Liga: Oberliga MJA

HSG Ehle vs USV Halle

Kampf, Cleverness & Konsequenz

Die Tormaschinerie der männlichen A- Jugend 1 in der Oberliga lief unverändert auf Hochtouren. Der USV Halle konnte mit 34:31 (16:17) geschlagen werden. Bis zur 21. Minute war es ein Schlagabtausch auf Augenhöhe. Dann gelang den Jungs von der Ehle erstmals ein Zwei- Tore- Vorsprung , den die Gäste mit einem 3:0- Lauf konterten. In der zweiten Halbzeit warfen sich die Gastgeber einen Vorsprung heraus, den Halle zum 29:29 (54.) konterte. Die folgende Auszeit sorgte abermals für die richtige Reaktion. Mit dem 34:31 (58.) sorgte Robin Göhring für die endgültige Entscheidung. „Dass war Kampf, Cleverness und Konsequenz“, freute sich Yves Steinweg über den Erfolg. Lange Zeit zum Ausruhen bleibt nicht, denn bereits am Sonntag um 17 Uhr wartet der ungeschlagene Tabellenführer vom BSV 93 Magdeburg. „Ein Duell, welches schon seit einigen Jahren elektrisiert. In der abgelaufenen Spielzeit war der BSV in der Regionalliga unterwegs, hat dort nur einen Punkt abgegeben und wurde verdient Meister“, merkt Roman Göhring aus dem Trainerteam an.

HSG Ehle: Schuster, Becker – Steinweg (7), Graßhoff (1), Göhring (6), Kalsdorf, Ribbert (5), Hartmann, Gröbe (1), Leine (6), Janke (8/1)

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SV Blau- Rot Coswig vs HSG Ehle

Am Ende auch eine Frage der Kraft
Die mJA der HSG Ehle reiste mit nur neun Spielern zur schweren Auswärtsaufgabe in Coswig, das Team war dadurch besonders im Rückraum bei der Kräfteverteilung eingeschränkt. „Aber es ist nicht wichtig, wer fehlt, sondern wer dabei ist“ und so schwor das Trainerteam Steinweg/Göhring die Jungs entsprechend ein.
Erwartungsgemäß brannten die Coswiger Youngster, waren griffig in der Abwehr und hatten eine lautstarke Unterstützung von den Rängen. Es wurde das erwartete Duell auf Augenhöhe, in dem der Gastgeber regelmäßig vorlegte und die HSG ebenso regelmäßig ausgleichen konnte (4:4 in der achten Minute, 8:8 in der 13. und 10:10 in der 18.). Nach 23 Minuten konnte sich Coswig erstmals einen Drei- Tore- Vorsprung erarbeiten, mit 19:17 ging es wenig später in die Halbzeitpause. Nach dieser erwischte die HSG den besseren Start und konnte in der 34. Minute wieder auf Unentschieden (21:21) stellen. Bis in die Schlussphase konnte sich kein Team entscheidend absetzen, daran hatten auch die beiden Torhüter mit ihren starken Paraden maßgeblichen Anteil.
Timo Leine konnte in der 47. Minute die Gäste dann erstmals in Führung bringen (26:27) und das Momentum schien aufseiten der Jungs der HSG. Aber die Gastgeber steckten nicht auf und die Stimmung in der Halle kochte. Gut herausgespielte , klare Torchancen ließ die HSG ungenutzt und ein 2:0- Lauf für die Gastgeber zum 34:32 brachte die HSG wieder in Rückstand.
In der 59. Minute blieb dann allerdings ein Siebenmeter durch die Gäste ungenutzt und Timo Leine gelang in der Schlussminute nur noch der 34:33- Anschlusstreffer. „Es war ein schönes, temporeiches, spannendes und gleichzeitig umkämpftes Spiel mit insgesamt 14 Zeitstrafen. Heute haben Kleinigkeiten entschieden, am Ende war es sicherlich auch eine Kradtfrage und der kühle Kopf beim Abschluss war entscheidend. Hier lassen wir leider zu viele gut herausgespielte Torchancen ungenutzt und können deshalb keine Punkte mitnehmen“, analysierte Co- Trainer Ramon Göhring. Am heutigen Sonnabend folgt um 13 Uhr das Heimdebüt der mJA in der Gommeraner Eintracht- Sporthalle. „Mit dem USV Halle erwartet uns sicherlich ein ähnlich starker Gegner und wir hoffen auf lautstarke Unterstützung von den Rängen“, blickte Göhring voraus.
HSG Ehle: Graßhoff (1), Göhring (6), Kalsdorf (1), Ribbert (3), Hartmann (2), Gröbe (1), Leine (8.), Schuster, Janke (11/5)
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HSV Haldensleben vs HSG Ehle

Torreicher erfolgreicher Start in die neue Serie
Torreich und umkämpft, so lässt sich der Auftakt der männlichen Handball-A-Jugend der HSG Ehle zusammenfassen. Beim HSV Haldensleben feierte der Nachwuchs aus Gommern und Biederitz am Ende einen 35:30 (20:17)-Auswärtssieg.
Verlieren wollte das Duell niemand, das zeigt sich allein mit Blick auf die insgesamt 15 Zeitstrafen beim  Saisonauftakt. Zunächst sah es aber nach einem entspannten Auftritt der Gäste in der Ohrelandhalle aus. „Wir kamen mit einem 4:0-Lauf gut in die Partie“, erinnert sich Co-Trainer Ramon Göhring. „Mehrere technische Fehler und ungenutzte klare Torchancen führten dann aber zum 6:6 in der 17. Minute.“
So war eine Auszeit nötig, um wieder in die Spur zu finden. In dieser versuchte das Trainerteam positiv auf die Spieler einzuwirken – mit Erfolg. Durch einen weiteren Lauf, diesmal mit drei Toren in Folge,  konnten die HSG-Handballer ihren Vorsprung verteidigen und gingen mit einer Drei-Tore-Führung in die Halbzeitpause (17:20).
Die zweite Halbzeit zeigte ein ähnliches Bild. Wieder waren es die Gäste, die den Gegner zurück ins Match einluden. „Aufgrund mehrerer technischer Fehler kam der HSV Haldensleben noch einmal auf 24:25 zur Mitte der Halbzeit heran“, erinnert sich Co-Trainer Göhring.
Nun galt es, starke Nerven zu beweisen, um den Sieg nicht noch aus der Hand zu geben. „Die Jungs blieben aber cool, fighteten als Team und stellten in den nächsten Spielminuten auf 28:34“, konnte das Trainerteam beobachten.  Diesen Vorsprung verteidigte die HSG Ehle bis zum Abpfiff zu einem 35:30-Auswärtssieg. Damit waren die ersten beiden Punkte perfekt, die vorerst Platz zwei in der Oberliga-Tabelle hinter dem BSV 93 Magdeburg bedeuten.
Am kommenden Sonntag wartet die schwere Auswärtsaufgabe in Coswig auf das HSG-Team. „Darauf versuchen wir uns bestmöglich vorzubereiten und möchten natürlich die nächsten beiden Punkte sichern“, blickt Co-Trainer Ramon Göhring voraus.
HSG Ehle: Steinweg (3), Graßhoff (1), Göhring (6), Kalsdorf, Ribbert, Hartmann, Gröbe (1), Erkenberg, Leine (13), Schuster, Kliem (3), Janke (8/5)
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SV Eiche 05 Biederitz vs Güsener HC

Das Beste kommt zum Schluss – Derbysieg

Die männliche A- Jugend des SV Eiche 05 Biederitz hat die Spielzeit mit einem überzeugenden Auftritt in heimischer Ehlehalle beenden können. Gegen den Güsener HC gab es einen nie gefährdeten 38:31 (19:10)- Erfolg, der auf Seiten des Siegers für versöhnliche Töne gesorgt hat. Nein, mit 7:41 Punkten kann eine Saison nicht wirklich zufriedenstellend verlaufen sein, doch die Biederitzer Trainerin Silvia Steinweg hatte nach dem völlig verdienten Derbysieg gleich mehrere Gründe dafür parat: „Wir konnten das Spiel heute mit dem kompletten Kader der A- Jugendlichen bestreiten. Das war in der zurückliegenden Serie aber eigentlich so gut wie nie der Fall.“ Natürlich ist es auf der Gegenseite um so schöner, dass Akteure wie Jonas Maffert, Jan Schmidt oder Lukas Hesse ihr Zuhause längst sehr erfolgreich im Erwachsenenbereich gefunden haben und dies soll ja auch gar nicht als Kritik verstanden werden. „Trotzdem kommt dann schon ein wenig Wehmut auf, denn die Jungs haben heute sich und den Zuschauern reichlich Spaß und Freude verabreicht und zudem gezeigt, was in jedem Einzelnen steckt“, fand Steinweg schließlich ihren Frieden und konnte ebenfalls die Vorfreude auf die anstehende handballfreie Zeit nicht verhehlen. Das finale Derby gegen den Güsener HC hatte dann auch so gar nichts vom Hinspiel, welches die Biederitzer im Januar mit knappem Aufgebot auf dem Zahnfleisch agierend mit 24:26 verloren. Die Wichtigkeit einer breiten Bank fand nun im Rückspiel eindrucksvoll ihre Bestätigung, denn ohne diese wäre ein 19:10 zum Seitenwechsel nahezu unmöglich gewesen. Spätestens beim 23:11 nach 35 Minuten war die Frage nach dem (verdienten) Sieger beantwortet, ehe die Ordnung und Konzentration gerade in der Deckung beim späteren Sieger ein wenig verloren gingen. „Das haben die Jungs heute gut und solide gelöst, auch wenn die später einkehrende Hektik uns wohl nicht ganz so guttat“, bilanzierte Steinweg und entließ ihre Jungs in die Sommerpause, ohne ihnen jedoch mit auf den Weg zu geben, dass mit dem Start der Vorbereitung eine bessere Saison 2025/2026 eingeläutet werden soll.

Biederitz: Schuster – Bittner, Maffert (6), Janke (13/1), Schmidt (1), Steinweg (3), Kliem (1), Hesse (8), Gröbe (1), Kalsdorf (1), Ribbert (4)

Güsen: Schildhauer, Pietsch – Schwab (5), Sterzik (2), Hennig (4), Rosenthal (11/2), Liebich (5), Müller (3/1), Bonitz (1), Becker

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JSpG Kühnau/DRHV 06 vs SV Eiche 05 Biederitz

Eiches A- Jugend mit (Auswärts)- Niederlage

Die männliche A- Jugend des SV Eiche 05 Biederitz hat am Montagabend die Partie gegen den Rangdritten JSpG Kühnau/DR HV 06 mit 24:31 (13:16) verloren. „Wir haben uns gegenüber dem Hinspiel deutlich steigern können, wobei natürlich die Einsätze von Jonas Maffert und Lukas Hesse nicht unerheblich waren“, meinte später der Biederitzer Verantwortliche Yves Steinweg in Bezug auf die 20:42- Hinspielniederlage und auf die beiden Youngster, die die zurückliegende Spielzeit bekanntlich über weite Strecken bereits im Erwachsenenbereich absolviert haben. Vor allem in der ersten Hälfte hielten die „Gäste“, die Partie wurde aus organisatiorischen Gründen erneut in der Ehlehalle ausgetragen, gut mit und gerieten erst beim 9:12 nach 22 Minuten mit drei Toren in die Hinterhand. Mit diesem Polster ging der Favorit dann auch beim Stand von 16:13 in die Kabinen. Auch nach dem Seitenwechsel steckten die Biederitzer nie auf, mussten aber erschwerend die rote Karte nach dritter Zeitstrafe gegen Jonas Maffert nach vierzig Minuten verkraften. So gewann schließlich die JSpG aus Kühnau und Dessau verdientermaßen mit 31:24 und festigte Rang drei. „Es war kein schlechter Auftritt von uns, was auch daran abzulesen war, dass die gegnerische Bank nicht nur einmal ihre Unzufriedenheit äußerte“, meinte Steinweg weiter. Am Freitag folgt dann um 19 Uhr mit dem Derby gegen den Güsener HC der Saisonabschluss, bei dem dann vielleicht auch der Kader ein wenig üppiger ausfallen dürfte.

Biederitz: Schuster – Reinald, Bittner, Maffert (8), Janke (3/2), Kliem (3), Hesse (7), Gröbe, Kalsdorf, Ribbert (1), Hartmann (2)

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SV Eiche 05 Biederitz vs HBC 53 Wittenberg-Jessen

35:32 – Belohnung bleibt nicht aus

Die männliche A- Jugend des SV Eiche 05 Biederitz hat mit einem 35:32 (16:16) gegen den HBC Wittenberg/Jessen den zweiten Saisonerfolg einfahren können. Die Partie war von zahlreichen technischen Fehlern auf beiden Seiten geprägt, so dass schließlich der größere Wille der Gastgeber für den späteren Sieg ausschlaggebend war. Die SVE- Youngster liefen dabei in der ersten Halbzeit über weite Strecken einem Rückstand hinterher, ehe Maximilian Gröbe nach 26 Minuten beim 14:13 erstmals die Biederitzer Farben in Führung bringen konnte. Die Begegnung verkam phasenweise zu einer regelrechten Hasenjagd mit allerdings hohem Fehlerpotential, so dass das 16:16- Halbzeitremis nicht unverdient daherkam. Nach dem Seitenwechsel legten zunächst die Biederitzer vor, sahen sich aber wenig später beim 20:21 nach 37 Minuten im (letztmaligen) Rückstand. Fynn Janke und der sehr spielintelligente und flinke Jonas Maffert legten den schließlich den Schalter zur 22:21- Führung um, welche in den verbleibenden zwanzig Minuten nicht mehr aus der Hand gegeben wurde. So setzten sich die Gastgeber vom 24:23 (43.) auf 27:23 (49.) ab und hatten auch beim 32:28 durch Lukas Ribbert ein Viertoreplus vorzuweisen. Leider verletzte sich Ribbert ebenso wie sein Nachfolger Aaron Bruska, so dass beide Akteure die Schlussphase in der Rolle des Zuschauers betrachten mussten. In diesen ließen dann allerdings die Gastgeber unter der Leistung zweier guter Schiedsrichter nichts mehr anbrennen und fuhren schließlich einen verdienten 35:32- Heimerfolg ein. „Durch die Verletzungen ein teuer erkauften Erfolg, bei dem wiederum Torhüter Fiete Schuster und Jonas Maffert die treibenden Kräfte waren. Neben dem Sieg hat mich aber auch gefreut, dass die Jungs Ratschläge angenommen und umgesetzt haben“, meinte die Biederitzer Trainerin Silvia Steinweg nach der Schlusssirene zufrieden.

Biederitz: Schuster – Reinald, Bruska (2), Bittner (4), Maffert (13/1), Janke (3), Kliem (2), Gröbe (1), Kalsdorf (1), Ribbert (7), Hartmann (2)

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SV Eiche 05 Biederitz vs USV Halle

25:32 – „Sind an uns selbst gescheitert“

Die männliche A- Jugend des SV Eiche 05 Biederitz musste das Heimspiel gegen den USV Halle nach einer durchwachsenen Vorstellung mit 25:32 (9:14) abgeben. „Wir sind heute wieder an uns selbst gescheitert“, zog die Biederitzer Trainerin Silvia Steinweg eine bittere Bilanz und dürfte dabei in erster Linie die weit über zwanzig Fehlversuche auf das gegnerische Gehäuse im Sinn gehabt haben. Dabei hatten gerade in der Anfangsphase beide Vertretungen so ihre liebe Mühe, den eigenen Spielfaden zu finden. Dies gelang den Gastgebern schließlich mit einer 2:0- Führung nach acht Minuten, ehe die Saalestädter nach dreizehn torarmen Minuten beim 3:3 zum Ausgleich kamen. Dass für die SVE- Youngster an diesem Tag vielleicht etwas möglich ist, zeigte sich bis zur 22. Minute, als die Gastgeber beim 8:7 noch immer die Nase vorn hatten. Doch dann trat noch vor dem Seitenwechsel das zutage, was im weiteren Verlauf richtungsweisend für die faire Begegnung sein sollte. „Die Abwehr steht, das Herausspielen der Chancen ist in Ordnung, aber der Abschluss…“, wiederholte sich Steinweg, die aber auch neben dem neuerlichen Pfostenpech auch die starke Torhüterleistung auf Hallenser Seite nicht unterschlagen wollte. Diesem Abriss im Angriffsverhalten reihten sich in der Folge auch noch einige Defizite im Deckungsbereich an, so dass der 9:14- Halbzeitrückstand nicht ganz unbegründet daherkam. Nach dem Wiederbeginn blieben die Gastgeber ihren Baustellen in schöner Regelmäßigkeit treu. Dies nutzten die Gäste beim 22:12 nach 41 Minuten zur erstmaligen Zehntoreführung, welche auch nach 52 Minuten beim Stand von 28:18 noch vorherrschend war. Herausnehmen aus der Kritik wollte Steinweg allerdings unbedingt Torhüter Fiete Schuster, der mit einer sensationellen Gesamtleistung aufwartete. „Er hat sich in den letzten Wochen und Monaten enorm entwickelt“, fiel das Lob für das Torwarttalent folgerichtig sehr groß aus. Dennoch stand schließlich für die enttäuschten Biederitzer eine 25:32- Niederlage zu Buche, die in dieser Art und Weise längst nicht nötig war.

Biederitz: Schuster – Bruska, Bittner (1), Maffert (7/1), Janke (9/3), Schmidt, Kliem (2), Gröbe, Kalsdorf (3), Ribbert (3), Hartmann

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SV Eiche 05 Biederitz vs BSV 93 Magdeburg

Großer Kampf gegen Ligaprimus

Die männliche A- Jugend des SV Eiche 05 Biederitz musste sich nicht ganz unerwartet mit 16:31 (9:14) dem Ligaprimus und Meister BSV 93 Magdeburg geschlagen geben. Trotzdem hatten die Verantwortlichen durchaus lobende Worte für den mit acht Feldspielern recht kleinen Kader der Gastgeber. „Die Jungs haben mit viel Kampf dagegengehalten und konnten besonders im Abwehrverbund viele gelungene Aktionen vorweisen“, meinte die Biederitzer Trainerin Silvia Steinweg nach der Schlusssirene. Im ersten Spielabschnitt blieben die Gastgeber bis zur 24. Minute beim Stand von 7:9 am Gegner dran, ehe noch vor dem Gang in die Kabinen ein kleiner Einbruch zum 9:14- Pausenrückstand führte. Völlig daneben ging dann auch die Rückkehr auf das Spielfeld, da sich der Olvenstedter Nachwuchs mit sechs Toren in Serie bis zur 42. Minute auf 20:9 absetzen konnte. „Bei uns fehlte es zunehmend an der nötigen Bewegung im Spielaufbau. Das wirkte dann oftmals zu pomadig, so dass die BSV- Deckung vor keine allzu schweren Aufgaben gestellt werden konnten“, stellte der Biederitzer Verantwortliche Yves Steinweg später bei der Analyse fest. Dennoch steckten die Gastgeber zu keiner Zeit auf und konnten sich im Willen um ein gutes Ergebnis auch auf ihren guten Schlussmann Fiete Schuster verlassen, der immerhin 17 Bälle entschärfen konnte. Dies änderte jedoch nichts an der 16:31- Niederlage, welche auch von der Höhe her völlig verdient ausfiel.

Biederitz: Schuster – Bruska, Janke (4/1), Steinweg (5), Kliem (1), Gröbe (2), Kalsdorf (1), Ribbert (1), Hartmann (2)

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SV Irxleben 1919 e.V. vs SV Eiche 05 Biederitz

Gute Vorstellung reicht nicht zum Punktgewinn
Die männliche A- Jugend des SV Eiche 05 Biederitz musste sich im Nachholspiel am Dienstagabend dem SV Irxleben in eigener Halle denkbar knapp mit 26:27 (13:14) geschlagen geben. Dabei reichte eine durchaus ansprechende Leistung nicht zum anvisierten Punktgewinn.
Organisatorische Dinge waren dafür verantwortlich, dass die Irxleber ihre heimische Wildparkhalle gegen die Ehlehalle eintauschen mussten, doch leider reichte es trotz des verkappten Heimspiels nicht für die sehr engagierten Biederitzer, die bereits das eigentliche Heimspiel im Oktober mit 32:38 abgeben mussten.
Dabei bewegten sich beide Vertretungen über die gesamten sechzig Minuten auf Augenhöhe, wobei die Biederitzer mit 3:0 einen Start nach Maß hinlegen konnten. In der Folge erzielten die Irxleber beim 4:4 (13.) und 7:7 (19.) Gleichwertigkeit, wobei in deren Reihen vor allem Nils Karbe und Hendrik Thiede das Treiben verrückt machten. „Wir hatten gerade zu Beginn enorme Schwierigkeiten mit den Beiden, konnten es aber im weiteren Verlauf zumindest in Ansätzen besser verteidigen“, meinte die Biederitzer Trainerin Silvia Steinweg , die das Zusammenwirken der Deckung mit dem starken Torhüter Fiete Schuster hervorhob, rückblickend. Nach dem 11:11 (27.) und 13:13 war es dann ein Strafwurf für den SVI- Nachwuchs, der zur knappen 14:13- Führung führte. Der Wiederbeginn ging dann an die „Gäste“, die sich wiederholt mit drei Toren (17:14, 19:16 und 21:18) absetzen konnten, da es bei den Biederitzer Angriffsbemühungen wiederholt an Tiefgang fehlte. „Wenn wir Tempo mit in den Abschluss genommen haben, dann war es in Ordnung“, sprach Steinweg einen Kritikpunkt im eigenen Auftreten an. Fünf starke Minuten sorgten dann nach 51 Minuten dafür, dass die Biederitzer mit einem 4:0- Lauf beim 22:21 erneut die Führung übernehmen konnten. Neben eigener Defizite waren es dann aber auch unausgewogene Schiedsrichterentscheidungen, die dem Spiel wieder eine (entscheidene) Wendung verliehen. „Da müssen wir uns schon auch an die eigene Nase fassen, denn die Chancenverwertung gegen einen gewiss sehr starken Irxleber Schlussmann war nicht befriedigend“, analysierte Steinweg schließlich die äußerst unglückliche 26:27- Niederlage, die per abgefälschtem Ball mit der Schlusssirene entstand. Allerdings war auch in dieser Szene der Ort des zuvor erteilten Freiwurfes für die Irxleber ein sehr fragwürdiger, was der finalen Niederlage einen weiteren faden Beigeschmack zufügte. Damit blieb zumindest auch ein Teilerfolg für die lobenswert kämpfenden Biederitzer, der auf jeden Fall verdient gewesen wäre, aus.
Biederitz: Schuster – Reinald, Bruska, Janke (6/3), Schmidt (1), Steinweg (7), Kliem (7), Kalsdorf (2), Ribbert (2), Hartmann (1)
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