Saison: 23/24

SC Magdeburg vs SV Eiche 05 Biederitz

Hohe 24:47- Niederlage beim SCM

Wenn man die Auswärtshürde SC Magdeburg vor sich hat, geht man naturgemäß äußerst selten als Favorit in dieses Spiel. Diese Konstellation galt fraglos auch für die männliche D- Jugend des SV Eiche 05 Biederitz vor dem Gastspiel beim verlustpunktfreien Tabellenführer, der schließlich auch seiner Favoritenrolle gerecht werden konnte. „Dass wir so deutlich unter die Räder kommen, war sicherlich nicht zu erwarten. Wir haben in allen Bereichen viel zu fehlerhaft agiert“, meinte dann auch treffend der Biederitzer Verantwortliche Thomas Reim nach der 24:47 (13:26)- Niederlage in der Landeshauptstadt. Die Gastgeber legten eine schnelle 8:3- Führung nach sechs Minuten vor und profitierten dabei in erster Linie von der Nachlässigkeit der Biederitzer Hintermannschaft. Diese war es in der Folge auch, die dem SCM- Nachwuchs das 14:7 (12.) bzw. 23:10 (17.) ermöglichte. Da auch im Angriff all zu oft die nötige Bewegung fehlte, konnten die Biederitzer auch auf der Habenseite nur selten etwas Zählbares verbuchen. So nahmen die Gäste einen 13:26- Rucksack mit in die Kabinen, weil sie bis zu diesem Zeitpunkt weit hinter den eigenen Erwartungen zurückgeblieben waren. Der einseitige Spielverlauf nahm dann auch in den zweiten zwanzig Minuten seinen bekannten Verlauf. „Von den zahlreichen Traininginhalten haben wir viel zu wenig abrufen können“, begründete Reim den weiteren sich wiederholenden Spielverlauf, in dem der Gastgeber seinen Vorsprung über die Stationen 31:16 (27.) und 36:20 (31.) auf 44:21 nach 36 Minuten ausbauen konnte. Nach vierzig äußerst fairen Spielminuten ohne jede Zeitstrafe setzten sich schließlich die SCM- Youngster auch in der Höhe völlig verdient mit 47:24 durch und dürften den Biederitzern neben der Niederlage weitere vielfältige Ansatzpunkte für den Trainingsalltag geliefert haben.

Biederitz: Danisch – Lehr, Wägener, Knörich, Stielke (7), Reim (2), Faber, Berger (1), Kalsdorf (7), Wontraba (1), Bierdümpfl, Jantz (4), Burgold (2), Bienas, Unger

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SV Eiche 05 Biederitz vs Magdeburger SV 90

Zwei Zähler zum Geburtstag – 31:22 gegen MSV 90

Die Frauen des SV Eiche 05 Biederitz haben ihr Heimspiel am Freitagabend gegen den Magdeburger SV 90 in souveräner Manier gewonnen. Nach einer starken ersten Halbzeit (19:9) reichte in den zweiten dreißig Minuten vor 100 Zuschauern ein durchschnittliches Auftreten, um den 31:22- Erfolg über die Ziellinie zu bringen.

Der Biederitzer Trainer Stefan Treffkorn dürfte tags darauf beim Geburtstagsfrühstück vor allem vom Auftritt seiner Mannschaft in den ersten dreißig Minuten angetan gewesen sein. „Da haben wir den Ball schnell laufen lassen und auch unsere Chancen gut nutzen können. Zudem war Rena Grunert ein starker Rückhalt zwischen den Pfosten“, meinte der Jubilar rückblickend auf den erfolgreichen Vorabend.
Die Gastgeber legten gut los und führten nach sechs Minuten mit 5:2, auch weil nicht nur die Biederitzer Zählbares vom Punkt liegenließen, sondern auch die Gäste, die in der Folge zahllose einfache Ballverluste im Spielaufbau produzierten. Dies nutzten die Gastgeber zum 9:4 konsequent nach elf Minuten, als sich Maira Hofmann abermals vom Kreis erfolgreich durchsetzen konnte. Auch die fällige Auszeit der Magdeburger war dann nicht von Erfolg gekrönt, da die SVE- Frauen auch im weiteren Spielverlauf wacher und deutlich fehlerbefreiter unterwegs waren. So legten Angelina Bandey und Sophie Ribbert nach schnellen Gegenstößen zum 11:4 (13.) nach, ehe auch die Gastgeber den einen oder anderen Fehler zuviel im nunmehr oft zu komplizierten Aufbauspiel einstreuten. Dennoch wies die Anzeigetafel nach 28 Minuten eine klare 18:6- Führung für die Gastgeber aus, ehe die weiterhin sehr fahrlässig agierenden Gäste bis zur Halbzeit zum 19:9 verkürzen konnten.
Nach dem Wiederbeginn suchten die ersatzgeschwächten Biederitzer über weite Strecken ihren verloren gegangenen Spielfaden. Hinzu kam, dass die Lemsdorferinnen nun deutlich aggressiver in der Abwehr zu Werke gingen und sich damit dem hinkenden Spielfluss des SVE eine weitere hohe Hürde auftat. So verlor der 22:12- Vorsprung nach 38 Minuten in der Folge ein wenig an Wertigkeit, da die Gäste minimal zum 24:16 nach 47 Minuten verkürzen konnten. Auch nach der fälligen Auszeit kehrten die Biederitzer dann nicht mehr zu alter Stärke zurück, da nunmehr auch die Kraftreserven zur Neige gingen. In der Schlussphase war es dann auch Daniela Schottstedt, die zumindest die Quote vom Siebenmeterpunkt etwas positiver gestalten konnte, da ansonsten eine Vielzahl von aussichtsreichen Möglichkeiten bei der gut aufgelegten MSV- Torfrau Eva Alissa Jesse ihr Ende fanden. Nach abermaliger Auszeit beim Stand von 28:21 legten schließlich die Biederitzer noch einen kleinen Endspurt mit Toren von Daniela Schottstedt (Strafwurf), Emilia Treffkorn und Angelina Bandey zum zufriedenstellenden 31:22- Endstand hin.
„In der zweiten Hälfte mussten wir deutlich mehr Aufwand für unsere Treffer betreiben, aber insgesamt haben wir auch in der Höhe verdient gewonnen. Die Vielzahl der Stopfouls des Gegners direkt auf den Körper meiner Mädels haben mir da weniger gefallen…“, merkte der Jubilar schlussendlich durchaus zufrieden am Sonnabendvormittag an.

Biederitz: Grunert – Rosenau (2), Bublitz, Schottstedt (4/2), Ribbert (4), E. Treffkorn (6/1), Bandey (3), L. Treffkorn (7/2), Talke- Dreizehner (1), Hofmann (4)

Freitag 19:45 Uhr: Der MSV 90 gastiert in der Ehlehalle

Die Frauen des SV Eiche 05 Biederitz (7., 4:6 Punkte) empfangen bereits am Freitagabend in heimischer Ehlehalle den Rangvierten Magdeburger SV 90 (5:3). Mit einem weiteren Heimsieg könnten die Lemsdorferinnen in der Tabelle überholt werden.

Die Zeiten, wo die Begegnungen gegen den Magdeburger SV 90 als eher lästige Pflichtaufgabe abgetan wurden, scheinen vorbei zu sein. Der Blick auf die bisherigen Resultate belegt eindeutig, dass die 90er gegenüber den Vorjahren deutlich konkurrenzfähiger geworden sind und den ständigen Besitz der unliebsamen „roten Laterne“ abgelegt haben. In den Spielzeiten 2021/22 wurden sie punktlos ebenso Letzter wie auch in der zurückliegenden Spielzeit 2022/23, wo lediglich zwei magere Zähler eingefahren werden konnten. Zur Wahrheit gehört aber aktuell auch, dass von den bisher fünf erkämpften Punkten zwei am grünen Tisch errungen wurden, denn die Partie beim Tabellenführer in Irxleben wurde aufgrund eines Regelverstoßes des Ligaprimus erzielt. „Ehrlicher Natur“ hingegen waren dann das Unentschieden gegen die SG Seehausen (32:32) sowie der überraschende 29:20- Auswärtserfolg beim TuS im Stadtderby. Dagegen ging das letztwöchige Stadtduell daheim gegen die Zweite des HSV Magdeburg mit 28:31 in die Hose.
„Der anstehende Kontrahent ist sehr schwer einzuschätzen. Die graue Maus der Vorjahre sind sie definitiv nicht mehr“, schätzt auch der Biederitzer Trainer Stefan Treffkorn die bevorstehende Aufgabe am Freitagabend ab 19:45 Uhr eher knifflig ein. Personell kann Treffkorn auf den Kader der Vorwoche zurückgreifen, der das Auswärtsspiel beim ersatzgeschwächten FSV 1895 Magdeburg sicher mit 34:29 gewinnen konnte. Man darf also durchaus mit einer spannenden Auseinandersetzung rechnen, denn so leicht wie in der Vorsaison (33:20 und 41:20) dürfte die Hürde MSV 90 diesmal nicht zu überspringen sein.

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JSpG Kühnau/DRHV 06 vs SV Eiche 05 Biederitz

Hohe Niederlage bei JSpG in Dessau

Nichts zu holen gab es für die männliche B- Jugend des SV Eiche 05 Biederitz bei der JSpG Kühnau/Dessau- Rosslauer HV 06. „Wir haben heute anscheinend die Abwehr zuhause vergessen. So kenne ich die Truppe gar nicht…“, meinte die Biederitzer Verantwortliche Mandy Hartmann, die zusammen mit Thomas Hartmann Cheftrainer Yves Steinweg auf der Bank vertrat. Nach fünf Minuten hatten die Gäste noch Blickkontakt beim 3:4- Rückstand, ehe sich die Gastgeber bis zur 13. Minute auf 9:6 absetzen konnten. Nach 18 Minuten konnte der Biederitzer Nachwuchs in Person von Lukas Ribbert sogar noch einmal den Anschluss (12:11) herstellen, ehe die Gäste noch vor der Pausensirene abreißen lassen mussten. Die JSpG traf nach zwanzig Minuten zum 17:12 und nahm schließlich sogar eine komfortable 22:16- Führung mit in die Kabinen. Auch in den zweiten 25 Minuten verwalteten dann die Gastgeber ihren Vorsprung, da die Biederitzer, die anfangs leichte Besserung aufblitzen ließen, in der Deckung einfach nicht zu ihrer Linie fanden. Dazu kam, dass die sehr aggressive Herangehensweise der Gastgeber nur unzureichend von den ersatzweise eingesprungenen Schiedsrichter geahndet wurden. „Das war aber nicht der Grund für die Niederlage, denn Tore haben wir ja geworfen. Die vielen Gegentreffer haben uns fraglos gegen einen unbequemen Kontrahenten das Genick gebrochen“, meinte Hartmann, die in der Schlussphase viele hängende Köpfe registrierte, resümierend weiter. So bauten die JSpG- Youngster ihr Polster kontinuierlich aus und hatten nach 42 Minuten beim Stand von 36:26 erstmals zehn Treffer zwischen sich und dem Gegner gebracht. Am Ende setzten sich schließlich die Gastgeber auch in der Höhe nicht unverdient mit 44:31 durch und zogen in der Tabelle an den Biederitzern vorbei.

Biederitz: Wohl, Schuster – Reinald (1), Bruska (1), Janke (3), Czommer (9/4), Steinweg (7), Kliem (3), Gröbe, Kalsdorf, Ribbert (5), Hartmann (2)

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SV Wacker 09 Westeregeln vs SV Eiche 05 Biederitz

23:23 – Duell der Verfolger endet Unentschieden

In der Handball- Verbandsliga gab es im Duell der Verfolger zwischen Wacker Westeregeln und dem SV Eiche 05 Biederitz ein leistungsgerechtes 23:23 (12:14)- Unentschieden. Der Sieger des Wochenendes heißt damit HV RW Stassfurt II, der seine Auswärtshürde beim FSV 1895 Magdeburg mit 28:22 sicher übersprang und Rang eins ausbauen konnte.

Weit über 200 Zuschauer, davon etwa 30 aus Biederitz, sahen längst keine hochklassige, aber stets eine spannende und dabei faire Auseinandersetzung, die schließlich in der Punkteteilung ein gerechtes Resultat fand.
„Wir haben eine tolle Moral gezeigt. Das trifft auf die Jungs auf dem Feld und gleichermaßen für die auf der Bank zu“, würdigte der Biederitzer Co- Trainer Andre Freistedt den Auftritt seiner Schützlinge, nachdem sie knapp zwanzig Minuten in Hälfte zwei stets einem Rückstand hinterhergelaufen waren. Freistedt vertrat den in München befindlichen Chefcoach Peter Pysall, der nahezu zeitgleich an der Verlängerung seines Trainerscheins arbeitete.
In den ersten dreißig Minuten waren die Gäste das bessere Team, welches aufbauend auf eine solide Deckungsarbeit nach anfänglicher Ausgeglichenheit (3:3) eine 7:3- Führung (13.) herauswerfen konnte. Auch SVE- Schlussmann Max Wetzel präsentierte sich in Höchstform und war ein gewichtiger Baustein für die 9:5- Führung nach 19 Minuten. In den Biederitzer Reihen war es einmal mehr Mittelmann Bennet Daßler, der sich mit seinem Auftritt für eine Manndeckung im zweiten Spielabschnitt qualifizierte, sich dieser aber alsbald verletzungsbedingt entledigte. Nach 22 Minuten hatten die Gäste zwar ein wenig an Vorsprung (11:9) eingebüßt, brachten diesen dann aber relativ sicher mit 14:12 in die Kabine. „Wir haben mit Absicht nicht das allerhöchste Tempo angeschlagen, da der Kontrahent in Sachen „Junges Blut“ uns in nichts nachstand“, meinte Freistedt und lobte damit den ambitionierten Gegner, der eine durchweg gut ausgebildete Truppe stellen konnte.
Von deren Qualität konnten sich die Zuschauer auch unmittelbar nach dem Wiederbeginn überzeugen. Angetrieben vom starken Mittelmann Simon Leonardo Karpe, dieser glänzte neben seinen acht Toren und mit einem überzeugenden eins gegen eins sowie mit dem geschulten Auge für den Nebenmann, schlossen die Gastgeber nach 38 Minuten zum 16:16 auf und gingen vier Zeigerumdrehungen später auch aufgrund einer Leistungssteigerung ihres Torhüters Moritz Malig beim 18:17 sogar in Führung. Erschwerend kam für die Biederitzer im weiteren Verlauf dazu, dass sie mit Moritz Steinweg nach einer roten Karte (unglückliche Abwehr im Konterverhalten) bereits auf ihren zweiten Spielmacher verzichten mussten. Diesen Job löste fortan aber Youngster Lukas Hesse hervorragend, auch wenn im allein drei Treffer wegen vermeindlicher Schrittfehler aberkannt wurden. Überhaupt war die zentrale Spielzeit in Durchgang zwei von wenig Erwähnenswertem geprägt, da beide Teams wiederholt damit beschäftigt waren, ihre jeweilige Unterzahl zu kompensieren. So hatte sich der Spielstand in Minute 49 lediglich auf 20:18 nach oben gearbeitet, wobei die Wackeren das Zweitorepolster auch beim 21:19 (55.) bzw. 22:20 (56.) inne hatten. Dem 22:21- Anschluss von Max Held (Strafwurf) ließen die Gastgeber durch Elias Meyer das 23:21 folgen, ehe Andy Tietzmann vom Kreis wiederum verkürzen konnte.
Die anschließende Auszeit der Westeregelner Bank 70 Sekunden vor Ultimo verfehlte dann aber komplett ihre Wirkung, da die Gäste nach einem Fehlabspiel zum Ausgleich durch Philip Wohl eingeladen wurden. In den verbleibenen 49 Sekunden setzten dann die Gastgeber vergeblich zu einem Kempa- Trick an, der allerdings am Innenpfosten vorzeitig gestoppt wurde. Den lobenswert kämpfenden Gästen bot sich dann per Konter sogar noch die Möglichkeit zum Sieg, die allerdings ebenfalls nicht von Erfolg geprägt war.
„Ja, final war vielleicht sogar mehr drin, aber das Unentschieden geht absolut in Ordnung. Jetzt gilt es in einer Woche gegen Oebisfelde nachzulegen“, war man sich im Biederitzer Lager nach sechzig aufreibenden Minuten einig.

Westeregeln: Malig – Kuhn, Kaschny, Schmidt (2), Karpe (8), Chrzan, Gorges (4/4), Klockmann (2), Thiele, Großheim, Thüne (2), Meier, Meyer (2), Gromadka, Keil (1), Otto (2)

Biederitz: Wetzel, Gronemeier, Seidel – Urban (1), Köster (1), Daßler (8/3), Kinast, Hesse (2), Held (3/2), Steinweg (1), Schneider, Wohl (3), Tietzmann (2), Hartmann, Lu. Exner, Eix (2)

Zeitstrafen: Wacker 8, Eiche 8

Siebenmeter: Wacker 4/4, Eiche 5/5

Verfolgerduell in Westeregeln

Am Sonnabend um 16 Uhr kommt es in der Westeregelner Sporthalle zum Verfolgerduell zwischen dem Rangzweiten Wacker Westeregeln (12:2 Punkte) und dem Drittplatzierten SV Eiche 05 Biederitz (12:4). Wer kann dem Tabellenführer HV RW Stassfurt II, der nahezu zeitgleich beim FSV in Magdeburg gastiert, auf den Fersen bleiben?

Die Gäste aus Biederitz können auf einen wahrlich goldenen Oktober zurückblicken, in dem sie alle drei angesetzten Heimspiele zu ihren Gunsten entscheiden konnten. Auffällig dabei auch, dass die Leistungskurve dabei stetig nach oben ging, was unweigerlich auch den erzielten Resultaten zu entnehmen ist. Dem farblosen 26:21- „Arbeitssieg“ gegen den eher harmlosen FSV 1895 Magdeburg folgte ein deutliches 31:17 gegen die Reserve der TSG Calbe, wo sich die Steinweg & Co aber erst im Laufe der Begegnung so richtig freischwimmen konnten. Die Krönung schlechthin lieferte die Pysall- Sieben dann aber am letzten Wochenende ab, wo im Derby dem Güsener HC beim 42:24- Erfolg recht überzeugend keinerlei Chancen gelassen wurden. „Eine ähnliche Leistung wird es auch diesmal brauchen, um in Westeregeln zu bestehen“, weiß der Biederitzer Trainer Peter Pysall um die Schwere der Aufgabe.
Diese begründet sich in erster Linie in der Heimstärke der Wackeren, konnten diese doch ihre bisherigen fünf Heimspiele durchweg siegreich gestalten. Dem steht allerdings die Auswärtsstärke der Biederitzer gegenüber, die in ihren bisherigen drei Auftritten in der Fremde die volle Punktzahl verbuchen konnten. Pikanterweise kassierten die Bördehandballer ihre bisher einzige Saisonpleite im einzigen Auswärtsspiel in Güsen, was an der Ehle aber keinerlei Querrechnerei auslöst. „Westeregeln war und ist in eigener Halle schwer zu knacken. Da muss schon Vieles wenn nicht alles bei uns passen…“, weiß auch der Biederitzer Co- Trainer Andre Freistedt, der selbst als Aktiver viele Duelle in der Sporthalle von Westeregeln bestritt.
In der zurückliegenden Spielzeit blieben die Biederitzer gegen den anstehenden Kontrahenten ungeschlagen. Dem 28:28 zum Saisonauftakt folgte schließlich im Januar diesen Jahres ein überlegener 34:28- Heimerfolg. Vielleicht ja ein gutes Omen im mit Spannung erwarteten Duell der Verfolger…

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FSV 1895 Magdeburg vs SV Eiche 05 Biederitz

34:29 beim FSV – Zweiter Sieg in Folge

Die Nordliga- Frauen des SV Eiche 05 Biederitz haben mit einem 34:29 (19:15)- Auswärtserfolg beim FSV 1895 Magdeburg ihren zweiten Saisonsieg in Folge eingefahren und haben in der Tabelle mit den Magdeburgern gleichgezogen. Lea- Sophie Treffkorn und Daniela Schottstedt waren mit sechs Toren die besten Schützen beim Sieger.

In den ersten zwanzig Minuten begegneten sich beide Vertretungen zumeist auf Augenhöhe, wobei der Gastgeber meist die Nase knapp vorn (3:2, 5:4 und 7:6) hatte. „Im weiteren Verlauf haben wir dann in der Deckung besser gestanden und konnten zudem unsere Möglichkeiten besser nutzen“, beschrieb der Biederitzer Trainer Stefan Treffkorn die Phase nach dem 9:9 (17.), wo die Gäste durch Charlott Rosenau und Nina Bublitz ein 11:9 herauswerfen konnten. Auch die nächsten Minuten gingen an die Gäste, die gegen die dezimierten Fermersleber, die zahlreiche Spielerinnen aus der A- Jugend im Aufgebot hatten, nach 25 Minuten das Polster auf 16:12 nach oben schrauben konnten. Einige Fehlwürfe und auch fragwürdige Schiedsrichterentscheidungen konnten dann die FSV- Damen zum 15:16- Anschluss (28.) nutzen, ehe die Biederitzer noch rechtzeitig vor der Pausensirene zu ihrer Linie zurückfanden. So konnten Lea- Sophie Treffkorn und Nina Bublitz per Doppelpack bis zur Halbzeit vier Treffer zwischen sich und dem Kontrahenten bringen.
Auch nach dem Seitenwechsel bestimmten die Gäste das Geschehen, auch wenn einige Fehler bzw. Unkonzentriertheiten im eigenen Spiel keinen Halt machten. Nach dem 22:16 (34.) und 24:18 (36.) betrug der Vorsprung beim 25:20 nach 39 Minuten immernoch beruhigende fünf Treffer, ehe der Abwehr mehr und mehr die Ordnung abhanden kam. So schlossen die Gastgeber zum 23:25 (43.) auf und erzielten nach der fälligen Biederitzer Auszeit durch Isabelle Lemke sogar den 24:25- Anschluss. Aber auch diese kleine Durststrecke schüttelten die Gäst erfolgreich ab und verschafften sich durch Treffer von Daniela Schottstedt, Nina Bublitz und Lea- Sophie Treffkorn zum 28:24 (46.) wieder Luft. Hauptgrund dafür war auch, dass die kurzzeitige Hektik im eigenen Angriff wieder zum Erliegen kam und die Angriffe zumeist konzentriert und erfolgreich zu Ende gespielt wurden.
Die FSV- Damen konnten zwar bis zur 52. Minute noch einmal auf 27:31 verkürzen, doch Sophie Ribbert (2) und Lina Makoben brachten den ersten Auswärtserfolg mit ihren Toren vorzeitig über die Ziellinie. Am Ende setzten sich die Gäste verdientermaßen mit 34:29 durch und konnten in der Tabelle ein wenig Boden gut machen. „Sicherlich erneut der ein oder andere Fehler zuviel, aber dennoch völlig zurecht gewonnen. Der Erfolg hätte schon auch noch höher ausfallen können, wenn nicht sogar müssen“, schätzte der Biederitzer Coach Stefan Treffkorn das Gesehene realistisch ein.

Biederitz: Grunert – Rosenau (3), Bublitz (5), Schottstedt (6), Ribbert (5), Schnell (2), E. Treffkorn (5/1), Bandey, L. Treffkorn (6/2), Makoben (2), Hofmann

SVE- Frauen reisen zum FSV 1895

Nach einmonatiger Punktspielpause wird es für die Frauen des SV Eiche 05 Biederitz (7., 2:6 Punkte) im Ligalltag wieder Ernst, denn am Sonnabend gastieren die Schützlinge um Trainer Stefan Treffkorn um 15:15 Uhr beim Tabellennachbarn FSV 1895 Magdeburg (6., 4:4).

Man darf durchaus gespannt sein, wer die längere Zwangspause aufgrund der Herbstferien besser verkraftet hat. Die Biederitzerinnen erkämpften sich beim letzten Auftritt mit dem knappen 23:22 gegen den Barleber HC die ersten Pluspunkte und hätten sicherlich gern zweitnaher mit dem erzielten Schwung die nächsten Zähler ins Visier genommen. Dagegen unterlag der anstehende Kontrahent recht deutlich mit 30:35 bei der SG Seehausen und wartet somit weiter auf den zweiten Doppelpunktgewinn in der noch jungen Spielzeit. Diesen streben nunmehr aber auch die SVE- Damen an, die allerdings mit einer längeren Ausfalliste konfrontiert sind. „Den bekannten Langzeitausfällen Finnja Treffkorn und Gina Hesse hat sich nun auch noch Neele Bormann angeschlossen“, belegt SVE- Coach Stefan Treffkorn, der allerdings wieder auf Routinier Nina Bublitz setzen kann, die im Magdeburger Stadtteil Fermersleben ihr Saisondebüt feiert.
„Wir wollen natürlich doppelt punkten, um mit dem Gegner die Plätze zu tauschen, wissen aber auch, dass es ein sehr schweres Unterfangen werden wird“, prognostiziert Treffkorn, der sich dabei natürlich in erster Linie eine bessere Chancenverwertung wünscht, um erstes Zählbares in der Fremde verbuchen zu können.

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SV Eiche 05 Biederitz vs FSV 1895 Magdeburg

Leistungssteigerung bringt verdienten Lohn

Die weibliche D- Jugend des SV Eiche 05 Biederitz hat im Heimspiel gegen den FSV 1895 Magdeburg noch einmal den Kopf aus der Schlinge gezogen und einen 7:11- Pausenrückstand in einen knappen 15:14- Heimerfolg umwandeln können. Nach ausgeglichener Anfangsphase (3:3, 7.) legten zunächst die mit fünf Siegen gestarteten Gäste vor und führten nach zwölf Minuten mit 8:5. Dabei „glänzten“ beide Seiten mit zahlreichen Fehlern und ließen die Qualität eines Spitzenspiels vermissen. Der FSV kam auch bis zur Halbzeit etwas zielstrebiger zum Zug und nahm eine verdiente 11:7- Führung mit in die Kabine. Nach dem Wiederbeginn präsentierte sich der Gastgeber dann in allen Belangen formverbessert. „Konzentration, Wurfeffektivität und vor allem Einstellung gingen in die richtige Richtung“, nannte SVE- Trainer Stephan Holzgräbe die Hauptgründe für die Aufholjagd, bei der auch Torhüterin Ciara Rose mit drei gehaltenen Strafwürfen einen gehörigen Anteil hatte. So hatte der Biederitzer Nachwuchs bis zur 28. Minute den Rückstand zum 11:11 aufgeholt, ehe Lina Fricke vom Siebenmeterpunkt ihre Farben in Vorderhand bringen konnte. Bis zur 13:13 blieben die Magdeburger postwendend dran, ehe wiederum Fricke zum 14:13 vorlegen konnte. Da auch der erneute Ausgleich der Gäste durch Fanny Ziebarth vom Siebenmeterpunkt 42 Sekunden vor Ultimo erfolgreich gekontert werden konnte, belohnten sich die SVE- Mädels, die ohne ihre erfolgreichste Torschützin Johanna Poppeck auskommen mussten, wenig später mit dem vierten Saisonerfolg. „Der gezeigte Wille in Hälfte zwei hat den verdienten Lohn gebracht“, war man sich im Biederitzer Lager einig.

Biederitz: Rose – Köhl, Burgold (2), Pawlik, Kuhnert (3), Holzgräbe, L. Thielicke, Kupietz, Walde, Ziebarth (3/2), Fricke (7/2), Schiller, Theuerkauf, M. Thielicke

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SV Eiche 05 Biederitz vs Post SV Magdeburg

„Aufgaben toll gelöst“ – 55:3 gegen Post SV

Den letzten Blick auf die Anzeigetafel nahm sich der Biederitzer Trainer Alexander Jantz nach etwa fünf gespielten Minuten, denn schon da war an den reinen Zahlen abzulesen, wie die Kräfteverteilung an diesem Tag daherkam. Bereits zehn Treffer hatten seine Schützlinge bereits zu diesem frühen Zeitpunkt erzielt, die Frage nach dem Sieger stellte sich also nie. „Ich bin sehr zufrieden mit dem Auftreten der Kids, die die gestellten Aufgaben in unterschiedlichen Konstellationen bravorös gelöst haben. Das reine Resultat spielte nie wirklich eine Rolle…“, meinte Jantz nach dem Schlusspfiff. Frühzeitig brachte dieser Akteure, die sonst weniger Spielanteile haben und sie enttäuschten keineswegs. Die zweiten zwanzig Minuten bestritten die Gastgeber dann freiwillig und durchweg in Unterzahl, was schließlich auch zur Aufgabenbewältigung gehörte. Auch hier ließ der leicht ausgedünnte SVE- Nachwuchs, bei dem jeder Spieler mindestens doppelt in der Torschützenliste auftauchte, nur selten Wünsche offen und begeisterte die Zuschauer mit dem erfolgreichen Angriffswirbel. Nach dem 25:0 zur Halbzeit stand schließlich ein hoher 55:3- Erfolg zu Buche, doch die blanken Zahlen waren an diesem Tag wirklich nur nebensächlich.

Biederitz: Griesau (2), Plater (2), Poppeck (5), Wagenschein (3), Selega (10), Fahrenkampf (5), Firit (9), Mertz (2), Poddubsky (5), Janke (5), Feig (7)

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SV Eiche 05 Biederitz vs Güsener HC

42:24 – Die Jugend bringt’s nach Hause
Die Biederitzer Handballer dominieren das Verbandsliga-Derby in eigener Halle. Auf Güsener Seite sieht sich man nach der 24:42-Abreibung auf den Boden der Realität zurückgeholt.
Jason Thielecke dürfte sein Portemonnaie im Nachgang des Samstagabends bereitwillig für die Mitspieler geöffnet haben. Als Schütze des 40. Treffers kam der Jüngste der Biederitzer Kreisläuferriege gemäß althergebrachter Handballtradition nicht um eine Kiste Kaltgetränke herum. Wobei im Fall des 17-Jährigen nicht abschließend geklärt werden konnte, ob die Mitspieler vom SV Eiche 05 sich nun über ein 20er-Gebinde Gerstensaft oder Spezi freuen durften. Unstrittig war in Reihen der Gastgeber aber die Begeisterung über den 42:24 (19:12)-Erdrutschsieg im Verbandsliga-Derby über den Güsener HC. Und über die 15-minütige Premiere von Thielecke, der im Sommer aus dem Nachwuchs des SC Magdeburg zur A-Jugend der 05er gewechselt war und am Sonnabend mit zwei Treffern nicht den schlechtesten ersten Eindruck hinterlassen hat, wie Eiche-Trainer Peter Pysall befand: „Wir haben Jason mit Absicht in der Schlussphase ins Spiel gebracht, um ihn mal in Augenschein zu nehmen. Wie alle hat er seine Sache gut gemacht.“
So ergab es sich, dass nach der letzten Biederitzer Auszeit im Spiel (46.) und dem anschließendem Blockwechsel die junge Garde den souveränsten aller bisherigen sechs Saisonsiege nach Hause bringen durfte. Neben Debütant Thielecke stand so bis zur Schlusssirene mit Lukas Paul Hesse, Émile Simon, Luca Exner, Philip Wohl und Moritz Steinweg kein SVE-Akteur auf dem Feld, der mehr als 21 Jahre zählt – Torwartroutinier Andy Gronemeier einmal ausgenommen. Dass die Youngster den Vorsprung ab dem 33:19 sogar auf letztliche 18 Treffer ausbauten, nötigte selbst dem strengen Lehrmeister Pysall viel Lob ab: „An so einem Abend müssen wir nicht auf hohem Niveau jammern. Was die jungen Burschen zum Schluss gezeigt haben, war wirklich gut. Vor allem, was eroberte Bälle anging, standen sie den Älteren und ihren geblockten Würfen in nichts nach.“
Kompaktheit in der Deckung, athletische Vorteile und zum zweiten Mal in Folge auch mit offensiver Durchschlagskraft gesegnet – die erdrückende Dominanz der Gastgeberseite wollte der GHC gar nicht erst leugnen. „Ich würde so weit gehen und von einem Klassenunterschied sprechen. Teilweise sind wir nach zehn Minuten schon verzweifelt“, musste Güsens Trainer Eric Steinbrecher eingestehen. Bis zum genannten Zeitpunkt hatte sich der SV Eiche 05 nach anfänglicher Abtastphase (3:2/6.) bereits durch einen ersten Zwischenspurt auf 7:3 abgesetzt. Allen voran Torjäger Bennet Daßler war von den Gästen nie in den Griff zu bekommen, hatte zur Pause bereits neun seiner letztlich 13 Treffer erzielt und fand sich nach dem Seitenwechsel folgerichtig in einer Manndeckung des GHC wieder.
Abgewehrter Wurf – Gegentor. Fehlpass – Gegentor. Torhüterparade – erstmalige Biederitzer Zehn-Tore-Führung beim 22:12. Fehlpass – Gegentor – Auszeit. Die ersten drei Minuten nach Wiederbeginn lasen sich aus Gästesicht nicht nur wie eine Chronologie des Grauens, sie verdeutlichten auch, wie stumpf die Waffen waren, mit denen die Güsener am Sonnabend kämpften. „Bei allen einfachen Fehlern und Ballverlusten, die wir uns leisten, muss man unserem Rückraum trotzdem zugestehen, weiter zu werfen“, erklärte Steinbrecher, sah aber auch, wie das Zutrauen seiner Schützlinge in sich selbst mit jeder missglückten Offensivaktion schwand.
Auf die Nachsicht der Gegenseite durften die Gäste dabei nicht hoffen. Die vermeintlich stärkste SVE-Aufstellung hatte laut Pysall in der Pause einen klaren Auftrag erhalten: „Um der Jugend eine Chance zu geben, mussten wir bis in die Schlussphase konzentriert bleiben und durften den Gegner nicht über einfache Fehler zurück ins Spiel bringen.“ Gesagt, getan. Näher als beim 26:16 ( 39.) kam der GHC nicht mehr heran.
Die unmissverständliche Lehre aus der Abreibung lautete dann auch:  „Richtiger Gegner, richtiger Zeitpunkt. Biederitz hat uns auf den Boden der Realität zurückgeholt. Spätestens nach diesem Spiel sollte jeder mitbekommen haben, dass wir nicht die Überflieger sind, für die man uns zu Saisonbeginn gehalten hat. Wir spielen um nichts anderes als den Klassenerhalt“, stellte Steinbrecher klar. Auf sein Team wartet dann auch im Heimspiel am Sonnabend um 18 Uhr mit dem SV Irxleben das nächste Schwergewicht. Für den SV Eiche 05 führt die Reise derweil um 16 Uhr zum SV Wacker Westeregeln, der punktgleich mit Staßfurt II die Nord-Staffel von oben überblickt. Pysall blickte voraus: „Derbysieg hin oder her – man muss die Jungs dran erinnern, dass es nun zum Spitzenreiter geht.“ Es braucht kein hellseherisches Talent, um zu erahnen, dass die 40-Tore-Marke dabei nicht so leicht zu knacken ist wie im Derby.
Biederitz: Gronemeier, Seidel, Wetzel – Thielecke (2), Köster (1), Daßler (13/2), Hesse (3), Simon (1), Held (4), Steinweg (6), Schneider (3), Wohl (3), Tietzmann (3), Lu. Exner, Eix (3)
Güsen: Schildhauer, Wegner, Bonitz – D. Schulz (6), Mache (3), Beck (2), Sonnenberg, Lepper, Heinsberg, Gerlach, Ladwig (4), C. Schulz (2), Heisinger (1), B. Steinbrecher (6/1)
Siebenmeter: SVE 2/2 – GHC 3/1; Zeitstrafen: SVE 3 – GHC 4
Derbyzeit in der Ehlehalle
Auf die Pause folgt der Kracher: Nach einem spielfreien Wochenende elektrisiert heute das Verbandsliga-Derby zwischen Biederitz und Güsen die Handballwelt im Jerichower Land.
Welcher seiner drei Schlussmänner letztlich die Rolle als möglicher X-Faktor ausfüllt, ist Eric Steinbrecher im Grunde herzlich egal – solange es einer von ihnen tut. Vor dem heutigen Verbandsliga-Derby beim SV Eiche 05 Biederitz (3.,  10:4-Punkte) ist der Trainer des Güsener HC (7., 7:5) dann auch überzeugt davon, dass die Torhüterleistung mehr denn je von entscheidender Bedeutung sein wird.  Und er setzt dabei auf das Gesetz der Serie: „Jann Schildhauer hat sich nach seinem Debüt im Männerbereich schon das eine oder andere Mal stark präsentiert. Zuletzt war Fabian Wegner ein Garant für den Sieg (beim 29:28 gegen Haldensleben II). Demnach wäre jetzt eigentlich Steffen Bonitz an der Reihe“, führt Steinbrecher aus.
Sein Gegenüber konnte sich in den vergangenen Wochen vor allem auf Max Wetzel als starken Rückhalt zwischen den Pfosten verlassen. „Die Verbindung von Abwehr und Torhüter hat uns ohne Frage geholfen, zu mehr Selbstvertrauen zu finden“, hebt Peter Pysall hervor. Allein, auf der anderen Seite des Spielfelds bereiteten seine Schützlinge dem Biederitzer Trainer in den ersten sechs Wochen der Saison Kopfzerbrechen. Umso größer war die Erleichterung nach dem 31:17-Erfolg vor 14 Tagen gegen die TSG Calbe II, gegen die in Sachen Spielfreude und Angriffseffektivität schon vieles wieder an die denkwürdige Rückrunde der Vorsaison erinnerte. Zugleich warnt Pysall jedoch vor verfrühter Euphorie: „Es war sehr wichtig, dass wir uns nach dem ganzen Geholper zum Saisonstart wieder mehr gefestigt haben. Aber das Calbe-Spiel kann nur ein erster Schritt gewesen sein. Den nächsten müssen wir nun im Derby gehen. Und dabei hilft so ein klarer Sieg im Rücken natürlich weiter“, fordert Eiches Trainerfuchs.
Rechtzeitig vor dem Prestigeduell hat jedoch auch der GHC in die Erfolgsspur zurückgefunden und dürfte den moralischen Booster aus dem Heimspiel-Krimi gegen die Haldensleber Reserve gern mitgenommen haben. Ohnehin sind die heutigen Gäste in eigener Halle bislang noch ohne Punktverlust. Zugleich gibt es an der 1:5-Bilanz in der Fremde noch einiges aufzupolieren. Unterdessen haben auch die Biederitzer zuletzt zweifach die Lust am Erfolg vor eigenem Publikum wiederentdeckt. Klar, dass nichts unversucht bleibt, um aller guten Dinge drei werden zu lassen.
Holpriger Saisonbeginn hin oder her – die Favoritenrolle der Gastgeber lässt sich ohnehin nicht leugnen. Das sieht auch Steinbrecher so: „In der Entwicklung ist uns Biederitz immer noch zwei Jahre voraus. Aber wir werden versuchen, unseren Gegner zu ärgern und vor allem in puncto Schnelligkeit mitzuhalten.“ Hatte der SV Eiche 05 rund um die erste „Corona-Saison“ 2019/2020  nach dem personellen Umbruch mit einigen Wachstumsschmerzen zu kämpfen gehabt, erntet unlängst auch der GHC die Früchte der eingeleiteten Frischzellenkur im Kader. Auch die jüngsten Eigengewächse wie Oscar Liebich, Leon Heinsberg oder Schildhauer haben in dieser Saison bereits erste Duftmarken gesetzt.
Laut ihrem Trainer ist dann auch klar, worauf es ankommt, um favorisierten Gastgebern ein Bein zu stellen: „Einerseits muss es uns gelingen, ihren starken Rückraum auszuschalten. Biederitz hat in dieser Saison noch nicht allzu häufig mehr als 30 Treffer erzielt. Unser Ziel muss daher lauten, über diese Marke zu gelangen. Und da kommt wieder das Tempo ins Spiel“, umreißt Steinbrecher, der bis auf Youngster Liebich (Urlaub) keine Ausfälle zu beklagen hat. Auch beim SVE müssen lediglich die langzeitverletzten Maximilian Wiedon (Riss der Patellasehne) und Eike-Christian Herrmann (Kreuzbandriss) sowie Florian Wentzel, der zuletzt bereits bei der zweiten Mannschaft wieder Spielpraxis sammelte, passen. Die Zutaten für ein mitreißendes „JL“-Derby liegen also bereit. Der Anwurf in der Ehlehalle erfolgt um 17.30 Uhr.
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SV Eiche 05 Biederitz vs TSG Calbe II

Nach 31:17 gelingt Sprung auf Rang 3

Der Handball- Verbandsligist SV Eiche 05 Biederitz konnte sich nach einem nie gefährdeten 31:17 (15:8) gegen die zweite Vertretung der TSG Calbe auf Platz drei der Tabelle mit nunmehr 10:4 Punkten verbessern. Einmal mehr bester Schütze beim Sieger war Bennet Daßler mit acht Toren.

Keine wirklichen Bauchschmerzen fabrizierte am Sonntag der Gast von der Saale beim Gastspiel in der Ehlehalle beim Gastgeber, wo sich unter den insgesamt 120 Zuschauern auch zwanzig Anhänger aus Calbe gesellt haben. „Das Resultat gilt es sicherlich realistisch einzuschätzen. Eine Leistungssteigerung insgesamt in den zweiten dreißig Minuten hat den Erfolg auch in der Höhe völlig gerechtfertigt“, zeigte sich der Biederitzer Trainer Peter Pysall mit dem dritten Sieg in Folge trotz einiger weiterhin vorhandener Defizite zufrieden.
Kritikpunkte entsprangen so vor allem aus der Anfangsphase, wo die Biederitzer in der Deckung einige Schwächen zeigten, so dass die TSG- Reserve nach zwölf Minuten beim 3:4- Rückstand noch in Sichtweite war. Dies hatte sich aber weitere sieben Zeigerumdrehungen drastisch geändert, konnten doch die Gastgeber auf 9:3 enteilen, was in erster Linie dem besseren Verhindern der reihenweise versuchten Kreisanspiele der Gäste geschuldet war. Auch das starke 1:1 des Calbensers Emiel Otto Herzig konnte zusehens erfolgreicher gestoppt werden und Ballgewinne erzielt werden. „Wir hatten ganz einfach die breitere Durchschlagskraft und haben den Kontrahenten fortan mehr oder weniger beherrscht“, erinnerte sich Pysall, der aber auch noch reichlich gute Möglichkeiten sah (u.a. vom Kreis), die an diesem Nachmittag nicht ihr Ziel fanden. Dennoch setzten sich die Gastgeber bis zur 28. Minute auf 15:6 ab, ehe die Saalestädter vor dem Gang in die Kabinen mit zwei Toren zum 15:8 zumindest ein wenig Ergebniskosmetik betreiben konnten.
Auch die zweiten dreißig Minuten glänzten mit Spannungsarmut und einer deutlichen Überlegenheit der nunmehr fleißig durchwechselnden Biederitzer, die sich in Sachen Effektivität sogar etwas steigern konnten. So bauten die Gastgber das Polster bis zur 42. Minute auf 19:10 aus, ehe Bennet Daßler per Doppelschlag und Rechtsaußen Luca Exner beim 22:12 nach 47 Minuten erstmals zehn Treffer zwischen sich und dem nimmermüden Gast bringen konnten. Fraglos besaßen die Biederitzer wiederholt die Möglichkeiten, um das Ergebnis noch deutlicher zu gestalten, allerdings fiel die Schmerzgrenze diesmal eher gering aus. Aufbauend auf eine wiederum starke Torhüterleistung von Max Wetzel setzten sich die Hausherren weiter auf 26:13 (53.) und 30:15 (57.) ab, ehe Stefan Köster und der Calbenser Simon Georg Mutsch schließlich den 31:17- Endstand herstellen konnten. Zudem war Youngster Lukas Hesse in seinen zehn Einsatzminuten gegen Spielende wiederum sehr effektiv unterwegs und erzielte mit seiner individuellen Klasse drei blitzsaubere Tore.
„Alle Jungs haben sich ihre Einsatzzeit verdient und auch genutzt. Etwas mehr Genauigkeit wünsche ich mir noch bei den Zuspielen zu den Außen bzw. zum Kreis“, meinte abschließend SVE- Coach Pysall, der nun zwei Wochen Zeit hat, um eben auch diese Defizite im Trainingsalltag abzustellen, ehe am 28. Oktober der Güsener HC zum Derby in der Ehlehalle erwartet wird.

Biederitz: Wetzel, Le. Exner – Köster (2), Daßler (8/1), Kinast (1), Hesse (3), Simon, Held (4/1), Steinweg (3), Schneider (3), Tietzmann (1), Lu. Exner (2), Eix (4)

TSG II: Wieschke, Lehmann – V. Wuwer (2), Mierzwiak (1), Breitenstein (4), Gottschalk (2), Herzig (1), Mutsch (2), Ammerpohl, Ritscher (1), Möbus (1), D. Wuwer, Koch (3)

Siebenemeter: Eiche 4/2, TSG 2/0

Zeitstrafen: Eiche 2, TSG 4

Formverbessert gegen Reserve der TSG?

Der Handball- Verbandsligist SV Eiche 05 Biederitz (4., 8:4 Punkte) empfängt am Sonntag um 16 Uhr im zweiten von drei Heimspielen in Folge die Reserve der TSG Calbe (10., 4:8). Nachdem der Heimfluch am letzten Wochenende sein Ende fand, soll nun mit einer Leistungssteigerung Sieg zwei in den heimischen vier Wänden her.

Nein, zufrieden konnten die Biederitzer mit ihrem letzten Auftritt gegen den FSV 1895 Magdeburg trotz des nie gefährdeten 26:21- Erfolges nicht sein. Das mit aktuell 8:4 Zählern der Blick nach (ganz) oben für die Ehlehandballer relativ frei ist, ist in erster Linie der Ausgeglichenheit der Liga geschuldet, birgt naturgemäß aber auch Gefahren.
„Uns fehlt derzeit die Leichtigkeit im eigenen Spiel und die Thematik Chancenverwertung offenbart Woche für Woche unsere größten Schwäche“, analysierte schon am zurückliegenden Wochenende der Biederitzer Trainer Peter Pysall die Defizite seit dem Saisonstart Anfang September. Und so dürften auch die anstehenden Aufgaben in heimischer Ehlehalle kaum zu Pflichtveranstaltungen verkommen, in denen die Punkte schon vorab mehr oder mehr fest eingeplant sind. Dies gilt nun zunächst für die zweite Vertretung der TSG Calbe, die am letzten Sonntag beim 26:26 in Haldensleben ihren ersten Zähler in der Fremde verbuchen konnte. Zuvor gab es Niederlagen beim Liganeuling in Barleben (27:30) sowie beim aktuellen Tabellenführer in Westeregeln (27:32). In zwei Wochen kommt es dann an gleicher Stelle zum Derby gegen den stark verjüngten Güsener HC, der recht ordentlich aus den Startlöchern kam.
Im Vorjahr konnten die Biederitzer beide Duelle gegen die Saalestädter siegreich gestalten. Nach dem knappen 26:25 in der Hegersporthalle gab es Anfang Mai einen ungefährdeten 32:24- Heimerfolg gegen die TSG, die allerdings zu diesem Zeitpunkt bereits den angepeilten Klassenverbleib in trockenen Tüchern hatte.
„Wir sind aktuell längst mit unserem Leistungsstand nicht da, wo wir beim letzten Aufeinandertreffen waren. Phasenweise machen wir uns das Leben selbst schwer, da einfache Fehler und ausbleibene Torgefahr unseren löblichen Bemühungen im Weg stehen“, weiß Pysall, der zudem den bedenklichen Krankenstand im Auge haben muss, da einige Spieler auszufallen drohen. Unabhängig davon gilt es unbedingt, das Mannschaftsspiel zu forcieren und die Defizite abzuarbeiten, um auch dem zweiten Auftritt in Folge einen positiven Anstrich zu verleihen.

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SV Eiche 05 Biederitz II vs Güsener HC II

Die Weste bleibt weiß – 31:24 gegen den GHC II
Die zweite Vertretung des SV Eiche 05 Biederitz grüßt auch nach dem vierten Saisonspiel verlustpunktfrei von der Tabellenspitze. Im Duell der Reserven setzten sie sich gegen den Güsener HC deutlich mit 31:24 (16:14) durch, wobei der Biederitzer Florian Wentzel gleich zehnfach einnetzen konnte.

„Wir waren in den ersten zwanzig Minuten mit zu viel Respekt unterwegs“, beschrieb der spielende Biederitzer Verantwortliche Stephan Holzgräbe die Phase bis zum 9:12, ehe die Gastgeber mit deutlich mehr Mut in der Schlussphase des ersten Spielabschnittes zunächst noch Gleichwertigkeit durch Tore von Maksymilian Beres und Florian Wentzel (2) zum 12:12 nach 24 Minuten erzielen konnten. Vorher enttäuschten die Biederitzer jedoch keinesfalls und konnten sich zudem auf ihren Youngster zwischen den Pfosten Leon Exner verlassen. Einen Grund für die sich einstellende Ausgeglichenheit konnte aber auch der GHC- Verantwortliche Olaf Juling nennen. „Nach etwa einer Viertelstunde ist uns mit Kevin Haßbargen ein ganz wichtiger Faktor verletzungsbedingt weggebrochen. Dieser Ausfall hat unsere stetigen Probleme in der Deckung noch verschärft“, blickte Juling bei der Rückschau bereits auf den zweiten Spielabschnitt. Zuvor sorgte Kai Ritter mit seinem Treffer zum 16:14 für den Halbzeitstand.
Nach dem 17:17- Ausgleich der Gäste in der 34. Minute war es dann die Tempoverschärfung der Biederitzer, die laut beider Seiten der gewichtige Faktor für den weiteren Verlauf der Begegnung war. „Unser Spiel wurde dadurch besser, was sich ja auch schnell im Resultat wiederspiegelte“, bestätigte der SVE- Verantwortliche Julian Hammecke im Nachgang. „Bei uns wurden in diesen entscheidenen Minuten gegen diese überwiegend junge Truppe die konditionellen Probleme offensichtlich“, beschrieb Juling die Phase bis zur 53. Minute, als die Gastgeber aus einem Dreitorepolster von 20:17 (39.) bzw. 23:20 (46.) eine vorentscheide 27:20- Führung herauswerfen konnten. Einziger negativer Aspekt in dieser Partie war allerdings die schwere Schulterverletzung vom Biederitzer Daniel Bahr, dem beide Mannschaften auf diesem Weg eine gute und schnelle Besserung wünschen.
Die faire Begegnung selbst brachten schließlich die Biederitzer mit diesem Siebentorepolster (31:24) über die Ziellinie und sind neben der dritten Vertretung des SV Oebisfelde weiterhin verlustpunktfrei unterwegs. Während die Güsener Seite den Heimerfolg als absolut verdient einstufte, war man naturgemäß bei den Biederitzern obenauf. „Das Tabellenbild wird in den nächsten fünf spielfreien Wochen sicherlich das ein oder andere Mal für Gesprächstoff sorgen“, war dem Biederitzer Lager lächelnd zu entnehmen. Diese Stimmungslage war übrigens auch bei Maksymilian Beres anzutreffen, denn er verdiente sich aufgrund einer starken Gesamtleistung ein Extralob bei seinem Einstand.

Biederitz: Le. Exner, Meyer – M. Hammecke (2), Holzgräbe (1), M. Thielicke (2), M. Beres (1), Wentzel (10), Bahr (2), Rabe, Ritter (3), Simon (3), Hartmann (1), Y. Steinweg, K. Beres, Lu. Exner (6/3)

Güsen: Schildhauer – Haßbargen (4/2), Rambow (2), Bretschneider (3), Teßmann (7/1), Steinbrecher (4), Prause, Seydack, Geuder (1), Geue (1), Grosenick (1), Heinsberg (1), Huhn

SVE- Reserve empfängt GHC II zum Spitzenspiel
In der 2. Nordliga empfängt am Sonntag um 16 Uhr die zweite Vertretung des SV Eiche 05 Biederitz die ebenfalls mit 6:0 Punkten gestartete Reserve des Güsener HC zum Spitzenspiel der noch jungen Saison.
„Dass wir mit einer solchen Mannschaft auf Sicht ein Spitzenspiel bestreiten, war sicherlich nicht absehbar“, meint der Biederitzer Verantwortliche Stephan Holzgräbe, denn vielmehr stand zum Saisonstart das Funktionieren einer solchen neu gebildeten Truppe an der Ehle zunächst im Vordergrund. Das dies dann mit drei Siegen in Serie gelang, macht die Aufgabe auf Sicht natürlich schon ein wenig einfacher, auch wenn die personellen Puzzleteile an einem jeden Wochenende stets neu zusammengesetzt werden müssen.
Da hat es der Kontrahent aus Güsen sicherlich schon ein wenig leichter, spielt er doch schon seit weitaus längerer Zeit in seiner Formation und konnte in der abgelaufenen Spielzeit 2022/2023 folgerichtig die Meisterschaft in der 2. Nordliga feiern. Zuletzt gelang der Mannschaft um Torhüterroutinier Guido Augustin nach einer eher durchschnittlichen ersten Hälfte noch ein klarer 31:24- Heimerfolg gegen die Reserve der SG Seehausen. Der letzte Auftritt der Biederitzer ist indes schon drei Wochen her, wobei dort der Torhunger mit einem beeindruckenden 37:26 gegen den HSV Haldensleben III gestillt werden konnte. Man darf also gespannt sein, wer im Kampf um die weiße Weste die Nase vorn behält.
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