Saison: 25/26

Möckeraner TV vs SV Eiche 05 Biederitz II

Unterirdische Wurfquote = Derbyniederlage

Die zweite Vertretung des SV Eiche 05 Biederitz hat durch eine ärgerliche 22:23 (11:13)- Niederlage beim Möckeraner TV Platz drei in der Bezirksoberliga wieder abgeben müssen. Während Nico Hennig für den Sieger gleich elfmal einnetzen konnte, trafen Fynn Janke und Maximilian Wiedon jeweils fünfmal für die Gäste.
Der Biederitzer Trainer Michael Tschirschwitz redete nach dem Schlusspfiff gar nicht lange um den heißen Brei herum: „Dass wir ausgerechnet im Derby unsere schlechteste Saisonleistung abrufen, ist schon ärgerlich. Mit einer Wurfquote unter fünfzig Prozent kannst Du kein Handballspiel gewinnen.“ Auch von den bedenklichen äußeren Umständen in der Möckeraner Sporthalle ließen sich die Gäste viel zu sehr ablenken. „Was da so vom Gegner plus deren Bank kam, trifft absolut nicht meinen Geschmack und hat wohl auch im Sport nichts zu suchen“, wollte Tschirschwitz im Nachgang weitere Einzelheiten lieber für sich behalten. Der Grund für die Niederlage waren all diese negativen und grenzwertigen Begleitumstände nicht, denn an das eigene Leistungsvermögen kamen schlussendlich seine Schützlinge, bei denen sogar der ein oder andere Totalausfall zu verzeichnen war, zu keinem Zeitpunkt der Begegnung.
So konnte der Gastgeber in den ersten dreißig Minuten eine 13:11- Führung herauswerfen und tat dies fraglos auch im Rahmen seiner Möglichkeiten recht ordentlich. Die Gäste dagegen erspielten sich zahlreiche Möglichkeiten, verfehlten aber zu oft das gegnerische Gehäuse. Auch nach dem Seitenwechsel behauptete der MTV bis zur 43. Minute sein knappes Zweitorepolster (18:16, 43.), ehe ein siebenminütiger 4:0- Lauf zu Gunsten der Gastgeber die Vorentscheidung bringen sollte. „Wir fahren weit über fünfzig Angriffe und treffen einfach die Kiste nicht“, bemängelte Tschirschwitz und beschrieb damit auch die entscheidene Phase zwischen der 43. und 50. Minute. In der verbleibenen Spielzeit, der Gastgeber führte mit 23:17 (52.), kämpften sich die Gäste in einer von reichlich Nickligkeiten geprägten Partie noch einmal heran, doch für den durchaus möglichen Teilerfolg reichte es nicht mehr.
„Wir müssen uns schon an die eigene Nase fassen, denn wir haben nie zu unserem gewohnten Angriffsspiel gefunden“, resümierte Tschirschwitz ernüchternd nach der Schlusssirene.
Möckern: A. Schmied – Hennig (11), J. Schmied, Simon (2), Kermer, Hantke (3), Weigel, Knoke (6/2), M. Schmied, Wendt, Thunert, Haufschild (1)
Biederitz II: Gronemeier, Schuster – Janke (5), Schmidt, Kliem, Bahr (1), Meyer (2), Holzgräbe (2), Deneke, Schneider (3), J. Hartmann, Wiedon (5), Beres (1), M. Hammecke (3), Lu. Exner

Sonntag 16 Uhr Derbyzeit – MTV – SV Eiche 05 II

Zwei Derbys in Folge stehen für die Bezirksoberligahandballer des Möckeraner TV (8., 14:16 Punkte) an den kommenden Wochenenden auf dem Programm. Nach dem Gastspiel der Biederitzer Reserve (3., 19:11) am Sonntag um 16 Uhr geht es für den MTV zum Rangivierten nach Hohenwarthe.
Wenn ein Derby ansteht, dann werden in der Regel aufgrund der „eigenen Gesetze“ die Tabellensituationen gern einmal ausgeblendet. Auch an diesem Sonntag wird dies der Fall sein, wenn sich der gastgebene Möckeraner TV für die erlittene 23:29- Hinspielniederlage Anfang Oktober in der Ehlehalle revanchieren möchte. Während der MTV am Ende des sehr breiten Mittelfeldes rangiert und mit dem Abstieg nicht mehr zu tun hat, haben die Gäste aus Biederitz am letzten Wochenende mit dem 33:25 gegen den MTV Weferlingen Platz drei erklommen. „Dort möchten wir natürlich gern auch am Sonntagabend stehen, doch wir wissen um die Schwere der Aufgabe“, ist sich der Biederitzer Trainer Michael Tschirschitz auch der Brisanz dieses ewig jungen Duelles bewusst. Der letzte Sieg der Biederitzer war bereits der dritte in Serie und soll nun in Möckern eine Fortsetzung erfahren. Der MTV konnte seine letzten beiden Heimauftritte gegen den SV Irxleben II (25:23) und gegen die HSG Altmark/West (35:28) siegreich gestalten und sich vorzeitig aus dem Abstiegskampf verabschieden. Insofern wird es den Mannen um den Verantwortlichen Andreas Simon in den verbleibenden sieben Begegnungen nun darum gehen, vielleicht noch den ein oder anderen Platz gutzumachen. Die Biederitzer dagegen würden ihre aktuelle Platzierung gern zementieren, was schon am Sonntag ein schweres nicht zu unterschätzendes Unterfangen werden dürfte.
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HC Aschersleben vs HSG Ehle II

40:18 – Der erste Matchball sitzt
Manche Duelle leben ewig in der Erinnerung. Für HSG-Trainer Stefan Bußmann trug sich am Sonntagnachmittag genau so eins zu: „Ich bin seit 13 oder 14 Jahren Jugendtrainer, aber das war eins der besten Spiele, die ich an der Seitenlinie erleben durfte“, sagte der frischgebackene Meistercoach nach dem 40:18 (18:8)-Erfolg über Aschersleben. „Über 60 Minuten hatten wir kaum Schwächephasen. Wir haben das defensiv wie offensiv einfach durchgezogen.“ Und mit dem zehnten Sieg im zehnten Saisonauftritt ist zwei Spieltage vor Ultimo nun auch klar: Der Titel im Spielbezirk Nord geht an die Ehle.
Schon zur Pause hatte die HSG ein beruhigendes Zehn-Tore-Polster aufgebaut. Besonders in defensiver Hinsicht wusste die HSG-Reserve zu überzeugen. Zuletzt hatte das Team intensiv an der 6:0-Abwehr gearbeitet – mit sichtbarem Erfolg. Auch offensiv beeindruckten die Gäste mit viel Tempo, der konsequenten Suche nach Zweikämpfen und einer mustergültigen Umsetzung der taktischen Vorgaben.  Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Team konzentriert, verteidigte konsequent und nutzte seine Chancen im Angriff. Der Vorsprung wuchs stetig, bis am Ende ein auch in dieser Höhe verdienter Erfolg auf der Anzeigetafel stand.
So ist den Youngstern aus Biederitz und Gommern die Bezirksmeisterschaft vor den ausstehenden Duellen gegen den FSV 1895 Magdeburg (Sonntag, 14 Uhr, Ehlehalle) und eine Woche später in Schönebeck nicht mehr zu nehmen. Trotzdem will die Mannschaft die Saison mit voller Konzentration zu Ende bringen. „Zwei Spiele haben wir noch – und wir wollen natürlich die weiße Weste behalten“, so Bußmann. Ein kleines Zeichen für die besondere Leistung gab es nach dem Spiel obendrein: „Ausnahmsweise stand mal ein Kasten Bier in der Kabine. Sonst bin ich davon kein großer Freund, aber das war vielleicht der richtige Anlass“, verriet der Trainer mit einem Augenzwinkern. Erfolge gehören schließlich auch gebührend gefeiert.
HSG Ehle II: Erkenberg, Becker – Mewes (6), Theuerkauf (1), Bittner (3), Paech (9/4), Sens (2), Wittke, Plambeck (3/2), Hoffmann (7), L. Kloth (1/1), Bodenstedt (4), Stallmann (4)
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SV Eiche 05 Biederitz vs SC Magdeburg

Verdienter Teilerfolg gegen den SCM

Die männliche C- Jugend des SV Eiche 05 Biederitz hat sich mit einer starken Vorstellung ein 30:30 (14:14)- Unentschieden gegen den Rangzweiten SC Magdeburg erkämpft. Folglich zeigte sich der Biederitzer Trainer Michael Thielicke mit dem Auftritt seiner Jungs vollauf zufrieden: „Endlich haben wir uns mal für unseren Aufwand belohnen können. Ich bin absolut einverstanden mit der Leistung, wobei wir ja sogar noch die Möglichkeit zum Sieg hatten.“ In der Anfangsviertelstunde liefen die Gastgeber stets einem Rückstand hinterher, ehe Matteo Burgold und Timo Reim nach dem 8:8- Ausgleich sogar das 10:8 für die SVE- Youngster erzielen konnten. Den Grundstein für diesen positiven Zwischenstand legten die Biederitzer vor allem in der Deckung, wo ihnen während der gesamten Spielzeit enorm viel abverlangt wurde. Mit einem leistungsgerechten 14:14 ging es schließlich in die Kabinen. Unmittelbar nach dem Seitenwechsel legten wiederum die Gastgeber zum 16:14 vor, lagen aber wenig später mit 17:19 (32.) und 19:21 (35.) im Hintertreffen. Doch die Biederitzer gaben nicht kleinbei und kamen durch Johannes Lehr und Timo Reim zum 21:21- Ausgleich, ehe Matteo Burgold zur 22:21- Führung (37.) einnetzen konnte. Nach den 25:23- (39.) bzw. 28:27- Führungen (44.) sollte die äußerst spannende Begegnung in gut besuchter Ehlehalle eine neuerliche Wendung erfahren. Die Gäste drehten mit einem Doppelschlag die Partie zur eigenen 29:28- Führung und stellten diese auch nach dem erneuten Ausgleich der Biederitzer zum 29:29 durch Maximilian Unger zum 30:29 wieder her. In der Schlussminute traf zunächst Luca Stielke zum 30:30- Ausgleich und auch die anschließende Auszeit der Magdeburger Bank blieb ohne Folgen. So gab es nach dem Schlusspfiff glückliche Gesichter bei den Gastgebern, die sich für ihren Achtungserfolg auch bei ihren starken Torhütern Joel Danisch und Ben- Levi Bierdümpfl bedanken konnten.

Biederitz: Danisch, Bierdümpfl – Lehr (6), Wontraba, Laabs (7/1), Stielke (5), Faber, Kalsdorf, Berger, Burgold (6), Unger (1), Reim (5/2), Bruchno, Trowe, Dammaß

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SV Eiche 05 Biederitz vs HSG Wolfen 2000 e.V.

28:22- Arbeitssieg gegen Wolfen

Die Oberligahandballer des SV Eiche 05 Biederitz haben mit einem 28:22 (15:9)- Arbeitssieg gegen die HSG Wolfen 2000 ihre Erfolgsserie auf nunmehr sechs Begegnungen ausbauen können. Bennet Daßer mit acht und Marius Hammecke mit sechs Toren sorgten dabei für die Hälfte aller Treffer der Gastgeber.
Nach der Partie wusste der Biederitzer Verantwortliche Andre Freistedt nicht so richtig, wie er die Partie einschätzen sollte. „Wir haben das Spiel jederzeit und auch schon recht früh fest im Griff gehabt. Vielleicht kamen auch deshalb einige Elemente aus den letzten Begegnungen gar nicht so richtig zur Ausprägung.“ Gemeint haben dürfte er damit in erster Linie die etwas zögerliche Herangehensweise im Angriff, wo wiederholt die nötige Tiefe vermisst wurde. Auch im Abschluss blieb die Quote unter der der Vorwochen, doch hatte dies einen recht einfachen Grund. Mit Luchien Zwiers hatten die Filmstädter einen bärenstarken Schlussmann in ihren Reihen, der es final auf 26 Paraden, darunter zwei Strafwürfe, brachte. „Ohne den anderen Gästespielern zu nahe zu treten, aber er war schon fast der alleinige Grund, warum das Schlussresultat nicht in die Regionen der letzten Begegnungen heranreichte“, zollte auch Freistedt dem 45Jährigen Niederländer großes Lob für seinen Auftritt.
Bis zur achten Minute blieben die Gäste beim knappen 4:5- Rückstand in Sichtweite, ehe die Gastgeber durch Bennet Daßler (2) und Philip Wohl auf 8:4 enteilen konnten. In der Folge bekam der Vorsprung immer breitere Schultern, doch gänzlich zufrieden war man auf Seiten der Biederitzer nicht. „Wir kassieren erneut viele Treffer über den Kreis, obwohl uns diese Herangehensweise ja bekannt war“, monierte Freistedt beim Seitenwechsel, den die SVE- Mannen mit einem 15:9- Vorsprung vollzogen.
Spätestens in den zweiten dreißig Minuten war dann die Thematik Spannung endgültig vom Tisch. Über die Stationen 18:11 (36.) und 21:14 (42.) kam es nach 48 Minuten beim Stand vom 25:16 zum größten Torabstand in einer kampfbetonten Begegnung mit reichlich Zeitstrafen. Das Spiel avancierte längst zum Duell Biederitz gegen den „fliegenden Holländer“ Zwiers, der allein 18 hundertprozentige Chancen zunichte machen konnte. Diese sensationelle Vorstellung des HSG- Schlussmannes begünstigte den Gästen schließlich noch die Ergebniskosmetik zum 28:22- Endstand, der aber ansonsten ohne Frage deutlich höher hätte ausfallen müssen.
„Ein seriöser Auftritt, der schließlich in einem verdienten Arbeitssieg mündete. Die Leistung heute hat gereicht, dürfte aber in einer Woche beim Ligakrösus BSV 93 nicht langen“, war bei Freistedt nach Abpfiff im Unterton die hundertprozentige Zufriedenheit über die erlebten sechzig Minuten nicht anzutreffen.
Biederitz: Witte, Wetzel – Urban (2), Daßler (8/3), Kinast (1), Burgold, Hesse (4), Beres, Steinweg (1), Wohl (3), Hammecke (6), Lu. Exner (1/1), Eix (2)
Wolfen: Zwiers, Lechelt – Gieseler (2), V. Hass (2), D. Köckeritz, D. Hass (7), Gubert, N. Köckeritz (5), Döring, Müller, Harenberg, Winter (6/4)
Zeitstrafen: Eiche 5, Wolfen 7
Siebenmeter: Eiche 6/4, Wolfen 8/4

Mit Wolfen kommt der „Angstgegner“

Die Oberligahandballer des SV Eiche 05 Biederitz (6., 23:15 Punkte) empfangen am Sonnabend um 17:30 Uhr die HSG Wolfen 2000 (9., 15:19). Seit der Rückkehr beider Mannschaften vor knapp zwei Jahren in das Handballoberhaus gelang dabei den Biederitzern noch kein Sieg gegen die Filmstädter.
Die Wolfener gelten bei den Biederitzer Oberligahandballern so etwas wie der Angstgegner, wobei sich dies in erster Linie auf die reinen Resultate bezieht. „Sie agieren enorm viel über den Kreis mit Übergängen, einem zweiten Kreisläufer und Kurzpassspiel“, weiß der Biederitzer Trainer Andre Freistedt aus den letzten drei Partien der Biederitzer gegen die HSG. Während in der letzten Premierensaison in der Oberliga beider Vereine beide Begegnungen (28:30 in Wolfen und 27:30 in Biederitz) abgegeben werden mussten, gelang den Biederitzern in der Hinrunde mit einem 27:27 zumindest ein Teilerfolg in der haftmittelfreien Sporthalle von Bitterfeld. „Die Thematik Klister ist bei uns auch immer sehr speziell. Aber das ist diesmal kein Thema und wir gehen mit reichlich Optimismus an die Aufgabe“, gab Freistedt nach dem intensiven Abschlusstraining am Donnerstagabend zu verstehen. Nach fünf Siegen in Serie ist diese optimistische Herangehensweise durchaus nachvollziehbar, wobei auch die Filmstädter zuletzt erfolgreich unterwegs waren. Mit den Erfolgen in Irxleben (30:28) und zuletzt daheim gegen Wernigerode (29:27) dürftern sie sich vorzeitig aus dem Abstiegsrennen verabschiedet haben und nunmehr in der Ehlehalle frei aufspielen können.
„Mir ist mit Blick auf die anstehende Aufgabe nicht Bange. Wir haben zuletzt viele Schritte in die richtige Richtung gemacht und die Jungs sind ehrgeizig unterwegs“, meint Freistedt, erkannte aber gerade bei den letzten Auftritten kleine Leistungslöcher. „Wir hatten sowohl gegen Radis als auch gegen Kühnau Mitte der zweiten Hälfte ein wenig Leerlauf. Nun gilt es, über die kompletten sechzig Minuten zu performen“, weiß auch die erneute Biederitzer „Aushilfe“ auf der Bank Dirk Hesse. Personell wird der einzige Ausfall von Kreisläufer Jannis Richter hoffentlich nicht so schwer ins Gewicht fallen. Für ihn wird gerade im Mittelblock Felix Eix in die Bresche springen und ebenso mit rechlich Selbstvertrauen ausgestattet sein, wie seine erfolgshungrigen Mitstreiter.
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HSG Ehle vs SV Blau- Rot Coswig

44:25 – Medaillenchance gewahrt

Die Ausgangslage am Sonnabend war klar: Im Oberliga-Duell gegen Coswig ging es für die HSG-A-Jugend darum, die Chance auf Platz drei zu wahren. Entsprechend groß war die Spannung in der Ehlehalle, wo beide Teams in Bestbesetzung ins Rennen gingen. Die Gastgeber starteten konzentriert, liefen zunächst aber einem kleinen Rückstand hinterher (3:5/8.). Dann nahm das Spiel der HSG Fahrt auf. „Die Jungs haben von Anfang an Energie auf die Platte gebracht, sich gegenseitig gepusht und waren richtig griffig in der Abwehr“, berichtete Ramon Göhring aus dem Trainerteam mit Yves Steinweg. Mit einem starken Zwischenspurt setzten sich ihre Schützlinge ab: Ein 6:1-Lauf brachte die Gastgeber mit 15:11 in Vorhand(27.). Kurz vor der Pause setzte Fynn Janke per Gegenstoß noch einen wichtigen Nadelstich zum 16:13-Halbzeitstand.
Nach dem Seitenwechsel knüpften die Gastgeber nahtlos an. Coswig verkürzte zunächst auf 16:14, doch dann folgte der nächste Lauf: Sechs Treffer in Serie sorgten für eine deutliche 22:14-Führung (35.). Torhüter Fiete Schuster wehrte in dieser Phase zudem zwei Siebenmeter ab und brachte die Gäste damit endgültig aus dem Rhythmus. Nun lief das Spiel der Hausherren wie von selbst. „Die Jungs sind richtig in einen Flow gekommen“, freute sich der Coach und sah, wie Lukas Ribbert in der 39. Minute in seinem bislang besten Saisonspiel ein Zehn-Tore-Plus herauswarf (26:16).
Auch danach ließ die HSG nicht nach. In der Schlussphase feierte Torhüter Marvin Wohl nach längerer Verletzungspause sein Comeback und fügte sich mit mehreren starken Paraden nahtlos ein. Offensiv gelang weiterhin nahezu alles, so dass am Ende ein deutlicher 44:25-Heimsieg auf der Anzeigetafel stand. Besonders erfreulich aus Trainersicht: Alle Feldspieler trugen sich in die Torschützenliste ein, darunter auch Karl Bittner und Connor Paech, die in dieser Saison erstmals für die A-Jugend aufliefen. „Unterm Strich war das eine geschlossene Mannschaftsleistung auf allen Positionen. Das macht uns als Trainerteam natürlich stolz.“ Weiter geht es  am 21. März um 15.30 Uhr erneut in der Ehlesporthalle. Dann empfängt das Team den Tabellenzweiten aus Wernigerode. Mit einer ähnlich starken Leistung wie gegen Coswig ist dann im Kampf um die vorderen Plätze weiterhin vieles möglich.
HSG Ehle: Wohl, Schuster – Steinweg (2), Göhring (2), Bittner (5), Paech (3), Kalsdorf (1), Ribbert (9), Hartmann (3), Gröbe (1), Leine (9), Janke (9/1)
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Güsener HC vs SV Eiche 05 Biederitz II

Final 4- Teilnahme nach knappem Sieg sicher

Die männliche E- Jugend II des SV Eiche 05 Biederitz hat mit einem hauchdünnen 27:26 (16:10)- Erfolg beim ärgsten Verfolger Güsener HC den Einzug in das Final- Four Anfang Mai perfekt machen können. Allerdings stand der Derbysieg in der Schlussphase auf sehr wackligen Füßen. „Es hätte keine Minute länger gehen dürfen, denn dann wären wir wohl nicht als Sieger vom Feld gegangen“, prognostizierte der sichtlich erleichterte Biederitzer Trainer Marco Schmidt nach der Schlusssirene. Dabei traten die Gäste gerade im ersten Spielabschnitt sehr souverän auf und beherrschten das anzuwendene 3:3- System hervorragend. So kam es nicht von ungefähr, dass die SVE- Stammformation zur Halbzeit einen komfortablen 16:10- Vorsprung herausgeworfen hatte. Auch nach dem Wiederbeginn deutete zunächst nichts auf eine spannende Schlussphase hin, denn die SVE- Youngsters hatten ihre Führung bis zur 28. Minute sogar leicht auf 22:15 ausbauen können. „Wir haben dann plötzlich in einer immer hektischer werdenen Phase völlig den Faden verloren. Güsen hat deutlich früher attackiert und uns zu einfachen Fehlern und unkonzentrierten Würfen gezwungen“, zählte Schmidt die Gründe für die Aufholjagd der Gastgeber auf, welche aber aus Sicht der Gäste durch den Schlusspfiff ihr jähes und erlösendes Ende fand. „In den letzten Partien kam der ein oder andere Akteur sehr wenig zum Einsatz. Das wird sind sich in den verbleibenen zwei Gruppenspielen ändern“, kündigte Schmidt, der den neunfachen Torschützen Tobi Münder nicht nur wegen seines hervorragenden Spielverständnisses lobte, zudem an.

Güsen: Witte – Weiß, Neuhäuser (8), Ernst, Voigt, Hähner, Reichel (2), Bathe, Rümschüssel (8), Reichenbach (2), Richter, Hennig (6)

Biederitz: Speck – Walther (3), Staevie (2), Sroke, Münder (9), Swoboda (4), Detzner, Fromm, Merker, Weise, Krüger (6), Kemmner (3)

 

 

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HSV Magdeburg vs SV Eiche 05 Biederitz

(Zu) hohe Niederlage beim HSV Magdeburg

Die männliche E- Jugend des SV Eiche 05 Biederitz musste sich nicht ganz unerwartet mit 20:52 (10:25) beim Rangdritten HSV Magdeburg geschlagen geben. Die Niederlage fiel insgesamt aber zu hoch aus. „Spätestens in den zweiten zwanzig Minuten ging dann vieles zu schnell für uns. Dennoch hätte es schon knapper ausfallen können“, resümierte der Biederitzer Trainer Tobias Jantz nach dem Schlusspfiff. Im ersten Spielabschnitt zeigten die Gäste durchaus gute Ansätze und konnten besonders mit ihrer guten Wurfquote zufrieden sein. Das Gesamtbild änderte sich dann im zweiten Spielabschnitt, wo die Gäste viele einfache Fehler produzierten und den flinken Kontrahenten in schöner Regelmäßigkeit zu Kontertoren einluden. „Wir erzielen zwanzig eigene Treffer, was absolut in Ordnung ist. 52 Gegentore sind dann aber schon deutlich zu viel“, gab Jantz, der sich weiterhin in Sachen Punkte in der Hauptrunde in Geduld üben muss, später kritisch zu verstehen.

Biederitz: Rypa – Jantz (8), Tripke (6), Meyer (1), Wassermann (1), Herbst (2), Bachmann (1), Welter (1), Kiwitt, Wolff

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SV Eiche 05 Biederitz III vs Post SV Magdeburg III

21:23 – Da war mehr drin
Die dritte Mannschaft des SV Eiche 05 Biederitz hat das Heimspiel gegen den Post SV Magdeburg III trotz großen Kampfes am Ende knapp mit 21:23 (9:13) verloren. Nach dem Hinspielerfolg war auch diesmal mehr für die Gastgeber möglich.
„Schade“ war wohl das meist ausgesprochene Wort am Montagabend nach der Partie der Biederitzer, die vor allem im zweiten Spielabschnitt eine tolle Moral gezeigt haben und beim 19:18 (55.) sogar einmal die Führung inne hatten. Dies war um so erstaunlicher, da im ersten Spielabschnitt nur recht wenig zusammenlief und einfache Fehler im Spielaufbau oder unkonzentrierte Abschlüsse den Gästen wiederholt in die Karten spielten. „Da kassieren wir gegen die junge Truppe zu viele Gegenstöße“, bemängelte der Biederitzer Verantwortliche Dirk Hesse, der dann aber auch sah, wie die Mannschaft den 9:13- Pausenrückstand mit toller Moral aufholte. Doch leider kam es anders, obwohl die Gastgeber nach dem 19:19 die neuerliche Führung per Konter auf dem Tablett zu liegen hatten. Am Ende setzten sich die Magdeburger vielleicht auch etwas glücklich mit 23:21 durch, weil der Effekt des siebten Feldspielers nach genommener Auszeit bei den Biederitzern nicht mehr zum Ausgleich gereicht hat.
„Spätestens in Hälfte zwei ein starker Auftritt von uns. Jetzt tut zwar alles weh, aber es hat großen Spaß gemacht“, meinte der siebenfache Biederitzer Torschütze Michael Thielicke.
Biederitz III: Beran, Bruchmüller – Heitmann (5/2), Rosenburg, Genth, Thielicke (7/1), Steinweg (2), M. Schmidt (1), Krüger, Holzgräbe (1), Ribbert (4/2), P. Beres, Arnold, Bartels (1)
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SV Eiche 05 Biederitz II vs MTV Weferlingen 1881 e. V.

Beide Kontrahenten haben Podest im Visier
Zu ungewohnt später Stunde gastiert am Sonntag um 18 Uhr der MTV Weferlingen (4., 18:10 Punkte) bei der zweiten Vertretung des SV Eiche 05 Biederitz (5., 17:11) . Der Blick auf die Tabelle verdeutlicht, dass diese Partie der Tabellennachbarn richtungsweisend im Kampf um den angestrebten Podestplatz ist.
Die Erinnerungen an das Hinspiel Ende September könnten unschöner an der Ehle nicht sein. „Nicht nur, dass wir das Spiel knapp mit 26:27 verloren haben, sondern uns damals auch die Spieler Florian Wentzel, Maxim Meyer und Johannes Grabis Minute für Minute verletzungsbedingt weggebrochen sind“, weiß der Biederitzer Trainer Michael Tschirschwitz. „Wir waren bis zu den Ausfällen das bessere Team, konnten dann aber die Lücken einfach nicht mehr kompensieren.“
Mit dem MTV aus Weferlingen stellt sich in der Ehlehalle eine Mannschaft vor, die zuletzt sehr torhungrig daher kam. Das zuletzt erzielte 43:43 gegen den HV Lok Stendal deutet zumindest in Ansätzen an, was die formstarken und zuletzt zweimal siegreichen Biederitzer gegen den HV Lok Stendal (35:32) und bei der HSG Altmark/West (33:19) erwarten wird. „Ich rechne mit einem offensiven Schlagabtausch. Der MTV hat zuletzt in schöner Regelmäßigkeit weit über dreißig Tore geworfen und wird in Sachen Tempo uns in nichts nachstehen wollen“, rechnet Tschirschwitz auch mit einer emotionalen Partie. Diese Emotionen verzeichnete der SVE- Verantwortliche bereits in dieser Woche im Trainingsalltag: „Die Jungs sind heiß – ich muss sie eher bremsen.“
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SV Eiche 05 Biederitz vs TuS 1860 Magdeburg-Neustadt

29:31 – Fehlerteufel verhindert Zählbares
Die Frauen des SV Eiche 05 Biederitz mussten sich dem weiterhin recht aussichtsreich im Titelrennen befindlichen TuS Magdeburg nach einem sehr fehlerbehafteten Auftritt mit 29:31 (9:14) geschlagen geben. Auch die zehn Treffer von Nina Bublitz konnten die sechste Saisonniederlage der Gastgeber nicht verhindern.
Bei der Aufarbeitung sollte sich der Biederitzer Trainer Yves Steinweg dann auch passend wiederholen: „Es waren insgesamt zu viele einfache Ballverluste. So werfen wir in Hälfte eins lediglich neun Tore und können uns in Durchgang zwei für die lobenswerte Aufholjagd nicht belohnen“, meinte Steinweg, der wiedererwarten einen guten und breiten Kader zur Verfügung hatte.
Dabei starteten die SVE- Frauen mit einer 4:2- Führung nach acht Minuten durchaus verheißungsvoll, doch die sich anschließende vierzehnminütige Torflaute sollte die spielerischen Defizite der Gastgeber vollends aufdecken. Die zahllosen Ballverluste im Spielaufbau nutzte der Gast aus der Landeshauptstadt nach 17 Minuten zur eigenen 11:4- Führung, ehe Katharina Linden den Torfluch der Gastgeber zum 5:11 beenden konnte. Bis zum Seitenwechsel gelang den Gastgebern dann zwar noch weitere Ergebniskosmetik, doch der 9:14- Rückstand war dann doch ein ganz schöner Ballast für die zweiten dreißig Minuten.
Mit dem Wiederbeginn änderten die Biederitzer ihr Deckungsverhalten auf eine 3:3- Formation, welche in der Folge auch einige Ballgewinne verzeichnen konnte. Doch der hoffnungsvolle Treffer zum 14:17 sollte eine weitere Durststrecke nach sich ziehen, die die TuS- Damen nach einer Dreiviertelstunde zur neuerlichen Vorsprungserhöhung zum 23:16 nutzen konnten. „Da waren wiederholt die Lücken in der Deckung zu groß“, erkannte Steinweg, der dann aber mit ansehen konnte, wie seine Sieben erneut zur Aufholjagd blies.
Diese mündete zwar nach 56 Minuten durch Sophie Ribbert mit dem 25:27- Anschlusstreffer, doch in der ausgeglichenen vierminütigen Schlussphase fehlte den wacker kämpfenden Schlussphase neben der Kraft auch die Zeit.
„Die Mängelliste insgesamt war zu einfach zu lang. Der Rucksack aus dem ersten Spielabschnitt war dann im weiteren Verlauf einfach zu schwer“, resümierte Steinweg nach dem Schlusspfiff.
Biederitz: Grunert, Dettmer – Rosenau (1), Bublitz (10/5), Urban (1), Wotjak, Ribbert (4), Bandey, Warnecke (1), Hesse (5), Bormann (1), Nolde (5/1), Linden (1)
Gehandicapt im Heimspiel gegen TuS
Die Frauen des SV Eiche 05 Biederitz (5., 9:11 Punkte) treffen am Sonntag um 16 Uhr in heimischer Ehlehalle auf den Rangzweiten TuS Magdeburg (17:5). Seit dem 24:24 im Hinspiel Anfang Oktober in der Landeshauptstadt hätten die jeweiligen Entwicklungen beider Teams kaum unterschiedlicher verlaufen können.
Der Blick auf die aktuelle Tabelle verdeutlicht, dass die ambitionierten Gäste aus Neustadt am Sonntagnachmittag die Rolle des Favoriten tragen. Kam der jeweilige Leistungsstand beim Hinspiel in der Lndeshauptstadt noch ausgeglichen daher, dürfte sich das Kräfteverhältnis in den letzten fünf Monaten nicht nur von den reinen Zahlen her in Richtung TuS entwickelt haben. Mit seitdem fünf Siegen und zwei Unentschieden haben sich die Neustädter an die Spitze der Liga katapuliert, während die Biederitzer mit lediglich vier Zählern aus den letzten sechs Begegnungen im Niemandsland der Liga verschwunden sind.
„Das hat natürlich auch seine Gründe. Einer davon ist der Mangel an Personal, der an diesem Wochenende besonders zum Tragen kommen könnte“, kommentiert der Biederitzer Trainer Yves Steinweg die angespannte Situation. Definitiv nicht zur Verfügung stehen ihm die erfahrenen Daniela Schottstedt und Christin Druskus, während hinter Nina Bublitz, Neele Bormann, Franziska Nolde und Jessica Urban noch dicke Fragezeichen stehen. Keine guten Voraussetzungen also, um in die Nähe des Hinspielresultates zu gelangen.
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