Saison: 25/26

Möckeraner TV vs SV Eiche 05 Biederitz

Deutlicher 32:14- Derbysieg beim MTV

Die weibliche C- Jugend des SV Eiche 05 Biederitz konnte nach dem 22:14- Hinspielerfolg vor zwei Monaten auch das Rückspiel beim Möckeraner TV deutlich zu seinen Gunsten entscheiden. Nach einer durchwachsenen und längst nicht nach Wunsch verlaufenden ersten Hälfte (15:6) sprang in einer sehr fairen Begegnung schließlich ein klares 32:14 heraus. Die Gäste starteten wunschgemäß mit 3:0 und 5:1 in die Partie, ehe auch die Gastgeber einige Akzente setzen konnten. Dennoch war der SVE- nachwuchs Herr im Haus und brachte dies mit einer Tempoverschärfung und einer offensiveren Deckungsarbeit auch auf die Anzeigetafel. Nach dem Seitenwechsel konnten sich die Gäste auch in der Abwehr im Verbund mit dem Torhüter weiter steigern und den MTV- Nachwuchs zu zahlreichen Fehlern zwingen. So konnten in der Folge weitere Treffer durch Konter bzw. durch die zweite Welle erzielt werden. Schließlich sprang ein 32:14- Kantersieg heraus, welcher reichlich Selbstvertrauen für die Begegnung am kommenden Sonntag gegen den Rangzweiten aus Oebisfelde verliehen haben dürfte.

Möckern: Baenke – Scherbinsky, Kißmehl (7), Perl (5/1), Blaue (2), Dunkel, Günther, Krüger

Biederitz: Holzgräbe – Walde, Schumann (7/1), Burgold (2), Thielicke (1), Boos, Theuerkauf (2), Schiller, Werner, Guderjahn, Thorand, Köhl, Pape, Poppeck (13/2), Rose (7)

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FSV 1895 Magdeburg vs HSG Ehle

Trotz Pleite Podest weiter im Visier
Die Warnung im Vorfeld war so eindringlich wie unmissverständlich und doch wurde sie am Ende zur bitteren Prophezeiung. Die männliche B-Jugend der HSG hat beim Auswärtsspiel beim FSV 1895 Magdeburg eine starke erste Halbzeit aus der Hand gegeben und musste nach einer schmerzhaften zweiten Hälfte eine unnötige Niederlage hinnehmen. „Genau das war die große Gefahr“, sagte Trainer Stefan Bußmann und spielte dabei auf die drei zuvor in unterschiedlichen Konstellationen eingefahren Siege gegen den FSV an. „Das ist normale Menschenpsychologie. Wenn man immer gewinnt, geht schnell ein kleines Hintertürchen im Kopf auf.“
Dabei präsentierte sich die HSG vor der Pause konzentriert und gut eingestellt. Die Abwehr erarbeitete Ballgewinne, offensiv lief die Kugel flüssig. Zwar bereitete das gegnerische Zusammenspiel aus Rückraumdruck und Kreisläufer einige Male Kopfzerbrechen, doch Bußmann ordnete ein: „Nicht schön, aber in Ordnung. Mit zwölf Gegentoren können wir absolut leben.“ Auch im Angriff zeigte sich die HSG effektiv. 17 Treffer in der ersten Halbzeit bedeuteten eine verdiente Führung.
Nach dem Seitenwechsel kam es jedoch zum Bruch im Spiel. „Das war leider eine komplette Kehrtwende“, brachte es der Trainer auf den Punkt. „Handball ist ein schöner und schneller Sport, aber er kann auch richtig fies sein. Wie schnell sich Spiele drehen, haben wir gesehen.“ Zwar kassierten seine Schützlinge überschaubare 15 Gegentore, doch offensiv ging nahezu nichts mehr. „Uns haben beim Abschluss Selbstbewusstsein und Durchschlagskraft gefehlt“, kritisierte Bußmann deutlich. „Wir haben offensiv zu wenig bis gar keine Zweikämpfe mehr geführt.“
Statt Tiefe und Entschlossenheit dominierten Querpassspiel und Ballverluste. „Der FSV kann sich dann nicht mehr mit ein, zwei Ballgewinnen belohnen, sondern mit vier, fünf oder sechs“, so Bußmann. Die Folge: einfache Gegentore, nur neun eigene Treffer. „Das war einfach zu wenig.“ Für den Trainer war es vor allem eine Kopfsache. „Dreimal gewonnen, zur Pause mit fünf Treffern vorn und dann haben wir unser Spielen und unser absolutes Wollen eingestellt. Die Quittung haben wir dann zu Recht bekommen.“
Trotz der Enttäuschung bleibt Bußmann kämpferisch. Die Liga sei eng, vieles auf Augenhöhe. „Andere Mannschaften haben auch wieder Punkte gelassen“, stellte er fest, auch wenn die verpasste Chance schmerzte. Noch stehen acht Duelle an. „Wenn wir was reißen wollen mit einem Medaillenplatz, müssen wir die auch als acht Endspiele annehmen“, betonte der Trainer – und richtete den Blick bereits auf das nächste Schlüsselspiel gegen den HC Burgenland am Sonnabend (11.30 Uhr) in der Biederitzer Ehlehalle voraus.
HSG Ehle: J. Kloth – Mewes (6), Theuerkauf (1), Bittner (1), Paech (3), Sens, Wittke, Plambeck (1), Kratky, L. Kloth (2), Stallmann (12/6)
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SV „Eintracht“ 1921 Immekath vs SV Eiche 05 Biederitz II

Nach Kantersieg geht der Blick nach vorn

Die männliche E- Jugend II des SV Eiche 05 Biederitz hat mit einem nie gefährdeten 34:9 (25:6) bei Eintracht Immekath die weiße Weste auch nach dem Jahreswechsel in der Hauptrunde wahren können. Der Grundstein dafür wurde in der Beetzendorfer Sporthalle bereits in den ersten zwanzig Minuten gelegt, wo die Gäste in angedachter 3:3- Formation klar überlegen waren. Etwas ausgeglichener gestaltete sich dann der zweite Spielabschnitt, wobei aufgrund der zahlreich vollzogenen Wechsel bei den Biederitzer Youngstern ein wenig die ordnende Linie verloren ging. Der Blick für die Biederitzer geht nun folgerichtig in Richtung kommenden Sonnabend, wo es in heimischer Ehlehalle zum Spitzenspiel gegen den ebenfalls noch verlustpunktfreien Spitzenreiter SC Magdeburg II kommt. „Bisher sind uns die Siege ein Stück weit in den Schoß gefallen. Nun werden wir aber gefordert sein und müssen kräftig Gegenwehr leisten“, mahnt der Biederitzer Trainer Marco Schmidt, der sich abermals bei der starken Greta Krüger aus der E- Jugend und bei den zahlreich mitgereisten Eltern bedankte, vorab.

Biederitz: Speck – Walther (8.), Staevie (1), Sroke (1), Münder (3), Swoboda (8.), Detzner, Fromm, Merker, Weise, Kiwitt, Krüger (11/1), Kemmner (2)

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HV RW Stassfurt II vs SV Eiche 05 Biederitz

28:33- Niederlage zum Jahresauftakt
Die Oberligahandballer des SV Eiche 05 Biederitz sind mit einer Niederlage in das Handballjahr 2026 gestartet. Bei der zweiten Vertretung des HV RW Stassfurt gab es nach dem 45:21- Hinspielerfolg eine 28:33 (13:17)- Niederlage.
Dass das Resultat aus dem Oktober nur noch wenig Anhaltspunkte zum Vergleich anbietet, war den Biederitzern bereits vor dem Anpfiff in der Stassfurter Sporthalle klar, denn der in den letzten Wochen des abgelaufenen Jahres gut in Gang gekommene Gastgeber kam auf vielen Positionen mit neuen und vor allem erfahrenen Gesichtern daher. „Die Truppe hat nur so vor Routine getrotzt“, brachte es der Biederitzer Trainer Peter Pysall auf den Punkt und so verbot es sich praktisch von selbst, Vergleiche zum Kantersieg vor drei Monaten anzustellen.
Aber nicht nur die Stassfurter Seite sorgte dafür, dass die Partie so grundverschieden anders verlaufen würde. „Es war irgendwie von Anfang an der Wurm drin. Im Abschluss fehlte die letzte Konstanz und in der Deckung haben wir ebenfalls zu viele Defizite eingebaut“, meinte Pysall, der mit seiner Mannschaft von der ersten Minute an einem Rückstand hinterher lief. Im ersten Spielabschnitt gelang nach dem frühen 0:3 ebenso der 3:4- Anschluss (6.) wie nach dem 4:8 (10.) zum 7:9 (14.), doch so richtig zum Greifen bekam man die RWS- Reserve nie wirklich. So kam nach dem 7:12 (18.) und 9:14 (24.) der 13:17- Rückstand zum Seitenwechsel nur folgerichtig daher, auch weil man sich auf Biederitzer Seite der Tempoverschleppung der Gastgeber wiederholt anschloss. „Kamen wir mit Tempo, hatten wir Erfolg“, nannte Pysall in der Kabine nur einen gewichtigen Aspekt in der Kabine.
In den zweiten dreißig Minuten wurde dann praktisch die Wiederholung des ersten Abschnittes präsentiert. Die Biederitzer verkürzten unwesentlich zum 16:19 (37.), lagen aber wenig später beim 16:22 (40.) wieder aussichtsloser zurück. Der 20:25- Rückstand (46.) konnte in Überzahl agierend bis zur 51. Minute noch einmal auf 22:25 verkürzt werden, doch insgesamt sprachen zu viele wiederkehrende Aspekte gegen die Gäste. Zum einen war es die fehlende Ruhe im Überzahlspiel oder überhaupt viele unglückliche Aktionen im Angriffsspiel, die ein weiteres Einschmelzen des Rückstandes verhinderten. Da half auch nicht die gute Fangquote von Joey Chandler Witte zwischen den Pfosten, der mit ansehen musste, wie seine Vorderleute die ein oder andere Aktion überhastet abschlossen und sich zudem von der harten Gangart der ausgebufften Stassfurter beeindrucken ließen.
So blieb den Gästen nach dem Schlusspfiff lediglich die Erkenntnis, dass schon mehr drin gewesen wäre, doch fehlte in entscheidenen Phasen die Ruhe und Übersicht. „In Sachen Einsatz gab es einmal mehr nichts zu meckern, doch wir haben wiederholt recht vielfältig in die Fehlerkiste gegriffen“, resümierte auch der Biederitzer Co- Trainer Andre Freistedt nach dem missglückten Jahresauftakt bei den Rot- Weißen.
Stassfurt II: Tuchen, Krause – Korin (4), Retting (1), Loose, Zimnick (5), Rach (5), Spadt (5), Tacke, Dobritz (3), Standhardt (4), Nowak (1), Tiganasu (5)
Biederitz: Witte, Gronemeier – Urban (10), Richter (3), Daßler (4), Kinast, Hesse, Beres, Held (2/1), Steinweg (5), Wohl (1), Hammecke (3), Eix
Siebenmeter: Stassfurt II 2/0, Eiche 2/1
Zeitstrafen: Stassfurt II 5, Eiche 2
Die Vorzeichen haben sich geändert
Die Biederitzer Oberliga-Handballer sind zum Rückrundenstart bei wiedererstarkten Staßfurtern gefragt.
Irgendwann im Verlauf des Mittwochabends war der Wille zum Rückzugsverhalten gebrochen. Was schon mal vorkommt, wenn man es mit einem Team aus der 2. Bundesliga aufnimmt. Sportlich war die 22:56-Niederlage im Benefizspiel gegen den Dessau-Roßlauer HV 06 für die Biederitzer Oberliga-Handballer gewiss auch kein Gradmesser. Die Vorfreude auf die Rückrunde dürfte der außergewöhnliche Abend in der Ehlehalle beim SV Eiche 05 (7., 13:13-Punkte) aber ausreichend geschürt haben. Und so sollen heute ab 18.30 Uhr beim HV Rot-Weiss Staßfurt II (10., 8:18) die Dinge auch im Vergleich zum Mittwoch ganz ähnlich liegen, wenn es nach vier Wochen wieder um Punkte geht: Die Gäste kommen ins Laufen, die Heimseite bleibt staunender Beobachter.
Doch auf ein Tempogegenstoß-Training wie beim 45:21-Erfolg im Hinspiel stellt sich Eiche-Trainer Peter Pysall nicht ein: „Es ist davon auszugehen, dass uns ein anderer Gegner erwartet.“ Nicht zuletzt die Ergebnisse untermauern die Vermutung, denn gegen Ende der Hinrunde punktete die RWS-Reserve gleich dreimal in Serie doppelt und hievte sich so vom Tabellenende über den Klassenerhaltsstrich.
Was gegen den Aufsteiger auf seine Schützlinge zukommt, weiß Pysall nicht zuletzt auch aufgrund gemeinsamer Vergleichen in der Vergangenheit: „In dieser Mannschaft tummeln sich immer noch einige alte Regionalliga-Recken; angefangen bei Patrick Tuchen im Tor, über Tino Korin am Kreis bis hin zu Sebastian Retting im Rückraum. Staßfurt verfügt über viel Routine und Durchschlagskraft.“ Trotz eingeleiteter Verjüngungskur fehlten den Bodestädtern oft genug aber die schnellen Beine, abzulesen an einigen deutlichen Pleiten.
Dem dürften die Biederitzer zudem den Vorteil einer breiten Bank entgegenstellen. Zwar fällt Kreisläufer Jason Thielecke verletzt aus und hinter Keeper Max Wetzel (Oberschenkelzerrung) steht ein Fragezeichen, dafür kehrt Kreativkopf Moritz Steinweg zurück. Und so vertraut der SVE-Coach darauf, dass seine Schützlinge schnell zu ihrem Rhythmus finden: „Es geht darum, unser Spiel durchzuziehen.“
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SV Preußen Schönhausen vs SV Eiche 05 Biederitz II

Sonnabend 17 Uhr: Re- Start bei den Preußen

Der Rückrundenauftakt in der Bezirksoberliga Nord führt die zweite Vertretung des SV Eiche 05 Biederitz (3., 13:9 Punkte) am Sonnabend um 17 Uhr zum Rangsiebten SV Preußen Schönhausen (11:11). Mit einem Auswärtserfolg soll der Grundstein für eine möglichts erfolgreiche Rückrunde gelegt werden.
„Wir haben die Hinrunde auf einem guten dritten Platz abgeschlossen und wollen dort natürlich nach Möglichkeit auch nach dem letzten Spiel stehen“, gibt der Biederitzer Verantwortliche Julian Hammecke das hoch gesteckte Ziel der Truppe vor. Doch gerade der Re- Start hat es für die Biederitzer in sich, denn nach dem Gastspiel in Schönhausen, wo in der letzten Saison mit 32:34 verloren wurde, folgt das Heimspiel gegen den aktuellen Rangzweiten aus Stendal.
Allerdings können die Biederitzer auf eine starke Resthinrunde blicken, in der aus den letzten drei Begegnungen immerhin 5:1 Zähler eingefahren werden konnten. Toppen tun dies aber gerade die Preußen, die alle drei finalen Partien im alten Kalenderjahr siegreich gestalten konnten und somit ebenfalls mit reichlich Selbstvertrauen um die Ecke kommen dürften.
Im Biederitzer Lager herrschte zuletzt eine sehr gute Trainingsbeteiligung vor, auch wenn die Dauerverletzten Emile Simon und Florian Wentzel und auch noch Maxim Meyer (Augenverletzung) weiterhin nicht zur Verfügung stehen. „Wir haben gut gearbeitet und freuen uns auf den Wiederbeginn, der allerdings alles andere als einfach wird“, weiß Hammecke und spielt damit sicherlich nicht nur auf das Klisterverbot in der Schönhauser Sporthalle an, der allerdings mit einer neuerlich geschlossenen Mannschaftsleistung wettgemacht werden soll.
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HSV Magdeburg II vs SV Eiche 05 Biederitz

21:31- Gründe leicht ausgemacht

Die Frauen des SV Eiche 05 Biederitz mussten sich im ersten Spiel des neuen Jahres klar und deutlich der zweiten Vertretung des HSV Magdeburg beugen. Nach einem 11:14- Pausenrückstand gab es schließlich eine hohe 21:31- Niederlage.
Die Ursachenforschung für die inzwischen vierte Saisonniederlage fiel beim Biederitzer Trainer Yves Steinweg recht eindeutig aus. „Das Resultat entspricht der Trainingsbeteiligung der letzten Wochen“, meinte der Verantwortliche und sprach damit die Thematik an, welche nicht erst seit den Wochen rund um den Jahreswechsel eine vermeindlich bessere Punktausbeute nahezu unmöglich macht.
All diese damit verbundenen Faktoren kamen bereits in der Startphase zum Tragen, wo sich die Gäste beim 1:7 (9.) und 3:9 (11.) klar im Rückstand sahen, ehe ein kleiner Zwischenspurt (7:9, 19.) für wenig berechtigte Hoffnung sorgen sollte. „Wir verbuchen zahlreiche Ballgewinne und schmeißen allein elf im ersten Durchgang davon regelrecht weg“, gab Steinweg nur einen statistischen Aspekt preis. Naturgemäß suchte man auf Biederitzer Seite den Spielfluß, das Timing und die eigentlich gewohnten Abläufe vergebens, so dass der 11:14- Halbzeitrückstand nicht von ungefähr und völlig verdient daher kam.
Auch nach dem Seitenwechsel hatte der Gastgeber, der am Vorabend noch erfolgreich mit 27:20 im Stadtderby gegen den FSV 1895 nachsaß,  die Partie jederzeit fest im Griff. Bis zur 40. Minute hatten die Biederitzer den Gegner beim 14:17- Rückstand noch im Blick, ehe ein 4:0- Lauf des HSV II dies nahezu unmöglich machte. Acht weitere Zeigerumdrehungen später betrug das Polster der Landeshauptstädter dann bereits zehn Treffer (27:17). „Die Fehlerquellen waren die des ersten Durchganges…“, erkannte Steinweg nach der empfindlichen 21:31- Quittung zum Start in das neue Handballjahr ernüchternd.
Biederitz: Grunert – Rosenau, Bublitz (6/3), Urban, Wotjak, Schottstedt, Ribbert, Treffkorn (6/2), Bandey (3), Warnecke (2), Hesse (3), Bormann (1), Linden, Dettmer

Viele Fragezeichen vor dem Rückrundenstart

Vor einer hohen Hürde stehen die Frauen des SV Eiche 05 Biederitz (4., 9:7 Punkte) zum Rückrundenauftakt mit dem Gastspiel beim Rangzweiten HSV Magdeburg II (10:4). Im Hinspiel gelang den Biederitzern ein 32:26- Erfolg, der nun nach Möglichkeit eine Wiederholung erfahren soll.
„Das Ganze ist für mich derzeit eine Black- Box“, meint der Biederitzer Trainer Yves Steinweg zur Gesamtsituation nicht nur in Bezug auf den zur Verfügungstehenden Kader. Auch der Gegner selbst wirft mit seinen Resultaten stets neue Fragen auf: „Nach der Auftaktniederlage bei uns sind sie sehr stabil unterwegs und konnten sich in der Tabelle stetig nach oben kämpfen“, weiß Steinweg über den Gegner, der zum Jahresabschluss nach der 28:30- Derbyniederlage gegen TuS ein deutliches 36:21 gegen das Tabellenschlusslicht aus Immekath folgen ließ.
Auch die stets präsente Frage nach dem Spielerkader ist von Steinweg nur in Ansätzen zu beantworten: „Ja, es werden auch wieder einige Spielerinnen nicht zur Verfügung stehen.“. Ob Leistungsträgerin Nina Bublitz wieder mitwirken kann, die sich beim vereinseigenen „Fettweg- Turnier“ eine Fußverletzung zuzog, ist ebenso offen, wie die ein oder andere Personalie.
Die Voraussetzungen an der Ehle könnten also sicherlich besser sein, um den versöhnlichen Jahresausklang, da gelang ein 25:22 bei der Reserve des SV Oebisfelde, ergebnisbezogen fortzuführen. „ES wird nicht einfach, aber die Mädels haben schon in verschiedenen Konstellationen bewiesen, dass sie es können“, frohlockt Steinweg im Hinblick auf den Beginn der Rückrunde.
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HSG Ehle vs HSV Haldensleben

30:32 – Großer Einsatz bleibt unbelohnt
Zwischen dem jüngsten Punktspiel Anfang Dezember und dem Rückrundenauftakt vom Sonnabend  hat die HSG natürlich auch noch mal an den spielerischen Abläufen gearbeitet. Für einen von ihnen endete der Testvergleich gegen die Biederitzer Bezirksoberliga-Herren jedoch schmerzhaft: Torhüter Marvin Wohl verletzte sich aufgrund einer unglücklichen Aktion. Die Diagnose steht zwar noch aus, jedoch droht dem Rückhalt des Teams erneut ein längerer Ausfall. Ramon Göhring aus dem Trainerteam mit Yves Steinweg richtete daher aus: „Wir wünschen Marvin eine schnelle Genesung und hoffen, dass er bald auf die Platte zurückkehren kann.“
Aufgrund weiterer Ausfälle im Team ging es mit lediglich sechs Feldspielern und zwei Torhütern in die Partie, wobei mit Timo Leine nur ein etatmäßiger Rückraumspieler zur Verfügung stand. Zum Vergleich: Der HSV konnte 13 Akteure aufbieten. „Die Jungs spielten teilweise auf ungewohnten Positionen und uns fehlten natürlich Optionen. So war auch klar, dass es über die 60 Minuten eine Kraftfrage werden würde. Basis sollten deshalb eine starke Abwehr und einfache Tore nach Ballgewinnen sein.“
Jeweils zwei Zeitstrafen für Maximilian Gröbe (40.) und Lukas Ribbert (46.) machten das Verteidigen jedoch nicht einfacher. Dennoch blieben die Gastgeber bis dahin in Schlagdistanz (23:24/46.), Aufgrund ausgelassener Chancen gerieten sie jedoch rund zehn Minuten später mit 25:29 in Rückstand. Diesen Vorsprung verteidigte der HSV dann auch bis zur 57. Minute (27:31), aber auch danach ließ die HSG die Köpfe nicht hängen und stellte nochmals auf 30:32.
In der letzten Spielminute gelang den Hausherren jedoch kein Torabschluss mehr und die Gäste nahmen beide Punkte mit. „Was die Jungs unter diesen Voraussetzungen gezeigt haben, macht David (Trainer-Aushilfe David Koch; Anm. d. Red.) und mich stolz“, fasste Göhring dennoch zusammen. Trotz dieser Niederlage befindet sich das Team unverändert im Kampf um Bronze. Dafür würde ein Heimsieg gegen den Mitkonkurrenten aus Coswig den nächsten Schritt bedeuten. Die ursprünglich für morgen angesetzte Partie wurde allerdings auf einen unbestimmten Termin verlegt.
HSG Ehle: Schuster, Becker – Kalsdorf (4), Ribbert (6), Hartmann (2), Gröbe (3), Leine (8), Janke (7/3)
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FSV 1895 Magdeburg vs SV Eiche 05 Biederitz

41:27 – Die richtigen Lehren gezogen

Die männliche C- Jugend des SV Eiche 05 Biederitz konnte beim Gastspiel beim FSV 1895 Magdeburg den vermeindlichen Punktverlust aus dem Hinspiel (38:38) wettmachen und ein deutlichen 41:27 (23:12)- Auswärtssieg einfahren. „Wir haben die richtigen Lehren aus dem Hinspiel gezogen und uns vorrangig auf die Abwehrarbeit fokussiert“, benannte der Biederitzer Verantwortliche Thomas Reim nach dem Abpfiff den Schlüssel zum Erfolg. So zwangen die Gäste die Fermersleber bei eigener 6:2- Führung zur schnellen Auszeit, was die Biederitzer Youngster aber nicht von ihrem Weg abbringen konnte. Die Gäste störten früh und stellten zudem gekonnt die Passwege zu, so dass reihenweise Ballverluste beim Magdeburger Nachwuchs die Folge waren. So setzte sich der SVE- Nachwuchs auf 14:7 (18.) ab und nahm schließlich eine vorentscheidene 23:12- Führung mit in die Pause. Auch nach dem Seitenwechsel ließen sich die Biederitzer nicht mehr von ihrem Weg abbringen und hatten mit gekonntem Umkehrspiel stets mindestens ein Zehntorepolster inne. Da auch die Torhüterleistung auf Seiten der Ehlehandballer in Person von Joel Danisch stimmte, konnte schließlich ein hochverdienter 41:27- Auswärtserfolg bejubelt werden. „Eine tolle Mannschaftsleistung“, brachte es Trainer- Aushilfe Dirk Hesse nach Spielschluss auf den Punkt.

Biederitz: Danisch, Bierdümpfl (1) – Lehr (4), Laabs (10), Stielke (12), Bienas (1), Faber, Bartz (1), Kalsdorf (2), Berger (2), Burgold (4), Reim (2), Bruchno (2)

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FSV 1895 Magdeburg vs SV Eiche 05 Biederitz

„Es wurde wild und dann zu hoch“

Die männliche D- Jugend des SV Eiche 05 Biederitz startete mit einer hohen 24:42 (13:16)- Niederlage beim FSV 1895 in Magdeburg. Dabei sah es in den ersten zwanzig Minuten längst nicht nach einer Abreibung aus, denn die Gäste spielten gut mit und stellten vor allem eine gute Verteidigung. Der Rückstand zur Halbzeit war dann in erster Linie einigen Wechseln geschuldet, die dem Biederitzer Spiel so ein wenig die Geradlinigkeit nahmen. Nach dem Seitenwechsel waren es dann besonders die Anfangsminuten, in denen sich der FSV- Nachwuchs vom 16:14 (21.) auf 22:14 (24.) absetzen konnte. „Wir haben die Spielzüge des FSV zu spät erkannt und mussten somit viele freie Würfe zulassen“, begründete der Biederitzer Trainer Steffen Plater den sichtbaren Klassenunterschied im zweiten Abschnitt. Die fleißig wechselnden Gäste waren zwar stets um ein gutes Resultat bemüht, doch ungenutzte Möglichkeiten und schwere Würfe (Außen) verhinderten dies in einer sehr wilden Schlussphase. „Wir bleiben dran und müssen weiter hastnäckig arbeiten“, resümierte Plater nach der 24:42- Niederlage zum Rückrundenauftakt beim Tabellennachbarn.

Biederitz: Griesau, T. Hauenschild (1) – L. Hauenschild (3), B. Selega (8/1), Poppeck (2), Feig (1), John, Fahrenkampf, Plater (7/1), Firit, Wohlers, I. Selega (2)

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HSV Magdeburg vs HSG Ehle

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