Saison: 25/26

BSV 93 Magdeburg vs SV Eiche 05 Biederitz

Denkwürdige 23:25- Niederlage beim Ligaprimus
Die Oberligahandballer des SV Eiche 05 Biederitz mussten sich trotz starker Vorstellung beim BSV 93 Magdeburg mit 23:25 (13:12) geschlagen geben. Trotz zahlreicher gewichtiger Ausfälle boten die Gäste dem Tabellenführer in großer Manier Paroli.
Noch Stunden nach dem Schlusspfiff der beiden Schiedsrichter Tobias Heck und Michael Köhler war der Biederitzer Verantwortliche Andre Freistedt noch nicht zu normalen Puls zurückgekehrt. „So etwas habe ich in vierzig Jahren Handball nicht erlebt. Die Schiris haben ihr Ziel erreicht und die Partie in eine andere Richtung gelenkt. Von Loyalität, einer klaren Linie, Ausgewogenheit bei Strafen oder Fingerspitzengefühl sowie Kommunikation keine Spur. Das hat auch nichts mit schlechter Verlierer zu tun. Wir wurden hier verpfiffen und zu dieser Aussage  stehe ich“, ergänzte Freistedt. „Im Sport sollte doch eigentlich immer der Bessere gewinnen. Das war heute definitiv nicht der Fall“, schob Freistedt frustriert nach.
Zur Wahrheit gehört dann aber auch, dass die Gäste bis zur 54. Minute die Führung (21:20) inne hatten, jedoch von der 50. bis zur 59. Minute keinen erfolgreichen Torabschluss verbuchen konnten. Als Knackpunkt muss dann auch der verworfene Strafwurf der Biederitzer herhalten, der in der 57. Minute den vermeindlichen 22:22- Ausgleich zur Folge hätte haben können. „Wir sind in dieser entscheidenen Phase wiederholt am starken BSV- Schlussmann gescheitert“, erinnerte sich Freistedt an die Schlussminuten. Der Spitzenreiter nutzte dies vor allem über die Außenpositionen zum 25:21, ehe die Gäste mit offensiver Deckung noch die Ergebniskosmetik zum 25:23- Endstand bewerkstelligen konnten.
Zuvor legten die stark ersatzgeschwächten Biederitzer, es fehlten Moritz Steinweg, Jannis Richter, Jason Thielicke (alle verletzt) sowie Philip Wohl und Max Held (erkrankt) eine starke erste Hälfte hin. Über allem stand dabei Schlussmann Joey Chandler Witte, der mit dem Innenblock Maksymilian Beres/Felix Eix hervorragend harmonierte, Siebenmeter und Konter parierte und somit „die perfekte Leistung“ erbringen konnte. Da auch die Vorwärtsbewegung absolut in Ordnung war, ein Sean Burgold sich dabei permanent erfolgreich aufrieb, ging es mit einer knappen 13:12- Führung in die Kabinen. Ein höheres Polster war dabei durchaus im Bereich des Möglichen, doch gut kreierte Chancen blieben ungenutzt.
Mit einem 17:13 (37.) kamen die Gäste dann auch gut aus den Startlöchern, ehe zwei fragwürdige Strafwürfe (mit Zeitstrafe) dem BSV 93 den 15:17- Anschluss ermöglichten. Aber auch das brachte die Biederitzer noch nicht aus der Fassung, die durch Marius Hammecke, Lukas Hesse, Robin Urban und Sean Burgold nach 50 Minuten eine 21:18- Führung auf die Anzeigetafel bringen konnten. Die finalen zehn Minuten sind bekannt und brachten dem Gastgeber schließlich einen schmeichelhaften 25:23- Heimerfolg.
„Ich kann meinen Jungs, die heute hier eines der kämpferisch stärksten Auftritte überhaupt hingelegt haben, keinen Vorwurf machen. Wir hatten vieles in eigener Hand, aber längst nicht alles“, sinnierte Freistedt, der sein Team zum moralischen Sieger erklärte, und kehrte damit an den Anfang seiner kritischen Aufarbeitung zurück.
BSV 93: Willitzki, Hampel – Wagner (4), Karpe (1), Scheerenberg (4), Heinrich, Arnold (2), Elsner (7/4), Böhm (2), Brand (3), Bade (1), Weine (1), Köllner, Schmidt
Biederitz: Witte, Wetzel, Nafe – Urban (4), Daßler (5), Kinast, Burgold (3/1), Janke (1), Beres (1), Hammecke (3), Hesse (4/1), Eix (2)
Zeitstrafen; BSV 3, Eiche 6
Siebenmeter: BSV 7/4, Eiche 4/2
1.Männer gastieren beim Spitzenreiter
Für die Oberligahandballer des SV Eiche 05 Biederitz steht am Sonntag ab 16 Uhr das schwere Auswärtsspiel beim Tabellenführer BSV 93 Magdeburg auf dem Programm. Trotz der vermeindlich klaren Ausgangslage wollen und brauchen sich die Ehlehandballer auch aufgrund ihres aktiellen Leistungshochs nicht verstecken.
Dass grundsätzlich Mannschaften in der Rolle des Underdogs für die ein oder andere Überraschung sorgen können, ist in so ziemlich jeder Sportart längst keine Seltenheit. Eine solche wäre es sicherlich auch, wenn die Biederitzer am Sonntagabend mit etwas Zählbarem die kurze Heimreise in Richtung Ehlegemeinde aus Richtung Olvenstedt antreten. „Ja natürlich sind wir Außenseiter, aber wir brauchen uns momentan überhaupt nicht verstecken“, gibt der Biederitzer Verantwortliche Andre Freistedt zu verstehen und verweist damit auch auf die Siegesserie von sechs Begegnungen, die zuletzt beim eher glanzlosen 28:22 gegen Wolfen ein weiteres Kapitel erfahren hat. Die Voraussetzungen für dieses ambitionierte Unterfangen ist den Biederitzern nicht erst seit dem Hinspiel im November klar: „Sicher auftreten, wenig Fehler machen und konzentriert und aggressiv dazu mit unseren Möglichkeiten umgehen“, nennt Freistedt wichtige Grundtugenden, damit ein Verlauf wie im zweiten Abschnitt des Hinspieles keine Wiederholung erfährt. Damals legten die SVE- Handballer bärenstarke erste dreißig Minuten inklusive 16:13- Führung hin, ehe ein Leistungseinbruch auf allen Ebenen den BSV 93 um den Denker und Lenker John Bade wiederholt deren stärkste Waffe – das Konterspiel – ausspielen ließ. „Das muss unser primäres Ziel sein, das Konteraufkommen klein zu halten, denn im Positionsangriff sehe ich uns schon auf Augenhöhe“, frohlockt Freistedt, der den Olvenstedtern zudem einen enorm starken Kader zuspricht, wo getätigte Wechsel keinen Leistungsabfall nach sich ziehen.
Dies sieht auch Freistedts neuerliche rechte Hand Dirk Hesse so: „Von der Spielanlage her sind beide Teams ähnlich unterwegs. Wir müssen dran bleiben und die fast schon traditionelle kleine Kunstpause in Durchgang zwei ausfallen lassen.“
Der BSV 93 ist von Wolke sieben momentan einfach nicht runter zu bekommen. Ihren verletzungsbedingten Durchhänger hatten die Mannen um Jung- Trainer Fabian Walter am 18. und 20. Januar, wo erst die bisher einzige Punktspielpleite (21:32 beim HC Burgenland II) zustande kam, ehe auch im HVSA- Pokal beim Ligarivalen Eintracht Gommern (20:33) die Segel gestrichen werden mussten. So dürfte das Ziel „einen Großen ärgern“, gerade an diesem Wochenende für die Steinweg & Co ein sehr schweres Vorhaben werden.
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HSG Ehle II vs FSV 1895 Magdeburg

Elfter Sieg im elften Spiel

Die Bezirksmeisterschaft ist eingefahren, die Euphorie weiterhin spürbar, doch der Alltag ließ der männlichen A-II-Jugend der HSG Ehle am Sonnabend keine Gelegenheit, sich im Erfolg zu sonnen. Nur einen Tag nach dem intensiven Auftritt der Oberliga-B-Jugend war der frischgebackene Champion in nahezu identischer Besetzung wieder gefordert. Und dabei bewies er Qualität und Moral zugleich. Mit 37:31 (17:15) feierte das Team in der Biederitzer Ehlehalle gegen den FSV 1895 Magdeburg den nächsten Erfolg.
Wie erwartet entwickelte sich im nunmehr fünften Saisonvergleich beider Teams kein Selbstläufer. Während die HSG defensiv in einer 6:0-Formation agierte, setzte der FSV vor allem auf eingespielte Abläufe mit dem Kreisläufer – mit Erfolg. Denn trotz klarer Vorgaben bekam seine Mannschaft die Abstimmung nicht immer in den Griff. Offensiv fanden die Gastgeber dagegen gute Lösungen, auch wenn der FSV insbesondere in Halbzeit eins stabil verteidigte. Gleichzeitig merkte man der HSG die Doppelbelastung des Wochenendes an, wie auch Bußmann feststellte: „Wir waren nicht ganz auf dem Niveau vom Sonnabend-Spiel gegen Kühnau. Vielleicht fehlte ein bisschen die Frische und Emotionalität.“ Ein kurzer, aber deutlicher Impuls per Auszeit (28.) befeuerte einen 3:0-Lauf zur 17:15-Pausenführung.
Nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel ausgeglichen. Die HSG überzeugte vor allem im Angriff – 20 Tore in Halbzeit zwei sprachen für sich. Defensiv hingegen offenbarten sich weiterhin bekannte Schwächen. „Die Kreislaufkooperation kriegen wir zu oft nicht verteidigt, und auch die Torhüter hatten nicht ihren besten Tag“, so die ehrliche Analyse. Erst als der FSV Schlüsselspieler Karl Kobelke in der Schlussphase vom Feld nahm, kippte die Partie endgültig zugunsten der Gastgeber. Die HSG nutzte den Vorteil und brachte den Sieg souverän ins Ziel.  Trotz des Erfolgs ist das Team längst noch nicht satt. Morgen ab 12.15 Uhr gilt es beim Vizemeister in Schönebeck auch darum, wie ein würdiger Champion aufzutreten.
HSG Ehle II: Erkenberg, Becker – Mewes (8/2), Theuerkauf (5), Bittner (8), Paech (5/1), Sens, Plambeck, Hoffmann (1), L. Kloth (2), Bodenstedt (4), Stallmann (4)
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BSV 93 Magdeburg vs SV Eiche 05 Biederitz

Sicherer und verdienter Erfolg beim BSV 93
Mit einem ungefährdeten 37:30 (20:14)- Auswärtserfolg beim BSV 93 Magdeburg konnten die Frauen des SV Eiche 05 Biederitz in der Bezirksoberliga ihren zweiten Sieg in Folge feiern. Jessica Urban mit neun und Franziska Nolde mit acht Toren waren die besten Schützen beim Sieger.
„Das war sicherlich kein Highlightspiel, aber es hat uns schon deutlich mehr Aufwand gekostet, als vor einer Woche“, ordnete der Biederitzer Trainer Yves Steinweg die erfolgreich absolvierte Aufgabe richtig ein. Die ersatzgeschwächten Gäste zogen nach ausgeglichener Anfangsphase (4:3, 6.) schnell die Zügel an und brachten bei den Zwischenständen 8:4 (11.), 11:7 (16.) und 16:12 (25.) jeweils vier Treffer zwischen sich und dem Kontrahenten. Dieser musste dann noch vor dem Gang in die Kabinen ein wenig abreißen lassen und kassierte gegen solide auftretende Gäste schließlich einen 14:20- Halbzeitrückstand.
Auch in den zweiten dreißig Minuten ließen die Biederitzer den Ball laufen, erspielten sich zahlreiche gute Möglichkeiten und machten in der Deckung inklusive Torhüter einen aufgeräumten Eindruck. So kam das Zehntorepolster beim Zwischenstand von 28:18 (42.) nicht unverdient daher, ehe eine fünfminütige Durststrecke dem Gastgeber die Ergebniskorrektur zum 23:28 (47.) ermöglichte. „Wir haben einiges probiert, haben verschiedene Formationen aufgeboten“, lenkte Steinweg diesbezüglich ein.
Für die Schlussphase kehrte dann wieder die nötige Konzentration zurück, auch wenn die ein oder andere Ungenauigkeit und somit einer höherer Sieg nicht ausblieb. So trafen die genesene Daniela Schottstedt sowie Charlott Rosenau zum 30:23 (48.), ehe es beim 35:25 (55.) wieder die bereits erzielten zehn Treffer Unterschied waren. In der Schlussphase betrieb dann der Gastgeber noch ein wenig Resultatskosmetik zum 30:37- Endstand.
„Ein unaufgeregter Auftritt führte zum Erfolg. Jetzt wollen wir gegen Oebisfelde nachlagen, um vielleicht noch ein wenig Boden in der Tabelle gutzumachen“, war nach dem Schlusspfiff der O- Ton im Biederitzer Lager.
Biederitz: Hoppe, Dettmer – Rosenau (2), Druskus (2/1), Urban (9/2), Wotjak (1/1), Schottstedt (5), Bandey (1/1), Warnecke (1), Hesse (3), Bormann (2), Nolde (8), Linden (3)
Beim BSV 93: Den Hinspielererfolg wiederholen
Die Frauen des SV Eiche 05 Biederitz (6., 11:13 Punkte) treten am Sonntag um 14 Uhr beim Tabellennachbarn BSV 93 Magdeburg (7., 8:16) an und bestreiten damit das „Vorspiel“ vor dem Duell der Männermannschaften. Im Hinspiel siegten die Steinweg- Schützlinge mit der dreizehnfachen Torschützin Christiane Druskus relativ deutlich mit 38:27.
Viel war es ja nicht, was der Biederitzer Coach Yves Steinweg aus der letzten Begegnung herausziehen konnte. Das überdeutliche 41:9 gegen Eintracht Immekath diente nicht wirklich dazu, neue Erkenntnisse niederzuschreiben. „Es war ein Pflichtsieg, für den es auch nur zwei Zähler gab. Ab sofort ist wieder mit deutlich mehr Gegenwehr zu rechnen“, weiß Steinweg und rechnet mit einer anspruchsvollen Aufgabe in der Sporthalle des Albert- Einstein- Gymnasiums.
Der anstehende Kontrahent nutzte vor zwei Wochen auch die Eintracht aus der Altmark, um den Negativlauf von sieben Begegnungen zu stoppen. Das 39:27 in Beetzendorf schloss eine Niederlagenserie ab, die mit dem 27:38 in Biederitz Anfang November seinen Anfang nahm. Am Sonntagnachmittag wird sich nun im Duell zweier Mittelfeldteams zeigen, wer mit der Immekather „Aufbauhilfe“ besser umzugehen weiß.
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SV Eiche 05 Biederitz vs FSV 1895 Magdeburg

„Es war mehr drin“ – 20:25 gegen FSV

Die männliche E- Jugend des SV Eiche 05 Biederitz musste sich in eigener Halle dem FSV 1895 Magdeburg mit 20:25 (10:14) geschlagen geben und wartet damit weiterhin auf den ersten Zähler in der Hauptrunde. Den gewichtigsten Aspekt für die neuerliche Niederlage sah der Biederitzer Trainer Mario Genth in der Chancenverwertung, „da wir den gewiss nicht schlechten Magdeburger Schlussmann regelrecht wiederholt angeworfen haben.“ So rannte der SVE- Nachwuchs früh einem Rückstand von 3:6 (9.) bzw. 6:12 (15.) hinterher und konnte bis zum Seitenwechsel den Abstand zumindest auf vier Treffer reduzieren. Nach dem Wiederbeginn schlossen die Gastgeber dann bis zur 25. Minute sogar zum 14:16 auf, doch in der Folge fiel den nie aufsteckenden Biederitzern dann wieder die mangelhafte Chancenverwertung auf die Füße. Dies nutzte der FSV- Nachwuchs mit einem entscheidenen 3:0- Lauf vom 18:15 (32.) zum 21:15 (35.) und konnte wenig später folgerichtig einen nicht unverdienten 25:20- Erfolg feiern. „Schade, denn da war heute mehr drin“, herrschte nach Schlusspfiff Einigkeit in den enttäuschten Biederitzer Reihen.

Biederitz: Speck, Rypa – Walther (1), Staevie (5/1), Münder (2), Wassermann, Herbst (1), Bachmann (1), Pawlik (2/1), Welter (1), Weise, Kemmner (1), Wolff, Krüger (5)

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Post SV Magdeburg vs SV Eiche 05 Biederitz

Trotz Testphasen ein klarer Erfolg

Die weibliche E- Jugend des SV Eiche 05 Biederitz konnte nach einer vorentscheidenen 18:3- Pausenführung schließlich einen 34:11- Auswärtserfolg beim Post SV Magdeburg feiern. Dabei nutzte der Biederitzer Trainer Alexander Jantz wiederholt Spielphasen, in denen er einige Sachen positionsgebunden und spieltechnisch ausprobierte. „Im Hinblick auf das Final- Four hatten wir einige Ideen, die wir mal anwenden wollten“, meinte Jantz und sah auch, dass das ein oder andere durchaus funktionieren kann. Andererseits gab es auch weniger gute Umsetzungen, die final dann auch dafür sorgten, dass der Gastgeber im zweiten Abschnitt immerhin noch acht Torerfolge verbuchen konnte. Den Grundstein zum späteren Doppelpunktgewinn legten die Biederitzer Mädels aber besonders in den ersten zwanzig Minuten, in denen sehr konzentriert und souverän agiert wurde. Mit 34:11 sprang schlussendlich auch ein Sieg heraus, der auch auf eine starke Vorstellung der beiden Torhüter Hilde Jantz und Edda Rabe, die sich in der jeweils anderen Halbzeit dann auch in die Torschützenliste eintragen konnten, basierte.

Biederitz: Jantz (3), Rabe (1) – Eilert (11), Grundel- Kawano, Altmann (2), Spring (7), Gehrke, Krüger (9), Baumgartl (1)

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SV Eiche 05 Biederitz II vs SV Irxleben 1919 e.V.

Klarer Erfolg gibt bringt kaum Erkenntnisse

Die männliche E- Jugend II des SV Eiche 05 Biederitz haben trotz der vorzeitigen Qualifikation für das Final- Four die Konzentration hochgehalten und im Heimspiel den SV Irxleben deutlich mit 42:17 (16:9) besiegt. „Wir haben einen starken und souveränen Auftritt hingelegt, der und allerdings mit dem Blick nach vorn wenig neue Erkenntnisse gebracht hat“, fasste es der Biederitzer Trainer Marco Schmidt nach der fairen Begegnung kurz und knapp zusammen. Während in den ersten zwanzig Minuten noch ein wenig Sand im Biederitzer Getriebe war, ging im zweiten Spielabschnitt richtig die Post ab. Daran änderten auch nichts die zahlreich vorgenommenen Wechsel im Kader des SVE- Nachwuchses, der spätestens im zweiten Spielabschnitt dem Gegner spielerisch und vom Tempoverhalten her deutlich überlegen war. So konnte nach der 16:9- Halbzeitführung schnell ein höheres Polster besonders über den spielintelligenten Tim Sroke herausgearbeitet werden. Am Ende siegten die Biederitzer vor begeisterter Kulisse ungefährdet mit 42:17 und wurden somit ihrer Favoritenrolle vollauf gerecht.

Biederitz II: Speck – Walther (13), Staevie (9/1), Sroke (9), Münder (7), Tripke (3), Detzner (1), Meyer, Weise, Kiwitt, Kemmner

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SG Kühnau vs HSG Ehle

30:32 – Herber Dämpfer im Titelrennen
Die Uhr tickte unerbittlich herunter, jede Aktion trug besonderes Gewicht und noch einmal stemmte sich die männliche Handball-B-Jugend der HSG Ehle am Sonnabend gegen die drohende Niederlage – doch am Ende blieb Ernüchterung. Mit 30:32 (15:15) unterlag die Spielgemeinschaft Gommern/Biederitz im Oberliga-Duell bei der SG Kühnau. „Vor dem Spiel lag die Landesmeisterschaft in unserer Hand. Nun leider nicht mehr“, brachte Trainer Stefan Bußmann die neue Ausgangslage auf den Punkt.
Schon das Hinspiel (35:31) verlief umkämpft, auch der zweite Saisonvergleich entwickelte sich zu einer intensiven, hochklassigen Begegnung zweier Teams auf Augenhöhe. Die HSG verteidigte über weite Strecken ordentlich, ließ jedoch immer wieder den entscheidenden Zugriff vermissen. Offensiv zeigten die Gäste ebenfalls gute Ansätze, doch ging etwas zu fahrlässig mit den Möglichkeiten um. „Wir lassen vier, fünf freie Würfe liegen und das tut am Ende weh“, so Bußmann.
Der Knackpunkt folgte Mitte der zweiten Hälfte: In doppelter Überzahl bot sich die große Gelegenheit, um auf drei, vier Tore davonzuziehen. Doch es kam anders: Fehlwürfe vorn, hinten ein einfacher Gegentreffer. „Wir bauen Kühnau eher auf, als dass wir uns absetzen“, haderte der Coach. Die Schlussphase verlief weiter umkämpft, doch in der Crunchtime fehlten der HSG die letzten Prozente an Abgeklärtheit und Fortune. Trotz der Niederlage fand der Trainer auch positive Worte: „Über 50 Minuten war das ein Spiel auf hohem Niveau. Es hat Spaß gemacht – auch wenn das Ergebnis natürlich nicht passt.“
Ausgeträumt ist der Titeltraum trotz des Rückschlags auch noch nicht. Bußmann richtete den Blick nach vorn: „Wir spielen immer noch um eine Medaille, das ist ein Riesenerfolg.“ Und auch im Titelrennen sieht er weiter Chancen: „Aschersleben hat das schwerere Restprogramm. Es ist noch nichts verloren.“ Spannung ist ohnehin bis zuletzt vorprogrammiert. Bis dahin gilt die Devise: Dranbleiben. Oder wie Bußmann formulierte: „Wir müssen weiter an uns glauben. Dann schauen wir, wofür es reicht.“
HSG Ehle: Schrank, J. Kloth – Mewes (5), Theuerkauf, Bittner (8/1), Paech (3), Sens (1), Plambeck (2), Hoffmann (9), L. Kloth (1), Bodenstedt (1), Stallmann
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Dessau/Rosslauer HV 06 vs SV Eiche 05 Biederitz

Revanche eindrucksvoll gelungen

Die männliche C- Jugend des SV Eiche 05 Biederitz konnte sich beim Dessau- Rosslauer HV 06 nach einem knappen 15:16- Pausenrückstand noch deutlich mit 41:32 durchsetzen. Damit ist den SVE- Youngsters für die erlittene 35:45- Hinspielniederlage in eigener Halle im Oktober eindrucksvoll gelungen. Dabei verlief der erste Spielabschnitt noch sehr ausgeglichen, wobei die Führung stetig wechselte und der Gastgeber nur mit einer hauchdünnen 16:15- Führung den Gang in die Kabinen antreten konnte. Auch nach dem Wiederanpfiff legte der Dessauer Nachwuchs bis zum 20:20 (32.) stets vor, ehe die Gäste aus Biederitz bis zur 38. Minute stets die Nase vorn hatten, aber ebenfalls postwendend den Ausgleich kassieren mussten. Die nächsten beiden Treffer warfen dann Timo Reim und Matteo Burgold zum 26:24 (39.), was gleichzeitig eine spannende Schlussphase einläutete, in der aber stets die Gäste um den sechszehnfachen Torschützen Hardy Laabs von einem Zweitorepolster (29:27 und 31:29) profitieren konnten. Innerhalb von nur drei Minuten machten dann die Biederitzer mit einem 5:0- Lauf zum 36:29 (47.) den Sack in einer sehr kleinlich geleiteten Begegnung mit sechszehn Zeitstrafen (!) zu und konnten schlussendlich einen überraschend klaren 41:32- Auswärtserfolg feiern. „Eine gute Vorstellung von uns, wobei wir trotz der zahlreichen eigenen Tore noch sehr viel haben liegenlassen“, meinte der Biederitzer Verantwortliche Thomas Reim entspannt und dennoch hochzufrieden auf der Rückfahrt.

Biederitz: Danisch – Lehr (1), Wontraba (1), Laabs (16/3), Faber (3), Bartz (3), Kalsdorf (2), Burgold (5), Reim (6), Bruchno (4), Dammaß

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SG Kühnau vs SV Eiche 05 Biederitz

Mit zweitem Sieg rote Laterne abgegeben

Die männliche D- Jugend des SV Eiche 05 Biederitz hat mit einem verdienten 32:27 (12:12) bei der SG Kühnau die rote Laterne an die Gastgeber abgeben können. „Das haben die Jungs toll gemacht. Ich bin stolz auf sie“, war nach Abpfiff vom Biederitzer Trainer Steffen Plater nach dem zwiten Saisonerfolg überhaupt zu hören, der mit diesem Sieg den 27:24- Hinspielerfolg wiederholen konnte. Die Anfangsphase ging aus Sicht der Gäste aber völlig in die Hose, da nach sieben Minuten ein 0:5- Rückstand zu verkraften war. Doch im weiteren Verlauf bissen sich die SVE- Youngster in eine sehr intensive Begegnung, in der die Gäste aber fast durchweg diesem Fehlstart hinterher liefen. Mit viel Kampf und Leidenschaft glichen die Biederitzer aber noch vor der Pausensirene durch Borys Selega zum 12:12 aus. In den zweiten zwanzig Minuten bekamen die Biederitzer dann ihre spielerische Überlegenheit auch mit zunehmender Spieldauer auf die Anzeigetafel, auch wenn dies weitere zwölf hartumkämpfte Minuten dauern sollte. Dem 20:20 (32.) legte der SVE- Nachwuchs durch Kajo Oskar John, Tobias Fahrenkampf, Felix Poppeck und Benjamin Plater einen richtungsweisenden 4:0- Lauf innerhalb von neunzig Sekunden (!) nach, dem die gastgebene SG in der Schlussphase nichts mehr entgegenzusetzen hatte. Die Biederitzer verteidigten recht souverän ihren Vorsprung und hatten auch stets eine Antwort auf die verschiedenen Deckungsvarianten des Kühnauer Nachwuchses. Schlussendlich stand ein umjubelter 32:27- Auswärtserfolg zu Buche, so dass die rote Laterne in der Bauhausstadt verbleiben konnte.

Biederitz: Griesau – T: Hauenschild (2), B. Selega (7), Poppeck (6), Feig (1), John (2), Fahrenkampf (1), Plater (9/2), Firit, Wohlers (3), I. Selega (1)

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SV Eiche 05 Biederitz vs SV „Eintracht“ 1921 Immekath

Am Frauentag (zu) wenig gefordert – 41:9 gegen Immekath
Die Niederlagenserie der Frauen des SV Eiche 05 Biederitz in der Bezirksoberliga ist durch einen 41:9 (15:4)- Kantersieg gegen Eintracht Immekath am Sonntagnachmittag relativ emotionslos gerissen. Charlott Rosenau und Nina Bublitz konnten jeweils allein neun Torerfolge gegen das Tabellenschlusslicht verbuchen.
Es ist eines dieser Resultate, welches die zurückliegenden sechzig Minuten recht deutlich wiedergibt. Auch deshalb wollte der Biederitzer Trainer Yves Steinweg gar nicht so viel sagen, denn der Kontrahent aus der Altmark war in der Ehlehalle völlig überfordert. „Die Partie hat wohl ganz gut wiedergegeben, warum die Eintracht noch immer nichts Zählbares vorzuweisen hat. Außer den zwei Punkten ist für uns auch nicht wirklich viel hängengeblieben“, resümierte der Biederitzer Verantwortliche nach sechzig Minuten.
Die erste Hälfte bestritten die Gastgeber mit einer 6:0- Deckung, die den Immekather schon gewaltiges Kopfzerbrechen bereitete. So gab es wiederholt recht einfache Ballgewinne der Gastgeber, die in der Folge aber schon die ein oder andere Möglichkeit ungenutzt ließen. Bereits beim Seitenwechsel und einem Polster von 15:4 war von Spannung längst keine Rede mehr.
Nach dem Seitenwechsel bereiteten die SVE- Frauen mit einer 3:3- Deckungsvariante den hoffnungslos überforderten Gäste vor noch größere Bauchschmerzen. Die Ballgewinne häuften sich zusehens und Gegenstöße verbunden mit Einbahnstraßenhandball waren längst ein gängiges Bild. Da spielte es auf Seiten der Gastgeber auch überhaupt keine Rolle, wer gerade auf dem Feld stand: „Wir haben fleißig durchgewechselt und mussten längst nicht unser gesamtes Leistungsvermögen abrufen“, bilanzierte Steinweg später.
So stand nach dem Schlusspfiff ein 41:9- Endstand zu Buche, der am „Tag der Frauen“ zumindest im Biederitzer Lager ein wenig Freude aufkommen ließ. „Die wohl erwartet klare Sache, die dann naturgemäß aber auch für uns keine wirklich neuen Erkenntnisse brachte“, gestand Steinweg abschließend ein.
Biederitz: Hoppe, Dettmer – Rosenau (9), Bublitz (9/3), Druskus (3), Urban (4), Wotjak, Ribbert (3), Hesse (2), Bormann (5), Nolde (3), Linden (3)
Am Frauentag in Feierlaune?
Wenig zu Feiern gab es zuletzt für die Frauen des SV Eiche 05 Biederitz (6., 9:13 Zähler). Ändern soll sich dies nun im Heimspiel gegen das punktlose Tabellenschlusslicht Eintracht Immekath (0:18), welches bereits im Hinspiel Ende September in der Beetzendorfer Sporthalle mit 31:25 besiegt werden konnte.
Wenn nicht jetzt wann dann? Nach drei sieglosen Partien haben die Frauen des SV Eiche 05 Biederitz nun die Möglichkeit, in die Erfolgsspur zurückzukehren. Der Rangletzte aus Immekath stellte bereits im Hinspiel keine wirklich große Hürde dar und gilt nicht nur deshalb beim Gastspiel in der Ehlehalle als krasser Außenseiter. „Wir unterschätzen mit Sicherheit keinen Kontrahenten, aber diesen Druck erlegen wir uns schon selbst auf“, fordert der Biederitzer Trainer Yves Steinweg einen klaren Heimerfolg seiner Schützlinge, die in den letzten Wochen sehr fehlerbehaftet unterwegs waren. „Das hat uns gerade zuletzt gegen TuS durchaus Zählbares verbaut, wo am Ende auch die Zeit und auch Kraft fehlte“, erinnert sich Steinweg an den mit 29:31 verlorenen Heimauftritt. Die Eintracht aus Immekath schloss ihre letzten Aufgaben in schöner Regelmäßigkeit mit schmerzhaften Packungen ab und wird versuchen, aus der Ehlegemeinde ein ordentliches Resultat mitzunehmen.
Ein klarer und spielerisch überzeugender Heimsieg dürfte den SVE- Damen nicht nur aufgrund des Frauentages allerdings sehr gut zu Gesicht stehen.
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