Saison: 25/26

HV Lok Stendal vs SV Eiche 05 Biederitz II

Trotz vieler Ausfälle blieb der Kopf oben
Unter denkbar schlechten Voraussetzungen trat die zweite Vertretung des SV Eiche 05 Biederitz beim HV Lok Stendal an und musste sich nach einer 17:14- Halbzeitführung am Ende noch mit 25:28 geschlagen geben. Rückkehrer Maximilian Wiedon steuerte allein sechs Treffer bei.
Die Vorzeichen waren vor dem ersten Auswärtsspiel alles andere als gut, denn neben einigen urlaubs- bzw. Privatbedingten Ausfällen (Daniel Bahr, Eike Herrmann) gesellten sich auch viele Verletzungen (emile Simon, Luca Exner) in die lange Ausfallliste, so dass lediglich zehn Feldspieler die Reise in die Altmark antreten konnten. „Da gibt es unabhängig vom Resultat nur wenig zu meckern. Einige Akteure hatten nicht mal großartig Trainingseinheiten vorzuweisen“, bescheinigte der Biederitzer Trainer Stefan Quensell seinem kleinen aber feinen Kader eine ordentliche Vorstellung.
Diese ließ sich nach den ersten dreißig Minuten sogar im Resultat ablesen, denn da führten die Biederitzer schon ein wenig überraschend mit 17:14. Nach zehnminütiger Abtastphase (5:5) konnten die Gäste wenig später beim 9:6 erstmals Oberwasser melden. Diese Unbekümmertheit eines Außenseiters sah man den Biederitzern regelrecht an, denn auch beim 13:10 und 15:12 blieb es bei einem Polster von drei Toren. Leon Kliem erhöhte sogar auf 17:13, ehe die bis dahin zurückhaltenden Stendaler den 14:17- Pausenstand herstellen konnten.
Nach dem Wiederbeginn benötigten dann die Lokhandballer sieben Minuten, um beim 18:18 nach langer Durststrecke wieder Gleichwertigkeit zu erzielen. Aber wer nun dachte, die Gäste sind mit ihrem Latein am Ende, sah sich getäuscht. Maxim Meyer und Rechtsaußen Max Wiedon legten nach einer Dreiviertelstunde wieder zwei Treffer zum 22:20 vor, was auch nach dem 23:21 (Eric Deneke) und 24:22 (Wiedon) der Fall war. Der sich anschließende 4:0- Lauf der Gastgeber war dann aber den sprichwörtliche Genickbruch für die Gäste, welcher auch von einer Auszeit nicht gestoppt werden konnte. Schlussendlich setzten sich die Altmärker nicht unverdient mit 28:25 durch, mussten sich diesen allerdings gegen einen „zusammengewürfelten Haufen“ Stück für Stück erkämpfen.
„Von der Einstellung her gibt es da nichts zu meckern. Wenn wir in Kürze unseren Kader wieder auf stabilere Füße bekommen, ist mir um die anstehenden Aufgaben nicht bange“, zog auch der Biederitzer Co- Trainer Julian Hammecke trotz der zwei Minuspunkte ein zufriedenstellendes Fazit.
Biederitz II: Gronemeier, Le. Exner – J. Hammecke, Deneke (2), Kliem (4), Schmidt (1), Wentzel (4), Meyer (1), Beres (5), Grabis (1), L. Hartmann (1), Wiedon (6/1)
SVE- Reserve vor schwerem Gang in Stendal
Zwei Sieger des ersten Spieltages stehen sich am Sonntag um 15 Uhr in Stendal (BSZ Schillerstraße) gegenüber, wenn der gastgebene HV Lok die zweite Vertretung des SV Eiche 05 Biederitz empfängt. Um eine Niederlage wie in der Vorsaison zu vermeiden, ist eine Leistungssteigerung bei den Gästen unumgänglich.
Keine Frage, die beiden Auftaktpartien der Biederitzer Reserve im Sommer 2025 stimmen rein von den Resultaten her absolut positiv, doch von Zufriedenheit war im Gesicht von Neutrainer Stefan Quensell wiederholt weit und breit nichts zu sehen. Dabei dürften ihm in erster Linie die Anfangsphasen sowohl im Pokal gegen die HSG Börde auch auch zum Punktspielauftakt gegen Preußen Schönhausen Kopfzerbrechen bereitet haben. „Wir verpennen jeweils die Anfangsphasen, was in erster Linie einer katastrophalen Chancenverwertung sowie vielen technischen Unzulänglichkeiten geschuldet war“, weiß Quensell, der im gleichen Atemzug dann aber auch lobt, wie sich seine Mannschaft in beiden Begegnungen aus den misslichen Situationen befreien konnte.
Ein neuerlicher eher bescheidener Start kann an diesem Wochenende in Stendal schon weitaus mehr ergebnisbezogenen Schaden anrichten, denn mehr Qualität als zuletzt dürfte auf der Gegenseite fraglos anzufinden sein. Der Vorjahresdritte zeigte bereits vor gut einem Jahr seine verlustpunktfreie Heimstärke und schickte auch die allerings stark ersatzgeschwächten Biederitzer mit einer deftigen 26:34- Niederlage nach Hause. Zusätzlichen Rückenwind dürften die Altmärker durch den souveränen 31:23- Auswärtserfolg zum Saisonauftakt vor einer Woche in Wolmirstedt erhalten haben, wobei nun das „Nachlegen“ vor eigenem Publikum das primäre Ziel sein dürfte. Dieses Vorhaben wird von den Biederitzern wohl nur zu verhindern sein, wenn die Schlafmützigkeit in der Anfangsphase erneut kein Einzug hält.
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HC Burgenland vs HSG Ehle

Wenn eine gute Hälfte reicht – 38:33
Eine kleine Rechnung hatte die männliche B- Jugend der HSG Ehle mit dem HC Burgenland offen. Dieser hatte dem HSG- Team zum Ende der Vorsaison den dritten Tabellenplatz weggeschnappt.
Diesmal galt es vor allem, den auffälligen Mittelmann und den HCB- Spieler auf Rückraum links in den Griff zubekommen – die beiden auffälligsten Spieler der Gastgeber in der unangenehmen Halle in Prittitz. „Leider haben wir uns mit den beiden schwer getan“, beobachtete Trainer Stefan Bußmann. „Dennoch können wir mit 23 Toren in 25 Minuten sehr zufrieden sein.“
Das galt weniger für die zweite Halbzeit. Die Gäste wollten Burgenland weiter davon ziehen und ihnen „damit den Stecker ziehen. Aber unser Spiel wurde fahriger, wir haben zu viele falsche Entscheidungen getroffen und sind nicht mehr so in die Zweikämpfe gekommen“, berichtet Bußmann.
Grund dafür war in seinen Augen, dass das Spiel für den einen oder anderen Spieler vermeintlich schon entschieden war. „Es war keine Frage der Kondition, sondern eine Kopfsache“, vermutet er. Allerdings wollte er nicht zu hart mit seiner Mannschaft ins Gericht gehen, denn am Ende blieb es dennoch bei einem Sieg mit fünf Toren Unterschied. „So eine zweite Halbzeit sollte uns aber nicht allzu oft passieren“, sagt er. Zum Beispiel nicht gegen Wacker Westeregeln an diesem Wochenende . Die Grün- Weißen haben zwar den Saisonstart etwas in den Sand gesetzt, dennoch hält Bußmann sie für eine „harte Probe“.
HSG Ehle: Mewes (2), Theuerkauf (2), Bittner (11), Paech (5), Sens (4), Plambeck (1), Hoffmann (3), J. Kloth, L. Kloth, Bodenstedt (5), Stallmann (5/1)
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HC Burgenland vs SV Eiche 05 Biederitz

Erster Saisonerfolg beim HCB

Die Anfangsviertelstunde der männlichen C- Jugend des SV Eiche 05 Biederitz beim HC Burgenland waren genau dass, was der Biederitzer Trainer Michael Thielicke sehen wollte. „Die Abwehr stand, wir haben uns ausgeholfen und wir waren sehr kreativ in der Vorwärtsbewegung“, beschrieb Thielicke das Gesehene bis zur 17. Minute, in der die SVE- Youngster bereits eine 13:4- Führung herausgeworfen hatten. Nach dem Auftakt- Remis gegen den FSV aus Magdeburg zeigten die Biederitzer nun eine durchweg konzentrierte Leistung und nahmen so völlig verdinet ein komfortables 22:8- Polster mit in die Kabinen. Nach dem Seitenwechsel bremste der HCB- Nachwuchs den Rückstand kurzzeitig auf elf Treffer beim 13:24 (32.) und 16:27 (36.) ein, ehe die Gäste die Zügel bis zur 40. Minute (31:17) wieder anzogen. Bis zum 22:37 zwei Minuten vor Ultimo sahen dann die Zuschauer eine ausgeglichene Auseinandersetzung, ehe Matteo Burgold und Jarno Bruchno per Doppelpack die Schlusspunkte zum 40:22- Endstand setzen konnten. „Weiterarbeiten und die sehr gute Leistung über einen längeren Zeitpunkt abrufen können“, blickte Thielicke kämpferisch voraus.

Biederitz: Bierdümpfl, Danisch – Burgold (5), Laabs (9), Bienas, Wägener, Bartz (7), Kalsdorf (2), Reim (5), Faber (2), Hesse, Lehr (1/1), Bruchno (7), Stielke (2)

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TSV Niederndodeleben vs SV Eiche 05 Biederitz

Zahlreiche Defizite führen zu Niederlage

Eine 18:22 (8:12)- Niederlage kassierte die weibliche A- Jugend des SV Eiche 05 Biederitz in der Oberliga zum Saisonstart beim TSV Niederndodeleben. „Hier etwas mitzunehmen war durchaus im Bereich des Machbaren. Leider sind uns gerade gegen Ende der ersten Hälfte zu viele schwerwiegende Stockfehler unterlaufen“, beschrieb die Biederitzer Trainerin Sandra Schmidt den Knackpunkt der Begegnung. Nach 24 Minuten lagen die Gäste zwar mit 6:9 im Hintertreffen, waren aber durchaus noch in Schlagdistanz. Unkonzentriertheiten im eigenen Spielaufbau hatten dann wiederholt technische Fehler zur Folge, die die TSV- Mädels, die zehn nicht immer glasklare Strafwürfe zugesprochen bekamen, noch vor dem Seitenwechsel zur Viertoreführung nutzen konnten. Der Start in die zweiten dreißig Minuten verlief dann vielversprechend, konnten doch die elffache Torschützin Jessica Urban und Tessa Grotsch zum 12:10 verkürzen. Diese Annäherung war auch noch bei den Zwischenständen von 15:13 (39.) und 18:16 (48.) gegeben, doch die Kräfte schwanden bei den Gästen zusehens. „Natürlich wird das dann mit unserem kleinen Kader enorm schwer, da wir ja durchweg hinterher gelaufen sind“, nahm Schmidt ihre Schützlinge, die in Sachen Moral keine Wünsche offen ließen, in Schutz. Nun gilt es im Trainingsalltag an den aufgedeckten Defiziten zu arbeiten, um vielleicht schon im Heimspiel gegen den TSV Wefensleben als Sieger vom Feld zu gehen.

Biederitz: Kruse, Jung – Urban (11/2), Wotjak, Warnecke (1), Keitz, Schulze, Böhme (2), Grotsch (2), Niemann (2)

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SV Blau- Rot Coswig vs HSG Ehle

Am Ende auch eine Frage der Kraft
Die mJA der HSG Ehle reiste mit nur neun Spielern zur schweren Auswärtsaufgabe in Coswig, das Team war dadurch besonders im Rückraum bei der Kräfteverteilung eingeschränkt. „Aber es ist nicht wichtig, wer fehlt, sondern wer dabei ist“ und so schwor das Trainerteam Steinweg/Göhring die Jungs entsprechend ein.
Erwartungsgemäß brannten die Coswiger Youngster, waren griffig in der Abwehr und hatten eine lautstarke Unterstützung von den Rängen. Es wurde das erwartete Duell auf Augenhöhe, in dem der Gastgeber regelmäßig vorlegte und die HSG ebenso regelmäßig ausgleichen konnte (4:4 in der achten Minute, 8:8 in der 13. und 10:10 in der 18.). Nach 23 Minuten konnte sich Coswig erstmals einen Drei- Tore- Vorsprung erarbeiten, mit 19:17 ging es wenig später in die Halbzeitpause. Nach dieser erwischte die HSG den besseren Start und konnte in der 34. Minute wieder auf Unentschieden (21:21) stellen. Bis in die Schlussphase konnte sich kein Team entscheidend absetzen, daran hatten auch die beiden Torhüter mit ihren starken Paraden maßgeblichen Anteil.
Timo Leine konnte in der 47. Minute die Gäste dann erstmals in Führung bringen (26:27) und das Momentum schien aufseiten der Jungs der HSG. Aber die Gastgeber steckten nicht auf und die Stimmung in der Halle kochte. Gut herausgespielte , klare Torchancen ließ die HSG ungenutzt und ein 2:0- Lauf für die Gastgeber zum 34:32 brachte die HSG wieder in Rückstand.
In der 59. Minute blieb dann allerdings ein Siebenmeter durch die Gäste ungenutzt und Timo Leine gelang in der Schlussminute nur noch der 34:33- Anschlusstreffer. „Es war ein schönes, temporeiches, spannendes und gleichzeitig umkämpftes Spiel mit insgesamt 14 Zeitstrafen. Heute haben Kleinigkeiten entschieden, am Ende war es sicherlich auch eine Kradtfrage und der kühle Kopf beim Abschluss war entscheidend. Hier lassen wir leider zu viele gut herausgespielte Torchancen ungenutzt und können deshalb keine Punkte mitnehmen“, analysierte Co- Trainer Ramon Göhring. Am heutigen Sonnabend folgt um 13 Uhr das Heimdebüt der mJA in der Gommeraner Eintracht- Sporthalle. „Mit dem USV Halle erwartet uns sicherlich ein ähnlich starker Gegner und wir hoffen auf lautstarke Unterstützung von den Rängen“, blickte Göhring voraus.
HSG Ehle: Graßhoff (1), Göhring (6), Kalsdorf (1), Ribbert (3), Hartmann (2), Gröbe (1), Leine (8.), Schuster, Janke (11/5)
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TSV Niederndodeleben vs SV Eiche 05 Biederitz

Aus „Umklammerung“ befreit – 27:16

Die weibliche E- Jugend des SV Eiche 05 Biederitz siegte nun auch im Punktspiel beim TSV Niederndodeleben, nachdem bereits vor zwei Wochen das dortige Turnier erfolgreich gestaltet werden konnte. „Wir waren uns schon unserer Favoritenrolle bewusst und haben diese heute dann bestätigen können“, zeigte sich der Biederitzer Trainer Alexander Jantz mit dem Auftritt seiner Schützlinge in der Wartberghalle zufrieden. Der Grundstein für den späteren klaren 27:16 (17:5)- Erfolg legten die Gäste in den ersten zwanzig Minuten, nachdem eine Startschwierigkeiten überwunden werden konnten. „Uns fehlte wiederholt die Bewegung, ohne die wir uns nur schwer aus den Umklammerungen der Gastgeber lösen konnten“, monierte der SVE- Coach zur Halbzeit, in die die SVE- Youngster allerings schon eine richtungsweisende 17:5- Führung nehmen konnten. Nach dem Seitenwechsel stellte die Gästebank ein wenig auf den jüngeren Jahrgang um, so dass der TSV- Nachwuchs die logischen Abstimmungsschwierigkeiten zur Resultatskosmetik nutzen konnte. Nach dem 10:17 der Gastgeber kehrte dann aber der Biederitzer Nachwuchs in die Erfolgsspur zurück und legte mit einem 7:0- Lauf zum 24:10 nach. So ging schließlich der 27:16- Erfolg für die überzeugenden Gäste auch von der Höhe her völlig in Ordnung.

Biederitz: Jantz (1), Rabe – Gericke (3), Eilert (7), Schmidt, M. Milling, F. Milling, Grundel- Kawano, Altmann, Spring (1), Boos (3/1), Haeßler, Krüger (12)

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SV Oebisfelde 1895 vs SV Eiche 05 Biederitz

Trotz Niederlage herrscht Optimismus

Für die weibliche C- Jugend des SV Eiche 05 Biederitz gab es in der Bezirksoberliga Nord nach der abgebrochenen Auftaktpartie gegen den Möckeraner TV im ersten Auswärtsspiel eine 24:31 (14:14)- Niederlage beim SV Oebisfelde, die trotz des negativen Ausganges auch viele positive Aspekte beinhaltete. „Die Niederlage fällt zu hoch aus, ist aber verdient. Es hat schon viel geklappt, anderes müssen wir noch angehen“, meinte der Biederitzer Trainer Stephan Holzgräbe nach der Begegnung, in der er neben der kurzfristigen Absage von Johanna Poppeck (krank) nach 32 Minuten auch auf Fanny Taube nach dritter Zeitstrafe verzichten musste. Bis zum Seitenwechsel hielten die Gäste beim Stand von 14:14 die Partie offen, ehe dem 18:18 (31.) ein 6:2- Lauf der Allerstädter zum 24:20 nach vierzig Minuten folgte. Diese richtungsweisende Phase verkrafteten die SVE- Mädels nur schwer, auch weil etwa zwanzig gute Möglichkeiten nicht im gegnerischen Gehäuse untergebracht werden konnten. Auch die Abwehr wirkte im weiteren Verlauf längst nicht mehr so stabil und Torhüterin Lara Holzgräbe stand wiederholt auf verlorenem (alleinigen) Posten. Am Ende setzte sich der SVO- Nachwuchs mit 31:24 gegen einen kämpferisch starken Widersacher aus Biederitz durch, der mit der dargebotenen Moral in den kommenden Partien auch Zählbares einfahren dürfte.

Biederitz: Holzgräbe – Walde, Schumann (3), Burgold (2), Theuerkauf (4), Thielicke (1), Boos (1), Schiller (1), Werner, Taube (1), Rose (11/1)

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TSV Wefensleben vs SV Eiche 05 Biederitz

Noch vor der Pause Anschluss verloren

Die männliche D- Jugend des SV Eiche 05 Biederitz musste sich zum Saisonauftakt beim TSV Wefensleben mit 28:36 (12:16) geschlagen geben. Dabei wussten die Biederitzer über weite Strecken des ersten Spielabschnittes durchaus zu überzeugen und konnten gelungene Angriffe in Zahlbares umwandeln. So blieben die Gäste nach einer schnellen 3:1- Führung bis zum 10:11 nach 18 Minuten dran, mussten dann aber noch vor dem Gang in die Kabinen nicht unerheblich zum 12:16 abreißen lassen. „Da hatten wir dann doch einige technische Fehler und einfache unnötige Ballverluste zu viel drin“, bemängelte der Biederitzer Trainer Steffen Plater nach der Partie, welche durch die Schiedsrichter eine sehr konsequente und richtige Bestrafung der entstandenen Regelfehler erfuhr. Nach dem Wiederbeginn kämpften sich die Biederitzer dann noch einmal auf drei Treffer (16:19, 25. und 18:21, 28.) heran, konnten aber der Partie keine Wendung mehr verleihen. „Unsere Fehler und deren konsequente Ahndung haben uns heute den Zahn gezogen. In Sachen Kampf kann ich meiner Truppe allerdings keinen Vorwurf machen, aber wir waren halt heute wirklich nicht die bessere Mannschaft“, analysierte Plater auf der Rückfahrt fair und kritisch zugleich.

Biederitz: T. Hauenschild (1), Griesau (1) – L. Hauenschild (9), Wohlers, Poppeck (6), Feig (2), John, Fahrenkampf (2), Plater (7/2), Firit

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HSV Haldensleben vs SV Eiche 05 Biederitz

Ein teurer 28:23- Auftakterfolg in Haldensleben
Die Oberligahandballer des SV Eiche 05 Biederitz haben zum Auftakt beim runderneuerten HSV Haldensleben mit 28:23 (11:7) gewonnen, diesen allerdings sehr teuer erkauft. Rückraumspieler Bennet Daßler steuerte allein elf Treffer zum verdienten Sieg bei.
Die Freude im Biederitzer Lager fiel trotz des zumeist überzeugend herausgespielten Erfolges sehr zurückhaltend aus, denn unmittelbar nach der Schlusssirene befanden sich sowohl Außen Marius Hammecke als auch Rückraumspieler Emile Simon bereits auf dem Weg ins Krankenhaus. Beide Akteure hatten sich im Laufe des zweiten Spielabschnittes bei gelaufenen Konterangriffen am Fuß (Hammecke) bzw. am Knie (Simon) verletzt. „Die Verletzungsmisere ist schon zum kotzen“, meinte der Biederitzer Co- Trainer Andre Freistedt am Sonntagvormittag, wobei er zu diesem Zeitpunkt noch keine genaueren Diagnosen zur Hand hatte.
Die Anfangsviertelstunde in der Haldensleber Ohrelandhalle verlief indes sehr ausgeglichen, mussten sich doch die Gäste nach der radikalen Umstrukturierung beim Gastgeber erst einmal auf diesen einstellen. „Da stand uns eine ganz andere Truppe als zuletzt gegenüber. Wir haben uns dann aber freigeschwommen, obwohl wir gerade in der Vorwärtsbewegung längst nicht fehlerfrei unterwegs waren“, beschrieb der Biederitzer Trainer Peter Pysall die Phase nach dem 6:6 (17.), als die Gäste sich nach einer 8:6- Führung (20.) auch nicht von einer Auszeit stoppen ließen und durch Kreisläufer Jason Thielicke und Bennet Daßler zum 10:6 (27.) nachlegen konnten. Einige unsaubere Pässe bei versuchten zweite oder dritte Welleangriffen verhinderten eine durchaus noch höhere Führung der Gäste, die allerdings nach eigener grüner Karte durch den treffsicheren Daßler den 11:7- Pausenstand erzielen konnten.
Nach dem Seitenwechsel behaupteten die Biederitzer dann mehr oder weniger problemlos ihr Polster, auch wenn dies bis zur 47. Minute (15:20) noch einmal ein kleines Einschmelzen verkraften musste. Hauptgrund für den insgesamt sehr souveränen Auftritt war in erster Linie eine gut organisierte Deckung mit den zwei guten Torhütern Joey Chandler Witte und Gustav Nafe dahinter, sowie eine solide Angriffsleistung, die auch über die Kreisposition oft zum Erfolg führte. Der fälligen Auszeit der Biederitzer Bank folgten schließlich die Treffer von Bennet Daßler (Strafwurf) und Emile Simon zum beruhigenden 22:15 nach 48 Minuten, ehe die Gastgeber in den Schlussminuten zumindest ein wenig Ergebniskosmetik zum 23:28- Endstand betreiben konnten.
„Kompliment an die Truppe, die das erste Punktspiel souverän gemeistert hat, obwohl wir die ein oder andere unangenehme Situation schlucken mussten. Wir haben viel umgesetzt und wollten unter 25 Gegentoren bleiben“, bilanzierte Pysall zufrieden und fasste dies treffend zusammen: „Es war nur etwas Sand im Getriebe und deutlich mehr Öl“, hatte der Trainerfuchs dann doch noch ein kurzes Lächeln auf den Lippen.
Haldensleben: Weingart, Pfeiffer – Buchwald, Blume (3/2), Kruse (4), Bierhals, Steinbrecher (2), Köcke (3), Körtge (4), Beck (1), Käselau (3/2), Weinert, J. Weber (1), Schenk (1), P. Weber (1), Jolk
Biederitz: Witte, Nafe – Simon (1), Thielicke (5), Daßler (11/5), Hesse (2), Steinweg (3), Schneider (1), Hammecke, Beres, Eix, Kinast (5)
Verspäteter Saisonstart in Haldensleben
Der Handball- Oberligist SV Eiche 05 Biederitz startet am Sonnabend um 19 Uhr mit Verspätung in die neue Spielzeit. Während die Biederitzer auf einen ruhigen Sommer zurückblicken können, sieht dies beim anstehenden ersten Kontrahenten komplett anders aus.
Genau 119 Tage ist es her, dass die letzte Spielzeit mit dem Duell des HSV Haldensleben gegen den SV Eiche 05 Biederitz (27:25) abgeschlossen wurde. Diese 119 Tage hätten dann jedoch auf beiden Seiten unterschiedlicher kaum verlaufen können. Während bei den Biederitzern personell eher wenige Änderungen vollzogen wurden, traten diese an der Ohre gerade gegen Ende der Vorbereitung in geballter und kaum gewünschter Form auf. Nach zahlreichen zunächst nicht kompensierten Abgängen sah auch das Trainergespann Enrico Sonntag/Markus Splitt keine Perspektive mit einem inzwischen sehr abgespeckten Kader mehr und ließ sich auf eigenen Wunsch von den Aufgaben entbinden. Um den Standort Haldensleben als Oberligist aufrechtzuerhalten, entschied man sich beim HSV, die Verbandsligavertretung unter der Regie von Fabian Damerau nach oben zu ziehen. Mit den im Anschluss getätigten Neuzugängen Tommy Hintze, Timo Motzko und Nils Oraschewski sowie dem verbliebenen Akteuren aus der Vorsaison schrammten die Haldensleber dann am letzten Sonnabend denkbar knapp mit 27:28 gegen den HV Wernigerode an einem Punktgewinn vorbei.
„Allein dieses Resultat zeigt, dass es trotz der Umstände in Haldensleben kein Selbstläufer werden wird. Keine Frage, wir wollen unseren Auftakt schon siegreich gestalten“, warnt der Biederitzer Co- Trainer Andre Freistedt eindringlich vor dem nunmehr eher unbekannten Gegner. Bei den Biederitzern mussten in der Sommerpause die zwei Abgänge Jonas Maffert (Concordia Delitzsch) und Julius Warnecke (HC Elbflorenz Dresden/Zweitspielrecht in Biederitz) kompensiert werden. Mit Jannis Richter (SC Magdeburg/A- Jugend) wechselte lediglich ein Akteur an die Ehle und verstärkt dort die Kreisposition. Im Hinblick auf das Gastspiel in der Ohrelandhalle stehen Lukas Stähr (nach Kreuzband- OP im Juli), Robin Urban (dienstlich) und Torhüter Max Wetzel (privat) nicht zur Verfügung. Für das Tor wird Gustav Nafe aus der Reserve mitfahren, während man in den Biederitzer Reihen hofft, dass das Sprunggelenk von Max Held nach langer Ausfallzeit den ersten wirklichen Härtetest übersteht.
Einen ersten richtungsweisenden Blick auf die neue Spielzeit im „verflixten zweiten Jahr“ hatte der Biederitzer Trainer Peter Pysall, der die Aufsteiger aus Stassfurt II und Irxleben als sehr routiniert und eingespielt beschreibt, bereits in den Sommermonaten parat. „Natürlich kennen wir die Gegnerschaft nun ein Stück besser – sie uns ja aber auch. Die Spielzeit wird definitiv kein Selbstläufer.“ Zumindest die erste Aussage hat beim Auftakt am Sonnabendabend in Haldensleben dann aber noch kein Bestand…
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SV Chemie Genthin e. V. vs SV Eiche 05 Biederitz II

Alternativen nutzen ihre Chance

Die männliche E- Jugend II des SV Eiche 05 Biederitz hat auch das Gastspiel beim SV Chemie Genthin klar zu ihren Gunsten entscheiden können. Nach einem 19:0 zur Halbzeit setzten sich die Biederitzer schließlich hochverdient mit 45:1 durch. „Wir konnten heute vielen Spielern reichlich Einsatzzeit geben, die sonst weniger zum Zug kommen. Sie haben alle ihre Chance genutzt, so dass sich heute auch die Tore besser verteilen konnten“, meinte der Biederitzer Trainer Marco Schmidt, der auch lobende Worte für den jüngeren zumeist weiblichen Jahrgang der Gastgeber fand. „Für sie war es schon sehr schwer, denn sie haben praktisch in dieser Serie Neuland betreten, während unsere Akteure doch schon etwas länger mit dem runden Leder unterwegs sind“, befand Schmidt, der nun aber bei den kommenden Aufgaben mit Teams auf Augenhöhe rechnet, weiter, denn einen wirklichen Leistungsstand konnte man nach den bisherigen drei Kantersiegen nicht wirklich ableiten.

Genthin: Weber, Mangelsdorf, Thunack, Spirius, Wöhe, Wuttke, stein, Pi. Paschel, Simonyan (1/1), Pa. Paschel, Bayer

Biederitz II: Speck, Weise, Staevie (11), Teikowski, Detzner (2), Münder (7), Kemmner (6), Swoboda (8/1), Sroke (4), Meyer (3/1), Fromm (4/1)

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