Liga: Nordliga MJC

SV Irxleben 1919 e.V. vs HSG Ehle II

HSG Ehle II siegt in Irxleben
Mit diesem Coup beim nun also ehemaligen Spitzenreiter hat die HSG II selbst ihre Coaches überrascht. „Wir haben uns mit der Maßgabe, die deutliche 16:44-Hinspielniederlage wettzumachen, vorbereitet. Das ist uns von der ersten Minute an famos gelungen und war in dieser Deutlichkeit nicht zu erwarten. Die Jungs können zu Recht stolz auf sich sein“, ordnete Stefan Bußmann aus dem Trainertrio mit Torsten Riek und Riklef Roehl ein.
Die Gäste aus Gommern und Biederitz zogen ihrem Gegner dabei vor allem über die Abwehrarbeit den Zahn. Über starke Beinarbeit verhinderte die HSG II, dass Irxleben seine Zielspieler Frederik Früchel und Till Rieger auf den beiden Halbpositionen in Szene setzen konnte. Weil der Außenseiter den SVI vermehrt zu Würfen von Außen zwang und auch Torhüter Paul Schrank einen glänzenden Auftritt bot, setzte so bereits Ende der ersten Hälfte eine gewisse Selbstzerfleischung beim Gegner ein. Da hatten die Gäste bereits einen ersten Zwischenspurt zum 17:5 (20.) hingelegt.
Auch nach der Pause fand die Heimseite gegen die griffige Defensive kaum ein Mittel. Dazu wusste sich Paul zwischen den Pfosten nochmals zu steigern und nahm Irxleben auch auch einige freie Würfe ab. Über einfache Kontertreffer bauten seine Vorderleute den Vorsprung munter aus und waren beim 25:15 (38.) auf nunmehr zehn Tore enteilt.
Ein Wermutstropfen in dieser Phase war dann allerdings die Blaue Karte gegen Matti Plambeck, der sich zu einer unbeherrschten Geste gegenüber den Schiedsrichtern hinreißen ließ.  „Wir haben die Sache direkt nach der Partie ausgewertet. Dass auch mal Emotionen im Spiel sind, steht außer Frage. Am Ende des Tages sind aber wir auf der Bank dafür verantwortlich und die Jungs sollen sich aufs Handballspielen konzentrieren“, so Bußmann, für den dennoch am Ende die positiven Eindrücke klar überwogen. „Das sind zwei richtige Big Points, die natürlich enorm wichtig sein können, wenn wir Platz drei noch einmal angreifen wollen.“
HSG Ehle II: Schrank, Abel – Wesner (2), Sens (1), Plambeck (8), Bodenstedt (10), Bittner (10/2), Wittke (1), Kloth (1)
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HSG Ehle II vs HV Solpke/Mieste

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SV BG Goldbeck vs HSG Ehle II

Rekorderfolg mit fadem Beigeschmack: HSG Ehle II landet 73:11-Erdrutschsieg
Dieser Sieg dürfte so schnell nicht aus den Rekordbüchern des SV Eiche 05 Biederitz und SV Eintracht Gommern zu verdrängen sein: Mit einem 73:11 (35:4)-Erdrutscherfolg haben sich die C-Jugendhandballer der HSG Ehle II am Sonntag aus dem Jahr 2023 und der Nordliga-Hinrunde verabschiedet. Gegen einen heillos überforderten SV Blau-Gelb Goldbeck loteten die Gäste also aus, wie viele Treffer in 50 Minuten hineinpassen.
Die Kehrseite der Medaille war jedoch, dass die Begleitumstände des Gastspiels in der östlichen Altmark das Sportliche einigermaßen in den Hintergrund treten ließen. „Ich bin im zehnten Jahr ehrenamtlicher Jugendtrainer. Da denkt man eigentlich, alles gesehen zu haben, um dann leider doch eines Besseren belehrt zu werden“, stellte Stefan Bußmann aus dem HSG-Trainerstab voran.
Acht Zeitstrafen und eine Rote Karte gegen die Gastgeber waren weniger dem aussichtslosen Versuch einer Gegenwehr geschuldet, als vielmehr einer fragwürdigen Moral – nicht nur an handballerischen Maßstäben gemessen: „Den Kindern kann man nicht mal einen Vorwurf machen. Es läuft in den Elternhäusern und im Verein einiges schief, wenn eine Rote Karte nach dem Zeigen des Mittelfingers oder Zwei-Minuten-Strafen wegen Ballwegtretens noch gefeiert werden“, so Bußmann, der bei den geschilderten Aktionen kein Gegensteuern der Goldbecker Bank oder Tribüne erkennen konnte.
Umso erfreulicher, dass die HSG II die Antwort auf sportliche Weise gab und ihren Torhunger nach Herzenslust stillte. Über den 19:0-Start (13.) trennten die Gäste und ihren Gegner, der im Wesentlichen aus dem D-Jugend-Regeljahrgang bestand, sportliche Welten. „Trotz des hohen Vorsprungs haben die Jungs das bis zuletzt seriös und gut gelöst. Am Ende nehmen wir den Sieg mit und niemand hat sich verletzt. Das sind die beiden Aspekte, die zählen“, fasste der Coach zusammen. Sein Team schloss die Hinrunde in Schlagdistanz zu den Top-Drei ab und ist nach der Pause am 20. Januar daheim gegen den HV Solpke/Mieste das nächste Mal gefordert.
HSG Ehle II: Schrank – Wesner (4), Sens (8), Plambeck (10), Bodenstedt (13), Bittner (22/2), Wittke, Abel (3), Kloth (13/1)
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HSG Ehle II vs Barleber Handball Club e. V.

Zwischen Handballhimmel und -hölle
Völlig unterschiedliche Gefühlswelten bei der HSG Ehle am Wochenende: Während die erste Mannschaft auf dramatische Weise einen Auswärtserfolg feierte, wollte beim Nordliga-Team kaum etwas zusammenlaufen. Während sich die Sachsen-Anhalt-Liga-Truppe mit einem denkbar knappen Erfolg beim USV Halle in die Weihnachtspause verabschiedete, bietet sich in der Nordliga für die C-Jugend-Handballer aus Gommern und Biederitz noch eine Chance zur Wiedergutmachung für die jüngst erlittene Heimpleite: Am Sonntag führt der Weg zum abschließenden Hinrundenduell nach Goldbeck.
Nordliga mJC: HSG Ehle II – Barleber HC 24:28 (9:16)
Wie sich später im Spiel zeigen sollte, hat auch die HSG-Reserve wie die Konkurrenz aus Barleben das Zeug dazu, um Platz drei mitzuspielen. Coach Stefan Bußmann erkannte jedoch recht früh das große Aber: „Mit der Leistung vom Wochenende nicht. Es beginnt mit der Erwärmung und endet mit dem Halbzeitpfiff, dass uns Körperspannung, Emotionalität und Mentalität völlig fehlen. Sich gegenseitig zu pushen, lässt sich auch nicht trainieren.“ Entsprechend wenig ging es während der Pause  in der Gastgeberkabine um Taktik. „Die Frage lautete: Wollen wir zusammen fighten oder das Spiel nur über uns ergehen lassen?“ Die Mannschaft entschied sich für Ersteres.
In der Abwehr nun weitaus wacher und griffiger, kam die HSG II vermehrt zu einfachen Kontertoren und den Gästen zusehends näher. Auch wenn es nicht mehr zur endgültigen Wende reichen sollte, hatten die Hausherren zumindest einen Teilerfolg verbucht und die zweite Hälfte mit drei Treffern Vorsprung für sich entschieden. „Das war ein Fingerzeig, was möglich gewesen wäre. Barleben war kein Übergegner, aber aufgrund unserer Schlafmützigkeit im ersten Abschnitt hätten wir einen Sieg nicht verdient gehabt. Zugleich sollte uns diese Partie eine Mahnung sein, im Rückspiel von der ersten Sekunde an alles reinzuwerfen.“ In diesem Fall dürfte schließlich auch ein Medaillenplatz kein reines Wunschdenken bleiben.
HSG Ehle II: Schrank – Wesner (1), Sens (7/1), Bittner (9/2), Theuerkauf (3), C. Kollack, Kloth (4), Werban
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HSV Magdeburg vs HSG Ehle II

HSG Ehle II gibt richtige Antwort
Acht Zeitstrafen, eine Rote Karte: Wer den Spielberichtsbogen betrachtete, musste zum Schluss gelangen, dass sich ein ziemlich rabiater Schlagabtausch in der Magdeburger Eike-von-Repgow-Sporthalle abgespielt hatte. „Das war aber bei weitem nicht so“, stellte Torsten Riek klar. Die männliche C-II-Jugend, die er gemeinsam mit Riklef Roehl und Stefan Bußmann coacht, ließ sich dann auch am Sonnabend nicht aus dem Konzept bringen. Das Nordliga-Duell beim HSV Magdeburg ging mit 28:26 (13:13) an die jungen Handballer aus Gommern und Biederitz.
Diese hatten sich auf ein umkämpftes Match eingestellt. Allerdings auch darauf, „dass wir uns spielerisch besser durchsetzen können“. So aber wurde die HSG II oft in den Positionsangriff gedrängt, weil einfache Gegenstoßtreffer ausblieben. „Wir haben nicht ballaffin genug verteidigt. Ärgerlich, dass wir unsere Trainingsinhalte vergessen haben.“ Auch von der körperlichen Präsenz des HSV beeindruckt, fehlte in der Abwehr die Entschlossenheit. Offensiv passten sich die Gäste dem behäbigen Spiel an, so dass zur Pause keine Tendenz erkennbar war.
In der zweiten Hälfte blieb die Führung zunächst bei der Heimseite, ehe der Aufreger des Nachmittags folgte: Gästeakteur Friedrich Sens fühlte sich vom Gegenspieler im Positionsgerangel gekniffen und protestierte. Mit zwei Zeitstrafen belastet, wurde er von den Unparteiischen vorzeitig in den Feierabend entlassen (40.). Seine Nebenleute fanden jedoch die richtige Antwort, schlossen ihre Chancen konsequenter ab und verbuchten am Ende einen knappen Erfolg. „Der war wichtig fürs Gefühl der nächsten Spiele“, erklärte Coach Riek, der gemeinsam mit seinem Sohn die Geschicke an der HSG-Seitenlinie lenkte: „Anton konnte entsprechende Hinweise geben und hat so auch entscheidend letztlichen Sieg beigetragen.“
HSG Ehle II: Abel – Sens (2), Plambeck (7), Bittner (11/3), Theuerkauf (5/1), Kollack (1), Kloth (2), Werban, Bock, Bensch
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HSG Ehle II vs Güsener HC

HSG II: Derbysieg gegen GHC
Gegen den GHC lag der Anspruch der Ehle-Handballer klar bei zwei Punkten. Am Ende des Derbys wurden diese in der Eintracht-Sporthalle auch souverän eingefahren. Dabei hatten die Gastgeber zunächst große Probleme mit der Pass- und Fangqualität. Fortschritte zu Saisonbeginn waren fraglos erkennbar, aber noch nicht in der breiten Masse. Güsen trug dagegen schnell den Ball nach vorn. In einer Auszeit sensibilisierte das Trainerteam die Jungs. In der Abwehr waren diese fitter, Ballgewinne wurden forciert, um zu einfachen Toren zu kommen. Güsen wirkte in dieser Phase im Angriff relativ statisch, agierte oftmals aus dem Stand.
In der zweiten Halbzeit wurden  aufgrund des deutlichen Zwischenstands auch einige HSG-Spieler auf ungewohnten Positionen eingesetzt. „Das lief anfangs gut, dann zehn Minuten sehr wild, was Güsen mit seinem guten Tempospiel bestraft hat“, beobachtete Bußmann. Nach einer Auszeit fangen die Gastgeber aber wieder auf ihren Weg. „Es war aller Ehren wert, dass wir einen so hohen Sieg einfahren. Aber es werden andere Gegner kommen. Da können wir uns keine Ausrutscher erlauben, sondern müssen ein besseres Gesicht zeigen“, weiß Bußmann. Die Mannschaft schielt dennoch mittlerweile auf Platz drei, da sich „die Jungs eingegroovt haben und immer besser verstehen“.
HSG Ehle II: Schrank – Wesner (2), Sens (2), Plambeck (12), Bittner (15), Wittke (1), Theuerkauf (4), Kollack (3), Abel (2), Kloth (7), Bock, Bensch
Güsen: Pietsch, Simon – Müller, Wetzel, Grimm (13), Jansky (6), Eichholz (2), Buhl (5), Köpke (2), Nolte, Eichner
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SV Oebisfelde 1895 vs HSG Ehle II

Der Teamgeist macht’s

Nachwuchs-Handball Beide Mannschaften der HSG Ehle bleiben ein weiteres Mal ungeschlagen

Erneut ist die HSG Ehle am Wochenende unbezwungen geblieben. Während das Sachsen-Anhalt-Liga-Team vor eigener Kulisse einen Prestigesieg gegen den BSV 93 Magdeburg verbuchte, kehrte der Nordliga-Kader mit einem Teilerfolg aus Oebisfelde zurück.

Nicht zuletzt stellten die jüngsten Erfolge auch unter Beweis, dass sich der Zusammenschluss beider Handballclubs – der SV Eiche 05 Biederitz und SV Eintracht Gommern bündeln in dieser Saison im Bereich der männlichen C-Jugend die Kräfte – immer mehr auszahlt und das Team weiter zusammenwächst.

SV Oebisfelde – HSG Ehle II 27:27 (9:15)

95 Kilometer einfache Fahrt und dennoch ein akustisches Heimspiel auf den Rängen. Nur verständlich, dass Torsten Riek aus dem HSG-Trainerteam ins Schwärmen geriet: „Ein großer Dank an die Eltern, welche die weite Reise mitgemacht haben. Diese Unterstützung im Rücken hat großen Spaß gemacht und den Jungs sehr geholfen. Andererseits merken wir auch, dass die Erwartungen an die Nordliga-Mannschaft gestiegen sind.“

Die HSG Ehle II dürfte dann auch nach dem Sonntag endgültig von der Gegnerschaft ernstgenommen werden. Denn was passiert, wenn man das neu gebildete Team unterschätzt, zeigten die ersten 25 Minuten eindrucksvoll. Riek hatte beobachtet: „Oebisfelde steht nicht zu Unrecht an dritter Position in der Tabelle. Dennoch schien der Gegner mehr als überrascht, wie wir aufgetreten sind.“ Leichtfertige Ballverluste auf Gastgeberseite ließen sein Team häufig in Besitz des Spielgeräts gelangen. Auch die starke Defensivarbeit mitsamt flinker Beine machten es dem SVO schwer, in die Tiefe zu gelangen. Über das ruhige Aufbauspiel kamen die Gäste so zu regelmäßigen Torerfolgen, wobei mit etwas mehr Präzision im Abschluss sogar eine weitaus höhere Führung möglich gewesen als das Sechs-Tore-Polster beim Gang in die Kabine.

Dass Oebisfelde aus dieser hochmotiviert zurückkehren würde, war allen in Reihen der HSG-Reserve klar. „Gerade die drei Aufbauspieler beim Gegner haben gezeigt, dass sie Handball spielen können. Wir sind zudem auch kräftemäßig an unsere Grenzen gestoßen.“ Die Gästebank setzte daher auf Belastungsverteilung durch Wechsel, um bis in die Schlussphase hinein Vollgas geben zu können. „Dass wir dann sieben Minuten vor dem Ende sogar in Rückstand geraten, war so natürlich nicht eingeplant. Sicher kann man es besser lösen, aber es ist auch nicht selbstverständlich, noch einmal zurückzukommen. Für uns fraglos ein gewonnener Punkt“, bilanzierte Riek, der zudem ein Extralob für seinen Vierfachtorschützen verteilte: „Anakin Rosner hat sein erstes Punktspiel überhaupt absolviert. Wenn er sich weiterhin so gut entwickelt, werden wir noch viel Spaß an ihm haben.“

HSG Ehle II: Abel – Wesner (2), Sens (5), Plambeck (5/1), Rosner (4), Bittner (5/1), Wittke, Theuerkauf (2), Kollack, L. Kloth (4), Werban, Bock

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HSG Ehle II vs HSV Haldensleben

Die Hüpf- und Sing-Gesellschaft
Nachwuchs-Handball Teams der HSG Ehle feiern vor eigener Kulisse und in der Fremde Erfolge
Die HSG Ehle hat am Wochenende die Lust an der Überraschung entdeckt. Für die C-Jugend-Handballer aus Gommern und Biederitz ergab sich so in der Sachsen-Anhalt-Liga und Nordliga die optimale Ausbeute von zwei Siegen.
Während die erste Mannschaft in Dessau für ein dickes Ausrufezeichen sorgte, tankte der Nordliga-Kader im Heimspiel in der Gommeraner Eintracht-Sporthalle reichlich Selbstvertrauen.
HSG Ehle II – HSV Haldensleben 45:17 (25:7)
Wie sich die Bilder glichen: Bevor die erste Mannschaft einen Tag später das Parkett in Dessau zur Jubeltanzfläche machte, hatte das Nordliga-Team der HSG nach der Schlusssirene vom Sonnabend die Hüpf- und Sing-Gesellschaft in sich entdeckt. „Nachdem wir gegen Irxleben (16:44) und beim FSV Magdeburg (13:32) deutlich unter die Räder gekommen sind, habe ich uns mit Haldensleben auf einem ähnlichen Level gesehen. Umso schöner, dass es die Jungs richtig gut gemacht haben und klar überlegen waren“, war auch Coach Stefan Bußmann vom deutlichen Heimsieg etwas überrascht.
Eine aufmerksame und ballaffine Abwehrarbeit bildete dabei das Fundament, so dass die HSG II bereits in der ersten Hälfte eine wahre Konterlawine lostrat. Wurden die Gastgeber einmal in den Positionsangriff gezwungen, fanden sie auch dort die richtigen Lösungen und hatten die Frage nach dem Sieger zur Pause vorzeitig beantwortet.
Ein wenig verlor das Team den Spielfaden nach der Pause, aber dies war nur verständlich: „Mit einer hohen Führung im Rücken ist es immer schwierig, seinen Weg über 50 Minuten konsequent zu gehen“, erklärte Bußmann, sah aber, wie sich seine Schützlinge auf keine Kompromisse mehr einließen und sich nahezu alle Spieler in die Torschützenliste eintrugen. „Dieser Auftritt hat viel Freude zurückgebracht. Auch, weil die Jungs einen Schritt nach vorn gemacht haben“, lobte der Trainer.
HSG Ehle II: Schrank – Wesner (1), Sens (8), Bittner (12/1), Wittke, Theuerkauf (4), C. Kollack (2), Abel (6/1), L. Kloth (9), Werban (2), Bock, Bensch (1)
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FSV 1895 Magdeburg vs HSG Ehle II

13:32 – „Es fehlten die Basics“

Es waren vier Faktoren, die dafür sorgten, dass die HSG Ehle II gegen die Landeshauptstädter unterging: Einsatz, Wille, Rückzugsverhalten und Passqualität. Die Gäste hatten nämlich große Probleme mit dem Klister. Aber das sollte keine Ausrede. „Ohne Statistik zu führen waren es bestimmt 15 oder 20 Ballverluste in 50 Minuten, weil wir den Ball schlecht spielen oder eben nicht fangen“, schätzte das Trainerteam ein.
Davon profitierten immer wieder die Gastgeber, die in Kontersituationen nur wenig Mühe hatten, Tor für Tor zu erzielen. Somit war die Partie beim deutlichen Halbzeitstand auch schon entschieden. Durchgang zwei brachte wenig Besserung. Immer wieder gaben die HSG-Handballer der Ball leichtfertig her und verschliefen es, hinter den Ball zu kommen. „Das haben wir vernachlässigt und sind nur in Konter gelaufen. Es haperte schlussendlich an den Basics“, waren sich nach der Schlusssirene alle einig. „Am Ende haben wir uns aber auch unter Wert geschlagen.“ Nun haben die Ehle-Handballer zwei Wochen Pause, um an den Schwächen zu arbeiten.
HSG Ehle: Wesner (1), Sens (1), Plambeck (9), Wittke, Theuerkauf, Kollack (1/1), Abel, L. Kloth (1), Werban, Bock, Bensch

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HSG Ehle II vs SV Irxleben 1919 e.V.

„Mehr war einfach nicht möglich“
Nachwuchs-Handball MJC der HSG Ehle unterliegt deutlich

Bereits am ersten Spieltag zeigten die C-Jugend-Handballer des SV Irxleben eindrucksvoll, welch Potenzial in ihnen steckt. 74 Tore gegen den SV Blau-Gelb Goldbeck waren sofort eine Ansage. Dass gegen die Irxleber daher nicht viel zu holen ist, war allen bei der Nordliga-Mannschaft der HSG Ehle II klar. „Die Jungs haben alles reingeschmissen, mehr war aber einfach nicht möglich. Ein paar der Spieler sind auch erst seit einem halben Jahr am Ball. Mit der Entwicklung sind wir dennoch zufrieden“, sagte HSG-Trainer Torsten Riek nach der 16:44 (7:19)-Niederlage gegen den Spitzenreiter.

„Unser Aufbauspiel ist eben einfach zu durchschauen“, hielt der Coach fest. Genau das nutzten die Irxleber gnadenlos aus und kamen immer wieder zu einfachen Toren. Nach sieben Minuten lagen die Gäste bereits mit 6:0 in Führung. Den ersten HSG-Treffer erzielte kurze Zeit später Lennard Kurt Kloth. „Wenn wir es geschafft haben, Irxleben ins Aufbauspiel zu drücken, dann sah das deutlich besser aus“, freute sich Riek über die Fortschritte, welche seine Mannschaft von Spiel zu Spiel macht. Doch die schnellen Gegenangriffe der Irxleber konnten einfach nicht verteidigt werden, so dass es mit einem Zwölf-Tore-Rückstand in die Kabinen ging.
Am Spielbild änderte sich im zweiten Durchgang nichts. Zwar waren die HSG-Handballer bemüht, mussten die Überlegenheit der Gäste aber deutlich anerkennen. „Wir wollten das Ergebnis im Rahmen halten und einige Spielzüge aus dem Training unter Wettkampfbedingungen testen“, sagte Riek. Das ist den Gastgebern auch gelungen, auch wenn sich an der deutlichen Niederlage zum Ende der Partie nichts mehr änderte.

Für die C-Jugend-Handballer steht am Sonnabend bereits das nächste Auswärtsspiel auf der Agenda. Zu Gast sind sie dann beim FSV 1895 Magdeburg, dem bis dato Tabellenzweiten, der mit einem Erfolg in die neue Spielzeit startete. Der Anwurf in der Landeshauptstadt erfolgt um 13 Uhr.

HSG Ehle II: Wesner (2), Sens (2), Wittke (1), Theuerkauf (6/1), Kollack (1), Abel, Kloth (4), Werban, Bock, Bensch

vs