Liga: HVSA- Pokal

SV Eiche 05 Biederitz II vs SG Kühnau

Favorit taumelt, fällt aber nicht

Unter dem Strich steht das bittere Pokal-Aus, doch für ihre Leistung müssen sich Handballer des SV Eiche 05 Biederitz II nicht schämen. Der Bezirksoberligist bringt zwei Spielklassen höher angesiedelte Kühnauer gegen Ende ins Schwitzen.

Niemand sollte überrascht sein oder so tun, wenn Luca Exner in den kommenden Wochen die beste handballerische Version seiner selbst abliefert. Wer den 22-Jährigen aus den Reihen des SV Eiche 05 Biederitz II am Samstagabend im Achtelfinale des HVSA-Pokals beim Wirbeln und Werfen beobachtete, musste zur Feststellung gelangen: Er war verdammt nah dran. Gegen die Oberliga-Truppe der SG Kühnau sah man einen Spielmacher, der gekonnt Passfinten einstreute, Haken vor der gegnerischen Deckung schlug, die Mitspieler in Szene setzte und selbst ein Dutzend Mal das Tor traf. Kurz gesagt: „Luca hat ein super Spiel abgeliefert“, schätzte auch Stefan Quensell ein. Und das Bedauern war dem Trainer deutlich anzuhören, als er auf Exners Rolle als tragischer Held zu sprechen kam: „Er hat zwölf von 15 Würfen verwandelt, bis dahin auch alle drei Siebenmeter, nur dieser eine letzte Versuch landete eben leider am Pfosten.“
Am Holz zerschellte so rund eine Minute vor der Schlusssirene auch eine mögliche Verlängerung als Krönung einer starken Aufholjagd. Und damit auch die Hoffnung des gastgebenden Bezirksoberligisten, einen weiteren Favoriten auszuschalten. Übrig blieb nach der  denkbar knappen 25:26 (12:15)-Niederlage aber keineswegs nur Biederitzer Verbitterung, wie Coach Quensell deutlich machte: „Wir haben unser bislang bestes Saisonspiel abgeliefert. Keiner musste sich dafür grämen. Schließlich haben wir einem zwei Klassen höher angesiedelten Gegner alles abverlangt.“ Nur gab es im Spielverlauf eben auch immer wieder kleine Abzweigungen, die der Außenseiter auf dem Weg zum großen Coup verpasste.
Eine erste fiel in Form der holprigen Startphase bis zum 4:9 (13.) noch weniger ins Gewicht. „Wir hatten unsere Startschwierigkeiten, aber die anschließende Auszeit hat gefruchtet“, schilderte der Trainer und sah, wie Linus Steinweg und Luca Exner jeweils per Doppelschlag sowie Leon Kliem den 9:10-Anschluss herstellten (21.). In der zunehmend hektischeren Schlussphase der ersten Hälfte  fiel dann jedoch  ein Aspekt, der  im weiteren Verlauf mitunter wertvolle Körner kostete, schwerer ins Gewicht: „Es war ärgerlich, dass wir  quasi mit der Pausensirene noch ein Gegentor kassieren und damit drei Treffern hinterherlaufen“, haderte Quensell.
Wirklichen Anschluss fanden seine Schützlinge nach Wiederbeginn dann zunächst nicht. Durch einige überhastet abgeschlossene Angriffe wuchs die Hypothek zwischenzeitlich sogar auf fünf Treffer an (15:20/40.). Erschwerend hinzu kam, dass das Unparteiischengespann Maximilian Bomeier/Dominique Lars Lange (Quedlinburg/Bernburg) zunehmend kleinlicher pfiff. Sehr zum Missfallen des Biederitzer Trainers: „Heimschiedsrichter waren beide sicher nicht, wie die Zeitstrafen-Relation zeigt. Sie haben dann die Unruhe auf unserer Bank bemängelt, aber selbst erst dafür gesorgt.“
Auf dem Spielfeld zeigten die Hausherren jedoch eine entsprechende Trotzreaktion. Vor allem Exner lief nun zur Höchstform auf und brachte seine Farben per Dreierpack wieder auf 18:20 heran (45.). Weil Kühnau trotz zwischenzeitlicher Auszeit angezählt wirkte, hielten die Gastgeber den Anschluss und kamen zwei Minuten vor dem Ende zum zwischenzeitlich kaum für möglich gehaltenen 25:25-Ausgleich. Nach der neuerlichen Führung der Gäste bot sie sich dann wie eingangs geschildert die große Chance, das Tor zur Verlängerung aufzustoßen, doch Exners Strafwurf krachte am Gebälk. Auch das jeweils letzte Time-out auf beiden Seiten brachte in den finalen 30 Sekunden keine Veränderung mehr auf der Anzeigetafel.
Während der strauchelnde Oberligist aus Dessau also mit eineinhalb blauen Augen das Ticket fürs Viertelfinale löste, lobte Quensell trotz des Ausscheidens sein starkes Kollektiv: „Insgesamt haben die Jungs eine tolle Leistung gezeigt. Das schließt auch die A-Jugendlichen ein, die uns einmal mal mehr tatkräftig unterstützt haben und die man unbedingt lobend hervorheben musste.“
Biederitz II: Nafe, M. Wohl, Le. Exner – Maffert (3), Janke, Kliem (4), Bahr, Holzgräbe, Deneke (1), L. Steinweg (4), L. Hartmann, Wiedon (1), J. Hartmann, Lu. Exner (12/3)
Kühnau: Oehme, Bräutigam – Kutzer (2), Fritze, Parusel, Hübner (2), Lingner (4), Kilian (2), Durban (1), Reppmann (4/2), Strohm (2), Hähle, Michalik (1), Maaß (2), Franz, Vodotinski (6)
Siebenmeter: Eiche II 4/3 – Kühnau 2/2; Zeitstrafen: Eiche II 6 – Kühnau 2; Rot: Dennis Franz (43., Foulspiel) -Kühnau
Mit der Chance zu überraschen – Die Biederitzer Reserve nimmt es im HVSA-Pokal mit Oberligist Kühnau auf
Den Begriff „Wundenlecken“ mussten die Handballer des SV Eiche 05 Biederitz II  in den bisherigen fünf Partien der Bezirksoberliga-Saison wortwörtlicher nehmen, als ihnen lieb sein kann. Wie wohltuend muss es sich da angefühlt haben, das zuletzt spielfreie Wochenende ohne Besuch in der Notaufnahme oder zumindest Zuwachs auf der Ausfallliste herumgebracht zu haben. Der volle Fokus in den zurückliegenden beiden Trainingswochen galt also dem Achtelfinale im HVSA-Pokal, in dem es die Eiche-Reserve am Samstagabend ab 19.30 Uhr in heimischer Ehlehalle mit der SG Kühnau  aufnimmt.
Vorfreude, aber auch eine gesunde Portion Realismus prägen vorab das Stimmungsbild, wie Co-Trainer Julian Hammecke durchblicken lässt: „Der Pokal besitzt durchaus einen gewissen Stellenwert für uns und in der ersten Runde haben wir uns auch gut verkauft. Aber ein Oberligist geht mit der natürlichen Favoritenrolle gegen uns ins Spiel.“ Gegen die strauchelnden Dessauer, die bislang nur einen Punktspielerfolg vorzuweisen haben, trauen nicht wenige dem Außenseiter aber eine Überraschung zu. Und auch falls diese ähnlich mühsam ausfallen sollte wie beim 25:24-Erfolg in der ersten Runde gegen Verbandsliga-Aufsteiger HSG Börde, wäre dies ausgeruhten Gastgebern nur recht. „Nach einer anstrengenden Phase in der Liga war ein freies Wochenende nicht verkehrt, aber natürlich gerät man auch ein wenig aus dem Tritt“, so Hammecke. Er und Chefcoach Stefan Quensell hoffen daher nicht nur, dass die Mannschaft schnell zu ihrem Rhythmus zurückfindet, sondern auch, dass sich die breite Bank auszahlt. Zwar sind die langzeitverletzten Florian Wentzel und Émile Simon bis auf Weiteres zum Zuschauen verdammt. Unterstützung kommt dagegen erneut aus der A-Jugend der HSG Ehle.
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FSV 1895 Magdeburg vs SV Eiche 05 Biederitz

26:27 beim FSV – Achtelfinale ist Endstation

Die Frauen des SV Eiche 05 Biederitz müssen sich nach einem 26:27 (12:13) beim Ligarivalen FSV 1895 Magdeburg im Achtelfinale des HVSA- Pokals aus dem Wettbewerb verabschieden. Viele kleine Dinge führten in der Landeshauptstadt zur Niederlage, die aber dennoch einige positive Ansätze mit sich bringen konnte.

Es sind eben diese Fehler, die in einem Spiel durchaus passieren (können), aber bei häufigerem Auftreten im Nachgang sehr weh tun können. „Wir hatten technisch- taktische Unzulänglichkeiten gepaart mit sich häufenden Fehlern, die natürlich bei einem solchen Spielverlauf ins Gewicht fallen“, räumte der Biederitzer Trainer Yves Steinweg nach dem Pokal-Ko ein, welcher aufgrund eines fast sechzigminütigen Rückstandes nicht unverdient daher kam.

So gerieten die Biederitzer recht schnell unter Druck und hatten gerade in der Startphase (5:2, 11. Minute) so ihre liebe Mühe, um am Kontrahenten dranzubleiben. In einer achtminütigen Hochphase zeigten die Gäste dann durchaus, was an diesem Freitagabend möglich sein kann. Da nämlich machten die SVE- Damen in Person von Daniela Schottstedt (3), Sophie Ribbert (2) und Christiane Druskus aus einem 5:9- Rückstand (18.) eine 11:10- Führung, welche sich aber im weiteren Verlauf als Eintagsfliege entpuppen sollte. Dennoch war beim Gang in die Kabinen verbunden mit einem hauchdünnen 12:13- Rückstand die Frage des Abends längst nicht beantwortet.

Dies sollte sich unmittelabr nach dem Seitenwechsel jedoch ändern. Der FSV entfernte sich auch nach drei Toren von Alicia Reek in nur drei Minuten auf 16:12 und konnte somit fortan mit einem komfortablen Vorsprung weitaus befreiter als der Gast auftreten. Dieser steckte jedoch nicht auf und kam nach vierzig Minuten durch Neele Bormann (2) und Hanna Harenberg neuerlich zum 18:17- Anschluss, doch ein erneutes Absetzen des Gastgebers zum 21:17 (42.) bzw. 25:20 (53.) kam dann schon einer Vorentscheidung gleich. Dass auch an diesem Freitagabend die Einstellung der Gäste auf allerhöchstem Niveau daher kam, war nicht nur den Schlussminuten zu entnehmen. Auch nach dem 27:22 (57.) der Fermersleber ließen die Gäste nichts unversucht, um das Unmögliche vielleicht doch noch möglich zu machen, doch leider sprang bis auf die Ergebniskosmetik zum 27:26- Endstand nichts weiter heraus.

„Ja über das Resultat heute bin ich schon ein wenig enttäuscht, aber ich sehr durchaus auch die Entwicklung der Mannschaft auf allen Positionen. Es kristallisieren sich Sachen heraus, die in den nächsten Einheiten vorrangig angegangen werden müssen“, resümierte Steinweg und freut sich nun wie die Spielerinnen auch auf eine längere Pause zur Regeneration, ehe es am 1. November im Ligaalltag mit einem Heimspiel gegen den BSV 93 Magdeburg weitergeht.

Biederitz: Grunert – Rosenau, Bublitz (2/1), Druskus (2), Urban (4), Wotjak, Schottstedt (4/2), Harenberg (2), Ribbert (7), Treffkorn (2), Bandey, Bormann (3), Linden

Gelingt Wiedergutmachung im Pokal?
Im Achtelfinale des HVSA- Pokals treten die Frauen des SV Eiche 05 Biederitz am Freitagabend um 19 Uhr beim ewigen Ligarivalen FSV 1895 Magdeburg an. Gerade einmal zwanzig Tage ist es her, dass sich beide Teams gegenüber standen.
Zumindest die zweite Hälfte am 20. September dürfte den Handballerinen des SV Eiche 05 Biederitz in heimischer Ehlehalle sehr schmerzlich in Erinnerung geblieben sein, denn in denen verspielten sie den komfortablen 16:10- Vorsprung gegen die FSV- Damen noch und mussten mit 23:26 die erste und bisher einzige Saisonniederlage einstecken. „Dass war ein kollektiver Blackout, den wir nun glücklicherweise relativ zeitnah vergessen machen können“, erhofft sich der Biederitzer Trainer Yves Steinweg eine Wiedergutmachung der zweiten dreißig Minuten seiner Mannschaft. Er wird bei der Vorbereitung auf dieses Achtelfinalspiel des HVSA- Pokals in erster Linie an die erste Hälfte erinnert haben, in der die Biederitzer eine gute Leistung an den Tag gelegt haben und völlig zurecht ein Sechstorevorsprung mit in die Kabine genommen haben.
Seit diesem Aufeinandertreffen waren die Biederitzer bei zwei Auswärtsaufgaben gefordert und holten aus den Begegnungen in Beetzendorf (31:25 gegen Immekath) und TuS Magdeburg (24:24) immerhin drei Zähler. Der FSV dagegen verlor das Stadtderby gegen den neuformierten BSV 93 mit 26:29, machte diese Niederlage aber mit einem 29:27- Erfolg beim SV Oebisfelde II vor einer Woche wieder wett. Leistungsmäßig scheinen also beide Teams ungefähr auf einer Wellenlinie zu liegen, so dass die Tagesform zu eher ungewohnter Stunde ein gewichtiger Aspekt werden dürfte.
Die Biederitzer können das Unterfangen Einzug in das Viertelfinale mit fast kompletten Kader angehen. Lediglich Gina Hesse, die sich zuletzt bei TuS Magdeburg eine Verletzung zuzog, wird bei der schweren Aufgabe – sechzig konzentrierte Minuten gegen den FSV – nicht dabei sein.
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SV Eiche 05 Biederitz II vs HSG Börde

Ein kollektiver und glanzloser Erfolg zugleich
Die zweite Vertretung des SV Eiche 05 Biederitz ist mit einem glücklichen und glanzlosen 25:24 (11:14)- Erfolg gegen die ligahöhere Vertretung der HSG Börde in die zweite Runde des HVSA- Pokals eingezogen. Nach Startschwierigkeiten war es schließlich ein Weiterkommen des Bezirksoberligisten, dass auf eine kollektive Leistungssteigerung in allen Bereichen zurückzuführen war.
Die ersten zwanzig Minuten waren mit Sicherheit nicht das, war sich der Biederitzer Neutrainer Stefan Quensell in der gut besuchten Ehlehalle vorgestellt hatte. Bis zu diesem Zeitpunkt führten die Gäste mit 12:5, ohne dabei jedoch auch nur annähernd Verbandsliganiveau nachzuweisen. Die Gastgeber legten aber noch einen drauf und übertrafen sich bei der Thematik sicheres Angriffsverhalten und Chancenverwertung. „Das war schon ein Stück weit sehr erschreckend und natürlich nicht unser angestrebtes Ziel“, fand Quensell im Nachgang passende Worte seiner Schützlinge in den ersten zwanzig Minuten, denen sich dann aber eine kollektive Leistungssteigerung anschließen sollte. Während im Angriff die Ballverluste ein wenig minimiert werden konnten, bekam nun auch Schlussmann Andy Gronemeier die ein oder andere Hand an den Ball und die sich bietenden Möglichkeiten erfuhren eine höhere Konsequenz bei der Verwertung. So kehrten die Biederitzer noch vor dem Seitenwechsel in die sehr überschaubare Partie zurück und hatten trotz des 11:14- Halbzeitrückstandes noch alle Möglichkeiten.
Nach dem Seitenwechsel sorgten Julian Hammecke und Luca Exner nach 38 Minuten für den 16:16- Ausgleich, so dass sich SVE- Coach Quensell bei der anschließenden Gäste- Auszeit zu einem „Es geht doch“ hinreißen lassen konnte. Erneut war es dann Hammecke, der seine Farben beim 17:16 erstmals in Führung bringen konnte, doch von konstant mehr Sicherheit im eigenen Angriff war weit und breit keine Spur. Zwar rannten nun die Gäste wiederholt einem Rückstand hinterher, konnten diesen aber mit ihren bescheidenen Mitteln beim 20:20 nach 48 Minuten bereinigen. Nach dem 21:21 war es der dreizehnfache HSG- Schütze Wilhelm Fuchs, der seine Truppe beim 22:21 (51.) bzw. 23:22 (53.) letztmalig nach vorn bringen konnte, ehe ein Doppelschlag von Daniel Bahr  unter dem Jubel der 110 Zuschauer die finale Wende einleiten konnte. Achtzig Sekunden vor der Schlusssirene legte dann Maksymilian Beres zum vorentscheidenen 25:23 nach, ehe der Biederitzer Auszeit lediglich noch der 25:24- Anschlusstreffer der Gäste folgen sollte.
„Da gibt es schon noch einiges zu tun. Wir haben es dann heute über das Kollektiv gewuppt, denn ein Augenschmaus war es beileibe nicht“, bilanzierte Quensell realistisch und freut sich nun aber nicht nur auf den Saisonstart am kommenden Sonnabend gegen Preußen Schönhausen, sondern auch auf die Pokalauslosung für das erreichte Achtelfinale.
Biederitz: Le. Exner, Gronemeier, Nafe – J. Hammecke (3), Kliem (2), Wentzel (3/1), Bahr (5/2), Herrmann, Meyer (1), Holzgräbe, Beres (1), Schneider (2), Simon (2/1), Hartmann (1), Lu. Exner (5/1)
Börde: Ruß, Rönnebeck – Gildemeister (2), Bloch (1), Kopper, Nehrhorn, Oschim (3), Laube (1), Fuchs (13/4), Tepper (1), Sommer (2), Säuberlich (1)
HVSA- Pokal: Kann Eiche II zum Stolperstein werden?
Die zweite Vertretung des SV Eiche 05 Biederitz empfängt am Sonntag um 17 Uhr in heimischer Ehlehalle den Verbandsligisten HSG Börde. Naturgemäß findet sich der Gastgeber als ligatiefere Vertretung in der Rolle des Underdog wieder, will aber als Stolperstein präsent sein.
Der wieder ins Leben gerufene Landespokal feiert an diesem Wochenende in Sachsen- Anhalt seine Wiedergeburt und hat mit dem Duell des Bezirksoberligisten aus Biederitz und den Gästen aus der Börde gewiss ein interessantes Aufeinandertreffen zu bieten. Zudem warten beide Mannschaften mit einer Neuerung auf der Trainerbank auf, denn während die Biederitzer mit Stefan Quensell einen alten Hasen hervorzaubern konnten, vollzogen die Verantwortlichen der HSG den Wechsel von Aufstiegstrainer Florian Pierschalla zu Mathias Engelhardt. Pierschalla hatte frühzeitig sein Ausscheiden kundgetan und vollzog diesen nach einer verlustpunktfreien Spielserie in der Bezirksoberliga West (32:0 Punkte) und der damit verbundenen sofortigen Rückkehr in die Verbandsliga. Quensell dagegen stopfte die Lücke auf der Biederitzer Bank, die in den letzten Spielzeiten sehr lobenswert von den Aktiven Stephan Holzgräbe und Julian Hammecke gestopft wurden.
„Ich sehe uns schon in der Position, am Sonntag den Favoriten ein wenig ärgern zu können. Wir wollen auf jeden Fall alles dafür tun, um den hoffentlich zahlreichen Zuschauern ein spannendes Spiel zu bieten“, meinte Hammecke, der nunmehr die Position des Co- Trainers neben Quensell eingenommen hat.
In der Vorbereitung absolvierten die Biederitzer, denen wie dem anstehenden Gegner ein sehr junger Kader zur Verfügung steht, ein Test beim Ligarivalen in Wolmirstedt, der viel Positives aber auch Negatives offenbarte. Natürlich wird am Sonntagabend gerade von den Stärken vieles benötigt, um den Bördehandballern in Sachen Einzug in das Achtelfinale gefährlich zu werden. Diese marschierten in der zurückliegenden Spielzeit immerhin verlustpunktfrei durch die Saison und meldeten sich trotz weiter vollzogenem Umbruchs im Kader nach einjähriger Pause eindrucksvoll in der Verbandsliga Nord zurück.
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