Trotz hoher Fehlerquote 28:22- Erfolg
Dem Biederitzer Trainerduo Marco Schmidt/Sascha Münder waren nach Spielschluss die aufreibenden vierzig Minuten gut anzumerken. „Es war schon ein Nervenkrieg heute, da wir sehr viele technische Fehler zu verzeichnen hatten“, resümierte Schmidt nach dem 28:22- Erfolg seiner männlichen E- Jugend II gegen Eintracht Hohenwarthe. In der Anfangsphase monierte das Trainerduo aber in erster Linie die nötige Einstellung, die nach dem 28:25- Hinspielsieg zunächst einmal fehlte. Nach dem 5:6 (10.) übernahmen dann aber die Gastgeber zunehmend das Geschehen und rissen die Situation annehmend die Partie an sich. Nach dem 10:10- Ausgleich (15.) legten Mikkel Swoboda (2) und Tobi Münder zum 13:10 vor, so dass die 15:11- Pausenführung dann durchaus in Ordnung ging. Der Ausbau des Vorsprunges setzte sich dann auch nach dem Seitenwechsel fort, so dass beim Zwischenstand von 21:12 (27.) und 24:16 (32.) die Frage nach dem Sieger vorzeitig beantwortet schien. Doch so souverän ging es dann im Spiel der Gastgeber nicht weiter, die besonders im Angriffsverhalten fortwährend Defizite aufwiesen. „Gerade im Mittelfeld haben uns wiederholt Anspielstationen gefehlt. So geriet unsere Spielanlage in Schieflage und wir haben viele Fehlpässe produziert“, bemängelte Schmidt später, nachdem seine Schützlinge trotz dieser häufig auftretenden Fehler einen verdienten 28:22- Heimerfolg bejubeln konnten. „Diese Baustelle müssen wir schnellstens beheben, um die anstehende schwere Aufgabe zu bewältigen“, bemerkte Schmidt und wies gleichzeitig auf das anstehende Duell am nächsten Wochenende beim ärgsten Verfolger in Güsen hin.
Biederitz: Speck – Walther (10), Staevie (1), Sroke (1), Münder (5), Swoboda (10/4), Meyer, Fromm, Merker, Weise, Kiwitt, Kemmner (1)
Hohenwarthe: Berth (1), Heine, Senftleben (7), Krenzlin (1), Dieringer (6), Kirbach, Alsleben (1), Arendt (3), Wübken (1), Vorbrodt, Friedel (2)


Eintracht Hohenwarthe
HSG Ehle II
BSV 93 Magdeburg
SG Kühnau
