause auf sechs Treffer abzusetzen. Da beide Seiten im zweiten Abschnitt durchwechselten, erhielt die Partie den Anstrich eines Trainingsspiels, an dessen Ende die HSG einen Erfolg mit einem großen Wermutstropfen einfuhr. Bußmann: „Wir im Trainerteam hoffen, dass bei Felix nur ein paar Tage oder Wochen Ausfallzeit im Raum stehen und wünschen ihm schnellstmögliche Genesung.“
HSG Ehle: J. Kloth, Schrank – Paech (12), Wesner (2), Plambeck (4), Deneke (3), Jon. Hoffmann (10), Theuerkauf (4), L. Kloth (3/1), Mewes (8), Stallmann (4)
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