Saison: 25/26

SV Eiche 05 Biederitz II vs BSV 93 Magdeburg II

Duell der Reserven – Es steht viel auf dem Spiel
Im Duell der zweiten Mannschaften des SV Eiche 05 Biederitz und dem BSV 93 Magdeburg geht es am Sonntag ab 16 Uhr für beide Mannschaften um sehr viel. Während die Gäste mit einem Sieg und einer Niederlage des ärgsten Verfolgers HV Lok Stendal tags zuvor schon den Gang in die Verbandsliga festzurren können, brauchen die Gastgeber jeden Zähler im Kampf um Bronze.
Das Hinspiel Anfang November läßt nicht zwingend erahnen, dass es am Sonntagnachmittag in der Ehlehalle zu einem offenen Schlagabtausch kommen könnte. „Wir haben die Partie mit einem Minikader bestritten und nach einer roten Karte dann gar keine Wechseloption mehr gehabt“, erinnert sich der Biederitzer Trainer Michael Tschirschwitz nur ungern an die 19:41- Abreibung in der Landeshauptstadt. Diesmal allerdings steht dem Gastgeber ein breiter Kader zur Verfügung, der zuletzt spätestens mit dem 29:22 in Hohenwarthe noch einmal reichlich Selbstvertrauen tanken konnte. Auf der Gegenseite dürfte eben dieses zuletzt arg gelitten haben, denn der knappen und nachvollziehbaren 36:38- Niederlage in Weferlingen folgte wenig später das sehr überraschende 24:28 in eigener Halle gegen die zweite Vertretung des HSV Magdeburg. „Das offenbart dann schon, dass sie verwundbar sind. Wir werden die Aufgabe mit der nötigen Härte und Intensität angehen“, weiß Tschirschwitz, der zuletzt von einer sensationellen Trainingsbeteiligung sprach.
Auch die könnte schlussendlich dafür ausschlaggebend sein, dass sich am Sonntagnachmittag die ligabeste Abwehr gegen den stärksten und ambitionierten Angriff  der Bezirksoberliga durchsetzt und die Chance auf das angestrebte Podest aufrecht erhält.
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SV Eiche 05 Biederitz vs FSV 1895 Magdeburg

32:21- Pflichtsieg gegen den FSV

Keine große Mühe hatte die weibliche A- Jugend des SV Eiche 05 Biederitz im letzten Heimspiel der Saison gegen den FSV 1895 Magdeburg. Nach einer richtungsweisenden ersten Hälfte (13:8) trudelten die zweiten dreißig Minuten eher unspektakulär mit einem 32:21- Erfolg aus. Der 5:0- Lauf der Gastgeber vom 19:12 (40.) zum 24:12 nach einer Dreiviertelstunde hat der Begegnung dann endgültig den Stecker der Spannung gezogen. „Wir haben uns dann auch ein wenig vom Gegner anstecken lassen und es eher besonnen zuende gebracht“, meinte die zufriedene und munter durchwechselnde Biederitzer Trainerin Sandra Schmidt nach einem entspannten Heimfinale. Ehe jedoch der Schongang eingeschaltet wurde, setzten die SVE- Mädels, die es allesamt in die Torschützenliste schafften, durchaus einige Trainingsinhalte gut um, so dass der Sieg schlussendlich auch in der Höhe gegen den ohne Wechseloption angereisten Gast aus der Landeshauptstadt gerecht ausfiel. So stand schließlich ein 32:21- Erfolg zu Buche, mit dem die Biederitzer ihren dritten Platz zementiert haben und nunmehr ohne jeglichen Druck die Reise am 24. April zum feststehenden Meister SV Oebisfelde antreten können.

Biederitz: Kruse, Jung, Rojahn – Kucera (1), Urban (13/2), Wotjak (6), Warnecke (6), Schulze (1), Böhme (1), Grotsch (2), Niemann (2)

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SV Eiche 05 Biederitz vs HV Solpke/Mieste

Sieg auch über volle Spielzeit

Nachdem das Hinspiel Mitte November in der Miester Sporthalle aufgrund einer Undichtigkeit des Daches beim Stand von 14:6 nach 19 Minuten vorzeitig beendet war, empfing nun die weibliche C- Jugend des SV Eiche 05 Biederitz die Gäste des HV Solpke/Mieste. Nach fünfzig recht einseitigen Minuten stand schließlich ein 31:15 (18:5)- Sieg der Biederitzer zu Buche, die damit ihrer Favoritenrolle vollauf gerecht wurden. Die Gastgeber hatten zwar zunächst so ihre Anlaufschwierigkeiten, fingen sich dann aber und konnten auch aufgrund einer starken Deckungsarbeit frühzeitig für klare Fronten sorgen. Ein wichtiger Faktor bei den Biederitzern war auch die Torhüterposition, wo zunächst Lara Holzgräbe zur Hochform auflief und im zweiten Spielabschnitt mit Lilith Treutler und Neuzugang Leonie Marie Pape ebenso gute Nachahmer fand. Auch in der zweiten Hälfte legten die SVE- Mädels einen konzentrierten Auftritt hin und bauten den Vorsprung folgerichtig aus. Dennoch kamen die Gäste aus der Altmark ein wenig besser zum Zug und konnten das Resultat ihrerseits in Grenzen halten. Schließlich siegten die Biederitzer mit ihren Haupttorschützen Johanna Poppeck (10) und Ciara Rose (8) im Schongang mit 31:15 und dürften bereits am kommenden Wochenende deutlich mehr gefordert sein, wenn es zum Rangdritten nach Barleben geht.

Biederitz: Holzgräbe, Treutler, Pape – Walde, Schumann (4), Burgold (4), Thielicke (1), Theuerkauf (2), Werner (2), Poppeck (10), Rose (8)

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SV Eiche 05 Biederitz vs SV Eintracht Gommern

Große Freude über ersten Sieg

Bis zur 24. Minute sah es nicht wirklich nach dem ersten Doppelpunktgewinn der männlichen E- Jugend des SV Eiche 05 Biederitz im Derby gegen die Gommeraner Eintracht aus. Da führten die Gäste relativ komfortabel mit 15:12, mussten dann aber einen 0:3- Lauf zum 15:15- Ausgleich über sich ergehen lassen. Bis zu diesem Richtungswechsel agierten die Gastgeber dennoch gut, erspielten sich viele gute Möglichkeiten, aber fanden wiederholt im gegnerischen Schlussmann ihren Meister. Der Biederitzer Nachwuchs verlor aber dennoch nicht die nötige Konzentration und belohnte sich schließlich in den Schlussminuten. „Nach der Führungsübernahme sind wir dann drangeblieben und haben uns nicht mehr vom Erfolgsweg abbringen lassen“, erinnerte sich der Biederitzer Trainer Tobias Jantz an die 29. Minute, wo der neunfache Torschütze Tristan Walther seine Farben erstmals in Führung bringen konnte. Nach dem verdienten 23:18- Erfolg war die Freude sowohl bei den Spielern als auch bei den Verantwortlichen des Gastgebers riesengroß und die bisher punktlose Hauptrunde endgültig zu den Akten gelegt.

Biederitz: Walther (9/1), Staevie (2), Sroke (1), Münder (9/1), Wassermann, Herbst, Fromm, Rypa, Merker, Pawlik, Weise, Kiwitt, Kemmner (2), Wolff

Gommern: Schopp – Sudau (5), Köhler, Sommer, Heyder, Willert (2), Schmidt, Köllner (1), Kaiser, Eckhardt (1), Bruchmüller, Herfen (9), Geven, Köhler, Haberland

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SV Eintracht Gommern vs SV Eiche 05 Biederitz

20:21 – Der Pfosten bricht Eiche das Herz
Mehr Drama geht nicht: Eintracht Gommern läuft 50 Minuten einem Rückstand hinterher, dann entscheiden die letzten zwei Angriffe das Derby in der Handball-Oberliga gegen Biederitz.
Gommern. Aller Trost seiner Mitspieler und Gegner konnte Marius Hammecke im ersten Moment nicht zurück auf die Beine helfen. Mit der Schlusssirene sank der 20-Jährige aufs Parkett der Gommeraner Eintracht-Sporthalle nieder, vergrub das Gesicht im Trikot und verkörperte die Biederitzer Enttäuschung so eindringlich, dass es beim bloßen Hinsehen schmerzte. Wenige Meter weiter hüpfte die gelb-blaue Jubeltraube durch ihre Heimstätte und bejubelte den zwischenzeitlich kaum für möglich gehaltenen 21:20 (12:13)-Erfolg. Der Handball war am Sonnabend einmal mehr ein Spiel der emotionalen Extreme. Und er kannte im Oberliga-Duell kein Erbarmen mit den Gästen, während die Eintracht ihr Glück kaum fassen konnte.
Entsprechend verließ auch André Freistedt, der weiterhin mit Dirk Hesse den erkrankten Eiche-Chefcoach Peter Pysall vertritt, die Halle „mit einem richtig schlechten Gefühl. Das Spiel verläuft auf Augenhöhe, aber am Ende verhindern Kleinigkeiten, dass wir etwas mitnehmen“. Hesse ergänzte: „Alles kann oder muss auf ein Unentschieden hinauslaufen.“ Doch weil Eric Schipper nach einer letzten Auszeit die Lücke in die gegnerische Deckung riss, sorgte Ole Mehr 40 Sekunden vor dem Ende mit dem freien Abschluss vom Kreis für die erste Gommeraner Führung im Spiel seit dem 3:2 (5.).
Im Gegenzug schnappte die Wurffalle zu: Der Abschluss von Rechtsaußen durch Rechtshänder Hammecke war jedenfalls die Chance, welche die Hausherren ihrem Rivalen zugestanden. Doch es passte zum dramatischen Geschehen, dass der Versuch an den linken Innenpfosten und von dort in die Hände von Eintracht-Keeper Jonas Wucherpfennig prallte. „In den letzten beiden Auszeiten habe ich den Jungs gesagt, dass es reicht, wenn die Führung ein einziges Mal in unsere Richtung kippt. Dass dies bei 59 Minuten und 30 Sekunden der Fall ist und vor allem wie es dann passiert, kann einem schon leidtun“, zeigte Gommerns Trainer Oliver Schulke Mitgefühl mit bezwungenen Gästen, die über die Stationen 6:9 (19.) und 16:18 (46.) schon wie der Sieger wirkten.
Und das lag vor allem an Joey Chandler Witte: Der Torhüter des SV Eiche 05 wehrte über 60 Minuten rund 25 Würfe ab. „Das war eine überragende Leistung. Er hat auch viele Situationen weggenommen, in denen das Spiel kippen kann. Wenn du zwar in Reichweite bist, aber ständig durch ihn eins auf den Deckel bekommst, ist das extrem zermürbend“, lobte Schulke die glänzende Vorstellung des gegnerischen Schlussmanns, an der sich seine Vorderleute aber  im zweiten Abschnitt nicht mehr hochziehen konnten.
Einerseits vermisste der SV Eiche 05 in der Crunchtime den einen oder anderen zusätzlichen Pfiff. Hesse sagte mit Blick auf die Leistung des  Schiedsrichtergespanns Matthias Gartmann/Bernd Härtel (Spielbezirk Anhalt), das ansonsten für ein Derby erstaunlich unaufgeregt agierte: „Vor allem mit der unterschiedlichen Auslegung des Zeitspiels habe ich Probleme. Im Zweifel wurde bei Gommern etwas länger gewartet und auch gern noch der vierte oder fünfte Schritt zugelassen. Auch beim Siebenmeterverhältnis hat etwas nicht gepasst.“ Andererseits stellte sein Mitstreiter Freistedt auch fest: „Ab der 48. Minute hat mir unser Eins-gegen-eins-Verhalten nicht mehr gefallen. Abgesehen von Sean Burgold, der auf Halbrechts bis zuletzt konsequent die Zweikämpfe gesucht hat, kam von unserer Aufbaureihe irgendwann zu wenig. In Verbindung mit dem einen oder anderen nicht gegebenen Strafwurf fehlen uns so drei, vier einfache Treffer, die an so einem Abend einen gewaltigen Unterschied ausmachen.“
So verpuffte letztlich auch das Biederitzer Torhüterplus. Auch, weil sich Wittes Gegenüber im Verlauf des Abends zunehmend steigerte: „Jonas war in der ersten Hälfte nicht wirklich im Spiel, hat aber nach der Pause von Anfang an funktioniert. Torhüter und Abwehr gehen ja im Idealfall eine Symbiose ein. Am Ende fand ich uns in der Deckung etwas griffiger als den Gegner“, ordnete Gommerns Coach ein, der jedoch nicht verhehlte, dass sich seine Schützlinge das offensive Leben über die schwache Wurfquote schwer machten: „Es war positiv, dass niemand Angst hatte, einen Fehler zu begehen. Aber vor allem im Tempospiel lassen wir zu viel liegen.“
Folglich gingen die Hausherren den ganz langen Weg zum 18. Saisonsieg, mussten für jeden Treffer hart schuften und hatten in den letzten Windungen des Spiels auch das nötige Quäntchen Glück auf ihrer Seite. Und während der Gommeraner Traum von der Vizemeisterschaft inklusive HVSA-Pokaltriumph durch den prestigeträchtigen Sieg neue Nahrung erhielt, stand für die Biederitzer nach knappen Niederlagen gegen die Top-Drei auch viel Anerkennung. Und nachdem Torwart-Rückkehrer Gustav Nafe etwas nachhalf, ist auch Marius Hammecke wieder aufgestanden und hat das Spielfeld erhobenen Hauptes verlassen.
Gommern: Jo. Wucherpfennig, Smoger – Kämpf, Peschke, Hugk, Hieber (4), Leine (1), De Vries, Wolter (2), Mehr (4), Panoven (7/3), Schipper (2), Ja. Wucherpfennig (1), Schülke, Jassmann, Schmelzer
Biederitz: Nafe, Wetzel, Witte – Urban (2), Thielecke (1), Daßler (1), Kinast, Burgold (4), Hesse (4), Richter, Janke, Beres, Held (1), Steinweg (3), Hammecke (4), Eix
Siebenmeter: Eintracht 4/3 – Eiche 0; Zeitstrafen: Eintracht 3 – Eiche 2
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HC Aschersleben vs HSG Ehle

HSG erzwingt Showdown im Titelrennen

Die männliche B-Jugend der HSG Ehle schlägt den Oberliga-Spitzenreiter aus Aschersleben und hat nun selbst nicht die schlechtesten Karten im Rennen um die Landesmeisterschaft.
Aschersleben/Biederitz/Gommern. In der Höhle des Löwen haben sich die Gäste auch diesem letzten Angriff der Gastgeber entgegengestemmt. Nach einer finalen Auszeit rollte rund 40 Sekunden vor Schluss noch einmal die Ascherslebener Gefahr auf die HSG Ehle zu – und prallte ab. Dank einer immensen Willensleistung der Spielgemeinschaft aus Biederitz und Gommern kam der HCA schließlich gar nicht mehr zum Wurf. Der 31:30 (16:13)-Auswärtssieg hatte am Sonnabend Bestand und der Kampf um die Oberliga-Krone im Bereich der männlichen B-Jugend wurde einen Spieltag vor Ultimo auf links gedreht.
Denn die Ausgangslage war brutal: „Mit einem Unentschieden oder einer Niederlage hätten wir Aschersleben zum Landesmeister gemacht.“ Worte von Stefan Bußmann aus dem HSG-Trainergespann mit Riklef Roehl, welche die Fallhöhe dieses Spiels eindringlich klarmachten. Verlieren war also verboten und genau so trat seine Mannschaft auf. Nach einem leicht holprigen Beginn, bei dem die Chance zur Führung am Siebenmeterstrich liegenblieb, fand die HSG schnell ihren Rhythmus.
Allen voran defensiv herrschte ein klares Konzept. Die kompakte 6:0-Abwehr stand nicht für großartige Experimente, doch das sonst so gefährliche Kreisläuferspiel der Salzländer blieb nahezu ausgeschaltet.  Auch offensiv ging der Matchplan auf: Druck durchs Zentrum, Isolationen im gegnerischen Innenblock schaffen. Das Resultat war eine verdiente Drei-Tore-Führung zur Pause. „Auswärts beim Tabellenführer, nicht die schlechteste Ausgangsposition“, befand der Gästecoach und sah, wie auch nach dem Seitenwechsel zunächst alles in die richtige Richtung zu laufen schien.
Nach der 19:15-Führung (30.) der HSG stellten die Gastgeber jedoch auf eine offensive Deckung um und das Spiel kippte. Technische Fehler und vergebene Chancen zeugten von zunehmend zittrigen Händen bei den Gästen. Führung, Ausgleich, wieder Führung für die Youngster von der Ehle – die Dramatik fachte die Stimmung in der Halle zusätzlich an und der Druck wuchs. Denn auch defensiv wurde es zunehmend schwerer für die Gäste, selbst nach gegnerischen Zwei-Minuten-Strafen: „Wir haben uns dann gefühlt schwerer getan als in Gleichzahl“, musste Bußmann registrieren.
Doch in der Crunchtime zeigten seine Schützlinge, was sie auszeichnet: Kampfgeist und Nervenstärke waren auf den Punkt da und so überstand die HSG auch die letzten wütenden Ascherslebener Angriffswellen. Für den Coach kein Zufall, dass sein Team genau in diesem Moment die entscheidenden Körner mehr hatte. Über Ostern hatte sich die Spielgemeinschaft noch mal auf die Reise nach Tschechien begeben. „Und durch das Turnier in Prag haben wir uns die zusätzlichen und letztlich benötigten fünf Prozent geholt. Wir waren auch emotional einfach weiter als Aschersleben – ein bisschen geiler auf den Erfolg, ein bisschen seriöser und haben es einfach als Team besser gelöst.“
Durch den Sieg wurden nun die Karten im Rennen um die Landesmeisterschaft noch einmal neu gemischt. Während die HSG als Verfolger mit breiter Brust ins letzte Saisonspiel – zu Hause gegen den SV Irxleben – geht, wartet auf den HCA parallel am 25. April die unangenehme Aufgabe bei der SG Kühnau. Der Druck lastet ganz klar auf dem Spitzenreiter, denn „Aschersleben muss jetzt gewinnen, selbst ein Punkt reicht ihnen nicht, da wir den direkten Vergleich gewonnen haben“.
Als am Sonnabend die Schlusssirene in der Sporthalle Bestehornpark ertönte, war den Gastgebern dann auch die Ratlosigkeit anzusehen. Auch auf der Tribüne herrschte blankes Entsetzen. „Diese Gesichter haben wir uns erarbeitet. Das war einfach auch noch mal eine Genugtuung, ein tolles Spiel“, sagte Bußmann und blickte voraus: „Dass es jetzt wirklich einen Showdown am letzten Spieltag gibt, ist eine schöne Sache. Die nehmen wir gern an.“
HSG Ehle: Schrank, J. Kloth – Mewes (2), Theuerkauf, Bittner (10), Paech (4/3), Sens, Wittke, Plambeck, Hoffmann (4), L. Kloth (2), Bodenstedt (7), Stallmann (2)
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SC Magdeburg II vs SV Eiche 05 Biederitz II

Trotz Niederlage ohne Fehl und Tadel

Die männliche E- Jugend II des SV Eiche 05 Biederitz hat im vorletzten Gruppenspiel seine zweite Niederlage kassiert, wobei es beim Gegner wie in der Hinrunde wieder der SC Magdeburg war, der die SVE- Youngster bezwingen konnte. Nach dem 30:39 im Januar in eigener Halle hieß es diesmal 22:37 in der Landeshauptstadt, wobei die Gäste über weite Strecken des ersten Spielabschnittes gut in der Partie waren. „Wir halten sensationelle gut mit und kassieren aber noch vor dem Seitenwechsel einen 0:3- Lauf“, erinnerte sich der Biederitzer Trainer Marco Schmidt an die 18. Spielminute, in der seine Schützlinge vom 14:15 auf 14:18 abreißen lassen mussten. Im zweiten Spielabschnitt baute der SCM- Nachwuchs dann sein Polster kontinuierlich aus und siegte schließlich mit 37:22. Die Biederitzer Bank nutzte die zweiten zwanzig Minuten intensiv, um fleißig durchzuwechseln. „Ich bin trotz der Niederlage angenehm überrascht. Wir waren griffig, bissig und sehr ehrgeizig und konnten zudem einige gelungene Ballstafetten einbauen“, resümierte Schmidt, der bereits auch das anstehende Final- Four Anfang Mai im Hinterkopf hatte. „Vielleicht treffen wir ja da erneut aufeinander und dann sind vielleicht alle guten Dinge drei.“

Biederitz II: Walther (5), Staevie (2), Sroke, Jantz (2), Münder (3), Swoboda (3), Tripke, Detzner, Meyer, Merker, Weise, Teikowski, Krüger (7), Kemmner

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BSV 93 Magdeburg III vs SV Eiche 05 Biederitz III

28:35 beim BSV 93 III: Ein Abziehbild der Saison
Die dritte Vertretung des SV Eiche 05 Biederitz hat das abschließende Saisonspiel beim Serienmeister und neuen Tabellenführer BSV 93 Magdeburg III mit 28:35 (15:19) verloren. Der einzige etatmäßige Biederitzer Rückraumspieler Leon Kliem konnte sich siebenmal in die Torschützenliste eintragen.
Die sechzig Minuten am Donnerstagabend in der Wolfgang- Lakenmacher- Halle dienten durchaus dazu, die nunmehr zu Ende gegangene Spielzeit der Biederitzer treffend zusammenzufassen. Es war erneut ein sehr ordentlicher Auftritt, bei dem aber nicht ganz unverdient die Belohnung final ausblieb. „Die jungen Kerle haben uns nicht das erste Mal aus der personellen Klemme geholfen. Großen Dank dafür und natürlich geht gerade das ältere und weniger werdene Semester nicht mehr mit letzten Hingabe zum wöchentlichen Training“, meinte der Biederitzer Michael Thielicke, der fortan zusammen mit den Routiniers wie Rainer Bartels, Andre Beran und Hubert Bruchmüller nur noch bei Turnieren präsent sein wird. „Wir werden aber defeinitiv eine dritte Mannschaft ins Rennen schicken, wobei Spielklasse und Kaderzusammenstellung noch offen sind“, war aus der Biederitzer Abteilung auch im Hinblick auf den nachrückenden Nachwuchs zu erfahren.
Gegen die Olvenstedter hielten die Gäste vor allem im ersten Spielabschnitt gut mit und waren beim 15:19 zum Seitenwechsel längst noch in Schlagdistanz. Nach dem Wiederbeginn agierte der BSV 93 souverän, aber längst nicht auf höchstem Niveau. Die Spielstände 24:18 (39.), 28:21 (46.) und 31:23 (52.) zeigten dann auch, dass der Gastgeber die Partie jederzeit im Griff hatte und final auch völlig verdient mit einem 35:28- Erfolg das Spielfeld verließ.
„Ja verloren, aber erneut eine tolle Moral bewiesen“, herrschte Einigkeit im Biederitzer Lager und zeigte einmal mehr, dass trotz nur zwei mageren Pluspunkten aus zwölf Begegnungen die neuerliche Meldung in der Kreisklasse Magdeburg kein Fehler war.
Biederitz III: Beran, Bruchmüller, Schuster, Rojahn – Rosenburg, Thielicke (3), Walde (1), Kliem (7/1), Holzgräbe (3), T. Jantz (1), Kalsdorf (6), K. Beres (2), Ribbert (5/1), J. Hartmann, P. Beres
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SV Eiche 05 Biederitz vs SV Oebisfelde 1895 II

Konzentrierter Auftritt bringt 40:24- Erfolg
Die Frauen des SV Eiche 05 Biederitz haben sich im Heimspiel gegen die zweite Vertretung des SV Oebisfelde einen 40:24 (18:10)- Kantersieg mit einer konzentrierten Vorstellung vollauf verdient. Die Rückraumspielerinnen Nina Bublitz mit elf und Gina Hesse mit zehn Toren waren die besten Schützen beim Sieger.
Wenig auszusetzen hatte der Biederitzer Trainer Yves Steinweg am sonnigen Sonntagnachmittag nach dem Schlusspfiff in der Ehlehalle: „Kompliment an die gesamte Truppe. Es war ein rundum gelungener Auftritt, der einen auch in dieser Höhe verdienten Sieg zur Folge hatte.“ Nur in der Anfangsphase, nach zwölf Minuten stand es 5:5- Unentschieden, ließen die Gastgeber in Sachen Pass- und Wurfgenauigkeit noch einige Wünsche offen, die aber im weiteren Verlauf an Qualität gewannen. Da auch die Deckung mit dem starken Mittelblock Christiane Druskus/Neele Bormann einen hervorragenden Job verrichtete, kam mit einer soliden Rena Grunert zwischen den Pfosten der richtungsweisende 18:10- Halbzeitstand nicht von ungefähr.
Auch in den zweiten dreißig Minuten bekamen die Zuschauer einen konzentrierten Auftritt der SVE- Frauen zu sehen, die mit den positiven Attributen aus der ersten Hälfte weitermachten und so Schritt für Schritt den Vorsprung ausbauen konnten. So stand nach einer 21:11- Führung (37.) nach einer Dreiviertelstunde ein 29:16 zu Buche, welches in erster Linie der Biederitzer Konsequenz in ihren Aktionen geschuldet war. „Wir haben vorn wie hinten nie zurückgesteckt und dem Gegner damit den Schneid abkaufen können“, meinte Steinweg, der zudem auf die geringe Fehlerquote gegenüber den Vorwochen hinwies.
Nach sechzig recht einseitigen und fairen Minuten (jeweils zwei Zeitstrafen) setzten sich die Gastgeber dann vollauf verdient mit 40:24 durch und zogen in der Tabelle am mit kleinem Aufgebot angereisten Kontrahenten von der Aller vorbei.
Biederitz: Grunert, Hoppe – Dettmer, Bublitz (11/3), Druskus (4), Urban (3), Schottstedt (3), Ribbert (3), Warnecke (4), Hesse (10), Bormann (1), Linden (1)
SVO II kommt: Ein Platztausch wird angestrebt
Den dritten Doppelpunktgewinn in Serie streben die Frauen des SV Eiche 05 Biederitz (6., 13:13 Punkte) am Sonntag ab 16 Uhr im Heimspiel gegen die zweite Mannschaft des SV Oebisfelde (5., 14:12) an. Gelingt dieser, tauschen beide Vertretungen die Plätze in der Tabelle.
Vier Tage vor dem Heiligen Abend machten sich die Frauen auf den Weg in die Allerstadt und traten zum zuvor verlegten Hinspiel bei der Reserve des SVO an. Mit einem Mini- Kader konnte dann die Hürde in der Hans- Pickert- Sporthalle mit 25:22 übersprungen werden, wobei sich Routinier Nina Bublitz mit vierzehn Toren besonders hervor tat. Dass nach einer Dreiviertelstunde bei einer 21:14- Führung die Kondition erste Auszeiten nahm, war mit damals lediglich zwei Wechselmöglichkeiten kaum verwunderlich. So hofft der Biederitzer Trainer Yves Steinweg an diesem Sonntag auf eine breitere Bank, um der vermeindlichen Favoritenrolle gerecht werden zu können.
Allerdings treffen die Biederitzer auf einen Kontrahenten, der zuletzt immerhin drei Doppelpunktgewinne in Folge einfahren konnte. Einen solchen Erfolgslauf streben nun auch die SVE- Damen an, für die ein neuerlicher Heimerfolg ebenfalls der dritte Sieg in Serie bedeuten würde. Sehr wichtig dürfte dabei einmal mehr die Abwehrarbeit sein, die in der Allerstadt neben der guten Torhüterleistung von Jolin Dettmer, sie hielt u.a. fünf Strafwürfe, der Garant für den schwer erkämpften Auswärtserfolg in der Hinrunde war.
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HSG Ehle vs HSV Magdeburg

Noch die Kurve bekommen – 36:31 gegen HSV Magdeburg
Die männliche B-Jugend der HSG machte sich am Sonnabend in der Biederitzer Ehlehalle ans Werk – fokussiert, aber nicht bissig, vielleicht zu sicher und überzeugt davon, dass dieses Spiel seinen erwartbaren Lauf nehmen wird. Doch Handball verzeiht keine Gedankenfehler. „Der eine oder andere hat sich vielleicht die Tabelle etwas zu lang angeschaut“, sagte Trainer Stefan Bußmann später. Und auf dem Weg zum 36:31 (16:14)-Erfolg wurde schnell klar, warum er dies betonte.
Der HSV Magdeburg hielt lange dagegen – und wie. Die HSG wirkte in ihrer 6:0-Deckung dagegen zu passiv, zu brav. Kaum Fouls, keine Härte, kein echtes Stören. „Das Schlimmste, was man machen kann, ist, sich im Kopf zu blockieren“, analysiert Bußmann. Und genau dieser Eindruck drängte sich auf, als die Gäste wiederholt zu einfachen Toren kamen. Erst ein taktischer Schachzug brachte nach 20 Minuten die Wende: Die Umstellung auf eine 3:3-Abwehr veränderte das Spiel spürbar. Plötzlich entstanden Ballgewinne und die Hausherren drückten nun aufs Tempo. Die HSG schaltet um, läuft Gegenstöße, trifft einfache Tore. Kurz vor der Pause dreht sich die Partie, die Führung ist zurück.
Auch nach dem Seitenwechsel blieb die offensive Deckung die bessere Wahl, wenngleich nicht ohne Schwächen. Immer wieder entstanden Lücken durch Sperren am Kreis, oft musste die HSG improvisieren. Doch insgesamt wuchsen defensiver Zugriff und Entschlossenheit im Angriff. „Am Ende ist es für mich eine Frage des richtigen Mindsets. Das Spiel wurde im Kopf entschieden“, sagte Bußmann. Ein Arbeitserfolg, der mitunter mehr lehrte als mancher Kantersieg. Und mit Blick auf die kommenden Wochen wurde der Ton noch mal deutlicher: „Es soll uns eine Lehre sein, dass man jedes Spiel mit 110 Prozent angeht – egal, wer der Gegner ist.“ Denn die Saison steuert auf ihren Höhepunkt zu. Nach der Osterpause wartet am 11. April das Duell mit Spitzenreiter Aschersleben. Im Fall eines Erfolgs ist mit Schützenhilfe noch der Titel möglich. Bußmann sagte: „Das wird hoffentlich ein richtiger Showdown.“
HSG Ehle: Schrank, J. Kloth – Mewes (6), Theuerkauf, Bittner (5), Paech (5), Sens, Wittke, Plambeck (1), Hoffmann (12), L. Kloth, Bodenstedt (3), Stallmann (4)
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