Liga: Bezirksoberliga Nord Männer

SV Eiche 05 Biederitz II vs Post SV Magdeburg II

Eiches Reserve bleibt im Rennen
Die zweite Vertretung des SV Eiche 05 Biederitz hat mit einem 27:24 (12:11) gegen den Post SV Magdeburg II die Chance auf Rang drei wahren können. Maxim Meyer steuerte sechs Treffer zum zwölften Saisonerfolg der Biederitzer bei.
In der ersten Halbzeit fanden die Biederitzer über weite Strecken nicht zu ihrer gewohnten Form. Dies begründete zum einen der Biederitzer Trainer Michael Tschirschwitz mit der längst nicht so starken Abwehrarbeit, die den Gästen aus der Landeshauptstadt zu viel Spielraum gewährte. Zum anderen war die grenzwertige und sehr nachdenkliche Schiedsrichterleistung auch ein Grund, warum der Fokus bei den Biederitzern zu oft woanders war. „Das war schon harter Tobak“, wollte Tschirschwitz nicht weiter auf das Auftreten der Unpaarteiischen eingehen.
So gehörte die Anfangsviertelstunde den Gästen, die eine 6:4- Führung (11.) nach 14 Minuten auf 8:5 ausbauen konnten. Ein 4:0- Lauf in den anschließenden sieben Minuten durch Tore von Till Schneider, Maxim Meyer, Leon Kliem und Julian Hammecke wendete dann die Begegnung zu Gunsten der sich steigernden Gastgeber, die jedoch auch bis zum Seitenwechsel beim Stand von 12:11 eng blieb.
„Wir haben uns dann nur noch mit uns selbst beschäftigt. Kompliment für an die Truppe, die sich dann ja auch belohnte“, beschrieb Tschirschwitz die zweiten dreißig Minuten kurz und knapp. So legten die Gastgeber ein 15:13 (35.) und 18:16 (41.) vor und verdoppelten das Polster bis zur 46. Minute auf vier Treffer (22:18). In den anschließenden zehn Minuten spiegelte sich dann der Leistungsunterschied beim 26:20 noch deutlicher wieder, ehe eine Auszeit der Gäste deren Ergebniskosmetik zum verdienten 27:24- Endstand einläutete.
„Wir waren schon die bessere Mannschaft“, bilanzierte Tschirschwitz nach der Partie und wünschte stellvertretend für die gesamte Truppe dem verletzten Magdeburger Spieler eine schnelle und gute Genesung.
Biederitz II: M. Wohl, Gronemeier, Le. Exner – J. Hammecke (2/1), Kalsdorf (1), Schmidt (1), Kliem (3), Meyer (6), Holzgräbe, Deneke, Ribbert, Schneider (4), L. Hartmann (2), Wiedon (4), J. Hartmann, Lu. Exner (3/1)
Druck mit Heimsieg aufrecht erhalten
Zu ungewohnter Mittagszeit um 12 Uhr empfängt die zweite Vertretung des SV Eiche 05 Biederitz (4., 24:14 Punkte) am Sonntag die Reserve des Post SV Magdeburg (8., 17:21). Von einer vermeindlichen Pflichtaufgabe sind die Biederitzer aber sehr weit entfernt.
Das Hinspiel Mitte November klar mit 26:17 am Lorenzweg gewonnen und in der Tabelle sieben Zähler besser dastehend machen eine Mannschaft mitunter schon zwangsläufig zum Favoriten. „All diese Faktoren spielen für uns aber überhaupt keine Rolle. Es wird eine sehr schwere und unangenehme Aufgabe für uns“, weiß der Biederitzer Trainer Michael Tschirschwitz und hat dabei nicht nur die aktuell laufende Siegesserie der Magdeburger mit 8:2 Punkten aus den letzten fünf Begegnungen im Blick. Gerade das letztwöchige Unentschieden gegen die Gäste aus Hohenwarthe sollte Warnung genug für die Biederitzer sein, denn der Positivtrend der Magdeburger hatte auch das vorzeitige Verabschieden aus dem Abstiegskampf zur Folge, so dass die Mannen aus dem Lorenzweg ganz befreit in der Ehlehalle auflaufen werden.
Einmal mehr wird für die Biederitzer im zweiten Heimspiel in Folge wichtig sein, die sich bietenden Möglichkeiten konsequenter zu nutzen. „Die schlechte Wurfquote hat uns gegen den BSV 93 II den Doppelpunktgewinn gekostet. Da muss in den letzten drei Partien der Saison wieder eine weitaus bessere Quote her“, weiß Tschirschwitz, der mit weiteren Punktverlusten das angestrebte Ziel Bronze in großer Gefahr sieht. Immerhin stehen nach der Partie gegen den Post SV II immerhin noch die Begegnungen beim „Angstgegner“ in Irxleben sowie das abschließende Heimspiel gegen das Tabellenschlusslicht aus Wolmirstedt im Terminkalender.
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SV Eiche 05 Biederitz II vs BSV 93 Magdeburg II

Duell der Reserven – Es steht viel auf dem Spiel
Im Duell der zweiten Mannschaften des SV Eiche 05 Biederitz und dem BSV 93 Magdeburg geht es am Sonntag ab 16 Uhr für beide Mannschaften um sehr viel. Während die Gäste mit einem Sieg und einer Niederlage des ärgsten Verfolgers HV Lok Stendal tags zuvor schon den Gang in die Verbandsliga festzurren können, brauchen die Gastgeber jeden Zähler im Kampf um Bronze.
Das Hinspiel Anfang November läßt nicht zwingend erahnen, dass es am Sonntagnachmittag in der Ehlehalle zu einem offenen Schlagabtausch kommen könnte. „Wir haben die Partie mit einem Minikader bestritten und nach einer roten Karte dann gar keine Wechseloption mehr gehabt“, erinnert sich der Biederitzer Trainer Michael Tschirschwitz nur ungern an die 19:41- Abreibung in der Landeshauptstadt. Diesmal allerdings steht dem Gastgeber ein breiter Kader zur Verfügung, der zuletzt spätestens mit dem 29:22 in Hohenwarthe noch einmal reichlich Selbstvertrauen tanken konnte. Auf der Gegenseite dürfte eben dieses zuletzt arg gelitten haben, denn der knappen und nachvollziehbaren 36:38- Niederlage in Weferlingen folgte wenig später das sehr überraschende 24:28 in eigener Halle gegen die zweite Vertretung des HSV Magdeburg. „Das offenbart dann schon, dass sie verwundbar sind. Wir werden die Aufgabe mit der nötigen Härte und Intensität angehen“, weiß Tschirschwitz, der zuletzt von einer sensationellen Trainingsbeteiligung sprach.
Auch die könnte schlussendlich dafür ausschlaggebend sein, dass sich am Sonntagnachmittag die ligabeste Abwehr gegen den stärksten und ambitionierten Angriff  der Bezirksoberliga durchsetzt und die Chance auf das angestrebte Podest aufrecht erhält.
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Eintracht Hohenwarthe vs SV Eiche 05 Biederitz II

Derbysieg: SVE- Reserve hat längeren Atem
Die zweite Vertretung des SV Eiche 05 Biederitz hat das Derby bei Eintracht Hohenwarthe trotz eines 10:12- Halbzeitrückstandes schließlich noch deutlich mit 29:22 gewonnen und sich damit am Gegner in der Tabelle vorbeischieben können. Max Held steuerte allein acht Treffer zum wichtigen elften Saisonerfolg bei.
Nach spätestens vierzig Minuten war die Luft beim Gastgeber im wahrsten Sinne des Wortes raus. Bis zu diesem Zeitpunkt lag die Eintracht in Führung und profitierte dabei in erster Linie von der ungenügenden Chancenverwertung der Gäste, die zudem einige Defizite im unaufmerksamen Abwehrverbund aufwiesen. Nach leichten Vorteilen in der Anfangsphase für die Gastgeber (4:2, 9. Minute) legten die Gäste bis zur 17. Minute einen Zahn zu und erspielten sich eine 8:5- Führung. Diese war nach 25 Minuten beim Stand von 10:10 aufgebraucht, ehe die Eintracht eine schmeichelhafte Überzahlsituation zur 12:10- Halbzeitführung nutzen konnte.
Nach dem Re- Start blieb es zunächst beim knappen Zweitorplus (14:12 und 15:13) für die Eintracht, ehe die Gäste nach 41 Minuten zum 16:16 ausgleichen konnten. Weitere sechs Minuten später hatten die Biederitzer dann mit einer 21:17- Führung gänzlich die Partie gedreht, wurden aber wiederholt Opfer der zunehmend unsauberen Abwehrarbeit der Gastgeber, welche dem Kräfteverschleiß geschuldet war und nur ungenügend geahndet wurde. „Da waren sie wiederholt zu spät in der Abwehr unterwegs, was eine überharte Zweikampfführung zur Folge hatte“, drückte es der Biederitzer Trainer Michael Tschirschwitz im Nachgang noch vorsichtig aus. Trotz dieser Widerstände ließen sich die Gäste nun nicht mehr von ihrem temporeichen Weg abbringen und legten nach 55 Minuten zum vorentscheidenen 26:21 nach. „Wir haben dann unseren Stiefel heruntergespielt und sind vor allem in der Deckung deutlich konzentrierter gewesen“, lobte Tschirschwitz auch seinen Innenblock mit Maksymilian Beres und den in die Partie gewechselten Maxim Meyer.
In den Schlussminuten legten schließlich Maxim Meyer (2) und Daniel Bahr zum 29:22- Endstand nach, so dass die Gäste sich mit diesem wichtigen Derbysieg wieder im Kampf um den Podestplatz drei zurückmelden konnten. „Die anstehende zweiwöchige Punktspielpause kommt uns nun durchaus gelegen, denn nach dem Derby ist schon der ein oder angeschlagene Akteur zu beklagen“, blickte Tschirschwitz bereits nach vorn, wenn es am 12. April in heimischer Ehlehalle zum Duell mit dem Tabellenführer BSV 93 Magdeburg II kommt.
Hohenwarthe: Golibersuch – Söder (3), Richter (4), Oeltze (1), Wöhe, Ahlert, Hildebrandt (4), Tietzmann (2/1), Bretschneider (3), Schneemann (1), Wobbe, May (4/2)
Biederitz II: M. Wohl, Gronemeier, Le. Exner – Kalsdorf (1), Janke (3), Schmidt, Kliem, Bahr (4), Meyer (2), M. Beres (2), Held (8/1), Schneider (4), L. Hartmann, Wiedon (1), J. Hartmann, Lu. Exner (4/1)
Richtungsweisendes Derby in Hohenwarthe
Wenn am Sonntag um 14 Uhr in der Hohenwarther Sporthalle die gastgebene Eintracht und die zweite Vertretung des SV Eiche 05 Biederitz aufeinandertreffen, geht es fraglos um Podestplatz drei. Auch aufgrund des 33:29- Hinspielerfolges dürften die Gastgeber die Favoritenrolle inne haben.
In dieser Saison sind es nach Lage der Dinge die Derbys, die ein Stück weit über die Chancen der Teams aus dem Jerichower Land auf einen möglichen Podestplatz mitbestimmen. Vor zwei Wochen handelte sich da die Biederitzer Reserve in Möckern eine unnötige 22:23- Niederlage ein, während die Eintracht aus Hohenwarthe vor sieben Tagen mit einem 34:23 recht deutlich den MTV beherrschte. Da jedoch Quervergleiche zumeist nicht sehr hilfreich sind, sagt die reine Gemengelage sprich Tabelle aus, dass die Biederitzer mit einem Erfolg in Hohenwarthe am Sonntag zurück im Kampf um Bronze wären. Im Hinspiel gaben die Biederitzer einen 25:22- Vorsprung noch her und mussten sich aufgrund einer hohen finalen Fehlerquote schließlich noch mit 29:33 geschlagen geben. „Da ist mehr Konstanz bei uns gefragt. Einen Durchhänger, egal wann, können wir uns in Hohenwarthe nicht erlauben“, weiß der Biederitzer Trainer Michael Tschirschwitz.
Einen solchen legten die Biederitzer zuletzt auch im Heimspiel gegen den HSV Magdeburg II hin, wo eine bessere zweite Hälfte aus einer knappen 18:17- Halbzeitführung noch einen klaren 35:27- Erfolg machte. „An diese zweiten dreißig Minuten gilt es anzuknüpfen, um im Rennen um einen Podestplatz zu bleiben“, gab Tschirschwitz als klares Ziel für das zweite Derby in der Fremde vor.
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SV Eiche 05 Biederitz II vs HSV Magdeburg II

Nach Anlaufschwierigkeiten noch 35:27 gegen HSV II
Nach einer schwerfälligen ersten Halbzeit (18:17) setzte sich die zweite Vertretung des SV Eiche 05 Biederitz in der Bezirksoberliga noch sicher mit 35:27 gegen den HSV Magdeburg II durch. Daniel Bahr bewies beim Sieger mit sieben Toren die sicherste Hand.
„Wir hatten im ersten Durchgang sichtlich noch unseren vorwöchentlichen Auftritt in Möckern im Kopf. Während der Angriff durchaus in Ordnung war, lief in der Deckung nur wenig zusammen“, begründete der Biederitzer Trainer Michael Tschirschwitz den knappen 18:17- Vorsprung beim Gang in die Kabine. So sahen die Zuschauer im ersten Spielabschnitt zunächst eine 4:2- Führung der Gäste, die diese bis zur 14. Minute sogar auf 10:6 ausbauen konnten. Anschließend brauchte es dann lediglich vier Minuten, in denen die Gastgeber durch Tore von Maxim Meyer (2), Maximilian Kalsdorf und Maximilian Wiedon zum 10:11 aufschließen konnten. Nach dem 10:12 des HSV II brachte ein neuerlicher 4:0- Lauf der Gastgeber die 14:12- Führung (25.), die jedoch bis zur Pausensirene nicht konserviert werden konnte.
Nach dem Seitenwechsel lieferten die Biederitzer dann ein besseres Gesamtbild ab. Die formverbesserte Abwehrarbeit fruchtete und leitete zwangsläufig zahlreiche Gegenstöße ein. So konnte aus dem 23:20 (37.) schnell eine 28:23- Führung (43.) gemacht werden und auch die abwechselnde Manndeckung gegen die Magdeburger Henry Michael Jahns bzw. Till Janke brachten die Gäste sichtlich zur Ideenlosigkeit, die in zahlreichen Fehlern mündete. Bis zur 55. Minute (31:27) hielten die HSV- Mannen zwar dann noch Anschluss, aber spätestens in der fünfminütigen Schlussphase wurde der Stecker bei ihnen endgültig gezogen. So waren es wiederholt einfache Kontertore, die das Endresultat noch auf 35:27 nach oben schnellen ließen.
„Die erste Hälfte war sehr kopflastig. Das konnten wir dann aber in Durchgang zwei abstreifen und mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung in die Erfolgsspur zurückkehren“, resümierte Tschirschwitz zufrieden nach dem Schlusspfiff.
Biederitz II: Gronemeier, M. Wohl, Le. Exner – Warnecke (5), Kalsdorf (1), Maffert (5), Schmidt, Kliem (2), Bahr (7/2), Meyer (5), Deneke, Schneider (2), L. Hartmann (1), Wiedon (3/1), J. Hartmann (2), Lu. Exner (2)
HSV MD II kommt: Mit Heimsieg Selbstvertrauen tanken
Vor einer vermeindlichen Pflichtaufgabe steht die Biederitzer Reserve (5., 19:13 Punkte) am Sonntag ab 16 Uhr im Heimspiel gegen den HSV Magdeburg II (10., 9:23). Im Hinspiel gab es bereits einen 31:25- Erfolg in der Landeshauptstadt.
Das der Tabellenplatz nicht zwangsläufig etwas über den Ausgang einer Partie aussagt, mussten die Bezirksoberligahandballer des SV Eiche 05 Biederitz II erst am letzten Wochenende erfahren. Dort nämlich gab es eine ärgerliche 22:23- Niederlage in Möckern, welche die Exner & Co im Kampf um Bronze erst einmal in das Hintertreffen gebracht hat. „Wir haben die Partie aufgearbeitet und einen Haken hinter gemacht. Der Blick geht nach vorn“, gibt der Biederitzer Trainer Michael Tschirschwitz zu verstehen. Um nicht weiter an Boden zu verlieren, sollte der souveräne Hinspielerfolg gegen die „Zweite“ des HSV Magdeburg nunmehr zwingend eine Wiederholung erfahren. „Es geht für uns darum, wieder unsere Tugenden abzurufen. Dies ist uns zuletzt nicht gelungen“, weiß Tschirschwitz, der einen unangenehmen und körperbetont auftretenden Kontrahenten erwartet. Im Hinspiel Ende Oktober warteten die Biederitzer mit einer starken Teamleistung auf, wobei besonders die Youngster in Erscheinung traten. Auch Aspekte wie Körpersprache und Emotionen waren ganz wichtige Faktoren, die es nun auch im Heimspiel abzurufen gilt, um den nötigen Schwung für das nächste Derby eine Woche darauf in Hohenwarthe aufzunehmen.
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Möckeraner TV vs SV Eiche 05 Biederitz II

Unterirdische Wurfquote = Derbyniederlage

Die zweite Vertretung des SV Eiche 05 Biederitz hat durch eine ärgerliche 22:23 (11:13)- Niederlage beim Möckeraner TV Platz drei in der Bezirksoberliga wieder abgeben müssen. Während Nico Hennig für den Sieger gleich elfmal einnetzen konnte, trafen Fynn Janke und Maximilian Wiedon jeweils fünfmal für die Gäste.
Der Biederitzer Trainer Michael Tschirschwitz redete nach dem Schlusspfiff gar nicht lange um den heißen Brei herum: „Dass wir ausgerechnet im Derby unsere schlechteste Saisonleistung abrufen, ist schon ärgerlich. Mit einer Wurfquote unter fünfzig Prozent kannst Du kein Handballspiel gewinnen.“ Auch von den bedenklichen äußeren Umständen in der Möckeraner Sporthalle ließen sich die Gäste viel zu sehr ablenken. „Was da so vom Gegner plus deren Bank kam, trifft absolut nicht meinen Geschmack und hat wohl auch im Sport nichts zu suchen“, wollte Tschirschwitz im Nachgang weitere Einzelheiten lieber für sich behalten. Der Grund für die Niederlage waren all diese negativen und grenzwertigen Begleitumstände nicht, denn an das eigene Leistungsvermögen kamen schlussendlich seine Schützlinge, bei denen sogar der ein oder andere Totalausfall zu verzeichnen war, zu keinem Zeitpunkt der Begegnung.
So konnte der Gastgeber in den ersten dreißig Minuten eine 13:11- Führung herauswerfen und tat dies fraglos auch im Rahmen seiner Möglichkeiten recht ordentlich. Die Gäste dagegen erspielten sich zahlreiche Möglichkeiten, verfehlten aber zu oft das gegnerische Gehäuse. Auch nach dem Seitenwechsel behauptete der MTV bis zur 43. Minute sein knappes Zweitorepolster (18:16, 43.), ehe ein siebenminütiger 4:0- Lauf zu Gunsten der Gastgeber die Vorentscheidung bringen sollte. „Wir fahren weit über fünfzig Angriffe und treffen einfach die Kiste nicht“, bemängelte Tschirschwitz und beschrieb damit auch die entscheidene Phase zwischen der 43. und 50. Minute. In der verbleibenen Spielzeit, der Gastgeber führte mit 23:17 (52.), kämpften sich die Gäste in einer von reichlich Nickligkeiten geprägten Partie noch einmal heran, doch für den durchaus möglichen Teilerfolg reichte es nicht mehr.
„Wir müssen uns schon an die eigene Nase fassen, denn wir haben nie zu unserem gewohnten Angriffsspiel gefunden“, resümierte Tschirschwitz ernüchternd nach der Schlusssirene.
Möckern: A. Schmied – Hennig (11), J. Schmied, Simon (2), Kermer, Hantke (3), Weigel, Knoke (6/2), M. Schmied, Wendt, Thunert, Haufschild (1)
Biederitz II: Gronemeier, Schuster – Janke (5), Schmidt, Kliem, Bahr (1), Meyer (2), Holzgräbe (2), Deneke, Schneider (3), J. Hartmann, Wiedon (5), Beres (1), M. Hammecke (3), Lu. Exner

Sonntag 16 Uhr Derbyzeit – MTV – SV Eiche 05 II

Zwei Derbys in Folge stehen für die Bezirksoberligahandballer des Möckeraner TV (8., 14:16 Punkte) an den kommenden Wochenenden auf dem Programm. Nach dem Gastspiel der Biederitzer Reserve (3., 19:11) am Sonntag um 16 Uhr geht es für den MTV zum Rangivierten nach Hohenwarthe.
Wenn ein Derby ansteht, dann werden in der Regel aufgrund der „eigenen Gesetze“ die Tabellensituationen gern einmal ausgeblendet. Auch an diesem Sonntag wird dies der Fall sein, wenn sich der gastgebene Möckeraner TV für die erlittene 23:29- Hinspielniederlage Anfang Oktober in der Ehlehalle revanchieren möchte. Während der MTV am Ende des sehr breiten Mittelfeldes rangiert und mit dem Abstieg nicht mehr zu tun hat, haben die Gäste aus Biederitz am letzten Wochenende mit dem 33:25 gegen den MTV Weferlingen Platz drei erklommen. „Dort möchten wir natürlich gern auch am Sonntagabend stehen, doch wir wissen um die Schwere der Aufgabe“, ist sich der Biederitzer Trainer Michael Tschirschitz auch der Brisanz dieses ewig jungen Duelles bewusst. Der letzte Sieg der Biederitzer war bereits der dritte in Serie und soll nun in Möckern eine Fortsetzung erfahren. Der MTV konnte seine letzten beiden Heimauftritte gegen den SV Irxleben II (25:23) und gegen die HSG Altmark/West (35:28) siegreich gestalten und sich vorzeitig aus dem Abstiegskampf verabschieden. Insofern wird es den Mannen um den Verantwortlichen Andreas Simon in den verbleibenden sieben Begegnungen nun darum gehen, vielleicht noch den ein oder anderen Platz gutzumachen. Die Biederitzer dagegen würden ihre aktuelle Platzierung gern zementieren, was schon am Sonntag ein schweres nicht zu unterschätzendes Unterfangen werden dürfte.
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SV Eiche 05 Biederitz II vs MTV Weferlingen 1881 e. V.

Beide Kontrahenten haben Podest im Visier
Zu ungewohnt später Stunde gastiert am Sonntag um 18 Uhr der MTV Weferlingen (4., 18:10 Punkte) bei der zweiten Vertretung des SV Eiche 05 Biederitz (5., 17:11) . Der Blick auf die Tabelle verdeutlicht, dass diese Partie der Tabellennachbarn richtungsweisend im Kampf um den angestrebten Podestplatz ist.
Die Erinnerungen an das Hinspiel Ende September könnten unschöner an der Ehle nicht sein. „Nicht nur, dass wir das Spiel knapp mit 26:27 verloren haben, sondern uns damals auch die Spieler Florian Wentzel, Maxim Meyer und Johannes Grabis Minute für Minute verletzungsbedingt weggebrochen sind“, weiß der Biederitzer Trainer Michael Tschirschwitz. „Wir waren bis zu den Ausfällen das bessere Team, konnten dann aber die Lücken einfach nicht mehr kompensieren.“
Mit dem MTV aus Weferlingen stellt sich in der Ehlehalle eine Mannschaft vor, die zuletzt sehr torhungrig daher kam. Das zuletzt erzielte 43:43 gegen den HV Lok Stendal deutet zumindest in Ansätzen an, was die formstarken und zuletzt zweimal siegreichen Biederitzer gegen den HV Lok Stendal (35:32) und bei der HSG Altmark/West (33:19) erwarten wird. „Ich rechne mit einem offensiven Schlagabtausch. Der MTV hat zuletzt in schöner Regelmäßigkeit weit über dreißig Tore geworfen und wird in Sachen Tempo uns in nichts nachstehen wollen“, rechnet Tschirschwitz auch mit einer emotionalen Partie. Diese Emotionen verzeichnete der SVE- Verantwortliche bereits in dieser Woche im Trainingsalltag: „Die Jungs sind heiß – ich muss sie eher bremsen.“
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HSG Altmark West vs SV Eiche 05 Biederitz II

Klarer Doppelpunktgewinn in der Altmark
Einen unerwartet deutlichen 33:19 (17:8)- Auswärtserfolg fuhr die zweite Vertretung des SV Eiche 05 Biederitz in der Bezirksoberliga/Nord bei der abstiegsbedrohten HSG Altmark/West ein. Marius Hammecke und Luca Exner trafen jeweils achtfach für den Rangvierten von der Ehle.
Der Vorletzte der Tabelle stand im Heimspiel gegen die Biederitzer Reserve mit dem Rücken zur Wand, was den sechzig recht einseitigen Minuten dann auch in nahezu allen Bereichen zu entnehmen war. „Wir haben viel von unseren Vorgaben umsetzen können, dürfen aber diesen hohen Sieg im Hinblick auf die weiteren weil schwereren Aufgaben auch nicht überbewerten“, merkte der Biederitzer Trainer Michael Tschirschwitz nach der sehr fairen Begegnung mit lediglich vier Zeitstrafen in der Miester Sporthalle an.
Die Partie hatte bereits nach dreißig Minuten seinen vermeindlichen Sieger gefunden, denn mit einer konzentrierten Vorstellung, die auf einer sattelfesten Deckung inklusive Schlussmann Andy Gronemeier basierte, ging es mit einem 17:8- Polster in die Kabinen. Auch der zweite Spielabschnitt ging klar an die Gäste, die allerdings sowohl vorn wie hinten noch das ein oder andere Defizit aufzuweisen hatten. „Klar, Chancen bleiben bei einem solchem Spielverlauf immer liegen. Auch in der Abwehr wäre noch das ein oder andere Gegentor zu verhindern gewesen“, kritisierte Tschirschwitz später allerdings auf hohem Niveau. Positive Erwähnungen verdienten sich beim Sieger die Youngster Leon Kliem und jan Schmidt, die sowohl in der Abwehr als auch im Angriff auf sich aufmerksam machen konnten.
So setzten sich schließlich die Biederitzer auch in der Höhe vollauf verdient mit 33:19 durch und fiebern nun dem Heimspiel gegen den vor ihnen platzierten Rangdritten MTV Weferlingen entgegen, welches aber auf Wunsch der Gäste vom kommenden Wochenende um eine Woche nach hinten verschoben wurde.
Biederitz II: Gronemeier, Le. Exner – J. Hammecke, Warnecke (3), Schmidt (5), Kliem (3), Deneke (1), L. Hartmann, M. Beres (5), M. Hammecke (8), Lu. Exner (8/2)
Kann in der Altmark nachgelegt werden?
Die zweite Vertretung des SV Eiche 05 Biederitz möchte am Sonnabend um 17:30 Uhr in der Sporthalle Mieste bei der HSG Altmark/West ihren Aufwärtstrend bestätigen. Die Tabelle sowie die letzten Duelle sprechen klar für die Biederitzer, die aber einen heißen Tanz in der Altmark erwarten.
In erster Linie dürfte es der starke Auftritt vor zwei Wochen gegen die ambitionierten Stendaler beim 35:32- Sieg gewesen sein, die die Biederitzer zuversichtlich in Richtung Mieste fahren lassen. Dass sowohl das Hinspiel im September (25:11) als auch die Begegnungen in der Vorsaison ebenfalls von den Biederitzern dominiert wurden (25:19 und 35:31), geriet an der Ehle dann aber höchstens zu einer wenig aussagekräftigen Randnotiz.
„Spiele im Norden des Landes sind naturgemäß nicht einfach. Wir werden wieder unser ganzes Leistungsvermögen abrufen müssen, um dort überghaupt ins Punkten zu kommen“, weiß Trainer Michael Tschirschwitz, der nach dem Jahreswechsel immerhin wieder einen breiteren Kader gegenüber der Hinrunde vorzuweisen hat. Zudem offenbart der Blick auf die Tabelle, dass die zu vergebenen zwei Zähler für beide Vertretungen im Hinblick auf ihre jeweiligen Ziele enorm wichtig sind. Während die Biederitzer noch auf einen Podestplatz schielen, benötigt die HSG jeden Punkt im Kampf um den Klassenverbleib.
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SV Eiche 05 Biederitz II vs HV Lok Stendal

35:32 – Mit großem Willen zum Erfolg
Mit einem enormen Kraftakt hat die zweite Vertretung des SV Eiche 05 Biederitz das Heimspiel gegen den ambitionierten HV Lok Stendal nach einer ausgeglichenen ersten Hälfte (16:16) schließlich mit 35:32 gewonnen. Luca Exner mit elf und Till Schneider mit acht Treffern waren wichtige und verlässliche Garanten im Angriffsspiel.
Michael Tschirschwitz, er hat mit Beginn der Rückrunde das Zepter als verantwortlicher Trainer an der Ehle übernommen, sprach nach der sehr fairen Begegnung von einem verdienten Sieg, der auf eine mannschaftlich geschlossene Leistung mit den Kaderrückkehrern Maxim Meyer und Eike Herrmann zurückzuführen war. „Es gab wiederholt Phasen, aus denen wir uns gemeinsam wieder herausgekämpft haben“, erinnerte sich Tschirschwitz auch an den ersten Spielabschnitt, in der die Gastgeber sowohl beim 9:7 (15.), 12:10 (19.) und auch beim 13:11 (21.) zwei Tore Vorsprung besaßen, diesen aber binnen fünf Minuten mit einem 0:5- Lauf abgeben mussten. Die Reaktion verbunden mit der neuerlichen 16:15- Führung war dann lobenswert, auch wenn die Altmärker kurz vor dem Seitenwechsel zum leistungsgerechten 16:16 einnetzen konnten.
Eine solches Wellental sollte dann auch im zweiten Abschnitt folgen, in dem die Biederitzer zunächst das Sagen hatten. Bis zum 24:22 nach 39 Minuten war es ein ähnlicher Spielverlauf wie in Durchgang eins, ehe die Stendaler nach eigenem 24:24- Ausgleich (41.) sogar noch deutlicher in Rückstand gerieten. Bis zur 49. Minute lieferten die Gastgeber dann nämlich eine Topleistung ab und setzten sich folgerichtig bis auf 31:26 ab. Doch der Einbruch sollte nicht lange auf sich warten lassen, denn auch getätigte Wechsel ließen das Polster bis zur 55. Minute gen Null (31:31) schrumpfen.
Die fällige Auszeit verbunden mit einer Neuausrichtung der Truppe sollte dann in der verbleibenen Spielzeit zum Erfolg führen. So legten Daniel Bahr, Luca Exner und Till Schneider zum 34:31 vor, ehe Youngster Fynn Janke nach dem 32. Treffer der Gäste zum vielumjubelten 35:32- Endstand einnetzen konnte.
„Das waren sechzig Minuten Willensstärke und voller Einsatz von allen“, fand Tschirschwitz nach der Partie durchweg lobende Worte gegen ein wiederum sehr angenehmen und sympathischen Kontrahenten aus der Altmark, der nun allerdings mit dieser Niederlage den Anschluss an den Tabellenführer BSV 93 Magdeburg II mit drei Zählern Rückstand verloren hat. Für die ausgiebig feiernden Biederitzer geht es nach den Winterferien am 14. Februar weiter mit dem Gastspiel bei der HSG Altmark/West.
Biederitz II: Gronemeier, Schuster – J. Hammecke (2), Kalsdorf, Janke (6), Kliem, Bahr (5), Herrmann, Meyer (1), Holzgräbe, Schneider (8), L. Hartmann (1), Wiedon (1), Lu. Exner (11/2)
Eiches Reserve vor hoher Hürde
Die zweite Vertretung des SV Eiche 05 Biederitz (5., 13:11 Punkte) hat am Sonntag um 16 Uhr mit dem Rangzweiten HV Lok Stendal (19:3) eine ganz schwere Aufgabe vor der Brust. Hoffnung dürfte allerdings das Hinspiel machen, wo die Biederitzer Mitte September trotz der 25:28- Niederlage lange Paroli boten.
Nein, die zuletzt erlittene 27:29- Pleite bei den Preußen in Schönhausen dienen an der Ehle sicherlich nicht dazu, im Hinblick auf das anstehende Heimspiel in grenzenlosen Optimismus zu verfallen. Dennoch gibt es reichlich Faktoren, die offenlegen, dass die SVE- Reserve längst nicht chanenlos die sechzig Minuten am Sonntag angehen wird. Da ist zum einem der 27:25- Erfolg in der letzten Spielzeit und auch der Aspekt Spielpraxis dürfte gewichtig daher kommen, denn die Stendaler haben diesbezüglich eine nunmehr sechswöchige Durststrecke hinter sich, spielten sie doch letztmalig am 11. Dezember bei der zweiten Vertretung des SV Irxleben (29:22).
„Natürlich müssen wir uns steigern. Wir müssen deutlich mehr Konstanz in unser Spiel bekommen. Eine Schwächephase wie zuletzt in Schönhausen wird gegen Stendal einen ähnlich negativen Verlauf nach sich ziehen“, weiß der Biederitzer Verantwortliche Julian Hammecke, der auf den gleichen Kader wie vor einer Woche zurückgreifen kann.
Die Gäste aus der Altmark dürfen sich derweil keinen weiteren Ausrutscher im Kampf um die Tabellenspitze gegenüber dem BSV 93 Magdeburg II leisten. Ein solcher kostet ihnen in der Hinrunde den Platz an der Sonne, wo sie völlig überraschend im Heimspiel gegen den Post SV Magdeburg II beim 23:24 beide Zähler abgaben. Aber auch dieses Ergebnis offenbart, dass die Biederitzer Reserve am Sonntagabendvor hoffentlich großer Kulisse ihre Chance haben dürfte.
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SV Preußen Schönhausen vs SV Eiche 05 Biederitz II

Sonnabend 17 Uhr: Re- Start bei den Preußen

Der Rückrundenauftakt in der Bezirksoberliga Nord führt die zweite Vertretung des SV Eiche 05 Biederitz (3., 13:9 Punkte) am Sonnabend um 17 Uhr zum Rangsiebten SV Preußen Schönhausen (11:11). Mit einem Auswärtserfolg soll der Grundstein für eine möglichts erfolgreiche Rückrunde gelegt werden.
„Wir haben die Hinrunde auf einem guten dritten Platz abgeschlossen und wollen dort natürlich nach Möglichkeit auch nach dem letzten Spiel stehen“, gibt der Biederitzer Verantwortliche Julian Hammecke das hoch gesteckte Ziel der Truppe vor. Doch gerade der Re- Start hat es für die Biederitzer in sich, denn nach dem Gastspiel in Schönhausen, wo in der letzten Saison mit 32:34 verloren wurde, folgt das Heimspiel gegen den aktuellen Rangzweiten aus Stendal.
Allerdings können die Biederitzer auf eine starke Resthinrunde blicken, in der aus den letzten drei Begegnungen immerhin 5:1 Zähler eingefahren werden konnten. Toppen tun dies aber gerade die Preußen, die alle drei finalen Partien im alten Kalenderjahr siegreich gestalten konnten und somit ebenfalls mit reichlich Selbstvertrauen um die Ecke kommen dürften.
Im Biederitzer Lager herrschte zuletzt eine sehr gute Trainingsbeteiligung vor, auch wenn die Dauerverletzten Emile Simon und Florian Wentzel und auch noch Maxim Meyer (Augenverletzung) weiterhin nicht zur Verfügung stehen. „Wir haben gut gearbeitet und freuen uns auf den Wiederbeginn, der allerdings alles andere als einfach wird“, weiß Hammecke und spielt damit sicherlich nicht nur auf das Klisterverbot in der Schönhauser Sporthalle an, der allerdings mit einer neuerlich geschlossenen Mannschaftsleistung wettgemacht werden soll.
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Kali Wolmirstedt vs SV Eiche 05 Biederitz II

Mit einem 32:23- Erfolg Sprung auf Rang drei
Die zweite Vertretung des SV Eiche 05 Biederitz hat sich am Dienstagabend mit einem ungefährdeten 32:23 (17:9) – Erfolg beim Schlusslicht Kali Wolmirstedt auf Rang drei in der Bezirksoberliga vorarbeiten können. Rückraumspieler Daniel Bahr steuerte allein neun Treffer zum verdienten Auswärtserfolg bei.
Die Zauberformel in den Biederitzer Reihen hieß am Dienstagabend zum Nachholspiel beim Tabellenletzten in Wolmirstedt eindeutig Tempospiel. „Wir hatten es uns auf die Fahnen geschrieben und war rückblickend dann auch einer der Schlüssel zum Erfolg“, resümierte der Biederitzer Verantwortliche Julian Hammecke, dessen Farben nach anfänglichen Startschwierigkeiten und nach der Auszeit der Kalihandballer aus dem 5:3 (11.) einen 7:3- Vorsprung nach 14 Minuten machen konnten. Im Anschluss vergingen dann immerhin fünf Minuten, ehe die mit vielen A- Jugendlichen angereisten Gäste zum 8:3 erhöhen konnten, ehe die Gastgeber ihrer eigenen Torflaute von immerhin elf Minuten zum 4:8 ein Ende setzen konnten. Auch die folgenden Minuten gehörten den fehlerbehafteten Gästen, die sich nach eigener 12:5- Führung und zwei anschließenden Toren der Wolmirstedter zum 7:12 (25.) zur Auszeit gezwungen sahen. Die verbleibene Spielzeit des ersten Abschnittes ging dann an den SVE II, der sich bis zur Pause vorentscheidend auf 17:9 absetzen konnte.
Die vorgenommenen Wechsel in den Biederitzer Reihen sollten dann nach 45 Minuten ihr Ende finden, da die Gastgeber den verlorengegangen Spielrhythmus der Gäste zum 18:22- Anschluss nutzen konnten. „Ja die Wechsel haben an diesem Tag nicht gegriffen. Der bewährte Kader hat dann schnell wieder für klarere Verhältnisse sorgen können“, erinnerte sich Hammecke ohne dabei die Thematik Tempo zu vergessen. So setzten sich die Biederitzer über ein 25:19 (49.) auf 27:20 (52.) ab und ließen sich auch von der Auszeit der Kalihandballer nicht mehr vom eingeschlagenen Weg abbringen.
So sprang schließlich ein nie gefährdeter 32:23- Erfolg heraus, der allerdings auch mehr als zwanzig technische Fehler beinhaltete. „Das fiel heute nie wirklich  ins Gewicht, kann aber gegen andere Gegner ganz übel enden. Wir haben viel zu tun, um auch in der Rückrunde fleißig Punkten zu können“, mahnte Hammecke und blickte gleichzeitig kurz auf die nunmehr mit 13:9 Zählern abgeschlosse Hinrunde zurück, die mit dem frühzeitigen und bedauerlichen Traineraus von Stefan Quensell und den schmerzlichen Punktverlusten in Weferlingen (26:27) und gegen Irxleben II (19:19) durchaus auch negative Aspekte beinhaltete.
Biederitz II: Gronemeier, Schuster – J. Hammecke (2), Janke (7), Kliem (5), Bahr (9), Holzgräbe (2), Deneke (2), Ribbert, J. Hartmann, Wiedon (1), Lu. Exner (4/2)
Dienstag 20 Uhr: Bei Kali der Favoritenrolle gerecht werden
Die zweite Vertretung des SV Eiche 05 Biederitz (6. 11:9 Punkte) nimmt am Dienstagabend ab 20 Uhr beim Tabellenschlusslicht Kali Wolmirstedt (2:18) die Favoritenrolle ein. Doch mit einem Spaziergang dürfen die Gäste beim zuletzt endlich siegreichen Kontrahenten nicht rechnen.
Acht Spieltage lang blieb Kali Wolmirstedt seit Saisonstart stets der zweite Sieger, ehe vor nunmehr zwei Wochen mit einem überdeutlichen 32:22 gegen die HSG Altmark/West der Bann gebrochen werden konnte. Dass das anschließende Gastspiel bei der zweiten Vertretung des Post SV Magdeburg dann am vorletzten Wochenende mit 19:26 abgegeben werden musste, wird die Kalihandballer nicht davon abhalten wollen, in der heimischen „Sporthalle der Freundschaft“ wieder ins Punkten zu kommen. Die Biederitzer, die zuletzt beim 19:19 gegen die Zweite aus Irxleben eher von einem Punktverlust sprachen, wollen mit einem vollen Erfolg das Handballjahr 2025 abschließen und sich damit in der oberen Tabellenhälfte festsetzen. „Dafür braucht es aber zwingend eine bessere Abschlussquote. Da haben wir gerade zuletzt viel zu viel liegengelassen“, weiß der Biederitzer Verantwortliche Julian Hammecke, dem der Verlegungswunsch der Wolmirstedter vom Wochenende auf Dienstag gerade recht kam, um nicht zeitgleich mit dem Oberligateam auf die Platte zu müssen.
vs