Saison: 25/26

SV „Eintracht“ 1921 Immekath vs SV Eiche 05 Biederitz II

Nach Kantersieg geht der Blick nach vorn

Die männliche E- Jugend II des SV Eiche 05 Biederitz hat mit einem nie gefährdeten 34:9 (25:6) bei Eintracht Immekath die weiße Weste auch nach dem Jahreswechsel in der Hauptrunde wahren können. Der Grundstein dafür wurde in der Beetzendorfer Sporthalle bereits in den ersten zwanzig Minuten gelegt, wo die Gäste in angedachter 3:3- Formation klar überlegen waren. Etwas ausgeglichener gestaltete sich dann der zweite Spielabschnitt, wobei aufgrund der zahlreich vollzogenen Wechsel bei den Biederitzer Youngstern ein wenig die ordnende Linie verloren ging. Der Blick für die Biederitzer geht nun folgerichtig in Richtung kommenden Sonnabend, wo es in heimischer Ehlehalle zum Spitzenspiel gegen den ebenfalls noch verlustpunktfreien Spitzenreiter SC Magdeburg II kommt. „Bisher sind uns die Siege ein Stück weit in den Schoß gefallen. Nun werden wir aber gefordert sein und müssen kräftig Gegenwehr leisten“, mahnt der Biederitzer Trainer Marco Schmidt, der sich abermals bei der starken Greta Krüger aus der E- Jugend und bei den zahlreich mitgereisten Eltern bedankte, vorab.

Biederitz: Speck – Walther (8.), Staevie (1), Sroke (1), Münder (3), Swoboda (8.), Detzner, Fromm, Merker, Weise, Kiwitt, Krüger (11/1), Kemmner (2)

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HV RW Stassfurt II vs SV Eiche 05 Biederitz

28:33- Niederlage zum Jahresauftakt
Die Oberligahandballer des SV Eiche 05 Biederitz sind mit einer Niederlage in das Handballjahr 2026 gestartet. Bei der zweiten Vertretung des HV RW Stassfurt gab es nach dem 45:21- Hinspielerfolg eine 28:33 (13:17)- Niederlage.
Dass das Resultat aus dem Oktober nur noch wenig Anhaltspunkte zum Vergleich anbietet, war den Biederitzern bereits vor dem Anpfiff in der Stassfurter Sporthalle klar, denn der in den letzten Wochen des abgelaufenen Jahres gut in Gang gekommene Gastgeber kam auf vielen Positionen mit neuen und vor allem erfahrenen Gesichtern daher. „Die Truppe hat nur so vor Routine getrotzt“, brachte es der Biederitzer Trainer Peter Pysall auf den Punkt und so verbot es sich praktisch von selbst, Vergleiche zum Kantersieg vor drei Monaten anzustellen.
Aber nicht nur die Stassfurter Seite sorgte dafür, dass die Partie so grundverschieden anders verlaufen würde. „Es war irgendwie von Anfang an der Wurm drin. Im Abschluss fehlte die letzte Konstanz und in der Deckung haben wir ebenfalls zu viele Defizite eingebaut“, meinte Pysall, der mit seiner Mannschaft von der ersten Minute an einem Rückstand hinterher lief. Im ersten Spielabschnitt gelang nach dem frühen 0:3 ebenso der 3:4- Anschluss (6.) wie nach dem 4:8 (10.) zum 7:9 (14.), doch so richtig zum Greifen bekam man die RWS- Reserve nie wirklich. So kam nach dem 7:12 (18.) und 9:14 (24.) der 13:17- Rückstand zum Seitenwechsel nur folgerichtig daher, auch weil man sich auf Biederitzer Seite der Tempoverschleppung der Gastgeber wiederholt anschloss. „Kamen wir mit Tempo, hatten wir Erfolg“, nannte Pysall in der Kabine nur einen gewichtigen Aspekt in der Kabine.
In den zweiten dreißig Minuten wurde dann praktisch die Wiederholung des ersten Abschnittes präsentiert. Die Biederitzer verkürzten unwesentlich zum 16:19 (37.), lagen aber wenig später beim 16:22 (40.) wieder aussichtsloser zurück. Der 20:25- Rückstand (46.) konnte in Überzahl agierend bis zur 51. Minute noch einmal auf 22:25 verkürzt werden, doch insgesamt sprachen zu viele wiederkehrende Aspekte gegen die Gäste. Zum einen war es die fehlende Ruhe im Überzahlspiel oder überhaupt viele unglückliche Aktionen im Angriffsspiel, die ein weiteres Einschmelzen des Rückstandes verhinderten. Da half auch nicht die gute Fangquote von Joey Chandler Witte zwischen den Pfosten, der mit ansehen musste, wie seine Vorderleute die ein oder andere Aktion überhastet abschlossen und sich zudem von der harten Gangart der ausgebufften Stassfurter beeindrucken ließen.
So blieb den Gästen nach dem Schlusspfiff lediglich die Erkenntnis, dass schon mehr drin gewesen wäre, doch fehlte in entscheidenen Phasen die Ruhe und Übersicht. „In Sachen Einsatz gab es einmal mehr nichts zu meckern, doch wir haben wiederholt recht vielfältig in die Fehlerkiste gegriffen“, resümierte auch der Biederitzer Co- Trainer Andre Freistedt nach dem missglückten Jahresauftakt bei den Rot- Weißen.
Stassfurt II: Tuchen, Krause – Korin (4), Retting (1), Loose, Zimnick (5), Rach (5), Spadt (5), Tacke, Dobritz (3), Standhardt (4), Nowak (1), Tiganasu (5)
Biederitz: Witte, Gronemeier – Urban (10), Richter (3), Daßler (4), Kinast, Hesse, Beres, Held (2/1), Steinweg (5), Wohl (1), Hammecke (3), Eix
Siebenmeter: Stassfurt II 2/0, Eiche 2/1
Zeitstrafen: Stassfurt II 5, Eiche 2
Die Vorzeichen haben sich geändert
Die Biederitzer Oberliga-Handballer sind zum Rückrundenstart bei wiedererstarkten Staßfurtern gefragt.
Irgendwann im Verlauf des Mittwochabends war der Wille zum Rückzugsverhalten gebrochen. Was schon mal vorkommt, wenn man es mit einem Team aus der 2. Bundesliga aufnimmt. Sportlich war die 22:56-Niederlage im Benefizspiel gegen den Dessau-Roßlauer HV 06 für die Biederitzer Oberliga-Handballer gewiss auch kein Gradmesser. Die Vorfreude auf die Rückrunde dürfte der außergewöhnliche Abend in der Ehlehalle beim SV Eiche 05 (7., 13:13-Punkte) aber ausreichend geschürt haben. Und so sollen heute ab 18.30 Uhr beim HV Rot-Weiss Staßfurt II (10., 8:18) die Dinge auch im Vergleich zum Mittwoch ganz ähnlich liegen, wenn es nach vier Wochen wieder um Punkte geht: Die Gäste kommen ins Laufen, die Heimseite bleibt staunender Beobachter.
Doch auf ein Tempogegenstoß-Training wie beim 45:21-Erfolg im Hinspiel stellt sich Eiche-Trainer Peter Pysall nicht ein: „Es ist davon auszugehen, dass uns ein anderer Gegner erwartet.“ Nicht zuletzt die Ergebnisse untermauern die Vermutung, denn gegen Ende der Hinrunde punktete die RWS-Reserve gleich dreimal in Serie doppelt und hievte sich so vom Tabellenende über den Klassenerhaltsstrich.
Was gegen den Aufsteiger auf seine Schützlinge zukommt, weiß Pysall nicht zuletzt auch aufgrund gemeinsamer Vergleichen in der Vergangenheit: „In dieser Mannschaft tummeln sich immer noch einige alte Regionalliga-Recken; angefangen bei Patrick Tuchen im Tor, über Tino Korin am Kreis bis hin zu Sebastian Retting im Rückraum. Staßfurt verfügt über viel Routine und Durchschlagskraft.“ Trotz eingeleiteter Verjüngungskur fehlten den Bodestädtern oft genug aber die schnellen Beine, abzulesen an einigen deutlichen Pleiten.
Dem dürften die Biederitzer zudem den Vorteil einer breiten Bank entgegenstellen. Zwar fällt Kreisläufer Jason Thielecke verletzt aus und hinter Keeper Max Wetzel (Oberschenkelzerrung) steht ein Fragezeichen, dafür kehrt Kreativkopf Moritz Steinweg zurück. Und so vertraut der SVE-Coach darauf, dass seine Schützlinge schnell zu ihrem Rhythmus finden: „Es geht darum, unser Spiel durchzuziehen.“
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SV Preußen Schönhausen vs SV Eiche 05 Biederitz II

Sonnabend 17 Uhr: Re- Start bei den Preußen

Der Rückrundenauftakt in der Bezirksoberliga Nord führt die zweite Vertretung des SV Eiche 05 Biederitz (3., 13:9 Punkte) am Sonnabend um 17 Uhr zum Rangsiebten SV Preußen Schönhausen (11:11). Mit einem Auswärtserfolg soll der Grundstein für eine möglichts erfolgreiche Rückrunde gelegt werden.
„Wir haben die Hinrunde auf einem guten dritten Platz abgeschlossen und wollen dort natürlich nach Möglichkeit auch nach dem letzten Spiel stehen“, gibt der Biederitzer Verantwortliche Julian Hammecke das hoch gesteckte Ziel der Truppe vor. Doch gerade der Re- Start hat es für die Biederitzer in sich, denn nach dem Gastspiel in Schönhausen, wo in der letzten Saison mit 32:34 verloren wurde, folgt das Heimspiel gegen den aktuellen Rangzweiten aus Stendal.
Allerdings können die Biederitzer auf eine starke Resthinrunde blicken, in der aus den letzten drei Begegnungen immerhin 5:1 Zähler eingefahren werden konnten. Toppen tun dies aber gerade die Preußen, die alle drei finalen Partien im alten Kalenderjahr siegreich gestalten konnten und somit ebenfalls mit reichlich Selbstvertrauen um die Ecke kommen dürften.
Im Biederitzer Lager herrschte zuletzt eine sehr gute Trainingsbeteiligung vor, auch wenn die Dauerverletzten Emile Simon und Florian Wentzel und auch noch Maxim Meyer (Augenverletzung) weiterhin nicht zur Verfügung stehen. „Wir haben gut gearbeitet und freuen uns auf den Wiederbeginn, der allerdings alles andere als einfach wird“, weiß Hammecke und spielt damit sicherlich nicht nur auf das Klisterverbot in der Schönhauser Sporthalle an, der allerdings mit einer neuerlich geschlossenen Mannschaftsleistung wettgemacht werden soll.
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HSV Magdeburg II vs SV Eiche 05 Biederitz

21:31- Gründe leicht ausgemacht

Die Frauen des SV Eiche 05 Biederitz mussten sich im ersten Spiel des neuen Jahres klar und deutlich der zweiten Vertretung des HSV Magdeburg beugen. Nach einem 11:14- Pausenrückstand gab es schließlich eine hohe 21:31- Niederlage.
Die Ursachenforschung für die inzwischen vierte Saisonniederlage fiel beim Biederitzer Trainer Yves Steinweg recht eindeutig aus. „Das Resultat entspricht der Trainingsbeteiligung der letzten Wochen“, meinte der Verantwortliche und sprach damit die Thematik an, welche nicht erst seit den Wochen rund um den Jahreswechsel eine vermeindlich bessere Punktausbeute nahezu unmöglich macht.
All diese damit verbundenen Faktoren kamen bereits in der Startphase zum Tragen, wo sich die Gäste beim 1:7 (9.) und 3:9 (11.) klar im Rückstand sahen, ehe ein kleiner Zwischenspurt (7:9, 19.) für wenig berechtigte Hoffnung sorgen sollte. „Wir verbuchen zahlreiche Ballgewinne und schmeißen allein elf im ersten Durchgang davon regelrecht weg“, gab Steinweg nur einen statistischen Aspekt preis. Naturgemäß suchte man auf Biederitzer Seite den Spielfluß, das Timing und die eigentlich gewohnten Abläufe vergebens, so dass der 11:14- Halbzeitrückstand nicht von ungefähr und völlig verdient daher kam.
Auch nach dem Seitenwechsel hatte der Gastgeber, der am Vorabend noch erfolgreich mit 27:20 im Stadtderby gegen den FSV 1895 nachsaß,  die Partie jederzeit fest im Griff. Bis zur 40. Minute hatten die Biederitzer den Gegner beim 14:17- Rückstand noch im Blick, ehe ein 4:0- Lauf des HSV II dies nahezu unmöglich machte. Acht weitere Zeigerumdrehungen später betrug das Polster der Landeshauptstädter dann bereits zehn Treffer (27:17). „Die Fehlerquellen waren die des ersten Durchganges…“, erkannte Steinweg nach der empfindlichen 21:31- Quittung zum Start in das neue Handballjahr ernüchternd.
Biederitz: Grunert – Rosenau, Bublitz (6/3), Urban, Wotjak, Schottstedt, Ribbert, Treffkorn (6/2), Bandey (3), Warnecke (2), Hesse (3), Bormann (1), Linden, Dettmer

Viele Fragezeichen vor dem Rückrundenstart

Vor einer hohen Hürde stehen die Frauen des SV Eiche 05 Biederitz (4., 9:7 Punkte) zum Rückrundenauftakt mit dem Gastspiel beim Rangzweiten HSV Magdeburg II (10:4). Im Hinspiel gelang den Biederitzern ein 32:26- Erfolg, der nun nach Möglichkeit eine Wiederholung erfahren soll.
„Das Ganze ist für mich derzeit eine Black- Box“, meint der Biederitzer Trainer Yves Steinweg zur Gesamtsituation nicht nur in Bezug auf den zur Verfügungstehenden Kader. Auch der Gegner selbst wirft mit seinen Resultaten stets neue Fragen auf: „Nach der Auftaktniederlage bei uns sind sie sehr stabil unterwegs und konnten sich in der Tabelle stetig nach oben kämpfen“, weiß Steinweg über den Gegner, der zum Jahresabschluss nach der 28:30- Derbyniederlage gegen TuS ein deutliches 36:21 gegen das Tabellenschlusslicht aus Immekath folgen ließ.
Auch die stets präsente Frage nach dem Spielerkader ist von Steinweg nur in Ansätzen zu beantworten: „Ja, es werden auch wieder einige Spielerinnen nicht zur Verfügung stehen.“. Ob Leistungsträgerin Nina Bublitz wieder mitwirken kann, die sich beim vereinseigenen „Fettweg- Turnier“ eine Fußverletzung zuzog, ist ebenso offen, wie die ein oder andere Personalie.
Die Voraussetzungen an der Ehle könnten also sicherlich besser sein, um den versöhnlichen Jahresausklang, da gelang ein 25:22 bei der Reserve des SV Oebisfelde, ergebnisbezogen fortzuführen. „ES wird nicht einfach, aber die Mädels haben schon in verschiedenen Konstellationen bewiesen, dass sie es können“, frohlockt Steinweg im Hinblick auf den Beginn der Rückrunde.
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HSG Ehle vs HSV Haldensleben

30:32 – Großer Einsatz bleibt unbelohnt
Zwischen dem jüngsten Punktspiel Anfang Dezember und dem Rückrundenauftakt vom Sonnabend  hat die HSG natürlich auch noch mal an den spielerischen Abläufen gearbeitet. Für einen von ihnen endete der Testvergleich gegen die Biederitzer Bezirksoberliga-Herren jedoch schmerzhaft: Torhüter Marvin Wohl verletzte sich aufgrund einer unglücklichen Aktion. Die Diagnose steht zwar noch aus, jedoch droht dem Rückhalt des Teams erneut ein längerer Ausfall. Ramon Göhring aus dem Trainerteam mit Yves Steinweg richtete daher aus: „Wir wünschen Marvin eine schnelle Genesung und hoffen, dass er bald auf die Platte zurückkehren kann.“
Aufgrund weiterer Ausfälle im Team ging es mit lediglich sechs Feldspielern und zwei Torhütern in die Partie, wobei mit Timo Leine nur ein etatmäßiger Rückraumspieler zur Verfügung stand. Zum Vergleich: Der HSV konnte 13 Akteure aufbieten. „Die Jungs spielten teilweise auf ungewohnten Positionen und uns fehlten natürlich Optionen. So war auch klar, dass es über die 60 Minuten eine Kraftfrage werden würde. Basis sollten deshalb eine starke Abwehr und einfache Tore nach Ballgewinnen sein.“
Jeweils zwei Zeitstrafen für Maximilian Gröbe (40.) und Lukas Ribbert (46.) machten das Verteidigen jedoch nicht einfacher. Dennoch blieben die Gastgeber bis dahin in Schlagdistanz (23:24/46.), Aufgrund ausgelassener Chancen gerieten sie jedoch rund zehn Minuten später mit 25:29 in Rückstand. Diesen Vorsprung verteidigte der HSV dann auch bis zur 57. Minute (27:31), aber auch danach ließ die HSG die Köpfe nicht hängen und stellte nochmals auf 30:32.
In der letzten Spielminute gelang den Hausherren jedoch kein Torabschluss mehr und die Gäste nahmen beide Punkte mit. „Was die Jungs unter diesen Voraussetzungen gezeigt haben, macht David (Trainer-Aushilfe David Koch; Anm. d. Red.) und mich stolz“, fasste Göhring dennoch zusammen. Trotz dieser Niederlage befindet sich das Team unverändert im Kampf um Bronze. Dafür würde ein Heimsieg gegen den Mitkonkurrenten aus Coswig den nächsten Schritt bedeuten. Die ursprünglich für morgen angesetzte Partie wurde allerdings auf einen unbestimmten Termin verlegt.
HSG Ehle: Schuster, Becker – Kalsdorf (4), Ribbert (6), Hartmann (2), Gröbe (3), Leine (8), Janke (7/3)
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FSV 1895 Magdeburg vs SV Eiche 05 Biederitz

41:27 – Die richtigen Lehren gezogen

Die männliche C- Jugend des SV Eiche 05 Biederitz konnte beim Gastspiel beim FSV 1895 Magdeburg den vermeindlichen Punktverlust aus dem Hinspiel (38:38) wettmachen und ein deutlichen 41:27 (23:12)- Auswärtssieg einfahren. „Wir haben die richtigen Lehren aus dem Hinspiel gezogen und uns vorrangig auf die Abwehrarbeit fokussiert“, benannte der Biederitzer Verantwortliche Thomas Reim nach dem Abpfiff den Schlüssel zum Erfolg. So zwangen die Gäste die Fermersleber bei eigener 6:2- Führung zur schnellen Auszeit, was die Biederitzer Youngster aber nicht von ihrem Weg abbringen konnte. Die Gäste störten früh und stellten zudem gekonnt die Passwege zu, so dass reihenweise Ballverluste beim Magdeburger Nachwuchs die Folge waren. So setzte sich der SVE- Nachwuchs auf 14:7 (18.) ab und nahm schließlich eine vorentscheidene 23:12- Führung mit in die Pause. Auch nach dem Seitenwechsel ließen sich die Biederitzer nicht mehr von ihrem Weg abbringen und hatten mit gekonntem Umkehrspiel stets mindestens ein Zehntorepolster inne. Da auch die Torhüterleistung auf Seiten der Ehlehandballer in Person von Joel Danisch stimmte, konnte schließlich ein hochverdienter 41:27- Auswärtserfolg bejubelt werden. „Eine tolle Mannschaftsleistung“, brachte es Trainer- Aushilfe Dirk Hesse nach Spielschluss auf den Punkt.

Biederitz: Danisch, Bierdümpfl (1) – Lehr (4), Laabs (10), Stielke (12), Bienas (1), Faber, Bartz (1), Kalsdorf (2), Berger (2), Burgold (4), Reim (2), Bruchno (2)

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FSV 1895 Magdeburg vs SV Eiche 05 Biederitz

„Es wurde wild und dann zu hoch“

Die männliche D- Jugend des SV Eiche 05 Biederitz startete mit einer hohen 24:42 (13:16)- Niederlage beim FSV 1895 in Magdeburg. Dabei sah es in den ersten zwanzig Minuten längst nicht nach einer Abreibung aus, denn die Gäste spielten gut mit und stellten vor allem eine gute Verteidigung. Der Rückstand zur Halbzeit war dann in erster Linie einigen Wechseln geschuldet, die dem Biederitzer Spiel so ein wenig die Geradlinigkeit nahmen. Nach dem Seitenwechsel waren es dann besonders die Anfangsminuten, in denen sich der FSV- Nachwuchs vom 16:14 (21.) auf 22:14 (24.) absetzen konnte. „Wir haben die Spielzüge des FSV zu spät erkannt und mussten somit viele freie Würfe zulassen“, begründete der Biederitzer Trainer Steffen Plater den sichtbaren Klassenunterschied im zweiten Abschnitt. Die fleißig wechselnden Gäste waren zwar stets um ein gutes Resultat bemüht, doch ungenutzte Möglichkeiten und schwere Würfe (Außen) verhinderten dies in einer sehr wilden Schlussphase. „Wir bleiben dran und müssen weiter hastnäckig arbeiten“, resümierte Plater nach der 24:42- Niederlage zum Rückrundenauftakt beim Tabellennachbarn.

Biederitz: Griesau, T. Hauenschild (1) – L. Hauenschild (3), B. Selega (8/1), Poppeck (2), Feig (1), John, Fahrenkampf, Plater (7/1), Firit, Wohlers, I. Selega (2)

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HSG Ehle II vs FSV 1895 Magdeburg

Noch ohne Glanz, aber mit Biss
Kein Leckerbissen, aber Gold wert: Die männliche A-II-Jugend der HSG Ehle eröffnet das Handballjahr 2026 mit einem 33:26-Erfolg über den FSV Magdeburg und bleibt weiter makellos.
Der Ball wollte ihnen noch nicht ganz gehorchen, die Abläufe wirkten hier und da noch ein bisschen feiertagsschwer, doch der Jubel am Ende war 100-prozentig echt. Nach fast eineinhalb Monaten spielfreier Zeit hat sich der Bezirksoberliga-Spitzenreiter siegreich zurückgemeldet. Durch den 33:26 (18:15)-Heimsieg vom Sonnabend über den FSV 1895 Magdeburg baute die zweite Mannschaft der HSG Ehle ihre Tabellenführung weiter aus. „Neues Jahr, alte Gewohnheiten“, schmunzelte Coach Stefan Bußmann nach dem Spiel – schließlich war es bereits das dritte Aufeinandertreffen mit dem FSV in dieser Saison. Und wie in beiden Fällen zuvor behielt seine männliche A-Jugend erneut die Oberhand. „Am Ende des Tages zählen die zwei Punkte – und die haben wir uns geholt.“
Nach einer Handvoll Wochen ohne Ball merkte man beiden Teams am Samstagmittag in der Eintracht-Sporthalle den fehlenden Rhythmus deutlich an. Die gastgebenden Youngster aus Gommern und Biederitz taten sich schwer und der Motor lief noch nicht rund. Dennoch gelang es den zunehmend, die Partie in den Griff zu bekommen, wie sich an einer konstanten Zwei-Tore-Führung in der ersten Hälfte ablesen ließ.
Nicht unwesentlich trug die ausgelobte defensive Marschroute gegen Magdeburgs spielstärksten Akteur, Karl Kobelke, dazu bei. Mit einer konsequenten Manndeckung nahm die HSG-Reserve den FSV-Regisseur weitgehend aus dem Spiel. „Das hat gut funktioniert“, lobte Bußmann, sah allerdings auch, dass die Abwehr anderenorts Schwächen offenbarte: Über die rechte Angriffsseite der Gäste sowie im Zusammenspiel mit dem Kreis kassierte die HSG viele einfache Gegentore, so dass „nur“ ein Drei-Tore-Plus beim Gang in die Kabine heraussprang.
Offensiv überzeugten die Hausherren dagegen mit Struktur und Geduld. Zwar fehlte in der Schlussphase der ersten Halbzeit zeitweise die Tiefe im Spiel, doch nach dem Seitenwechsel fand das Team schnell in Tritt. Mit einem starken Start in die zweite Hälfte setzten sich die Gastgeber auf fünf bis sechs Tore ab und spielten den Vorsprung souverän herunter. Trotz angespannter Personalsituation konnte Bußmann zufrieden resümieren: „Das war kein Leckerbissen, aber der war nach der langen Pause auch nicht zu erwarten.“
Umso wichtiger sei dieser Erfolg gewesen, denn schon am heutigen Mittwoch geht es Schlag auf Schlag weiter. Personell weitgehend identisch stehen dann zwei Oberliga-Punkte mit der männlichen HSG-B-Jugend beim HSV Magdeburg ab 18.30 Uhr auf dem Spiel. „Dieser Sieg war also Gold wert, um wieder einen Rhythmus aufzubauen“, sagte Bußmann. Ende gut, alles gut – und der Auftakt ins neue Handballjahr ist gelungen.
HSG Ehle II: Erkenberg, Becker – Mewes (4), Theuerkauf (3), Bittner (3), Paech (2), Sens (1), Wittke, Plambeck (6), Hoffmann, Deneke, L. Kloth (3), Stallmann (11/2)
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SV Oebisfelde 1895 II vs SV Eiche 05 Biederitz

Toller Kampf wird belohnt – 25:22 beim SVO II
Die Frauen des SV Eiche 05 Biederitz haben mit einem 25:22 (15:11)- Auswärtserfolg beim SV Oebisfelde II einen versöhnlichen Jahresabschluss hingelegt. Einen gewichtigen Anteil daran hatte Rückraumspielerin Nina Bublitz mit vierzehn Toren.
„Die Mädels sind stolz auf sich und das können sie auch völlig zurecht sein“, brachte es der Biederitzer Trainer Yves Steinweg nach der Begegnung auf den Punkt. Die Voraussetzungen für die Gäste hätten dabei kaum schlechter sein können, denn selbst bei den verbliebenen acht Akteuren hätte der jeweilige Gesundheitszustand ein Besserer sein können.
Auch deshalb gerieten die Gäste in der Anfangsphase schnell mit 4:6 (10.) ins Hintertreffen, doch ein Senken des Kopfes kam für die Rumpftruppe an diesem Tag keinesfalls in Betracht. So glichen die Biederitzer nach einer Viertelstunde zum 7:7 aus und konnten durch Christiane Druskus und Nina Bublitz (Strafwurf) sogar zum 9:7 (17.) vorlegen. Bis zum 11:11 (24.) bewegten sich dann beide Vertretungen beim Stand von 11:11 auf Augenhöhe, ehe die Gäste einen wohl auch spielentscheidenen Schlussspurt bis zum Seitenwechsel hinlegen konnten. So trafen schließlich Gina Hesse und Dauerbrenner Nina Bublitz doppelt zum 15:11- Pausenstand, welcher in den zweiten dreißig Minuten noch von großer Bedeutung sein sollte,
Auch nach dem Wiederbeginn schlug das Pendel zunächst für die Gäste aus, die sich bis zur 44. Minute auf 21:14 absetzen konnten. „In der Folge ging es dann schon ans Eingemachte, was natürlich bei dem Personalmangel nicht überraschend daher kam“, kam Steinweg auf die torlose Phase zwischen der 45. und 51. Minute zu sprechen, in der die Gastgeber bis zum 17:21 Boden gutmachen konnten. Grund dafür waren konditions- und konzentrationsbedingt einfache Fehler, die allerdings parallel dazu auch auf der Gegenseite zu vernehmen waren. So blieben die Biederitzer auch mit einer sehr starken Deckungsarbeit vorn und legten nach dem 21:23- Anschluss (58.) der SVO- Reserve durch Doppelpackerin Nina Bublitz entscheidend zum 25:21 nach.
„Natürlich war es eine mannschaftlich geschlossene Leistung, aber ich möchte dennoch Nina und Jolin im Tor herausheben“, hatte Steinweg dann auch die passenden Zahlen dazu parat. Während Bublitz 14 Tore bei 16 Versuchen erzielte, konnte Jolin Dettmer immerhin fünf Strafwürfe der Gastgeber abwehren. So gelang den Biederitzern mit einem 25:22- Kraftakt noch der Sprung auf Rang vier der Tabelle.
Biederitz: Dettmer – Linden, Rosenau (1), Druskus (4), Schottstedt (3), Bublitz (14/8), Bandey (1), Hesse (2)
Gelingt versöhnlicher Jahresausklang beim SVO II?
Die Frauen des SV Eiche 05 Biederitz (6., 7:7 Punkte) treten am Sonnabend um 16 Uhr zum Nachholspiel bei der zweiten Vertretung des SV Oebisfelde (5., 8:6) an. Die Begegnung der beiden Tabellennachbarn scheint vorab völlig offen.
Für die Biederitzer dürfte es an der Aller darum gehen, den zuletzt eher negativ eingeschlagenen Weg noch vor dem Jahreswechsel zu verlassen. Nach der dürftigen Vorstellung im Derby beim Güsener HC (30:35) und der zuletzt eher unglücklich daherkommenden Pleite beim MTV Weferlingen (27:28) soll der Negativlauf, der ein Abrutschen auf Rang sechs zur Folge hatte, unbedingt gestoppt werden.
In der Vorsaison konnten die Biederitzer sowohl in der Hans- Pickert- Halle (27:21) als auch in heimischer Ehlehalle (34:25) in beiden Begegnungen deutlich die Oberhand behalten. „Diesmal dürfte es ungleich schwerer werden, denn die SVO- Reserve ist auf einem ganz anderen Level unterwegs“, weiß der Biederitzer Trainer Yves Steinweg und spielt dabei auf den Aufstieg der ersten Oebisfelder Mannschaft in die Regionalliga an, von der die Reserve, die in der Vorsaison auf Rang acht ganze zwölf Zähler verbuchen konnte, zwangsläufig profitiert haben dürfte. Können die Biederitzer aber an ihre kämpferische Leistung von Weferlingen anschließen, ist ein punktebehafteter Jahresabschluss durchaus im Bereich des Machbaren.
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