Saison: 25/26

Eintracht Hohenwarthe vs SV Eiche 05 Biederitz II

Derbysieg: SVE- Reserve hat längeren Atem
Die zweite Vertretung des SV Eiche 05 Biederitz hat das Derby bei Eintracht Hohenwarthe trotz eines 10:12- Halbzeitrückstandes schließlich noch deutlich mit 29:22 gewonnen und sich damit am Gegner in der Tabelle vorbeischieben können. Max Held steuerte allein acht Treffer zum wichtigen elften Saisonerfolg bei.
Nach spätestens vierzig Minuten war die Luft beim Gastgeber im wahrsten Sinne des Wortes raus. Bis zu diesem Zeitpunkt lag die Eintracht in Führung und profitierte dabei in erster Linie von der ungenügenden Chancenverwertung der Gäste, die zudem einige Defizite im unaufmerksamen Abwehrverbund aufwiesen. Nach leichten Vorteilen in der Anfangsphase für die Gastgeber (4:2, 9. Minute) legten die Gäste bis zur 17. Minute einen Zahn zu und erspielten sich eine 8:5- Führung. Diese war nach 25 Minuten beim Stand von 10:10 aufgebraucht, ehe die Eintracht eine schmeichelhafte Überzahlsituation zur 12:10- Halbzeitführung nutzen konnte.
Nach dem Re- Start blieb es zunächst beim knappen Zweitorplus (14:12 und 15:13) für die Eintracht, ehe die Gäste nach 41 Minuten zum 16:16 ausgleichen konnten. Weitere sechs Minuten später hatten die Biederitzer dann mit einer 21:17- Führung gänzlich die Partie gedreht, wurden aber wiederholt Opfer der zunehmend unsauberen Abwehrarbeit der Gastgeber, welche dem Kräfteverschleiß geschuldet war und nur ungenügend geahndet wurde. „Da waren sie wiederholt zu spät in der Abwehr unterwegs, was eine überharte Zweikampfführung zur Folge hatte“, drückte es der Biederitzer Trainer Michael Tschirschwitz im Nachgang noch vorsichtig aus. Trotz dieser Widerstände ließen sich die Gäste nun nicht mehr von ihrem temporeichen Weg abbringen und legten nach 55 Minuten zum vorentscheidenen 26:21 nach. „Wir haben dann unseren Stiefel heruntergespielt und sind vor allem in der Deckung deutlich konzentrierter gewesen“, lobte Tschirschwitz auch seinen Innenblock mit Maksymilian Beres und den in die Partie gewechselten Maxim Meyer.
In den Schlussminuten legten schließlich Maxim Meyer (2) und Daniel Bahr zum 29:22- Endstand nach, so dass die Gäste sich mit diesem wichtigen Derbysieg wieder im Kampf um den Podestplatz drei zurückmelden konnten. „Die anstehende zweiwöchige Punktspielpause kommt uns nun durchaus gelegen, denn nach dem Derby ist schon der ein oder angeschlagene Akteur zu beklagen“, blickte Tschirschwitz bereits nach vorn, wenn es am 12. April in heimischer Ehlehalle zum Duell mit dem Tabellenführer BSV 93 Magdeburg II kommt.
Hohenwarthe: Golibersuch – Söder (3), Richter (4), Oeltze (1), Wöhe, Ahlert, Hildebrandt (4), Tietzmann (2/1), Bretschneider (3), Schneemann (1), Wobbe, May (4/2)
Biederitz II: M. Wohl, Gronemeier, Le. Exner – Kalsdorf (1), Janke (3), Schmidt, Kliem, Bahr (4), Meyer (2), M. Beres (2), Held (8/1), Schneider (4), L. Hartmann, Wiedon (1), J. Hartmann, Lu. Exner (4/1)
Richtungsweisendes Derby in Hohenwarthe
Wenn am Sonntag um 14 Uhr in der Hohenwarther Sporthalle die gastgebene Eintracht und die zweite Vertretung des SV Eiche 05 Biederitz aufeinandertreffen, geht es fraglos um Podestplatz drei. Auch aufgrund des 33:29- Hinspielerfolges dürften die Gastgeber die Favoritenrolle inne haben.
In dieser Saison sind es nach Lage der Dinge die Derbys, die ein Stück weit über die Chancen der Teams aus dem Jerichower Land auf einen möglichen Podestplatz mitbestimmen. Vor zwei Wochen handelte sich da die Biederitzer Reserve in Möckern eine unnötige 22:23- Niederlage ein, während die Eintracht aus Hohenwarthe vor sieben Tagen mit einem 34:23 recht deutlich den MTV beherrschte. Da jedoch Quervergleiche zumeist nicht sehr hilfreich sind, sagt die reine Gemengelage sprich Tabelle aus, dass die Biederitzer mit einem Erfolg in Hohenwarthe am Sonntag zurück im Kampf um Bronze wären. Im Hinspiel gaben die Biederitzer einen 25:22- Vorsprung noch her und mussten sich aufgrund einer hohen finalen Fehlerquote schließlich noch mit 29:33 geschlagen geben. „Da ist mehr Konstanz bei uns gefragt. Einen Durchhänger, egal wann, können wir uns in Hohenwarthe nicht erlauben“, weiß der Biederitzer Trainer Michael Tschirschwitz.
Einen solchen legten die Biederitzer zuletzt auch im Heimspiel gegen den HSV Magdeburg II hin, wo eine bessere zweite Hälfte aus einer knappen 18:17- Halbzeitführung noch einen klaren 35:27- Erfolg machte. „An diese zweiten dreißig Minuten gilt es anzuknüpfen, um im Rennen um einen Podestplatz zu bleiben“, gab Tschirschwitz als klares Ziel für das zweite Derby in der Fremde vor.
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SV Eiche 05 Biederitz vs SV Oebisfelde 1895

Klarer Sieg auf dem Weg zum Final- Four

Die weibliche E- Jugend des SV Eiche 05 Biederitz hat mit einem 45:24 (19:12)- Kantersieg gegen den SV Oebisfelde die einfache Punkterunde abgeschlossen. Damit belegt der Biederitzer Nachwuchs, bei dem Greta Krüger mit 21 Toren die erfolgreichste Torschützin war, hinter dem verlustpunktfreien Tabellenführer HSV Magdeburg Rang zwei und hat sich die Teilnahme am Final- Four am 25./26. April sichern können. „Das war heute noch einmal ein Statement vor dem großen Showdown von uns“, meinte der Biederitzer Trainer Alexander Jantz nach der Partie, die er mit leicht veränderter Aufstellung begann. Auch das war sicherlich ein Grund, warum es in Durchgang eins (19:12) vor allem im Deckungsverbund noch nicht ganz nach Wunsch lief. Überhaupt jedoch stand in dieser Begegnung das Angriffsverhalten mehr im Fokus, was sich auch in der torreichen zweiten Hälfte bewahrheiten sollte. Da nämlich legte der SVE- Nachwuchs 26 weitere Treffer nach und konnte schließlich einen hochverdienten 45:24- Erfolg bejubeln. „Wir haben vermehrt die Kids von der Bank spielen lassen, was aber zumindest im Vorwärtsdrang kaum negative Auswirkungen hatte“, befand später Coach Jantz, der zudem lobende Worte an die lang verletzte Linn Poitschke und Debütantin Lara Eichholtz, sie half von den Minis aus, verteilte.

Biederitz: Rabe – Gericke (8.), Eilert (4), Schmidt, F. Milling, Poitschke (2), Spring (7), Eichholtz, Gehrke, Jantz (3), Krüger (21)

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SV Eiche 05 Biederitz vs TSG Calbe/Saale

29:34 – Die Abwehr bestimmt den Sieger
Die Oberligahandballer des SV Eiche 05 Biederitz mussten sich im Heimspiel der TSG Calbe mit 29:34 (15:19) geschlagen geben. Auch die acht Treffer des nimmermüden Biederitzer Spielmacher Bennet Daßler konnten die achte Saisonniederlage der Gastgeber nicht verhindern.
Bei der Analyse nach der Partie kam der Biederitzer Verantwortliche Andre Freistedt an der Thematik Abwehrarbeit einfach nicht vorbei. „Die Aggressivität des Gegners hat uns dann schon den Zahn gezogen. Wir dagegen hätten deutlich mehr Stopfouls setzen müssen, um die individuelle Klasse der TSG stoppen zu können“, nannte Freistedt die vermeindliche Drecksarbeit als enorm wichtigen Faktor in einer temporeichen Begegnung.
Die Partie startete mit einer 7:3- Führung der Gäste und schon in diesen zwölf Anfangsminuten unterstrichen die vier Verwarnungen und drei Zeitstrafen die Intensität des ewig jungen Duells. Auch im weiteren Verlauf schoben die Saalestädter beim 10:6 (15.) und 13:9 (19.) einen komfortablen Vorsprung vor sich her, welcher bis zur 22. Minute beim 17:11 noch eine Aufwertung erfuhr. Die Biederitzer taten sich im Angriff enorm schwer, kamen aber wiederholt durch gelungene 1:1- Situationen (Daßler, Hesse, Burgold) zu Torerfolgen. In der Abwehr kamen die vorab besprochenen Kreisanspiele (Martin Sowa) für die TSG zum Tragen, so dass die Partie vorzeitig zu Gunsten der Calbenser auszuschlagen schien. Die fällige Biederitzer Auszeit nach 23 Minuten läutete dann aber eine ordentliche Schlussphase der Gastgeber ein, die mit ihrem starken Rückhalt Gustav Nafe zwischen den Pfosten bis zum Seitenwechsel auf 15:19 verkürzen konnten.
Nach dem Wiederbeginn kämpften sich die Biederitzer bis zur 39. Minute vor 160 Zuschauern sogar auf 20:22 heran, ließen in der Folge aber wieder die nötige Aggressivität im Deckungsverhalten vermissen. Ganz anders agierte da die Gegenseite, die diesbezüglich schon grenzwertig unterwegs war und auch deshalb nach 37 Minuten Daniel Gieraths mit einer roten Karte durch die guten Schiedsrichter Patrick Arndt/Hagen Becker verlor. Allerdings hatte diese kompromisslose und längst nicht unfaire Gangart der Gäste zur Folge, dass sie ihr Polster bis zur 48. Minute vorentscheidend auf 30:22 ausbauen konnten. „Wir haben dann auch einige gute Möglichkeiten liegengelassen. Das bestraft ein solcher Gegner dann schon recht konsequent“, war dem anderen Biederitzer Verantwortlichen Dirk Hesse nach Spielende zu entlocken.
Bis zum Schlusspfiff waren allerdings unter der Beobachtung des ehemaligen Biederitzer Coaches Ernst Gerlach noch einige Meter zu gehen und in diesen mobilisierten die Gastgeber bei einem 24:32- Rückstand (52.) und eigener Auszeit noch einmal alle Kräfte, um das Resultat in erträglichem Rahmen zu halten. Dies sollte dann auch mit der Unterstützung des in das Tor gewechselten Max Wetzel gelingen, der mit einigen starken Paraden dafür sorgte, dass der Rückstand bis zur Schlusssirene noch auf den 29:34- Endstand einschmolz.
„Der Sieg der TSG geht schon in Ordnung. Jetzt stehen uns zwei freie Wochenenden zur Verfügung, um die entstandenen Wunden der letzten Wochen zu lecken“, meinte Freistedt, der der Partie aber durchaus auch positive Aspekte entlocken konnte: „Die Jungs setzen zusehens Trainingsinhalte der letzten Einheiten erfolgreich um. Das erfreut einen als Verantwortlicher trotz der Niederlage dann schon.“
Biederitz: Witte, Nafe, Wetzel – Daßler (8/5), Kinast (1), Burgold (4), Hesse (4), Beres (1), Held (1), Steinweg (3), Schneider, Hammecke (4), Lu. Exner (3), Eix
Calbe: Dobertin, Bertram – Marschall (7/1), Gieraths (3), Rätzel (2), Mark (1), Steffen (4/2), Borzucki, Wuwer (2), Wiebe (4), Meyer (5), Sowa (4), Kralik (2)
Siebenmeter: Biederitz 5/5, Calbe 6/3
Zeitstrafen: Biederitz 2, Calbe 7 + rote Karte Daniel Gieraths nach 36:18 Minuten
Calbe in Biederitz zu Gast: Eine Frage des Anspruchs
Die Oberligahandballer des SV Eiche 05 Biederitz (6., 25:17 Punkte) empfangen am Sonnabend um 17:30 Uhr den Rangdritten TSG Calbe (33:9). Vor dem Duell der ewigen Rivalen keimt auch die Frage des jeweiligen Anspruches auf.
Die Biederitzer Oberligahandballer haben am letzten Wochenende trotz der 23:25- Niederlage beim Ligaprimus BSV 93 Magdeburg nicht enttäuscht, was am Dienstagabend beim Training auch der Trainer Andre Freistedt seinen Schützlingen noch einmal ausdrücklich kundgetan hat. Das neben zahlreichen fragwürdigen Pfiffen auch eine neunminütige Durststrecke im Abschlussverhalten die Chance auf Zählbares gerade bei einem Tabellenführer minimiert, dürfte nicht nur an der Ehle bekannt sein. Dennoch fiel das Fazit insgesamt bei den Biederitzern trotz der punktuellen Leerfahrt positiv aus.
Freistedts kommender Gegenüber am kommenden Sonnabend Maximilian Weiß hatte da am letzten Wochenende einen ganz anderen Blickwinkel parat. Zwar siegte seine Sieben im Heimspiel gegen den HV Wernigerode klar mit 42:30, doch von Zufriedenheit war an der Saale weit und breit keine Spur. „Das kann nicht unser Anspruch sein“, meinte Weiß und bezog sich dabei in erster Linie auf die Deckungsarbeit, mit der das Vorhaben Vizemeisterschaft unter Umständen in Gefahr geraten kann.
So ist fest davon auszugehen, dass die TSG in der Ehlehalle ein konzentrierteres und zielstrebigeres Gesicht zeigen wird, um Silber nicht frühzeitig aus den Augen zu verlieren. Ähnlich sieht es auch Freistedt, der die Schwere der Aufgabe aber ein wenig anders begründet: „Die anstehende Partie wird aus meiner Sicht noch ein Stück weit komplizierter als zuletzt gegen den BSV. Wir treffen auf eine körperlich präsente, athletische und routinierte Truppe, während vor einer Woche der Spielstil beider Teams doch sehr ähnlich war“, weiß Freistedt, der mit diesen Argumenten aber keineswegs schwarzmalen möchte.
Die Herangehensweise des Gastgebers muss daher sein, möglichst über einfache Treffer zum Erfolg zu kommen, denn die nötigen Lücken in die robuste Calbenser Abwehr zu bekommen, dürfte sich ungleich schwieriger gestalten.
In Sachen Personal gibt es beim SV Eiche 05 kaum Entwarnung, denn mit Jannis Richter und Jason Thielicke werden weiterhin beide etatmäßigen Kreisläufer fehlen. Dagegen wird Moritz Steinweg in das Aufgebot zurückkehren und auch in der Torhüterfrage gibt es nach der Rückkehr von Gustav Nafe Klarheit. „Wir werden die restlichen fünf Begegnungen mit allen drei Torhütern bestreiten“, gibt Freistedt bei den Personalien Witte, Wetzel und eben Nafe die Herangehensweise vor.
Die Favoritenrolle für den Sonnabend an den Mann zu bekommen, ist indes die wohl einfachere Entscheidung. Das Hinspiel ging im November trotz engagierter Vorstellung mit 31:35 für die Biederitzer verloren und auch in der Saison zuvor hieß der Sieger jeweils TSG Calbe (28:24 und 37:17). „Da haben sie uns regelrecht vorgeführt“, erinnert sich Freistedt an das letzte Aufeinandertreffen vor vierzehn Monaten in der Ehlehalle, wo es eine Niederlage mit zwanzig Toren Unterschied gab.
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HSG Ehle vs HV Wernigerode

Abwehr als Problem – 29:42 gegen Wernigerode

Der feststehende Vizelandesmeister war eine Nummer zu groß für die männliche A-Jugend der HSG Ehle, die sich dem HV Wernigerode mit 29:42 (16:23) beugen musste. Dabei kamen die Gastgeber gut ins Spiel, hielten bis zum 6:7 (8.) Anschluss. Nach einer Viertelstunde zogen die Gäste allerdings auf fünf Treffer davon (12:7). „Offensiv haben die Jungs zwar mehrere technische Fehler eingestreut, aber 16 Tore in Halbzeit eins sind in Ordnung. Unser Problem war die Abwehr“, bekannte Ramon Göhring aus dem Trainerteam mit Yves Steinweg.
Allen voran den 18-fachen Torschützen Johann Hahne bekam sein Team über das gesamte Spiel nicht in den Griff und verlor defensiv fast alle Zweikämpfe. „23 Gegentore bis zur Pause sprechen für sich.“ Fiete Schuster konnte zwischen den HSG-Pfosten wieder mit einigen Paraden glänzen, trotzdem warf der HVW in der 37. Minute erstmals ein Zehn-Tore-Polster heraus (18:28) und behielt bis zum Abpfiff das Momentum auf seiner Seite. „Aufgrund der gezeigten Leistung ist der Sieg der Wernigeröder Jungs auch in dieser Höhe  gerechtfertigt und wir möchten noch einmal zum vorzeitigen Gewinn der Vizelandesmeisterschaft gratulieren“, so Göhring.
Der HBC Wittenberg als größter Mitkonkurrent der HSG um den dritten Platz hat sein jüngstes Spiel gegen Irxleben mit 31:29 gewonnen und liegt nun zwei Punkte, bei einem Spiel weniger, vor den Youngstern von der Ehle. Morgen empfängt der HBC Wittenberg die HSG Börde, „danach wissen wir, was im Saisonverlauf noch möglich sein wird. Jetzt folgt aber erst mal eine rund vierwöchige Spielpause“. Dann geht es am 18. April nach Oschersleben.
HSG Ehle: Wohl, Schuster – Steinweg (5), Göhring (7), Kalsdorf (1), Ribbert (1), Hartmann (3), Gröbe, Leine (7), Janke (5/1)
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SV Eiche 05 Biederitz vs TSG Calbe/Saale

Da kann man nicht meckern – 44:23 gegen Calbe

Die männliche C- Jugend des SV Eiche 05 Biederitz hat im Heimspiel die TSG Calbe vom Start weg dominiert. Nach einer richtungsweisenden 22:13- Pausenführung setzten sich schließlich die Gastgeber auch in der Höhe verdient mit 44:23 durch. „Da gibt es heute überhaupt nichts zu kritisieren. Jeder, auch die Jungs von der Bank, haben einen hervorragenden Job gemacht“, zeigte sich der Biederitzer Trainer Michael Thielicke nach dem achten Saisonerfolg hochzufrieden. Ein großer Baustein im Biederitzer Spiel war dabei das Abwehrverhalten, wo der nötige Biss und die Kontrolle zum Ball stets allgegenwärtig war. So konnten die SVE- Youngster noch vor dem Seitenwechsel mit einem energischen Zwischenspurt von 14:11 (19.) auf 22:11 (24.) die Partie vorentscheiden und eine 22:13- Halbzeitführung erzielen. Auch im zweiten Spielabschnitt hatten die Gastgeber die Begegnung fest im Griff wobei zwei weitere Zwischenspurts vom 24:15 (31.) auf 30:15 (35.) und vom 38:21 (43.) auf 42:21 (46.) das Resultat in die Höhe schnellen ließen. „Wir sind stolz auf die Jungs, bei denen die Entwicklung erste Früchte trägt“, strahlte Thielicke nach der Schlusssirene.

Biederitz: Danisch – Wontraba, Laabs (5), Stielke (7), Bienas, Faber (3), Bartz (4), Kalsdorf (8.), Berger (1), Burgold (5/1), Reim (5), Bruchno (4), Trowe (1), Dammaß (1)

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SV Oebisfelde 1895 vs SV Eiche 05 Biederitz

23:25 – Am Ende bleibt Belohnung aus

Die männliche E- Jugend des SV Eiche 05 Biederitz kehrte trotz guter Vorstellung mit einer unglücklichen 23:25 (14:12)- Niederlage vom SV Oebisfelde zurück. Die Gäste starteten verheißungsvoll in die sehr hart und phasenweise ruppig geführte Partie und hatten bis zum 12:11 nach 18 Minuten stets knapp die Nase vorn. Nach dem Ausgleich des SVO- Nachwuchses stellten Mikkel Swoboda und Theodor Jantz schließlich die 14:12- Führung zur Pause her. Auch nach dem Seitenwechsel hatte der Biederitzer Nachwuchs die Begegnung gut im Griff und lag nach 26 Minuten noch mit 17:16 vorn. Auch den neuerlichen Ausgleich des SVO konterten Leander Tripke und Swoboda zur eigenen 19:17- Führung (28.), die aber wenig später beim 20:20 (32.) aufgebraucht war. „Wir verlieren zusehens die Konzentration, weil neben einigen Fehlwürfen auch Sachen rund um die Partie wie Schiedsrichter oder Gegner plötzlich im Fokus standen“, kritisierte der Biederitzer Trainer Tobias Jantz später.So legten die Gastgeber fortan vor, kassierten aber bis zum 22:22 (36.) postwendend den Ausgleich. Der anschließende Doppelschlag von Noel Meinke zum 24:22 bedeutete dann allerdings die Vorentscheidung zu Gunsten des Oebisfelder Nachwuchses, der schließlich mit einem 25:23- Erfolg die Partie abschloss. „Ich mache der Truppe keinen Vorwurf, denn der kleine Kader hat es über weite Strecken sehr ordentlich gemacht. Leider blieb dann auch heute die mögliche Belohnung aus“, bilanzierte Jantz im Nachgang.

Biederitz: Rypa – Jantz (4), Swoboda (12), Tripke (2), Detzner, Wassermann, Herbst (1), Pawlik (2), Welter (2), Wolff

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Lok Schönebeck vs HSG Ehle II

Die weiße Weste ist perfekt – 41:32 in Schönebeck
Ein letztes Spiel, ein klares Ziel. Die männliche A-II-Jugend der HSG hatte die Meisterschaft bereits sicher. Doch gegen Schönebeck ging es um den perfekten Abschluss – und dieser gelang. „Wieder eine deutliche Sache“, sagte Trainer Stefan Bußmann nach dem 41:32 (21:14)-Erfolg beim ärgsten Verfolger. Seine Mannschaft hatte das Spiel über weite Strecken kontrolliert und vor allem offensiv überzeugt. „Das haben wir über 60 Minuten ordentlich gelöst“, so Bußmann – auch wenn im Abschluss nicht alles sauber war. Baustellen zeigten sich zunächst in der Defensive. Vor allem über die Halbpositionen kam Schönebeck zu einfachen Durchbrüchen.  Trotzdem geriet der Vorsprung der Gäste nie ernsthaft in Gefahr.
In der zweiten Halbzeit, insgesamt „eher mittelprächtig“, setzte sich die HSG in der Schlussphase entscheidend ab. Ballgewinne und Tempogegenstöße sorgten für klare Verhältnisse. Am Ende stand nicht nur ein souveräner Sieg, sondern auch ein starkes Zeichen der mannschaftlichen Geschlossenheit: „Jeder Feldspieler hat sich in die Torschützenliste eingetragen“, betonte Bußmann. Damit krönte seine Mannschaft ihre Saison eindrucksvoll: „Wir haben es mit einer blütenweißen Weste geschafft, ohne Punktverlust.“
HSG Ehle II: Erkenberg, Becker – Mewes (3), Theuerkauf (4), Bittner (4), Paech (5/1), Plambeck (2), Hoffmann (2), L. Kloth (7), Bodenstedt (6), Stallmann (8/6)
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SV Eiche 05 Biederitz vs HT 61 Halberstadt

Am Ende geht ein wenig die Sicherheit verloren

Die männliche D- Jugend des SV Eiche 05 Biederitz hat das Heimspiel gegen den HT 61 Halberstadt mit 32:48 (17:22) verloren, aber längst keine enttäuschende Vorstellung geboten. „Wir waren gut im Spiel und konnten den Gästen einige Aufgaben stellen“, erinnerte sich der Biederitzer Trainer Steffen Plater an die Anfangsphase, wo die Gastgeber bis zum 10:11 (12.) Anschluss halten konnten und die Gäste zur frühen Auszeit zwangen. Im weiteren Verlauf wurde der Nachwuchs aus dem Harz dann seiner Favoritenrolle ein Stück weit gerechter, wobei ihnen dabei der Biederitzer Fehlerteufel wiederholt in die Karten spielte. Dennoch waren die SVE- Youngster bei einem 17:22- Pausenrückstand längst noch nicht geschlagen. Dieser Fakt wurde dann aber unmittelbar nach dem Wiederanpfiff bittere Realität, da die Gäste einen 5:0- Lauf zur eigenen 27:17- Führung (34.) nutzen konnten. „Uns ging dann ein Stück weit die Sicherheit verloren. Wir waren insgesamt zu fehlerhaft unterwegs, was der Gegner gnadenlos ausgenutzt hat“, begründete Plater den stetig größer werdenen Rückstand im zweiten Spielabschnitt. Insgesamt jedoch trat der Biederitzer Nachwuchs auch aufgrund des letztwöchigen Erfolges sichtlich selbstbewusster auf und enttäuschte mit ständig durchwechselndem Kader keinesfalls. Am Ende setzte sich der HT- Nachwuchs in einer fairen Begegnung auch in der Höhe verdient mit 48:32 durch und verteidigte seinen starken dritten Platz hinter dem SCM und dem BSV 93 Magdeburg.

Biederitz: Griesau – T. Hauenschild (2), B. Selega (3), Poppeck (6), John (2), Fahrenkampf (2), Plater (13/1), Firit, Wohlers, I. Selega (4)

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SV Eiche 05 Biederitz III vs Magdeburger SV 90

14:28 – Gefahr aus dem Rückraum fehlt
Die Kreisklassehandballer des SV Eiche 05 Biederitz III haben ihr letztes Heimspiel der Saison mit 14:28 (4:13) gegen den Magdeburger SV 90 verloren. Einmal mehr fehlte es an der nötigen Gefahr aus dem Rückraum.
Auch der letzte Heimauftritt offenbarte die Schwäche der Biederitzer, denen es in der gesamten Saison über an Spielern fehlt, die aus dem Rückraum die vermeindlich einfachen Tore erzielen können. Gesellen sich dann auch noch sehr viele Fehler im Spielaufbau dazu, dann fällt die Angriffsquote wie am Montagabend trotz einiger guter Möglichkeiten mit vier erzielten Treffern im ersten Spielabschnitt sehr dürftig aus. Dazu kam, dass die Gastgeber der Magdeburger 5:1- Deckung nur wenig entgegenzusetzen hatten und lediglich Schlussmann Fiete Schuster zu überzeugen wusste. Etwas ausgeglichener gestalteten die Biederitzer den zweiten Spielabschnitt, in denen aber auch nur die Torhüterposition nunmehr besetzt mit Oldie Hubert Bruchmüller schlagkräftige Argumente aufbieten konnte. Im Angriff kam es zu besseren Abschlüssen, doch waren diese zumeist gelungenen Einzelaktionen geschuldet. Nach sechzig einseitigen Minuten siegten schließlich die Lemsdorfer völlig verdient mit 28:14 und wahrten ihre Chancen auf den Stadtmeistertitel. „Altbekannte Probleme, aber immerhin zwei starke Torhüter, die die Niederlage in Grenzen halten konnten“, resümierte der Biederitzer Verantwortliche Mario Genth nach dem Schlusspfiff nüchtern.
Biederitz III: Schuster, Beran, Bruchmüller – Rosenburg, S. Gericke, Genth (1), Thielicke (1), Walde (2), Steinweg, M. Schmidt, T. Jantz (3), Gröbe (2), Kalsdorf (2), Ribbert (3), Bartels
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SV Eiche 05 Biederitz II vs HSV Magdeburg II

Nach Anlaufschwierigkeiten noch 35:27 gegen HSV II
Nach einer schwerfälligen ersten Halbzeit (18:17) setzte sich die zweite Vertretung des SV Eiche 05 Biederitz in der Bezirksoberliga noch sicher mit 35:27 gegen den HSV Magdeburg II durch. Daniel Bahr bewies beim Sieger mit sieben Toren die sicherste Hand.
„Wir hatten im ersten Durchgang sichtlich noch unseren vorwöchentlichen Auftritt in Möckern im Kopf. Während der Angriff durchaus in Ordnung war, lief in der Deckung nur wenig zusammen“, begründete der Biederitzer Trainer Michael Tschirschwitz den knappen 18:17- Vorsprung beim Gang in die Kabine. So sahen die Zuschauer im ersten Spielabschnitt zunächst eine 4:2- Führung der Gäste, die diese bis zur 14. Minute sogar auf 10:6 ausbauen konnten. Anschließend brauchte es dann lediglich vier Minuten, in denen die Gastgeber durch Tore von Maxim Meyer (2), Maximilian Kalsdorf und Maximilian Wiedon zum 10:11 aufschließen konnten. Nach dem 10:12 des HSV II brachte ein neuerlicher 4:0- Lauf der Gastgeber die 14:12- Führung (25.), die jedoch bis zur Pausensirene nicht konserviert werden konnte.
Nach dem Seitenwechsel lieferten die Biederitzer dann ein besseres Gesamtbild ab. Die formverbesserte Abwehrarbeit fruchtete und leitete zwangsläufig zahlreiche Gegenstöße ein. So konnte aus dem 23:20 (37.) schnell eine 28:23- Führung (43.) gemacht werden und auch die abwechselnde Manndeckung gegen die Magdeburger Henry Michael Jahns bzw. Till Janke brachten die Gäste sichtlich zur Ideenlosigkeit, die in zahlreichen Fehlern mündete. Bis zur 55. Minute (31:27) hielten die HSV- Mannen zwar dann noch Anschluss, aber spätestens in der fünfminütigen Schlussphase wurde der Stecker bei ihnen endgültig gezogen. So waren es wiederholt einfache Kontertore, die das Endresultat noch auf 35:27 nach oben schnellen ließen.
„Die erste Hälfte war sehr kopflastig. Das konnten wir dann aber in Durchgang zwei abstreifen und mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung in die Erfolgsspur zurückkehren“, resümierte Tschirschwitz zufrieden nach dem Schlusspfiff.
Biederitz II: Gronemeier, M. Wohl, Le. Exner – Warnecke (5), Kalsdorf (1), Maffert (5), Schmidt, Kliem (2), Bahr (7/2), Meyer (5), Deneke, Schneider (2), L. Hartmann (1), Wiedon (3/1), J. Hartmann (2), Lu. Exner (2)
HSV MD II kommt: Mit Heimsieg Selbstvertrauen tanken
Vor einer vermeindlichen Pflichtaufgabe steht die Biederitzer Reserve (5., 19:13 Punkte) am Sonntag ab 16 Uhr im Heimspiel gegen den HSV Magdeburg II (10., 9:23). Im Hinspiel gab es bereits einen 31:25- Erfolg in der Landeshauptstadt.
Das der Tabellenplatz nicht zwangsläufig etwas über den Ausgang einer Partie aussagt, mussten die Bezirksoberligahandballer des SV Eiche 05 Biederitz II erst am letzten Wochenende erfahren. Dort nämlich gab es eine ärgerliche 22:23- Niederlage in Möckern, welche die Exner & Co im Kampf um Bronze erst einmal in das Hintertreffen gebracht hat. „Wir haben die Partie aufgearbeitet und einen Haken hinter gemacht. Der Blick geht nach vorn“, gibt der Biederitzer Trainer Michael Tschirschwitz zu verstehen. Um nicht weiter an Boden zu verlieren, sollte der souveräne Hinspielerfolg gegen die „Zweite“ des HSV Magdeburg nunmehr zwingend eine Wiederholung erfahren. „Es geht für uns darum, wieder unsere Tugenden abzurufen. Dies ist uns zuletzt nicht gelungen“, weiß Tschirschwitz, der einen unangenehmen und körperbetont auftretenden Kontrahenten erwartet. Im Hinspiel Ende Oktober warteten die Biederitzer mit einer starken Teamleistung auf, wobei besonders die Youngster in Erscheinung traten. Auch Aspekte wie Körpersprache und Emotionen waren ganz wichtige Faktoren, die es nun auch im Heimspiel abzurufen gilt, um den nötigen Schwung für das nächste Derby eine Woche darauf in Hohenwarthe aufzunehmen.
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