Saison: 25/26

SG Kühnau vs SV Eiche 05 Biederitz

1.Männer nach Kühnau: „Wir schauen nur auf uns“
Das bereits dritte Auswärtsspiel bestreitet der Handball- Oberligist SV Eiche 05 Biederitz (3., 5:1 Punkte) am Sonnabend bei der zuletzt arg gebeutelten SG Kühnau (12., 2:6). Die Partie wird um 18 Uhr in der Sporthalle Friedensschule in Dessau angepfiffen.
Zwei magere Zähler hat der letztjährige Rangelfte aus den bisher vier Pflichtspielen herausholen können und bewies dabei zumindest in eigener Halle vor zwei Wochen beim 27:25 gegen den HV Wernigerode sein Können, nachdem die Begegnungen zum Saisonstart gegen Irxleben (22:23) und dann in der Ferne bei Eintracht Gommern (23:32) und zuletzt bei der Zweiten des HC Burgenland (25:49) längst nicht nach Wunsch liefen.
Gerade die haushohe Niederlage in der Vorwoche bei der HCB- Reserve interessiert den Biederitzer Trainer Peter Pysall überhaupt nicht: „Wir gucken in erter Linie auf uns und erkennen da genug Probleme. Es fehlen wiederholt viele Spieler im Trainingalltag aus verschiedensten Gründen, was natürlich den erforderlichen und gewinnbringenden Rhythmus hemmt.“ Vor sieben Tagen beim schmeichelhaften Teilerfolg in Wernigerode entpuppte sich einmal mehr der Angriff als die große Baustelle. „Wir müssen in das gewohnte Tempo kommen, ansonsten ist unser Angriffsspiel bisher noch viel zu schwankend“, erkannte der Trainerfuchs nicht erst zuletzt beim Gastspiel im Harz. Während die Deckung im Verbund dem mit dem Torhüter in den bisherigen drei Saisonspielen eine solide und zuverlässige Grundlage stellte, hinkt der genannte Angriff mit einer Ausbeute von gerade einmal 80 Saisontoren schon gewaltig hinterher.
„Wir haben dort in der Vorsaison auch beide Zähler liegengelassen und wissen nicht wirklich, mit welchem Kader die SG am letzten Wochenende aufgelaufen ist. Sollten wir im Vorwärtsverhalten nicht nur eine Schippe mehr auflegen können und hinten weiter stabil arbeiten, dann sind wir sicherlich nicht chancenlos“, weiß auch der Biederitzer Co- Trainer Andre Freistedt und erinnert sich dabei an die 33:35- Niederlage vor fast genau einem Jahr. Der Blick auf die gewiss noch junge Tabellenkonstellation sollte den Biederitzern aber Selbstvertrauen einflößen, auch wenn der eigene Anspruch in der noch jungen Spielzeit nur selten abgerufen werden konnte.
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HBC Wittenberg vs HSG Ehle

29:29 beim HBC – Den Widrigkeiten getrotzt
Die Abwesenheit von Cheftrainer Yves Steinweg und einiger Spieler hatte im Vorfeld für einige Unruhe gesorgt. Denn der zeitnahen Bitte um Spielverlegung kam der HBC nicht nach – sehr zum Unverständnis von Interimstrainer Ramon Göhring: „In meinen zehn Jahren im Nachwuchshandball ist dies erst der zweite Verein, der einer solchen Bitte nicht entspricht. Im Nachwuchsbereich versucht man eigentlich immer gemeinsam eine Lösung zu finden.“
Die HSG-Youngster traten so mit fünf Feldspielern und drei Torhütern den Weg in die Lutherstadt an. „Unser etatmäßiger Torhüter Marvin Wohl war zu Beginn seiner sportlichen Laufbahn Feldspieler und er bringt auch alles dafür mit. Für ihn war klar, dass er sich in den Dienst der Mannschaft stellt, damit wir auf allen Positionen vollständig besetzt sind. Natürlich hätte man das Spiel im Vorfeld auch absagen und die Punkte kampflos überlassen können. Dies war aber keine Option und die Jungs sollten diese Möglichkeit erhalten.“
Die Gäste kamen gut ins Spiel und so entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Auch die Torhüter starteten gleich auf beiden Seiten mit Paraden. Weil Wittenbergs Lasse Cyliax bereits nach 14 Minuten die zweite Zeitstrafe kassierte und beim Gang zur Bank gegen die Bande schlug, schied der gefährlichste Angreifer der Hausherren vorzeitig mit Rot aus der Partie aus. Für neue Impulse auf der HSG-Torhüterposition sorgte derweil Jason Becker ab Mitte der ersten Halbzeit. Er zeigte gleich mehrere gute Paraden und blieb bis zum Ende ein wichtiger Faktor. Zudem war Dirk Hesse mit all seiner Erfahrung im Jugendbereich als Co-Trainer mitgereist, um Team und Interimscoach zu unterstützen. Göhring sagte: „Wir haben uns gut ergänzt und konnten gemeinsam die Jungs motivieren.“
Ab der 34. Spielminute wurde dies umso wichtiger, da Fynn Janke aufseiten der HSG aufgrund einer verbalen Entgleisung ebenfalls den roten Karton sah. „Ab da spielten wir in permanenter Unterzahl, ließen uns aber nicht abschütteln und es blieb ein offener Schlagabtausch.“
In der Schlussminute erzielte der HBC den 29:28-Führungstreffer und der HSG blieben noch 47 Sekunden. „In der Auszeit konnten die Jungs noch einmal Kräfte sammeln und wir besprachen den letzten Angriff. Maximilian Kalsdorf behielt dann die Nerven und verwandelte souverän. Gleichzeitig hat Jannis Hartmann gedankenschnell mit einer gelungenen Abwehraktion nahe des Mittelkreises den letzten Angriff des HBC gestoppt. So nehmen wir verdient einen Punkt mit, der im weiteren Saisonverlauf noch wichtig werden kann. Auf die Jungs sind wir extrem stolz, da sie allen Widrigkeiten getrotzt und in den 60 Minuten auf der Platte alles gegeben haben“, lobte Göhring.
HSG Ehle: Becker, Schuster – Steinweg (5), Göhring (2), Kalsdorf (6), Hartmann (4), Wohl (4), Janke (8/5)
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HSG Wolfen 2000 e.V. vs HSG Ehle

Ausrutscher bringt erste Saisonpleite
Eine rutschige und akustisch mindestens eigentümliche Halle, dazu ein körperlich starker Gastgeber – im Trainerteam der Gäste war man sich im Vorfeld durchaus bewusst, dass in Wolfen eine unangenehme Aufgabe wartet. „Einigen der Jungs aber offenbar nicht. Alles, was sie eigentlich schon auf der Pfanne haben, war an diesem Tag nicht da. Teilweise wirken wir im Spiel regelrecht apathisch, schauen den Gegenspieler an, aber verlieren den Ball völlig aus dem Blick“, legte Stefan Bußmann aus dem Gespann mit Riklef Roehl den Finger in die Wunde. So verdeutlichten allein die 37 Gegentore, dass die Ehle-Youngster viel zu passiv verteidigten.
Von der Qualität einiger Würfe einmal abgesehen, lieferten sie dagegen offensiv gar nicht mal eine so schlechte Vorstellung ab, „aber wir hätten noch eine Halbzeit lang spielen können, es wäre dennoch nichts mehr gegangen. Das war ein rundherum gebrauchter Tag, an dem wir meilenweit von einem Erfolg weg waren“, bekannte der Coach. Umso ärgerlicher war die erste Saisonpleite des Spitzenreiters, da auch der punktgleiche HC Aschersleben parallel beim HC Burgenland erstmals Federn ließ (22:24). Die Chance, sich schon frühzeitig etwas abzusetzen, verpuffte also, soll nach der nun anstehenden fünfwöchigen Pause aber keine Rolle mehr spielen. „Dann wartet gegen Kühnau das nächste hammerschwere Spiel, in dem wir hoffentlich wieder ein anderes Gesicht zeigen.“
HSG Ehle: Schrank, J. Kloth – Theuerkauf (1), Bittner (6), Sens (1), Wittke, Plambeck (1), Hoffmann (9), L. Kloth, Bodenstedt (4), Stallmann (10/6)
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HG 85 Köthen vs SV Eiche 05 Biederitz

23:34 – „Körperlichkeit und Reife fehlen“

Die männliche D- Jugend des SV Eiche 05 Biederitz musste auch im vierten Saisonspiel viel Lehrgeld zahlen und unterlag bei der HG 85 Köthen mit 23:34 (10:17). „Es war fraglos ein Schritt in die richtige Richtung, aber es fehlt uns sichtlich an Körperlichkeit und Reife“, war sich das Biederitzer Verantwortlichen- Duo Tim Rosenburg/Gustav Nafe nach der Schlusssirene einig. Dabei hielten die Gäste in der Anfangsviertelstunde durchaus gut mit und waren beim zwischenzeitlichen 9:10 in Schlagdistanz. Dies änderte sich aber wenig später, da die Biederitzer der inzwischen offensiveren Deckungsarbeit der gastgebenen HG nur unzureichend etwas entgegenzusetzen hatten. So setzte sich der Köthener Nachwuchs noch vor dem Seitenwechsel entscheidend auf 17:10 ab und konnte so seine diversen Vorteile in der Vorwärts- und Rückwärtsbewegung auch auf die Anzeigetafel bringen. Im zweiten Spielabschnitt erzielten die Biederitzer dann wieder etwas mehr Gleichwertigkeit, obwohl inzwischen zahlreich durchgewechselt wurde. Offenkundig waren aber wiederum die Probleme des SVE- Nachwuchses gegen eine sehr offensive Abwehrarbeit der Gastgeber, die immer wieder zahlreiche einfache Ballverluste im Spielaufbau zu verzeichnen hatte. Am Ende mussten sich die nie aufsteckenden Biederitzer leistungsgerecht mit 23:34 geschlagen geben und mussten dabei einmal mehr erkennen, dass das erste Jahr in dieser Altersklasse auch der körperlichen Gründe wegen ein Lehrjahr werden dürfte.

Biederitz: Hauenschild (1), Griesau – B. Selega (2), Wohlers, Poppeck (4), Feig (2), Fahrenkampf, Plater (12/3), Firit, Mertz, I. Selega (2)

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SpG HBC WB/Zahna vs SV Eiche 05 Biederitz

Am Ende auch ein glücklicher Erfolg

Die männliche C- Jugend des SV Eiche 05 Biederitz hat bei HBC Wittenberg/Zahna am Ende das glücklichere Ende für sich und setzte sich nach einer 19:15- Pausenführung schließlich hauchdünn mit 29:28 durch. „Hintenraus muss man von einem glücklichen Ausgang sprechen. Der Gastgeber brachte sich minütlich in eine bessere Position, verbaute sich aber den Punktgewinn auch durch technische Fehler“, meinte der Biederitzer Verantwortliche Thomas Reim, der ausdrücklich die beiden Torhüter Ben- Levi Bierdümpfl und Joel Danisch lobte, nach dem Schlusspfiff. Die Schlafmützigkeit der Gastgeber verhalf den Gästen nach neun Minuten mit 9:3 einen Start nach Maß, welcher zumindest in Zahlen auch nach einer Viertelstunde beim Stand von 13:8 noch Bestand hatte. Das Viertorepolster zum Seitenwechsel (19:15) musste dann unmittelbar nach dem Wiederbeginn zu den Akten gelegt werden, da die SG, die den Biederitzern aus dem Qualifikationsturnier zur Oberliga bekannt war, sowohl beim 17:19 (30.), 20:22 (39.) und 23:25 (43.) auf zwei Treffer aufgeschließen konnte. Die Biederitzer Hintermannschaft kam zusehens löchriger daher und tat sich in der Vorwärtsbewegung bei 1:1- Situationen keinen Gefallen. „Die Gastgeber hatten sich dann auch auf unseren Rückraum eingeschossen, was unseren Spielfluß nicht unwesentlich hemmte“, bemängelte Reim, der zudem zusehen musste, wie die Außen nur unzureichend in das Spiel eingebunden wurden. So kamen die Wittenberger längst nicht überraschend beim 25:25 bzw. 26:26 zum Ausgleich, ehe Leo Frank Dammaß und Hardy Laabs das 28:26 erzielen konnten. Dem neuerlichen 27:28- Anschluss ließ wiederum Laabs das 29:27 folgen, so dass dem Gastgeber lediglich der Torerfolg zum 28:29- Endstand blieb.

Biederitz: Bierdümpfl, Danisch – Lehr, Wontraba, Laabs (12/3), Bienas (1), Faber, Bartz (5), Kalsdorf (2), Berger, Burgold (2), Reim (3/1), Leber (2), Dammaß (1), Bruchno (1)

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Barleber HC e.V. II vs SV Eiche 05 Biederitz

(Fast) alle Ziele erreicht 19:8

„Unser Hauptziel am heutigen Tag haben wir erreicht“, meinte der Biederitzer Trainer Tobias Jantz nach dem nie gefährdeten 19:8 (12:2)- Erfolg seiner männlichen E- Jugend bei der zweiten Vertretung des Barleber HC. Die zweite Vorgabe, alle Spieler sollten möglichst auf die Torschützenliste kommen, gelang dann aus vielerlei Gründen nicht. „Natürlich haben wir sehr viel liegengelassen, aber die Schiedsrichter haben aber auch eine ganz harte Linie gefahren“, ergänzte Jantz, der sonst fünf bis sechs Treffer auf jeder Seite zusätzlich in Reichweite gesehen hätte. Den Grundstein zum völlig verdienten Auswärtserfolg legten die Gäste in den ersten zwanzig Minuten, in denen die Möglichekiten gut erspielt und zudem oft konsequent verwandelt werden konnten. In der zweiten Hälfte kam dann zumeist die ganz junge Generation der Biederitzer zum Zug und zeigte ebenfalls ihr Können. „Es war dann schon ganz normal, dass es insgesamt nicht ganz so flüssig lief. Dennoch war jeder mit reichlich Einsatz, Willen und Moral unterwegs“, fand Jantz durchweg lobende Worte nach dem dritten Saisonerfolg.

Biederitz: Walther (3), Jantz (3), Wolff, Rypa, Reichardt (2), Wassermann, Herbst, Bachmann, Tripke (7), Pawlik (3), Welter (1)

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FSV 1895 Magdeburg vs SV Eiche 05 Biederitz

Mit guter Teamleistung zum Erfolg

Die weibliche D- Jugend des SV Eiche 05 Biederitz bleibt nach einem 35:26 (16:10) beim FSV 1895 Magdeburg in der Erfolgsspur und behauptet mit dem dritten Saisonerfolg den Platz an der Sonne. Nach leichten Anfangsschwierigkeiten, der Gastgeber führte nach sieben Minuten mit 4:3, kamen die Biederitzer nach zwölf Minuten und konnten zum 7:7 ausgleichen. In der Folgezeit belohnte sich der SVE- Nachwuchs auch aufgrund seiner sehr guten Abwehrarbeit mit einem richtungsweisenden 6:0- Lauf zum 13:7 (17.). Im Angriff fanden wiederholt viele Trainingsinhalte aus der Woche Anwendung und auch im Abschluss präsentierte sich der Gast gegenüber der Vorwoche formverbessert. So ging es leistungsgerecht mit einem 16:10 für die Biederitzer in die Kabinen, ehe die vierzehnfache Torschützin Lilly Hauenschild unmittelbar nach dem Seitenwechsel per Doppelschlag zum 18:10 nachlegen konnte. Nach etwas mehr als einer halben Stunde betrug das Polster dann erstmals zehn Treffer (26:16), was in erster Linie auf einen weiterhin sehr konzentrierten Auftritt der Grotsch & Co zurückzuführen war. In den Schlussminuten gelang dem nimmermüden FSV- Nachwuchs lediglich noch eine leichte Ergebniskorrektur zum 35:26- Endstand. „Wir hatten heute nie wirklich einen Hänger und haben sowohl vorn wie hinten überzeugen können“, resümierte die Biederitzer Trainerin Charlott Rosenau nach dem Schlusspfiff.

Biederitz: Lindeke – Hauenschild (14), Brockhausen, Falkenberg (3), Tschirschwitz (5), Wiehe, Grotsch (4), Genth (9), Grunert

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BSV 93 Magdeburg vs HSG Ehle

Der BSV war einfach abgezockter
Zur unüblichen Anwurfzeit am Sonntag um 17 Uhr bat der verlustpunktfreien Tabellenführer zum Duell. HSG-Coach Yves Steinweg umriss: „Uns war klar, welch schwere Aufgabe auf uns wartete.“ Dabei versprach auch das Torhüterduell – die Magdeburger Moritz Kriesch und Luca Gordziel verbindet eine gemeinsame Vergangenheit am Landesleistungszentrum mit Mads Fiete Schuster – versprach viel Reiz und so sollten sie auch mit diversen Paraden ihr Talent unter Beweis stellen.
Beide Teams starteten ordentlich in die Partie und bis zum 14:14 (26.) bot sich ein offener Schlagabtausch. Der Co-Trainer der Gäste, Ramon Göhring, schilderte: „Mit einer guten Abwehrarbeit haben wir den BSV regelmäßig in den Positionsangriff gezwungen. Zwei Ballgewinne werfen wir in der Anfangsphase aber leider wieder zum Gegner.“ Vor allem Lino Geckert bekam die HSG in dieser Phase nicht in den Griff. Steinweg: „Natürlich hatten wir dies vor dem Spiel thematisiert und müssen es besser lösen. Trotzdem haben die Jungs gut dagegen gehalten und den BSV zum Nachdenken gebracht.“ Ein 3:0-Lauf zum 17:14 Pausenstand gab dem Gastgeber aber wieder mehr Sicherheit.
In der 40. Minute waren die Gäste mit 18:22 unverändert dran. „Allerdings konnten wir eine Überzahl nicht nutzen und verlieren diese aufgrund mehrerer ausgelassener Chancen sogar mit 0:2“, haderte Göhring. In der folgenden Auszeit (18:26/47.) folgte der Appell, bis zum Ende zu kämpfen. Dieser Aufforderung folgten die Ehle-Handballer und gestalteten die letzten 13 Minuten mit 7:7 ausgeglichen. Der Co-Trainer bilanzierte: „Wir haben im Spielverlauf zu viele klare Chancen liegengelassen, wobei der BSV einfach abgezockter war. Als Team sind die Jungs aber weiter zusammengewachsen und haben gemeinsam gefightet.“
HSG Ehle: Erkenberg, Schuster – Graßhoff, Göhring (8.), Kalsdorf (1), Ribbert, Hartmann, Gröbe, Leine (9), Kliem (1), Janke (7)
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BSV 93 Magdeburg vs SV Eiche 05 Biederitz

Der Gegner hats zu einfach – 39:27

„Wir machen es unserem Gegner mit unserer zu zögerlichen Abwehrarbeit zu einfach“, brachte es der Biederitzer Trainer Steffen Plater nach der 27:39 (12:18)- Niederlage seiner männlichen D- Jugend beim BSV 93 Magdeburg auf den Punkt. Während die Gastgeber den Biederitzern das Leben beim Torewerfen in schöner Regelmäßigkeit sehr schwer gemacht haben, hatte der BSV- Nachwuchs wiederholt nur relativ kleine Hürden zu überspringen, um zum Erfolg zu kommen. „So haben dann natürlich auch unsere Torhüter einen schweren Stand, die oft freie Gegenspieler vor sich hatten, während der gegnerische Schlussmann viel konsequenter von seinen Vorderleuten unterstützt wurde“, resümierte Plater, der nach nur kurzer ausgeglichener Anfangsphase sah, wie der BSV- Nachwuchs den Grundstein zum späteren Sieg bereits in Durchgang eins (18:12) legen konnte. Auch in der zweiten Halbzeit spiegelte sich das Vorgehen beider Teams neuerlich gleich ab, wobei die Gäste im Angriff löblicherweise eigentlich immer kreative Lösungen parat hatten. „Unser Knackpunkt ist die Deckungsarbeit. Wir müssen es mit mehr Körperlichkeit dem jeweiligen Kontrahenten weitaus schwerer machen, als dies heute und zuletzt überhaupt der Fall war“, wurde Plater bei der Fehlersuche auch nach der zweiten Hälfte verbunden mit einer 27:39- Niederlage bestätigt.

Biederitz: T. Hauenschild (1), Griesau (1) – L. Hauenschild (3), B. Selega (8), Poppeck (1), Feig (3), John, Fahrenkampf, Plater (8/4), Firit, I. Selega (2)

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Eintracht Hohenwarthe vs SV Eiche 05 Biederitz II

17:22 – Spielverständnis & Körperlichkeit

Wie bereits beim letzten Gastspiel in Güsen vor einer Woche war dem Biederitzer Trainer Marco Schmidt der Hauptgrund für den Ausgang der Partie klar. „Die Jungs vom Gastgeber sind das eine Jahr weiter. Das spiegelt sich dann natürlich in der Körperlichkeit und im Spielverständnis wieder“, beschrieb der Verantwortliche die entscheidenen Faktoren beim gastspiel seiner männlichen E- Jugend II bei Eintracht Hohenwarthe. Trotz dieser vermeindlichen Nachteile hielten die Gäste das Spitzentreffen nicht nur bis zum Seitenwechsel offen (12:13), sondern auch über weite Strecken der zweiten zwanzig Minuten. „Hinten raus ist es dann auch eine Frage der Kraft, wenn Du die komplette Spielzeit gegen körperlich klar überlegene Gastgeber verteidigen musst und dann auch der eigene Spielfluß ein wenig verloren geht“, meinte Schmidt, der eine Weiterentwicklung zur Vorwoche erkennen konnte, nach der 17:22- Niederlage, bei der seine Schützlinge aber gerade in Sachen Kampf und Einstellung nichts vermissen ließen.

Hohenwarthe: Berth (3), Eikel, Senftleben, Külbel, Rudolf, Dieringer (2), Günther (4), Kirbach, Arendt (9), Wübken (1), Vorbrodt (1), Friedel (2)

Biederitz II: Speck, Weise, Staevie (3), Teikowski, Kiwitt, Detzner, Kemmner (2/1), Swoboda (8), Sroke (3), Meyer, Fromm, Merker (1/1)

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