Saison: 25/26

FSV 1895 Magdeburg III vs SV Eiche 05 Biederitz III

(Zu) hohe Niederlage beim FSV 1895 III

Aufgrund einer sehr durchwachsenen ersten Hälfte (7:21) musste sich die dritte Vertretung des SV Eiche 05 Biederitz in der Kreisklasse Magdeburg dem FSV 1895 Magdeburg III mit 19:38 (7:21) geschlagen geben.

Es waren ganz einfach zu viele Fehler im Angriffsverhalten, die den Biederitzern am Sonnabendvormittag im ersten Spielabschnitt besonders beim in Szene setzen des Kreisläufers unterliefen. So hatte der auf Tempo bedachte Gastgeber nur wenig Mühe, mindestens die Hälfte seiner 21 Treffer in den ersten dreißig Minuten über Gegenstöße zu fahren. Da auch die Abschlussschwäche bei den Gästen in Durchgang eins allgegenwärtig war, ging es mit einem ernüchternden 7:21 in die Kabinen.
Deutlich konzentrierter und zielstrebiger gingen die Biederitzer dann im zweiten Spielabschnitt zu Werke, so dass der zweite Teil der sehr fairen Begegnung auf Augenhöhe bestritten werden konnte. Die Abwehr mit einem starken Routinier Hubert Bruchmüller zwischen den Pfosten konnte nun zahlreiche Ballgewinne generieren, die aber längst noch nicht in gewünschter Form in der Vorwärtsbewegung zum Mitspieler kamen. Dennoch gelangen den Gästen nun verdientermaßen mehr positive Abschlüsse, auch wenn das Endresultat vom 19:38 doch noch ein wenig schmerzvoll ausfiel. „Die Fehlerquote zu Beginn war eine Katastrophe. Wir haben aber nie aufgesteckt und einen ordentlichen zweiten Abschnitt hingelegt“, meinte der Biederitzer Verantwortliche Dirk Hesse nach dem Schlusspfiff.

Biederitz III: Beran, Bruchmüller – Heitmann (8), Genth (1), Thielicke (4), J. Schmidt (1), T. Jantz (2), Kalsdorf (1), P. Beres, Arnold (1), Bartels (1)

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Lok Schönebeck vs HSG Ehle II

Matchball zur Meisterschaft
Drei Tage nach dem 55:23-Erdrutschsieg über den HV Lok Stendal schüttelte die HSG II so am Mittwoch auch den ärgsten Verfolger ab und benötigt noch zwei Siege aus vier Spielen, um vorzeitig die Bezirksmeisterschaft klarzumachen.
Mit einem hart erarbeiteten Auswärtssieg in der benachbarten Elbestadt hat die männliche A-II-Jugend der HSG die Tabellenführung gefestigt – und den Vorsprung im direkten Duell auf vier Punkte ausgebaut. „Die Ausgangslage war klar: Wir mussten gewinnen“, stellte Trainer Stefan Bußmann unmissverständlich fest. Mit dem gewonnenen direkten Vergleich benötigt die HSG aus den verbleibenden vier Spielen nur noch zwei Siege, um vorzeitig die Meisterschaft perfekt zu machen.
In der ersten Halbzeit ließen die Gäste trotz guter Offensivaktionen zu viele liegen und gerieten in Rückstand. In der Defensive verhinderten Unaufmerksamkeiten eine Führung. Nach dem Seitenwechsel trat die HSG deutlich konzentrierter auf. Mehr Ballgewinne, höheres Tempo und konsequente Abschlüsse führten zu 25 Treffern in Hälfte zwei. „Das spiegelte dann schon eher unser Leistungsvermögen wider“, so Bußmann. Unter dem Strich stand so ein verdienter Topspiel-Erfolg. Und die Tür zur Meisterschaft steht weit offen.
HSG Ehle II: Erkenberg, Becker – Mewes (6), Theuerkauf (3), Bittner (7), Paech (5/2), Sens, Wittke, Plambeck (1), Hoffmann (5), L. Kloth (2), Bodenstedt (8), Stallmann (5/4)
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SV Eiche 05 Biederitz vs HV Wernigerode

Wenn alles passt – 46:28 gegen Wernigerode
Der Handball- Oberligist SV Eiche 05 Biederitz hat seine kleine Siegesserie mit einem überzeugenden 46:28 (22:15) gegen den HV Wernigerode auf drei Begegnungen anwachsen lassen. Moritz Steinweg und Max Held waren mit jeweils acht Toren die besten Schützen auf Seiten der Gastgeber.
Wer sich am Sonntagnachmittag für den Besuch in der Ehlehalle entschieden hatte, dürfte sein Kommen bei über einhundert (!) Heimtoren in zwei Partien nicht bereut haben. Zunächst deklassierte die männliche A- Jugend II der HSG Ehle den HV Lok Stendal mit 55:23, ehe die Biederitzer Oberligahandballer des SV Eiche 05 den Gast aus dem Harz beim 46:28 nur unwesentlich besser wegkommen ließen. So gab es dann auch verienterweise zweimal großen Applaus, wobei der bei den Daßler & Co noch ein wenig lauter ausfiel.
Die Lobeshymnen sollten dann auch beim Resümee des Biederitzer Co- Trainers Andre Freistedt zunächst kein Ende finden: „Eine überragende Mannschaftsleistung. Wir haben alles auf die Platte bekommen, was vorab besprochen wurde. Zudem gefiel mir die Homogenität in der Truppe.“ So war dann auch der Spielfilm der Partie ein recht einseitiger, denn die Gastgeber legten nach dem 8:2- Blitzstart (12.) zum 13:5 (18.) nach und ließen dabei kaum Wünsche offen. „Da kann ich alle Positionen durchgehen, überall wurde auf allerhöchstem Niveau agiert“, meinte Freistedt und benannte da als erstes das Abwehrduo Maksymilian Beres/Jannis Richter, welches mit Bennet Daßler eine überragende Ergänzung erfuhr. Auch das Torhüterduo Joey Chandler Witte/Max Wetzel erhielt Bestnoten und auch die ruhige Hand eines Max Held vom Siebenmeterpunkt (Sieben Tore bei sieben Versuchen) ist eine Erwähnung wert. Wären dann nicht noch der ein oder andere Lattentreffer zu verzeichnen gewesen, dann wäre das vorentscheidene 22:15- Polster zum Seitenwechsel noch höher ausgefallen.
Die zweiten dreißig Minuten erfuhren dann einen ähnlichen Verlauf, wobei die knapp 25 Minuten Einsatzzeit des Biederitzer Neuzuganges Sean Burgold, er kam vom Nachwuchs des SC Magdeburg und verbuchte dort knapp acht Monate so gut wie keine Einsatzzeit, einer Erwähnung bedurfen. Der 19jährige Rückraumspieler fügte sich nahtlos ein und war nicht nur wegen seiner vier Treffer und seinem starken 1:1- Verhalten ein belebendes Element. Dass sein Debüt verbunden mit dem 30. Treffer einher ging, erfreute sicht- und hörbar dann auch seine Mannschaftskollegen nach 39 Minuten (30:19).
Die Gäste, sie wirkten an diesem Tag sichtlich überfordert, taten sich mit ihren anfänglichen 3:3- Deckungsvariante eher keinen Gefallen. „Unsere Abwehrarbeit hat ihre Ideen zerstört. Zudem war unsere Körpersprache eine ganz andere“, begründete Freistedt den Unterschied zum Hinspiel, wo die Biederitzer im Harz eher glücklich noch zu einem Teilerfolg kamen.
Schlussendlich setzten sich die Biederitzer auch in der Höhe völlig verdient mit 46:28 durch und festigten Platz sieben mit Blickrichtung  nach oben.
„Ich bin unsagbar stolz auf die Truppe. Wenn ich etwas kritisieren müsste, dann das es keine 28 Gegentreffer hätten sein müssen. Aber das ist dann Jammern auf ganz hohem Niveau“, resümierte Freistedt glücklich. Die zuvor erlebte Teamleistung dürfte wohl einer der Wünsche gewesen sein, die er zu seinem 51. Geburtstag am Freitag gehabt haben dürfte und nun in sechzig Minuten in überzeugender Manier erfüllt wurden.
Biederitz: Witte, Wetzel, Gronemeier – Beres (5), Daßler (4), Kinast (2), Hesse (3), Richter (4), Janke (1), Held (8/7), Steinweg (8), P. Wohl (1), Hammecke (3), Burgold (4), Eix (3)
Wernigerode: Konstabel, Grawe – Kopp (7/1), Richter, Kaufmann (8), O. Christiansen (1), Conradi (6/3), Schulze (1), Grünig, Schaper, Bollmann (3), Kunze (1), Hirsch, N. Christiansen, Dunkel (1)
Zeitstrafen: Eiche 3, Wernigerode 4
Siebenmeter: Eiche: 7/7, Wernigerode 4/4
Team der Stunde gastiert in der Ehlehalle
Die Oberligahandballer des SV Eiche 05 Biederitz (7., 17:15 Punkte) wollen im Heimspiel gegen den Tabellennachbarn HV Wernigerode (8., 16:16) ihre kleine Siegesserie ausbauen. Doch der Kontrahent aus dem Harz kommt mit breiter Brust an die Ehle, konnte dieser doch die letzten vier Begegnungen durchweg siegreich gestalten und sich somit im kleinen Mittelfeld der Liga etablieren.
„Natürlich haben wir das Formhoch der Wernigeröder zur Kenntnis genommen. Vor allem der Sieg in Stassfurt war dann auch schon sehr überraschend…“, meinte der Biederitzer Co- Trainer Andre Freistedt, der bis auf Weiteres aufgrund des krankheitsbedingten Fehlens von Chefcoach Peter Pysall die Zügel allein in der Hand hat, auf Nachfrage. „Sie sind erfolgreicher als im Vorjahr unterwegs und haben ihr Saisonziel Klassenerhalt wohl schon vorzeitig erreicht“, rechnet Freistedt mit einem Kontrahenten aus dem Harz, der in der Ehlehalle ohne jeden Druck aufspielen kann.
Der besagte Druck ist allerdings auch in den Biederitzer Reihen nicht zu spüren, was in erster Linie den zuletzt siegreichen Partien gegen Haldensleben (36:28) und in Irxleben (31:27) geschuldet ist. Zu gern würden die Ehlehandballer der kleinen Erfolgsserie ein weiteres Kapitel hinzufügen, doch der Gegner wartet mit einer guten Abwehr und einem wurfgewaltigen Rückraum auf. Aber auch dem Rechtsaußen Jörg- Lucas Conradi, er ist auch der Haupttorschütze vom Siebenmeterpunkt, ist größte Beachtung zu schenken.
Was die Gastgeber allerdings in der alleinigen Hand haben, ist ihr eigener Auftritt. „Tempo hochhalten, in die Lücken gehen, Chancen nutzen und bestenfalls noch Hilfe vom Publikum erfahren“, nennt Freistedt neben der stabilen Deckungsarbeit (u.a. Beres, Richter) die wichtigsten Eckpunkte auf dem Weg zu den angestrebten zwei Zählern nach einer guten Trainingswoche.
Im Hinspiel im September teilten sich beide Vertretungen beim 24:24 die Punkte. Dieser kam für die Biederitzer eher glücklich zustande, da Gustav Nafe in der Schlussekunde noch einen Strafwurf abwehren konnte. Apropos Torhüter – Nafe wird aufgrund seines Auslandsaufenthaltes definitv weiterhin nicht im Biederitzer Gehäuse stehen und auch hinter Joey Chandler Witte steht aufgrund einer Fußverletzung ein großes Fragezeichen.
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SV Eiche 05 Biederitz vs SV Oebisfelde 1895

23:33 gegen den Ligakrosus

Die weibliche A- Jugend des SV Eiche 05 Biederitz musste sich in eigener Halle dem Ligakrösus SV Oebisfelde deutlich mit 23:33 (12:20) geschlagen geben. „Der Auftritt war dennoch in Ordnung. Unser Blick richtet sich jetzt auf die nächsten Begegnungen, in denen wir Rang drei bestätigen wollen“, gab der Biederitzer Verantwortliche Jan Schmidt die weitere Herangehensweise vor. Der SVO- Nachwuchs lenkte die Partie schnell in die erwartbaren Bahnen und hatte nach zwölf Minuten eine 9:4- Führung herausgeworfen. „Wir wollten lange mithalten und gegen die großgewachsene Abwehr in die Tiefe gehen. Dies ist uns in Ansätzen gelungen, wobei die Chancenverwertung ein wenig auf der Strecke blieb“, bilanzierte Schmidt zur Halbzeit bei einem 12:20- Rückstand. Der 3:0- Start der Gastgeber zum 15:20 (33.) war dann zwar verheißungsvoll, wurde in den anschließenden zehn Minuten aber jäh gestoppt. Der SVO- Nachwuchs setzte sich bis zur 42. Minute auf 26:16 ab und hatte nach 52 Minuten sogar mit 30:18 die Nase vorn. In den Schlussminuten gelang den Gastgebern, bei denen noch reichlich Verbesserungspotential in allen Bereichen vorhanden ist, noch die Ergebniskosmetik zum 23:33- Endstand. „Wir konnten uns gegenüber dem Hinspiel deutlich verbessern, aber es besteht fraglos noch Luft nach oben“, resümierte Schmidt, lobte die angriffsstarke Anouk Wotjak und erinnerte an die derbe 15:41- Hinspielniederlage Anfang Oktober an der Aller.

Biederitz: Kruse, Jung – Kucera (1), Urban (4), Wotjak (5), Warnecke (2), Keitz (4), Böhme (5), Grotsch (1), Niemann (1)

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MTV Weferlingen 1881 e. V. vs SV Eiche 05 Biederitz

26:23 beim MTV – Final- Four (fast) sicher

Die weibliche E- Jugend des SV Eiche 05 Biederitz hat mit einem 26:23 (18:12)- Erfolg beim ärgsten Verfolger MTV Weferlingen die Tür zum angestrebten Final- Four ganz weit aufgestoßen. In einer ansehnlichen Begegnung blieben die Gastgeber lediglich bis zur sechsten Minute auf Augenhöhe (4:4), ehe der Biederitzer Nachwuchs mit einem 4:0- Lauf zum 8:4 (10.) die Richtung recht souverän vorgeben sollte. Im weiteren Verlauf punkteten die Gäste dann vor allem mit ihrer Deckungsarbeit und einer starken Hilde Jantz im Tor, so dass nach einer Viertelstunde ein 15:9 zu Buche stand. Mit diesem verdienten Sechstorerpolster (18:12) ging es dann auch in die Kabinen. Auch der Beginn der zweiten zwanzig Minuten war in erster Linie von den Biederitzern geprägt, die sich bis zur 25. Minute und einer 21:13- Führung weiter Luft verschaffen konnten. In den Schlussminuten kämpften sich die Gastgeber beim 18:23 (34.) bzw. 21:24 (37.) zwar noch einmal gegen unsicher werdene Gäste heran, doch die genommene Auszeit der Biederitzer Bank sorgte dann für den letzten nötigen Konzentrationsschub. „Hinten raus war es dann eine Kraftfrage, die auch Nervosität mit sich brachte. Insgesamt aber doch ein sehr wichtiger Erfolg gegen einen starken Kontrahenten“, resümierte der Biederitzer Trainer Alexander Jantz nach einer äußerst fairen Begegnung verbunden mit einem 26:23- Sieg.

Biederitz: Jantz, Rabe – Gericke (7), Eilert (3), Grundel- Kawano, Altmann, Spring (1), Schulze, Haeßler, Krüger (15)

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SV Eiche 05 Biederitz vs SC Magdeburg

Der erwartete Ausgang – 5:52

Nichts zu holen gab es für die männliche E- Jugend des SV Eiche 05 Biederitz gegen den verlustpunktfreien Tabellenführer SC Magdeburg. Dieser wurde seiner klaren Favoritenrolle bereits im ersten Spielabschnitt vollauf gerecht und nahm ein 26:2 mit in die Halbzeit. Der zweite Spielabschnitt verlief dann parallel zu den blanken Zahlen wie Durchgang eins ab. „Die Truppe hat trotz des hohen Rückstandes nie aufgesteckt und um jeden Treffer gefightet. Auch aus solchen Partien nehmen wir etwas mit. Wir haben schöne Spielzüge gezeigt, aber die Chancen nicht genutzt. In den letzten zehn Minuten waren die Jungs dann aber auch weit weg von ihrem wahren Leistungsvermögen“, meinte der Biederitzer Trainer Tobias Jantz nach der lehrreichen 5:52- Niederlage.

Biederitz: Speck – Walther (2), Jantz, Swoboda (1), Herbst, Bachmann (1), Rypa, Pawlik, Welter (1), Kemmner, Reichardt, Wolff

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HSG Altmark West vs SV Eiche 05 Biederitz II

Klarer Doppelpunktgewinn in der Altmark
Einen unerwartet deutlichen 33:19 (17:8)- Auswärtserfolg fuhr die zweite Vertretung des SV Eiche 05 Biederitz in der Bezirksoberliga/Nord bei der abstiegsbedrohten HSG Altmark/West ein. Marius Hammecke und Luca Exner trafen jeweils achtfach für den Rangvierten von der Ehle.
Der Vorletzte der Tabelle stand im Heimspiel gegen die Biederitzer Reserve mit dem Rücken zur Wand, was den sechzig recht einseitigen Minuten dann auch in nahezu allen Bereichen zu entnehmen war. „Wir haben viel von unseren Vorgaben umsetzen können, dürfen aber diesen hohen Sieg im Hinblick auf die weiteren weil schwereren Aufgaben auch nicht überbewerten“, merkte der Biederitzer Trainer Michael Tschirschwitz nach der sehr fairen Begegnung mit lediglich vier Zeitstrafen in der Miester Sporthalle an.
Die Partie hatte bereits nach dreißig Minuten seinen vermeindlichen Sieger gefunden, denn mit einer konzentrierten Vorstellung, die auf einer sattelfesten Deckung inklusive Schlussmann Andy Gronemeier basierte, ging es mit einem 17:8- Polster in die Kabinen. Auch der zweite Spielabschnitt ging klar an die Gäste, die allerdings sowohl vorn wie hinten noch das ein oder andere Defizit aufzuweisen hatten. „Klar, Chancen bleiben bei einem solchem Spielverlauf immer liegen. Auch in der Abwehr wäre noch das ein oder andere Gegentor zu verhindern gewesen“, kritisierte Tschirschwitz später allerdings auf hohem Niveau. Positive Erwähnungen verdienten sich beim Sieger die Youngster Leon Kliem und jan Schmidt, die sowohl in der Abwehr als auch im Angriff auf sich aufmerksam machen konnten.
So setzten sich schließlich die Biederitzer auch in der Höhe vollauf verdient mit 33:19 durch und fiebern nun dem Heimspiel gegen den vor ihnen platzierten Rangdritten MTV Weferlingen entgegen, welches aber auf Wunsch der Gäste vom kommenden Wochenende um eine Woche nach hinten verschoben wurde.
Biederitz II: Gronemeier, Le. Exner – J. Hammecke, Warnecke (3), Schmidt (5), Kliem (3), Deneke (1), L. Hartmann, M. Beres (5), M. Hammecke (8), Lu. Exner (8/2)
Kann in der Altmark nachgelegt werden?
Die zweite Vertretung des SV Eiche 05 Biederitz möchte am Sonnabend um 17:30 Uhr in der Sporthalle Mieste bei der HSG Altmark/West ihren Aufwärtstrend bestätigen. Die Tabelle sowie die letzten Duelle sprechen klar für die Biederitzer, die aber einen heißen Tanz in der Altmark erwarten.
In erster Linie dürfte es der starke Auftritt vor zwei Wochen gegen die ambitionierten Stendaler beim 35:32- Sieg gewesen sein, die die Biederitzer zuversichtlich in Richtung Mieste fahren lassen. Dass sowohl das Hinspiel im September (25:11) als auch die Begegnungen in der Vorsaison ebenfalls von den Biederitzern dominiert wurden (25:19 und 35:31), geriet an der Ehle dann aber höchstens zu einer wenig aussagekräftigen Randnotiz.
„Spiele im Norden des Landes sind naturgemäß nicht einfach. Wir werden wieder unser ganzes Leistungsvermögen abrufen müssen, um dort überghaupt ins Punkten zu kommen“, weiß Trainer Michael Tschirschwitz, der nach dem Jahreswechsel immerhin wieder einen breiteren Kader gegenüber der Hinrunde vorzuweisen hat. Zudem offenbart der Blick auf die Tabelle, dass die zu vergebenen zwei Zähler für beide Vertretungen im Hinblick auf ihre jeweiligen Ziele enorm wichtig sind. Während die Biederitzer noch auf einen Podestplatz schielen, benötigt die HSG jeden Punkt im Kampf um den Klassenverbleib.
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FSV 1895 Magdeburg vs SV Eiche 05 Biederitz

Wenn mehrere Faktoren gegen Dich sprechen – 25:29 beim FSV
Die Frauen des SV Eiche 05 Biederitz haben auch das dritte Aufeinandertreffen gegen den ewigen Rivalen FSV 1895 Magdeburg verloren. Nach einem richtungsweisenden 9:15- Halbzeitrückstand gab es schließlich eine 25:29- Niederlage, bei der Gina Hesse immerhin sechsmal einnetzen konnte.
„Wir haben das Spiel bereits in der ersten Halbzeit verloren, wo wir allein zwölf Fehlwürfe verbuchen mussten“, schätzte der Biederitzer Trainer Yves Steinweg die spätere 25:29- Niederlage realistisch ein. Nach dreißig Minuten lagen die Gäste bereits mit 9:15 im Hintertreffen und ihnen war dennoch hoch anzurechnen, wie sie sehr oft wenig nachvollziehbare Pfiffe und unqualifizierte Sprüche der Unpaarteiischen über sich ergehen ließen. „Großes Lob an die Mädels. Wir haben heute über die gesamte Spielzeit erleben dürfen, wie durch auffällig falsche Regelauslegungen Ergebnisse beeinflusst werden können“, nahm Steinweg die Art und Weise der Schiedsrichter aufs Korn, deren „Leistung“ mit der erlittenen Niederlage aber nicht zwingend im Zusammenhang zu sehen ist.
So gerieten die Gäste in Fermersleben in den ersten dreißig Minuten frühzeitig vom eigenen Weg ab und lagen beim 2:7 (14.) und 6:11 (22.) vorentscheidend im Hintertreffen. Das 15:9 für die FSV- Damen kam so nicht gänzlich unverdient daher, obwohl für die Biederitzer schon mehr im Bereich des Machbaren war.
Dies sollte sich dann im zweiten Teil des zweiten Spielabschnittes ändern, wo die Biederitzer zeigten, dass sie nicht nur disziplinarisch, sondern auch kämpferisch überzeugen können. Allerdings ging die Anfangsviertelstunde zunächst an die Gastgeber, die mit einer 23:12- Führung den Grundstein zum späteren verdienten Erfolg legen sollten. In der Schlussphase bündelten die Gäste alle Kräfte für ein versöhnliches Resultat, welches sich schließlich trotz der erlittenen 25:29- Niederlage auch einstellen sollte.
„Unter normalen Gegebenheiten ist hier durchaus etwas möglich, aber heute sollte und durfte es nicht sein“, meinte Steinweg im Nachgang vielsagend.
Biederitz: Kruse, Jung – Rosenau (4), Bublitz (3/3), Urban (3), Ribbert (4), Bandey, Warnecke, Hesse (6), Bormann (4), Nolde (1), Linden
FSV vs. SVE: Teil 3 im ewigen Duell
Am Sonnabend um 16:45 Uhr treffen die Frauen des FSV 1895 Magdeburg (4.) und des SV Eiche 05 Biederitz (5.) bereits zum dritten Mal in dieser Saison aufeinander. Beide bisherigen Duelle im September und Oktober gingen jeweils knapp an die Fermersleber Frauen, die wie die Gäste eine eher durchwachsene Spielzeit hinlegen.
Der erste Blick auf die Tabelle lässt die Gewichtung dieser anstehenden Partie ein wenig nach unten rutschen, doch da die Konstanz im gesamten Feld der Bezirksoberliga ein wenig fremd daherkommt, ist es wohl für beide Vertretungen die letzte Möglichkeit in Richtung Podestplatz. Allerdings ist dieses Vorhaben für die SVE- Frauen noch ein ganzes Stück weiter weg, denn mit ausgeglichener Punktzahl (9:9) hilft wohl nur ein voller Erfolg beim zwei Zähler besseren Tabellennachbarn. Dass dies ein sehr schwieriges Unterfangen darstellt, haben die beiden jüngsten Aufeinandertreffen, 23:26 im Hinspiel und 26:27 beim FSV im Landespokal, eindrucksvoll bewiesen. „Wir hatten in beiden Begegnungen auch die Möglichkeit, es anders zu gestalten“. weiß der Biederitzer Trainer Yves Steinweg, der allerdings wieder das ständige Thema Kaderzusammensetzung vorab wird lösen müssen. Im ersten Spiel des Jahres gab es trotz üppigem Personal eine empfindliche 21:31- Niederlage beim HSV Magdeburg II, während der FSV in 2026 bereits einen Sieg, ein Unentschieden und eine Niederlage vorzuweisen hat.
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USV Halle vs HSG Ehle

Trotz Niederlage bleiben Chancen
Ein Blick auf die Aufstellungen genügte, um die Kräfteverhältnisse einzuordnen: 14 Hallenser empfingen am Sonnabend acht Gäste, welche die Herausforderung jedoch annahmen und bis zum 12:11-Zwischenstand (23.) auf absoluter Augenhöhe agierten. Ärgerlich: Nicht zuletzt aufgrund einer Handvoll Gebälktreffer blieb der HSG eine eigene Führung verwehrt. „Danach läuft das Spiel leider komplett gegen uns. Auch weil der Rückzug aufgrund nachlassender Kräfte nicht mehr funktioniert“, nahm Ramon Göhring aus dem Trainerteam vorweg.
Nach dem Seitenwechsel mussten die Gäste dem hohen Tempo und unzähligen Eins-gegen-eins-Situationen endgültig Tribut zollen. In der finalen Auszeit (54.) stellte die HSG ihre Abwehr noch einmal auf eine 3:3-Formation um, schaffte es auch, das Momentum auf ihre Seite zu ziehen und kämpfte sich auf 28:31 (58.) heran. „Leider konnten wir die Partie aufgrund fehlender Körner nicht mehr drehen“, erklärte der Coach, zollte dem schmalen Kader aber großen Respekt: „Die Jungs haben alles rausgehauen, auch wenn es nicht zur Punktmitnahme reichte.“ Platz drei bis acht trennen damit aktuell nur fünf Minuspunkte. Das letzte Wort in Sachen Medaillenvergabe ist damit auch für die aktuell viertplatzierte HSG längst noch nicht gesprochen.
HSG Ehle: Erkenberg, Schuster – Steinweg (5/1), Göhring (4), Kalsdorf (6), Ribbert (5), Hartmann (3), Janke (6/2)
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