Saison: 25/26

SV Eiche 05 Biederitz vs SV Blau- Rot Coswig

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HSG Ehle II vs FSV 1895 Magdeburg

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SV Oebisfelde 1895 II vs SV Eiche 05 Biederitz

Toller Kampf wird belohnt – 25:22 beim SVO II
Die Frauen des SV Eiche 05 Biederitz haben mit einem 25:22 (15:11)- Auswärtserfolg beim SV Oebisfelde II einen versöhnlichen Jahresabschluss hingelegt. Einen gewichtigen Anteil daran hatte Rückraumspielerin Nina Bublitz mit vierzehn Toren.
„Die Mädels sind stolz auf sich und das können sie auch völlig zurecht sein“, brachte es der Biederitzer Trainer Yves Steinweg nach der Begegnung auf den Punkt. Die Voraussetzungen für die Gäste hätten dabei kaum schlechter sein können, denn selbst bei den verbliebenen acht Akteuren hätte der jeweilige Gesundheitszustand ein Besserer sein können.
Auch deshalb gerieten die Gäste in der Anfangsphase schnell mit 4:6 (10.) ins Hintertreffen, doch ein Senken des Kopfes kam für die Rumpftruppe an diesem Tag keinesfalls in Betracht. So glichen die Biederitzer nach einer Viertelstunde zum 7:7 aus und konnten durch Christiane Druskus und Nina Bublitz (Strafwurf) sogar zum 9:7 (17.) vorlegen. Bis zum 11:11 (24.) bewegten sich dann beide Vertretungen beim Stand von 11:11 auf Augenhöhe, ehe die Gäste einen wohl auch spielentscheidenen Schlussspurt bis zum Seitenwechsel hinlegen konnten. So trafen schließlich Gina Hesse und Dauerbrenner Nina Bublitz doppelt zum 15:11- Pausenstand, welcher in den zweiten dreißig Minuten noch von großer Bedeutung sein sollte,
Auch nach dem Wiederbeginn schlug das Pendel zunächst für die Gäste aus, die sich bis zur 44. Minute auf 21:14 absetzen konnten. „In der Folge ging es dann schon ans Eingemachte, was natürlich bei dem Personalmangel nicht überraschend daher kam“, kam Steinweg auf die torlose Phase zwischen der 45. und 51. Minute zu sprechen, in der die Gastgeber bis zum 17:21 Boden gutmachen konnten. Grund dafür waren konditions- und konzentrationsbedingt einfache Fehler, die allerdings parallel dazu auch auf der Gegenseite zu vernehmen waren. So blieben die Biederitzer auch mit einer sehr starken Deckungsarbeit vorn und legten nach dem 21:23- Anschluss (58.) der SVO- Reserve durch Doppelpackerin Nina Bublitz entscheidend zum 25:21 nach.
„Natürlich war es eine mannschaftlich geschlossene Leistung, aber ich möchte dennoch Nina und Jolin im Tor herausheben“, hatte Steinweg dann auch die passenden Zahlen dazu parat. Während Bublitz 14 Tore bei 16 Versuchen erzielte, konnte Jolin Dettmer immerhin fünf Strafwürfe der Gastgeber abwehren. So gelang den Biederitzern mit einem 25:22- Kraftakt noch der Sprung auf Rang vier der Tabelle.
Biederitz: Dettmer – Linden, Rosenau (1), Druskus (4), Schottstedt (3), Bublitz (14/8), Bandey (1), Hesse (2)
Gelingt versöhnlicher Jahresausklang beim SVO II?
Die Frauen des SV Eiche 05 Biederitz (6., 7:7 Punkte) treten am Sonnabend um 16 Uhr zum Nachholspiel bei der zweiten Vertretung des SV Oebisfelde (5., 8:6) an. Die Begegnung der beiden Tabellennachbarn scheint vorab völlig offen.
Für die Biederitzer dürfte es an der Aller darum gehen, den zuletzt eher negativ eingeschlagenen Weg noch vor dem Jahreswechsel zu verlassen. Nach der dürftigen Vorstellung im Derby beim Güsener HC (30:35) und der zuletzt eher unglücklich daherkommenden Pleite beim MTV Weferlingen (27:28) soll der Negativlauf, der ein Abrutschen auf Rang sechs zur Folge hatte, unbedingt gestoppt werden.
In der Vorsaison konnten die Biederitzer sowohl in der Hans- Pickert- Halle (27:21) als auch in heimischer Ehlehalle (34:25) in beiden Begegnungen deutlich die Oberhand behalten. „Diesmal dürfte es ungleich schwerer werden, denn die SVO- Reserve ist auf einem ganz anderen Level unterwegs“, weiß der Biederitzer Trainer Yves Steinweg und spielt dabei auf den Aufstieg der ersten Oebisfelder Mannschaft in die Regionalliga an, von der die Reserve, die in der Vorsaison auf Rang acht ganze zwölf Zähler verbuchen konnte, zwangsläufig profitiert haben dürfte. Können die Biederitzer aber an ihre kämpferische Leistung von Weferlingen anschließen, ist ein punktebehafteter Jahresabschluss durchaus im Bereich des Machbaren.
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SV Eiche 05 Biederitz II vs HV Solpke/Mieste

Souveräner Erfolg erhält weiße Weste

Die männliche E- Jugend II des SV Eiche 05 Biederitz ist ihrem Ziel Final- Four ein kleines Stück näher gerückt. Gegen den HV Solpke/Mieste gab es nach einer 17:5- Halbzeitführung schließlich einen 36:13- Erfolg, mit dem die Biederitzer den wichtigen zweiten Rang festigen konnten. Mit der vermeindlich stärksten Formation beginnend legte der SVE- Nachwuchs schnell vor und konnte alsbald alle zur Verfügung stehenden Kräfte von der Bank reichlich Einsatzzeit gewähren. Dabei stach einmal mehr die stark verbesserte Deckungsarbeit der Gastgeber hervor, die dafür unter anderem mit Lenny Speck im Tor und Tim Sroke im Abwehrverbund wichtige Protagonisten besaßen. Nach der 17:5- Pausenführung spulten die Biederitzer auch in den zweiten zwanzig Minuten ihr Pensum souverän herunter und bauten den Vorsprung gegen einen wackeren Kontrahenten aus der Altmark kontinuierlich aus. „Neben unserer Leistung möchte ich auch die des Gegners loben, der nie aufgesteckt hat“, zeigte sich der Biederitzer Trainer Marco Schmidt auch vom Auftreten des HV- Nachwuchses angetan. Am Ende setzten sich völlig verdient die Gastgeber mit einem 36:13 durch und grüßen nach vier absolvierten Begegnungen zusammen mit dem SC Magdeburg II verlustpunktfrei von der Tabellenspitze.

Biederitz: Speck – Walther (10), Tripke (2), Swoboda (11), Fromm, Münder (6), Kemmner (2), Detzner, Weise (1), Meyer (1), Merker, Sroke (3)

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SG Spergau vs SV Eiche 05 Biederitz

Eine Niederlage zum Hinrundenabschluss
Die Oberligahandballer des SV Eiche 05 Biederitz haben die Hinrunde mit einer 29:38 (11:18)- Niederlage bei der SG Spergau beendet und können nunmehr zum Jahreswechsel eine ausgeglichene 13:13- Punktebilanz vorweisen. In Spergau traf der aktuell Führende der Torschützenliste Bennet Daßler allein elfmal.
Das Gastspiel in der Jahrhunderthalle stand vorab unter keinem guten Stern. Zu dem ein oder anderen Ausfall (u.a. Moritz Steinweg) gesellten sich im Biederitzer Kader weitere Akteure (u.a. Beres, Kinast, Daßler) dazu, die in den sechzig kräfteraubenden Minuten gesundheitlich stark gehandicapt waren. Dennoch hatten die Gäste eine ordentliche Anfangsviertelstunde (7:7) abgeliefert, ehe sich die Fehlerquote in allen Bereichen auch auf den jeweiligen Zwischenstand niederschlug. Die SG bekam beim 13:9 (22.) und 14:11 (25.) Oberwasser und setzte sich bis zum Gang in die Kabinen vorentscheidend auf 18:11 ab. „Das ein oder andere Tor mehr war schon drin. Wir hatten wiederholt unglückliche Abschlüsse und haben zudem den Weg in die Tiefe vermissen lassen“, begründete der Biederitzer Trainer Peter Pysall den Rückstand zum Seitenwechsel.
Nach dem Wiederbeginn legte der Gastgeber schnell drei weitere Treffer zum 21:11 (35.) nach und hatte dieses Polster auch noch nach vierzig Minuten beim Stand von 26:16 inne. Nach der fälligen Auszeit versuchte es die Biederitzer Mannschaft vorn wie hinten mit anderen personellen wie spielerischen Varianten, die aber nur bedingt zum Erfolg führen sollten. So setzte sich der Rangvierte über die Stationen 29:17 (43.) und 30:19 (45.) auf 34:22 (49.) ab und zeigte in vielen Szenen sein Können. Die Gäste waren dennoch stets um ein besseres Resultat bemüht, was sich schließlich auch im 38:29- Endstand wiederspiegeln sollte.
„Ich kann den Jungs heute keinen Vorwurf machen. Unter diesen Umständen müssen wir mit dem Ergebnis leben. Mit mehr Dampf in der Breite wäre gegen diesen abgebrühten Gegner sicherlich noch ein besseres Resultat möglich gewesen, wobei wir sicherlich auch gute Phasen im Spiel hatten“, lobte Pysall trotz der Niederlage sein Team, in dem Youngster Fynn Janke auf Linksaußen nicht nur wegen seiner drei Treffer einen guten Part abgab.
Nach Beendigung der Hinrunde fällt das Fazit an der Ehle dennoch durchaus positiv aus. „Die drei Remis zu Beginn haben schon ein wenig wehgetan, doch insgesamt konnte man eine Weiterentwicklung erkennen, obwohl wir ab und an auch Lehrgeld bezahlt haben. Der ständige Personalengpass in Training und Spiel hinterlassen dann schon auch Spuren. Wir stehen da, wo wir in etwa hingehören und bewegen uns schon ein wenig am Limit“, blickt Pysall kritisch und positiv gestimmt zugleich zurück und verweist aber auch darauf, dass es Spiele gab, in denen der Gegner dominiert werden konnte. Dies war beispielsweise auch gegen den Rückrundenauftaktgegner aus Stassfurt so, wo allerdings das Gastspiel am 17. Januar bei den Rot- Weißen deutlich anspruchsvoller werden dürfte, als beim 45:21- Hinspielerfolg.
Spergau: Guretzky, Shagluf – Rösel (8), Nötzel (1), Germershausen (3), Lange, Pohl (5), Ziemann (3), Modrzynski (4), Münchhausen (1), Hassenmeier (1), Haake (8/4), Berger, Konsel
Biederitz: Witte, Wetzel – Urban (3), Richter (2), Kinast, Janke (3), Beres (1), Wohl (2/1), Hammecke (2), Daßler (11/1), Eix (5)
Zeitstrafen: Spergau 1, Biederitz 1
Siebenmeter: Spergau 4/4, Biederitz 4/2
Jahreskehraus beim Rangdritten in Spergau
Den Jahresabschluss bestreiten die Oberligahandballer des SV Eiche 05 Biederitz (6., 13:11 Punkte) am Sonntag um 17 Uhr in der Jahrhundertsporthalle in Spergau. Mit dem Rangvierten (18:4) steht den in die Erfolgsspur zurückgekehrten Biederitzern erneut eine hohe Hürde bevor.
Die SG Spergau ist seit Jahren eine feste Größe in der Oberliga in Sachsen- Anhalt und hat auch in der laufenden Spielzeit nach behäbigem Start mit 2:4 Zählern, wobei das knappe 28:30 beim Ligaüberflieger BSV 93 Magdeburg nur vom Resultat her als Enttäuschung daherkommt, längst in die Spur gefunden. Den eindrucksvollen Beweis dafür lieferten die abwehrstarken Schützlinge um Trainer Tomas Jablonka in den letzten acht Begegnungen, die sie allesamt siegreich gestalten konnten. Zudem konnte die einzige Heimniederlage gegen die TSG Calbe (29:31) am 3. Spieltag nur eine Woche später mit einem beeindruckenden 33:28 bei der hochgehandelten Eintracht in Gommern wettgemacht werden.
„Das wird erneut ein richtiges Brett. Aber wir haben zuletzt auch beim HC Burgenland gezeigt, zu was wir in der Lage sein können“, weiß der Biederitzer Trainer Peter Pysall um den Leistungsstand seines Kaders, der beim Vorjahresdritten bis auf Till Schneider komplett zur Verfügung stehen wird.
Wichtig für die Gäste werden auch die Basics sein, denn gegen den starken SG- Innenblock wird die Tiefe im eigenen Angriffsspiel unausweichlich sein. „Wir brauchen grundsätzlich in Angriff und Abwehr eine hohe Aggressivität. Auch das Tempospiel sowie das Einbinden unserer Außen sind wichtige Faktoren, um gegen diesen etablierten Kader zu bestehen“, nennt Pysall weitere wichtige Eigenschaften des eigenen Spiels, zu denen sich zudem ein sicheres Passspiel mit einer geringen Fehlerquote dazugesellen sollte. Den letztwöchigen klaren 38:20- Heimerfolg gegen den USV Halle II hat man an der Ehle derweil schnell zu den Akten gelegt, denn bis auf die Beendigung der eigenen Durststrecke taugte dieser Sieg nicht wirklich. „Es tat fraglos gut, hatte aber nicht einmal etwas von Standortbestimmung“, hakte auch Pysall den Erfolg gegen überforderte Hallenser schnell ab.
Werden nun aber die genannten Vorgaben am Sonntagabend gegen einen deutlich stärkeren Kontrahenten beherzigt, dann steht einem spannenden Jahreskehraus nichts im Wege. „Wir wollen wie vor zwei Wochen in Prittitz lange dran bleiben und haben auch das Zeug dazu…“, herrscht Einigkeit im Biederitzer Lager.
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FSV 1895 Magdeburg vs SV Eiche 05 Biederitz

25:40 – Wechsel fallen ins Gewicht

Mit einer 25:40 (13:20)- Niederlage kehrte die männliche E- Jugend des SV Eiche 05 Biederitz in der Hauptrunde vom FSV 1895 Magdeburg zurück. „Durch die Kaderumwälzungen vor dem Hauptrundenstart ist die erste Mannschaft nunmehr wiederholt in der Rolle des Underdogs“, stellt der Biederitzer Verantwortliche Mario Genth klar, denn während die erste Vertretung noch immer auf Zählbares wartet, konnte die zweite Mannschaft ihre bisherigen drei Begegnungen siegreich gestalten. Im Stadtteil Fermersleben hatte in dieser Konstellation die Biederitzer Mannschaft einen schweren Stand und lag bereits nach der ersten Hälfte mit 13:20 im Hintertreffen. Auch im zweiten Spielabschnitt änderte sich an der Situation überhaupt nichts, so dass der Magdeburger Nachwuchs seine ersten Zähler einfahren konnte. „Natürlich war dann auch zu sehen, dass die getätigten Wechsel unsererseits nicht so wie gewünscht gefruchtet haben, wir aber Akteure zum Einsatz bringen wollten“ resümierte Genth nach der verdienten, aber etwas zu hohen 25:40- Niederlage.

Biederitz: Speck – Walther (8), Jantz (2), Wolff, Rypa, Reichardt (1), Wassermann (1/1), Swoboda (8), Bachmann, Tripke (5), Ohle

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Magdeburger SV 90 vs SV Eiche 05 Biederitz III

Trotz 14:25 – „Die Truppe hat Charakter gezeigt“
Die dritte Vertretung des SV Eiche 05 Biederitz hat in der Kreisklasse Magdeburg mit einem 14:25 (8:9) beim Magdeburger SV 90 die fünfte Saisonniederlage kassiert und verbleibt mit nunmehr 2:10 Punkten am Ende der Tabelle.
„Wir sind hier mit zwölf Außen bzw. Kreisläufern angetreten. Da fehlt uns dann naturgemäß die Gefahr aus dem Rückraum“, musste der Biederitzer Verantwortliche Dirk Hesse erneut das wiederkehrende Hauptproblem der Biederitzer in dieser Spielzeit als Begründung anführen. Dabei begannen die Gäste sehr ordentlich und führten nach elf Minuten mit 5:1, weil konzentriert und wenig fehlerbehaftet an die Aufgabe herangegangen wurde. Auch Andre Beran zwischen den Pfosten war wiederholt zur Stelle und entschärfte zahlreiche Würfe des MSV 90, der allerings gerade in der Startphase in allen Bereichen sein Können nicht abrufen konnte. Dies änderte sich allerdings im Laufe des ersten Abschnittes, so dass der Gastgeber nach 21 Minuten zum 6:6- Ausgleich kam und schließlich eine knappe 9:8- Führung mit in die Kabinen nehmen konnte. „Bereits vor dem Seitenwechsel war bei uns eine gewisse Müdigkeit erkennbar, die sich dann auch im Verlauf der zweiten Hälfte im Resultat niederschlagen sollte“, begründete Hesse den Verlauf der zweiten dreißig Minuten, in denen sich die Lemsdorfer Schritt für Schritt vom Kontrahenten lösen konnten. Zahlreiche technische Fehler bei den Gästen sorgten schließlich dafür. dass das Ergebnis die eigentlichen Kräfteverhältnisse relativ realistisch ablichtete. Die Biederitzer enttäuschten trotz der finalen 14:25- Niederlage nicht. „Die Truppe hat Charakter gezeigt“, hatte Hesse auch lobende Worte parat.
Biederitz III: Beran, Schuster – Rosenburg, K. Gericke, Steinweg (1), Ribbert (5), T. Jantz (3), K. Beres (1), Kalsdorf (1), Ritter (3/1), A. Jantz, J. Hartmann, P. Beres, Arnold
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SV Eiche 05 Biederitz vs TSV Niederndodeleben

22:28 – Fehlstart hängt sich an

„Leider haben wir nun alle drei Begegnungen gegen Niederndodeleben verloren. Wir hatten uns da schon mehr ausgerechnet“, meinte die Biederitzer Trainerin Sandra Schmidt nach der 22:28 (11:15)- Heimniederlage gegen den Rangzweiten aus der Börde. Erneut musste sich Schmidt dabei wieder über die verschafene Anfangsphase ihrer Mannschaft ärgern, die nach acht Minuten mit einer 1:5- Hypothek herumlief. Im weiteren Verlauf kamen die Gastgeber dann sichtlich besser zum Zug, allerdings blieben auch einige einfache Fehler im Spielaufbau und die Schwierigkeiten mit der Kreisspielerin der Gäste erhalten. So schob der TSV- Nachwuchs stets einen komfortablen Vorsprung vor sich her und ging schließlich mit einem 15:11 in die Kabinen. Nach dem Seitenwechsel konnten auf Seiten der Gastgeber die angesprochenen Probleme aus der Kabine zunächst nur unzureichend ausgemerzt werden, so dass die Bank der Gastgeber beim 14:19 (38.) mit der Auszeit bereits wieder in Aktion treten musste. Der erhoffte Effekt sollte anschließend dann nicht ausbleiben, denn der Biederitzer Nachwuchs schloss fünf Minuten später zum 17:19 auf. Die aufgenommene Aufholjagd erfuhr dann aber keine weitere Fortsetzung, weil wiederkehrende eigene Fehler und auch unglückliche Entscheidungen der Schiedsrichter dagegen sprachen. So setzte sich der TSV schließlich nicht unverdient mit 28:22 durch und festigte Rang zwei. Dahinter rangieren weiterhin die Biederitzerinnen, die auch mit Blick auf den oft ausgedünnten Kader sehr gut mit der Platzierung über den Jahreswechsel hinaus leben können.

Biederitz: Kruse, Jung – Urban (7), Wotjak (2), Warnecke (3), Keitz (1), Schulze, Böhme (3), Harenberg (5), Grotsch, Niemann (1)

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SV Eiche 05 Biederitz vs HSV Magdeburg II

Dem Spitzenreiter Paroli geboten

Einen großen Kampf hat die weibliche C- Jugend des SV Eiche 05 Biederitz im Heimspiel dem Tabellenführer HSV Magdeburg II geliefert. Nach einer 11:10- Halbzeitführung stand schlussendlich aber doch eine 19:22- Niederlage zu Buche. „Das war heute zweifelsohne die beste Saisonleistung von uns, denn wir mussten ja auch einige personelle Ausfälle verkraften“, zollte der Biederitzer Trainer Stephan Holzgräbe seiner Mannschaft trotz der Niederlage ein großes Lob. Der Biederitzer Nachwuchs legte nach ausgeglichener Anfangsphase (3:3) insgesamt einen etwas ängstlichen Start hin und lief bis zum 10:10 nach 23 Minuten stets einem minimalen Rückstand hinterher. Abby Schumann stellte dann aber doch mit ihrem Treffer zur 11:10- Führung für den Gastgeber. Nach dem Wiederbeginn blieben die Biederitzer dann weiter auf Augenhöhe (15:15, 37.), ehe der Favorit aus der Landeshauptstadt auf zwei Treffer beim 18:16 (42.) bzw. 20:18 (45.) enteilen konnte. Fanny Taube traf mit einem verwandelten Strafwurf zwar noch einmal zum 19:21 (48.), doch das 22:19 durch Pia Lehmann war dann auch gleichzeitig der Endstand. „Final war es dann der ein oder andere Fehler zuviel. Auch in Sachen Kondition hatte der HSV am Schluss den längeren Atem“, nahm Holzgräbe die Niederlage trotz engagiertem Auftritt mit einem Augenzwinkern und vielen Erkenntnissen zur Kenntnis.

Biederitz: Holzgräbe – Walde, Schumann (4), Burgold (3), Thielicke, Boos (2), Theuerkauf (3), Schiller, Köhl, Taube (2/2), Rose (5/1)

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SV Irxleben 1919 e.V. vs SV Eiche 05 Biederitz II

Dritter Sieg im dritten Spiel

Weiterhin verlustpunktfrei marschiert die männliche E- Jugend II des SV Eiche 05 Biederitz durch die Hauptrunde. Beim SV Irxleben gab es nach einer 14:8- Halbzeitführung schließlich noch einen hohen 35:16- Erfolg. Die Gäste reisten mit reichlich Respekt in die Wildparkhalle und begannen dort mit der stärksten Formation. „Wir haben dann aber schnell erkannt, dass es in die richtige Richtung geht und haben dann frühzeitig wechseln können“, fasste der Biederitzer Trainer Mario Genth die ersten zufriedenstellenden zwanzig Minuten kurz und knapp zusammen. Erneut mit der vermeindlich stärksten Formation startend legten die Gäste nach dem Seitenwechsel zum 21:9 nach, ehe einige Wechsel doch etwas Sand in das Biederitzer Spielgetriebe streuten. Vom klaren Sieg brachte dies den Biederitzer Nachwuchs aber nicht mehr ab, so dass final ein deutlicher und hochverdienter 35:16- Erfolg heraussprang. „Was unsere Startformation auf die Platte bringt, ist schon sehr überzeugend“, meinte Genth nach dem letzten Auftritt im Handballjahr 2025.

Biederitz II: Speck – Walther (10), Kiwitt, Swoboda (8), Pawlik (4), Münder (4), Kemmner (4), Detzner, Weise, Merker (2), Sroke (3)

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