Liga: Bezirksoberliga Nord MJC

HSG Ehle II vs SV Irxleben 1919 e.V.

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SG Seehausen vs HSG Ehle II

Nur eine gute Hälfte – 24:35 bei SGS
Daniel Faber hat sie gemacht, die Tore von seiner angestammten Position am Kreis. Allein siebenmal trat er bei den Gästen bis zum Seitenwechsel als erfolgreicher Schütze aus dem Feld hervor, verwandelte daneben auch einen von zwei Strafwürfen. Und spiegelbildlich dazu verlief auch der Auftritt des gesamten Teams, wie Michael Tschirschwitz feststellte: „Die erste Hälfte lief relativ gut für uns. Zwar hatten wir in der Abwehr gegen die beiden gegnerischen Halbpositionen ein paar Probleme, aber offensiv funktionierte vieles“, lobte der Coach, der sich zudem bei Johann Jantz, der als D-Jugendlicher auf der Spielmacherposition aushalf, ausdrücklich bedankte.
Der knappe Zwei-Tore-Rückstand der HSG-Reserve ließ dann auch für die zweiten 25 Minuten hoffen, „aber leider war dann recht schnell die Luft raus“, bekannte der Trainer. Einerseits, weil Daniel als offensive Lebensversicherung seine verdiente Pause benötigte, andererseits, weil die Gäste zusehends nachlässiger wurden. Vermeidbare Ballverluste luden die gastgebenden Altmärker zum Kontern und dem Ausbau der Führung ein. Auch konditionell hatten die HSG-Youngster immer weniger entgegenzusetzen, was sich insbesondere in einem ausbaufähigen Rückzugsverhalten zeigte. Die vierte Saisonniederlage fiel so keineswegs unverdient aus, „hätte aber in dieser Höhe nicht sein müssen“, wie der Coach in der Nachbetrachtung festhielt.
HSG Ehle II: Danisch – F. Guse (1), Faber (10), Kaiser (7), Jantz (2), Kluge, L. Dudeck, Napiontek (1), Wägener (2), Reich, C. Dudeck (1), Stempnewski
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HSG Ehle II vs HSG Osterburg

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HSG Ehle II vs BSV 93 Magdeburg II

Hohe Niederlage gegen geballte Qualität

Gegen den letztjährigen Oberliga-Kader (D-Jugend) aus Olvenstedt dämmerte der HSG-Reserve schnell, in welche Richtung sich der Samstagmittag entwickeln würde. „Uns stand ein technisch stark ausgebildetes Team gegenüber, das uns in der Abwehr regelrecht vernascht hat und immer wieder zu einfachen Durchbrüchen kam“, umriss Trainer Stefan Bußmann. Sobald sich seine Schützlinge einen Ballverlust leisteten, schaltete der Gegner blitzschnell auf Tempo um und zog den Gastgebern so zügig den Zahn. „Dazu kommt, dass wir leider den Start in beide Halbzeiten komplett verschlafen. Ein 1:6- beziehungsweise 1:7-Lauf raubt uns jede Motivation und baut den Gegner auf“, erklärte der Coach, der aber gegen Ende auch sah, wie seine Schützlinge noch einmal Gegenwehr leisteten und die Partie nicht vollends aus dem Ruder geraten ließen.
HSG Ehle II: Schrank, Danisch – F. Guse (3), Faber (2), Kaiser (2), Burgold (8), Reim (2/1), Kluge, L. Dudeck, Napiontek, Wägener (2), Dugarov, C. Dudeck, Stempnewski (1)
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FSV 1895 Magdeburg vs HSG Ehle II

Suchen und Finden des eigenen Mutes
Schon vor dem Anwurf ahnten die Gäste von der HSG Ehle II am vergangenen Sonnabend wenig Gutes. „Wer die Erwärmung und den Gegner gesehen hat, dem wurde klar, dass es ein sehr schweres Unterfangen wird“, sagte Stefan Bußmann aus dem HSG-Trainergespann mit Michael Tschirschwitz und Thomas Reim. „Körperlich lagen Welten zwischen uns und dem FSV Magdeburg. Das ist prinzipiell nicht schlimm, aber eben für uns auch ein sicherer Indikator dafür, dass es nicht einfach wird.“ Die Bestätigung lieferte der Endstand im Duell beider C-Jugendteams in der Handball-Bezirksoberliga. Mit 35:18 (18:6) fand die Partie einen klaren Sieger im gastgebenden FSV.
Wo vor allem das Problem lag, machten die lediglich sechs Torerfolge der HSG-Reserve bis zur Pause klar. „Uns hat die Durchschlagskraft gefehlt. Wir sind zu wenig in die Zweikämpfe gegangen, waren offensiv und defensiv zu zaghaft. Dazu haben wir vorn in Sachen Spielsteuerung nicht immer die cleversten Entscheidungen getroffen“, fasste Bußmann zusammen. So attackierten seine Schützlinge zu oft die robustesten Spieler in Reihen der Magdeburger und wirkten so wie das wandelnde Mismatch.
Ein ganz anderes Bild zeichneten die zweiten 25 Minuten, in denen die Gäste aus Gommern und Biederitz plötzlich doch ihr Zutrauen in sich selbst entdeckten. „Ja, wir kassieren auch immer noch 17 Gegentreffer, aber kommen zumindest drei-, viermal in den Ballgewinn. Das größte Plus lag aber darin, dass wir vorn angriffsfreudiger waren, viel öfter in die Tiefe gekommen sind und auch mit den Außen und dem Kreisläufer besser kooperiert haben.“
Positive Eindrücke also, die es ins nächste Heimspiel in einer Woche zu transportieren gilt. Am Sonnabend, 9. November, empfängt das Team in Gommern den BSV 93 Magdeburg II. Ein Gegner, der mitunter eher der eigenen Kragenweite entsprechen dürfte.
HSG Ehle II: Danisch – F. Guse (3), Faber (2), Burgold (3), Reim (3), Kluge, Napiontek (3), Berger (1), Stempnewski (3)
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HSG Ehle II vs BSV 93 Magdeburg III

Später Nackenschlag vom BSV 93 III
So gemein kann der Handball zuweilen auch sein: Nachdem die Gastgeber die Führung beim 9:8 (14.) auf ihre Seite gezerrt hatten, gaben sie diese lange Zeit nicht mehr her. Doch während die HSG II zu ihrem 26:22-Vorsprung in den letzten zehn Minuten lediglich noch zwei Torerfolge dazu buchte, zog der BSV III in der Crunchtime alle Register – und traf seinen demoralisierten Gegner 40 Sekunden vor Ultimo mit dem 29:28-Siegtreffer ins Herz.
HSG Ehle II: F. Guse (3), Faber (1), Kaiser (5), Stielke (10), Burgold, Reim, Kluge, L. Dudeck, Napiontek, Wägener (7), Danisch, Reich, Dugarov, C. Dudeck, Stempnewski
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SV „Eintracht“ 1921 Immekath vs HSG Ehle II

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HSG Ehle II vs FSV 1895 Magdeburg II

Trotz Erfolg gehen Trainingsthemen nicht aus
Die Saisonpremiere der C-II-Jugend hat in den seltensten Momenten für erhöhten Puls gesorgt. „Das war der richtige Auftakt, um den Jungs Spaß zu bereiten, auch wenn die Aufgabe nicht super herausfordernd war“, ordnete Thomas Reim aus dem HSG-Trainerstab ein. Er konnte angesichts einer konstanten Führung allen Spielern viel Einsatzzeit gewähren, die vor allem die sechsfachen Torschützen Leon Berger auf Halb und Daniel Faber am Kreis zu nutzen wussten. Daneben „haben wir aber auch noch genug Themen für die Trainingsarbeit“, bilanzierte Reim.
HSG Ehle II: Danisch – F. Guse (6), Faber (2), Reim (5), Kluge, L. Dudeck, Napiontek, Berger (6), Wägerer (1), Reich, Dugarov, C. Dudeck, Stempnewski
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