Saison: 25/26

SV Eiche 05 Biederitz II vs Eintracht Hohenwarthe

Trotz hoher Fehlerquote 28:22- Erfolg

Dem Biederitzer Trainerduo Marco Schmidt/Sascha Münder waren nach Spielschluss die aufreibenden vierzig Minuten gut anzumerken. „Es war schon ein Nervenkrieg heute, da wir sehr viele technische Fehler zu verzeichnen hatten“, resümierte Schmidt nach dem 28:22- Erfolg seiner männlichen E- Jugend II gegen Eintracht Hohenwarthe. In der Anfangsphase monierte das Trainerduo aber in erster Linie die nötige Einstellung, die nach dem 28:25- Hinspielsieg zunächst einmal fehlte. Nach dem 5:6 (10.) übernahmen dann aber die Gastgeber zunehmend das Geschehen und rissen die Situation annehmend die Partie an sich. Nach dem 10:10- Ausgleich (15.) legten Mikkel Swoboda (2) und Tobi Münder zum 13:10 vor, so dass die 15:11- Pausenführung dann durchaus in Ordnung ging. Der Ausbau des Vorsprunges setzte sich dann auch nach dem Seitenwechsel fort, so dass beim Zwischenstand von 21:12 (27.) und 24:16 (32.) die Frage nach dem Sieger vorzeitig beantwortet schien. Doch so souverän ging es dann im Spiel der Gastgeber nicht weiter, die besonders im Angriffsverhalten fortwährend Defizite aufwiesen. „Gerade im Mittelfeld haben uns wiederholt Anspielstationen gefehlt. So geriet unsere Spielanlage in Schieflage und wir haben viele Fehlpässe produziert“, bemängelte Schmidt später, nachdem seine Schützlinge trotz dieser häufig auftretenden Fehler einen verdienten 28:22- Heimerfolg bejubeln konnten. „Diese Baustelle müssen wir schnellstens beheben, um die anstehende schwere Aufgabe zu bewältigen“, bemerkte Schmidt und wies gleichzeitig auf das anstehende Duell am nächsten Wochenende beim ärgsten Verfolger in Güsen hin.

Biederitz: Speck – Walther (10), Staevie (1), Sroke (1), Münder (5), Swoboda (10/4), Meyer, Fromm, Merker, Weise, Kiwitt, Kemmner (1)

Hohenwarthe: Berth (1), Heine, Senftleben (7), Krenzlin (1), Dieringer (6), Kirbach, Alsleben (1), Arendt (3), Wübken (1), Vorbrodt, Friedel (2)

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HV Lok Stendal vs HSG Ehle II

47:34 – Aller guten Dinge sind drei
Die männliche A-II-Jugend der HSG war angetreten, um ein klares Statement zu setzen – und verließ das Spielfeld mit einem souveränen Erfolg. Trainer Stefan Bußmann hatte jedoch im Vorfeld gewarnt: „Wenn man zuvor schon zweimal gegen denselben Gegner souverän gewonnen hat, neigt man dazu, das Spiel ein bisschen auf die leichte Schulter zu nehmen.“ Genau dies zeigte sich in der ersten Halbzeit: Technisch limitierte Stendaler überliefen ihre Gäste mehrfach und kamen zu einfachen Toren, die Abwehrarbeit  der HSG war teils zögerlich, die Ballgewinne rar. 23 Gegentreffer in 30 Minuten waren fast viermal so viele wie eine Woche zuvor gegen denselben Gegner. Doch die Halbzeitansprache wirkte.  Die zweite Hälfte gehörte nur noch den Gästen, die eine aggressivere Deckung stellten und ihren Torhütern zu mehr Paraden verhalfen. Stendal fand kein Mittel mehr und die Ehle-Youngster kombinierten sich zu einem deutlichen Vorsprung und letztlich ungefährdeten Sieg, der die Meisterschaft in greifbare Nähe rückt. Zwei Punkte fehlen noch, ein Sieg gegen Aschersleben, den FSV Magdeburg oder doch erst Schönebeck am letzten Spieltag könnte die Meisterschaft perfekt machen. „Wir schauen von Spiel zu Spiel“, sagte Bußmann.
HSG Ehle II: Erkenberg, Becker (1/1) – Mewes (8), Theuerkauf (4), Bittner (5), Paech (7/1), Sens (4), Wittke (3), Plambeck (7(1), L. Kloth (4/1), Stallmann (4)
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SV Eiche 05 Biederitz vs BSV 93 Magdeburg

20:25 – „Wir haben keine Tore gemacht“

Der Biederitzer Verantwortliche Thomas Reim brachte es nach der Begegnung der männlichen D- Jugend des SV Eiche 05 Biederitz gegen den BSV 93 Magdeburg kurz und bündig auf den Punkt: „Wir haben keine Tore gemacht.“ In der Tat hakte es beim Biederitzer Nachwuchs im Willen, einen Treffer zu erzielen, da viel zu statisch zu Werke gegangen wurde und ein sauberes Zusammenspiel nur selten zu sehen war. Zwangsläufig mussten dann Einzelaktionen herhalten, welche aber wiederholt nicht im gegnerischen Gehäuse untergebracht wurden. Dennoch war beim knappen 10:11- Rückstand zur Halbzeit längst noch alles drin, doch auch in Durchgang zwei sollte der Fehlerteufel die Ehlehalle nicht verlassen. „Es wird dann nicht besser und weitere technische Fehler spielen dem BSV dann in die Karten“, erinnert Reim vor allem an die neun Minuten, in denen sich der Olvenstedter Nachwuchs vom 16:15 (34.) auf 20:16 (43.) absetzen kann. Da half es den Gastgebern dann auch nur bedingt, dass die Abwehr bis auf wenige Aussetzer durchaus zu überzeugen wusste. „Das Verhältnis Angriff/Abwehr hat heute überhaupt nicht gestimmt“, resümierte Reim nach dem 20:25 verbunden mit dem Abrutschen auf Rang sieben in der Tabelle einsichtig.

Biederitz: Bierdümpfl, Danisch – Wontraba (1), Stielke (5), Bienas, Faber, Bartz (6/2), Kalsdorf (2), Berger (1), Burgold, Unger, Reim (4/1), Bruchno (1), Dammaß

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BSV 93 Magdeburg vs SV Eiche 05 Biederitz

„Gehen trotzdem mit positivem Gefühl hier raus“

Die Vorzeichen waren vorab klar definiert und auch das Ergebnis passt final zum Tabellenbild, doch die Enttäuschung über die fraglos hohe 20:49 (6:21)- Niederlage beim BSV 93 Magdeburg hielt sich bei der männlichen E- Jugend des SV Eiche 05 Biederitz in Grenzen. „Wir sind an die Sache realistisch herangegangen und wollten keine fünfzig Treffer kassieren. Auch die Zahl der eigenen Tore haben wir erfüllt“, meinte anschließend der Biederitzer Trainer Mario Genth, bei dem losgelöst von den reinen Zahlen die positiven Ansätze überwogen. „Der BSV hat ganz andere Ambitionen, agiert enorm zielstrebig und hat uns phasenweise sogar ein wenig vorgeführt“, ergänzte Genth, der aber von einem positiven Gefühl sprach, als die Heimstätte des aktuellen Rangzweiten in Olvenstedt verließ. Die SVE- Youngster lagen bereits nach zwanzig Minuten mit 6:21 im Hintertreffen, riefen aber ihr Leistungsvermögen ebenso im zweiten Spielabschnitt ab und nahmen viele Erkenntnisse mit in Richtung Biederitz. „Mund abputzen und weiter“, war der positive Ansatz im Lager der Gäste.

Biederitz: Staevie (5), Münder (5), Detzner (1), Rypa, Merker (1), Pawlik (4), Welter (4), Weise, Wolff

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BSV 93 Magdeburg vs SV Eiche 05 Biederitz

Der laute Pausentee fruchtete – 23:19

Nein, das konnte dem Biederitzer Trainerduo Stephan Holzgräbe/Lars Lange nicht gefallen, was ihre Mädels in der Rolle des vermeindlichen Favoriten beim BSV 93 Magdeburg am Sonntagvormittag abgeliefert haben. Die weibliche C- Jugend der Gäste lag nach einer enttäuschenden Leistung völlig zurecht mit 9:11 im Hintertreffen und es bedurfte einer deutlichen Leistungssteigerung im zweiten Spielabschnitt, welche mit einer lauten und fordernden Kabinenansprache eingeläutet wurde. Die Intensität sollte ihre Wirkung zunächst nicht verfehlen, denn Johanna Poppeck und Ciara Rose sorgten nach einer halben Stunde für den 11:11- Ausgleich, ehe sich beide Vertretungen bis zum 15:15 nach 36 Minuten auf Augenhöhe bewegten. „Wir bekamen dann mehr Bewegung in unser Angriffsspiel und im Abschluß waren wir deutlich effizienter“, erinnerte sich SVE- Coach Stephan Holzgräbe an die nächsten Angriffe, in denen trotz Unterzahl eine 18:15- Führung heraussprang. Ein Doppelpack von Ciara Rose zum 21:16 (45.) beseitigte dann schließlich letzte Zweifel, obwohl der BSV- Nachwuchs noch einmal auf 18:21 verkürzen konnte. Schlussendlich setzten sich die Biederitzer nicht unverdient aber relativ glanzlos mit 23:19 durch und wahrten ihre minimale Chance auf Platz drei.

Biederitz: Holzgräbe, Treutler – Pape, Walde, Thielicke, Genth (1), Boos (4/1), Theuerkauf (2), Schiller, Werner (1), Thorand (1), Poppeck (8), Rose (6)

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SV Eiche 05 Biederitz vs SG Kühnau

Spaß, Laune & Moral – 41:27
Nur eine Woche nach dem Torfestival gegen den HV Wernigerode hat der Handball- Oberligist SV Eiche 05 Biederitz in heimischer Ehlehalle wieder geliefert. Gegen die SG Kühnau sprang nach einer 21:13- Pausenführung schließlich ein ungefährdeter 41:27- Erfolg heraus.
„Wir haben heute nahtlos an die Leistung aus der Vorwoche anschließen können“, meinte der Biederitzer Verantwortliche Andre Freistedt, der abermals Unterstützung vom Biederitzer Urgestein Dirk Hesse auf der Trainerbank erhielt. Einige weitere Aspekte waren Freistedt neben dem puren Resultat dann aber ebenso wichtig: „Die Jungs haben sichtlich Lust Handball zu spielen. Da gibt es kein Murren bei Wechseln und überhaupt herrscht eine hervorragende Stimmung in der Truppe.“ Das sich all diese Faktoren auch im Ergebnis wiederfinden, belegten die Gastgeber am Sonnabendabend einmal mehr in beeindruckender Manier.
Großartige Unterschiede zur Partie vor sechs Tagen gab es nicht, denn der Grundstein konnte einmal mehr mit einer starken Deckungsarbeit (u.a. Beres, Richter) und einem starken Schlussmann Max Wetzel gelegt werden. Im Angriff wurde das Torewerfen auf alle Schultern verteilt, auch wenn Shooter Bennet Daßler mit seinen insgesamt dreizehn Toren noch herausragte. Mit viel Tempo über die erste und zweite Welle wurde den Gästen beim 7:1 (9.) und 14:6 (20.) frühzeitig der Zahn gezogen, so dass die völlig verdiente 21:13- Halbzeitführung der Vorentscheidung gleichkam.
Auch nach dem Seitenwechsel bestimmten die Biederitzer klar das Geschehen. „Ich habe versucht, allen Akteuren reichlich und gleiche Spielanteile zu gewähren. Es kann auch gar kein Spieler explizit hervorgehoben werden, da sich jeder leidenschaftlich einbringen konnte“, ergänzte Freistedt, der in der Schlussviertelstunde auch Torhüter Joey Chandler Witte ins Rennen schickte. Dieser knüpfte nahtlos an die Leistung seines Vorgängers an und nutzte zudem die 7:6- Angriffsvariante der Gäste, die den Einheimischen überhaupt sehr gelegen kam, zu zwei eigenen Toren. Auch die Gastgeber versuchten sich in der Schlussphase mit diesem taktischen Schachzug und sammelten damit erste positive Erfahrungen.
Den jeweiligen Zwischenstand hingegen verloren die Mannen um Kapitän Max Held nicht aus den Augen und bauten diesen über die Stationen 25:16 (36.) und 31:18 (44.) auf 35:22 (52.) aus.
Nach sechzig wiederum sehr beeindruckenden Minuten holten sich die Gastgeber nach einem 41:27- Erfolg den verdienten Applaus des begeisterten Publikums ab. Kann auch am kommenden Sonnabend in Gräfenhainichen gegen TuS Radis eine solche Vorstellung abgerufen werden, dann könnte die Revanche für das vorjährliche in allen Belangen umrühmliche Gastspiel (20:28) durchaus gelingen.
Biederitz: Wetzel, Witte (2) – Daßler (13/5), Kinast (3), Hesse (4), Richter (4), Beres (2), Held (2), Steinweg (4), Hammecke (1), Burgold (1), Lu. Exner (1), Eix (4)
Kühnau: Oehme, Bräutigam – Kutzer (3), Rieprich, Gabbert (6), Bachmann, Hübner (2), Kilian, Uscins, Reppmann (10/4), Zimdahl (1), Michalik (5), Franz
Zeitstrafen: Eiche 3, Kühnau 5
Siebenmeter: Eiche 5/5, Kühnau 4/4

„Wir wollen gegen Kühnau nachlegen“

Im zweiten Heimspiel in Folge wollen die Oberligahandballer des SV Eiche 05 Biederitz  (7., 19:15 Punkte) am Sonnabend um 17:30 Uhr gegen die SG Kühnau (9:25) nachlegen. Beim Rangzwölften sprang Anfang Oktober lediglich ein enttäuschendes 22:22- Unentschieden heraus.
„Das war kein guter Auftritt damals von uns. Es fehlte an Tempo und die Selbstsicherheit suchte man ebenfalls vergebens“, erinnert sich der Biederitzer Co- Trainer Andre Freistedt, er wird aufgrund des krankheitsbedingten Fehlens von Chefcoach Peter Pysall erneut von Dirk Hesse auf der Bank unterstützt, nur ungern an das Gastspiel in der Bauhausstadt Dessau. Es gibt also genug Ansatzpunkte für die Biederitzer, es diesmal gegen die SG besser zu machen und die Siegesserie auf dann immerhin vier Begegnungen auszubauen. In der Vorsaison gelang nach einer 33:35- Niederlage in Dessau ein ungefährdeter 30:23- Heimerfolg.
Die Vorfreude der Kühnauer auf das Gastspiel in Biederitzer dürfte sich verständlicherweise ein Stück weit in Grenzen halten, denn die vorherigen neun Partien in der Fremde gingen allesamt verloren. Die aktuell neun Zähler beruhen also durchweg aus Heimauftritten, was zuletzt die ambitionierten Mannschaften des HC Burgenland II (31:35) und Eintracht Gommern (27:31) schmerzlich zu spüren bekamen. Dennoch geht man im Biederitzer Lager längst nicht von einem Sonntagsspaziergang aus, auch wenn sich ein solcher erst vor einer Woche an gleicher Stelle abgespielt hat.
„Wenn wir an die Leistung von Wernigerode anschließen, werden wir schwer zu schlagen sein. Vorsicht ist aber dennoch geboten, denn die Kühnauer werden uns nichts schenken und auch endlich den Bock in der Fremde umstoßen wollen. Außerdem wollen wir weiter Selbstvertrauen für die schweren finalen Wochen tanken“, warnt Freistedt, der auf den gleichen Kader wie vor sechs Tagen zurückgreifen kann, eindringlich vor der SG, die jeden Punkt im Kampf um den Ligaverbleib benötigt.
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HSG Ehle vs BSV 93 Magdeburg

30:23 – BSV 93 wird Favoritenrolle gerecht
Mit nur acht Spielern ging es für die HSG ins Heimspiel gegen den verlustpunktfreien Tabellenführer, der dagegen 13 Akteure aufbieten konnte. Die Rollen waren klar verteilt und bereits der Start verlief holprig. Nach fünf Minuten lagen die Hausherren mit 1:4 zurück, kämpften sich aber in den Nachmittag und hielten den Rückstand bis zum 11:14 (27.) konstant.
Wie zuletzt gegen den USV Halle folgte kurz vor der Pause eine Schwächephase verbunden mit einem 1:3-Lauf. Bis zur Schlussviertelstunde blieb das Spiel jedoch spannend (21:25/46.). Dann jedoch setzten die Magdeburger zum Schlussspurt an: Lino Geckert, der bereits parallel in Staßfurt Erfahrungen in der 4. Liga sammelt, warf fünf unbeantwortete Treffer in Folge und entschieden damit die Partie. „Defensiv hätten wir das besser lösen müssen“, gab Ramon Göhring aus dem HSG-Trainerteam mit Yves Steinweg zu. Doch aufgeben kam nicht in Frage. In den letzten drei Minuten verkürzten die Gastgeber auf 23:30 und konnten damit zumindest den Endspurt für sich beanspruchen.
Mit Blick auf die Tabelle wartet nun eine spannende Phase: Fünf „Endspiele“ um die Platz stehen noch an. Wenn die HSG im Rückspiel gegen Wernigerode am 21. März in eigener Halle nur einen Punkt holt, bleibt Saisonbronze trotz der drei Niederlagen im Kalenderjahr 2026 komplett in eigener Hand. „Aber Spiel für Spiel“, mahnt Göhring, „die Tabellensituation ist verrückt, wir müssen fokussiert bleiben.“
HSG Ehle: Schuster – Steinweg (3), Göhring (7), Kalsdorf (1), Hartmann (2), Gröbe (3), Kliem, Janke (7/1)
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FSV 1895 Magdeburg vs SV Eiche 05 Biederitz

24:12- Arbeitssieg beim FSV

Mit einem 24:12 (13:7)- Arbeitssieg hat die weibliche A- Jugend des SV Eiche 05 Biederitz ihre Ambitionen auf Platz drei untermauern können. In einer niveauarmen Begegnung legten die Gäste bereits in den ersten dreißig Minuten den Grundstein zum vierten Saisonerfolg, der durchaus auch höher hätte ausfallen können. „Spätestens in der zweiten Hälfte haben wir uns ein wenig dem Niveau des Gastgebers angepasst“, ließ der Biederitzer Trainer Jan Schmidt zumindest ein wenig Kritik durchklingen. In der ersten Hälfte kam vor allem die Deckungsarbeit inklusive Torhüter gewinnbringend daher, so dass beim Seitenwechsel die Vorentscheidung beim Stand von 13:7 bereits in Sichtweite war. Nach dem Seitenwechsel wurde die begegnung dann insgesamt fahriger, dem sich auch die Gäste nicht entziehen konnten. „Es fehlte uns dann auch die Effizenz beim Abschluss“, monierte Schmidt, obwohl sich alle Spielerinnen in die Torschützenliste eintragen konnten und Ina Schulze zudem zum ersten Saisontreffer kam. Nach dem hochverdienten 24:12- Erfolg ist dem SVE- Nachwuchs vor den letzten drei Saisonspielen der dritte Rang nun kaum noch zu nehmen.

Biederitz: Kruse, Jung, Rojahn – Kucera (1), Urban (5/4), Wotjak (2), Warnecke (5), Keitz (4/1), Schulze (1), Böhme (4), Grotsch (1/1), Niemann (1)

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HV Solpke/Mieste vs SV Eiche 05 Biederitz II

Gegner klar beherrscht – 34:13

Die männliche E- Jugend II des SV Eiche 05 Biederitz konnte das Gastspiel beim HV Solpke/Mieste klar mit 34:13 (14:3) zu seinen Gunsten gestalten. „Wir haben den Kontrahenten trotz oft aufgebrachter Kulisse klar beherrscht, auch wenn wir längst nicht fehlerfrei unterwegs waren“, zeigte sich der Biederitzer Trainer Marco Schmidt auf der Rückfahrt rundum zufrieden. Gleich in der Anfangsviertelstunde legten die SVE- Youngster den Grundstein zum späteren Erfolg und lagen mit 9:1 vorn. Nach dem 14:3 zur Pause gab es auch nach dem Seitenwechsel kein Nachlassen bei den Gästen, wo alle Spieler zu ihren Einsatzzeiten kamen. „Wir haben es dann souverän heruntergespielt“, bilanzierte Schmidt und verteilte nach dem 34:13 ein Extralob an den sehr athletischen neunfachen Torschützen Cameron Jackson Staevie.

Biederitz: Speck – Walther (8), Staevie (9), Münder (4), Swoboda (8/1), Detzner (2), Fromm, Merker, Pawlik (1), Weise (1), Kemmner (1)

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HSG Ehle vs BSV 93 Magdeburg II

In schwerer Phase ein knapper Erfolg
Die männliche B-Jugend der HSG Ehle kämpfte sich am Sonnabend in einem echten Krimi gegen den BSV 93 II durch ein enges Spiel, das bis zur letzten Aktion umkämpft blieb. Letztlich stand jedoch eine große Erleichterung beim Gastgeber, denn „gefühlt durchleben wir gerade eine schwere Phase, aber diese gibt es immer mal wieder“, erklärte Stefan Bußmann aus dem Trainerteam der HSG, deren Rückrunde alles andere als nach Plan verläuft. „Aber vielleicht haben wir uns das Glück mit diesem Spiel zurückerarbeitet“, so der Coach.
Obwohl die BSV-Reserve nur mit neun Akteuren in die Biederitzer Ehlehalle reiste, war der Gegner nicht zu unterschätzen und teils mit Erfahrung aus dem Regionalliga-Team der Olvenstedter gespickt. „Wir haben in der ersten Hälfte zu häufig einfache Zweikämpfe verloren und unser Tor preisgegeben“, resümierte Bußmann. Torhüter Paul Schrank hielt seine Mannschaft dennoch immer wieder im Spiel. Offensiv erarbeitete sich die HSG gute Chancen, doch die Ausbeute ließ zu wünschen übrig: „Der Abschluss war teilweise eine Katastrophe“, gab der Trainer zu. So zitterten sich die Gastgeber auch durch die zweite Halbzeit und durften am Ende – auch dank eines Quäntchens Schiedsrichterglück – jubeln.
Der Sieg war dennoch von enormer Bedeutung. Schon heute Nachmittag wartet mit dem Heimspiel in Gommern gegen die HSG Wolfen die nächste Herausforderung. Der erste Saisonvergleich hatte beim 32:37 die einzigen Minuspunkte der Hinrunde hervorgebracht. „Da ist also noch eine Rechnung offen“, erinnerte Bußmann sein Team an die Pflicht.
HSG Ehle: Schrank, J. Kloth – Mewes (5), Theuerkauf, Bittner (5), Paech (6/2), Sens, Wittke, Plambeck (3), Hoffmann (2), L. Kloth (2), Bodenstedt (5), Stallmann (1/1)
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