„In der ersten Halbzeit waren wir schon nah am Leistungsmaximum. Wie wir sie bespielt haben, war schon aller Ehren wert, da ich den FSV schon zu einer Mannschaft zähle, die eine gute Rolle im Tabellenmitfeld spielen wird“, schätzte Bußmann ein. Warum es so deutlich wurde, konnte der Trainer auch gleich hinterherschieben: „Wir haben in der Abwehr gut gearbeitet und halten den FSV in den ersten 25 Minuten bei nur acht Gegentoren. Wir haben viele Ballgewinne und unseren Kasten gut vernagelt“, freute sich Bußmann über den Auftritt. Ein kleines Manko konnte der Trainer aber doch ausmachen: „Wenn wir uns festgerannt haben, kamen die Halbpositionen nicht zum Helfen. Auch die Rückraumwürfe fehlten. Da müssen wir noch besser erkennen, was der gegnerische Innenblock macht. Aber das sind Kleinigkeiten.“
Dass es in der zweiten Halbzeit nicht mehr so einfach werden würde, war dem Coach der HSG klar und darauf stellte er seine Mannschaft auch ein – denn die Befürchtungen wurden wahr. „15 Minuten lang fehlte uns die Ballsicherheit, wir führten zu wenige Zweikämpfe und der FSV kam auf sechs Tore heran.“ Doch seine Mannschaft konnte danach zügig den Schalter wieder umlegen und „wir gewinnen dann auch zu Recht mit elf Toren Unterschied“.
Am Sonntag geht es gegen den HC Burgenland weiter und die HSG hat die nächsten zwei Punkte schon ins Visier genommen.


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