Saison: 25/26

SV Eiche 05 Biederitz vs SpG HBC WB/Zahna

Initialzündung vom Siebenmeterpunkt

In der Partie der männlichen C- Jugend des SV Eiche 05 Biederitz gegen die SG HBC Wittenberg/Zahna lief die 42. Minute, in der die Gäste einen Strafwurf zugesprochen bekamen und mit einem Treffer zum 21:21 hätten ausgleichen können. Es kam aber ganz anders, denn der Schütze landete einen Kopftreffer am Biederitzer Schlussmann, bekam die fällige Zeitstrafe und die SG verlor daraufhin völlig den Faden. „Diese Aktion war schon eine Signalwirkung in unseren Reihen. Danach waren wir mit einer ganz anderen Körpersprache unterwegs“, beschrieb der Biederitzer Trainer Michael Thielicke die wohl spielentscheidene Szene. Zuvor taten sich die SVE- Youngster in einem zähen ersten Durchgang enorm schwer, verteidigten final nicht gut, so dass das 13:13 zur Halbzeit auch wegen einer ungenügenden Chancenverwertung von den Außenpositionen nicht ungerecht daher kam. Der zweite Spielabschnitt ließ sich dann aus Sicht der Gastgeber besser an, was sich nach 39 Minuten auch im Resultat (20:17) niederschlagen sollte. „Wir haben konsequenter gedeckt und konzentrierte Abschlüsse verzeichnen können“, meinte Thielicke, der aber auch mit ansehen musste, wie die Gäste erneut zum 21:20 aufschließen konnten. Doch dann folgte wie erwähnt die spielentscheidene Szene vom Siebenmeterpunkt und die Gäste wurden in den zehn Schlussminuten förmlich weichgekocht. „Diese letzten Minuten müssen die Maßgabe für uns sein. Das müssen wir bestenfalls auf ganzer Strecke abrufen können“, meinte nach dem Schlusspfiff Thielicke erleichtert, der einmal mehr Spielmacher Hardy Laabs nicht nur wegen seiner zwölf Treffer hervorhob.

Biederitz: Bierdümpfl, Danisch – Lehr (3), Wontraba, Laabs (12/1), Stielke (7), Faber, Kalsdorf (1), Berger, Burgold (3), Unger, Bruchno (3), Leber, Trowe, Dammaß

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SV Eiche 05 Biederitz vs HG 85 Köthen

Viel zu viele Fehler – 34:50 gegen Köthen

Sichtlich angefressen war der Biederitzer Trainer Steffen Plater nach der hohen 34:50 (16:26)- Heimniederlage seiner männlichen C- Jugend gegen die Gäste aus Köthen. „Nicht die Niederlage an sich tut weh, sondern die Art und Weise. Wir machen uns mit technischen Defiziten und Abspielfehlern das Leben selbst enorm schwer.“ Dabei ließ sich die Anfangsviertelstunde noch durchaus gut an, wo die Biederitzer Youngster nach 16 Minuten lediglich einen knappen 14:16- Rückstand hinterher liefen. Dieser respektable Zwischenstand wurde dann aber noch vor der Pausensirene regelrecht weggeworfen. Der HG- Nachwuchs nahm wiederholt leichte Bälle auf und verzeichnete zahlreiche eigene Treffer durch Tempogegenstöße. Die hohe Fehlerquote selbst war dann oft der Grund, dass die Gäste noch auf eine ungeordnete Abwehr zuliefen und naturgemäß leichtes Spiel hatten. „Wir kamen dann oft auch gar nicht richtig in die Verteidigung, da wir gar nicht so schnell den Rückwärtsgang fanden“, bemängelte Plater, der diese fehlerbehafteten Abläufe auch in Hälfte zwei (zu) oft mit ansehen musste. Auch die 34 selbst erzielten Treffer konnten nicht darüber hinweg täuschen, dass die Gastgeber im Angriff viel zu fehlerbehaftet unterwegs waren. So konnten final die Gäste sogar den fünfzigsten Treffer bejubeln und nahmen einen völlig verdienten 50:34- Auswärtserfolg mit auf die Heimreise.

Biederitz: Griesau, T. Hauenschild (2) – L. Hauenschild (1), B. Selega (6), Poppeck (8), Feig (1), John (1), Fahrenkampf (3), Plater (6/1), Firit, I. Selega (5)

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SV Eiche 05 Biederitz vs 1.Magdeburger BC

47:9 – „Sonntagsziel“ und Final 4 erreicht

Mit einem 47:9 (27:3)- Kantersieg gegen den 1.Magdeburger BC hat die weibliche D- Jugend des SV Eiche 05 Biederitz die einfache Punkterunde abgeschlossen. Nach dem 39:17- Hinspielerfolg und dem vorzeitigen Einziehen in das Final- Four (21. März, Ort noch offen) hatten sich die Gastgeber nun andere Ziele gesteckt. „Wir wollten alle Feldspieler auf die Torschützenliste bringen, was uns auch gelungen ist“, zeigte sich die Biederitzer Trainerin Charlott Rosenau nicht nur in Bezug auf diesen Aspekt zufrieden. Das letzte Heimspiel der Saison diente allerdings nicht wirklich zum Warmlaufen für den großen Event in drei Wochen, denn schon zum Seitenwechsel war beim Stand von 27:3 die Partie entschieden. So verlief dann auch der zweite Spielabschnitt vor allem für die Gäste ein Stück weit entspannter, wobei dies nichts am klaren Erfolg ändern sollte. Aus der Staffel 1 wird der SV Oebisfelde die Biederitzer in das Final- Four begleiten, während aus Staffel 2 der Halbfinalgegner Barleber HC sowie der HSV Magdeburg zum Teilnehmerfeld dazustoßen werden.

Biederitz: Lindeke – Thorand (6), Hauenschild (13), Brockhausen (1), Falkenberg (3), Bruchmüller (2/1), Tschirschwitz (5), Wiehe (1), Grotsch (3), Genth (11/1), Eilert (2/1)

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TuS Radis vs SV Eiche 05 Biederitz

30:26 – Die Abwehr bringt den Sieg
Die Siegesserie der Biederitzer Oberligahandballer erfuhr auch beim Gastspiel in Gräfenhainichen gegen den Gastgeber TuS Radis keinen Abbruch. Nach einer 18:14- Halbzeitführung erspielten sich die Gäste einen 30:26- Erfolg, der gleichzeitig der fünfte Doppelpunktgewinn in Folge bedeutet.
„Der Positivtrend hält an. Jeder hat sich hier heute bis an das Limit verausgabt“, gab der Biederitzer Verantwortliche Andre Freistedt nach einer sechzigminütigen Partie, die sehr viel Dampf beinhaltete, zu Protokoll. Eine erste überzeugende Duftmarke gaben die Gäste nach einer ausgeglichenen zehnminütigen Anfangsphase (6:6) bis zur 15. Minute ab. Nach anfänglichen Schwierigkeiten mit dem Kreisspiel des Gastgebers fingen sich die Biederitzer vor allem im Deckungsverbund, welcher im weiteren Verlauf zu einem der Sieggaranten avancierte. So stand nach einer Viertelstunde eine 10:7- Führung zu Buche, welche sowohl beim 11:14 (23.) als auch beim 13:16 (26.) dem Gastgeber stand hielt. Nach dem 14:16- Anschluss des TuS legten Robin Urban und Christian Kinast per Konter zur 18:14- Halbzeitführung nach.
Sichtlich wacher als der Gastgeber präsentierten sich die Biederitzer dann unmittelbar nach dem Seitenwechsel, wo sie mit dem angestrebten Tempospiel und einer guten Chancenverwertung auf 24:18 (38.) davonziehen konnten. In einer kleinen sich einschleichenden Schwächephase schlossen die Radiser innerhalb von fünf Minuten auf 22:24 auf, weil dem Biederitzer Vorwärtsdrang die nötige Tiefe im Angriff fehlte. In diesen Zeitraum fiel auch die berechtigte rote Karte gegen den Biederitzer Linksaußen Marius Hammecke, welche aber im weiteren Verlauf von den Gästen gut kompensiert werden konnte. „In der Folge haben wir dann wieder vieles richtig gemacht“, schilderte Freistedt die verbleibene Spielzeit, in der die Gäste zwar nie vorentscheidend enteilen konnten, der Begegnung aber mit ihrem sicheren Auftreten entscheidend den Stempel aufdrückten. Felix Eix erhöhte zwar kurzzeitig auf drei Treffer (27:24) und der starke Joey Chandler Witte entschärfte dazu einen Starfwurf, doch die TuS- Handballer blieben sowohl beim 25:27 (54.) als auch nach eigener Auszeit beim 26:28 (58.)  in Schlagdistanz. Für die Schlussakkorde sorgte dann aber der Biederitzer Linksaußen Robin Urban, der beide sich bietenden Chancen sicher zum 30:26- Endstand unterbringen konnte, obwohl gerade die Außenpositionen zuvor in der Partie ein wenig vom Pech verfolgt waren.
„Das Abwehr/Umkehrspiel war heute der Garant zum Sieg. Hinzu kommt, dass es aktuell völlig egal ist, wer bei uns auf der Platte steht – alle performen“, nannte der vierfache Torschütze Moritz Steinweg die Hauptgründe füe den neuerlichen Erfolg.
„Lust und Spielfreude haben auch heute für den Sieg gesorgt. Die Köpfe sind dauerhaft oben und die Jungs wollen“, hatte Freistedt wiederum keine Bauchschmerzen dabei, seine Akteure nach einem erneut überragenden Auftritt völlig zurecht in den höchsten Tönen zu loben. So darf es gern am kommenden Sonnabend im Heimspiel gegen den „Angstgegner“ HSG Wolfen 2000 weitergehen…
RadiS: Pannier, Faust – Düresch, Täuber, Johnnes (3), Engel (1), Hanke (4), Hammerlik (1), Lindner (8/6), Knape- Schmidt (5), Krickemeier (1), Kummer (1), Nitsche (2)
Biederitz: Witte, Le. Exner – Urban (5), Daßler (7/1), Kinast (1), Hesse (2), Richter (3), Beres (1), Held (2), Steinweg (4), Schneider, Hammecke (2), Burgold (2), Eix (1)
Zeitstrafen: Radis 5, Eiche 5 + rote Karte Marius Hammecke (41:07 Min.)
Siebenmeter: Radis: 8/6, Eiche 2/1
Auswärts gegen Radis: An den Sieg gelauben
Die zuletzt sehr erfolgreichen Oberligahandballer des SV Eiche 05 Biederitz (6.) müssen am Sonnabend um 18 Uhr in der Sporthalle von Gräfenhainichen beim punktgleichen Tabellennachbarn TuS Radis (7., 21:15) antreten. Der deutliche 37:24- Hinspielerfolg im Oktober sagt dagegen wenig über die Schwere der Aufgabe aus.
Es ist jetzt ein knappes Jahr her, wo die Biederitzer zum letzten Gastspiel in der Sporthalle Gräfenhainichen zu Gast waren und die Erinnerungen sind nicht nur wegen der ernüchternden 20:28- Niederlage keine wirklich Guten. „Wir mussten damals viele Verbalattacken über uns ergehen lassen und die Story mit den käuflich zu erwerbenen Duschmarken kam dann noch dazu“, erinnert sich der Biederitzer Co- Trainer Andre Freistedt nur ungern an den 15. März des letzten Jahres. Dass es diesmal in hoffentlich allen Bereichen ein angenehmeres Gastspiel werden wird, ist die Hoffnung aller Biederitzer in Bezug auf dieses Wochenende.
Rein sportlich bringen die hochmotivierten Gäste aktuell wirklich alles auf die Platte, was zu einem vollem Erfolg nötig ist. „Wir müssen natürlich gerade im Abwehrverhalten mit dem Innenblock und den Halben da weitermachen, was uns zuletzt so erfolgreich gemacht hat“, fordert Freistedt von seinem Kader, der abermals unverändert daherkommen wird. „Auch das Tempospiel über die erste, zweite und dritte Welle wird ein ganz wichtiger Faktor auf dem Weg zum angestrebten Erfolg sein.“
Die Radiser um Trainer Christian Telehuz teilten sich nach zuvor drei Doppelpunktgewinnen zuletzt beim HV Wernigerode (30:30) die Punkte und sind somit ebenfalls seit vier Begegnungen ungeschlagen. „Sie bringen schon eine gesunde Härte und eine gewisse Spielkultur mit“, rechnet Freistedt schon ein Stück weit mit einem anderen Gradmesser als dies in den letzten Wochen der Fall gewesen ist. Die zuletzt erzielten vier Siege haben aber auch im Biederitzer Kader für reichlich Selbstvertrauen gesorgt. „Wir müssen einfach so weitermachen und vor allem an den Sieg glauben“, meint Dirk Hesse, der abermals den krankheitsbedingt fehlenden Peter Pysall auf der Bank der Gäste vertreten wird.
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HSG Ehle vs HSG Wolfen 2000 e.V.

Nach 46:30 – Medaille fix, aber welche?
Die Revanche ist eindrucksvoll geglückt: Die männliche B-Jugend der HSG Ehle hat ihr Oberliga-Heimspiel vom Sonnabend gegen die HSG Wolfen 2000 mit 46:30 (20:17) klar für sich entschieden und damit die 32:37-Hinspielniederlage wettgemacht. „Wir hatten den Gegner vor der Brust, der uns in der Hinrunde die einzige Niederlage beigebracht hat“, sagte Stefan Bußmann aus dem HSG-Trainerteam mit Riklef Roehl.
Entsprechend motiviert starteten die Gastgeber in die Partie. Defensiv tat sich die HSG zunächst schwer. In der erstmals von Beginn an gespielten 6:0-Abwehr bereitete vor allem das bewegliche Kreisläuferspiel der Gäste Probleme. „Wolfen hat viel mit Einläufern gearbeitet, da hat uns anfangs etwas die Zuordnung gefehlt“, erklärte Bußmann. Dennoch lagen seine Schützlinge zur Pause mit drei Treffern vorn – auch, weil offensiv vieles funktionierte: „Wir hatten endlich wieder eine richtig gute Quote über Außen und haben konsequent Tempo gemacht“, so der Trainer.
Nach dem Seitenwechsel stellte die HSG defensiv auf eine 3:3-Abwehr um – mit durchschlagendem Erfolg. Mehr Ballgewinne und mehrere starke Serien, darunter ein zweistelliger Lauf, sorgten früh für klare Verhältnisse. Am Ende stand ein deutlicher Erfolg, der die Scharte aus dem Hinspiel locker auswetzte. Für Bußmann könnte der Sieg auch mit Blick auf den Saisonendspurt wichtig sein: „Vielleicht war der knappe Sieg in der Vorwoche gegen den BSV 93 Magdeburg der Dosenöffner. Jetzt geht es darum, die Ernte nach Hause zu holen, die wir uns über die Saison erarbeitet haben.“ Eine Medaille ist bereits sicher, ihre Farbe entscheidet sich in den nächsten Wochen.
HSG Ehle: Schrank, J. Kloth – Mewes (6), Theuerkauf, Bittner (6), Paech (10), Sens, Plambeck (3), Hoffmann (9), L. Kloth (7), Stallmann (5)
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HSG Ehle vs HBC Wittenberg

Spannung bis zur letzten Sekunde
Die Spannung während der Schlussminute war greifbar in der Eintracht-Sporthalle: Gerade hatte Fynn Janke per Siebenmeter den 32:32-Ausgleich gegen den HBC Wittenberg erzielt, die HSG Ehle kam noch einmal in Besitz des Spielgeräts – und blieb es dank punktgenauer Auszeit sechs Sekunden vor Schluss auch. Die Sperre für Linus Steinweg stand, der Schütze entschied sich für die richtige Ecke, doch der Wurf verfehlte das Gästetor knapp.
Ihrer verpassten Siegchance trauerten die Hausherren umso mehr hinterher, da sie kurz nach der Pause noch mit 22:14 (33.) in Führung gelegen hatten. „Aufgrund des zwischenzeitlichen Vorsprungs war es ganz klar ein Punktverlust. Trotzdem haben wir damit nach dem 29:29 im Hinspiel den direkten Vergleich gegen Wittenberg gewonnen“, war Ramon Göhring aus dem Trainerteam bemüht, das Positive aus dem Samstagnachmittag zu ziehen.
An dessen Beginn fand die HSG nach holprigem Start (1:3/3.) schnell in die Spur, erarbeitete sich über den 8:8-Ausgleich (14.) eine 12:8-Führung (21.) und baute das Polster bis zur Pause auf sechs Treffer aus (20:14). Nachdem die Gastgeber nach der Pause weiter nachlegten, schien das Unterfangen Heimsieg auf einem guten Weg, allerdings blieben in dieser Phase vier, fünf weitere gute Gelegenheiten ungenutzt beziehungsweise Pfosten und Lattentreffern verhinderten den Ausbau des Vorsprungs.
So blieb der HBC dran, legte nun einen 10:2-Lauf hin und war beim 24:24 (46.) wieder mittendrin statt nur dabei. Die HSG mobilisierte nochmals letzte Kräfte und war beim 31:29 (54.) wieder vorn, doch ein 0:3-Lauf und ein ungenutzter Siebenmeter in der „Crunchtime“ sorgten für eingangs beschriebenes Drama und die 32:32-Punkteteilung. „Defensiv müssen wir das wie beim vorherigen Lauf unserer Gäste natürlich viel besser verteidigen“, legte der Coach den Finger in die Wunde.
Lange nachtrauern kann die HSG dem verlorenen Zähler aber nicht. Bereits am Sonnabend steht um 15 Uhr das nächste „Endspiel“ um Platz drei gegen Coswig an. „Dann bestreiten wir das Vorspiel der Biederitzer Herren und hoffen auf eine volle Ehlehalle mit lautstarker Unterstützung der Jungs.“
HSG Ehle: Schuster, Becker – Steinweg (3), Göhring (4), Kalsdorf (1), Ribbert, Hartmann, Gröbe (5), Leine (11), Kliem, Janke (8/3)
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TSV Wefensleben vs SV Eiche 05 Biederitz

Unnötige Niederlage beim TSV

Mit einer unnötigen Niederlage kehrte die weibliche A- Jugend des SV Eiche 05 Biederitz vom Gastspiel beim TSV Wefensleben zurück. Über die Hauptursache der knappen 23:24 (12:13)- Niederlage war man sich bei den Biederitzer Verantwortlichen sofort einig. „Während die Deckung durchaus gut arbeitet, ist bei uns seit Wochen im Angriff der Wurm drin“, meinte dann auch SVE- Coach Jan Schmidt, der mit seiner Sieben nach 18 Minuten bezeichnenderweise mit 4:6 im Rückstand lag. Bis zum Seitenwechsel blieb es dann in der kalten, sehr glatten und klisterbefreiten Sporthalle in Beendorf eine enge Angelegenheit, so dass es mit einer 13:12- Führung für den Gastgeber in die Kabinen ging. Nach dem Wiederbeginn bekamen die Gäste die Partie dann zusehens besser in den Griff. Dem 16:16- Ausgleich (39.) schloss sich durch Tore von Tessa Grotsch (2) und Helena Kucera eine 19:16- Führung (44.) an, die auch beim 21:18 nach 50 Minuten Bestand hatte. In den folgenden drei Minuten kassierten die Gäste dann zwei völlig unnötige Zeitstrafen, die der TSV- Nachwuchs erst zum 21:21- Ausgleich (53.) und wenig später zur 23:21- Führung (56.) nutzen konnte. Dieser Rückstand war dann in der hektischen Schlussphase von den Biederitzern, die zudem vier Strafwürfe ungenutzt ließen, nicht mehr zu kompensieren. „Diese Niederlage tut doppelt weh, da sie völlig unnötig war. Unsere Angriffsleistung war unterirdisch“, befand Schmidt auf der Rückfahrt kritisch.

Biederitz: Kruse, Jung – Urban (6), Wotjak (3), Warnecke (2), Keitz (2), Schulze, Böhme (6), Kucera (1), Grotsch (3/1)

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1.Magdeburger BC vs SV Eiche 05 Biederitz

Souveräner Erfolg beim 1.Magdeburger BC

Lediglich drei Gegentreffer kassierte die weibliche C- Jugend des SV Eiche 05 Biederitz im ersten Spielabschnitt beim 1.Magdeburger BC und ging folgerichtig mit einer verdienten und vorentscheidenen 12:3- Pausenführung in die Kabinen. „Das Zusammenspiel Abwehr/Torhüter passte hervorragend“, meinte der Biederitzer Trainer Stephan Holzgräbe treffend, mahnte aber im gleichen Atemzug das verhaltene weil fehlerbehaftete Angriffsverhalten, welches weitere Treffer zunächst verhindern sollte. Dieses besserte sich zunächst auch nicht zu Beginn des zweiten Spielabschnittes, so dass die Gastgeber nach dreißig Minuten zum 7:13 verkürzen konnten. Die sich anschließenden elf Minuten gingen dann aber deutlich an die Gäste, die mit einem 9:0- Lauf auf 22:7 enteilen konnten. „Wir haben insgesamt dann den Ball besser laufen lassen, so dass das Zusammenspiel überhaupt ein Besseres war“, begründete Holzgräbe den positiven Trend des Biederitzer Nachwuchses. Diesen hatten die Biederitzer auch auf der Torhüterposition vorzuweisen, wo die lang verletzte Lilith Treutler in den Schlussminuten die starke Lara Holzgräbe zwischen den Pfosten ablöste. Schlussendlich siegten die SVE- Mädels hochverdient mit 27:9 und hatten damit auch das Ziel unter zehn Gegentoren zu bleiben, eingelöst.

Biederitz: Holzgräbe, Treutler – Walde, Burgold (2), Thielicke (1), Boos (2), Theuerkauf (4), Schiller, Werner (4), Thorand, Poppeck (7/1), Rose (7/2)

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SV Eiche 05 Biederitz II vs Eintracht Hohenwarthe

Trotz hoher Fehlerquote 28:22- Erfolg

Dem Biederitzer Trainerduo Marco Schmidt/Sascha Münder waren nach Spielschluss die aufreibenden vierzig Minuten gut anzumerken. „Es war schon ein Nervenkrieg heute, da wir sehr viele technische Fehler zu verzeichnen hatten“, resümierte Schmidt nach dem 28:22- Erfolg seiner männlichen E- Jugend II gegen Eintracht Hohenwarthe. In der Anfangsphase monierte das Trainerduo aber in erster Linie die nötige Einstellung, die nach dem 28:25- Hinspielsieg zunächst einmal fehlte. Nach dem 5:6 (10.) übernahmen dann aber die Gastgeber zunehmend das Geschehen und rissen die Situation annehmend die Partie an sich. Nach dem 10:10- Ausgleich (15.) legten Mikkel Swoboda (2) und Tobi Münder zum 13:10 vor, so dass die 15:11- Pausenführung dann durchaus in Ordnung ging. Der Ausbau des Vorsprunges setzte sich dann auch nach dem Seitenwechsel fort, so dass beim Zwischenstand von 21:12 (27.) und 24:16 (32.) die Frage nach dem Sieger vorzeitig beantwortet schien. Doch so souverän ging es dann im Spiel der Gastgeber nicht weiter, die besonders im Angriffsverhalten fortwährend Defizite aufwiesen. „Gerade im Mittelfeld haben uns wiederholt Anspielstationen gefehlt. So geriet unsere Spielanlage in Schieflage und wir haben viele Fehlpässe produziert“, bemängelte Schmidt später, nachdem seine Schützlinge trotz dieser häufig auftretenden Fehler einen verdienten 28:22- Heimerfolg bejubeln konnten. „Diese Baustelle müssen wir schnellstens beheben, um die anstehende schwere Aufgabe zu bewältigen“, bemerkte Schmidt und wies gleichzeitig auf das anstehende Duell am nächsten Wochenende beim ärgsten Verfolger in Güsen hin.

Biederitz: Speck – Walther (10), Staevie (1), Sroke (1), Münder (5), Swoboda (10/4), Meyer, Fromm, Merker, Weise, Kiwitt, Kemmner (1)

Hohenwarthe: Berth (1), Heine, Senftleben (7), Krenzlin (1), Dieringer (6), Kirbach, Alsleben (1), Arendt (3), Wübken (1), Vorbrodt, Friedel (2)

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HV Lok Stendal vs HSG Ehle II

47:34 – Aller guten Dinge sind drei
Die männliche A-II-Jugend der HSG war angetreten, um ein klares Statement zu setzen – und verließ das Spielfeld mit einem souveränen Erfolg. Trainer Stefan Bußmann hatte jedoch im Vorfeld gewarnt: „Wenn man zuvor schon zweimal gegen denselben Gegner souverän gewonnen hat, neigt man dazu, das Spiel ein bisschen auf die leichte Schulter zu nehmen.“ Genau dies zeigte sich in der ersten Halbzeit: Technisch limitierte Stendaler überliefen ihre Gäste mehrfach und kamen zu einfachen Toren, die Abwehrarbeit  der HSG war teils zögerlich, die Ballgewinne rar. 23 Gegentreffer in 30 Minuten waren fast viermal so viele wie eine Woche zuvor gegen denselben Gegner. Doch die Halbzeitansprache wirkte.  Die zweite Hälfte gehörte nur noch den Gästen, die eine aggressivere Deckung stellten und ihren Torhütern zu mehr Paraden verhalfen. Stendal fand kein Mittel mehr und die Ehle-Youngster kombinierten sich zu einem deutlichen Vorsprung und letztlich ungefährdeten Sieg, der die Meisterschaft in greifbare Nähe rückt. Zwei Punkte fehlen noch, ein Sieg gegen Aschersleben, den FSV Magdeburg oder doch erst Schönebeck am letzten Spieltag könnte die Meisterschaft perfekt machen. „Wir schauen von Spiel zu Spiel“, sagte Bußmann.
HSG Ehle II: Erkenberg, Becker (1/1) – Mewes (8), Theuerkauf (4), Bittner (5), Paech (7/1), Sens (4), Wittke (3), Plambeck (7(1), L. Kloth (4/1), Stallmann (4)
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