Saison: 21/22

SV Eiche 05 Biederitz vs SV Irxleben 1919 e.V.

Kantersieg gegen Irxleben

Die männliche E- Jugend des SV Eiche 05 hat ihr Heimspiel gegen den SV Irxleben hoch mit 49:7 (25:1) gewonnen. Vom Anpfiff weg bestimmten die Gastgeber klar das Geschehen und hatten schon nach zehn Minuten beim Stand von 19:0 den Erfolg im Blick. Nach der Halbzeit (25:1) stellten die SVE- Youngster das Torewerfen nicht ein, wobei nun auch die nie aufsteckenden Gäste zu einigen Treffern kamen. Beim Biederitzer Nachwuchs konnte sich jeder Akteur in die Torschützenliste eintragen. Paul Hesse mit fünfzehn und Matteo Burgold mit zehn Toren stachen in dieser Rangliste aber deutlich heraus. Am Ende stand ein 49:7- Erfolg zu Buche, der gleichzeitig die Tabellenführung bedeutete.

Biederitz: Wägener (1), Danisch (2), Lehr (2), Hesse (15), Berger (6), Fahrenkampf (5), Burgold (10), Wontraba (2), Reim (2), Minör (2), Jantz (2)

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SV Eiche 05 Biederitz vs HSG Osterburg

Negativtrend beendet – 33:29 gegen HSG

Die Verbandsligahandballer des SV Eiche 05 Biederitz haben mit einem überzeugenden 33:29 (13:11)- Heimerfolg gegen die HSG Osterburg ihre kleine Negativserie beendet. Linksaußen Robin Urban steuerte acht Treffer zum dritten Saisonsieg bei.

„Das war heute definitiv eine große Steigerung gegenüber den letzten Auftritten, wo wir gerade in der Deckung Körperlichkeit haben vermissen lassen. Die Grundeinstellung hat vom Anpfiff weg gestimmt“, waren die ersten Worte vom zufriedenen Biederitzer Trainer Peter Pysall, der zusammen mit den 100 Zuschauern in der Ehlehalle einen ausgeglichenen Spielstart erlebte. In den zwanzig Minuten bis zum 8:8 gelang es keiner Mannschaft, sich auf zwei Treffer abzusetzen, was in der Folge Stephan Holzgräbe und Robin Urban (zum 10:8) ändern konnten. Eine starke Vorstellung bot in dieser Phase der Biederitzer Schlussmann Michael Tschirschwitz, der zahlreiche gute Einwurfmöglichkeiten (u.a. zwei Strafwürfe) der routinierten Gäste vereiteln konnte. Die Gäste aus Osterburg schlossen im weiteren Verlauf zum 11:10 auf (27.), ehe wiederum Linksaußen Urban und Philipp Wohl per Konter das 13:10 erzielen konnten. Eine überzeugende Leistung bot in den Biederitzer Reihen zudem Max Held, der seine Nebenleute gut in Szene setzen konnte und selbst zum erfolgreichen Torabschluss kam. Nach dem letzten Tor in Durchgang eins der Osterburger zum 13:11 fand SVE- Coach Pysall dann in der Kabine die richtigen Worte.
„Wir machen noch zu viele individuelle Fehler in der Deckung, setzt eher mal ein Stopfoul. Zudem müssen wir das Tempo möglichst hochhalten“, forderte er von seinen Schützlingen. Diese setzten dann in den zweiten dreißig Minuten viele Vorgaben mit großer Leidenschaft davon um. Rückraumschütze Christian Kinast war es dann, der seine Farben beim 16:13 (35.) bzw. 19:16 (39.) mit jeweils drei Toren in Front werfen konnte. Der gut aufgelegte Moritz Steinweg, Rechtsaußen Philipp Wohl und Max Held schraubten das Torepolster bis zur 41. Minute auf 22:16 nach oben, was dem Spiel der Biederitzer sichtlich guttat. „Wir haben es dann gut verteidigt, obwohl aus dem Überzahlspiel mit Sicherheit noch mehr rauszuholen ist“, ergänzte Pysall später. Nach 47 Minuten schien es beim Zwischenstand von 24:21 noch einmal spannend zu werden, doch Max Held und Moritz Steinweg machten mit ihren Toren alle Hoffnungen der Gäste zunichte. So behaupteten die spielstarken und ehrgeizigen SVE- Youngster, die ab Minute 53 auf ihren Abwehrchef Stefan Köster nach dreitter Zeitstrafe verzichten mussten, ihren komfortablen Vorsprung und konnten schließlich einen jederzeit verdienten und von den Zuschauern bejubelten 33:29- Sieg einfahren.
„Dieser Sieg heute war schon sehr wichtig, nachdem wir seit Wiederbeginn zum Jahresbeginn noch nicht unser Leistungsvermögen haben abrufen können. Auch unsere coronabedingten Trainingsausfälle finden mehr und mehr Anschluss, was für das Gesamtgefüge enorm wichtig ist“, zog Trainer Peter Pysall ein zufriedenstellendes Fazit.

Biederitz: Tschirschwitz, Gronemeier – Hammecke, Urban (8), Holzgräbe (1), Köster (1), Kinast (4), Wentzel, Herrmann, Held (6/2), Steinweg (7/1), Schneider, Wohl (5), Eix (1)

Osterburg: Bretschneider, Krahnert – Ehlert (1), Kiebach (8/3), T. Kuhlmann (4), A. Kuhlmann, Harwart, Epler (3), Skorz (1), Gose, Feindt, Zierke (11/1), Hahne (1)

Zeitstrafen: Eiche 7, Osterburg 5

Siebenmeter: Eiche 4/3, Osterburg 9/4

HSG kommt – Viel Erfahrung zu Gast
Am Sonnabend um 18 Uhr empfängt Handball- Verbandsligist SV Eiche 05 Biederitz (7., 7:7 Punkte) in einem Nachholspiel den Tabellennachbarn HSG Osterburg (8., 6:8) in heimischer Ehlehalle. Während die Gäste gut aus der Coronapause kamen, haben die SVE- Youngster zuletzt zweimal gepatzt. und zwei Niederlagen einstecken müssen.
„Wir mussten gerade in den letzten zwei Begegnungen viel Lehrgeld zahlen. Mit vielen einfachen Fehlern und einer ungenügenden Chancenverwertung haben wir uns das Leben wiederholt selbst schwer gemacht“, verweist der Biederitzer Trainer Peter Pysall unter anderem auf die überschaubare Torausbeute bei der HSG Altmark/West (19) und gegen den Tabellenführer Eintracht Gommern (21.) seit der knapp achtwöchigen Coronapause.
Im anstehenden Heimspiel gegen die denkbar schlecht gestarteten Osterburger (2:8 Zähler nach fünf Begegnungen) wird die Thematik Chancenverwertung ein ganz wichtiger Aspekt sein, denn in Sachen Erfahrung dürfte die HSG den Gastgebern naturgemäß um Einiges voraus sein. Allein die Routiniers Thomas Kuhlmann, Paul Zierke und Spielertrainer Philipp Kiebach zeigten sich am letzten Wochenende beim überzeigenden 36:32- Auswärtserfolg in Güsen mit 29 Treffern als gewichtige Faustpfande. Dazu gesellte sich mit Schlussmann Christopher Bretschneider ein weiterer Erfolgsgarant zwischen den Pfosten als gewinnbringender Faktor, legte er doch an alter Wirkungsstätte gerade in der Schlussphase mit zahlreichen Paraden den Grundstein zum dritten Saisonsieg.
„Wir haben im Heimspiel gegen Gommern gerade in der Schlussphase des ersten Durchganges gezeigt, wie es gehen kann. Durch einige kleine Stockfehler bzw. falsche Entscheidungen im Angriff haben wir aber den Erfolgsweg wiederholt verlassen“, erinnert sich Pysall an das zurückliegende Derby, in dem den Biederitzern nicht unerwartet in vielen Phasen die Abgeklärtheit und auch Körperlichkeit fehlte. „Diese Faktoren kommen für uns nicht unerwartet. Wir agieren mit einer fast durchweg jungen Truppe, die gerde einen Lernprozeß durchmacht“, nimmt Pysall die Last von den Schultern seiner Spieler.
Man darf also durchaus gespannt sein, ob die Biederitzer aus den letzten beiden Partien die richtigen Lehren gezogen haben und dem vermeindlichen Favoriten aus der Altmark eventuell ein Bein stellen können. An Unterstützung sollte es am Sonnabendabend hingegen nicht scheitern, dürfen doch nach aktuellem Hygienekonzept vom letzten Dienstag nunmehr 100 Zuschauer unter Anwendung der 2G+ Regel den Heimspielen des SV Eiche 05 beiwohnen.
Der SV Eiche 05 weißt ausdrücklich darauf hin, dass sowohl Aktive als auch Zuschauer, welche nicht geboostert sind oder deren Genesung bzw. zweite Impfung länger als drei Monate zurückliegt, einen tagesaktuellen Test vorlegen müssen. Das komplette Hygienekonzept ist zudem auf der Vereinshomepage www.eiche05.org einzusehen.
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SV Eiche 05 Biederitz vs SC Magdeburg

Eine (zu) hohe Niederlage

Wenn man als vorsichtig ausgedrückt kleiner Dorfverein gegen den vermeindlich (zu) großen SC Magdeburg antritt, sind gerade im Nachwuchsbereich zumeist die Fronten vorab geklärt. Anders war dies auch nicht im Heimspiel der männlichen C- Jugend des SV Eiche 05 gegen die SCM- Youngster aus der Landeshauptstadt in der Sachsen- Anhaltliga. Nach 50 Minuten stand schließlich eine 17:48- Niederlage auf der Anzeigetafel, was keinen der 100 Zuschauer wirklich überraschte. „Natürlich hatten wir heute die Rolle des zweiten Siegers inne, doch so hoch hätte es absolut nicht ausfallen müssen“, sprach der Biederitzer Trainer Michael Thielicke, der pikanterweise auf seinen Sohn Tim traf, die zahlreichen unnötigen Ballverluste seiner Schützlinge an. In der ersten Halbzeit war es nach erst 13 Minuten Lukas Ribbert, der den Bann für die Gastgeber brach und per Doppelpack die beiden ersten Treffer zum 2:10 erzielen konnte. In der Folge spielte der SVE- Nachwuchs im Rahmen seiner Möglichkeiten gut mit und erzielte mit dem 10:21 zur Pause ein durchaus achtbares Resultat. Nach dem Seitenwechsel legten die Gäste schnell sieben weitere Treffer zum 28:10 (30.) nach und zeigten sich auch in der Folgezeit enorm torhungrig. Und gerade da machten es die Biederitzer den Magdeburgern wiederholt viel zu einfach, indem die Bälle viel zu schnell verloren wurden. So zog der SCM- Nachwuchs auf 34:12 (38.) davon und war weitere zehn Minuten später auf 43:16 enteilt. „Heute hingen die Trauben naturgemäß besonders hoch. Wir müssen und werden auch aus solchen Begegnungen lernen und uns weiterentwickeln. All das wird uns dann helfen, wenn wir auf Kontrahenten auf Augenhöhe treffen“, meinte SVE- Trainer Michael Thielicke nach der 17:48- Niederlage.

Biederitz: Wolff, Schuster – Bruska, Czommer (6), Gröbe, Janke, Reinald, Müller (2/1), Kliem (1/1), Hartmann (2), Kalsdorf, Ribbert (6/1), Geirsson

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SpG TuS MD/SV Eiche 05 vs SV Wacker 09 Westeregeln

Chancenwucher besiegelt Niederlage

Sichtlich bedient war die SG- Trainerin Lisa Haegebarth noch lange nach dem Schlusspfiff der Heimpartie gegen Wacker Westeregeln, welches die Spielgemeinschaft TuS Magdeburg/SV Eiche 05 in der Biederitzer Sporthalle mit 18:21 (7:7) verlor. „Wir bringen weit über zwanzig dicke Möglichkeiten nicht unter und verwerfen zudem noch sechs Strafwürfe“, war die Stimmungslage der Verantwortlichen Lisa Haegebarth nur allzu gut zu verstehen. Dabei war die erste Halbzeit durchaus in Ordnung, wobei die magere Anzahl an Toren (7:7) auf beiden Seiten sicherlich auf die lange Auszeit beider Teams zurückzuführen war. Nach dem Seitenwechsel legten die Gäste aus der Börde dann eine 12:9- Führung vor, die die SG nach einer Dreiviertelstunde zum 14:14 egalisieren konnte. Trotzdem glänzten die Gastgeber mit einer Vielzahl an vergebenen Möglichkeiten, so dass naturgemäß eine eigene Führung durchaus im Bereich des Möglichen gewesen wäre. Pluspunkte hingegen gab es in Sachen Deckungsarbeit, wo die zuletzt mehrfach geübte 4:2- Deckungsvariante phasenweise erfolgreich zur Anwendung kam. Auch die beiden Torhüterinnen Rena Grunert und Josephine Hauf machten ihre Sache durchaus ordentlich. Nach dem 16:16 (50.) warfen die Gäste wiederum ein Dreitorepolster (19:16) heraus, weil die SG- Mädels auch ihre zahlreichen Überzahlsituationen nicht nutzen konnten. So setzten sich die Wackeren vorentscheidend auf 21:16 ab und feierten schließlich einen nicht unverdienten 21:18- Auswärtserfolg. „Ich gebe zu, dass mir heute echt die Worte fehlen…“, war SG- Trainerin Lisa Haegebarth auch weit nach Spielende mit der Leistung ihrer Sieben längst noch nicht im reinen.

SG: Grunert – Hofmann (4/1), Müller, Schnell (3/1), Uiffinger, Pfannschmidt (2), Raeck (1), Behrend (2/1), Sabin (2), Neuendorf (1), Melzian (2), Kuzja (1), Hauf, Bandey

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SV Eiche 05 Biederitz vs HSV Magdeburg

Begeisternder Auftritt endet Remis

Die weibliche C- Jugend des SV Eiche 05 Biederitz hat im Spitzenspiel der Nordliga (Staffel 2) dem vermeindlichen Favoriten HSV Magdeburg beim 13:13 (9:6) einen Zähler entrissen. „Wir haben als tolles Team ein begeisterndes Spiel geboten, in dem vielleicht sogar noch etwas mehr drin war“, meinte die Biederitzer Trainerin Sandra Schmidt nach dem Schlusspfiff einer äußerst spannenden Begegnung, die von zwei sehr guten Schiedsrichtern geleitet wurde. Die Gastgeber legten hochklassige zwanzig Anfangsminuten hin und bauten den 4:1- (5.) und 6:2- Vorsprung (13.) auf 8:3 aus. Bis zur Pausensirene gelang den Gästen aus der Landeshauptstadt lediglich noch die nicht unwichtige Ergebniskosmetik zum 9:6. Nach dem Seitenwechsel warteten die Gäste dann mit der leistungsstarken Emily Baldung im Kader auf, die sichtlich das Niveau der eigenen Mannschaft auf ein anderes Level anhob. Baldung warf allein im zweiten Spielabschnitt sechs Treffer und damit fast alle Tore ihrer Mannschaft in den zweiten 25 Minuten. Die Biederitzer gingen mit dieser nicht unwichtigen Personalie aber zumeist unbekümmert um und verwalteten die eigene 11:8- Führung (31.) auch nach 36 Minuten mit einem12:10- Vorsprung. Baldung per Doppelpack sowie Helena Kucera drehten dann aber nach 45 Minuten den Spieß um und warfen mit drei Toren in Serie die erstmalige Führung der Landeshauptstädter heraus. Jessica Urban war es dann vorbehalten, 12 Sekunden vor Ultimo den mehr als verdienten 13:13- Ausgleich zu erzielen.

Biederitz: Kruse – Schnelle (1), Urban (4), Wotjak (2), Warnecke (5), Keitz, Kersten, Anders, Niemann (1), Kauert

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SV Eiche 05 Biederitz II vs SV Oebisfelde 1895

Nicht unzufrieden trotz Niederlage

Die weibliche C- Jugend des SV Eiche 05 Biederitz II musste sich im Heimspiel gegen den SV Oebisfelde mit 17:20 (6:10) geschlagen geben. Nach der langen Corona- Zwangspause kamen die Gastgeber nur schwer in die Gänge und benötigten zwölf Minuten, um den ersten Treffer zu erzielen. Zu diesem frühen Zeitpunkt hatten die starken Gäste aus Oebisfelde allerdings bereits sechs Treffer erzielt und dem Spiel ihren Stempel aufgedrückt. Im weiteren Verlauf kämpfte sich dann aber der SVE- Nachwuchs in die Partie und wusste vor allem in der Abwehr zu überzeugen. Auch die anfänglich hohe Fehlerquote im Spielaufbau konnte mit fortlaufender Spielzeit gesenkt werden, so dass beim 6:10- Pausenrückstand längst nicht alles entschieden war. Nach dem Seitenwechsel setzte sich der SVO bis zur 40. Minute auf 17:11 ab, hatte sich aber jederzeit einem nie aufsteckenden Kontrahenten zu erwehren. Angetrieben von Madita Wontraba, die bis zu ihrer roten Karte nach drei Zeitstrafen (44.) auf der Spielmacherposition gekonnt Akzente setzen konnte, kämpften die Gastgeber verbissen um jedes Tor. Hier zeigte sich vor allem Johanna Hesse mit elf Toren gewohnt treffsicher, während Torhüterin Katharina Jung zwischen den Pfosten wiederholt brillieren konnte. Am Ende stand zwar eine 17:20- Heimniederlage zu Buche, mit der allerdings aufgrund der gezeigten Leistung jeder im Biederitzer Team leben konnte. Wir haben unser Ziel erreicht und uns gut verkauft. Die Niederlage wirft uns keinesfalls um“, meinte die Biederitzer Trainerin Stefanie Hesse nach der Begegnung.

Biederitz: Jung – Hildebrandt, Pawlik, Grotsch (2), Wontraba (3), Bublitz, Rojahn, Hesse (11/4), Speck, Böhme (1), Schulze

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BSV 93 Magdeburg II vs SV Eiche 05 Biederitz II

Ordentlich beim Ligafavoriten

Die Stadtligavertretung des SV Eiche 05 Biederitz II hat sich nach der coronabedingten Zwangspause trotz der 16:21 (9:13)- Niederlage beim vermeindlichen Staffelfavoriten BSV 93 Magdeburg II sehr ordentlich aus der Affäre gezogen. Das Hinspiel hatten die Biederitzer zum Saisonauftakt in eigener Halle noch sang- und klanglos mit 15:30 verloren. In der Landeshauptstadt legte der BSV 93 nach zehn Minuten eine 4:2- Führung vor und baute diese bis zur 12. Minute auf 6:3 aus. Die Gäste kamen aber zusehens besser in die äußerst faire Begegnung und konnten durch Martin Walde (2) sowie Kai Ritter (Strafwurf) nach 17 Minuten zum 6:6 ausgleichen. Mit einem energischen Zwischenspurt setzten sich im weiteren Verlauf die Magdeburger auf 11:6 ab, ehe die Biederitzer bis zum Halbzeitpfiff das Resultat etwas freundlicher (13:9) gestalten konnten.Nach dem Seitenwechsel bestimmten die BSV- Mannen weiterhin das Geschehen und schraubten den Vorsprung vom 14:11 auf 19:14 nach 51 Minuten nach oben. Die Biederitzer, bei denen Rechtsaußen Martin Walde allein sechs Treffer beisteuern konnte, gaben sich jedoch zu keiner Phase auf und lieferten eine ansprechende Leistung bei einem ambitionierten Kontrahenten ab. Am Ende unterlagen die Biederitzer, bei denen Paul Werkmeister gleich ein Premierentreffer gelang, mit 16:21, legten jedoch gegenüber dem Hinspiel eine ordentliche Steigerung hin.

Biederitz: Meyer, Rojahn – Walde (6), Genth, Ritter (2/1), Thielicke (2), P. Werkmeister (1), Steinweg (1), Hesse (3), Beyme, Arnold (1)

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SV Eiche 05 Biederitz vs SV Eintracht Gommern

„Eierschalen hinter den Ohren“ 
Handball-Verbandsliga Warum Gommern verdienter  28:21-Derbysieger gegen Biederitz wurde 
Eine klare Angelegenheit war das Kreisderby der Handball-Verbandsliga zwischen dem SV Eiche 05 Biederitz und dem SV Eintracht Gommern. Die Gommeraner feierten einen 28:21 (17:12)-Auswärtserfolg.
Zu Spielbeginn sah aber erstmal alles nach einem spannenden Duell auf Augenhöhe aus, wenngleich es bis zur fünften Spielminute dauerte, bis der erste Treffer fiel. Michael Reis brachte die Gäste in Front, Stephan Holzgräbe traf postwendend zum 1:1, ehe Felix Eix zum 2:1 für die Biederitzer einnetzte (9.). Dies blieb jedoch die einzige Führung der Gastgeber im gesamten Spiel. Nach gut einer Viertelstunde waren es nämlich die Gommeraner, die mit 9:4 führten und damit frühzeitig die Weichen in die für sie richtige Richtung gestellt hatten.
„Wir haben sehr diszipliniert gespielt. Vor allem die Abwehrarbeit war sehr solide, egal wer bei uns auf dem Feld war“, schätze Gommerns Aushilfscoach Oliver Schulke ein. Der A-Jugend-Übungsleiter  sprang an der Seitenlinie für den verhinderten Cheftrainer  Sebastian Munter ein.
Mit Erfolg – wie sich im Spielverlauf immer mehr herausstellte. Angeführt von den beiden besten Torschützen Frank Liebich (zehn Treffer) und Tom Leine (acht) ging die Eintracht mit einem mehr als soliden 17:12-Vorsprung in die Halbzeitpause.
Nach dem Seitenwechsel hofften die Biederitzer dann auf einen Trendwechsel, doch dazu agierte die junge Mannschaft von Trainerroutinier Peter Pysall phasenweise nicht abgezockt genug. „Man hat die Unerfahrenheit der Mannschaft gesehen. Wir haben stellenweise noch zu viele Eierschalen hinter den Ohren“, kommentierte Pysall gewohnt humoristisch. Unter dem Strich wollte der erfahrene Coach aber nicht zu hart mit seiner Sieben ins Gericht gehen. „Die Jungs haben das über weite Strecken ordentlich gemacht. Das war alles im Rahmen“, sagte Pysall. Die Gründe für die Niederlage seiner Mannschaft konnte er trotzdem klar benennen. „Es lag an der mangelnden Durchschlagskraft und auch an der fehlenden körperlichen Robustheit. Unter dem Strich ist die Niederlage aus meiner Sicht vielleicht etwas zu hoch ausgefallen“, merkte Pysall an. Das Spiel hätte ein paar Mal kippen können,
als wir in Unterzahlsituationen waren.
Gommerns Oliver Schulke sprach indes von einem „verdienten Erfolg“ seines Teams. Knifflige Momente hatte er im Spiel seiner Mannschaft dennoch beobachtet. „Das Spiel hätte ein paar Mal kippen können, als wir in Unterzahlsituationen waren. Das waren Momente, in denen Biederitz wieder hätte rankommen können. Das haben wir aber immer wieder gut überstanden“, stellte Schulke fest.
Biederitz: Michael Tschirschwitz, Julian Hammecke, Robin Urban (3), Stephan Holzgräbe (1), Stefan Köster, Christian Kinast (4), Florian Wentzel, Eike-Christian Herrmann, Andy Gronemeier, Maximilian Held (1), Moritz Steinweg (7), Till Schneider, Philip Wohl (3), Felix Eix (2)
Gommern: Julian Hartung, Jannek Wucherpfennig (2), Nicolas Schröder (1), Michael Reis (1), Tom Leine (8), Leon Biegelmeier, Maurice Prokop (2), Joris De Vries, Philipp Wolter, Frank Liebich (10), Ben Jassmann (1), Nico Alsleben, Till Kämpf (1), Stephan Lindner (2)
Siebenmeter: Biederitz 2/2 – Gommern 3/3; Zeitstrafen: Biederitz 4 – Gommern 5
Getrübte Vorfreude aufs Derby
Handball-Verbandsliga Eiche Biederitz (7.) empfängt morgen um 16 Uhr Eintracht Gommern (1.)
Für die einen ist es nach dem verkorksten Auftakt vor einer Woche eine neue Chance, für die anderen der Kaltstart nach dem Wiedereinstieg. Vor allem aber ist es ein echtes Highlight, das mit dem Derby zwischen Biederitz und Gommern in der Handball-Verbandsliga am Sonntag um 16 Uhr wartet. Auch wenn die Vorfreude nicht gänzlich ungetrübt ist.
Biederitz/Gommern Als sich der Frust gerade so richtig Bahn brach, hat Sebastian Munter doch den Abzweig in Richtung Galgenhumor genommen. Der Trainer der Gommeraner Verbandsliga-Handballer sagt also mit Blick auf das bevorstehende Wettkampfwochenende: „Wir haben eine Flatrate in Vogelsang gebucht. So können wir wenigstens unsere Verletzten versorgen.“ Nicht, dass dem SV Eintracht zu wünschen wäre, dass möglichst viele Spieler eine Innenansicht vom Fachklinikum vor den Toren der Stadt erhalten. Es ist nur so, dass ihr Coach angesichts von gerade einmal drei abgehaltener Trainingseinheiten in den vergangenen zwei Monaten in Sachen Verletzungsprophylaxe für das sonntägliche Derby beim SV Eiche 05 Biederitz dunkelschwarz sieht: „Die Kurzfristigkeit, mit welcher der Verband die Spiele nach der Unterbrechung angesetzt hat, grenzt an Körperverletzung.“
Während die Gäste also buchstäblich den Re-Start aus dem Kalten heraus vollziehen, hat der gastgebende SV Eiche 05 bereits in der Vorwoche sein diesjähriges Wettkampfdebüt bestritten – und würde die Erinnerung an die 19:26-Niederlage bei der HSG Altmark West vom vergangenen Sonnabend natürlich am liebsten aus dem Gedächtnis streichen. Doch Coach Peter Pysall kam in der Trainingswoche nicht umhin, nach der ersten Saisonniederlage noch einmal den Finger in die Wunde zu legen. „Unsere Angriffseffektivität bewegte sich in Mieste bei 39 Prozent. Bei der Chancenverwertung lagen wir unter 50 Prozent, was natürlich ein katastrophaler Wert ist. Wenn acht von zehn riesen Gelegenheiten im Spiel liegen bleiben, gewinnst du keinen Blumentopf. Erst recht nicht gegen den Tabellenführer.“ Und der stellt sich bekanntlich mit dem bevorstehenden Kontrahenten in der Ehlehalle vor.
Doch so wirklich derbytypische Vorfreude will sich hüben wie drüben eben nicht einstellen. „Es ist schön, dass wir wieder Handball spielen können und das auch unter Wettkampfbedingungen, aber in Anbetracht der kurzen Vorbereitungszeit ist das Unterfangen halbwegs lebensmüde“, bekennt Eintracht-Coach Munter. Und auch sein Gegenüber wägt das Für und Wider genauestens ab. „Die Vorfreude vor einem Spiel ist immer da. Und es ist für uns natürlich umso motivierender, gegen den Spitzenreiter anzutreten. Aber es ist auch kein Geheimnis, dass wir das am liebsten in Bestbesetzung tun würden, von der wir momentan weit entfernt sind. Florian Wentzel hat in dieser Woche etwa zum ersten Mal wieder trainiert, aber auf der anderen Seite fehlt uns zum Beispiel Bennet Daßler an allen Ecken und Enden“, umreißt Pysall.
Das verbindende Element beider Teams dürfte also wieder das Motto „Jugend forscht“ sein. Bei den Biederitzern, die seit Saisonbeginn ohnehin einen gewaltigen Verjüngungsprozess durchmachen, sowieso. Und auch Gommern wird seine gelichteten Reihen „mit dem einen oder anderen A-Jugendlichen auffüllen“, wie Coach Munter durchblicken lässt. Und noch eine Sache dürfte beide Seiten einen: Der Wunsch, dass alle gesund aus dem Duell hervorgehen.
Der Zutritt zur Ehlehalle erfolgt nur gegen Vorlage eines 2G-Nachweises. Die Registrierung zur Kontaktnachverfolgung erfolgt per Luca-App beziehungsweise Corona-Warn-App. Die Zuschauerkapazität ist auf 50 Personen begrenzt, wobei zehn Prozent (fünf Zuschauer) auf das Gästeteam entfallen.
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SV Wacker 09 Westeregeln vs SV Eiche 05 Biederitz

29:28- Auswärtssieg in Westeregeln

„Ihr könnt ohne Druck aufspielen. Wir können froh sein überhaupt zu spielen. Habt Spaß!“, waren die vorbereitenden Worte der Biederitzer Trainerbank an die Mannschaft. Beide Teams brauchten dann einige Zeit, um ins Spiel zu kommen. Nach drei Minuten netzte zuerst die Heimsieben zum 1:0 ein und nach weiteren zwei Treffen von Westeregeln konnte Jonas Maffert nach sieben langen Minuten erstmals zählbares in die Torstatistik für die Biederitzer einbringen. Das Spiel wurde durch die Abwehrreihen und guten Torwartleistungen geprägt. Ab Mitte der ersten Halbzeit fanden die Gäste besser ins Spiel und konnten zum 9:9 (20.) ausgleichen. Nach ausgeglichenen Spielverlauf konnten die Westeregelner durch ihren Schooter Ole Schreier in letzter Sekunde auf zwei Tore zum 13:11- Pausenstand einnetzen. Die zweite Halbzeit starteten die Biederitzer Jungs entschlossener und viel selbstbewusster in die Partie. In der Abwehr wurde weiter ordentlich miteinander gearbeitet und das Umschaltspiel wurde nun in das eigene Angriffsverhalten integriert. Durch drei schnelle Tore von Lukas Paul Hesse konnte Gleichwertigkeit hergestellt werden und auch die rechte Biederitzer Seite mit Jonas Maffert und Marvin Müller wurde im weiteren Verlauf immer sicherer im Torabschluss. Doch auch eine Dreitoreführung der SVE- Youngster konnten die spielstarken Westeregeler wiederum Mitte der zweiten Halbzeit ausgleichen. Nach einigen ausgelassenen Torgelegenheiten und aus Biederitzer Sicht unglücklichen Entscheidungen der guten Schiedsrichter nahm das Spiel wieder eine Wende in Richtung der Hausherren. Beim Spielstand von 27:24 (45.) ging es in die überaus spannende Endphase. Die folgenden Minuten gehörten dann den Biederitzern, denn vier Tore in Folge bei starker Abwehrleistung und einem sicherem Gustav Nafe im Tor brachten die Gäste wieder in Front. Die letzten Spielszenen waren nichts für schwache Nerven. Beide Mannschaften vergaben Siebenmeterwürfe zur Führung und rieben sich in der Abwehr sowie im Angriff auf. Das glückliche Händchen sollte Marvin Müller mit seinem achten und spielentscheiden Treffer in der letzten Spielminute behalten, denn die wenigen Sekunden auf der Uhr konnte eine aggressive Biederitzer Deckung dann erfolgreich abwehren. Mit einem glücklichen 29.28- Auswärtssieg konnten die Biederitzer schließlich einen guten Wiederbeginn in den Re- Start der Saison hinlegen.

Biederitz: Heseler, Nafe – Hammecke (2), Müller (8/1), Schmidt (1), Hesse (6/2), Maffert (8/2), Czommer, Wohl, Hartmann, Warnecke (4)

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SV Eiche 05 Biederitz vs Barleber Handball Club e. V.

Verdienter Erfolg gegen BHC

Mit einem jederzeit verdienten 24:19 (9:8)- Erfolg gegen den Barleber HC ist der weiblichen C- Jugend des SV Eiche 05 Biederitz die Rückkehr in den Punktspielalltag gelungen. Nach ausgeglichenem Beginn (4:4, 10.) übernahmen die Gastgeber die Initative und warfen ein kleines Polster heraus. Verlassen konnten sie sich dabei vor allem auf ihre Torhüterin Lea Kruse, bei der das Torhütertraining unter Verbandsliga- Schlussmann Michael Tschirschwitz sichtlich Früchte trägt. Da doch der ein oder andere Fehler zuviel in das Biederitzer Spiel Einkehr hielt, ging es lediglich mit einer knappen 9:8- Halbzeitführung in die Kabinen. Nach dem Seitenwechsel sorgten die Treffer von Luise Warnecke (2), Jessica Urban und Lilli Schnelle dafür, dass sich die Gastgeber nach 33 Minuten auf 13:9 absetzen konnten. Als wiederum Urban elf Minuten vor Ultimo zum 17:12 traf, schien bereits die Vorentscheidung gefallen zu sein. Dem war schließlich auch so, denn in der verbleibenen Spielzeit ließen die mannschaftlich geschlossen agierenden SVE- Mädels nichts mehr anbrennen. Nach dem 24:17 durch Anouk Wotjak konnten die nie aufsteckenden Gäste lediglich noch Ergebniskosmetik zum 24:19- Endstand betreiben. „Ein ordentliches Spiel von uns, auf dem wir aufbauen können“, meinte die Biederitzer Trainerin Sandra Schmidt, die zudem ein großes Dankeschön an ihren Sohn verteilte: „Er hat in der punktspielfreien Zeit viel in Sachen Taktik mit den Mädels eingeübt. Vieles davon war heute schon zu sehen.“

Biederitz: Kruse – Schnelle (6), Urban (9), Wotjak (1), Warnecke (4), Keitz (1/1), Kersten (1), Anders, Eilitz, Niemann (2/1), Kauert

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