Saison: 25/26

SV Eiche 05 Biederitz III vs Magdeburger SV 90

14:28 – Gefahr aus dem Rückraum fehlt
Die Kreisklassehandballer des SV Eiche 05 Biederitz III haben ihr letztes Heimspiel der Saison mit 14:28 (4:13) gegen den Magdeburger SV 90 verloren. Einmal mehr fehlte es an der nötigen Gefahr aus dem Rückraum.
Auch der letzte Heimauftritt offenbarte die Schwäche der Biederitzer, denen es in der gesamten Saison über an Spielern fehlt, die aus dem Rückraum die vermeindlich einfachen Tore erzielen können. Gesellen sich dann auch noch sehr viele Fehler im Spielaufbau dazu, dann fällt die Angriffsquote wie am Montagabend trotz einiger guter Möglichkeiten mit vier erzielten Treffern im ersten Spielabschnitt sehr dürftig aus. Dazu kam, dass die Gastgeber der Magdeburger 5:1- Deckung nur wenig entgegenzusetzen hatten und lediglich Schlussmann Fiete Schuster zu überzeugen wusste. Etwas ausgeglichener gestalteten die Biederitzer den zweiten Spielabschnitt, in denen aber auch nur die Torhüterposition nunmehr besetzt mit Oldie Hubert Bruchmüller schlagkräftige Argumente aufbieten konnte. Im Angriff kam es zu besseren Abschlüssen, doch waren diese zumeist gelungenen Einzelaktionen geschuldet. Nach sechzig einseitigen Minuten siegten schließlich die Lemsdorfer völlig verdient mit 28:14 und wahrten ihre Chancen auf den Stadtmeistertitel. „Altbekannte Probleme, aber immerhin zwei starke Torhüter, die die Niederlage in Grenzen halten konnten“, resümierte der Biederitzer Verantwortliche Mario Genth nach dem Schlusspfiff nüchtern.
Biederitz III: Schuster, Beran, Bruchmüller – Rosenburg, S. Gericke, Genth (1), Thielicke (1), Walde (2), Steinweg, M. Schmidt, T. Jantz (3), Gröbe (2), Kalsdorf (2), Ribbert (3), Bartels
vs

SV Eiche 05 Biederitz II vs HSV Magdeburg II

Nach Anlaufschwierigkeiten noch 35:27 gegen HSV II
Nach einer schwerfälligen ersten Halbzeit (18:17) setzte sich die zweite Vertretung des SV Eiche 05 Biederitz in der Bezirksoberliga noch sicher mit 35:27 gegen den HSV Magdeburg II durch. Daniel Bahr bewies beim Sieger mit sieben Toren die sicherste Hand.
„Wir hatten im ersten Durchgang sichtlich noch unseren vorwöchentlichen Auftritt in Möckern im Kopf. Während der Angriff durchaus in Ordnung war, lief in der Deckung nur wenig zusammen“, begründete der Biederitzer Trainer Michael Tschirschwitz den knappen 18:17- Vorsprung beim Gang in die Kabine. So sahen die Zuschauer im ersten Spielabschnitt zunächst eine 4:2- Führung der Gäste, die diese bis zur 14. Minute sogar auf 10:6 ausbauen konnten. Anschließend brauchte es dann lediglich vier Minuten, in denen die Gastgeber durch Tore von Maxim Meyer (2), Maximilian Kalsdorf und Maximilian Wiedon zum 10:11 aufschließen konnten. Nach dem 10:12 des HSV II brachte ein neuerlicher 4:0- Lauf der Gastgeber die 14:12- Führung (25.), die jedoch bis zur Pausensirene nicht konserviert werden konnte.
Nach dem Seitenwechsel lieferten die Biederitzer dann ein besseres Gesamtbild ab. Die formverbesserte Abwehrarbeit fruchtete und leitete zwangsläufig zahlreiche Gegenstöße ein. So konnte aus dem 23:20 (37.) schnell eine 28:23- Führung (43.) gemacht werden und auch die abwechselnde Manndeckung gegen die Magdeburger Henry Michael Jahns bzw. Till Janke brachten die Gäste sichtlich zur Ideenlosigkeit, die in zahlreichen Fehlern mündete. Bis zur 55. Minute (31:27) hielten die HSV- Mannen zwar dann noch Anschluss, aber spätestens in der fünfminütigen Schlussphase wurde der Stecker bei ihnen endgültig gezogen. So waren es wiederholt einfache Kontertore, die das Endresultat noch auf 35:27 nach oben schnellen ließen.
„Die erste Hälfte war sehr kopflastig. Das konnten wir dann aber in Durchgang zwei abstreifen und mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung in die Erfolgsspur zurückkehren“, resümierte Tschirschwitz zufrieden nach dem Schlusspfiff.
Biederitz II: Gronemeier, M. Wohl, Le. Exner – Warnecke (5), Kalsdorf (1), Maffert (5), Schmidt, Kliem (2), Bahr (7/2), Meyer (5), Deneke, Schneider (2), L. Hartmann (1), Wiedon (3/1), J. Hartmann (2), Lu. Exner (2)
HSV MD II kommt: Mit Heimsieg Selbstvertrauen tanken
Vor einer vermeindlichen Pflichtaufgabe steht die Biederitzer Reserve (5., 19:13 Punkte) am Sonntag ab 16 Uhr im Heimspiel gegen den HSV Magdeburg II (10., 9:23). Im Hinspiel gab es bereits einen 31:25- Erfolg in der Landeshauptstadt.
Das der Tabellenplatz nicht zwangsläufig etwas über den Ausgang einer Partie aussagt, mussten die Bezirksoberligahandballer des SV Eiche 05 Biederitz II erst am letzten Wochenende erfahren. Dort nämlich gab es eine ärgerliche 22:23- Niederlage in Möckern, welche die Exner & Co im Kampf um Bronze erst einmal in das Hintertreffen gebracht hat. „Wir haben die Partie aufgearbeitet und einen Haken hinter gemacht. Der Blick geht nach vorn“, gibt der Biederitzer Trainer Michael Tschirschwitz zu verstehen. Um nicht weiter an Boden zu verlieren, sollte der souveräne Hinspielerfolg gegen die „Zweite“ des HSV Magdeburg nunmehr zwingend eine Wiederholung erfahren. „Es geht für uns darum, wieder unsere Tugenden abzurufen. Dies ist uns zuletzt nicht gelungen“, weiß Tschirschwitz, der einen unangenehmen und körperbetont auftretenden Kontrahenten erwartet. Im Hinspiel Ende Oktober warteten die Biederitzer mit einer starken Teamleistung auf, wobei besonders die Youngster in Erscheinung traten. Auch Aspekte wie Körpersprache und Emotionen waren ganz wichtige Faktoren, die es nun auch im Heimspiel abzurufen gilt, um den nötigen Schwung für das nächste Derby eine Woche darauf in Hohenwarthe aufzunehmen.
vs

BSV 93 Magdeburg vs SV Eiche 05 Biederitz

Denkwürdige 23:25- Niederlage beim Ligaprimus
Die Oberligahandballer des SV Eiche 05 Biederitz mussten sich trotz starker Vorstellung beim BSV 93 Magdeburg mit 23:25 (13:12) geschlagen geben. Trotz zahlreicher gewichtiger Ausfälle boten die Gäste dem Tabellenführer in großer Manier Paroli.
Noch Stunden nach dem Schlusspfiff der beiden Schiedsrichter Tobias Heck und Michael Köhler war der Biederitzer Verantwortliche Andre Freistedt noch nicht zu normalen Puls zurückgekehrt. „So etwas habe ich in vierzig Jahren Handball nicht erlebt. Die Schiris haben ihr Ziel erreicht und die Partie in eine andere Richtung gelenkt. Von Loyalität, einer klaren Linie, Ausgewogenheit bei Strafen oder Fingerspitzengefühl sowie Kommunikation keine Spur. Das hat auch nichts mit schlechter Verlierer zu tun. Wir wurden hier verpfiffen und zu dieser Aussage  stehe ich“, ergänzte Freistedt. „Im Sport sollte doch eigentlich immer der Bessere gewinnen. Das war heute definitiv nicht der Fall“, schob Freistedt frustriert nach.
Zur Wahrheit gehört dann aber auch, dass die Gäste bis zur 54. Minute die Führung (21:20) inne hatten, jedoch von der 50. bis zur 59. Minute keinen erfolgreichen Torabschluss verbuchen konnten. Als Knackpunkt muss dann auch der verworfene Strafwurf der Biederitzer herhalten, der in der 57. Minute den vermeindlichen 22:22- Ausgleich zur Folge hätte haben können. „Wir sind in dieser entscheidenen Phase wiederholt am starken BSV- Schlussmann gescheitert“, erinnerte sich Freistedt an die Schlussminuten. Der Spitzenreiter nutzte dies vor allem über die Außenpositionen zum 25:21, ehe die Gäste mit offensiver Deckung noch die Ergebniskosmetik zum 25:23- Endstand bewerkstelligen konnten.
Zuvor legten die stark ersatzgeschwächten Biederitzer, es fehlten Moritz Steinweg, Jannis Richter, Jason Thielicke (alle verletzt) sowie Philip Wohl und Max Held (erkrankt) eine starke erste Hälfte hin. Über allem stand dabei Schlussmann Joey Chandler Witte, der mit dem Innenblock Maksymilian Beres/Felix Eix hervorragend harmonierte, Siebenmeter und Konter parierte und somit „die perfekte Leistung“ erbringen konnte. Da auch die Vorwärtsbewegung absolut in Ordnung war, ein Sean Burgold sich dabei permanent erfolgreich aufrieb, ging es mit einer knappen 13:12- Führung in die Kabinen. Ein höheres Polster war dabei durchaus im Bereich des Möglichen, doch gut kreierte Chancen blieben ungenutzt.
Mit einem 17:13 (37.) kamen die Gäste dann auch gut aus den Startlöchern, ehe zwei fragwürdige Strafwürfe (mit Zeitstrafe) dem BSV 93 den 15:17- Anschluss ermöglichten. Aber auch das brachte die Biederitzer noch nicht aus der Fassung, die durch Marius Hammecke, Lukas Hesse, Robin Urban und Sean Burgold nach 50 Minuten eine 21:18- Führung auf die Anzeigetafel bringen konnten. Die finalen zehn Minuten sind bekannt und brachten dem Gastgeber schließlich einen schmeichelhaften 25:23- Heimerfolg.
„Ich kann meinen Jungs, die heute hier eines der kämpferisch stärksten Auftritte überhaupt hingelegt haben, keinen Vorwurf machen. Wir hatten vieles in eigener Hand, aber längst nicht alles“, sinnierte Freistedt, der sein Team zum moralischen Sieger erklärte, und kehrte damit an den Anfang seiner kritischen Aufarbeitung zurück.
BSV 93: Willitzki, Hampel – Wagner (4), Karpe (1), Scheerenberg (4), Heinrich, Arnold (2), Elsner (7/4), Böhm (2), Brand (3), Bade (1), Weine (1), Köllner, Schmidt
Biederitz: Witte, Wetzel, Nafe – Urban (4), Daßler (5), Kinast, Burgold (3/1), Janke (1), Beres (1), Hammecke (3), Hesse (4/1), Eix (2)
Zeitstrafen; BSV 3, Eiche 6
Siebenmeter: BSV 7/4, Eiche 4/2
1.Männer gastieren beim Spitzenreiter
Für die Oberligahandballer des SV Eiche 05 Biederitz steht am Sonntag ab 16 Uhr das schwere Auswärtsspiel beim Tabellenführer BSV 93 Magdeburg auf dem Programm. Trotz der vermeindlich klaren Ausgangslage wollen und brauchen sich die Ehlehandballer auch aufgrund ihres aktiellen Leistungshochs nicht verstecken.
Dass grundsätzlich Mannschaften in der Rolle des Underdogs für die ein oder andere Überraschung sorgen können, ist in so ziemlich jeder Sportart längst keine Seltenheit. Eine solche wäre es sicherlich auch, wenn die Biederitzer am Sonntagabend mit etwas Zählbarem die kurze Heimreise in Richtung Ehlegemeinde aus Richtung Olvenstedt antreten. „Ja natürlich sind wir Außenseiter, aber wir brauchen uns momentan überhaupt nicht verstecken“, gibt der Biederitzer Verantwortliche Andre Freistedt zu verstehen und verweist damit auch auf die Siegesserie von sechs Begegnungen, die zuletzt beim eher glanzlosen 28:22 gegen Wolfen ein weiteres Kapitel erfahren hat. Die Voraussetzungen für dieses ambitionierte Unterfangen ist den Biederitzern nicht erst seit dem Hinspiel im November klar: „Sicher auftreten, wenig Fehler machen und konzentriert und aggressiv dazu mit unseren Möglichkeiten umgehen“, nennt Freistedt wichtige Grundtugenden, damit ein Verlauf wie im zweiten Abschnitt des Hinspieles keine Wiederholung erfährt. Damals legten die SVE- Handballer bärenstarke erste dreißig Minuten inklusive 16:13- Führung hin, ehe ein Leistungseinbruch auf allen Ebenen den BSV 93 um den Denker und Lenker John Bade wiederholt deren stärkste Waffe – das Konterspiel – ausspielen ließ. „Das muss unser primäres Ziel sein, das Konteraufkommen klein zu halten, denn im Positionsangriff sehe ich uns schon auf Augenhöhe“, frohlockt Freistedt, der den Olvenstedtern zudem einen enorm starken Kader zuspricht, wo getätigte Wechsel keinen Leistungsabfall nach sich ziehen.
Dies sieht auch Freistedts neuerliche rechte Hand Dirk Hesse so: „Von der Spielanlage her sind beide Teams ähnlich unterwegs. Wir müssen dran bleiben und die fast schon traditionelle kleine Kunstpause in Durchgang zwei ausfallen lassen.“
Der BSV 93 ist von Wolke sieben momentan einfach nicht runter zu bekommen. Ihren verletzungsbedingten Durchhänger hatten die Mannen um Jung- Trainer Fabian Walter am 18. und 20. Januar, wo erst die bisher einzige Punktspielpleite (21:32 beim HC Burgenland II) zustande kam, ehe auch im HVSA- Pokal beim Ligarivalen Eintracht Gommern (20:33) die Segel gestrichen werden mussten. So dürfte das Ziel „einen Großen ärgern“, gerade an diesem Wochenende für die Steinweg & Co ein sehr schweres Vorhaben werden.
vs

HSG Ehle II vs FSV 1895 Magdeburg

vs

BSV 93 Magdeburg vs SV Eiche 05 Biederitz

Sicherer und verdienter Erfolg beim BSV 93
Mit einem ungefährdeten 37:30 (20:14)- Auswärtserfolg beim BSV 93 Magdeburg konnten die Frauen des SV Eiche 05 Biederitz in der Bezirksoberliga ihren zweiten Sieg in Folge feiern. Jessica Urban mit neun und Franziska Nolde mit acht Toren waren die besten Schützen beim Sieger.
„Das war sicherlich kein Highlightspiel, aber es hat uns schon deutlich mehr Aufwand gekostet, als vor einer Woche“, ordnete der Biederitzer Trainer Yves Steinweg die erfolgreich absolvierte Aufgabe richtig ein. Die ersatzgeschwächten Gäste zogen nach ausgeglichener Anfangsphase (4:3, 6.) schnell die Zügel an und brachten bei den Zwischenständen 8:4 (11.), 11:7 (16.) und 16:12 (25.) jeweils vier Treffer zwischen sich und dem Kontrahenten. Dieser musste dann noch vor dem Gang in die Kabinen ein wenig abreißen lassen und kassierte gegen solide auftretende Gäste schließlich einen 14:20- Halbzeitrückstand.
Auch in den zweiten dreißig Minuten ließen die Biederitzer den Ball laufen, erspielten sich zahlreiche gute Möglichkeiten und machten in der Deckung inklusive Torhüter einen aufgeräumten Eindruck. So kam das Zehntorepolster beim Zwischenstand von 28:18 (42.) nicht unverdient daher, ehe eine fünfminütige Durststrecke dem Gastgeber die Ergebniskorrektur zum 23:28 (47.) ermöglichte. „Wir haben einiges probiert, haben verschiedene Formationen aufgeboten“, lenkte Steinweg diesbezüglich ein.
Für die Schlussphase kehrte dann wieder die nötige Konzentration zurück, auch wenn die ein oder andere Ungenauigkeit und somit einer höherer Sieg nicht ausblieb. So trafen die genesene Daniela Schottstedt sowie Charlott Rosenau zum 30:23 (48.), ehe es beim 35:25 (55.) wieder die bereits erzielten zehn Treffer Unterschied waren. In der Schlussphase betrieb dann der Gastgeber noch ein wenig Resultatskosmetik zum 30:37- Endstand.
„Ein unaufgeregter Auftritt führte zum Erfolg. Jetzt wollen wir gegen Oebisfelde nachlagen, um vielleicht noch ein wenig Boden in der Tabelle gutzumachen“, war nach dem Schlusspfiff der O- Ton im Biederitzer Lager.
Biederitz: Hoppe, Dettmer – Rosenau (2), Druskus (2/1), Urban (9/2), Wotjak (1/1), Schottstedt (5), Bandey (1/1), Warnecke (1), Hesse (3), Bormann (2), Nolde (8), Linden (3)
Beim BSV 93: Den Hinspielererfolg wiederholen
Die Frauen des SV Eiche 05 Biederitz (6., 11:13 Punkte) treten am Sonntag um 14 Uhr beim Tabellennachbarn BSV 93 Magdeburg (7., 8:16) an und bestreiten damit das „Vorspiel“ vor dem Duell der Männermannschaften. Im Hinspiel siegten die Steinweg- Schützlinge mit der dreizehnfachen Torschützin Christiane Druskus relativ deutlich mit 38:27.
Viel war es ja nicht, was der Biederitzer Coach Yves Steinweg aus der letzten Begegnung herausziehen konnte. Das überdeutliche 41:9 gegen Eintracht Immekath diente nicht wirklich dazu, neue Erkenntnisse niederzuschreiben. „Es war ein Pflichtsieg, für den es auch nur zwei Zähler gab. Ab sofort ist wieder mit deutlich mehr Gegenwehr zu rechnen“, weiß Steinweg und rechnet mit einer anspruchsvollen Aufgabe in der Sporthalle des Albert- Einstein- Gymnasiums.
Der anstehende Kontrahent nutzte vor zwei Wochen auch die Eintracht aus der Altmark, um den Negativlauf von sieben Begegnungen zu stoppen. Das 39:27 in Beetzendorf schloss eine Niederlagenserie ab, die mit dem 27:38 in Biederitz Anfang November seinen Anfang nahm. Am Sonntagnachmittag wird sich nun im Duell zweier Mittelfeldteams zeigen, wer mit der Immekather „Aufbauhilfe“ besser umzugehen weiß.
vs

SV Eiche 05 Biederitz vs FSV 1895 Magdeburg

„Es war mehr drin“ – 20:25 gegen FSV

Die männliche E- Jugend des SV Eiche 05 Biederitz musste sich in eigener Halle dem FSV 1895 Magdeburg mit 20:25 (10:14) geschlagen geben und wartet damit weiterhin auf den ersten Zähler in der Hauptrunde. Den gewichtigsten Aspekt für die neuerliche Niederlage sah der Biederitzer Trainer Mario Genth in der Chancenverwertung, „da wir den gewiss nicht schlechten Magdeburger Schlussmann regelrecht wiederholt angeworfen haben.“ So rannte der SVE- Nachwuchs früh einem Rückstand von 3:6 (9.) bzw. 6:12 (15.) hinterher und konnte bis zum Seitenwechsel den Abstand zumindest auf vier Treffer reduzieren. Nach dem Wiederbeginn schlossen die Gastgeber dann bis zur 25. Minute sogar zum 14:16 auf, doch in der Folge fiel den nie aufsteckenden Biederitzern dann wieder die mangelhafte Chancenverwertung auf die Füße. Dies nutzte der FSV- Nachwuchs mit einem entscheidenen 3:0- Lauf vom 18:15 (32.) zum 21:15 (35.) und konnte wenig später folgerichtig einen nicht unverdienten 25:20- Erfolg feiern. „Schade, denn da war heute mehr drin“, herrschte nach Schlusspfiff Einigkeit in den enttäuschten Biederitzer Reihen.

Biederitz: Speck, Rypa – Walther (1), Staevie (5/1), Münder (2), Wassermann, Herbst (1), Bachmann (1), Pawlik (2/1), Welter (1), Weise, Kemmner (1), Wolff, Krüger (5)

vs

Post SV Magdeburg vs SV Eiche 05 Biederitz

Trotz Testphasen ein klarer Erfolg

Die weibliche E- Jugend des SV Eiche 05 Biederitz konnte nach einer vorentscheidenen 18:3- Pausenführung schließlich einen 34:11- Auswärtserfolg beim Post SV Magdeburg feiern. Dabei nutzte der Biederitzer Trainer Alexander Jantz wiederholt Spielphasen, in denen er einige Sachen positionsgebunden und spieltechnisch ausprobierte. „Im Hinblick auf das Final- Four hatten wir einige Ideen, die wir mal anwenden wollten“, meinte Jantz und sah auch, dass das ein oder andere durchaus funktionieren kann. Andererseits gab es auch weniger gute Umsetzungen, die final dann auch dafür sorgten, dass der Gastgeber im zweiten Abschnitt immerhin noch acht Torerfolge verbuchen konnte. Den Grundstein zum späteren Doppelpunktgewinn legten die Biederitzer Mädels aber besonders in den ersten zwanzig Minuten, in denen sehr konzentriert und souverän agiert wurde. Mit 34:11 sprang schlussendlich auch ein Sieg heraus, der auch auf eine starke Vorstellung der beiden Torhüter Hilde Jantz und Edda Rabe, die sich in der jeweils anderen Halbzeit dann auch in die Torschützenliste eintragen konnten, basierte.

Biederitz: Jantz (3), Rabe (1) – Eilert (11), Grundel- Kawano, Altmann (2), Spring (7), Gehrke, Krüger (9), Baumgartl (1)

vs

SV Eiche 05 Biederitz II vs SV Irxleben 1919 e.V.

Klarer Erfolg gibt bringt kaum Erkenntnisse

Die männliche E- Jugend II des SV Eiche 05 Biederitz haben trotz der vorzeitigen Qualifikation für das Final- Four die Konzentration hochgehalten und im Heimspiel den SV Irxleben deutlich mit 42:17 (16:9) besiegt. „Wir haben einen starken und souveränen Auftritt hingelegt, der und allerdings mit dem Blick nach vorn wenig neue Erkenntnisse gebracht hat“, fasste es der Biederitzer Trainer Marco Schmidt nach der fairen Begegnung kurz und knapp zusammen. Während in den ersten zwanzig Minuten noch ein wenig Sand im Biederitzer Getriebe war, ging im zweiten Spielabschnitt richtig die Post ab. Daran änderten auch nichts die zahlreich vorgenommenen Wechsel im Kader des SVE- Nachwuchses, der spätestens im zweiten Spielabschnitt dem Gegner spielerisch und vom Tempoverhalten her deutlich überlegen war. So konnte nach der 16:9- Halbzeitführung schnell ein höheres Polster besonders über den spielintelligenten Tim Sroke herausgearbeitet werden. Am Ende siegten die Biederitzer vor begeisterter Kulisse ungefährdet mit 42:17 und wurden somit ihrer Favoritenrolle vollauf gerecht.

Biederitz II: Speck – Walther (13), Staevie (9/1), Sroke (9), Münder (7), Tripke (3), Detzner (1), Meyer, Weise, Kiwitt, Kemmner

vs

SG Kühnau vs HSG Ehle

vs

Dessau/Rosslauer HV 06 vs SV Eiche 05 Biederitz

Revanche eindrucksvoll gelungen

Die männliche C- Jugend des SV Eiche 05 Biederitz konnte sich beim Dessau- Rosslauer HV 06 nach einem knappen 15:16- Pausenrückstand noch deutlich mit 41:32 durchsetzen. Damit ist den SVE- Youngsters für die erlittene 35:45- Hinspielniederlage in eigener Halle im Oktober eindrucksvoll gelungen. Dabei verlief der erste Spielabschnitt noch sehr ausgeglichen, wobei die Führung stetig wechselte und der Gastgeber nur mit einer hauchdünnen 16:15- Führung den Gang in die Kabinen antreten konnte. Auch nach dem Wiederanpfiff legte der Dessauer Nachwuchs bis zum 20:20 (32.) stets vor, ehe die Gäste aus Biederitz bis zur 38. Minute stets die Nase vorn hatten, aber ebenfalls postwendend den Ausgleich kassieren mussten. Die nächsten beiden Treffer warfen dann Timo Reim und Matteo Burgold zum 26:24 (39.), was gleichzeitig eine spannende Schlussphase einläutete, in der aber stets die Gäste um den sechszehnfachen Torschützen Hardy Laabs von einem Zweitorepolster (29:27 und 31:29) profitieren konnten. Innerhalb von nur drei Minuten machten dann die Biederitzer mit einem 5:0- Lauf zum 36:29 (47.) den Sack in einer sehr kleinlich geleiteten Begegnung mit sechszehn Zeitstrafen (!) zu und konnten schlussendlich einen überraschend klaren 41:32- Auswärtserfolg feiern. „Eine gute Vorstellung von uns, wobei wir trotz der zahlreichen eigenen Tore noch sehr viel haben liegenlassen“, meinte der Biederitzer Verantwortliche Thomas Reim entspannt und dennoch hochzufrieden auf der Rückfahrt.

Biederitz: Danisch – Lehr (1), Wontraba (1), Laabs (16/3), Faber (3), Bartz (3), Kalsdorf (2), Burgold (5), Reim (6), Bruchno (4), Dammaß

vs