Liga: Oberliga MJA

HSG Ehle vs HBC Wittenberg

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HSG Ehle vs BSV 93 Magdeburg

30:23 – BSV 93 wird Favoritenrolle gerecht
Mit nur acht Spielern ging es für die HSG ins Heimspiel gegen den verlustpunktfreien Tabellenführer, der dagegen 13 Akteure aufbieten konnte. Die Rollen waren klar verteilt und bereits der Start verlief holprig. Nach fünf Minuten lagen die Hausherren mit 1:4 zurück, kämpften sich aber in den Nachmittag und hielten den Rückstand bis zum 11:14 (27.) konstant.
Wie zuletzt gegen den USV Halle folgte kurz vor der Pause eine Schwächephase verbunden mit einem 1:3-Lauf. Bis zur Schlussviertelstunde blieb das Spiel jedoch spannend (21:25/46.). Dann jedoch setzten die Magdeburger zum Schlussspurt an: Lino Geckert, der bereits parallel in Staßfurt Erfahrungen in der 4. Liga sammelt, warf fünf unbeantwortete Treffer in Folge und entschieden damit die Partie. „Defensiv hätten wir das besser lösen müssen“, gab Ramon Göhring aus dem HSG-Trainerteam mit Yves Steinweg zu. Doch aufgeben kam nicht in Frage. In den letzten drei Minuten verkürzten die Gastgeber auf 23:30 und konnten damit zumindest den Endspurt für sich beanspruchen.
Mit Blick auf die Tabelle wartet nun eine spannende Phase: Fünf „Endspiele“ um die Platz stehen noch an. Wenn die HSG im Rückspiel gegen Wernigerode am 21. März in eigener Halle nur einen Punkt holt, bleibt Saisonbronze trotz der drei Niederlagen im Kalenderjahr 2026 komplett in eigener Hand. „Aber Spiel für Spiel“, mahnt Göhring, „die Tabellensituation ist verrückt, wir müssen fokussiert bleiben.“
HSG Ehle: Schuster – Steinweg (3), Göhring (7), Kalsdorf (1), Hartmann (2), Gröbe (3), Kliem, Janke (7/1)
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USV Halle vs HSG Ehle

Trotz Niederlage bleiben Chancen
Ein Blick auf die Aufstellungen genügte, um die Kräfteverhältnisse einzuordnen: 14 Hallenser empfingen am Sonnabend acht Gäste, welche die Herausforderung jedoch annahmen und bis zum 12:11-Zwischenstand (23.) auf absoluter Augenhöhe agierten. Ärgerlich: Nicht zuletzt aufgrund einer Handvoll Gebälktreffer blieb der HSG eine eigene Führung verwehrt. „Danach läuft das Spiel leider komplett gegen uns. Auch weil der Rückzug aufgrund nachlassender Kräfte nicht mehr funktioniert“, nahm Ramon Göhring aus dem Trainerteam vorweg.
Nach dem Seitenwechsel mussten die Gäste dem hohen Tempo und unzähligen Eins-gegen-eins-Situationen endgültig Tribut zollen. In der finalen Auszeit (54.) stellte die HSG ihre Abwehr noch einmal auf eine 3:3-Formation um, schaffte es auch, das Momentum auf ihre Seite zu ziehen und kämpfte sich auf 28:31 (58.) heran. „Leider konnten wir die Partie aufgrund fehlender Körner nicht mehr drehen“, erklärte der Coach, zollte dem schmalen Kader aber großen Respekt: „Die Jungs haben alles rausgehauen, auch wenn es nicht zur Punktmitnahme reichte.“ Platz drei bis acht trennen damit aktuell nur fünf Minuspunkte. Das letzte Wort in Sachen Medaillenvergabe ist damit auch für die aktuell viertplatzierte HSG längst noch nicht gesprochen.
HSG Ehle: Erkenberg, Schuster – Steinweg (5/1), Göhring (4), Kalsdorf (6), Ribbert (5), Hartmann (3), Janke (6/2)
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HSG Ehle vs HSV Haldensleben

30:32 – Großer Einsatz bleibt unbelohnt
Zwischen dem jüngsten Punktspiel Anfang Dezember und dem Rückrundenauftakt vom Sonnabend  hat die HSG natürlich auch noch mal an den spielerischen Abläufen gearbeitet. Für einen von ihnen endete der Testvergleich gegen die Biederitzer Bezirksoberliga-Herren jedoch schmerzhaft: Torhüter Marvin Wohl verletzte sich aufgrund einer unglücklichen Aktion. Die Diagnose steht zwar noch aus, jedoch droht dem Rückhalt des Teams erneut ein längerer Ausfall. Ramon Göhring aus dem Trainerteam mit Yves Steinweg richtete daher aus: „Wir wünschen Marvin eine schnelle Genesung und hoffen, dass er bald auf die Platte zurückkehren kann.“
Aufgrund weiterer Ausfälle im Team ging es mit lediglich sechs Feldspielern und zwei Torhütern in die Partie, wobei mit Timo Leine nur ein etatmäßiger Rückraumspieler zur Verfügung stand. Zum Vergleich: Der HSV konnte 13 Akteure aufbieten. „Die Jungs spielten teilweise auf ungewohnten Positionen und uns fehlten natürlich Optionen. So war auch klar, dass es über die 60 Minuten eine Kraftfrage werden würde. Basis sollten deshalb eine starke Abwehr und einfache Tore nach Ballgewinnen sein.“
Jeweils zwei Zeitstrafen für Maximilian Gröbe (40.) und Lukas Ribbert (46.) machten das Verteidigen jedoch nicht einfacher. Dennoch blieben die Gastgeber bis dahin in Schlagdistanz (23:24/46.), Aufgrund ausgelassener Chancen gerieten sie jedoch rund zehn Minuten später mit 25:29 in Rückstand. Diesen Vorsprung verteidigte der HSV dann auch bis zur 57. Minute (27:31), aber auch danach ließ die HSG die Köpfe nicht hängen und stellte nochmals auf 30:32.
In der letzten Spielminute gelang den Hausherren jedoch kein Torabschluss mehr und die Gäste nahmen beide Punkte mit. „Was die Jungs unter diesen Voraussetzungen gezeigt haben, macht David (Trainer-Aushilfe David Koch; Anm. d. Red.) und mich stolz“, fasste Göhring dennoch zusammen. Trotz dieser Niederlage befindet sich das Team unverändert im Kampf um Bronze. Dafür würde ein Heimsieg gegen den Mitkonkurrenten aus Coswig den nächsten Schritt bedeuten. Die ursprünglich für morgen angesetzte Partie wurde allerdings auf einen unbestimmten Termin verlegt.
HSG Ehle: Schuster, Becker – Kalsdorf (4), Ribbert (6), Hartmann (2), Gröbe (3), Leine (8), Janke (7/3)
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SV Irxleben 1919 e.V. vs HSG Ehle

30:27- Sieg zum Jahresausklang
Es hat vielleicht diesen Weckruf gebraucht und Marvin Wohl hat  ihn geliefert. Als sich sein Team nach ausgewachsenem Fehlstart mit 3:6 im Rückstand sah, wehrte der HSG-Torhüter einen Siebenmeter ab (11.) und holte das Momentum auf die Seite der Gäste. Auf der Gegenseite traf Fynn Janke per Strafwurf zum erstmaligen Ausgleich (9:9/18.). „Ab da waren wir im Spiel“, registrierte Ramon Göhring aus dem Trainerteam mit Yves Steinweg zufrieden und sah auch, wie Janke mit seinem bereits achten Treffer in der letzten Sekunde  der ersten Hälfte den 14:15-Anschluss herstellte.
Bis zur „Crunchtime“ blieb die Partie umkämpft (25:25/54.). Dann brachte der glänzend aufgelegte Jannis Hartmann die HSG per Doppelschlag 70 Sekunden vor Ultimo mit 29:27 in Führung. Als Wohl dann auch den folgenden Wurf des SVI abwehrte und das HSG-Trainerduo zur Auszeit bat, stellten sich die Gäste auf viel Laufarbeit und die offensive Manndeckung der Hausherren ein. Den gut herausgespielten Torabschluss konnte Irxleben nur per Foul unterbinden und Lukas Ribbert, der bereits nach zwölf Minuten seine zweite Zeitstrafe kassiert hatte, aber bis zum Ende clever und mit kühlem Kopf verteidigte, traf per Nachwurf vom Siebenmeterpunkt zum Endstand.
Mit Blick auf die Tabelle keine Pflichtaufgabe, sondern ein wichtiger Erfolg. So hat die HSG unter den fünf Teams, die aktuell um Platz drei kämpfen, ab Januar alles in eigener Hand. „Gerade die letzten beiden Saisonspiele machen uns stolz, da das zu Saisonbeginn neu zusammengestellte Team sich mehr und mehr gefunden und jetzt eine gefestigte Basis hat“, lobte Göhring und fügte an: „Ich möchte mich stellvertretend für die Mannschaft bei beiden Vereinen, den Sponsoren und besonders den Eltern für die bisherige Unterstützung bedanken und wir wünschen allen eine schöne Weihnachtszeit.“
HSG Ehle: Erkenberg, Wohl, Schuster – Steinweg (3), Göhring (3), Kalsdorf (2), Ribbert (2/1), Hartmann (4), Gröbe, Leine (3/1), Janke (13/2)
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HSG Ehle vs HSG Börde

Große Möglichkeit beim Schopfe gepackt
Fünf Siege aus den bisherigen fünf Heimspielen waren eine hervorragende Ausgangslage vor dem sonntäglichen Duell gegen den Tabellendritten aus Oschersleben. Ramon Göhring aus dem HSG-Trainerduo mit Stefan Bußmann erklärte: „Mit Blick auf die Tabelle war es eine riesige Möglichkeit, im Kampf um Bronze Punkte gut zu machen. Entsprechend motiviert waren wir.“ Die Gastgeber legten dann auch einen 7:1-Traumstart hin (8.), gaben die anschließende Überzahlsituation aufgrund einfacher Fehler aber mit 0:3 ab. Erst eine Auszeit stoppte den Lauf des Gegners, der inzwischen auf 5:7 verkürzt hatte (13.).
Anschließend sollten die Hausherren aber schnell zu den Stärken der Anfangsphase zurückfinden. Basis war eine starke Verteidigung mit gutem Zugriff zum Gegner. Dies ermöglichte es Keeper Marvin Wohl auch, diverse Würfe zu entschärfen. Im Angriff zeigten Maximilian Kalsdorf und Lukas Ribbert auf den beiden Außenpositionen  ein starkes Spiel und steuerten insgesamt zwölf Tore bei. Auch der Rückraum trug seinen Teil zum folgenden 13:4-Lauf und der 21:12 Halbzeitführung bei.
„In der zweiten Hälfte mussten wir den Fokus unbedingt hochhalten. Es gab keinen Grund, nachzulassen und die Führung noch einmal in Gefahr geraten zu lassen“. Dies taten die Youngster aus Gommern und Biederitz dann auch in beeindruckender Manier und nach 40 Minuten lagen sie unverändert mit elf Toren in Führung (29:18). Für die letzten rund acht  Spielminuten kam Marvin Wohl noch als Feldspieler zum Einsatz, um den krankheitsbedingten Ausfall von Robin Göhring im Rückraum besser aufzufangen. Auch hier verlieh er dem Spiel noch mal neue Impulse und erzielte das 37. Tor. Aufgrund des intensiven Spiels ließ in den letzten beiden Minuten die Konzentration doch etwas nach, was der Gegner noch zur Ergebniskosmetik  nutzte.
Am Sonntag wartet um 14.30 Uhr in Irxleben das letzte Hinrundenspiel, bevor es dann in die kurze Pause bis zum 17. Januar geht. „Es gilt natürlich, nachzulegen. Mit Blick auf die Tabelle kämpfen aktuell noch sechs Teams um die Bronzemedaille und es wird definitiv eine extrem spannende Rückrunde, in der wir auch die beiden Top-Teams in eigener Halle empfangen“, blickte Coach Ramon Göhring voraus.
HSG Ehle: Wohl (1), Schuster, Becker – Steinweg (5), Kalsdorf (7), Ribbert (5), Hartmann (3/1), Gröbe, Leine (11), Janke (8/3)
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HV Wernigerode vs HSG Ehle

Defensiv nicht auf der Höhe

Mit wem das Oberliga- Gastspiel der männlichen Handball- A- Jugend der HSG Ehle am Sonnabend in Wernigerode stand und fiel, war leicht zu beantworten. Bis zur 13:12- Führung der Gäste nach 16 Minuten hatte Timo Leine vier seiner insgesamt fünf Treffer erzielt. Dann wurde der offensive Wirbelwind der Gäste vom HVW mit einer Manndeckung bedacht. „Leider konnten wir diese Herausnahme im Rückraum nicht kompensieren und auch der Torhüter der Gastgeber kam immer besser ins Spiel“, schilderte Ramon Göhring aus dem Trainerteam der HSG, die mit einer 35:45 (18:21)- Niederlage im Gepäck zurückkehrte. 80 Treffer in 60 Minuten zeugten nicht nur von einem hohen Tempo, sondern stellten auch den Abwehrreihen kein sonderlich gutes Zeugnis aus. Vor die Leistungsträger- Achse der Gastgeber, Johann Hahne (20 Treffer), Robin Dunkel (fünf) und Dustin Steube (vier), bereitete der Gästebank Kopfzerbrechen. „Defensiv haben wir es leider insbesondere gegen die drei Jungs nicht gut gelöst, weshalb der Wernigeröder Sieg auch in Ordnung ging“. Immerhin: Die kämpferische Einstellung der Gäste aus Gommern und Biederitz passte. Bis zur 44. Minute begrenzten sie den Rückstand auf fünf Treffer (27:33) und auch nachdem der HVW auf 37:28 davonzog (51.), kämpfte sich die HSG noch einmal auf 33:41 heran (57.). Genutzt hat es am Ende jedoch nichts und so richten sich die Blicke auf den 22. November und 13. Dezember voraus, wenn Wernigerode und die HSG Börde im Verfolgerduell aufeinandertreffen. Dazwischen am 30. November, sind die Oscherslebener dann zu Gast in der Eintracht- Sporthalle. „Und danach wissen wir, was im Saisonverlauf noch möglich ist.“

HSG Ehle: Wohl, Schuster – L. Steinweg (8), Göhring (6), Kalsdorf (1), Hartmann, Gröbe (2), Ribbert (5), Leine (5), Janke (8/2)

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HBC Wittenberg vs HSG Ehle

29:29 beim HBC – Den Widrigkeiten getrotzt
Die Abwesenheit von Cheftrainer Yves Steinweg und einiger Spieler hatte im Vorfeld für einige Unruhe gesorgt. Denn der zeitnahen Bitte um Spielverlegung kam der HBC nicht nach – sehr zum Unverständnis von Interimstrainer Ramon Göhring: „In meinen zehn Jahren im Nachwuchshandball ist dies erst der zweite Verein, der einer solchen Bitte nicht entspricht. Im Nachwuchsbereich versucht man eigentlich immer gemeinsam eine Lösung zu finden.“
Die HSG-Youngster traten so mit fünf Feldspielern und drei Torhütern den Weg in die Lutherstadt an. „Unser etatmäßiger Torhüter Marvin Wohl war zu Beginn seiner sportlichen Laufbahn Feldspieler und er bringt auch alles dafür mit. Für ihn war klar, dass er sich in den Dienst der Mannschaft stellt, damit wir auf allen Positionen vollständig besetzt sind. Natürlich hätte man das Spiel im Vorfeld auch absagen und die Punkte kampflos überlassen können. Dies war aber keine Option und die Jungs sollten diese Möglichkeit erhalten.“
Die Gäste kamen gut ins Spiel und so entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Auch die Torhüter starteten gleich auf beiden Seiten mit Paraden. Weil Wittenbergs Lasse Cyliax bereits nach 14 Minuten die zweite Zeitstrafe kassierte und beim Gang zur Bank gegen die Bande schlug, schied der gefährlichste Angreifer der Hausherren vorzeitig mit Rot aus der Partie aus. Für neue Impulse auf der HSG-Torhüterposition sorgte derweil Jason Becker ab Mitte der ersten Halbzeit. Er zeigte gleich mehrere gute Paraden und blieb bis zum Ende ein wichtiger Faktor. Zudem war Dirk Hesse mit all seiner Erfahrung im Jugendbereich als Co-Trainer mitgereist, um Team und Interimscoach zu unterstützen. Göhring sagte: „Wir haben uns gut ergänzt und konnten gemeinsam die Jungs motivieren.“
Ab der 34. Spielminute wurde dies umso wichtiger, da Fynn Janke aufseiten der HSG aufgrund einer verbalen Entgleisung ebenfalls den roten Karton sah. „Ab da spielten wir in permanenter Unterzahl, ließen uns aber nicht abschütteln und es blieb ein offener Schlagabtausch.“
In der Schlussminute erzielte der HBC den 29:28-Führungstreffer und der HSG blieben noch 47 Sekunden. „In der Auszeit konnten die Jungs noch einmal Kräfte sammeln und wir besprachen den letzten Angriff. Maximilian Kalsdorf behielt dann die Nerven und verwandelte souverän. Gleichzeitig hat Jannis Hartmann gedankenschnell mit einer gelungenen Abwehraktion nahe des Mittelkreises den letzten Angriff des HBC gestoppt. So nehmen wir verdient einen Punkt mit, der im weiteren Saisonverlauf noch wichtig werden kann. Auf die Jungs sind wir extrem stolz, da sie allen Widrigkeiten getrotzt und in den 60 Minuten auf der Platte alles gegeben haben“, lobte Göhring.
HSG Ehle: Becker, Schuster – Steinweg (5), Göhring (2), Kalsdorf (6), Hartmann (4), Wohl (4), Janke (8/5)
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BSV 93 Magdeburg vs HSG Ehle

Der BSV war einfach abgezockter
Zur unüblichen Anwurfzeit am Sonntag um 17 Uhr bat der verlustpunktfreien Tabellenführer zum Duell. HSG-Coach Yves Steinweg umriss: „Uns war klar, welch schwere Aufgabe auf uns wartete.“ Dabei versprach auch das Torhüterduell – die Magdeburger Moritz Kriesch und Luca Gordziel verbindet eine gemeinsame Vergangenheit am Landesleistungszentrum mit Mads Fiete Schuster – versprach viel Reiz und so sollten sie auch mit diversen Paraden ihr Talent unter Beweis stellen.
Beide Teams starteten ordentlich in die Partie und bis zum 14:14 (26.) bot sich ein offener Schlagabtausch. Der Co-Trainer der Gäste, Ramon Göhring, schilderte: „Mit einer guten Abwehrarbeit haben wir den BSV regelmäßig in den Positionsangriff gezwungen. Zwei Ballgewinne werfen wir in der Anfangsphase aber leider wieder zum Gegner.“ Vor allem Lino Geckert bekam die HSG in dieser Phase nicht in den Griff. Steinweg: „Natürlich hatten wir dies vor dem Spiel thematisiert und müssen es besser lösen. Trotzdem haben die Jungs gut dagegen gehalten und den BSV zum Nachdenken gebracht.“ Ein 3:0-Lauf zum 17:14 Pausenstand gab dem Gastgeber aber wieder mehr Sicherheit.
In der 40. Minute waren die Gäste mit 18:22 unverändert dran. „Allerdings konnten wir eine Überzahl nicht nutzen und verlieren diese aufgrund mehrerer ausgelassener Chancen sogar mit 0:2“, haderte Göhring. In der folgenden Auszeit (18:26/47.) folgte der Appell, bis zum Ende zu kämpfen. Dieser Aufforderung folgten die Ehle-Handballer und gestalteten die letzten 13 Minuten mit 7:7 ausgeglichen. Der Co-Trainer bilanzierte: „Wir haben im Spielverlauf zu viele klare Chancen liegengelassen, wobei der BSV einfach abgezockter war. Als Team sind die Jungs aber weiter zusammengewachsen und haben gemeinsam gefightet.“
HSG Ehle: Erkenberg, Schuster – Graßhoff, Göhring (8.), Kalsdorf (1), Ribbert, Hartmann, Gröbe, Leine (9), Kliem (1), Janke (7)
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HSG Ehle vs USV Halle

Kampf, Cleverness & Konsequenz

Die Tormaschinerie der männlichen A- Jugend 1 in der Oberliga lief unverändert auf Hochtouren. Der USV Halle konnte mit 34:31 (16:17) geschlagen werden. Bis zur 21. Minute war es ein Schlagabtausch auf Augenhöhe. Dann gelang den Jungs von der Ehle erstmals ein Zwei- Tore- Vorsprung , den die Gäste mit einem 3:0- Lauf konterten. In der zweiten Halbzeit warfen sich die Gastgeber einen Vorsprung heraus, den Halle zum 29:29 (54.) konterte. Die folgende Auszeit sorgte abermals für die richtige Reaktion. Mit dem 34:31 (58.) sorgte Robin Göhring für die endgültige Entscheidung. „Dass war Kampf, Cleverness und Konsequenz“, freute sich Yves Steinweg über den Erfolg. Lange Zeit zum Ausruhen bleibt nicht, denn bereits am Sonntag um 17 Uhr wartet der ungeschlagene Tabellenführer vom BSV 93 Magdeburg. „Ein Duell, welches schon seit einigen Jahren elektrisiert. In der abgelaufenen Spielzeit war der BSV in der Regionalliga unterwegs, hat dort nur einen Punkt abgegeben und wurde verdient Meister“, merkt Roman Göhring aus dem Trainerteam an.

HSG Ehle: Schuster, Becker – Steinweg (7), Graßhoff (1), Göhring (6), Kalsdorf, Ribbert (5), Hartmann, Gröbe (1), Leine (6), Janke (8/1)

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