Saison: 25/26

HSG Wolfen 2000 e.V. vs HSG Ehle

Ausrutscher bringt erste Saisonpleite
Eine rutschige und akustisch mindestens eigentümliche Halle, dazu ein körperlich starker Gastgeber – im Trainerteam der Gäste war man sich im Vorfeld durchaus bewusst, dass in Wolfen eine unangenehme Aufgabe wartet. „Einigen der Jungs aber offenbar nicht. Alles, was sie eigentlich schon auf der Pfanne haben, war an diesem Tag nicht da. Teilweise wirken wir im Spiel regelrecht apathisch, schauen den Gegenspieler an, aber verlieren den Ball völlig aus dem Blick“, legte Stefan Bußmann aus dem Gespann mit Riklef Roehl den Finger in die Wunde. So verdeutlichten allein die 37 Gegentore, dass die Ehle-Youngster viel zu passiv verteidigten.
Von der Qualität einiger Würfe einmal abgesehen, lieferten sie dagegen offensiv gar nicht mal eine so schlechte Vorstellung ab, „aber wir hätten noch eine Halbzeit lang spielen können, es wäre dennoch nichts mehr gegangen. Das war ein rundherum gebrauchter Tag, an dem wir meilenweit von einem Erfolg weg waren“, bekannte der Coach. Umso ärgerlicher war die erste Saisonpleite des Spitzenreiters, da auch der punktgleiche HC Aschersleben parallel beim HC Burgenland erstmals Federn ließ (22:24). Die Chance, sich schon frühzeitig etwas abzusetzen, verpuffte also, soll nach der nun anstehenden fünfwöchigen Pause aber keine Rolle mehr spielen. „Dann wartet gegen Kühnau das nächste hammerschwere Spiel, in dem wir hoffentlich wieder ein anderes Gesicht zeigen.“
HSG Ehle: Schrank, J. Kloth – Theuerkauf (1), Bittner (6), Sens (1), Wittke, Plambeck (1), Hoffmann (9), L. Kloth, Bodenstedt (4), Stallmann (10/6)
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HG 85 Köthen vs SV Eiche 05 Biederitz

23:34 – „Körperlichkeit und Reife fehlen“

Die männliche D- Jugend des SV Eiche 05 Biederitz musste auch im vierten Saisonspiel viel Lehrgeld zahlen und unterlag bei der HG 85 Köthen mit 23:34 (10:17). „Es war fraglos ein Schritt in die richtige Richtung, aber es fehlt uns sichtlich an Körperlichkeit und Reife“, war sich das Biederitzer Verantwortlichen- Duo Tim Rosenburg/Gustav Nafe nach der Schlusssirene einig. Dabei hielten die Gäste in der Anfangsviertelstunde durchaus gut mit und waren beim zwischenzeitlichen 9:10 in Schlagdistanz. Dies änderte sich aber wenig später, da die Biederitzer der inzwischen offensiveren Deckungsarbeit der gastgebenen HG nur unzureichend etwas entgegenzusetzen hatten. So setzte sich der Köthener Nachwuchs noch vor dem Seitenwechsel entscheidend auf 17:10 ab und konnte so seine diversen Vorteile in der Vorwärts- und Rückwärtsbewegung auch auf die Anzeigetafel bringen. Im zweiten Spielabschnitt erzielten die Biederitzer dann wieder etwas mehr Gleichwertigkeit, obwohl inzwischen zahlreich durchgewechselt wurde. Offenkundig waren aber wiederum die Probleme des SVE- Nachwuchses gegen eine sehr offensive Abwehrarbeit der Gastgeber, die immer wieder zahlreiche einfache Ballverluste im Spielaufbau zu verzeichnen hatte. Am Ende mussten sich die nie aufsteckenden Biederitzer leistungsgerecht mit 23:34 geschlagen geben und mussten dabei einmal mehr erkennen, dass das erste Jahr in dieser Altersklasse auch der körperlichen Gründe wegen ein Lehrjahr werden dürfte.

Biederitz: Hauenschild (1), Griesau – B. Selega (2), Wohlers, Poppeck (4), Feig (2), Fahrenkampf, Plater (12/3), Firit, Mertz, I. Selega (2)

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SpG HBC WB/Zahna vs SV Eiche 05 Biederitz

Am Ende auch ein glücklicher Erfolg

Die männliche C- Jugend des SV Eiche 05 Biederitz hat bei HBC Wittenberg/Zahna am Ende das glücklichere Ende für sich und setzte sich nach einer 19:15- Pausenführung schließlich hauchdünn mit 29:28 durch. „Hintenraus muss man von einem glücklichen Ausgang sprechen. Der Gastgeber brachte sich minütlich in eine bessere Position, verbaute sich aber den Punktgewinn auch durch technische Fehler“, meinte der Biederitzer Verantwortliche Thomas Reim, der ausdrücklich die beiden Torhüter Ben- Levi Bierdümpfl und Joel Danisch lobte, nach dem Schlusspfiff. Die Schlafmützigkeit der Gastgeber verhalf den Gästen nach neun Minuten mit 9:3 einen Start nach Maß, welcher zumindest in Zahlen auch nach einer Viertelstunde beim Stand von 13:8 noch Bestand hatte. Das Viertorepolster zum Seitenwechsel (19:15) musste dann unmittelbar nach dem Wiederbeginn zu den Akten gelegt werden, da die SG, die den Biederitzern aus dem Qualifikationsturnier zur Oberliga bekannt war, sowohl beim 17:19 (30.), 20:22 (39.) und 23:25 (43.) auf zwei Treffer aufgeschließen konnte. Die Biederitzer Hintermannschaft kam zusehens löchriger daher und tat sich in der Vorwärtsbewegung bei 1:1- Situationen keinen Gefallen. „Die Gastgeber hatten sich dann auch auf unseren Rückraum eingeschossen, was unseren Spielfluß nicht unwesentlich hemmte“, bemängelte Reim, der zudem zusehen musste, wie die Außen nur unzureichend in das Spiel eingebunden wurden. So kamen die Wittenberger längst nicht überraschend beim 25:25 bzw. 26:26 zum Ausgleich, ehe Leo Frank Dammaß und Hardy Laabs das 28:26 erzielen konnten. Dem neuerlichen 27:28- Anschluss ließ wiederum Laabs das 29:27 folgen, so dass dem Gastgeber lediglich der Torerfolg zum 28:29- Endstand blieb.

Biederitz: Bierdümpfl, Danisch – Lehr, Wontraba, Laabs (12/3), Bienas (1), Faber, Bartz (5), Kalsdorf (2), Berger, Burgold (2), Reim (3/1), Leber (2), Dammaß (1), Bruchno (1)

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Barleber HC e.V. II vs SV Eiche 05 Biederitz

(Fast) alle Ziele erreicht 19:8

„Unser Hauptziel am heutigen Tag haben wir erreicht“, meinte der Biederitzer Trainer Tobias Jantz nach dem nie gefährdeten 19:8 (12:2)- Erfolg seiner männlichen E- Jugend bei der zweiten Vertretung des Barleber HC. Die zweite Vorgabe, alle Spieler sollten möglichst auf die Torschützenliste kommen, gelang dann aus vielerlei Gründen nicht. „Natürlich haben wir sehr viel liegengelassen, aber die Schiedsrichter haben aber auch eine ganz harte Linie gefahren“, ergänzte Jantz, der sonst fünf bis sechs Treffer auf jeder Seite zusätzlich in Reichweite gesehen hätte. Den Grundstein zum völlig verdienten Auswärtserfolg legten die Gäste in den ersten zwanzig Minuten, in denen die Möglichekiten gut erspielt und zudem oft konsequent verwandelt werden konnten. In der zweiten Hälfte kam dann zumeist die ganz junge Generation der Biederitzer zum Zug und zeigte ebenfalls ihr Können. „Es war dann schon ganz normal, dass es insgesamt nicht ganz so flüssig lief. Dennoch war jeder mit reichlich Einsatz, Willen und Moral unterwegs“, fand Jantz durchweg lobende Worte nach dem dritten Saisonerfolg.

Biederitz: Walther (3), Jantz (3), Wolff, Rypa, Reichardt (2), Wassermann, Herbst, Bachmann, Tripke (7), Pawlik (3), Welter (1)

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FSV 1895 Magdeburg vs SV Eiche 05 Biederitz

Mit guter Teamleistung zum Erfolg

Die weibliche D- Jugend des SV Eiche 05 Biederitz bleibt nach einem 35:26 (16:10) beim FSV 1895 Magdeburg in der Erfolgsspur und behauptet mit dem dritten Saisonerfolg den Platz an der Sonne. Nach leichten Anfangsschwierigkeiten, der Gastgeber führte nach sieben Minuten mit 4:3, kamen die Biederitzer nach zwölf Minuten und konnten zum 7:7 ausgleichen. In der Folgezeit belohnte sich der SVE- Nachwuchs auch aufgrund seiner sehr guten Abwehrarbeit mit einem richtungsweisenden 6:0- Lauf zum 13:7 (17.). Im Angriff fanden wiederholt viele Trainingsinhalte aus der Woche Anwendung und auch im Abschluss präsentierte sich der Gast gegenüber der Vorwoche formverbessert. So ging es leistungsgerecht mit einem 16:10 für die Biederitzer in die Kabinen, ehe die vierzehnfache Torschützin Lilly Hauenschild unmittelbar nach dem Seitenwechsel per Doppelschlag zum 18:10 nachlegen konnte. Nach etwas mehr als einer halben Stunde betrug das Polster dann erstmals zehn Treffer (26:16), was in erster Linie auf einen weiterhin sehr konzentrierten Auftritt der Grotsch & Co zurückzuführen war. In den Schlussminuten gelang dem nimmermüden FSV- Nachwuchs lediglich noch eine leichte Ergebniskorrektur zum 35:26- Endstand. „Wir hatten heute nie wirklich einen Hänger und haben sowohl vorn wie hinten überzeugen können“, resümierte die Biederitzer Trainerin Charlott Rosenau nach dem Schlusspfiff.

Biederitz: Lindeke – Hauenschild (14), Brockhausen, Falkenberg (3), Tschirschwitz (5), Wiehe, Grotsch (4), Genth (9), Grunert

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BSV 93 Magdeburg vs HSG Ehle

Der BSV war einfach abgezockter
Zur unüblichen Anwurfzeit am Sonntag um 17 Uhr bat der verlustpunktfreien Tabellenführer zum Duell. HSG-Coach Yves Steinweg umriss: „Uns war klar, welch schwere Aufgabe auf uns wartete.“ Dabei versprach auch das Torhüterduell – die Magdeburger Moritz Kriesch und Luca Gordziel verbindet eine gemeinsame Vergangenheit am Landesleistungszentrum mit Mads Fiete Schuster – versprach viel Reiz und so sollten sie auch mit diversen Paraden ihr Talent unter Beweis stellen.
Beide Teams starteten ordentlich in die Partie und bis zum 14:14 (26.) bot sich ein offener Schlagabtausch. Der Co-Trainer der Gäste, Ramon Göhring, schilderte: „Mit einer guten Abwehrarbeit haben wir den BSV regelmäßig in den Positionsangriff gezwungen. Zwei Ballgewinne werfen wir in der Anfangsphase aber leider wieder zum Gegner.“ Vor allem Lino Geckert bekam die HSG in dieser Phase nicht in den Griff. Steinweg: „Natürlich hatten wir dies vor dem Spiel thematisiert und müssen es besser lösen. Trotzdem haben die Jungs gut dagegen gehalten und den BSV zum Nachdenken gebracht.“ Ein 3:0-Lauf zum 17:14 Pausenstand gab dem Gastgeber aber wieder mehr Sicherheit.
In der 40. Minute waren die Gäste mit 18:22 unverändert dran. „Allerdings konnten wir eine Überzahl nicht nutzen und verlieren diese aufgrund mehrerer ausgelassener Chancen sogar mit 0:2“, haderte Göhring. In der folgenden Auszeit (18:26/47.) folgte der Appell, bis zum Ende zu kämpfen. Dieser Aufforderung folgten die Ehle-Handballer und gestalteten die letzten 13 Minuten mit 7:7 ausgeglichen. Der Co-Trainer bilanzierte: „Wir haben im Spielverlauf zu viele klare Chancen liegengelassen, wobei der BSV einfach abgezockter war. Als Team sind die Jungs aber weiter zusammengewachsen und haben gemeinsam gefightet.“
HSG Ehle: Erkenberg, Schuster – Graßhoff, Göhring (8.), Kalsdorf (1), Ribbert, Hartmann, Gröbe, Leine (9), Kliem (1), Janke (7)
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BSV 93 Magdeburg vs SV Eiche 05 Biederitz

Der Gegner hats zu einfach – 39:27

„Wir machen es unserem Gegner mit unserer zu zögerlichen Abwehrarbeit zu einfach“, brachte es der Biederitzer Trainer Steffen Plater nach der 27:39 (12:18)- Niederlage seiner männlichen D- Jugend beim BSV 93 Magdeburg auf den Punkt. Während die Gastgeber den Biederitzern das Leben beim Torewerfen in schöner Regelmäßigkeit sehr schwer gemacht haben, hatte der BSV- Nachwuchs wiederholt nur relativ kleine Hürden zu überspringen, um zum Erfolg zu kommen. „So haben dann natürlich auch unsere Torhüter einen schweren Stand, die oft freie Gegenspieler vor sich hatten, während der gegnerische Schlussmann viel konsequenter von seinen Vorderleuten unterstützt wurde“, resümierte Plater, der nach nur kurzer ausgeglichener Anfangsphase sah, wie der BSV- Nachwuchs den Grundstein zum späteren Sieg bereits in Durchgang eins (18:12) legen konnte. Auch in der zweiten Halbzeit spiegelte sich das Vorgehen beider Teams neuerlich gleich ab, wobei die Gäste im Angriff löblicherweise eigentlich immer kreative Lösungen parat hatten. „Unser Knackpunkt ist die Deckungsarbeit. Wir müssen es mit mehr Körperlichkeit dem jeweiligen Kontrahenten weitaus schwerer machen, als dies heute und zuletzt überhaupt der Fall war“, wurde Plater bei der Fehlersuche auch nach der zweiten Hälfte verbunden mit einer 27:39- Niederlage bestätigt.

Biederitz: T. Hauenschild (1), Griesau (1) – L. Hauenschild (3), B. Selega (8), Poppeck (1), Feig (3), John, Fahrenkampf, Plater (8/4), Firit, I. Selega (2)

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Eintracht Hohenwarthe vs SV Eiche 05 Biederitz II

17:22 – Spielverständnis & Körperlichkeit

Wie bereits beim letzten Gastspiel in Güsen vor einer Woche war dem Biederitzer Trainer Marco Schmidt der Hauptgrund für den Ausgang der Partie klar. „Die Jungs vom Gastgeber sind das eine Jahr weiter. Das spiegelt sich dann natürlich in der Körperlichkeit und im Spielverständnis wieder“, beschrieb der Verantwortliche die entscheidenen Faktoren beim gastspiel seiner männlichen E- Jugend II bei Eintracht Hohenwarthe. Trotz dieser vermeindlichen Nachteile hielten die Gäste das Spitzentreffen nicht nur bis zum Seitenwechsel offen (12:13), sondern auch über weite Strecken der zweiten zwanzig Minuten. „Hinten raus ist es dann auch eine Frage der Kraft, wenn Du die komplette Spielzeit gegen körperlich klar überlegene Gastgeber verteidigen musst und dann auch der eigene Spielfluß ein wenig verloren geht“, meinte Schmidt, der eine Weiterentwicklung zur Vorwoche erkennen konnte, nach der 17:22- Niederlage, bei der seine Schützlinge aber gerade in Sachen Kampf und Einstellung nichts vermissen ließen.

Hohenwarthe: Berth (3), Eikel, Senftleben, Külbel, Rudolf, Dieringer (2), Günther (4), Kirbach, Arendt (9), Wübken (1), Vorbrodt (1), Friedel (2)

Biederitz II: Speck, Weise, Staevie (3), Teikowski, Kiwitt, Detzner, Kemmner (2/1), Swoboda (8), Sroke (3), Meyer, Fromm, Merker (1/1)

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MTV Weferlingen 1881 e. V. vs SV Eiche 05 Biederitz II

26:27 – Knappe Niederlage tut doppelt weh
Die zweite Vertretung des SV Eiche 05 Biederitz musste sich in der Bezirksoberliga denkbar knapp beim MTV Weferlingen mit 26:27 (13:13) geschlagen geben. Fraglos noch mehr schmerzten aber die Begleitumstände, die die Gäste während der Partie verkraften mussten.
Auswärtsaufgaben der Biederitzer Reserve stehen in der noch jungen Saison unter keinem guten Stern. Musste man sich noch vor zwei Wochen mit stark gehandicapter Truppe mit 25:28 beim HV Lok Stendal geschlagen geben, so verschärfte sich der personelle Aderlass nach dem Gastspiel in der Allertalhalle von Weferlingen noch gravierender. Zum Langzeitverletzten Emile Simon (Kreuzbandriss) gesellte sich nun auch noch Routinier Florian Wentzel, der sich kurz vor dem Seitenwechsel die Achillessehne riss. Zu allem Überfluss nahm dann noch Johannes Grabis wenige Zeigerumdrehungen später mit einer Gehirnerschütterung auf der Wechselbank Platz. Die sich anschließende Nasenfraktur bei Maxim Meyer setzte dann noch dem Ganzen die Krone auf.
Und dennoch boten die Biederitzer den heimstarken Gastgebern während der gesamten sechzig Minuten ordentlich Paroli. Dabei verliefen beide Halbzeiten in einer fairen Begegnung über weite Strecken ausgeglichen. In Durchgang eins wechselte die Führung ebenso häufig, wie im zweiten Spielabschnitt. Kurz vor dem Seitenwechsel lagen die Gäste mit 13:11 vorn, kassierten aber sicherlich auch wegen der personellen Schieflage noch vor dem Gang in die Kabine den 13:13- Ausgleich. Nach dem Wiederbeginn legte der MTV bis zur 38. Minute stets einen Treffer vor, den die Biederitzer postwendend egalisieren konnten. Auch bis in die finale Phase beim Stand von 26:26 hatten beide Vertretungen die Führung wiederholt  inne. „Da bot sich uns auch die Möglichkeit, um auf zwei Treffer davon zu ziehen“, trauerte der Biederitzer Co- Trainer Julian Hammecke den guten Chancen in der Crunch- Time nach.
Dann bot sich beiden Vertretungen vom Siebenmeterpunkt die Möglichkeit zur neuerlichen Führung, doch nach dem Fehlwurf des MTV traf wenig später auch Luca Exner das anvisierte Ziel vom ominösen Punkt nicht. So war es eine Minute vor der Schlusssirene den Gastgebern durch Lennart Fricke vorbehalten, das siegbringende 27:26 zu erzielen, da die verbleibene Spielzeit von den MTV- Handballern in Überzahl agierend gut verteidigt werden konnte.
„Trotz aller Widrigkeiten war mehr für uns drin. Wir werfen den gegnerischen Schlussmann berühmt und schließen gerade in der Schlussphase zu schnell ab“, analysierte der Biederitzer Trainer Stefan Quensell nach der überaus unglücklich verlaufenen Begegnung aus Sicht der unterlegenen Gäste.
Biederitz: Gronemeier, Le. Exner – J. Hammecke, Kliem (5), Schmidt, Wentzel, Bahr (2), Meyer (4), Holzgräbe (2), Grabis, L. Hartmann (1), Wiedon (7/4), Lu. Exner (5/4)
SVE- Reserve gastiert in Weferlingen
Das zweite Auswärtsspiel führt die Reserve des SV Eiche 05 Biederitz am Sonnabend zum MTV nach Weferlingen. Die Partie beim heimstarken MTV in der Allertalhalle wird um 18 Uhr angepfiffen.
Die Zweitvertretung des SV Eiche 05 hat in der Bezirksoberliga das undankbare Vergnügen, mit der Partie in Weferlingen nach dem Gastspiel in Stendal erneut auf eine sprichwörtliche Heimmacht zu treffen. Der gastgebene MTV holte in der zurückliegenden Spielzeit immerhin fünfzehn Pluszähler auf eigenem Geläuf und platzierte sich nur aufgrund des schlechteren Torverhältnis punktgleich hinter den Biederitzern auf Rang fünf. Auch der SVE II musste sich erst im Februar bei der Partie in der Allertalsporthalle mit 27:32 geschlagen geben, obwohl es im Hinspiel knapp fünf Monate zuvor noch einem überdeutlichen 40:26- Heimerfolg zu bejubeln gab.
„Wenn wir dort den Bock umstoßen wollen, dann müssen wir vor allem im Abschluss abgebrühter zu Werke gehen. Wir haben zwar auch zuletzt gegen die HSG Altmark klar gewonnen, aber sind viel zu fahrlässig mit unseren guten Möglichkeiten umgegangen“, legt der Biederitzer Trainer Stefan Quensell den Finger in die Wunde. Zuletzt wusste dagegen die Abwehrarbeit mit jeweils starken Schlussmännern zu überzeugen, wobei die Altmärker die Biederitzer Hintermannschaft vor einer Woche nur sehr selten vor höhere Aufgaben stellten. Dies wird beim MTV in Weferlingen gewiss anders aussehen und somit ist wohl davon auszugehen, dass eine erneut stabile Abwehr sowie eine sich gewaltig steigernde Angriffsleistung nötig sein wird, um Zählbares mit auf den Heimweg zu nehmen.
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BSV 93 Magdeburg II vs HSG Ehle

Über das Zentrum zum Sieg
Gegen den „kleinen“ BSV waren die Gäste gewarnt: „Letztes Jahr haben wir uns durch dieses Spiel in der B-Jugend noch die Medaille versaut“, blickte HSG-Coach Stefan Bußmann zurück, war dann aber umso erfreuter über den Start-Ziel-Sieg seines Teams. Bis auf einen kurzen Wackler Mitte der ersten Hälfte hatte dieses die Partie dank seiner Defensivleistung im Griff. Vorn spielte der HSG eine Deckungsvariante des BSV 93 II in die Karten, wobei der Weg zum Erfolg oft durchs Zentrum führte.
Ein 4:0-Lauf zum Start der zweiten Hälfte gab dann bereits die Richtung vor. Und weil die Gäste weiter fair und clever verteidigten, schraubten sie die Führung über schnelles Umschaltspiel bis auf elf Tore nach oben (34:23/45.). „Die letzten fünf Minuten haben mir dann nicht so gut gefallen. Da lassen wir unnötigerweise den Schlendrian einkehren.“ Etwas, das seinem Team heute ab 14.30 Uhr im Gastspiel bei der HSG Wolfen nicht passieren sollte, um den Spitzenplatz weiter zu festigen.
HSG Ehle: J. Kloth – Mewes (2), Theuerkauf (5), Bittner (5), Paech (6), Kollack (1), Sens (3), Wittke (1), Plambeck (6), Jon. Hoffmann (5), L. Kloth, Bodenstedt (2)
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