Saison: 21/22

TSG Calbe/Saale vs SV Eiche 05 Biederitz

12:14 in Calbe – dennoch gepunktet

Die weibliche E- Jugend des SV Eiche 05 Biederitz hat ihr Auswärtsspiel bei der TSG Calbe gewonnen, obwohl nach vierzig absolvierten Minuten eine 12:14- Niederlage auf der Anzeigetafel stand. Zurückzuführen ist dieser Doppelpunktgewinn auf die Regel, dass die erzielten eigenen Treffer mit der Anzahl der Torschützen multipliziert werden, so dass in der Endabrechnung ein 60:42- Auswärtssieg für die Gäste von der Ehle zustande kam. Dieser Umstand ist im Übrigen eher selten und ist in der laufenden Spielzeit sowohl im männlichen als auch im weiblichen Bereich die Premiere schlechthin gewesen. Die Biederitzer starteten verheißungsvoll in die Partie und lagen zu Beginn mit 3:1 vorn. Im weiteren Verlauf kämpften sich die Gastgeber, die wie die Gäste zahlreiche Defizite zu verzeichnen hatten, heran und übernahmen nach sieben Minuten beim Stand von 4:3 erstmals die Führung. Bis zum Halbzeitpfiff glichen dann die recht zäh gestarteten Gäste noch zum verdienten 6:6 aus. Nach dem Wiederbeginn blieb die faire Auseinandersetzung zunächst ausgeglichen, ehe sich der TSG- Nachwuchs nach 30 Minuten ein kleines Polster (11:9) herauswerfen konnte. Der 12:12- Ausgleichstreffer des Biederitzer Nachwuchses nach 35 Minuten zum 12:12 war insofern wichtig, da die Torschützin Fanny Ziebarth bereits die Fünfte in ihrer Mannschaft war und somit den später wichtigen Multiplikator auf fünf gegenüber drei (Calbe) erhöhen konnte. Deshalb tat der abschließende Blick auf die Anzeigetafel nicht wirklich weh. „Wir haben es erst nach dem Spielschluß realisiert. Um so größer war natürlich die Freude über den Sieg“, meinte der Biederitzer Trainer Stephan Holzgräbe, der reichlich Material für das anstehende Training sammeln konnte, auf der Rückfahrt.

Biederitz: Holzgräbe – Theuerkauf, Burgold, Walde, Rose, L. Thielicke (1), M. Thielicke (1), Hauenschild, Ziebarth (1), Poppeck (7), Tschirschwitz, Köhl

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HSG Altmark West vs SV Eiche 05 Biederitz

Erste Saisonniederlage in der Altmark

Die Verbandsligahandballer des SV Eiche 05 Biederitz haben nach der fast zweimonatlichen Coronapause ihr erstes Saisonpflichtspiel verloren. Bei der HSG Altmark/West gab es nach einem wahren Chancenwucher eine 19:26 (10:13)- Niederlage.

„In der Altmark kann man mal verlieren…“, schallte es unmittelbar nach Spielschluss durch die Miester Sporthalle, in der die 74 Zuschauer längst keine hochklassige Handballkost serviert bekamen. An der Aussage des Textes ist sicherlich viel Wahres dran, nur hätte dies aus Sicht der Gäste längst nicht sein müssen. „Wir haben in den ersten dreißig Minuten 26 Abschlüsse gehabt und daraus lediglich zehn Treffer generieren können“, meinte der Biederitzer Trainer Peter Pysall unmittelbar nach Spielende als Hauptgrund für den 10:13- Rückstand zur Halbzeit. Dass bis zur 20. Minute zudem ganze vier Strafwürfe gegen den starken Niklas Kropf im gegnerischen Gehäuse nicht ihr Ziel fanden, setzte dem Ganzen noch die Krone auf. Überhaupt merkte man den Gästen die Wettkampfpause in vielen oft zu hektischen Aktionen an, so dass der Gastgeber nach einer 5:3- Führung (8. Minute) auf 7:3 (12.) enteilen konnte. Neben der eingangs genannten schlechten Chancenverwertung gesellte sich zudem die fehlende Aggressivität im Deckungsverhalten dazu, so dass die Altmärker wiederholt günstige Wurfpositionen zu einfachen Toren ummünzen konnten. So setzten sich die Gastgeber nach 26 Minuten auf 13:7 ab, ehe die Biederitzer mit einem ordentlichen Schlussspurt zumindest das Halbzeitergebnis wieder etwas offener gestalten konnten. So trafen Stephan Holzgräbe, Julian Hammecke und Christian Kinast zum 13:10, womit die Hoffnung im Kader der Gäste, in dem Andre Freistedt aushalf, da der etatmäßige Kreisläufer Stefan Köster trotz Verletzung auflief, zurückkehrte.
Nach dem Seitenwechsel starteten die Biederitzer hoffnungsvoll und trafen durch Max Held zum 13:11. Doch schon bald kehrte wieder der alte Schludrian ins Biederitzer Spiel zurück, so dass sich die HSG bis zur 38. Minute und einer 17:11- Führung freischwimmen konnte. Die Gäste agierten erneut zu unkonzentriert und ließen zudem viele gute Möglichkeiten liegen. Fairerweise muss aber auch gesagt werden, dass das Gebälk gerade in dieser Phase (u.a. Robin Urban, Moritz Steinweg) nicht nur einmal im Weg stand. So behaupteten die Gastgeber über die Stationen 18:13 (42.) und 20:15 (51.) ihren Vorsprung, obwohl sich den Gästen wiederholt Möglichkeiten zum Herankämpfen boten. Am Ende setzten sich die Altmärker vielleicht etwas zu hoch aber keinesfalls unverdient mit 26:19 durch und feierten den zweiten Saisonsieg ausgelassen.
„Der Lerneffekt ist da. Natürlich war die Chancenverwertung heute inakzeptabel, konnten wir doch aus 47 Versuchen lediglich 19 Tore erzielen. Ich möchte aber auch nicht unerwähnt lassen, dass einige Spieler coronabedingt noch Trainingsrückstand haben, was heute deutlich zu sehen war“, meinte Pysall bei der anschließenden Analyse mit der Mannschaft kurz nach der Begegnung in der Kabine.

Altmark/West: Kropf, I. Hübener – M. Hübener (7), Grabow, Röscher (3), Behrmann (2), Günther (1), Nerlich (6/1), Beneke (2), Seiler (2), Güssefeld, Klopp, Hesse, Schachtel (3)

Biederitz: Gronemeier, Tschirschwitz – Hammecke (1), Urban (2), Holzgräbe (1), Köster (1), Kinast (7/2), Herrmann (1), Freistedt, Held (3), Steinweg (3/1), Hartmann, Eix

Siebenmeter: HSG 4/1, Eiche 7/3

Zeitstrafen: HSG 5, Eiche 6

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SV Eiche 05 Biederitz vs Post SV Magdeburg II

Jugend gegen Routine mit Remis/Eiche weiter ungeschlagen

Einen Punkt gewonnen oder einen Punkt verloren? Die Frage dürften sich viele in der erneut ausverkauften Biederitzer Ehlehalle unmittelbar nach dem Schlusspfiff gestellt haben. Der gastgebene SV Eiche 05 teilte sich mit der Reserve des Post SV Magdeburg nach einem 10:13- Pausenrückstand schließlich die Punkte beim 28:28.

Das vermeindliche Kräfteverhältnis schien schon weit vor Anpfiff entschieden zu sein, denn während sich auf Seiten der Biederitzer ganze 16 Spieler auf Temperatur brachten, waren es bei den Gästen genau die Hälfte. Entscheiden sollten dann aber in den anstehenden sechzig Minuten ganz andere Faktoren. „Gegen diese ausgebuffte Truppe haben meine Jungspunde heute gesehen, was eindeutig noch fehlt“, meinte der Biederitzer Trainer Peter Pysall kurz und knapp und konnte zahlreiche Defizite seiner Truppe im Duell gegen einen sehr erfahrenen Kontrahenten machen.
Dabei legten die Gastgeber gut los und hatten nach Toren von Max Held und Bennet Daßler ein schnelles 2:0 herausgeworfen. Doch schon nach acht Minuten war dieser Vorsprung Geschichte, drehten doch die Gäste mit vier Toren in Serie zum 4:2 den Spieß um. Fortan liefen die Gastgeber einem Rückstand hinterher, erzielten aber beim 6:6 (15.) und 7:7 (18.) Gleichwertigkeit. Insgesamt aber wirkte das Biederitzer Angriffsspiel zu unruhig und zerfahren, so dass die Landeshauptstädter beim 10:7 und 12:9 wieder ein kleines Polster herausgeworfen hatten. Den Ballast von drei Toren Rückstand nahmen die Gastgeber dann auch mit in die Kabinen (10:13). „Konzentriert Euch auf Euer Spiel und lasst die Diskussionen mit den Schiedsrichtern“, waren dann die klaren Ansagen in der Kabine.
Nach dem Seitenwechsel kämpften die Biederitzer verbissen um den Anschluss, der ihnen beim 13:14 (36.), 15:16 (39.) und 17:18 (41.) auch gelang. Da aber wiederholt einige gute Möglichkeiten gegen einen starken Max Wetzel auf der Strecke blieben, sprang zunächst nicht mehr heraus. Max Held und Bennet Daßler glichen schließlich zum 19:19 (48.) aus, ehe Florian Wentzel nach 50 Minuten sogar zur 21:20- Führung einnetzen konnte. Die ruhig und besonnen angreifenden Gäste glichen jedoch postwendend zum 22:22 bzw. 23:23 aus und erzielten in ihren jeweiligen zwei Angriffen die eigene Führung. In einer äußerst hektischen Schlussphase holten Held und Wentzel die Führung zum 26:25 (58.) zurück, ehe zunächst Andy Tietzmann zum 26:26 und Tim Schrader nach dem erneuten Führunstreffer von Moritz Steinweg zum 27:27 ausgleichen konnte. 23 Sekunden vor Ultimo impfte die Biederitzer Bank dem Team die letzte Angriffsaktion ein, die schließlich nach starker Vorarbeit durch Florian Wentzel zum 28:27 abgeschlossen werden konnte. In den verbleibenen Sekunden verhinderten dann die Biederitzer den fälligen Anwurf der Gäste regelwidrig, so dass der ehemalige Biederitzer Maximilian Wiedon vom Siebenmeterpunkt den nicht unverdienten 28:28- Endstand herstellen konnte. „Sehr ärgerlich. Wir müssen mit dieser Regelung dreißig Sekunden vor Abpfiff umgehen können“, reagierte Pysall genervt, auch weil die Schiedsrichter in der letzten Auszeit darauf hingewiesen hatten.
Aber durchaus auch Positives war im Biederitzer Lager nach der Punkteteilung erkennbar: „Moritz Steinweg hat als Spielmacher viele gute Akzente setzen können und überhaupt haben einige Alternativlösungen aus dem großen Kader einschlagen können. Zudem sind wir weiter ungeschlagen. Hätte uns das einer im Sommer vorgeschlagen, hätten wir es genommen…“, zog Pysall ein treffendes Fazit trotz des ersten Punktverlustes in eigener Halle.

Biederitz: Gronemeier, Tschirschwitz – Urban (1), Holzgräbe, Köster (1), Kinast (1), Wentzel (3), Herrmann (1), Held (6), Steinweg (8/2), Wohl, Hartmann, Daßler (7/2), Eix

Post II: Wetzel – Wiedon (7/1), Schrader (2), Volkmann (2), Feuerstack (2), Tietzmann (7), Reinhardt (2), Seidel (6/3)

Zeitstrafen: Eiche 4, Post 8

Siebenmeter: Eiche 6/4, Post 5/4

Post- Reserve gastiert in der Ehlehalle

Die Verbandsligahandballer des SV Eiche 05 Biederitz (7., 6:2 Punkte) empfangen am Sonnabend um 18:30 Uhr in heimischer Ehlehalle die zweite Vertretung des Post SV Magdeburg. Auch nach diesem erst zweiten Heimauftritt soll die Ungeschlagenenserie bei den Gastgebern natürlich aufrecht erhalten werden.

Das Subjekt „Konstanz“ ist derzeit in der Biederitzer Ehlehalle das wohl meist strapazierte Wort, wenn es um die letzten Auftritte der Verbandsligahandballer geht. Und wohl noch nie so deutlich wurde das Wellental des Biederitzer Spiels am zurückliegenden Wochenende ersichtlich, wo gerade in den jeweiligen Schlussminuten der Halbzeiten entscheidene Szenen eben nicht zu Gunsten der jungen Biederitzer Truppe ausfielen. „Wir führen 15:12 mit Chance zum 16:12 und gehen nur mit 15:14 in die Pause. Nach einem komfortablen 27:23 gehen wir mit 30:30 aus der Partie“, erinnert sich der Biederitzer Coach Peter Pysall an die gewiss nicht schlechte Leistung bei den heimstarken Stendalern. „Es gehört halt zum Lernprozeß dieser jungen Truppe dazu. Wir sind noch immer ungeschlagen, dass wollen und dürfen wir hier nicht vergessen“, weiß Pysall das bisher Geleistete der sehr lernwilligen Truppe durchaus zu schätzen.
Für die Mannen aus dem Magdeburger Lorenzweg ist es die eigentlich erste richtige Saison in der höheren Verbandsliga, nachdem der Aufstieg aus der 1. Nordliga in der Spielzeit 2019/2020 eindrucksvoll gelang, da Corona ja bekanntlich die eigentliche Premierensaison zunichte machte. Ergebnistechnisch sind die Schützlinge um Trainer Michael Schneemann recht schwankend unterwegs, haben aber fraglos ihre Ligazugehörigkeit mit aktuell 8:6 Zählern und Rang fünf durchaus nachweisen können. Gerade in fremden Gefilden lief es mit Siegen bei der HSG Altmark/West (24:22) und in Westeregeln (27:26) ordentlich, auch wenn es in Seehausen eine 31:42- Niederlage zu verzeichnen gab. Die spielstarke Mannschaft aus der Landeshauptstadt gilt als sehr ausgeglichenes und gewachsenes Team und ist nur schwer zu bespielen. Dass wurde nicht zuletzt auch im September deutlich, als die Volkmann & Co beim Biederitzer Gedenkturnier die Gastgeber schlugen und sich in der Endabrechnung vor den Biederitzern platzieren konnten.
„Wir müssen natürlich auch in der Deckung zur nötigen Aggressivität zurückfinden. Da hatten wir am letzten Wochenende gerade hinten heraus einige Defizite“, mahnt SVE- Trainer Pysall seine Schützlinge, bei denen es aktuell keine neuen Ausfälle zu verzeichnen gibt, so dass der vermeintlich stärkste Kader zur Verfügung steht.

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BSV 93 Magdeburg vs SpG TuS MD/SV Eiche 05

Ein Punkt beim BSV 93/Keitz mit 17 Toren

Die A- Jugend der Spielgemeinschaft TuS Magdeburg/SV Eiche 05 Biederitz hat im Auswärtsspiel beim BSV 93 Magdeburg in der Bezirksliga Nord/West nach einem knappen 14:15- Pausenrückstand ein 30:30- Unentschieden entführen können. Vanessa Keitz steuerte allein 17 (!) Treffer bei. „Es war fraglos ein Spiel auf Augenhöhe, welches wir am Schluss sogar noch hätten gewinnen können“, erinnerte sich die SG- Trainerin Lisa Haegebarth, die aber auch die Punkteteilung als durchaus gerecht empfand. Die Partie verlief in den ersten dreißig Minuten über weite Strecken ausgeglichen. Über die Stationen 4:4 (8.) und 6:6 (11.) gingen beide Vertretungen bis zum 11:11 (22.) im Gleichschritt durch die zumeist sehr faire Begegnung, ehe sich die Gäste durch Vanessa Keitz und Amy Louise Behrend beim 13:11 nach 24 Minuten erstmals mit zwei Treffern absetzen konnten. Dieser Aspekt hatte jedoch nicht lange Bestand, da die Olvenstedter ausgleichen konnten und sogar eine knappe Führung mit in die Pause nehmen konnten. Nach dem Seitenwechsel schien dann das Pendel zugunsten der Gastgeber auszuschlagen, zogen diese doch nach 33 Minuten auf 18:14 davon. „Beim Zurücklaufen haben wir einige Defizite offenbart, durch die wir den ein oder anderen Konter haben hinnehmen müssen“, erinnerte sich Haegebarth später. Die SG- Mädels steckten aber nicht auf und kämpften sich auch nach dem 16:20- Rückstand (36.) wieder in die Partie zurück. So stellten schließlich Mia- Emily Melzian und die nimmermüde Vanessa Keitz nach 43 Minuten den 20:21- Anschluss her. Dann aber gelang es den Gastgebern, sich ein zweites Mal fast vorentscheidend absetzen zu können. „Da waren wir zu oft in der Abwehr zu spät dran…“, begründete Haegebarth den 22:26- Rückstand nach 51 Minuten. Mit einer Energieleistung kamen dann aber die Gäste zurück und läuteten mit dem 27:27- Ausgleich (55.) eine spannende Schlussphase ein. In dieser legten zunächst die BSV- Mädels ein 29:27 vor, was aber die Gäste in Person von Vanessa Keitz per Doppelpack egalisieren konnten. Den 30:29- Führungstreffer durch Pauline Neuendorf egalisierten die Gastgeber dann in ihrem letzten Angriff zum verdienten 30:30- Endstand.

SG: Klein – Wentzel, Müller (1), Schnell (2), Uiffinger, Keitz (17/5), Pfannschmidt, Behrend (2), Sabin, Neuendorf (2), Melzian (5), Kuzja, Hauf, Bandey (1)

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SV BG Goldbeck vs SV Eiche 05 Biederitz

Deutliches 28:15 in Goldbeck trotz Chancenwucher

Trotz fast unterirdischer Chancenverwertung haben die arg gehandicapten Frauen des SV Eiche 05 Biederitz ihr Auswärtsspiel beim SV BG Goldbeck hoch mit 28:15 (17:7) gewonnen. Franzisk Nolde mit acht und Monique Kumpf mit sieben Toren waren die besten Schützen beim Sieger.

In den Anfangsminuten saßen die Biederitzer Frauen irgendwie symbolisch noch im Bus. „Wir haben saublöde Tore gefangen, keine Abwehrarbeit verrichtet und vorn klarste Dinger liegengelassen“, war der O- Ton in der Biederitzer Kabine nach dem ersten ungefährdeten Auswärtserfolg der Saison. Der Biederitzer Trainer Uwe Werkmeister reagierte folglich mit einer frühen Auszeit und stellte die Deckung offensiver auf. Fortan lief es zumindest in diesem Bereich sichtlich besser, kamen doch die Gastgeber bis zur Halbzeit lediglich noch zu drei Torerfolgen. In der Vorwärtsbewegung lief es dann bei den SVE- Frauen zumindest etwas besser, so dass die eigene 7:4- Führung (20.) auf 12:5 (25.) ausgebaut werden konnte. Aber auch die vorentscheide 17:7- Pausenführung täuschte nicht darüber hinweg, dass auf Seiten der Gäste viel zu fahrlässig mit den zahlreichen guten Chancen (u.a. drei Strafwürfe) umgegangen wurde. Auch in den zweiten dreißig Minuten änderte sich am Spielgeschehen nichts Entscheidenes. Die Biederitzer spielten optisch gut, sorgten für Freiräume, aber eben viel zu wenig Futter für die Anzeigetafel. So hielten die in allen Belangen unterlegenen Gastgeber, die zwei starke Torhüter in ihren Reihen hatten, nach dem 9:23- Rückstand (41.) die Niederlage im Rahmen und sahen sich fünf Minuten vor dem Abpfiff vor 40 Zuschauern lediglich mit 12:28 im Hintertreffen. Mit drei Toren in Folge gelang den nie aufsteckenden Goldbeckerinnen sogar noch die Ergebniskosmetik zum 15:28- Endstand.
„Heute hat die Angriffsquote nicht wehgetan. Das kann in den kommenden Spielen aber schon ganz anders aussehen. Wir werden dran arbeiten und es in Zukunft besser machen“, meinte und drohte Trainer Werkmeister mit einem leichten Schmunzeln zugleich.

Biederitz: Lippold, Schieke – Hofmann (2), Stallmann (1), Kumpf (7), Nolde (8/1), Schottstedt (1), Heitmann (4), Beckner (2), Hesse (3)

Auswärts in Goldbeck: Favoritenrolle annehmen
Als klarer Favorit reisen die Nordliga- Frauen des SV Eiche 05 Biederitz am Sonnabend in Richtung Goldbeck. Beim Tabellenschlusslicht soll dort ab 16:30 Uhr nach dem Heimerfolg gegen den FSV 1895 Magdeburg (28:23) nun unbedingt nachgelegt werden.
„Wir hatten intensiv über eine Verlegung nachgedacht und diese eigentlich auch in Betracht gezogen“, war von der Biederitzer Mannschaftsverantwortlichen Josephine Fleischer in der Trainingswoche zu hören. Doch final konnte dann kurzfristig doch eine halbwegs schlagkräftige Truppe für das Gastspiel bei den Blau- Gelben in Goldbeck zusammengestellt werden. Trotz des sehr übersichtlichen Kaders gehen die Biederitzerinnen in ihrem dritten Auswärtsspiel als klarer Favorit in diese Partie, auch wenn bisher in der Fremde (20:27 beim HSV Magdeburg II und 31:38 in Irxleben) noch nichts Zählbares heraussprang. In erster Linie ist dieser Sachverhalt natürlich auf die bisherigen Resultate der Goldbeckerinnen zurückzuführen, die sowohl beim Saisonauftakt (15:39 beim Magdeburger SV 90) als auch im letzten Heimspiel (10:46 gegen TuS Magdeburg) nicht den Hauch einer Chance hatten. Die Damen aus dem Norden stiegen vor zwei Jahren in die 1. Nordliga auf, konnten aber wie alle anderen Mannschaften nach lediglich zwei Begegnungen in allerdings anderer personeller Zusammensetzung die „Coronasaison“ zu den Akten legen.
„Natürlich gehen wir die Aufgabe mit der nötigen Konzentration an, aber klar ist auch, dass wir den Anspruch haben, dort als Sieger das Feld zu verlassen“, gibt der Biederitzer Trainer Uwe Werkmeister klar die Zielsetzung vor. Wenn dann auch noch seine Schützlinge die sich bietenden Möglichkeiten besser als zuletzt nutzen können, steht dem ersten Auswärtserfolg in der Fremde wohl kaum etwas im Weg.
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SV Eiche 05 Biederitz vs USV Halle

Verdienter 33:23- Erfolg gegen USV

Die männliche B- Jugend des SV Eiche 05 Biederitz konnte sich in der Sachsen- Anhaltliga mit einem verdienten 33:23 (16:10)- Heimerfolg gegen den USV Halle in der Tabelle auf Rang drei verbessern. Lukas Hesse mit acht und Marius Hammecke mit sieben Toren waren die besten Schützen beim Sieger. Die Gastgeber hatten bereits nach zwölf Minuten eine 8:3- Führung herausgeworfen und konnten sich bis dahin auf eine starke Vorstellung ihres Schlussmannes Moritz Heseler verlassen. In der Folgezeit kamen die Hallenser dann etwas besser zum Zug und gestalteten die hektische Begegnung ausgeglichener (11:7 nach 18 Minuten). Mit einem energischen Zwischenspurt trafen die stets auf Tempo bedachten Gastgeber dann zum 15:7 (22.), da Lukas Hesse (2), Julius Warnecke und Marvin Müller ihre Möglichkeiten sicher unterbringen konnten. Einige gute Chancen von den Außenpositionen blieben dann ungenutzt, so dass die Gäste bis zur Halbzeit ein wenig Ergebniskosmetik (16:10) betreiben konnten. Nach dem Wiederbeginn behaupteten die Gastgeber ihren Vorsprung, da u.a. der eingewechselte Torhüter Gustav Nafe seinem Vorgänger in nichts nachstand. Trotz der klaren Führung wirkten die SVE- Youngster nicht immer konzentriert, was aber auch auf der Gegenseite wiederholt festzustellen war. So behaupteten die Biederitzer ihr sicheres Torepolster auch über die zweiten 25 Minuten und bogen über die Stationen 19:12 (30.), 22:16 (34.) und 27:19 (44.) auf die Siegerstraße ein. Am Ende stand ein jederzeit verdienter 33:23- Erfolg zu Buche, bei dem sich allerdings beide Vertretungen mit den Entscheidungen der Schiedsrichter nicht einverstanden zeigten. „Wir haben längst nicht immer am Optimum gespielt, aber wenn es drauf ankam, waren wir da“, meinte der zufriedene Biederitzer Trainer Dirk Hesse nach der Begegnung.

Biederitz: Heseler, Nafe – Wohl, Müller (6), Warnecke (5), Maffert (5), Schmidt (1), Czommer (1), Hammecke (7), Hesse (8/1), Ribbert, Hartmann

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SV Eiche 05 Biederitz vs USV Halle

30:29 gegen USV -„Der Knoten ist geplatzt“

Bis zur 22. Minute war das Biederitzer Spiel ein Abziehbild der bisherigen noch jungen Saison. Da führten die USV- Handballer von der Saale im Sachsen- Anhaltliga- Duelle beim gastgebenen SV Eiche 05 Biederitz mit 16:11 und steuerten schnurstrax ihren ersten Zählern entgegen. Bis zu diesem Zeitpunkt ließen die Gastgeber erneut Tempo und Giftigkeit in der Deckung vermissen und spielten so dem Kontrahenten in die Karten. Wie es dann zum Sinneswandel seiner Sieben kam, wusste Trainer Michael Thielicke im Nachgang nicht wirklich: „Plötzlich waren Kampf und Geschlossenheit in der Abwehr vorhanden, womit wir den Gegner zu Fehlern gezwungen haben.“ Das war dann auch der Grund, warum die Biederitzer trotz des Pausenrückstandes von 15:17 noch Licht am Ende des Tunnels sahen. Auch nach dem Wiederbeginn hatte der Gast von der Saale zwar zahlenmäßig noch die Nase vorn, doch die Biederitzer waren nun mittendrin. So kam es nicht von ungefähr, dass Lukas Ribbert nach 42 Minuten erstmals den Ausgleich erzielen konnte. Der kaum wiederzuerkennende Ben Czommer traf mit seinem achten Treffer zur erstmaligen Führung vor und legte in der Folge gleich zwei weitere Treffer nach. Dennoch ließen sich die Gäste nicht abschütteln und konnten 140 Sekunden vor dem Abpfiff zum 29:29 ausgleichen. „Die letzte Auszeit habe ich dann praktisch nur genommen, damit die Jungs noch einmal durchatmen konnten. Motivieren brauchte ich sie nicht…“, erinnerte sich Thielicke an die grüne Karte zwei Minuten vor Ultimo. Den nächsten Angriff schloss schließlich Linus Steinweg zum 30:29- Endstand ab, da in der verbleibenen Spielzeit die Gastgeber die kostbare Führung mit viel Leidenschaft über die Bühne brachten. „Endlich. Eine geschlossene Mannschaftsleistung, aus der ich dennoch Linus und Ben herausnehmen möchte, da sie endlich einmal Verantwortung übernommen haben“, meinte ein erleichterter Biederitzer Trainer Michael Thielicke nach dem zweiten Saisonerfolg erleichtert.

Biederitz: Wolff, Schuster – Czommer (10/1), Gröbe (1), Janke (3), Reinald, Steinweg (5), Kliem (1), Wohl (1), Hartmann (2), Kalsdorf, Ribbert (6), Geirsson (1)

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SV Eiche 05 Biederitz vs USV Halle

Erster Saisonsieg gegen USV

Ihren ersten Doppelpunktgewinn konnte die männliche D- Jugend des SV Eiche 05 Biederitz in der Sachsen- Anhaltliga gegen den USV Halle einfahren. Nach dem knappen, aber jederzeit verdienten 25:24 (13:10)- Erfolg zogen die Biederitzer in der Tabelle an den Saalestädtern vorbei. „Diese Partie darf niemals so knapp verlaufen. Im Angriffsverhalten waren wir viel zu hektisch und fahrig“, war das erste Statement vom Biederitzer Trainer Torsten Riek unmittelbar nach dem Schlusspfiff. Dabei legten die Gastgeber mit einem 2:0 (3.) und 4:1 (4.) durchaus gut los. Im weiteren Verlauf konnte dann eine beruhigende 9:5- Führung erzielt werden, obwohl es wiederholt Einzelaktionen waren, die gegen die sehr offensive Deckungsvariante zum Erfolg führten. Nach dem 9:7- Anschluss des USV nahmen die SVE- Youngster ein 13:10 mit in die Kabinen. Nach dem Seitenwechsel setzten sich die Gastgeber auf 15:11 ab, ehe die Hallenser zum 15:14 (25.) aufschließen konnten. Während die Biederitzer Hintermannschaft nicht nur in dieser Phase hervorragend zu Werke ging, blieb im Angriff zu viel Stückwerk. Einzig Anton Riek und Johanna Hesse setzten Akzente, auch wenn diese wiederholt in Einzelaktionen mündeten. „Da haben gerade in dieser Phase vermeindlich erfahrene Spieler zu viele Wünsche offen gelassen…“, gab Riek anschließend kritisch zu Protokoll. Dennoach stand nach 33 Minuten ein 22:17 für die Gastgeber auf der Anzeigetafel, ehe die Gäste nach eigener Auszeit zum 22:19 aufschließen konnten. Nach dem 25:21 durch Johanna Hesse schien die Partie dann gelaufen, doch bereits genannte Defizite machten die Begegnung noch einmal spannend. So schlossen die Gäste per Siebenmeter 36 Sekunden vor Ultimo zum 25:24 und witterten ihre Chance. Mit Hilfe einer weiteren Auszeit und dem Publikum brachten dann aber die Gastgeber den knappen Vorsprung über die Zeit. „Abwehr in Ordnung, aber im Angriff viel zu fahrig. Daraus müssen wir unbedingt lernen, damit es beim nächsten Mal nicht in die Hose geht…“, zog Riek Bilanz und richtete den Blick bereits nach vorn.

Biederitz: Abel – J. Hesse (8/1), Theuerkauf (1), Neumann, Deneke (4), Bodenstedt (3), P. Hesse, Riek (8/1), Härtel, Blume, Reche- Emden (1), Hass

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SV Eiche 05 Biederitz vs SV Oebisfelde 1895

Klare Sache gegen SVO

Einen deutlichen 29:9 (15:2)- Erfolg fuhr die männliche E- Jugend des SV Eiche 05 Biederitz im zweiten Pflichtspiel gegen den SV Oebisfelde ein. „Uns Ziel ist es, dass möglichst viele Spieler zu Torerfolgen kommen. Das ist uns mit zehn von zwölf Akteuren sehr gut gelungen“, meinte SVE- Coach Thomas Reim nach der Begegnung. Auch wenn die Gastgeber schnell eine 5:0- Führung (7. Minute) vorlegen konnten, kamen die SVE- Youngster etwas verschlafen daher. Dies besserte sich im weiteren Spielverlauf, so dass ein komfortables 15:2 mit in die Kabinen genommen werden konnte. Nach dem Wiederbeginn und der Systemänderung von 3:3 auf 6:0 brauchten die Gastgeber wieder eine gewisse Anlaufzeit. Bis zum 21:8 nach 31 Minuten gestalteten so die Gäste, die in Lara Patze eine ganz starke Torhüterin in ihren Reihen hatten, zumindest die ersten Minuten des zweiten Durchganges ausgeglichen. „Da haben wir wiederholt im Deckungsverbund geschlafen. Ich weiß, dass das Jammern auf hohem Niveau ist, aber wir können besser spielen“, analysierte der andere Biederitzer Trainer Alexander Jantz nach der Begegnung. So setzten sich die Biederitzer Youngster schlussendlich doch völlig verdient mit 29:9 durch und können weiterhin auf eine weiße Weste verweisen.

Biederitz: Wägener (1), Danisch (2), Lehr (1), Kalsdorf (1), Berger (5), Fahrenkampf (1), Burgold (5), Wontraba, Reim (2), Minör, Jantz (2)

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HV Lok Stendal vs SV Eiche 05 Biederitz

Unkonzentriertheiten verhindern einen Sieg

Die Verbandsligahandballer des SV Eiche 05 Biederitz kehrten vom Gastspiel beim HV Lok Stendal mit einem 30:30 (15:14)- Unentschieden zurück und bleiben damit weiter ungeschlagen. Die jeweiligen Schwächephasen gegen Ende der Halbzeiten verhinderten einen möglichen Doppelpunktgewinn.

Die Enttäuschung in den Gesichtern der Biederitzer Spieler und der etwa 30 mitgereisten Zuschauer war unmittelbar nach dem Schlusspfiff natürlich schon groß, befanden sich doch die Gäste beim Spielstand von 27:23 elf Minuten vor dem Schlusspfiff auf der Siegerstraße. „In dieser Phase haben wir zuviel Harakiri gespielt und durch fehlende Konzentration zu viele Bälle weggeschmissen“, stellte der Biederitzer Trainer Peter Pysall in der Nachbetrachtung ernüchternd fest. Auch gegen Ende des ersten Durchganges hatten die Biederitzer eine solche Blackout- Phase, wo sie nach einer komfortablen 14:10- Führung nach 26 Minuten lediglich ein knappes 15:14 mit in die Kabinen nehmen konnten.
Dabei starteten die Gäste in der gut besuchten Stendaler Sporthalle durchaus vielversprechend und führten nach sechs Minuten, Robin Urban traf allein dreimal, mit 4:2. In der Folgezeit konnten die Lokhandballer zwar zum 4:4 (8.) und 6:6 (15.) ausgleichen, doch im weiteren Spielverlauf übernahmen wieder die spielfreudigen Biederitzer das Zepter. Wiederum Urban und der treffsichere Kreisläufer Stefan Köster sorgten für das 10:7 (20.), ehe Bennet Daßler per Doppelschlag das Polster sogar auf vier Treffer (13:9, 25.) ausbauen konnte. Doch bis zur Pausensirene glänzten die Biederitzer dann fast nur noch mit uncleverem Handball und zahlreichen einfachen Ballverlusten bzw. schlechten Abschlüssen.
Auch nach dem Seitenwechsel sprach dann zunächst wieder sehr viel für die Gäste, die sich nach Toren von Stefan Köster, Christian Kinast, Philipp Wohl und Bennet Daßler auf 19:15 nach 34 Minuten absetzen konnten. So gänzlich abschütteln ließen sich die nie aufsteckenden Hausherren jedoch nicht, da die Abwehrarbeit der SVE- Handballer im zweiten Spielabschnitt einige Auszeiten mit sich brachte. Dennoch sprach nach dem 26:21 (47.) durch Moritz Steinweg sehr viel für die Biederitzer, die über weite Strecken eine ordentliche Vorstellung lieferten. Ein doppeltes Überzahlspiel nutzten schließlich die Stendaler durch Tom Schumann und Rene Sens zum 26:27- Anschluss nach 51 Minuten. Bis zum 30:28 hatten dann die Gäste zwar eine knappe Zweitoreführung inne, ehe ihnen mit den anfangs beschriebenen Defiziten entgültig der Auswärtserfolg aus den Fingern glitt.
„Das Spiel war ein Wellental. Wir haben Stendal mit unserer Unclevernis in die Begegnung zurückgeholt. Da uns die Ruhe abging, haben wir zu viele zum Ballverlust führende Fehler fabriziert“, resümierte der Biederitzer Trainer Peter Pysall, versprach aber im gleichen Atemzug eine gründliche Aufarbeitung. Dies wird auch dringend nötig sein, heißen doch die anstehenden Kontrahenten in heimischer Ehlehalle dann Post SV Magdeburg II (13. November) und HSG Osterburg (20. November).

Stendal: Kurze – Schumann (7/4), Leinung (7), Krähe (4), Dreblow (3), Torge (1), Sens (1), Rietz (1), Gercke, Wirtz, Täger (2), Vogel, Ryssmann, Elsner (4/1)

Biederitz: Gronemeier, Tschirschwitz – Urban (6), Holzgräbe, Köster (4), Kinast (3), Herrmann, Held (1), Steinweg (2), Schneider, Wohl (4), Daßler (10/2), Eix

Siebenmeter: Stendal 6/5, Eiche 2/2

Zeitstrafen: Stendal 3, Eiche 3

Schnell in den Rhythmus finden: SVE nach Stendal

Nach fast einmonatiger Pause bestreiten die Verbandsligahandballer des SV Eiche 05 Biederitz (7., 5:1 Punkte) wieder ein Punktspiel. Am Sonntag um 15 Uhr treten die Biederitzer beim Tabellennachbarn HV Lok Stendal (8., 4:6) an und wollen ihren positiven Saisonstart bestätigen.

„Wir sind in diesen vier Wochen definitiv aus dem Spielrhythmus gekommen. Wir werden sehen, wie wir in Stendal in Gang kommen, wo zudem ja auch noch Klisterverbot herrscht“, meinte der Biederitzer Trainer Peter Pysall in der Trainingswoche, schob aber zugleich auch nach, dass weder die lange Auszeit und die zu erwartenden Gegebenheiten als mögliche Ausrede herhalten sollen. Zudem hatten die Biederitzer nach dem Verlegungswunsch der Osterburger für das zurückliegende Wochenende umgehend reagiert und sich mit Kali Wolmirstedt einen Testspielgegner eingeladen. „Das kann zwar kein Punktspiel ersetzen, hat uns aber immerhin einen Wettbewerb ermöglicht“, meinte Pysall nach dem klaren 31:20- Erfolg gegen die Kalihandballer aus der 1. Nordliga.
In den gut besuchten Trainingseinheiten der letzten Wochen standen in erster Linie die ersichtlichen Baustellen aus den ersten drei Saisonbegegnungen auf dem Programm. So wurde an der Effektivität im Angriff, aber auch an der Stabilisierung der verschiedenen Deckungsformationen gefeilt. Zudem überraschte Pysall unlängst mit einer anstrengenden Krafteinheit, die so manchen Akteur an seine Grenzen brachte. Die relativ lange Pause hatte aber auch sein Gutes, konnten doch zahlreiche Spieler die ein oder andere Blessur auskurieren, auch wenn längst noch nicht alle Akteure wieder einsatzbereit sind.
Der anstehende Kontrahent aus der Altmark hat seine aktuell vier Zähler durchweg in heimischen Gefilden eingefahren. Dem knappen 25:24 zum Auftakt im Derby gegen die HSG Altmark/West folgte im nächsten Derby gegen die ausgebuffte Truppe aus Seehausen eine 23:27- Niederlage. Vor zwei Wochen konnten dann die Wackeren aus Westeregeln mit 31:29 in die Knie gezwungen werden, was schon eine gewisse Heimstärke der Lokhandballer unter Beweis stellt. In der Fremde dagegen bekamen die Altmärker keinen Schritt in die Tür und kassierten sowohl in Irxleben (23:39) als auch beim aktuellen Tabellenführer BSV 93 Magdeburg (29:40) hohe Niederlagen.

vs