Saison: 25/26

SV Eiche 05 Biederitz vs TSV Niederndodeleben

Starke Ballgewinne führen zum Erfolg

Die weibliche E- Jugend des SV Eiche 05 Biederitz konnte im Heimspiel gegen den TSV Niederndodeleben den Hinspielerfolg (27:16) wiederholen und sich mit einem noch deutlicheren 39:17 auf Platz zwei der Tabelle mit nunmehr 12:2 Punkten festsetzen. Dabei sah es in der Anfangsphase der Partie längst nicht nach einer klaren Angelegenheit aus, denn die Gäste hielten bis zur siebten Minute (7:5) durch gut mit. Nach der fälligen frühzeitigen Auszeit der Biederitzer Bank sah diese, dass die Fehlerquote in den eigenen Reihen vor allem im Angriffsverhalten entscheidend nach unten geschraubt werden konnte und sich die eigenen Ballgewinne häuften. Zudem tat das beweglichere Auftreten des SVE- Nachwuchses sein Gutes, so dass die Spielerinnen um Greta Krüger, die allen 23 Treffer erzielen konnte, mit einem richtungsweisenden 19:11 in die Kabinen gehen konnten. Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich der Biederitzer Nachwuchs dann vom Anpfiff weg sehr griffig und kam zu vielen Balleroberungen. Der TSV- Nachwuchs kam in den zweiten zwanzig Minuten dagegen kaum noch zum Zug und netzte lediglich sechsmal zum 39:17- Endstand ein. „Es geht in die richtige Richtung“, bilanzierte der Biederitzer Trainer Alexander Jantz nach dem letzten Auftritt im Kalenderjahr zufriedenstellend.

Biederitz: Jantz (1), Rabe (2) – Gericke (1), Eilert (5), Grundel- Kawano, Altmann (1), Spring (3), Boos (1/1), Haeßler, Krüger (23), Baumgartl (2)

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Kali Wolmirstedt vs SV Eiche 05 Biederitz II

Mit einem 32:23- Erfolg Sprung auf Rang drei
Die zweite Vertretung des SV Eiche 05 Biederitz hat sich am Dienstagabend mit einem ungefährdeten 32:23 (17:9) – Erfolg beim Schlusslicht Kali Wolmirstedt auf Rang drei in der Bezirksoberliga vorarbeiten können. Rückraumspieler Daniel Bahr steuerte allein neun Treffer zum verdienten Auswärtserfolg bei.
Die Zauberformel in den Biederitzer Reihen hieß am Dienstagabend zum Nachholspiel beim Tabellenletzten in Wolmirstedt eindeutig Tempospiel. „Wir hatten es uns auf die Fahnen geschrieben und war rückblickend dann auch einer der Schlüssel zum Erfolg“, resümierte der Biederitzer Verantwortliche Julian Hammecke, dessen Farben nach anfänglichen Startschwierigkeiten und nach der Auszeit der Kalihandballer aus dem 5:3 (11.) einen 7:3- Vorsprung nach 14 Minuten machen konnten. Im Anschluss vergingen dann immerhin fünf Minuten, ehe die mit vielen A- Jugendlichen angereisten Gäste zum 8:3 erhöhen konnten, ehe die Gastgeber ihrer eigenen Torflaute von immerhin elf Minuten zum 4:8 ein Ende setzen konnten. Auch die folgenden Minuten gehörten den fehlerbehafteten Gästen, die sich nach eigener 12:5- Führung und zwei anschließenden Toren der Wolmirstedter zum 7:12 (25.) zur Auszeit gezwungen sahen. Die verbleibene Spielzeit des ersten Abschnittes ging dann an den SVE II, der sich bis zur Pause vorentscheidend auf 17:9 absetzen konnte.
Die vorgenommenen Wechsel in den Biederitzer Reihen sollten dann nach 45 Minuten ihr Ende finden, da die Gastgeber den verlorengegangen Spielrhythmus der Gäste zum 18:22- Anschluss nutzen konnten. „Ja die Wechsel haben an diesem Tag nicht gegriffen. Der bewährte Kader hat dann schnell wieder für klarere Verhältnisse sorgen können“, erinnerte sich Hammecke ohne dabei die Thematik Tempo zu vergessen. So setzten sich die Biederitzer über ein 25:19 (49.) auf 27:20 (52.) ab und ließen sich auch von der Auszeit der Kalihandballer nicht mehr vom eingeschlagenen Weg abbringen.
So sprang schließlich ein nie gefährdeter 32:23- Erfolg heraus, der allerdings auch mehr als zwanzig technische Fehler beinhaltete. „Das fiel heute nie wirklich  ins Gewicht, kann aber gegen andere Gegner ganz übel enden. Wir haben viel zu tun, um auch in der Rückrunde fleißig Punkten zu können“, mahnte Hammecke und blickte gleichzeitig kurz auf die nunmehr mit 13:9 Zählern abgeschlosse Hinrunde zurück, die mit dem frühzeitigen und bedauerlichen Traineraus von Stefan Quensell und den schmerzlichen Punktverlusten in Weferlingen (26:27) und gegen Irxleben II (19:19) durchaus auch negative Aspekte beinhaltete.
Biederitz II: Gronemeier, Schuster – J. Hammecke (2), Janke (7), Kliem (5), Bahr (9), Holzgräbe (2), Deneke (2), Ribbert, J. Hartmann, Wiedon (1), Lu. Exner (4/2)
Dienstag 20 Uhr: Bei Kali der Favoritenrolle gerecht werden
Die zweite Vertretung des SV Eiche 05 Biederitz (6. 11:9 Punkte) nimmt am Dienstagabend ab 20 Uhr beim Tabellenschlusslicht Kali Wolmirstedt (2:18) die Favoritenrolle ein. Doch mit einem Spaziergang dürfen die Gäste beim zuletzt endlich siegreichen Kontrahenten nicht rechnen.
Acht Spieltage lang blieb Kali Wolmirstedt seit Saisonstart stets der zweite Sieger, ehe vor nunmehr zwei Wochen mit einem überdeutlichen 32:22 gegen die HSG Altmark/West der Bann gebrochen werden konnte. Dass das anschließende Gastspiel bei der zweiten Vertretung des Post SV Magdeburg dann am vorletzten Wochenende mit 19:26 abgegeben werden musste, wird die Kalihandballer nicht davon abhalten wollen, in der heimischen „Sporthalle der Freundschaft“ wieder ins Punkten zu kommen. Die Biederitzer, die zuletzt beim 19:19 gegen die Zweite aus Irxleben eher von einem Punktverlust sprachen, wollen mit einem vollen Erfolg das Handballjahr 2025 abschließen und sich damit in der oberen Tabellenhälfte festsetzen. „Dafür braucht es aber zwingend eine bessere Abschlussquote. Da haben wir gerade zuletzt viel zu viel liegengelassen“, weiß der Biederitzer Verantwortliche Julian Hammecke, dem der Verlegungswunsch der Wolmirstedter vom Wochenende auf Dienstag gerade recht kam, um nicht zeitgleich mit dem Oberligateam auf die Platte zu müssen.
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SV Irxleben 1919 e.V. vs HSG Ehle

30:27- Sieg zum Jahresausklang
Es hat vielleicht diesen Weckruf gebraucht und Marvin Wohl hat  ihn geliefert. Als sich sein Team nach ausgewachsenem Fehlstart mit 3:6 im Rückstand sah, wehrte der HSG-Torhüter einen Siebenmeter ab (11.) und holte das Momentum auf die Seite der Gäste. Auf der Gegenseite traf Fynn Janke per Strafwurf zum erstmaligen Ausgleich (9:9/18.). „Ab da waren wir im Spiel“, registrierte Ramon Göhring aus dem Trainerteam mit Yves Steinweg zufrieden und sah auch, wie Janke mit seinem bereits achten Treffer in der letzten Sekunde  der ersten Hälfte den 14:15-Anschluss herstellte.
Bis zur „Crunchtime“ blieb die Partie umkämpft (25:25/54.). Dann brachte der glänzend aufgelegte Jannis Hartmann die HSG per Doppelschlag 70 Sekunden vor Ultimo mit 29:27 in Führung. Als Wohl dann auch den folgenden Wurf des SVI abwehrte und das HSG-Trainerduo zur Auszeit bat, stellten sich die Gäste auf viel Laufarbeit und die offensive Manndeckung der Hausherren ein. Den gut herausgespielten Torabschluss konnte Irxleben nur per Foul unterbinden und Lukas Ribbert, der bereits nach zwölf Minuten seine zweite Zeitstrafe kassiert hatte, aber bis zum Ende clever und mit kühlem Kopf verteidigte, traf per Nachwurf vom Siebenmeterpunkt zum Endstand.
Mit Blick auf die Tabelle keine Pflichtaufgabe, sondern ein wichtiger Erfolg. So hat die HSG unter den fünf Teams, die aktuell um Platz drei kämpfen, ab Januar alles in eigener Hand. „Gerade die letzten beiden Saisonspiele machen uns stolz, da das zu Saisonbeginn neu zusammengestellte Team sich mehr und mehr gefunden und jetzt eine gefestigte Basis hat“, lobte Göhring und fügte an: „Ich möchte mich stellvertretend für die Mannschaft bei beiden Vereinen, den Sponsoren und besonders den Eltern für die bisherige Unterstützung bedanken und wir wünschen allen eine schöne Weihnachtszeit.“
HSG Ehle: Erkenberg, Wohl, Schuster – Steinweg (3), Göhring (3), Kalsdorf (2), Ribbert (2/1), Hartmann (4), Gröbe, Leine (3/1), Janke (13/2)
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SC Magdeburg vs SV Eiche 05 Biederitz

27:31 – „Schade, es war mehr drin“

Um beim sehr gut geschulten Nachwuchs des SC Magdeburg erfolgreich zu performen, braucht es mehrere wichtige Bausteine, die es dann am Spieltag zusammenzufügen gilt. Nach der 27:31- Niederlage der männlichen C- Jugend des SV Eiche 05 Biederitz konnte dann eben der Biederitzer Trainer Michael Thielicke einige Aspekte aufzählen, die einem erfolgreichen Nachmittag beim SCM im Weg standen. „Das fängt dann schon in der Trainingswoche an, die sicherlich ertragreicher hätte ausfallen können. Da bekommst Du dann hier folgerichtig die Quittung.“ Dabei spielten die Gäste in den ersten 25 Minuten stark auf und gingen sogar mit einer knappen 14:13- Führung in die Kabine. Der Knackpunkt der Partie erfolgte dann unmittelbar nach dem Seitenwechsel, wo die SVE- Youngster mit einem 1:7- Lauf mit 15:20 (31.) in Rückstand gerieten. „Da haben wir alles vermissen lassen und konnten natürlich dann diesen Rückstand nicht mehr kompensieren“, gestand Thielicke ein. Die Gäste kämpften sich nach eigener Auszeit zwar noch einmal auf 18:20 (34.) und später 21:23 (39.) heran, mussten dann aber entscheidend abreißen lassen. Trotz der 27:31- Niederlage lieferten die Gäste einmal mehr kein schlechtes Spiel ab, doch braucht es eben neben Spielmacher Hardy Laabs und Abwehrchef Luca Stielke weitere starke Schultern, um bei einem Schwergewicht bestehen zu können. „Wir müssen weiterarbeiten und das gilt fraglos für alle“, gab Thielicke seinen Schützlingen nach dem letzten Spiel des Jahres mit auf den Weg.

Biederitz: Danisch – Wontraba, Laabs (11/2), Stielke (4), Bienas, Faber, Bartz (6), Kalsdorf (1), Berger, Burgold (1), Reim (3), Bruchno, Dammaß (1)

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SV Irxleben 1919 e.V. vs HSG Ehle

Spitzenreiter überspringt Hürde Irxleben

Noch ehe der Ball durch die Wildparkhalle flog, stand das Gastspiel in Irxleben unter düsteren Vorzeichen. Bei der Erwärmung hatte es gleich zwei Spieler der Gäste erwischt: Jonas Hoffmann und Felix Theuerkauf. „Das habe ich so auch noch nicht erlebt: zwei Verletzungen auf einer Position, noch vor dem Anpfiff. Aber man lernt ja nie aus“, sagte Stefan Bußmann aus dem HSG-Trainerteam mit Riklef Roehl. Was in den nächsten 50 Minuten folgte, war jedoch kein Auftritt einer verunsicherten Mannschaft, sondern der nächste Beweis dafür, warum die HSG zu Recht von der Spitze grüßt.
Dabei war die Ausgangslage alles andere als einfach. Irxleben hatte sich nach schwachem Saisonstart stabilisiert, aus den letzten fünf Partien vier gewonnen und im eigenen Wohnzimmer unter anderem großkalibrige Gegner wie Wolfen und Westeregeln bezwungen. „Es war klar, dass das eine sehr, sehr harte Nuss wird“, betonte Bußmann, sah aber, wie seine Schützlinge ordentlich in die Partie starteten.
Bis zur 15. Minute stand die Abwehr stabil, die Gäste agierten griffig und aufmerksam. Danach verlor die HSG jedoch den Faden. „Wir haben uns in der Abwehr nicht mehr genug geholfen, gerade auf den Halbpositionen und über die Außen“, analysierte der Coach. Der SVI kam zu einfachen Durchbrüchen, konnte sich aber nicht entscheidend absetzen. Auf der Gegenseite erspielten sich die Gäste munter Chancen, ließen diese jedoch fahrlässig liegen. „Sieben, acht freie Würfe ohne Gegnerkontakt – das ist viel zu viel. Da haben wir Irxleben Luft gelassen, um an den Sieg zu glauben“, ärgerte sich der Trainer. So war das Beste zur Pause tatsächlich der knappe Rückstand.
Nach dem Seitenwechsel blieb das Bild zunächst ähnlich. Die HSG tat sich schwer, fand kaum zur Durchschlagskraft, verlor in der Abwehr häufig die Zweikämpfe. „Da haben wir nicht zu unserem Spiel gefunden, und dann wird es für den Torwart natürlich auch schwierig“, so Bußmann. Doch dann schrieb seine Mannschaft wie schon zuvor gegen Kühnau und Aschersleben das Drehbuch neu. Auch dank taktischer Umstellungen und mit mehr defensiver Stabilität gelang zwischen der 35. und 42. Minute ein 6:0-Lauf, der die Partie kippen ließ. „In dieser Phase haben wir genau das gemacht, was wir können: Sicherheit in der Abwehr, Tempotore, einfache Tore“, lobte Bußmann. „Da mussten wir uns nicht mehr im Positionsangriff aufreiben.“
In der Schlussphase spielten die Gäste den Vorsprung routiniert herunter und gewannen schließlich verdient. „Dass wir das jetzt zum dritten Mal fast identisch erleben, ist schon verrückt“, schmunzelte der Trainer über den neuerlichen Comebackerfolg. Trotz angespannter Personalsituation stellte der Coach seinem Team ein starkes Zwischenzeugnis auf: „Wir haben seit dem Sommer nur ein Spiel verloren, ansonsten alles gezogen. Chapeau, da können wir erstmal stolz drauf sein. Leider ist erst die Hälfte rum. Wir haben noch einen weiten Weg vor uns“, mahnte Bußmann. Die Hoffnung ruht für den Januar: „Vielleicht kommt der eine oder andere zurück und die neuen Verletzungen sind nicht ganz so dramatisch.“
HSG Ehle: Schrank, J. Kloth – Mewes (8), Theuerkauf, Bittner (2), Paech (8), Sens, Wittke, Plambeck (2), Hoffmann, L. Kloth, Stallmann (8/1)
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SC Magdeburg vs SV Eiche 05 Biederitz

23:52 – Der Mut fehlte von Beginn an

Naturgemäß ist man bei einem Gastspiel beim Nachwuchs des SC Magdeburg eher in der Rolle des Underdogs, was auch wirklich kein Problem darstellt. Doch damit hat es die männliche D- Jugend des SV Eiche 05 Biederitz am Sonntagmittag noch ein wenig übertrieben, was der 3:28- Pausenrückstand eindeutig belegt. „Die Jungs wirkten vom Start weg eingeschüchtert. Dann kommen noch reichlich Pfostentreffer dazu und dann geht das Ergebnis halt dahin“, erinnerte sich der Biederitzer Trainer Stefan Plater an den ersten Spielabschnitt in der Wolfgang- Lakenmacher- Sporthalle. Deutlich besser erging es dann den ersatzgeschwächten Gästen in den zweiten zwanzig Minuten, in denen sie immerhin zwanzig Treffer erzielen konnten. Fairerweise muss dazu gesagt werden, das in dieser zweiten Hälfte der Gastgeber durchweg freiwillig in Unterzahl agierte, was den Gästen sichtlich mehr Freiraum und dann auch geglückte Aktionen in der Vorwärtsbewegung ermöglichte. „Mit den erzielten Toren kehrte dann auch ein Stück weit der Mut zurück. Trotzdem ist der SCM natürlich mit seinem Speed sowie den körperlichen Vorteilen eine ganz andere Kragenweite“, meinte Plater schließlich nach der 23:52- Niederlage. Ein Lob hatte der SVE- Coach dann aber doch parat: „Die Einstellung hat stets gestimmt. Die Jungs haben nie die Köpfe hängen lassen…“, konnte so der einkalkulierten Niederlage auch durchaus etwas Positives im Biederitzer Lager abgewonnen werden.

Biederitz: T. Hauenschild (1) – L. Hauenschild (2), B. Selega (5), Poppeck (1), Feig (2), John (3), Plater (6/2), Wohlers, I. Selega (3)

 

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SV Eiche 05 Biederitz vs USV Halle II

38:20 – Ein Sieg ohne Aussagekraft
Die Oberligahandballer des SV Eiche 05 Biederitz haben mit einem nie gefährdeten 38:20 (17:8) gegen den USV Halle II den Negativlauf von zuletzt vier sieglosen Spielen beenden können. Ein wirklicher Gradmesser waren die Mannen von der Saale während der sechzig einseitigen Minuten aber nicht.
„Wir haben schon mit deutlich mehr Gegenwehr gerechnet. Gut, dass der Gegner hier mit neun Leuten aufschlägt ist nicht unser Bier, aber ein wirklicher Gradmesser war er dann auch nicht wirklich“, meinte der Biederitzer Trainer Peter Pysall nach dem Kantersieg nüchtern. So blieb es dann schon mit Blick auf die Kaderstärken eine recht einseitige Angelegenheit, wobei der jeweilige Spielstand naturgemäß auch nicht den Stimmungsgrad in der Halle auf Höchstwerte trieb.
Nach 19 Minuten führten die Biederitzer bereits mit 12:3 und die Partie eigentlich schon erzählt. Die Gastgeber boten eine starke Abwehr auf und machten bei eigenen Angriffen die Begegnung breit, so dass auch die Außen zu erfolgreichen Abschlüssen kommen konnten. Das „letzte Aufgebot“ der Hallenser wehrte sich zwar nach Kräften, war aber beim Seitenwechsel verbunden mit einem 8:17- Rückstand längst auf verlorenem Posten.
Die Anfangsviertelstunde des zweiten Spielabschnittes hatte dann viel gemeinsam von der ersten Hälfte, wobei die ein oder andere Nachlässigkeit beim Gastgeber nicht ausblieb. Dennoch stand es nach einer Dreiviertelstunde 28:12 und vor allem die Achse Daßler/Thielicke sorgte ab und an für schöne Treffer. Dazu kam ein solides Torhüterduo mit Joey Chandler Witte und Max Wetzel, der sogar einen Strafwurf entschärfen konnte. Ansonsten gab die Partie nicht wirklich neues Preis, so dass das Biederitzer Trainerduo sowohl Lukas Hesse (nach Urlaub) und dem angeschlagenen Moritz Steinweg noch ein wenig Spielpraxis gönnen konnte. Apropos Steinweg: Der jüngere Bruder Linus feierte in der 54. Minute unter großem Beifall sein Oberligadebüt.
In der Schlussviertelstunde sahen die Zuschauer dann das, was eigentlich immer passiert, wenn eine Mannschaft die Nase deutlich vorn hat. „Wir fangen nur zwanzig Tore, aber die hätten es nicht einmal sein müssen. Auch im Angriff waren wir dann mal unkonzentriert unterwegs“, kritisierte Pysall nach eigenem Bekunden auf hohem Niveau.
Schlussendlich gab der unangefochtene 38:20- Erfolg noch zwei Jubiläen her. Während Bennet Daßler mit dem 20:10 seinen 100. Saisontreffer erzielen konnte, gelang Kreisläufer Maksymilian Beres mit dem 29:15 die Torpremiere.
„Wir müssen das jetzt so hinnehmen. Wir haben trotz einiger Schönheitsfehler auch etwas für das Torverhältnis getan“, merkte der Biederitzer Co- Trainer Andre Freistedt augenzwinkernd an. „Das Ergebnis gilt es richtig einzuschätzen, denn schon in einer Woche in Spergau werden die Trauben höher hängen“, ergänzte Pysall.
Biederitz: Witte, Wetzel – Richter (4), Thielicke (3), Kinast (5), Hesse (2), L. Steinweg, Beres (1), M. Steinweg (2), Wohl (2), Hammecke (4), Lu. Exner (1), Daßler (10/5), Eix (4)
USV II: Panhans, Richter – Eisner, Ch. Wagner (5), Kaiser (6/2), Voigt (1), Lehmann (4), Co. Wagner (3), Von Pawlowski (1)
Zeitstrafen: Eiche 0, USV II 1
Siebenmeter: Eiche 5/5, USV II 3/2
USV II kommt: Negativserie soll ein Ende finden
Die Oberligahandballer des SV Eiche 05 Biederitz (6., 11:11 Punkte) wollen am Sonnabend im Heimspiel gegen die zweite Vertretung des USV Halle (11., 5:17) ihren Negativlauf von zuletzt vier verlorenen Partien zu den Akten legen. Dabei gilt es an den Leistungen der letzten Wochen anzuknüpfen, denn diese gingen mit den Resultaten nicht wirklich einher.
„Ja, die zweite Halbzeit gegen den BSV 93 Magdeburg fällt schon ein wenig aus dem Rahmen“, sinniert der Biederitzer Co- Trainer Andre Freistedt rückblickend auf die letzten vier Begegnungen, die allesamt eine punktuelle Leerfahrt zur Folge hatten, aber bei denen die Biederitzer über weite Strecken längst keine schlechte Figur abgegeben haben. Immerhin waren es vier Mannschaften aus den Top fünf der Liga und der Biederitzer Trainer Peter Pysall wird nicht müde, darauf hinzuweisen – „Wo wir herkommen.“. Da hat er absolut recht, denn im zweiten Jahr Oberliga verblendete der zweite Platz nach sieben Begegnungen schon ein wenig bei dem ein oder anderen die Sinne. Die Vorsaison beendeten die Biederitzer als Neuling auf Platz acht…
Um so größer ist nun aber an der Ehle der Ehrgeiz, gerade vor heimischen Publikum in die Erfolgsspur zurückzukehren, wobei die Aufgabe USV Halle II vom reinen Tabellenbild her durchaus machbar erscheint. „Sie waren in den Vorjahren eigentlich stets im Mittelfeld der Liga zu finden. Personelle Einschnitte sind mir aber nicht bekannt, so dass die aktuelle Platzierung schon ein wenig verwundert“, meint Freistedt ohne jedoch aber ausdrücklich zu warnen. Daher ist es unumgänglich, die Leistungen der letzten Wochen erneut abzurufen, um eine berechtigte Chance auf Zählbares zu bekommen.
Allerdings bereitet den Biederitzern die personelle Situation schon ein wenig Kopfzerbrechen. Während Lukas Hesse in den Kader zurückkehrt, werden Torhüter Gustav Nafe (mehrmonatlicher Auslandsaufenthalt), Till Schneider (privat) und Robin Urban (Arbeit) defenitiv nicht zur Verfügung stehen. Auch hinter Rückraumspieler Moritz Steinweg (Hüftverletzung) steht noch ein großes Fragezeichen. Immerhin dürfte den Biederitzern der Verlegungswunsch von Kali Wolmirstedt (gegen Eiches Reserve) in der Bezirksoberliga zugute kommen, denn diese Partie wurde nunmehr von Sonnabend auf Dienstagabend verlegt. „Das eröffent uns nun natürlich noch die ein oder andere Möglichkeit mehr des Hochziehens“, ist eine gewisse Erleichterung den Biederitzer Verantwortlichen im Hinblick auf die Personeldecke zu entnehmen.
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MTV Weferlingen 1881 e. V. vs SV Eiche 05 Biederitz

27:28 beim MTV – Es sollte einfach nicht sein
Die Frauen des SV Eiche 05 Biederitz mussten sich in der Bezirksoberliga in einer denkwürdigen Partie beim MTV Weferlingen knapp mit 27:28 (15:16) geschlagen geben. Charlott Rosenau und Nina Bublitz konnten dabei jeweils sechs Torerfolge verbuchen.
Um es vorwegzunehmen: Die Biederitzer Frauen haben gegenüber dem Gastspiel vor einer Woche beim Güsener HC ohne Frage eine Leistungssteigerung in allen Belangen abliefern können. Doch die Begleitumstände in der Allertal- Sporthalle in Weferlingen verhinderten, dass sich dies auch im Ergebnis niederschlagen sollte. „Die Herren mit der Pfeife haben meine Mädels nicht geschützt. Es war ein hartes und aggressives Spiel, wo wir den Kampf angenommen haben, aber leider die fälligen Bestrafungen für die Gastgeber auf sich warten ließen“, bewertete der Biederitzer Trainer Yves Steinweg die Leistung des Schiedsrichtergespannes Milbrodt/Beneke als bedenklich und grenzwertig. „Ich will den Grund der Niederlage nicht zwingend bei den Beiden suchen, denn auch wir waren längst nicht fehlerfrei unterwegs“, gab Steinweg weiter zu verstehen.
In der ersten Halbzeit begegneten sich beide Mannschaften auf Augenhöhe, wobei die Gäste gut in der Deckung agierten und auch in der Vorwärtsbewegung gute Aktionen besaßen. Im Gegensatz zur Vorwoche traten die Gäste motiviert und fokussiert auf und glänzten mit viel Einsatz. Dennoch nahm der Gastgeber nach einem 14:15- Rückstand und einem Doppelschlag von Marie Taylor Lüdde eine hauchdünne 16:15- Führung mit in die Kabinen.
Nach dem Seitenwechsel schoben sich dann die Gäste mit enormen Kampfgeist mehr und mehr nach vorn. Nach dem 19:19 (38.) legten die genesene Gina Hesse, Nina Bublitz und Charlott Rosenau zur 22:19- Führung (43.) vor und auch beim 26:23 nach 54 Minuten hatte dieser Dreitorevorsprung noch Bestand. Die Schlüsselszene der Begegnung war dann laut Steinweg die äußerst fragwürdige Zeitstrafe gegen Christiane Druskus, der dann wenig später auch noch die rote Karte gegen Anouk Wotjak folgen sollte. Diese Überzahlsituation nutzte der gastgebene MTV zum 26:26- Ausgleich, ehe die Weferlinger sogar zum 27:26 vorlegen konnten. Dem neuerlichen Ausgleich von Gina Hesse zum 27:27 folgte vierzig Sekunden vor Ultimo der 28:27- Siegtreffer des Gastgebers.
„Ich kann meiner Mannschaft kaum Vorwürfe machen. In entscheidenen Phasen bekommen wir nur die kleinen Pfiffe. Das fällt dann natürlich in einer so knappen Partie doppelt ins Gewicht“, resümierte Steinweg im Nachgang.
Biederitz: Grunert – Rosenau (6), Grotsch, Bublitz (6/2), Druskus (2), Urban (6), Wotjak, Schottstedt (3), Warnecke, Hesse (4/1), Bormann
Gelingt Wiedergutmachung beim MTV?
Die Frauen des SV Eiche 05 Biederitz (5., 7:5 Punkte) streben nach der 30:35- Derbyniederlage beim Güsener HC eine Wiedergutmachung an. Dies dürfte allerdings am Sonnabend ab 16 Uhr bei den heimstarken Frauen des MTV Weferlingen (7., 5:7) ein sehr schweres Unterfangen werden.
Für die MTV- Frauen steht mit der Begegnung gegen die Biederitzer das nunmehr dritte von insgesamt fünf Heimspielen in Folge auf dem Programm. Ihre seit Jahren bekannte Heimstärke konnte der MTV allerdings erst am letzten Wochenende mit einem deutlichen 35:19 gegen Eintracht Immekath beweisen, denn zuvor gab es vor der Punkteteilung gegen den TuS Magdeburg eine 28:30- Niederlage gegen den SV Oebisfelde II. Erst im April diesen Jahres waren die SVE- Frauen in der Allertalhalle zu Gast und mussten mit einer 28:32- Niederlage die Heimreise antreten. „Weferlingen ist noch einmal ein ganz anderes Kaliber als zuletzt der GHC. Aber wir müssen sowieso in allen Bereichen mit einer Steigerung aufwarten, um eventuell ins Punkten zu kommen“, weiß der Biederitzer Trainer Yves Steinweg, der zuletzt beim Derby besonders die Einstellung der gesamten Mannschaft kritisierte. Ohne diese dürfte es auch an diesem Sonnabend wie im April wieder eine Leerfahrt werden.
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SV Eiche 05 Biederitz vs BSV 93 Magdeburg

Zweite Hälfte bringt die Entscheidung

Die weibliche D- Jugend des SV Eiche 05 Biederitz hat das Heimspiel gegen den BSV 93 Magdeburg nach einer 17:13- Führung zur Halbzeit schließlich deutlich mit 36:28 siegreich gestalten können. Dabei bekamen die Gastgeber ihre spielerischen Vorteile im ersten Abschnitt der Partie noch nicht wirklich auf die Anzeigetafel, auch wenn der eigene Vorsprung beim 6:3 (7.), 10:7 (11.) und 13:10 (17.) längst kein Schlechter war. So wurden schließlich beim 17:13 in einer fairen Begegnung ohne jede Zeitstrafe die Seiten gewechselt, ehe die SVE- Mädels mit dem Wiederbeginn deutlich die Zügel anzogen. Dies spiegelte sich dann auch zwangsläufig im Resultat wieder, welches beim 27:15 nach 29 Minuten einer Vorentscheidung gleichkam. „Da sind wir dann zielstrebiger aufgetreten und hatten den Gegner mehr und mehr im Griff“, resümierte der in Vertretung befindliche Verantwortliche Stephan Holzgräbe rückblickend. In der Schlussphase beteiligten sich dann beide Vertretungen fleißig am Torewerfen, so dass schließlich ein verdienter 36:28- Erfolg für die Biederitzer, die mit nunmehr 13:1 Punkten weiterhin von der Spitzenposition grüßen, zu Buche stand.

Biederitz: Lindeke – Thorand (1), Hauenschild (15), Brockhausen, Falkenberg (7), Tschirschwitz (3), Wiehe, Grotsch (3), Genth (6), Grunert (1)

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Post SV Magdeburg III vs SV Eiche 05 Biederitz III

Die Mischung machts – SV Eiche 05 III gewinnt bei Post III
Die dritte Vertretung des SV Eiche 05 Biederitz hat in der Kreisklasse Magdeburg den Bann gebrochen und mit einem 27:26 (13:12) beim Post SV Magdeburg III erstmals Punkte eingefahren. Rechtsaußen Martin Walde glänzte mit sieben Toren.
Verständlicherweise riesengroß war der Jubel im Biederitzer Lager, welches bis auf die ein oder andere Ausnahme sehr jung daherkam. Doch diese „Ausnahmen“ hatten es zwischen den Jungspunden dann doch in sich, denn neben einem bärenstarken Oldie Hubert Bruchmüller, der vor allem in der Schlussphase zur Höchstform auflief, zwischen den Pfosten trugen sich auch Michael Thielicke und Martin Walde wiederholt in die Torschützenliste ein. Die Zuschauer sahen zwei ausgeglichene Halbzeiten, in denen die Gäste zunächst nach 13 Minuten mit 8:5 vorn lagen, der Post SV III jedoch bis zum Seitenwechsel auf 12:13 aufschließen konnte. Nach dem Seitenwechsel setzten sich die Biederitzer zunächst auf drei Treffer (17:14, 38.) ab, um nach 43 Minuten sogar einem 19:20- Rückstand hinterher zu laufen. „Die Jungs haben wenig Fehler gemacht, haben konstant gegengehalten und insgesamt zusammengestanden“, nannte der Biederitzer Verantwortliche Dirk Hesse später die Gründe für den sich einstellenden Erfolg. So legten Michael Thielicke und Maximilian Kalsdorf nach dem neuerlichen Ausgleich der Gastgeber zum 25:25 zwei weitere Treffer zum 27:25 vor und bejubelten wenig später nach dem Schlusspfiff die ersten Zähler auf der Habenseite.
Biederitz III: Bruchmüller, Beran – K. Beres (1), Thielicke (4), Walde (7), Kliem (2), Kalsdorf (4), Schmidt (4), Ribbert (5), P. Beres, Arnold, Bartels, O. Beres
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