Saison: 25/26

SV Eiche 05 Biederitz II vs Güsener HC

Als Team zum Derbysieg

Die männliche E- Jugend II des SV Eiche 05 Biederitz hat in der Hauptrunde den zweiten Erfolg feiern können. Gegen den Güsener HC gelang nach einer 17:10- Halbzeitführung schließlich ein 32:22- Derbyerfolg, der auf eine mannschaftlich geschlossene Vorstellung beruhte. Den Grundstein dafür legten die SVE- Youngster dabei im ersten Spielabschnitt, wo mit dem vermeindlichen Stammaufgebot nach einem 9:5 (13.) und 15:8 (18.) ein komfortables 17:10 zum Seitenwechsel herausgespielt werden konnte. Nach dem Wiederbeginn behaupteten die Biederitzer dann souverän den Vorsprung und konnten dabei auf Lenny Speck zwischen den Pfosten zählen, der eine ganz starke Vorstellung bot. So setzten sich die SVE- Youngster nach 28 Minuten erstmals auf zehn Treffer (24:14) ab und bauten diesen mit schön vorgetragenen Angriffen bis zur 35. Minute auf 31:18 aus. In der Schlussphase gelang dann den Gästen aus Güsen in einer sehr fairen Begegnung noch die Ergebniskosmetik zum verdienten 32:22- Endstand. „Torhüter und Abwehr insgesamt haben den Gästen schließlich den Zahn gezogen“, meinte der zufriedene Biederitzer Trainer Tobias Jantz nach der Partie.

Biederitz: Speck – Walther (11), Krüger (8/1), Teikowski (1), Münder (4), Kemmner, Detzner, Meyer, Sroke, Jantz (2), Pawlik (6)

Güsen: Weiß, Neuhäuser (6), Ernst, Hähner, Reichel (1), Barfuß, Rumschüssel (9), Stellmacher, Reichenbach, Richter, Hennig (6)

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Güsener HC vs SV Eiche 05 Biederitz

26:14 – „Zwei Punkte und gut“

Die weibliche C- Jugend des SV Eiche 05 Biederitz gewann das Derby beim Güsener HC nach einer richtungsweisenden 17:7- Pausenführung schließlich auch in der Höhe verdient mit 26:14 (17:7). Dabei warteten die Gäste von der Ehle mit einer guten Gesamtleistung auf, offenbarten allerdings während der gesamten Spielzeit noch reichlich Entwicklungspotential in der Chancenverwertung. „Auch wenn es heute vielleicht nicht so ins Gewicht fiel, aber es waren schon einige Hochkaräter dabei und auch bei den technischen Fehlern war die Quote zu hoch“, gemängelte der Biederitzer Trainer Stephan Holzgräbe nach der Partie einige Eckdaten. Der GHC- Nachwuchs hielt bis zur 14. Minute beim Stand von 5:6 respektabel mit, musste dann aber in den anschließenden zehn Minuten den Kontrahenten auf 15:6 davonziehen lassen. Nach dem Seitenwechsel zog der Biederitzer Nachwuchs bis zum 25:11 nach 42 Minuten konsequent nach, ehe die nie aufsteckenden Gastgeber zum 14:26- Endstand verkürzen konnten. „Zwei Punkte und gut“, beschrieben die Leistung der siegreichen Gäste dann auch treffend.

Güsen: Freund – Fahrintholz, Kampe, Lüdersdorf, Spiegel, Krüger (9), Timpel (2), Brunow, Zappe, Vogel (3)

Biederitz: Holzgräbe – Walde, Schumann (4), Burgold (1), Thielicke (3), Theuerkauf (1), Schiller (1), Guderjahn, Köhl, Taube (3), Poppeck (9), Rose (4/1)

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SV Eiche 05 Biederitz vs HSV Magdeburg

Trotz Niederlage nicht enttäuscht

Die männliche E- Jugend des SV Eiche 05 Biederitz musste sich in der Hauptrunde nicht ganz unerwartet dem HSV Magdeburg mit 11:41 (7:19) geschlagen, enttäuschte allerdings während der gesamten vierzig Minuten nicht. „Natürlich geht es dann nach einem einfachen Fehler von uns recht schnell in die eine Richtung, aber insgesamt haben wir schon im Rahmen unserer Möglichkeiten eine ordentliche Vorstellung geboten“, stellte der Biederitzer Verantwortliche Mario Genth seinen Youngstern ein zufriedenstellendes Zeugnis aus. Der Gastgeber lag nach den ersten zwanzig Minuten mit dem ein oder anderen ärgerlichen Ballverlust bereits mit 7:19 im Rückstand und konnte dann in der zweiten Hälfte nicht ganz an die ersten zwanzig Minuten anschließen. Die Biederitzer Bank wechselte im weiteren Verlauf alle Akteure ein, musste schlussendlich aber über eine hohe 11:41- Niederlage einstecken.

Biederitz: Kemmner (1), Meyer (1), Wolff, Rypa, Reichardt (1), Wassermann, Herbst (1), Bachmann (1), Detzner, Münder (3), Ohle, Pawlik (3), Welter

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SV Eiche 05 Biederitz III vs BSV 93 Magdeburg III

33:20 – Der Favorit wird seiner Rolle gerecht
Der BSV 93 Magdeburg hat sich in der Kreisklasse Magdeburg erwartungsgemäß im Duell der dritten Mannschaften gegen den SV Eiche 05 Biederitz durchsetzen können und damit Rang eins verteidigt. Die Biederitzer warten dagegen weiter auf den ersten Zähler der Saison.
Wenn der verlustpunktfreie Spitzenreiter beim punktlosen Tabellenschlusslicht aufkreuzt, dann sind die Vorzeichen in der Regel vorab gesetzt. So kam der deutliche 33:20 (14:7)- Erfolg der Olvenstedter am Montagabend in einer äußerst fairen Auseinandersetzung dann auch nicht überraschend daher, wobei es die Gastgeber besonders im ersten Durchgang verpasst haben, um ein besseres Resultat zu erzielen. „Da haben wir viel zu viele Bälle durch Abspielfehler weggegeben und zudem einige gute Chancen nicht verwerten können“, begründete der Biederitzer Verantwortliche den 7:14- Halbzeitrückstand. Nach dem Seitenwechsel konnten die Biederitzer dann wesentlich mehr Torerfolge verbuchen, was allerdings auch bei den fleißig durchwechselnden Magdeburgern der Fall war. Der BSV 93 III nutzte schließlich seine Chancen weitaus besser, während den nie aufsteckenden Gastgebern gegen Spielende auch wiederholt das Pfostenpech hold war. „Keine Frage, was den Sieger angeht, aber ein besseres Ergebnis war schon möglich“, herrschte Einigkeit im Biederitzer Lager nach der vierten Saisonniederlage.
Biederitz: Schuster, Beran, Bruchmüller – Heitmann, Genth, Thielicke (4), Walde (5), steinweg (2), O. Beres (1), T. Jantz (1), Freistedt (2), Kalsdorf (2), Gröbe, A. Jantz (2), Arnold (1), Bartels
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HC Burgenland II vs SV Eiche 05 Biederitz

Der ein oder andere Fehler zuviel bringt 29:30- Niederlage
Die Oberligahandballer des SV Eiche 05 Biederitz sind bei der zweiten Vertretung des HC Burgenland nur hauchdünn an einer Überraschung vorbeigeschrammt und mussten sich schließlich mit 29:30 (12:15) geschlagen geben. Auch neun Treffer von Rückraumspieler Bennet Daßler konnten die vierte Niederlage in Serie nicht verhindern.
Ganze sieben Sekunden fehlten den Biederitzer Oberligahandballern vor über 100 lautstarken Zuschauern zur Punkteteilung bei der Reserve des HC Burgenland, die bis zu diesem Wochenende ihre bisherigen Heimspiele in souveräner Manier siegreich gestalten konnten. An diesem Sonntagabend allerdings mussten sie sich gegen einen starken Widersacher von der Ehle enorm strecken, um die weiße Weste in der Prittitzer Sporthalle zu wahren.
„Es waren dann ein paar Fehler zuviel. In einem solchen Spiel muss dann schon alles passen, um ins Punkten zu kommen“, resümierte der Biederitzer Trainer Peter Pysall nach der Schlusssirene, ohne dabei jedoch ein großes Lob an seine Truppe zu verteilen, die über die gesamte Spielzeit bedingungslosen Einsatz gezeigt haben.
Die ersten dreißig Minuten erinnerten vom Verlauf her an zahlreiche Auftritte der noch jungen Spielzeit. „Da war wieder unsere Sinuskurve zu erkennen“, bemängelte Pysall die Phase nach einem ausgeglichenen Beginn (4:4, 10.), in der die Gäste beim 6:11 nach 19 Minuten neben die Spur gerieten. Die fällige Auszeit brachte dann die nötige Konstanz zurück, was sich postwendend auch auf der Anzeigetafel wiederspiegelte, da der Rückstand bis zur 28. Minute auf einen Treffer (12:13) eingeschmolzen werden konnte. Bezeichnend dann aber auch die zwei Schlussminuten des ersten Durchganges, in denen der HCB II noch zwei Treffer zum 15:12- Halbzeitstand erzielen konnte. „Wir müssen da nicht mit drei Toren minus in die Kabinen gehen“, herrschte Einigkeit im Biederitzer Lager, welches zu diesem Zeitpunkt bereits auf den angeschlagenen Moritz Steinweg verzichten musste.
Der kurz zuvor angedeutete Leistungssprung der Gäste sollte unmittelbar nach dem Seitenwechsel seine Auffrischung erfahren. Die Gastgeber legten zwar schnell zum 18:15 (36.) nach, doch Jason Thielicke und Marius Hammecke stellten auf 18:17, ehe Bennet Daßler in Überzahl agierend zum 18:18- Ausgleich nach 41 Minuten einnetzen konnte. Die neuerliche Vorlage der Gastgeber zum 19:18 konnten die Biederitzer dann drei eigene Tore zur 21:19- Führung (44.) entgegen setzen und auch beim 23:21 (46.) blieben die Biederitzer knapp vorn. „Dann agieren wir in wichtigen Phasen einfach zu hektisch. Da fehlte dann auch ein Stück weit die Ruhe“, beschrieb Pysall die Phase, in der der HCB erst das 23:25 zum 25:25 (52.) einkassierte und kurze Zeit später auch den 25:27- Rückstand (54.) in eine eigene 29:27- Führung umwandeln konnte. Doch auch da gaben die Biederitzer noch nicht kleinbei und kamen durch Bennet Daßler und Robin Urban zum 29:29- Ausgleich. Bezeichnend war dann aber auch, dass ausgerechnet Moritz Zänker den siegbringenden Treffer zum 30:29 sieben Sekunden vor Ultimo erzielen konnte. „Den Spieler haben wir eigentlich nie wirklich stellen können“, erinnerte sich Pysall später an den technisch versierten Rückraumspieler, der sich allein in den zweiten dreißig Minuten siebenmal in die Torschützenliste eintragen konnte.
So blieb den Biederitzern auf der langen Rückfahrt lediglich die Erkenntnis, dem Favoriten sehr lange Paroli geboten zu haben. „In entscheidenen Momenten fehlte dann die Konstanz und Durchschlagskraft, um einen solchen Bock mal umzustoßen. Die Jungs haben eine tolle Moral an den Tag gelegt und sich wiederholt zurückgekämpft, was allerhöchsten Respekt abverlangt“, lobte der Biederitzer Co- Trainer Andre Freistedt. Allein diese Aussage sollte dann schon Hoffnung machen, dass die Negativserie am kommenden Sonnabend im Heimspiel gegen den USV Halle II sein jähes Ende findet.
Burgenland II:Broneske, Manz – Lange, Dober (8/2), Fuhrmann, Meyer (1), Röhrborn (1), Haucke, Kaßler (3/1), Rothe, Aumann (1), Krenz (5), Zänker (10), Tillmann (1), Krause
Biederitz: Nafe, Wetzel, Witte – Urban (6/1), Thielicke (5), Richter (1), Kinast (3), Held (2/1), Steinweg (1), Hammecke (1), Beres, Daßler (9/2), Eix (1)
Siebenmeter: HCB II 3/3, Eiche 7/4
Zeitstrafen: HCB II 8 + rote Karte Stephan Meyer (42:30 Min.), Eiche 4
Nächste hohe Hürde – HC Burgenland II
Für die Oberligahandballer des SV Eiche 05 Biederitz (6., 11:9 Punkte) reißen die Hochkaräter einfach nicht ab. Am Sonntag um 17 Uhr gastieren die Daßler & Co bei nun der sehr heimstarken zweiten Vertretung des HC Burgenland (5., 14:6) in der Sporthalle Prittitz.
Natürlich hat sie gutgetan, die freie Punktspielwoche mit allerdings guten Trainingseinheiten für die zuletzt arg strapazierten Oberligahandballer des SV Eiche 05 Biederitz. Vier sieglose Spiele nach einem mehr als überzeugenden Saisonstart mit 10:2 Punkten galt es dabei zu verarbeiten, wobei das Wort Enttäuschung eher weniger zu den letzten Wochen passt. „Wir dürfen nicht vergessen, wo wir herkommen und das wir uns gerade im zweiten Jahr Oberliga befinden“, bringt es der Biederitzer Trainer Peter Pysall auf den Punkt, denn nach der (schmerzlichen) Punkteteilung in Wolfen boten seine Schützlinge im anschließenden Heimspiel gegen den verlustpunktfreien Ligaprimus BSV 93 Magdeburg zumindest in den ersten dreißig Minuten eine ganz starke Leistung. Auch das anschließende Gastspiel bei der wiedererstarkten TSG Calbe bot nur wenig Angriffsfläche, ehe schlussendlich die Leistung im Derby gegen Eintracht Gommern bis zur 45. Minute durchaus stimmte.
Mit der zweiten Vertretung des HC Burgenland hält der Spielplan nun aber ein weiteres Schwergewicht für die Biederitzer parat. „Eine sehr beschlagene Truppe, die qualitativ schon sehr viel mitbringt“, weiß der Biederitzer Co- Trainer Andre Freistedt von der HCB- Reserve, die ihre bisherigen fünf Heimspiele durchweg siegreich gestalten konnte.
Den Grundstein zum angestrebten Erfolg wollen die Biederitzer in der Deckung legen. „Wir müssen es im Verbund lösen, denn wenn wir wiederholt mit 1:1- Situationen konfrontiert werden, wird es sehr schwer“, nimmt Freistedt seine Schützlinge, denen Lukas Hesse diesmal urlaubsbedingt nicht angehören wird, in die Pflicht. Aber auch im Angriff gilt es natürlich, Akzente zu setzen. Hier dürften die „einfachen“ Tore aus dem Rückraum gefragt sein und auch das Einsetzen der Außen ist bei durchaus möglichen Rhythmusstörungen des eigenen Angriffs unerlässlich.
In Sachen Motivation macht sich Freistedt hingegen überhaupt keine Sorgen: „Klar Sonntag 17 Uhr, schwerer Gegner, eine lange Rückfahrt und am nächsten Tag gehts ja wieder los…Die Jungs werden während der sechzig Minuten brennen und in der Rolle des Underdogs versuchen, eine Überrschung zu erzielen.“
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HSG Ehle vs HSG Börde

Große Möglichkeit beim Schopfe gepackt
Fünf Siege aus den bisherigen fünf Heimspielen waren eine hervorragende Ausgangslage vor dem sonntäglichen Duell gegen den Tabellendritten aus Oschersleben. Ramon Göhring aus dem HSG-Trainerduo mit Stefan Bußmann erklärte: „Mit Blick auf die Tabelle war es eine riesige Möglichkeit, im Kampf um Bronze Punkte gut zu machen. Entsprechend motiviert waren wir.“ Die Gastgeber legten dann auch einen 7:1-Traumstart hin (8.), gaben die anschließende Überzahlsituation aufgrund einfacher Fehler aber mit 0:3 ab. Erst eine Auszeit stoppte den Lauf des Gegners, der inzwischen auf 5:7 verkürzt hatte (13.).
Anschließend sollten die Hausherren aber schnell zu den Stärken der Anfangsphase zurückfinden. Basis war eine starke Verteidigung mit gutem Zugriff zum Gegner. Dies ermöglichte es Keeper Marvin Wohl auch, diverse Würfe zu entschärfen. Im Angriff zeigten Maximilian Kalsdorf und Lukas Ribbert auf den beiden Außenpositionen  ein starkes Spiel und steuerten insgesamt zwölf Tore bei. Auch der Rückraum trug seinen Teil zum folgenden 13:4-Lauf und der 21:12 Halbzeitführung bei.
„In der zweiten Hälfte mussten wir den Fokus unbedingt hochhalten. Es gab keinen Grund, nachzulassen und die Führung noch einmal in Gefahr geraten zu lassen“. Dies taten die Youngster aus Gommern und Biederitz dann auch in beeindruckender Manier und nach 40 Minuten lagen sie unverändert mit elf Toren in Führung (29:18). Für die letzten rund acht  Spielminuten kam Marvin Wohl noch als Feldspieler zum Einsatz, um den krankheitsbedingten Ausfall von Robin Göhring im Rückraum besser aufzufangen. Auch hier verlieh er dem Spiel noch mal neue Impulse und erzielte das 37. Tor. Aufgrund des intensiven Spiels ließ in den letzten beiden Minuten die Konzentration doch etwas nach, was der Gegner noch zur Ergebniskosmetik  nutzte.
Am Sonntag wartet um 14.30 Uhr in Irxleben das letzte Hinrundenspiel, bevor es dann in die kurze Pause bis zum 17. Januar geht. „Es gilt natürlich, nachzulegen. Mit Blick auf die Tabelle kämpfen aktuell noch sechs Teams um die Bronzemedaille und es wird definitiv eine extrem spannende Rückrunde, in der wir auch die beiden Top-Teams in eigener Halle empfangen“, blickte Coach Ramon Göhring voraus.
HSG Ehle: Wohl (1), Schuster, Becker – Steinweg (5), Kalsdorf (7), Ribbert (5), Hartmann (3/1), Gröbe, Leine (11), Janke (8/3)
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HSG Ehle II vs Lok Schönebeck

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Eintracht Hohenwarthe vs SV Eiche 05 Biederitz II

Starker Auftritt mit Sieg belohnt

Die männliche E- Jugend II des SV Eiche 05 Biederitz ist mit einem 28:25 (16:12)- Erfolg bei Eintracht Hohenwarthe in die Hauptrunde gestartet. Der Eintracht- Nachwuchs, für den es die erste Niederlage in der Saison überhaupt war, lag schon zur Halbzeit mit 12:16 im Hintertreffen, da die Gäste in der 3:3- Formation sehr souverän auftraten und zudem einen starken Lenny Speck zwischen den Pfosten hatten. Auch nach dem Seitenwechsel behauptete der Biederitzer Nachwuchs seinen komfortablen Vorsprung beim 20:16 (27.) und 23:20 (35.), auch wenn der Auftritt längst nicht mehr so souverän und unaufgeregt daher kam. Dafür stimmte während der gesamten vierzig Minuten die Einstellung bei den Gästen, die sich schließlich den 28:25- Erfolg mit viel Kampf und Einsatzwillen sichern konnten. Leider war die Enttäuschung bei den Verantwortlichen des Gastgebers nach Spielende über die erste Niederlage derart groß, dass es bedauerlicherweise nicht mehr zu einem Handshake mit der siegreichen Gegenseite reichen sollte. „Ein überzeugender Auftritt von uns. Ein Dank geht heute auch an die Bank, die stets mitgefiebert und unterstützt hat“, meinte der Biederitzer Trainer Marco Schmidt, der so gut wie keine Wechsel vornahm, nach der Begegnung.

Hohenwarthe: Eikel, Heine, Külbel (1), Rudolf (2), Dieringer (1), Günther (7), Kirbach, Alsleben, Arendt (5/1), Wübken, Vorbrodt, Friedel (9/2)

Biederitz II: Speck – Walther (4), Krüger (6/1), Swoboda (5), Teikowski, Münder (7), Kemmner (4), Detzner, Weise, Meyer, Merker, Tripke (2)

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TSV Niederndodeleben vs SV Eiche 05 Biederitz

55:10 – Wenn Trainingsinhalte greifen

Die weibliche D- Jugend des SV Eiche 05 Biederitz hat beim TSV Niederndodeleben einen deutlichen 55:10 (23:4)- Erfolg eingefahren und damit dem 46:13- Hinspielerfolg noch eins draufsetzen können. Der Biederitzer Trainerin Charlott Rosenau ging es aber am Sonntagvormittag in der Wartberghalle nicht so sehr um die Höhe des Sieges, als vielmehr um die Umsetzung von Trainingsinhalten der Vorwoche. „Da haben wir sehr viel von erfolgreich abarbeiten können. Das bestärkt natürlich vor allem die Mädels aber auch mich in der Herangehensweise“, zeigte sich Rosenau vom Auftritt ihrer Mannschaft begeistert. Dabei war der Spielverlauf und die Erzielung der Treffer relativ einfach gestrickt. „Wir haben die Ballwege zugestellt und so viele Ballgewinne erzielen können“, sahen die Zuschauer eine recht einseitige Angelegenheit, wobei die Gäste nach der 23:4- Pausenführung ihren Torhunger längst noch nicht gestillt hatten. So kamen nach dem Seitenwechsel in zwanzig Minuten weitere 32 Treffer dazu, wobei sich Baiba Genth mit 16 und Lilly Hauenschild mit 14 Toren besonders treffsicher zeigten. Schlussendlich stand ein 55:10- Erfolg zu Buche, der nun die alleinige Tabellenführung des Biederitzer Nachwuchses zur Folge hat, da Hauptkontrahent SV Oebisfelde daheim überraschend einen Zähler gegen den FSV 1895 Magdeburg abgeben musste.

Biederitz: Lindeke – Hauenschild (14), Brockhausen (2), Falkenberg (5), Bruchmüller (1), Tschirschwitz (9), Wiehe (2), Grotsch (3), Genth (16), Grunert (3)

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SV Eiche 05 Biederitz II vs SV Irxleben II

Punkteteilung im Duell der „Zweiten“
Die zweite Vertretung des SV Eiche 05 Biederitz hat dem SV Irxleben II in der Schlussphase mit viel Moral noch einen Zähler abgetrotzt. Nach sechzig kampfbetonten Minuten stand schließlich ein leistungsgerechtes 19:19 (8:11) zu Buche, mit dem sich beide Vertretungen im Mittelfeld der Tabelle etablieren konnten.
Die Zuschauer in der Gerwischer Sporthalle bekamen zwei grundverschiedene Herangehensweisen der Mannschaften zu sehen. Während die sehr jungen Gastgeber naturgemäß auf viel Tempo bedacht waren, versuchten die Irxleber mit viel Erfahrung und weitaus weniger Elan zum Erfolg zu kommen. Mit dieser Ausgangslage fuhren dann auch die Gäste über weite Strecken des ersten Spielabschnittes deutlich besser, was die 11:6- Führung nach 28 Minuten eindeutig belegt. Um so wichtiger dann noch die zwei Treffer der Gastgeber durch Daniel Bahr und Lukas Hartmann, die damit den 8:11- Rückstand in die Kategorie „machbar“ einstufen konnten. „Wir haben uns in den ersten zwanzig Minuten wieder auf das Irxleber Spiel eingelassen. Das es da unsere sehr junge Truppe gegen eine abgezockte Deckung sehr schwer haben würde, war vorhersehbar“, zog der Biederitzer Verantwortliche Julian Hammecke dann ein erstes Zwischenfazit zur Halbzeit. Die lediglich acht Treffer zum Seitenwechsel waren aber auch zahlreichen einfachen Fehlern insgesamt sowie einer eher unterdurchschnittlichen Abschlussquote geschuldet.
Nach dem Seitenwechsel behaupteten die Irxleber zunächst ihr Dreitorepolster (14:11, 39.), ehe Luca Exner und Bahr den 13:14- Anschluss herstellen konnten. Den 13:15- Rückstand egalisierten dann bis zur 44. Minute wiederum Exner und Julian Hammecke, ehe die Gäste mit einem 3:0- Lauf auch aufgrund zwei vergebener Strafwürfe der Gastgeber erneut auf drei Tore entschwanden (18:15, 55.). Doch die Biederitzer steckten nicht auf und kamen durch Leon Kliem (2) und Fynn Janke in Überzahl agierend zum 18:18- Ausgleich. Die Schlussminute lief dann zunächst überhaupt nicht nach dem Geschmack der Gastgeber, die erst den neuerlichen Rückstand kassierten und dann noch eine Zeitstrafe kassierten. Dennoch gelang es, die Irxleber ins Zeitspiel rennen zu lassen und mit einem von Fynn Janke verwandelten Konterangriff den umjubelten 19:19- Ausgleich zu erzielen.
„Erst einmal sind wir mit dem Punkt zufrieden, weil er auf einer sehr kämpferischen Leistung basiert. Insgesamt aber bleibt noch viel für uns zu tun, wobei die lange Verletztenliste die ganze Sache aktuell sehr schwer macht“, resümierte Hammecke nach dem Duell „Jung gegen Erfahrung“ mit einem versöhnlichen 19:19- Ausgang.
Biederitz II: Gronemeier, Le. Exner, M. Wohl – J. Hammecke (1), Kliem (4/1), Janke (3), Bahr (5), Holzgräbe, Deneke, Ribbert, L. Steinweg (1), L. Hartmann (1), M. Beres, J. Hartmann, Lu. Exner (4/3)
Unter neuer Verantwortlichkeit gegen den SV Irxleben II
Zum Duell der Zweitmannschaften kommt es in der Bezirksoberliga am Sonnabend um 18 Uhr in der Gerwischer Sporthalle zwischen dem SV Eiche 05 Biederitz (5., 10:8 Punkte) und dem Rangdritten SV Irxleben (11:5). Die Irxleber fügten den Biederitzern in der zurückliegenden Spielzeit als einziges Team zwei Niederlagen zu.
Von einem Angstgegner spricht man an der Ehle aber dennoch nicht, denn „im Heimspiel sind wir weit unter unseren Möglichkeiten geblieben und auch in der Wildparkhalle waren wir längst nicht chanenlos“, erinnert sich der Biederitzer Julian Hammecke an die 21:22- bzw. 26:28- Niederlage aus der Vorsaison. Apropos Hammecke – dieser wird bis auf Weiteres wieder die Geschicke mit der Unterstützung von Michael Tschirschwitz auf der Biederitzer Bank inne haben. „Stefan Quensell hat die Mannschaft unlängst darüber informiert, dass er aus persönlichen Gründen sein Amt nicht mehr weiterführen wird“, erläutert Mario Genth aus der Abteilung Handball. Diese wird in Kürze darüber befinden, wie es mit dem vakanten Trainerposten über die Winterpause hinweg weitergehen wird.
Die Biederitzer sind zuletzt nach einem kleinen Negativlauf mit einem ungefährdeten 26:17 beim Post SV Magdeburg II in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Aber auch der SVI konnte mit einem souveränen 28:21 beim Tabellenschlusslicht Kali Wolmirstedt in der Fremde doppelt punkten. „Wir müssen vom Start weg hellwach sein, um ins Punkten zu kommen“, fordert Hammecke volle Konzentration, um in der Ausweichhalle „Blau- Weiß“ in Gerwisch in der Erfolgsspur zu bleiben.
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