Saison: 23/24

SV Eiche 05 Biederitz vs BSV 93 Magdeburg

„Raus aus der Misere“ – 20:19

„Wir haben die Jungs nach der ersten Hälfte anfangs allein in die Kabine geschickt, um unter sich die Köpfe zusammenzustecken“, erinnerte sich der Biederitzer Trainer Michael Tschirschwitz rückblickend auf die Reaktion der Biederitzer Verantwortlichen in der Halbzeit. Der Grund war klar, denn das Gesehene aus Durchgang eins kann kaum der Anspruch der Gastgeber gewesen sein, die wie die Gäste aus der Landeshauptstadt vor der Partie 0:6 Zähler vorzuweisen hatten. „Es hat schlichtweg an allem gefehlt“, wollte Tschirschwitz über die ersten zwanzig Minuten, die mit 12:6 an die Gäste gingen, gar nicht mehr Worte verlieren. Verständlicherweise dann aber über den zweiten Durchgang, in dem sich die Jungs selbst aus der Misere gezogen haben. Zwar betrug der Rückstand auch nach 26 Minuten noch die sechs Treffer (11:17) aus der Pause, was dann aber folgte, war Befreiung pur. Aufbauend auf eine ganze starke Torhüterleistung von Joel Danisch gelang den bedingungslos kämpfenden SVE- Youngstern die Aufholjagd zum 17:17- Ausgleich (34.), ehe nach dem 18:18 der überragende Luca Stielke und Timo Reim eine 20:18- Führung (38.) herauswerfen konnten. Auch der postwendene 20:19- Anschluss des BSV- Nachwuchses sollte dann in der verbleibenen Spielzeit am ersten Saisonerfolg der Biederitzer nichts mehr ändern. „Die Jungs haben sich da heute selbst rausgezogen. Das sollte ihnen durchaus Mut machen, denn sie haben mehr drauf als das Gezeigte zu Beginn der Spielzeit“, war SVE- Coach Tschirschwitz nach der Schlusssirene sichtlich erleichtert und hofft nun auf den Fortbestand des dargebotenen Leistunganstieges.

Biederitz: Danisch – Lehr (2), Wägener (1), Knörich, Stielke (7/2), Reim (4), Faber, Berger (3), Kalsdorf, Wontraba (2), Bierdümpfl, Jantz, Burgold (1), Bienas, Unger, Trowe

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SV Eiche 05 Biederitz vs Barleber Handball Club e. V.

23:22 – Erster Sieg trotz Chancenwucher

Die Frauen des SV Eiche 05 Biederitz haben im Heimspiel gegen den Barleber HC den Bock endlich umgestoßen und die ersten zwei Zähler eingefahren. Nach einer klaren 15:10- Halbzeitführung schloss sich eine spannende zweite Hälfte an, aus der der Gastgeber als glücklicher 23:22- Sieger hervorging.

„Ich meine sogar, dass wir heute nicht einmal die Hälfte unserer Möglichkeiten im gegnerischen Gehäuse untergebracht haben“, brachte es der Biederitzer Trainer Stefan Treffkorn unmittelbar nach dem Schlusspfiff auf den Punkt. Ohne die Leistung des BHC- Keepers schmälern zu wollen, war dies der Hauptgrund für den spannenden Verlauf in den zweiten dreißig Minuten. Schon die Halbzeitführung von fünf Toren hätte eine Höhere sein müssen, denn Möglichkeiten waren zuhauf vorhanden.
So verbuchten die SVE- Frauen mit 5:2 zwar einen guten Start, verloren in diesem aber auch Gina Hesse sehr früh mit einer Fingerverletzung. Sich einschleichende Unkonzentriertheiten nutzte in der Folge der Gast zum 8:6- Anschluss nach 17 Minuten. Nach 24 Minuten lagen die Gastgeber dann sogar nur noch hauchdünn (11:10) vorn, ehe eine besser organisierte Abwehr, das Kreisspiel der Gäste konnte nun wiederholt gestoppt werden, den Hausherren mehr Entfaltungsmöglichkeiten in der Vorwärtsbewegung gewährleistete. Dies nutzten schließlich Lina Makoben, Lea Treffkorn, Sophie Ribbert und Emilia Treffkorn zur 15:10- Halbzeitführung.
Den Wiederbeginn verschliefen die Gastgeber dann vollends, auch wenn die beste Biederitzer Torschützin Lea Treffkorn zum zwischenzeitlichen 16:12 (36.) einnetzen konnte. Danach vergingen immerhin ganze elf Minuten, in denen es auf der Habenseite der Gastgeber nichts zu verbuchen gab und in der Deckung die nötige Zuordnung fehlte. Dies nutzte der BHC mit sechs Toren in Serie zur eigenen 18:16- Führung, die in der Folge Sophie Ribbert und Emilia Treffkorn egalisieren konnten. Die folgenden zwei Minuten gingen dann wieder an die Gäste, die drei Treffer zum 21:18 (50.) vorlegen konnten, da die Gastgeber regelrechten Chancenwucher betrieben und sogar drei gute Kontermöglichkeiten ungenutzt ließen. Dem 20:21- Anschluss von Lea Treffkorn und Daniela Schottstedt folgte die Auszeit der Gäste und deren 22:20 (54.) vom Siebenmeterpunkt. Wiederum Schottstedt und Treffkorn sorgten schließlich für den 22:22- Ausgleich, ehe Lina Makoben sogar noch den unter diesen Umständen glücklichen 23:22- Erfolg sicherstellen konnte. „In den letzten fünf Minuten haben wir uns noch einmal aufgerappelt und glücklich gewonnen. Insgesamt aber haben wir uns heute das Leben selbst schwer gemacht…“, meinte SVE- Coach Treffkorn treffend und erleichtert zugleich nach dem Schlusspfiff.

Biederitz: Grunert – Rosenau, Schottstedt (4), Ribbert (3), Schnell, E. Treffkorn (4), Bandey, L. Treffkorn (9), Hesse, Bormann, Makoben (2), Talke- Dreizehner (1), Hofmann

Platzt der Knoten gegen den BHC?

Die Frauen des SV Eiche 05 Biederitz (9., 0:4 Punkte) empfangen am Sonntag um 16 Uhr den Barleber HC (8., 2:6) und wollen im dritten Pflichtspiel die ersten Zähler einfahren. Gegen den Tabellennachbarn aus der Börde sind jedoch erneut personelle Ausfälle zu verzeichnen.

„Wir können zwar auf den einen oder anderen Rückkehrer zählen, haben allerdings auch zwei Langzeitausfälle zu verkraften“, beschreibt der Biederitzer Trainer Stefan Treffkorn die personelle Situation weiterhin als sehr angespannt, denn mit Finnja Treffkorn (Knie- OP) und Lea Brack (OP am Ellenbogen) fallen zwei Spielerinnen für das laufende Kalenderjahr definitiv aus. Trotzdem ändern diese beiden gewichtigen Ausfälle nichts am Ziel der SVE- Frauen, die im dritten Anlauf der noch jungen Spielzeit endlich Zählbares verbuchen möchten.
Der anstehende Gegner aus Barleben hat bereits vier Pflichtspiele absolviert, aus denen jedoch lediglich zwei Zähler entsprangen. Nach den Auftaktniederlagen gegen den starken Aufsteiger SV Oebisfelde II (23:28) und beim TuS Magdeburg (25:28) gab es einen 24:20- Heimerfolg gegen das aktuelle Schlusslicht HSV Magdeburg II. Vor einer Woche setzte es vor heimischer Kulisse dann eine deftige 22:40- Klatsche gegen den SV Irxleben. „Wir müssen auf uns selbst schauen. Sollten wir die hohe Fehlerquote abbremsen können und unsere Chancen besser nutzen, dann sollten wir uns in Kürze auch endlich belohnen“, benennt Treffkorn die Baustellen zum Saisonstart, die Pluspunkte in Seehausen (32:36) und daheim gegen den Post SV Magdeburg (28:29) verhinderten.

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SV Eiche 05 Biederitz vs TSV Wefensleben

Auf und Ab mündet in 15:16- Niederlage

Die weibliche B- Jugend des SV Eiche 05 Biederitz hat in der Sachsen- Anhaltliga im Heimspiel gegen den TSV Wefensleben Zählbares verpasst. Nach einem 7:7- Halbzeitstand waren die Gastgeber im zweiten Spielabschnitt auf einem guten Weg, konnten jedoch die 15:12- Führung nicht in einen Punktgewinn ummünzen. „Das war heute ein ständiges Auf und Ab. Schlussendlich lassen wir aus eigenen Stücken den Sieg förmlich liegen…“, zeigte sich die Biederitzer Trainerin Sandra Schmidt nach Spielschluss tief enttäuscht. Die ersten 25 Minuten brachten wenig Erhebenes von beiden Seiten auf die Platte. Die Führung wechselte ständig und beide Mannschaften offenbarten Schwächen im Spielaufbau sowie im Abschluss. Auch die Fehlerquote insgesamt war eine sehr hohe, so dass der magere 7:7- Pausenstand nicht von ungefähr kam. Nach dem Seitenwechsel legte der TSV zwar schnell zum 8:7 vor, kassierte dann aber vier Treffer in Serie zum 11:8 von Tessa Grotsch, Luise Warnecke (2) und Edda Kirsten (Strafwurf). Dieses kleine Polster konnte dann im weiteren Verlauf beim Zwischenstand von 13:10 (38.) bzw. 14:11 (40.) behauptet werden, ehe nach dem ersten Saisontreffer von Isabella Kauert zum 15:12 das Torewerfen (zu) frühzeitig eingestellt wurde. „Vielleicht hab ich auch zu früh oder zu viel gewechselt, aber auch in diesen anderen Konstellationen hätten wir den Sieg über die Ziellinie bringen müssen“, ging SVE- Trainerin Sandra Schmidt auch mit sich selbst nach Spielende kritisch ins Gericht. „Der Fakt bleibt, dass wir ganz einfach zu viele aussichreiche Möglichkeiten während der gesamten Spielzeit ungenutzt gelassen haben. Dies gilt es zwingend aufzuarbeiten“, meinte Schmidt mit Blick auf den Statistikzettel, auf dem auch vier vergebene Strafwürfe zu finden waren.

Biederitz: Kruse, Jung – Löffler, Kersten (3/2), Wontraba, Urban, Wotjak (4), Warnecke (4), Keitz (1), Schulze, Böhme, Grotsch (1), Niemann (1), Kauert (1)

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JSpG Kühnau/DRHV 06 vs HSG Ehle

Die Hüpf- und Sing-Gesellschaft
Nachwuchs-Handball Teams der HSG Ehle feiern vor eigener Kulisse und in der Fremde Erfolge
Die HSG Ehle hat am Wochenende die Lust an der Überraschung entdeckt. Für die C-Jugend-Handballer aus Gommern und Biederitz ergab sich so in der Sachsen-Anhalt-Liga und Nordliga die optimale Ausbeute von zwei Siegen.
Während die erste Mannschaft in Dessau für ein dickes Ausrufezeichen sorgte, tankte der Nordliga-Kader im Heimspiel in der Gommeraner Eintracht-Sporthalle reichlich Selbstvertrauen.
JSpG Kühnau/DRHV 06 – HSG Ehle 37:41 (14:19)
Stefan Bußmann und seine Mitstreiter Riklef Roehl und Torsten Riek aus dem HSG-Trainergespann  haben ihren Schützlingen vor dem Anwurf in der Dessauer Anhalt-Arena erst einmal eine große Portion Mut eingeimpft, denn: „Respekt ist gut, aber zu viel davon kann auch lähmend wirken“, erklärte Bußmann. So bestand trotz der bis dato makellosen 6:0-Bilanz der Gastgeber kein Grund, sich zu verstecken. Und siehe da: Ein couragierter Auftritt bescherte den jungen Ehle-Handballern am Sonntag Saisonsieg Nummer drei.
Den Grundstein legten die Gäste in der ersten Halbzeit in der Abwehr. Zwar erwies sich die JSpG als das erwartet spielerische Schwergewicht, doch trotz der 14 Gegentreffer bis zum Seitenwechsel überzeugte die HSG defensiv auf ganzer Linie. Zwar hatte das Team bis zur ersten Auszeit (16.) im Angriff mit ein paar Startschwierigkeiten gegen die offensive Deckung der Muldestädter zu kämpfen, doch nach und nach griffen die Rädchen besser ineinander und der Fünf-Tore-Vorsprung zur Pause gab den Gästen Recht.
Dass sich die Dessauer nach Wiederbeginn mit Zähnen und Klauen gegen den drohenden Punktverlust wehren würden, stand außer Frage. So spekulierte die JSpG mit offensiver Abwehr weiter auf Ballgewinne, doch die HSG blieb hellwach und setzte sich auf 29:22 (34.) ab. „Danach hat sich ein bisschen der Schlendrian eingeschlichen. Hut ab auch vor dem Gegner, der drangeblieben ist. Aber am Ende des Tages wurde es nicht noch einmal spannend und wir konnten den Sieg souverän ziehen“, schilderte der Coach und wusste: „Grundlage für den Erfolg war die Abwehrarbeit.“
HSG Ehle: J. Kloth, Abel – Paech (6), Deneke (3/1), Bodenstedt (10), Jon. Hoffmann (12), Theuerkauf, Mewes (2), Stallmann (8/4)
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Post SV Magdeburg vs SV Eiche 05 Biederitz

Wenn zwei Serien halten und sich nur einer freut…

Die Verbandsligahandballer des SV Eiche 05 Biederitz haben mit einem 22:17 (8:8) beim Post SV Magdeburg ihre Auswärtsstärke einmal mehr unter Beweis stellen können. Der genesene Bennet Daßler war vor 60 Zuschauern mit acht Toren bester Schütze beim Sieger.

Die seit Saisonstart laufenden Serien der beiden Mannschaften haben der umkämpften Partie mit insgesamt dreizehn Zeitstrafen standgehalten, wobei naturgemäß nur auf der einen Seite nach dem Spielausgang wirklich Freude aufkam. Während die Gäste von der Ehle ihren dritten Sieg in der Fremde feiern konnten, war auch beim dritten Auftritt der Magdeburger im heimischen Lorenzweg von altbekannter Heimstärke nach der dritten Pleite nur wenig zu sehen.
„Großes Kompliment an die Truppe, die sich spät freigeschwommen hat, um am Ende völlig verdient beide Zähler mitzunehmen“, zeigte sich der Biederitzer Trainer Peter Pysall fast rundum zufrieden.
Nicht wirklich Frieden schließen konnte der SVE- Coach allerdings mit den ersten dreißig Minuten, in denen die mangelnde Chancenverwertung das vorhandene Übergewicht nicht auf die Anzeigetafel bringen konnte. „Wir hätten ein Polster von vier oder gar fünf Toren mit in die Kabine nehmen müssen…“, bemängelte Pysall, ohne jedoch die Leistung des gegnerischen Torhüters schmälern zu wollen. Der hoffnungsvollen 4:1- bzw. 5:2- Führung nach sieben Minuten für die Gäste folgte eine Zeitstrafenserie, bei der die Gäste mit zwei „Auszeiten“ nur unwesentlich besser wegkamen als der Gastgeber, der gleich dreimal zur Bank gebeten wurde. Diese unruhige Konstellation sollte dann aber zunächst den Gastgebern in die Karten spielen, die nach 21 Minuten zum 6:6- Ausgleich kamen. Das 7:6 der Biederitzer durch Bennet Daßler glichen die Hausherren ebenso aus, wie die Gäste den 7:8- Rückstand (Benedikt Rückert per Starfwurf) in Person von Daßler zum torarmen 8:8- Halbzeitstand.
Besser aus der Kabine kamen dann die Magdeburger, deren 10:8- Führung aber postwendend durch Max Held per Doppelschlag zum 10:10 (37.) egalisiert werden konnte. Bis zum 13:13 (46.) wechselte dann die Führung, ehe Youngster Lukas Hesse und der aufgeregt agierende Max Duderstadt an alter Wirkungsstätte das 15:13 (48.) herauswerfen konnten. Nicht nur in dieser Phase war SVE- Schlussmann Max Wetzel ein wichtiger Garant für den späteren Erfolg, denn er entschärfte serienweise Würde seiner ehemaligen Mannschaft. Im weiteren Verlauf fanden die Gäste dann auch zusehens zur angestrebten Spielkultur zurück und erhöhten durch Daßler per Strafwurf auf 18:15. „Seine Rückkehr hat uns nicht nur wegen der Tore gutgetan…“, herrschte Einigkeit im Lager der Gäste, die nach der Auszeit der Gastgeber durch den unbekümmert aufspielenden Lukas Hesse vorentscheidend auf 20:16 nach 57 Minuten enteilen konnten. „Lukas hat sich schnell zu einer starken Alternative für unser Spiel entwickelt. Vor allem seine Ruhe und das starke 1:1 sind ein gewichtiger Faustpfand“, verteilte Pysall nach Spielende eines seiner eher weniger Extralobe. Die Partie selbst war dann spätestens nach dem gehaltenen Siebenmeter von Andy Gronemeier gelaufen, so dass abermals Hesse und Kreisläufer Lukas Hartmann in den Genuss der letzten Treffer zum 22:17- Endstand kamen.
„Der Sieg sollte uns Sicherheit geben, auch wenn in Sachen Überzahlspiel oder beim In Szenesetzen des Kreisläufersnoch reichlich Luft nach oben ist“, meinte ein erleichterter Biederitzer Co- Trainer Andre Freistedt auch im Hinblick auf die nächsten Aufgabe. Diese dürfte zunächst auch die Schwerste sein, denn da geht es am kommenden Wochenende gegen den FSV 1895 Magdeburg in der heimischen Ehlehalle, wo der Heimfluch endlich besiegt werden soll.

Post SV: Preuß – Schwiering, Kort, Engemann (2), Aye (3), Dreseley (3), Fischer, Zunkel, Streißenberger (2), Sülflow, Motzko, Rückert (6/2), Landgraf (1), Arendt

Gelingt der dritte Streich in der Fremde?

Die Verbandsligahandballer des SV Eiche 05 Biederitz (8., 4:4 Zähler) müssen am Sonnabend um 18 Uhr beim punktgleichen Tabellennachbarn Post SV Magdeburg (7.) Farbe bekennen. Gelingt den Biederitzern der dritte Sieg in Folge in der Fremde?

Grundsätzlich ist es ja nicht von der Hand zu weisen, das im Sport die Heimspiele weitaus lieber absolviert werden, als wenn man in einer fremden Halle um Punkte kämpfen muss. Zieht man allerdings die bisherigen Resultate des Biederitzer Verbandsligisten zurate, dann kann man zu einer anderen Schlussfolgerung kommen. Während die beiden Heimspiele gegen den SV Irxleben (22:27) und gegen die „Zweite“ aus Stassfurt (25:26) in die Hose gingen, ist die Weste bei den Gastspielen mit Erfolgen bei der HSG Börde (34:21) und beim Aufsteiger in Borne (29:23) noch blütenweiß. Kurioserweise hat auch der anstehende Gegner Post SV Magdeburg diese Statistik vorzuweisen, denn während die Auswärtshürden bei den Liganeulingen Barleber HC (34:15) und HSV Haldensleben II (31:26) relativ problemlos gemeistert wurden, gingen die Heimauftritte im Lorenzweg gegen den SV Oebisfelde II (26:30) und gegen den SV Langenweddingen (22:24) verloren. An einer Fortsetzung dieser Serie dürfte also definitiv nur der SV Eiche 05 Interesse haben…
„Wir bekommen aktuell unsere Leistung nicht konstant auf die Platte. Dies ist jedoch Grundvoraussetzung, um in die Erfolgsspur zurückzukehren“, weiß der Biederitzer Trainer Peter Pysall, der allerdings auch vom Saisonstart weg mit personellen Ausfällen zu kämpfen hat. „Was das angeht, kann ich gar nicht soviel sagen. Dies entscheidet sich frühestens beim Abschlusstraining und auch der Spielplan der A- Jugend wird in Zukunft von großer Relevanz sein“, meint Pysall in Sachen Personalfragen weiter.
Im letzten Heimspiel gegen die Reserve aus Stassfurt kehrte recht spät Zufriedenheit in Sachen Spielkultur ein. „Wenn wir mit Tempo und geringerer Fehlerquote unterwegs sind, dann ist das absolut in Ordnung. Leider war uns dies jedoch nicht durchgängig über zwei Halbzeiten vergönnt“, nimmt der Biederitzer Verantwortliche besonders die Auftritte in heimischer Ehlehalle gegen die ligastärkeren Kontrahenten ins Visier. Wiederholt offenbarten sich sowohl im fehlerbehafteten Angriff aber auch in der längst nicht immer sattelfesten Deckung Defizite, die gerade am letzten Wochenende zu einer auch unglücklichen Niederlage führten. Optimismus im Biederitzer Lager sollte für die anstehende Aufgabe jedoch nicht nur sein, dass es sich um ein Auswärtsspiel handelt, sondern auch die eigene Leistung, denn diese tendiert fraglos in die richtige Richtung.
Den Heimfluch brechen möchte dagegen unbedingt der Post SV, bei dem in der letzten Spielzeit noch die jetzigen Biederitzer Akteure Andy Tietzmann, Max Wetzel und Max Duderstadt im Aufgebot standen. „Die derzeitige Auswärtsstärke soll sich nun auch vor heimischem Publikum auszahlen…“, ist man sich im Lager der Magdeburger einig.

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HSG Ehle II vs HSV Haldensleben

Die Hüpf- und Sing-Gesellschaft
Nachwuchs-Handball Teams der HSG Ehle feiern vor eigener Kulisse und in der Fremde Erfolge
Die HSG Ehle hat am Wochenende die Lust an der Überraschung entdeckt. Für die C-Jugend-Handballer aus Gommern und Biederitz ergab sich so in der Sachsen-Anhalt-Liga und Nordliga die optimale Ausbeute von zwei Siegen.
Während die erste Mannschaft in Dessau für ein dickes Ausrufezeichen sorgte, tankte der Nordliga-Kader im Heimspiel in der Gommeraner Eintracht-Sporthalle reichlich Selbstvertrauen.
HSG Ehle II – HSV Haldensleben 45:17 (25:7)
Wie sich die Bilder glichen: Bevor die erste Mannschaft einen Tag später das Parkett in Dessau zur Jubeltanzfläche machte, hatte das Nordliga-Team der HSG nach der Schlusssirene vom Sonnabend die Hüpf- und Sing-Gesellschaft in sich entdeckt. „Nachdem wir gegen Irxleben (16:44) und beim FSV Magdeburg (13:32) deutlich unter die Räder gekommen sind, habe ich uns mit Haldensleben auf einem ähnlichen Level gesehen. Umso schöner, dass es die Jungs richtig gut gemacht haben und klar überlegen waren“, war auch Coach Stefan Bußmann vom deutlichen Heimsieg etwas überrascht.
Eine aufmerksame und ballaffine Abwehrarbeit bildete dabei das Fundament, so dass die HSG II bereits in der ersten Hälfte eine wahre Konterlawine lostrat. Wurden die Gastgeber einmal in den Positionsangriff gezwungen, fanden sie auch dort die richtigen Lösungen und hatten die Frage nach dem Sieger zur Pause vorzeitig beantwortet.
Ein wenig verlor das Team den Spielfaden nach der Pause, aber dies war nur verständlich: „Mit einer hohen Führung im Rücken ist es immer schwierig, seinen Weg über 50 Minuten konsequent zu gehen“, erklärte Bußmann, sah aber, wie sich seine Schützlinge auf keine Kompromisse mehr einließen und sich nahezu alle Spieler in die Torschützenliste eintrugen. „Dieser Auftritt hat viel Freude zurückgebracht. Auch, weil die Jungs einen Schritt nach vorn gemacht haben“, lobte der Trainer.
HSG Ehle II: Schrank – Wesner (1), Sens (8), Bittner (12/1), Wittke, Theuerkauf (4), C. Kollack (2), Abel (6/1), L. Kloth (9), Werban (2), Bock, Bensch (1)
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JSpG Kühnau/DRHV 06 vs SV Eiche 05 Biederitz

19:27 – „Von Außen beeinflussen lassen…“

Der Biederitzer Trainer Michael Tschirschwitz wirkte nach der 19:27 (6:8)- Niederlage der männlichen D- Jugend des SV Eiche 05 Biederitz bei der JSpG Kühnau/DR HV ein wenig ratlos. „Ich kann mir wirklich nicht erklären, warum wir uns in dieser Form von den Zuschauern haben beeinflussen lassen…“, versuchte der Verantwortliche einen der Gründe für die Niederlage zu erklären. Dabei legten die Gäste in der Sporthalle „Friedensschule“ in Dessau einen guten ersten Durchgang hin und rannten lediglich zwei Toren (6:8) hinterher. Mit Beginn der zweiten zwanzig Minuten ging aber aus vielerlei Gründen der Spielfaden verloren. „Da ist dann der Kopf überall, nur nicht auf dem Spielfeld. Auch die Schiedsrichter sind ihren Aufgaben in Sachen Deckungsvariantenanwendung der JSpG kaum gerecht geworden“, versuchte Tschirschwitz den schnellen 7:14- Rückstand nach 25 Minuten zu begründen. Fünf weitere Minuten später war beim 9:18 die Messe entgültig gelesen, wobei die SVE- Youngster zumindest jederzeit um ein ordentliches Resultat bemüht waren. Dies gelang schließlich mit der verdienten 19:27- Niederlage nur sehr dürftig. „Wir müssen den Fokus wieder auf uns selbst legen und unser vorhandenes Potential abrufen“, forderte Tschirschwitz und hatte dabei bereits das anstehende Heimspiel gegen den ebenfalls noch punktlosen BSV 93 Magdeburg im Blick.

Biederitz: Danisch – Lehr (4), Wägener, Stielke (6), Reim, Faber, Berger, Wontraba (1), Bierdümpfl, Jantz (3), Burgold (3), Trowe (1), Unger (1)

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BSV 93 Magdeburg vs SV Eiche 05 Biederitz

Leistungssteigerung sichert 21:13- Auswärtserfolg

Die weibliche D- Jugend des SV Eiche 05 Biederitz hat das Auswärtsspiel beim BSV 93 Magdeburg nach einer 12:7- Pausenführung schließlich mit 21:13 gewonnen. Johanna Poppeck steuerte in der Landeshausptstadt allein vierzehn Treffer bei. „Die zweite Hälfte war dann auch in spielerischer Hinsicht absolut in Ordnung. Da war es ein besseres Miteinander, so dass sich die Mädels den Sieg vollauf verdient haben“, meinte die Biederitzer Co- Trainerin Neele Bormann unmittelbar nach dem Schlusspfiff. Der Beginn verlief etwas schleppend, obwohl die Gäste nach dem 2:2 (4.) vier Minuten später auf 6:3 davonziehen konnten. Zwar war die Fehlerquote bei den SVE- Mädels weiterhin hoch, doch da der Abschluss über weite Strecken von Erfolg gekrönt war, ging es mit einer 12:7- Führung in die Kabine. Auch in der zweiten Hälfte bestimmten die Gäste über weite Strecken die Begegnung, machten sich aber wiederholt mit unnötigen Ballverlusten das Leben selbst schwer. So konnte aber dennoch beim 16:10 (33.) und 19:13 (39.) ein beruhigendes Polster auf das Parkett gelegt werden, was nach Toren von Ciara Marie Rose, die wie Pauline Kuhnert auch eine starke Halbzeit zwischen den Pfosten ablieferte, und Johanna Poppeck schließlich einen 21:13- Auswärtserfolg zur Folge hatte. „Die Richtung stimmt. An der hohen Fehlerquote gilt es aber definitiv im Training zu arbeiten“, merkte der Biederitzer Trainer Stephan Holzgräbe trotz des souveränen Erfolges dennoch an.

Biederitz: Rose (3/1), Kuhnert – Köhl, Poppeck (14), Burgold, Pawlik (1), Holzgräbe, L. Thielicke, Kupietz, Walde, Treutler, Ziebarth (1/1), Fricke (2), Schiller, Theuerkauf, M. Thielicke

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Barleber Handball Club e. V. vs SV Eiche 05 Biederitz

34:5 beim BHC – „Spiel gut genutzt“

„Neben dem Sieg hat mir in erster Linie gefallen, wie inzwischen die vermeindtlich Kleinen von den Großen eingebunden werden“, meinte der Biederitzer Trainer Alexander Jantz nach dem hohen 34:5- Auswärtserfolg seiner männlichen E- Jugend beim Barleber HC, der ab und an sichtlich überfordert war. Überhaupt nutzten die Gäste diese Begegnung, um viel zu experimentieren und allen Spielern reichlich Einsatzzeit zu geben. Zur Pause war beim Stand von 16:1 die Frage nach dem Sieger längst beantwortet, so dass auch in den zweiten zwanzig Minuten das Unternehmen „Jugend forscht“ seine Fortsetzung fand. Am Ende setzten sich die Gäste auch in der Höhe völlig verdient mit 34:5 durch, wobei Geburtstagskind Emil Feig mit sechs Toren zum besten Schützen beim Sieger avancierte. „Wir haben heute schon die klaren Umstände genutzt. Das dürfte allerdings am kommenden Wochenende schon anders aussehen…“, warnt SVE- Coach Jantz, denn da gastiert die ebenfalls noch ungeschlagene Eintracht aus Gommern in der Ehlehalle.

Biederitz: Griesau (3), Eichholtz (5), Plater (4), Poppeck (1), Wagenschein, Härtig, Selega (5), Fahrenkampf (2), Firit, Mertz (1/1), Hauenschild (3), Poddubsky, Janke (4), Feig (6)

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BSV 93 Magdeburg vs SV Eiche 05 Biederitz

23:12 – Solider Auftritt beim BSV 93

Die weibliche E- Jugend des SV Eiche 05 Biederitz konnte die Auswärtshürde BSV 93 Magdeburg relativ souverän mit 23:12 (10:4) überspringen, wobei Lilly Hauenschild mit allein zwölf Toren über die Hälfte aller Treffer für die Gäste erzielen konnte. „Trotz des Sieges waren die Probleme in unserer Deckung unübersehbar. Da gilt es in den nächsten Wochen Abhilfe zu leisten“, zeigte sich die Biederitzer Trainerin Jana Tschirschwitz trotz des deutlichen Erfolges nicht gänzlich zufrieden. Die Gäste sorgten in der Landeshauptstadt mit einem 8:1 nach zwölf Minuten schnell für klare Fronten, verloren dann aber bis zur Halbzeitsirene etwas an Spannung, so dass der sehr junge Gastgeber auch einige Akzente setzen konnte. Dennoch war das 10:4 zur Pause völlig gerechtfertigt, auch weil die Partie in den Augen der SVE- Verantwortlichen eher einer Trainingseinheit gleichkam. Nach dem Seitenwechsel legten die Biederitzer, die ihre jungen Akteure aus der zurückgezogenen zweiten Mannschaft gut integrieren konnte, schnell zum 14:5 (27.) nach und hatten drei weitere Minuten zehn Treffer zwischen sich und dem Kontrahenten (16:6) gebracht. Dieser hatte dann auch bei den Zwischenständen 19:9 (35.) und 22:12 (39.) Bestand, ehe die treffsichere Lilly Hauenschild den Schlusspunkt zum 23:12- Endstand setzen konnte.

Biederitz: Bruchmüller – Tschirschwitz (6), Deneke, Wiehe, Brockhausen, Genth (3), Lindeke (1), Hauenschild (12), Grotsch, Falkenberg, Kobilke, Grunert (1)

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