Saison: 25/26

BSV 93 Magdeburg vs SV Eiche 05 Biederitz

Trotz Chancenwucher mit 25:23 beim BSV

Die weibliche D- Jugend des SV Eiche 05 Biederitz konnte nach ihrem deutlichen Auftakterfolg mit einem 25:23 (12:12) beim BSV 93 Magdeburg nachlegen. Dabei verlief der erste Spielabschnitt sehr ausgeglichen, wobei beide Vertretungen wiederholt die Führung inne hatten. Während die Biederitzer Trainerin Charlott Rosenau das Umsetzen vieler Trainingsinhalte ausdrücklich lobte, blieb ihr beim Blick auf die Chancenverwertung wiederholt die Luft weg. „Das war eine einzige Katastrophe. Damit haben wir uns das Leben selbst schwer gemacht“, befand Rosenau, die mit ihrer Mannschaft im zweiten Abschnitt zunächst einmal einem Rückstand hinterher laufen musste. Nach dem 16:16 der sehr starken Romy Tschirschwitz (16 Tore) nach 26 Minuten rissen die Gäste dann aber die Partie an sich und gaben die wenig später erzielte Führung nicht mehr ab. Die Olvenstedterinnen ließen sich aber auch in der finalen Phase nie abschütteln und waren beim 19:20 (32.) und 22:23 (38.) in Schlagdistanz, ehe wiederum Tschirschwitz per Doppelschlag zum 25:22 die Vorentscheidung erzielen konnte. Schlussendlich stand dann ein 25:23- Erfolg zu Buche, der aufgrund des ständig zu sehenden Willens nicht unverdient daher kam.

Biederitz: Lindeke – Hauenschild (7), Brockhausen, Falkenberg (2), Tschirschwitz (13), Wiehe, Grotsch, Genth (3), Grunert

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HC Aschersleben vs HSG Ehle II

Formtief überstanden – Sieg beim HCA

Fast die gleiche Mannschaft, bis auf die Torhüter Leon Erkenberg und Jason Steven Becker, spielte zudem als männliche A- Jugend II einen Tag später noch einmal in der Bezirksoberliga. Das „perfekte Wochenende“, so Bußmann, wurde dabei mit einem 36:30 (18:15)- Sieg beim HC Aschersleben abgerundet. „Bis zur Halbzeit spielen wir super Handball, aber danach kommt es zum Bruch. Wir werden fahrlässig und geben einen eigentlich souveränen Vorsprung Mitte der zweiten Halbzeit sogar ganz ab“, beobachtete der HSG- Trainer. „Aber großen Respekt an die Mannschaft, die das Spiel dann wieder an sich gerissen hat. Es war ein Spiel mit vielen Wellen hin und her – die größte zum Glück zu unseren Gunsten“, lachte Bußmann nach Abpfiff. „Wir haben sie dann wieder zu Fehlern gezwungen und auch ihre 5:1- Abwehr gut bespielt.“

HSG Ehle II: Erkenberg, Becker – Mewes (4), Theuerkauf (3), Bittner (3), Paech (1), Sens (1), Plambeck (4), Hoffmann (5), L. Kloth (6), Bodenstedt (2), Stallmann (7/3)

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SV Eiche 05 Biederitz vs TuS 1860 Magdeburg-Neustadt

Not- Keeper läuft zur Hochform auf

Der Biederitzer Verantwortliche der männlichen E- Jugend Mario Genth hatte vor dem zweiten Heimspiel der Saison das große Problem, die Torhüterposition zu bekleiden, da alle drei etatmäßigen Schlussmänner nicht zur Verfügung standen. So nahm sich Paul Rypa der Aufgabe an und avancierte in den vierzig Minuten gegen den TuS Magdeburg zu einem gewichtigen Faktor. „Er hat ganz stark gehalten und neben dem 16fachen Torschützen Tristan Walther schon noch ein wenig herausgeragt“, meinte Genth nach dem souveränen 29:16 (18:6)- Heimerfolg gegen die Neustädter. Gerade in den ersten zwanzig Minuten legte der SVE- Nachwuchs den Grundstein für den späteren Erfolg. Walther riss in lobenswerter Manier das Zepter an sich und glänzte neben eigenen Abschlüssen auch mit dem nötigen Auge für die Nebenleute. In der Schlussphase der Begegnung lief dann bei den Biederitzern durchweg der jüngere 2017er Jahrgang auf und machte seine Sache ebenfalls ordentlich. Nach den zwei Auftaktniederlagen tat nun den SVE- Youngstern der klare Heimerfolg sehr gut und macht durchaus Hoffnung für die weiteren Aufgaben.

Biederitz: Rypa – Walther (16/1), Jantz (1), Wolff, Wassermann, Herbst (2), Bachmann (3), Gille, Ohle (1), Pawlik (6)

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Güsener HC vs SV Eiche 05 Biederitz II

GHC siegt im Derby gegen SVE- Nachwuchs

Der Güsener HC hat mit seiner männlichen E- Jugend das Derby gegen die zweite Vertretung des SV Eiche 05 Biederitz mit 26:19 (10:7) gewonnen. Dabei hatten die Gäste mit einem 4:0 zwar einen vielversprechenden Start, mussten dann aber recht schnell ihrer körperlichen Unterlegenheit Tribut zollen. „Da sieht man dann das eine Jahr Unterschied ganz gewaltig“, meinte der Biederitzer Trainer Marco Schmidt und spielte damit in erster Linie auf die Güsener Hauptprotagonisten Alfred Rumschüssel und Arthur Neuhäuser an, die sich allein für zwanzig der insgesamt 26 Treffer der Gastgeber verantwortlich zeigten. Der GHC- Nachwuchs glich in der Folge schnell aus und warf bis zur Halbzeit eine verdiente 10:7- Führung heraus. Nach dem Seitenwechsel kämpften die Gäste von der Ehle sehr lobenswert, konnten aber ihre körperliche Unterlegenheit logischerweise nicht damit ausgleichen. So behaupteten die Gastgeber beim 14:10 (25.) und 19:14 (31.) ihr Torpolster und gewannen schließlich auch in der Höhe verdient mit 26:19. „Da muss man schon ehrlich sein. Hier war heute wohl auch nicht machbar“, fand Schmidt trotz der Niederlage viele lobende Worte für seine zumeist ein Jahr jüngeren Youngster.

Güsen: Witte, Weiß, Neuhäuser (8/2), Ernst (1), Reichel (1), Bolle, Barfuß, Rumschüssel (12/1), Stellmacher, Richter (1), Hennig (3)

Biederitz II: Speck, Sroke (4), Staevie, Fromm, Weise, Kiwitt, Merker, Detzner, Teikowski, Kemmner (1), Swoboda (8), Münder (3/1), Meyer (3)

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SV Eiche 05 Biederitz vs BSV 93 Magdeburg

Nach zähem Start ein 23:19- Erfolg

Die weibliche E- Jugend des SV Eiche 05 Biederitz konnte sich in einem sehr ansehnlichen Spiel gegen den BSV 93 Magdeburg nach einer 9:5- Halbzeitführung schließlich mit 23:19 durchsetzen. Nach etwas zäher Startphase, die SVE- Youngster führten nach 16 Minuten mit 5:4, legten die Gastgeber noch vor dem Seitenwechsel entscheidend zu und setzten sich auf 9:5 ab. Hauptgrund dafür war die nötige Tempoverschärfung, welche über weite Strecken des ersten Spielabschnittes ein wenig auf der Strecke geblieben war. In den zweiten zwanzig Minuten behaupteten die Biederitzer, bei denen Greta Krüger mit 16 Toren herausragte, sehr souverän das Torpolster (13:7 und 19:11), agierten allerdings bei zahlreichen Ballgewinnen zu hektisch. „Ein insgesamt dennoch sehr ordentlicher Auftritt von uns, bei dem viele Vorhaben umgesetzt werden konnten. In der Entscheidungsfindung waren wir ab und an ein wenig zögerlich unterwegs“, lobte der Biederitzer Trainer Alexander Jantz dennoch nach der Begegnung. Nach vierzig Minuten setzten sich schließlich die Biederitzer mit 23:19 durch und grüßen nach zwei Siegen von der Tabellenspitze.

Biederitz: Rabe, Jantz (1) – Gericke (4), M. Milling, F. Milling, Grundel- Kawano, Altmann, Spring (2), Gehrke, Haeßler, Krüger (16), Baumgartl

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SV Eiche 05 Biederitz vs SV Irxleben 1919 e.V.

1.Männer – 28:22- Arbeitssieg gegen Irxleben
Der Handball- Oberligist SV Eiche 05 Biederitz hat seinen Saisonauftakt mit einem souveränen 28:22 (13:10)- Heimerfolg gegen den SV Irxleben veredeln können. Rückraumspieler Bennet Daßler steuerte elf Treffer beim erfolgreichen Heimdebüt bei.
Die Gastgeber starteten mit einem 4:0 nach sieben Minuten wunschgemäß und waren auch beim 7:4 (12.) und 9:6 (16.) voll im Soll. Dann sahen die Zuschauer jedoch von ihrer Mannschaft wiederholt unkonzentrierte Abschlüsse und einfache Fehler, die die Gäste zum 9:8- Anschluss nach zwanzig Minuten nutzen konnten. „Wir haben uns nicht nur da zu sehr dem Gegner angepasst. Vor allem unser angestrebtes Tempospiel blieb dadurch auf der Strecke und in der Deckung führten einfache Fehler zu eben so leichten Gegentoren“, mahnte der Biederitzer Trainer Peter Pysall, der zudem mit ansehen musste, wie seine Schützlinge mehrmals bei der Entscheidungsfindung gerade in Sachen Chancenverwertung falsch lagen. Nachdem beide Trainerbänke die Möglichkeit der grünen Karte genutzt hatten, blieben die Irxleber bis zum 11:10 dran, ehe Bennet Daßler per Doppelschlag den 13:10- Pausenstand festzurren konnte.
Den Wiederbeginn nutzten dann Jason Thielicke und Felix Eix zum 15:10, ehe der SVI nach dem 16:11 wiederum zur Auszeit bat. Diese war zunächst von Erfolg gekrönt, da Connor Kriesch (Strafwurf) und Lennox Heinecke ihre Farben auf drei Treffer zum 16:13 heranführen konnten. Der anschließende Redebedarf der Biederitzer Bank führte in der Folge zumindest dafür, dass die Gastgeber trotz ihrer zahlreichen Nachlässigkeiten keinen weiteren Verlust ihres Vorsprunges erfahren mussten. So legten Bennet daßler und Robin Urban nach dem 19:17 (46.) zum 21:17 nach, ehe das Polster beim 24:20 (54.) und 25:21 (55.) dann sogar auf vier Treffer angewachsen war. Während auf dem Feld auf Seiten der Hausherren oftmals der Schludrian unterwegs war, sah es zwischen den Pfosten eher stabil und zuverlässig aus. Nachdem Joey Chandler Witte knapp 50 Minuten eine gute Figur abgab, konnte auch der final eingesetzte Max Wetzel noch einige Bigpoints einsammeln. So nutzten die Biederitzer die Schlussphase auch in Überzahl agierend noch zur höheren Führung, obwohl längst nicht alle guten Möglichkeiten ihr angestrebtes Ziel fanden.
Nach dem 25:22, einem vergebenen Strafwurf der Biederitzer sowie der letzten Auszeit der Gäste, legten schließlich Jason Thielicke, Robin Urban und Bennet Daßler zum 28:22- Endstand nach. „Ein jederzeit verdienter Sieg, bei dem wir aber offenbart haben, dass in Sachen Spielaufbau, im Speziellen Inszenesetzen des Kreises noch deutlich Luft nach oben ist. Mit unseren Nachlässigkeiten haben wir heute den Gegner wiederholt in die Begegnung zurückgeholt“, kritisierte Pysall trotz des zweiten Saisonerfolges nach der Schlusssirene.
Biederitz: Witte, Wetzel – Urban (3), Thielicke (2), Daßler (11/1), Kinast, Hesse (2), Richter (1), Held (3/2), Steinweg (3), Schneider, Wohl (1), Beres (1), Eix (1)
Irxleben: Lengefeld, Strauß (1) – Walter, Schardt (3), Heinecke (1), Albrecht, Fritzke (2), Kriesch (9/6), Feller, Orolowski, Krause (2/1), Wohlfromm (1), Hofmann (2), Rips (1)
Zeitstrafen: Eiche 4, Irxleben 3
Siebenmeter: Eiche 7/3, Irxleben 8/7
SVI kommt: SV Eiche 05 trifft auf Dauerrivalen
Nach einjähriger „Auszeit“ treffen die Oberligahandballer des SV Eiche 05 Biederitz wieder auf den SV Irxleben. Der Dauerrivale realisierte nur eine Saison nach den Ehlehandballern den Aufstieg in Sachsen- Anhalts höchster Spielklasse und bittet nun am Sonnabend um 17:30 Uhr in der Ehlehalle zum Duell.
Der Auftakt verlief für die Biederitzer am letzten Wochenende zumindest von den reinen Zahlen her beim Gastspiel in Haldensleben positiv. Dass der jederzeit verdiente 28:23- Erfolg allerdings mit zwei schweren Verletzungen einher ging, dürfte bei den Biederitzern noch lange in negativer Erinnerung bleiben, denn allein schon der Kreuzbandriss von Emile Simon (er wird in Kürze in Magdeburg operiert) wiegt sehr schwer. Beim zweiten Patienten Marius Hammecke steht der MRT- Termin aufgrund seines dicken Fußes noch aus, doch eine längere Auszeit dürfte auch hier unumgänglich sein. „Wir müssen und wir werden die Beiden kompensieren. Aktuell steht der Kader auf vielen Füßen und wir hoffen, dass in den kommenden Spielen nicht weitere Hiobsbotschaften über uns hereinbrechen“, meinte der Biederitzer Co- Trainer Andre Freistedt, der aber zumindest in der Trainingswoche auch auf den erkrankten Kreisläufer Jason Thielicke verzichten musste.
Ansonsten wird das Aufgebot gegen den ewigen Rivalen aus Irxleben nahezu unverändert daherkommen, so dass das Unterfangen Heimsieg mit reichlich Selbstvertrauen angegangen werden kann. „Die Truppe ist uns eigentlich bekannt. Bis auf Connor Kriesch dürfte es das Team sein, was uns bereits in der Verbandsliga gegenübergestanden ist“, weiß Freistedt, der Kriesch mit bereits 16 Toren in zwei Begegnungen als große Unbekannte ausgemacht hat. Der Halblinke platzierte sich zudem in der abgelaufenen Spielzeit beim Aufsteiger mit 174 Treffer immerhin auf Rang drei der Torschützenliste.
Die nicht so weiten Blicke in den Rückspiegel verheißen jedoch für den jeweiligen Gastgeber nichts Gutes. Sowohl in der Saison 2022/23 als auch in der Spielzeit 2023/24 konnte in der Verbandsliga keine Heimmannschaft den Sieg über die Ziellinie bringen. Während die Biederitzer jeweils früh in der Serie ihre Partien daheim abgeben mussten (26:27 und 22:27), gelang in den Rückrunden in der Wildparkhalle postwendend die Revanche (27:23 und 27:24).
„Wir blicken aber nach vorn. Unsere Vorgabe wird wieder sein, unter 25 Gegentreffer zu bleiben. Gelingt dies, ist bei einer normalen Angriffsform ein Sieg im Bereich des Machbaren“, weiß der Biederitzer Trainer Peter Pysall, der seine Truppe nach dem Starterfolg in der Ohrelandhalle lobte. „So ein Doppelpunktgewinn zum Beginn tut gut und war auch für die anstehenden Aufgaben wichtig“, weiß Pysall und ist nun mit seinem Kader auch in Sachen Training wieder eine (vielleicht) gewinnbringende Trainingswoche weiter.
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SV Eiche 05 Biederitz vs FSV 1895 Magdeburg

Kollektiver Blackout bringt erste Niederlage
Die Frauen des SV Eiche 05 Biederitz haben ihr Heimspiel gegen den FSV 1895 Magdeburg nach einer 16:10- Halbzeitführung noch mit 23:26 verloren. Auch sieben Treffer von Rückraumspielerin Nina Bublitz änderten an der ersten Saisonniederlage nach einer enttäuschenden Vorstellung in Durchgang zwei nichts mehr.
Lange Gesichter bei den Frauen des SV Eiche 05 Biederitz nach dem Schlusspfiff gegen die Damen aus der Landeshauptstadt, die in den ersten dreißig Minuten noch völlig auf verlorenem Posten standen. „Dabei hat der FSV nach dem Wiederanpfiff sein eigenes Spiel nicht einmal verändert – wir unseres dagegen schon…“, fand der Biederitzer Trainer Yves Steinweg nach dem Schlusspfiff zunächst kaum Worte für den Auftritt seiner Mannschaft im zweiten Spielabschnitt, in dem der Gastgeber nie wirklich Ruhe, geschweige denn Struktur in das eigene Auftreten reinbekam.
In den ersten dreißig Minuten sahen die Zuschauer einen durchaus vielversprechenden Auftritt der SVE- Frauen, in denen sehr viel klappte, auch weil mit viel Konsequenz herangegangen wurde und der Ball der schnellste Mitspieler war. „Wir hatten den nötigen Zug zum Tor und die Deckung inklusive Torhüter bildeten eine Einheit“, hakte Steinweg den ersten Durchgang auch aufgrund des 16:10- Vorsprunges naturgemäß zufriedenstellend ab.
Ganz anders stellten sich die genannten Faktoren in Spielhälfte zwei dar, in die die Gastgeber wie ausgewechselt starteten. Viele technische Fehler ließen nicht nur das Polster schnell gen Null (17:17, 42. Minute) schmelzen, sondern auch den Gast mit sichtlich mehr Selbstbewusstsein auftreten. Dieser glich nach 49 Minuten auch den neuerlichen 18:20- Rückstand zum 20:20 aus und stellte nach dem 22:22 (52.) trotz vergebenen Strafwurf weniger später durch ihre beste Torschützin Alicia Reek (sechs Treffer) selbst auf Führung. Zwei Zeitstrafen sowie ein vergebener Siebenmeter waren dann die nachhaltige Einladung für die Gäste, die vorentscheidend durch einen Doppelpack von Leonie Herbst zum 25:22 einnetzen konnten. Angelina Bandeys 23:25 war dann ebenso nebensächlich wie der Treffer zum 23:26- Endstand von Hannah Antonia Assmuss in einer denkwürdigen und mit vielen Zeitstrafen behafteten Partie. „Ein mannschaftlicher Blackout unmittelbar nach dem Re- Start“, brachte es Steinweg auf den Punkt, hat aber bereits am 10. Oktober im Pokalwettbewerb die Möglichkeit, gegen den gleichen Kontrahenten in dessen Halle Wiedergutmachung zu betreiben.
Biederitz: Grunert, Hoppe – Dettmer, Rosenau, Bublitz (7/4), Druskus (2), Urban (5), Wotjak (1), Schottstedt (1), Ribbert (4), Treffkorn, Bandey (3), Warnecke
Zunächst geht es nun um Punkte gegen den FSV
Nach einem spielfreien Wochenende greifen die Frauen des SV Eiche 05 Biederitz wieder in das Spielgeschehen ein. Am Sonnabend um 15:30 Uhr gastiert der FSV 1895 Magdeburg in der Ehlehalle und hat ganz anders als die Gastgeber einen negativen Saisonstart in den Knochen.
Die „Magdeburger Wochen“ nehmen für die Frauen des SV Eiche 05 Biederitz wieder Fahrt auf. Nach dem hochverdienten Startsieg gegen den HSV Magdeburg II wartet nun mit dem FSV 1895 das nächste Team aus der Landeshauptstadt und da das eigentlich folgende Gastspiel in Beetzendorf auf Wunsch der Immekather verlegt werden soll, findet das Duell Biederitz gegen Magdeburg am 5. Oktober beim TuS in Neustadt seine Fortsetzung. Die Krönung folgt dann schließlich am 10. Oktober, wenn die SVE- Frauen im HVSA- Pokal beim FSV 1895 Magdeburg antreten müssen.
Doch nun findet dieses Spiel erstmal in der Ehlehalle statt und da haben die Biederitzer beim 32:26 gegen die HSV- Reserve über weite Strecken überzeugen können. „Natürlich haben wir noch die ein oder andere Baustelle, aber für das erste Spiel war das absolut in Ordnung“, meinte der Biederitzer Trainer Yves Steinweg, der im Gegensatz zur Vorsaison auf einen deutlich größeren Kader zurückgreifen kann. Er ist aber auch davon überzeugt, dass der FSV ein ganz anderes Kaliber darstellen wird und somit seine Schützlinge weitaus mehr fordern dürfte.
Das dürfte nicht zuletzt auch deshalb eintreten, weil die Fermersleber ihren Saisonstart vor ebenfalls zwei Wochen nach einer eigenen 17:15- Führung elf Minuten vor der Schlusssirene noch mit 17:19 beim Stadtrivalen TuS in den Sand gesetzt haben.
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SV Eiche 05 Biederitz vs USV Halle

Angeschlagen zur 30:44- Heimniederlage

Die männliche C- Jugend des SV Eiche 05 Biederitz musste sich dem USV Halle nach einem 16:22- Pausenrückstand schlussendlich mit 30:44 geschlagen geben. Gerade im ersten Spielabschnitt waren die torhungrigen Gäste dem Biederitzer Nachwuchs in nahezu allen Belangen überlegen und gaben mit dem 22:16 die Richtung klar und überzeugend vor. „Es gehört aber auch zur Wahrheit, dass wir heute sehr viele verletzte bzw. angeschlagene Spieler an Bord hatten“, relativierte der Biederitzer Trainer Michael Thielicke die gewiss nicht unverdiente Niederlage. Die Vorgabe für die zweiten 25 Minuten war dann, erhobenen Hauptes die Partie zu Ende zu spielen. Dies gelang zumindest in Ansätzen, denn diese waren in vielen Bereichen zu erkennen. „Es muss unser Ziel sein, bei den nächsten Aufgaben die positiven Sachen erneut abzurufen und natürlich vorab die aufgezeigten Defizite in Angriff zu nehmen. Das Spiel heute hat eindrucksvoll gezeigt, wo wir stehen“, resümierte Thielicke nach dem Spielende. „Jetzt heißt es Mund abputzen, weiter arbeiten und die richtigen Schlüsse ziehen“, ist man sich im Biederitzer Kader, der sich für die anstehenden Aufgaben natürlich eine gesundheitliche Entspannung erhofft, einig.

Biederitz: Bierdümpfl, Danisch – Dammaß (1), Burgold (1), Laabs (7/3), Wontraba, Bienas, Bartz (5), Kalsdorf (3), Reim (5/1), Faber (3), Hesse (5), Lehr, Bruchno, Knörich

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HSG Ehle vs USV Halle

Kampf, Cleverness & Konsequenz

Die Tormaschinerie der männlichen A- Jugend 1 in der Oberliga lief unverändert auf Hochtouren. Der USV Halle konnte mit 34:31 (16:17) geschlagen werden. Bis zur 21. Minute war es ein Schlagabtausch auf Augenhöhe. Dann gelang den Jungs von der Ehle erstmals ein Zwei- Tore- Vorsprung , den die Gäste mit einem 3:0- Lauf konterten. In der zweiten Halbzeit warfen sich die Gastgeber einen Vorsprung heraus, den Halle zum 29:29 (54.) konterte. Die folgende Auszeit sorgte abermals für die richtige Reaktion. Mit dem 34:31 (58.) sorgte Robin Göhring für die endgültige Entscheidung. „Dass war Kampf, Cleverness und Konsequenz“, freute sich Yves Steinweg über den Erfolg. Lange Zeit zum Ausruhen bleibt nicht, denn bereits am Sonntag um 17 Uhr wartet der ungeschlagene Tabellenführer vom BSV 93 Magdeburg. „Ein Duell, welches schon seit einigen Jahren elektrisiert. In der abgelaufenen Spielzeit war der BSV in der Regionalliga unterwegs, hat dort nur einen Punkt abgegeben und wurde verdient Meister“, merkt Roman Göhring aus dem Trainerteam an.

HSG Ehle: Schuster, Becker – Steinweg (7), Graßhoff (1), Göhring (6), Kalsdorf, Ribbert (5), Hartmann, Gröbe (1), Leine (6), Janke (8/1)

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SV Eiche 05 Biederitz vs USV Halle

35:40 – Abwehr zu durchlässig

Die männliche D- Jugend des SV Eiche 05 Biederitz musste sich im Heimspiel dem USV Halle mit 35:40 (18:19) geschlagen geben. „Die heutige Angriffsleistung war nicht das wirkliche Problem, aber wir fangen vierzig Tore und haben insgesamt nur drei Torhüterparaden auf dem Protokoll“, fand der Biederitzer Co- Trainer Tim Rosenburg schnell die Hauptgründe gegen qualitativ sehr starke Gäste von der Saale. Die Gastgeber rannten zu Beginn schnell einem Rückstand hinterher, der jedoch beim 9:9 nach elf Minuten egalisiert werden konnte. Zwei weitere Zeigerumdrehungen später hatte jedoch der USV- Nachwuchs beim 14:10 die Nase wieder deutlich vorn und auch nach 16 Minuten betrug das Polster der Gäste beim 18:14 vier Treffer. Bis zur Pausensirene kämpften sich dann aber die Biederitzer wieder auf einen Treffer zum 18:19 heran und wahrten die Chance auf den ersten Punktgewinn. Der Re- Start kam dann als Blaupause daher, denn die Hallenser legten zum 24:20 vor, ehe die Biederitzer beim 23:24 (26.) bzw. 25:26 (28.) wieder Anschluss schaffen konnten. Das erneute Wegziehen des USV- Nachwuchses zum 29:25 nach einer halben Stunde war dann jedoch richtungsweisend, da auch der anschließende 29:34- Rückstand nicht mehr wettgemacht werden konnte. Schlussendlich siegten die Gäste nicht unverdient mit 40:35 und lassen damit die Biederitzer weiterhin auf Zählbares in der noch jungen Saison warten.

Biederitz: T. Hauenschild, Griesau – L. Hauenschild (7), B. Selega (5), Poppeck (6), Feig, John, Fahrenkampf (2), Plater (13/3), Firit, Mertz, I. Selega (2)

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