Liga: Bezirksoberliga Nord Männer

SV Eiche 05 Biederitz II vs MTV Weferlingen 1881 e. V.

Beide Kontrahenten haben Podest im Visier
Zu ungewohnt später Stunde gastiert am Sonntag um 18 Uhr der MTV Weferlingen (4., 18:10 Punkte) bei der zweiten Vertretung des SV Eiche 05 Biederitz (5., 17:11) . Der Blick auf die Tabelle verdeutlicht, dass diese Partie der Tabellennachbarn richtungsweisend im Kampf um den angestrebten Podestplatz ist.
Die Erinnerungen an das Hinspiel Ende September könnten unschöner an der Ehle nicht sein. „Nicht nur, dass wir das Spiel knapp mit 26:27 verloren haben, sondern uns damals auch die Spieler Florian Wentzel, Maxim Meyer und Johannes Grabis Minute für Minute verletzungsbedingt weggebrochen sind“, weiß der Biederitzer Trainer Michael Tschirschwitz. „Wir waren bis zu den Ausfällen das bessere Team, konnten dann aber die Lücken einfach nicht mehr kompensieren.“
Mit dem MTV aus Weferlingen stellt sich in der Ehlehalle eine Mannschaft vor, die zuletzt sehr torhungrig daher kam. Das zuletzt erzielte 43:43 gegen den HV Lok Stendal deutet zumindest in Ansätzen an, was die formstarken und zuletzt zweimal siegreichen Biederitzer gegen den HV Lok Stendal (35:32) und bei der HSG Altmark/West (33:19) erwarten wird. „Ich rechne mit einem offensiven Schlagabtausch. Der MTV hat zuletzt in schöner Regelmäßigkeit weit über dreißig Tore geworfen und wird in Sachen Tempo uns in nichts nachstehen wollen“, rechnet Tschirschwitz auch mit einer emotionalen Partie. Diese Emotionen verzeichnete der SVE- Verantwortliche bereits in dieser Woche im Trainingsalltag: „Die Jungs sind heiß – ich muss sie eher bremsen.“
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HSG Altmark West vs SV Eiche 05 Biederitz II

Klarer Doppelpunktgewinn in der Altmark
Einen unerwartet deutlichen 33:19 (17:8)- Auswärtserfolg fuhr die zweite Vertretung des SV Eiche 05 Biederitz in der Bezirksoberliga/Nord bei der abstiegsbedrohten HSG Altmark/West ein. Marius Hammecke und Luca Exner trafen jeweils achtfach für den Rangvierten von der Ehle.
Der Vorletzte der Tabelle stand im Heimspiel gegen die Biederitzer Reserve mit dem Rücken zur Wand, was den sechzig recht einseitigen Minuten dann auch in nahezu allen Bereichen zu entnehmen war. „Wir haben viel von unseren Vorgaben umsetzen können, dürfen aber diesen hohen Sieg im Hinblick auf die weiteren weil schwereren Aufgaben auch nicht überbewerten“, merkte der Biederitzer Trainer Michael Tschirschwitz nach der sehr fairen Begegnung mit lediglich vier Zeitstrafen in der Miester Sporthalle an.
Die Partie hatte bereits nach dreißig Minuten seinen vermeindlichen Sieger gefunden, denn mit einer konzentrierten Vorstellung, die auf einer sattelfesten Deckung inklusive Schlussmann Andy Gronemeier basierte, ging es mit einem 17:8- Polster in die Kabinen. Auch der zweite Spielabschnitt ging klar an die Gäste, die allerdings sowohl vorn wie hinten noch das ein oder andere Defizit aufzuweisen hatten. „Klar, Chancen bleiben bei einem solchem Spielverlauf immer liegen. Auch in der Abwehr wäre noch das ein oder andere Gegentor zu verhindern gewesen“, kritisierte Tschirschwitz später allerdings auf hohem Niveau. Positive Erwähnungen verdienten sich beim Sieger die Youngster Leon Kliem und jan Schmidt, die sowohl in der Abwehr als auch im Angriff auf sich aufmerksam machen konnten.
So setzten sich schließlich die Biederitzer auch in der Höhe vollauf verdient mit 33:19 durch und fiebern nun dem Heimspiel gegen den vor ihnen platzierten Rangdritten MTV Weferlingen entgegen, welches aber auf Wunsch der Gäste vom kommenden Wochenende um eine Woche nach hinten verschoben wurde.
Biederitz II: Gronemeier, Le. Exner – J. Hammecke, Warnecke (3), Schmidt (5), Kliem (3), Deneke (1), L. Hartmann, M. Beres (5), M. Hammecke (8), Lu. Exner (8/2)
Kann in der Altmark nachgelegt werden?
Die zweite Vertretung des SV Eiche 05 Biederitz möchte am Sonnabend um 17:30 Uhr in der Sporthalle Mieste bei der HSG Altmark/West ihren Aufwärtstrend bestätigen. Die Tabelle sowie die letzten Duelle sprechen klar für die Biederitzer, die aber einen heißen Tanz in der Altmark erwarten.
In erster Linie dürfte es der starke Auftritt vor zwei Wochen gegen die ambitionierten Stendaler beim 35:32- Sieg gewesen sein, die die Biederitzer zuversichtlich in Richtung Mieste fahren lassen. Dass sowohl das Hinspiel im September (25:11) als auch die Begegnungen in der Vorsaison ebenfalls von den Biederitzern dominiert wurden (25:19 und 35:31), geriet an der Ehle dann aber höchstens zu einer wenig aussagekräftigen Randnotiz.
„Spiele im Norden des Landes sind naturgemäß nicht einfach. Wir werden wieder unser ganzes Leistungsvermögen abrufen müssen, um dort überghaupt ins Punkten zu kommen“, weiß Trainer Michael Tschirschwitz, der nach dem Jahreswechsel immerhin wieder einen breiteren Kader gegenüber der Hinrunde vorzuweisen hat. Zudem offenbart der Blick auf die Tabelle, dass die zu vergebenen zwei Zähler für beide Vertretungen im Hinblick auf ihre jeweiligen Ziele enorm wichtig sind. Während die Biederitzer noch auf einen Podestplatz schielen, benötigt die HSG jeden Punkt im Kampf um den Klassenverbleib.
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SV Eiche 05 Biederitz II vs HV Lok Stendal

35:32 – Mit großem Willen zum Erfolg
Mit einem enormen Kraftakt hat die zweite Vertretung des SV Eiche 05 Biederitz das Heimspiel gegen den ambitionierten HV Lok Stendal nach einer ausgeglichenen ersten Hälfte (16:16) schließlich mit 35:32 gewonnen. Luca Exner mit elf und Till Schneider mit acht Treffern waren wichtige und verlässliche Garanten im Angriffsspiel.
Michael Tschirschwitz, er hat mit Beginn der Rückrunde das Zepter als verantwortlicher Trainer an der Ehle übernommen, sprach nach der sehr fairen Begegnung von einem verdienten Sieg, der auf eine mannschaftlich geschlossene Leistung mit den Kaderrückkehrern Maxim Meyer und Eike Herrmann zurückzuführen war. „Es gab wiederholt Phasen, aus denen wir uns gemeinsam wieder herausgekämpft haben“, erinnerte sich Tschirschwitz auch an den ersten Spielabschnitt, in der die Gastgeber sowohl beim 9:7 (15.), 12:10 (19.) und auch beim 13:11 (21.) zwei Tore Vorsprung besaßen, diesen aber binnen fünf Minuten mit einem 0:5- Lauf abgeben mussten. Die Reaktion verbunden mit der neuerlichen 16:15- Führung war dann lobenswert, auch wenn die Altmärker kurz vor dem Seitenwechsel zum leistungsgerechten 16:16 einnetzen konnten.
Eine solches Wellental sollte dann auch im zweiten Abschnitt folgen, in dem die Biederitzer zunächst das Sagen hatten. Bis zum 24:22 nach 39 Minuten war es ein ähnlicher Spielverlauf wie in Durchgang eins, ehe die Stendaler nach eigenem 24:24- Ausgleich (41.) sogar noch deutlicher in Rückstand gerieten. Bis zur 49. Minute lieferten die Gastgeber dann nämlich eine Topleistung ab und setzten sich folgerichtig bis auf 31:26 ab. Doch der Einbruch sollte nicht lange auf sich warten lassen, denn auch getätigte Wechsel ließen das Polster bis zur 55. Minute gen Null (31:31) schrumpfen.
Die fällige Auszeit verbunden mit einer Neuausrichtung der Truppe sollte dann in der verbleibenen Spielzeit zum Erfolg führen. So legten Daniel Bahr, Luca Exner und Till Schneider zum 34:31 vor, ehe Youngster Fynn Janke nach dem 32. Treffer der Gäste zum vielumjubelten 35:32- Endstand einnetzen konnte.
„Das waren sechzig Minuten Willensstärke und voller Einsatz von allen“, fand Tschirschwitz nach der Partie durchweg lobende Worte gegen ein wiederum sehr angenehmen und sympathischen Kontrahenten aus der Altmark, der nun allerdings mit dieser Niederlage den Anschluss an den Tabellenführer BSV 93 Magdeburg II mit drei Zählern Rückstand verloren hat. Für die ausgiebig feiernden Biederitzer geht es nach den Winterferien am 14. Februar weiter mit dem Gastspiel bei der HSG Altmark/West.
Biederitz II: Gronemeier, Schuster – J. Hammecke (2), Kalsdorf, Janke (6), Kliem, Bahr (5), Herrmann, Meyer (1), Holzgräbe, Schneider (8), L. Hartmann (1), Wiedon (1), Lu. Exner (11/2)
Eiches Reserve vor hoher Hürde
Die zweite Vertretung des SV Eiche 05 Biederitz (5., 13:11 Punkte) hat am Sonntag um 16 Uhr mit dem Rangzweiten HV Lok Stendal (19:3) eine ganz schwere Aufgabe vor der Brust. Hoffnung dürfte allerdings das Hinspiel machen, wo die Biederitzer Mitte September trotz der 25:28- Niederlage lange Paroli boten.
Nein, die zuletzt erlittene 27:29- Pleite bei den Preußen in Schönhausen dienen an der Ehle sicherlich nicht dazu, im Hinblick auf das anstehende Heimspiel in grenzenlosen Optimismus zu verfallen. Dennoch gibt es reichlich Faktoren, die offenlegen, dass die SVE- Reserve längst nicht chanenlos die sechzig Minuten am Sonntag angehen wird. Da ist zum einem der 27:25- Erfolg in der letzten Spielzeit und auch der Aspekt Spielpraxis dürfte gewichtig daher kommen, denn die Stendaler haben diesbezüglich eine nunmehr sechswöchige Durststrecke hinter sich, spielten sie doch letztmalig am 11. Dezember bei der zweiten Vertretung des SV Irxleben (29:22).
„Natürlich müssen wir uns steigern. Wir müssen deutlich mehr Konstanz in unser Spiel bekommen. Eine Schwächephase wie zuletzt in Schönhausen wird gegen Stendal einen ähnlich negativen Verlauf nach sich ziehen“, weiß der Biederitzer Verantwortliche Julian Hammecke, der auf den gleichen Kader wie vor einer Woche zurückgreifen kann.
Die Gäste aus der Altmark dürfen sich derweil keinen weiteren Ausrutscher im Kampf um die Tabellenspitze gegenüber dem BSV 93 Magdeburg II leisten. Ein solcher kostet ihnen in der Hinrunde den Platz an der Sonne, wo sie völlig überraschend im Heimspiel gegen den Post SV Magdeburg II beim 23:24 beide Zähler abgaben. Aber auch dieses Ergebnis offenbart, dass die Biederitzer Reserve am Sonntagabendvor hoffentlich großer Kulisse ihre Chance haben dürfte.
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SV Preußen Schönhausen vs SV Eiche 05 Biederitz II

Sonnabend 17 Uhr: Re- Start bei den Preußen

Der Rückrundenauftakt in der Bezirksoberliga Nord führt die zweite Vertretung des SV Eiche 05 Biederitz (3., 13:9 Punkte) am Sonnabend um 17 Uhr zum Rangsiebten SV Preußen Schönhausen (11:11). Mit einem Auswärtserfolg soll der Grundstein für eine möglichts erfolgreiche Rückrunde gelegt werden.
„Wir haben die Hinrunde auf einem guten dritten Platz abgeschlossen und wollen dort natürlich nach Möglichkeit auch nach dem letzten Spiel stehen“, gibt der Biederitzer Verantwortliche Julian Hammecke das hoch gesteckte Ziel der Truppe vor. Doch gerade der Re- Start hat es für die Biederitzer in sich, denn nach dem Gastspiel in Schönhausen, wo in der letzten Saison mit 32:34 verloren wurde, folgt das Heimspiel gegen den aktuellen Rangzweiten aus Stendal.
Allerdings können die Biederitzer auf eine starke Resthinrunde blicken, in der aus den letzten drei Begegnungen immerhin 5:1 Zähler eingefahren werden konnten. Toppen tun dies aber gerade die Preußen, die alle drei finalen Partien im alten Kalenderjahr siegreich gestalten konnten und somit ebenfalls mit reichlich Selbstvertrauen um die Ecke kommen dürften.
Im Biederitzer Lager herrschte zuletzt eine sehr gute Trainingsbeteiligung vor, auch wenn die Dauerverletzten Emile Simon und Florian Wentzel und auch noch Maxim Meyer (Augenverletzung) weiterhin nicht zur Verfügung stehen. „Wir haben gut gearbeitet und freuen uns auf den Wiederbeginn, der allerdings alles andere als einfach wird“, weiß Hammecke und spielt damit sicherlich nicht nur auf das Klisterverbot in der Schönhauser Sporthalle an, der allerdings mit einer neuerlich geschlossenen Mannschaftsleistung wettgemacht werden soll.
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Kali Wolmirstedt vs SV Eiche 05 Biederitz II

Mit einem 32:23- Erfolg Sprung auf Rang drei
Die zweite Vertretung des SV Eiche 05 Biederitz hat sich am Dienstagabend mit einem ungefährdeten 32:23 (17:9) – Erfolg beim Schlusslicht Kali Wolmirstedt auf Rang drei in der Bezirksoberliga vorarbeiten können. Rückraumspieler Daniel Bahr steuerte allein neun Treffer zum verdienten Auswärtserfolg bei.
Die Zauberformel in den Biederitzer Reihen hieß am Dienstagabend zum Nachholspiel beim Tabellenletzten in Wolmirstedt eindeutig Tempospiel. „Wir hatten es uns auf die Fahnen geschrieben und war rückblickend dann auch einer der Schlüssel zum Erfolg“, resümierte der Biederitzer Verantwortliche Julian Hammecke, dessen Farben nach anfänglichen Startschwierigkeiten und nach der Auszeit der Kalihandballer aus dem 5:3 (11.) einen 7:3- Vorsprung nach 14 Minuten machen konnten. Im Anschluss vergingen dann immerhin fünf Minuten, ehe die mit vielen A- Jugendlichen angereisten Gäste zum 8:3 erhöhen konnten, ehe die Gastgeber ihrer eigenen Torflaute von immerhin elf Minuten zum 4:8 ein Ende setzen konnten. Auch die folgenden Minuten gehörten den fehlerbehafteten Gästen, die sich nach eigener 12:5- Führung und zwei anschließenden Toren der Wolmirstedter zum 7:12 (25.) zur Auszeit gezwungen sahen. Die verbleibene Spielzeit des ersten Abschnittes ging dann an den SVE II, der sich bis zur Pause vorentscheidend auf 17:9 absetzen konnte.
Die vorgenommenen Wechsel in den Biederitzer Reihen sollten dann nach 45 Minuten ihr Ende finden, da die Gastgeber den verlorengegangen Spielrhythmus der Gäste zum 18:22- Anschluss nutzen konnten. „Ja die Wechsel haben an diesem Tag nicht gegriffen. Der bewährte Kader hat dann schnell wieder für klarere Verhältnisse sorgen können“, erinnerte sich Hammecke ohne dabei die Thematik Tempo zu vergessen. So setzten sich die Biederitzer über ein 25:19 (49.) auf 27:20 (52.) ab und ließen sich auch von der Auszeit der Kalihandballer nicht mehr vom eingeschlagenen Weg abbringen.
So sprang schließlich ein nie gefährdeter 32:23- Erfolg heraus, der allerdings auch mehr als zwanzig technische Fehler beinhaltete. „Das fiel heute nie wirklich  ins Gewicht, kann aber gegen andere Gegner ganz übel enden. Wir haben viel zu tun, um auch in der Rückrunde fleißig Punkten zu können“, mahnte Hammecke und blickte gleichzeitig kurz auf die nunmehr mit 13:9 Zählern abgeschlosse Hinrunde zurück, die mit dem frühzeitigen und bedauerlichen Traineraus von Stefan Quensell und den schmerzlichen Punktverlusten in Weferlingen (26:27) und gegen Irxleben II (19:19) durchaus auch negative Aspekte beinhaltete.
Biederitz II: Gronemeier, Schuster – J. Hammecke (2), Janke (7), Kliem (5), Bahr (9), Holzgräbe (2), Deneke (2), Ribbert, J. Hartmann, Wiedon (1), Lu. Exner (4/2)
Dienstag 20 Uhr: Bei Kali der Favoritenrolle gerecht werden
Die zweite Vertretung des SV Eiche 05 Biederitz (6. 11:9 Punkte) nimmt am Dienstagabend ab 20 Uhr beim Tabellenschlusslicht Kali Wolmirstedt (2:18) die Favoritenrolle ein. Doch mit einem Spaziergang dürfen die Gäste beim zuletzt endlich siegreichen Kontrahenten nicht rechnen.
Acht Spieltage lang blieb Kali Wolmirstedt seit Saisonstart stets der zweite Sieger, ehe vor nunmehr zwei Wochen mit einem überdeutlichen 32:22 gegen die HSG Altmark/West der Bann gebrochen werden konnte. Dass das anschließende Gastspiel bei der zweiten Vertretung des Post SV Magdeburg dann am vorletzten Wochenende mit 19:26 abgegeben werden musste, wird die Kalihandballer nicht davon abhalten wollen, in der heimischen „Sporthalle der Freundschaft“ wieder ins Punkten zu kommen. Die Biederitzer, die zuletzt beim 19:19 gegen die Zweite aus Irxleben eher von einem Punktverlust sprachen, wollen mit einem vollen Erfolg das Handballjahr 2025 abschließen und sich damit in der oberen Tabellenhälfte festsetzen. „Dafür braucht es aber zwingend eine bessere Abschlussquote. Da haben wir gerade zuletzt viel zu viel liegengelassen“, weiß der Biederitzer Verantwortliche Julian Hammecke, dem der Verlegungswunsch der Wolmirstedter vom Wochenende auf Dienstag gerade recht kam, um nicht zeitgleich mit dem Oberligateam auf die Platte zu müssen.
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SV Eiche 05 Biederitz II vs SV Irxleben II

Punkteteilung im Duell der „Zweiten“
Die zweite Vertretung des SV Eiche 05 Biederitz hat dem SV Irxleben II in der Schlussphase mit viel Moral noch einen Zähler abgetrotzt. Nach sechzig kampfbetonten Minuten stand schließlich ein leistungsgerechtes 19:19 (8:11) zu Buche, mit dem sich beide Vertretungen im Mittelfeld der Tabelle etablieren konnten.
Die Zuschauer in der Gerwischer Sporthalle bekamen zwei grundverschiedene Herangehensweisen der Mannschaften zu sehen. Während die sehr jungen Gastgeber naturgemäß auf viel Tempo bedacht waren, versuchten die Irxleber mit viel Erfahrung und weitaus weniger Elan zum Erfolg zu kommen. Mit dieser Ausgangslage fuhren dann auch die Gäste über weite Strecken des ersten Spielabschnittes deutlich besser, was die 11:6- Führung nach 28 Minuten eindeutig belegt. Um so wichtiger dann noch die zwei Treffer der Gastgeber durch Daniel Bahr und Lukas Hartmann, die damit den 8:11- Rückstand in die Kategorie „machbar“ einstufen konnten. „Wir haben uns in den ersten zwanzig Minuten wieder auf das Irxleber Spiel eingelassen. Das es da unsere sehr junge Truppe gegen eine abgezockte Deckung sehr schwer haben würde, war vorhersehbar“, zog der Biederitzer Verantwortliche Julian Hammecke dann ein erstes Zwischenfazit zur Halbzeit. Die lediglich acht Treffer zum Seitenwechsel waren aber auch zahlreichen einfachen Fehlern insgesamt sowie einer eher unterdurchschnittlichen Abschlussquote geschuldet.
Nach dem Seitenwechsel behaupteten die Irxleber zunächst ihr Dreitorepolster (14:11, 39.), ehe Luca Exner und Bahr den 13:14- Anschluss herstellen konnten. Den 13:15- Rückstand egalisierten dann bis zur 44. Minute wiederum Exner und Julian Hammecke, ehe die Gäste mit einem 3:0- Lauf auch aufgrund zwei vergebener Strafwürfe der Gastgeber erneut auf drei Tore entschwanden (18:15, 55.). Doch die Biederitzer steckten nicht auf und kamen durch Leon Kliem (2) und Fynn Janke in Überzahl agierend zum 18:18- Ausgleich. Die Schlussminute lief dann zunächst überhaupt nicht nach dem Geschmack der Gastgeber, die erst den neuerlichen Rückstand kassierten und dann noch eine Zeitstrafe kassierten. Dennoch gelang es, die Irxleber ins Zeitspiel rennen zu lassen und mit einem von Fynn Janke verwandelten Konterangriff den umjubelten 19:19- Ausgleich zu erzielen.
„Erst einmal sind wir mit dem Punkt zufrieden, weil er auf einer sehr kämpferischen Leistung basiert. Insgesamt aber bleibt noch viel für uns zu tun, wobei die lange Verletztenliste die ganze Sache aktuell sehr schwer macht“, resümierte Hammecke nach dem Duell „Jung gegen Erfahrung“ mit einem versöhnlichen 19:19- Ausgang.
Biederitz II: Gronemeier, Le. Exner, M. Wohl – J. Hammecke (1), Kliem (4/1), Janke (3), Bahr (5), Holzgräbe, Deneke, Ribbert, L. Steinweg (1), L. Hartmann (1), M. Beres, J. Hartmann, Lu. Exner (4/3)
Unter neuer Verantwortlichkeit gegen den SV Irxleben II
Zum Duell der Zweitmannschaften kommt es in der Bezirksoberliga am Sonnabend um 18 Uhr in der Gerwischer Sporthalle zwischen dem SV Eiche 05 Biederitz (5., 10:8 Punkte) und dem Rangdritten SV Irxleben (11:5). Die Irxleber fügten den Biederitzern in der zurückliegenden Spielzeit als einziges Team zwei Niederlagen zu.
Von einem Angstgegner spricht man an der Ehle aber dennoch nicht, denn „im Heimspiel sind wir weit unter unseren Möglichkeiten geblieben und auch in der Wildparkhalle waren wir längst nicht chanenlos“, erinnert sich der Biederitzer Julian Hammecke an die 21:22- bzw. 26:28- Niederlage aus der Vorsaison. Apropos Hammecke – dieser wird bis auf Weiteres wieder die Geschicke mit der Unterstützung von Michael Tschirschwitz auf der Biederitzer Bank inne haben. „Stefan Quensell hat die Mannschaft unlängst darüber informiert, dass er aus persönlichen Gründen sein Amt nicht mehr weiterführen wird“, erläutert Mario Genth aus der Abteilung Handball. Diese wird in Kürze darüber befinden, wie es mit dem vakanten Trainerposten über die Winterpause hinweg weitergehen wird.
Die Biederitzer sind zuletzt nach einem kleinen Negativlauf mit einem ungefährdeten 26:17 beim Post SV Magdeburg II in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Aber auch der SVI konnte mit einem souveränen 28:21 beim Tabellenschlusslicht Kali Wolmirstedt in der Fremde doppelt punkten. „Wir müssen vom Start weg hellwach sein, um ins Punkten zu kommen“, fordert Hammecke volle Konzentration, um in der Ausweichhalle „Blau- Weiß“ in Gerwisch in der Erfolgsspur zu bleiben.
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Post SV Magdeburg II vs SV Eiche 05 Biederitz II

Starke Defensive Grundlage zum 26:17- Erfolg
Die zweite Vertretung des SV Eiche 05 Biederitz ist im Nachholspiel bei der Zweiten des Post SV Magdeburg mit einem ungefährdeten 26:17 (15:11) in die Erfolgsspur zurückgekehrt. „Aushilfe“ Lukas Hesse, der wie Kreisläufer Maksymilian Beres aus dem Oberligakader mitwirkte, steuerte dabei allein sechs Treffer bei.
„Ein guter Auftritt von uns, dessen Erfolg in erster Linie auf einer starken Deckungsarbeit inklusive aller Torhüter basierte“, resümierte der Biederitzer Verantwortliche Julian Hammecke am Mittwochabend, der aber gleichzeitig auch noch einmal dem Post SV Magdeburg II für die gewünschte Verlegung ausdrücklich dankte.
Die Gäste legten am Magdeburger Lorenzweg nach nur kurzer Abtastphase wunschgemäß los und führten wiederholt mit drei Toren (5:2, 7:4 und 10:7). Eine kleine Schwächephase nutzte der Post SV II dann bis zur 23. Minute zum 10:10- Ausgleich, ehe die Biederitzer Bank nach eigener 12:11- Führung (28.) mit eigener Auszeit die zwei Schlussminuten des ersten Durchganges einläutete. In diesen trafen Johannes Grabis, Maksymilian Beres und Daniel Bahr noch zum 15:11, was natrurgemäß die Ausgangsposition für die Gäste für den zweiten Spielabschnitt weitaus aussichtsreicher machte.
In den zehn Startminuten der zweiten Hälfte kämpften sich die Gastgeber zunächst aber auf 15:17 heran, ehe eine achtminütige gegentorfreie Phase die Vorentscheidung zu Gunsten der Gäste bringen sollte. So baute die Biederitzer Reserve mit einer grundsoliden Defensive den Vorsprung nach Toren von Maximilian Wiedon (Strafwurf), Stephan Holzgräbe und einem Doppelpack von Leon Kliem nach einer Dreiviertelstunde auf 21:15 aus und bog somit auf die Siegerstraße ein. Nach dem 17:22 (48.) schraubten dann die Gastgeber ihre Angriffseffektivität endgültig gen Null, so dass die Gäste noch durch Beres (2), Eric Deneke und Wiedon zum 26:17- Endstand nachlegen konnten. „Gerade gegen Ende hatten wir dann auch sichtlich Kraftvorteile, so dass wir gerade über das Konterverhalten noch zu diesem deutlichen Erfolg kamen“, bilanzierte Hammecke ergänzend.
Biederitz II: Nafe, Gronemeier, Le. Exner – J. Hammecke, Schmidt, Kliem (3), Bahr (1), Holzgräbe (1), Hesse (6), Deneke (4), Grabis (1), J. Hartmann, Wiedon (5/2), Beres (5)

Mittwoch 20 Uhr – Duell der Reserven

Mit vier Tagen „Verspätung“ treffen am Mittwoch um 20 Uhr in der Bezirksoberliga der Post SV Magdeburg II (11., 3:11 Punkte) und der SV Eiche 05 Biederitz II (6., 8:8) in der Sporthalle am Lorenzweg aufeinander. Die Gäste hatten zuvor um eine kurzfristige Verlegung gebeten.

Eigentlich hätten beide Teams bereits am letzten Sonnabend die Klingen kreuzen sollen, doch die SVE- Reserve musste personalbedingt kurzfristig passen. Ob sich die Kadersituation nur vier Tage später grundlegend verbessert hat, bleibt abzuwarten. Das Ziel der Biederitzer dürfte dennoch klar sein, denn der letzte sehr überschaubare Auftritt bei der Zweiten des BSV 93 Magdeburg vor zehn Tagen (19:41) ist noch allgegenwärtig. „Es muss eine ganz andere Herangehensweise her und das hat dann auch nichts mit der personellen Situation zu tun“, nimmt der Biederitzer Trainer Stefan Quensell seine Schützlinge in die Pflicht. Anders als die Biederitzer hat die Post- Reserve nach einem Fehlstart mit 1:11 Zählern zuletzt die Kurve bekommen und mit einem überraschenden 26:24 bei Eintracht Hohenwarthe den Negativlauf beenden können. Gegen diese Eintracht hatten die Biederitzer zuvor ihre über einen Jahr lang ungeschlagene Heimserie abreißen lassen müssen. Gelingt nun am Mittwochabend den Biederitzern in der Landeshauptstadt die Rückkehr in die Erfolgsspur?

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BSV 93 Magdeburg II vs SV Eiche 05 Biederitz II

19:41 – „Nicht- Leistung“ beim Spitzenreiter
Die zweite Vertretung des SV Eiche 05 Biederitz musste sich beim Spitzenreiter BSV 93 Magdeburg II in der Bezirksoberliga deutlich mit 19:41 (9:19) geschlagen geben. Ein Grund dafür war mit Sicherheit die personelle Situation der Gäste.
„Es hat sich zuletzt schon ein gewisser Trend abgezeichnet. Sicher auch aufgrund unserer vielen Langzeitverletzten ist ein wunschgemäßes Training derzeit kaum machbar. Bei den Einheiten zusammen mit der Ersten oder bei der A- Jugend lassen das Üben von eigenen Abläufen kaum zu“, wollte der Biederitzer Verantwortliche Julian Hammecke die hohe Niederlage beim spielstarken Tabellenführer BSV 93 Magdeburg II allerdings nicht allein auf die personellen Engpässe herunterbrechen. So waren die Voraussetzungen für die Gäste in Olvenstedt vorab sehr bescheiden und auch der einseitige Spielverlauf schnell erzählt. Die BSV- Mannen hatten bereits nach zwölf Minuten ein 10:4 herausgeworfen und bauten das Polster bis zum herbeigesehnten Seitenwechsel auf 19:9 aus. Auch in den zweiten dreißig Minuten hatte der BSV 93 II die sehr faire Auseinandersetzung jederzeit im Griff, wobei die Gegenwehr der Biederitzer selbst mit diesem übersichtlichen Aufgebot schon ein wenig größer hätte sein können, wenn nicht müssen.
„Das Ergebnis spricht dann schon Bände. Wir müssen uns an die eigene Nase fassen und das fängt schon beim Trainingsalltag an“, meinte der Biederitzer Trainer Stefan Quensell tief enttäuscht nach der schmerzlichen 19:41- Niederlage, ohne dabei einen Dank an die beiden A- Jugendlichen Lukas Ribbert und Jannis Hartmann auszusprechen, die sehr kurzfristig mit in die Landeshauptstadt gereist waren.
Biederitz II: Gronemeier, Le. Exner – J. Hammecke, Maffert (4), Kliem (6/1), Bahr (3), Holzgräbe (1), Ribbert, J. Hartmann (1), Lu. Exner (4/2)
SVE- Reserve reist zum Spitzenreiter
Nachdem der BSV 93 Magdeburg und der SV Eiche 05 Biederitz vor nur einer Woche die Klingen in der Oberliga gekreuzt haben, treten am Sonnabend die Zweitvertretungen in der Bezirksoberliga gegeneinander an. Die Begegnung des 8. Spieltages wird um 18 Uhr in der Sporthalle des Albert- Einstein- Gymnasium in Olvenstedt angepfiffen.
Die Verärgerung im Biederitzer Lager nach der 29:33- Heimniederlage, es war die erste nach über einem Jahr, gegen Eintracht Hohenwarthe war schon sehr groß. „Wir waren auf den richtigen Weg abgebogen und haben dann in der finalen Phase den Gegner mit unseren Unzulänglichkeiten wieder zurückgeholt“, war der Tenor im Biederitzer Lager in der zurückliegenden Trainingswoche. Dass die anstehende Aufgabe beim aktuellen Spitzenreiter keinesfalls leichter wird, versteht sich fast von selbst. „Dreh- und Angelpunkt in diesem Team ist John Bade, der in jeglicher Hinsicht für Unruhe sorgt“, meinte der Biederitzer Trainer Stefan Quensell nach einer Spielbeobachtung vor einigen Wochen mit einem Augenzwinkern. Routinier Bade, der sechs der bisherigen sieben Begegnungen für die Reserve bestritt, ist Lenker und Denker der Mannschaft und war in der noch jungen Spielzeit bisher selbst 46 mal erfolgreich. Einzig am letzten Wochenende bei der fast zeitgleichen 32:32- Punkteteilung beim Stadtrivalen HSV II fehlte der Allrounder, da er im Kader des Oberligateams in Biederitz stand.
Die Biederitzer sollten sich aber auch darauf besinnen, dass sie in der laufenden Spielzeit schon in der Fremde durchaus zu überzeugen wussten. Fehlte sowohl beim HV Lok Stendal (25:28) und beim MTV Weferlingen (26:27) noch das Quentchen Glück, konnte doch zuletzt beim HSV II in Magdeburg mit 31:25 doppelt gepunktet werden.
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SV Eiche 05 Biederitz II vs Eintracht Hohenwarthe

Hohenwarthe erführt beide Zähler aus der Ehlehalle
Die zweite Mannschaft des SV Eiche 05 Biederitz hat mit dem 29:33 (14:16) gegen Aufsteiger Eintracht Hohenwarthe ihr erstes Heimspiel der Saison verloren. Während Sebastian May für den Sieger achtmal traf, konnte bei den Gastgebern Luca Exner siebenmal einnetzen.
Als in der 48. Minute Luca Exner für den Gastgeber das 25:22 vom Siebenmeterpunkt erzielen konnte, war für viele Zuschauer in der gut besuchten Ehlehalle die Vorentscheidung gefallen, da kurz zuvor auch noch Marvin Söder nach der dritten Zeitstrafe das Spielfeld vorzeitig verlassen musste. Diese Sichtweise hatten zu diesem Zeitpunkt auch die beiden verantwortlichen Trainer Stefan Quensell (Biederitz) und Michael Schneemann (Hohenwarthe). „Ja es sah nicht so gut aus zu diesem Zeitpunkt, nachdem wir ja lange in Führung lagen. Dann wurden wir aber fast ein wenig zum Sieg eingeladen“, beschreib Schneemann die Schlussminuten in einer insgesamt sehr fair geführten Begegnung. Und die Biederitzer Seite untermauerte die These des Gästecoaches: „Final machen wir einfach zu viele einfache Fehler. Zudem fehlt uns die Torhüterleistung in dieser entscheidenen Phase“, resümierte Quensell enttäuscht nach dem Derby.
Dieses sah im ersten Spielabschnitt über weite Strecken eine ausgeglichene Partie, in der allerdings die Gäste, die lautstark und sehr energiegeladen unterstützt wurden, durchweg in Führung lagen. War diese bis zum 7:9 nach 17 Minuten für die Biederitzer noch in drehbarem Rahmen, änderte sich dies bis zur 24. Minute, in der die Eintracht auf 14:9 enteilen konnte. Nachdem der routinierte Kreisläufer Mathias Lange nach 28 Minuten sogar zum 16:12 traf, waren die folgenden Treffer von Linus Steinweg und Leon Kliem (Strafwurf) für die Gastgeber noch vor dem Seitenwechsel zum 14:16- Halbzeitstand von enormer Bedeutung.
Nach dem Seitenwechsel gelang dem Gastgeber durch Luca Exner und Stephan Holzgräbe dann schnell der 16:16- Ausgleich, ehe die Gäste bis zur 40. Minute nach erzieltem Führungstreffer postwendend den Ausgleich einstecken mussten. Anschließend brachte Lukas Hartmann seine Farben erstmals in Führung, verletzte sich aber beim Abschluss und musste zwangsläufig ebenso wie zuvor Jan Schmidt verletzungsbedingt in die Rolle des Zuschauers. Die angestrebte Tempoverschärfung führte für die Biederitzer nach 47 Minuten durch den Doppeltorschützen Martin Walde sogar zum 24:22, ehe per Strafwurf in Minute 48 sogar das 25:22 gelang. Die hektische Schlussphase ging dann aber an die Eintracht, die nach 57 Minuten beim 28:27 wieder die Führung übernahm, wobei sich in dieser Phase gerade die Routiniers der Gäste Andy Tietzmann und Steffen Bretschneider als Doppeltorschützen hervortaten.
Nach dem 29:27 durch Lucas Richter zückte die Biederitzer Bank die grüne Karte und besprach die Herangehensweise in der Schlussphase. In dieser erzielten die Biederitzer zwar noch die Anschlüsse durch Leon Kliem (28:29 bzw. 29:30), standen dann aber nach dem fünften verwandelten Strafwurf von Sebastian May zum 31:29 endgültig auf verlorenem Posten. Die finalen Treffer zum 33:29- Endstand flogen dann in das verwaiste Biederitzer Tor.
„Wir waren auf einem guten Weg, nachdem wir im ersten Durchgang sehr zurückhaltend agiert haben. Nach dem 25:22 hat dann aber ganz entscheidend der Fehlerteufel zugeschlagen“, resümierte Quensell und erkannte nicht zuletzt deshalb den Sieg der Eintracht als verdient an.
Biederitz II: Gronemeier, Le. Exner, Schuster – Warnecke (2), Köster, Schmidt, Walde (3), Kliem (6/3), Bahr (4), Holzgräbe (1), Deneke, L. Steinweg (3), Grabis (1), L. Hartmann (1), J. Hartmann (1), Lu. Exner (7/2)
Hohenwarthe: Golibersuch, Wobbe – Richter (3), Rößler, Lange (3), Ahlert, Tietzmann (7), Söder (4), Bretschneider (6/2), Schneemann (2), May (8/5)
SVE II mit weiterem Derby gegen Hohenwarthe
Zum zweiten Heimderby in Folge bittet am Sonnabend ab 15:30 Uhr die zweite Vertretung des SV Eiche 05 Biederitz (3., 8:4 Punkte) in der Bezirksoberliga. Gegner ist dann der Liganeuling Eintracht Hohenwarthe, der mit 7:5 Punkten auf Rang 5 durchaus in der Liga angekommen zu sein scheint.
Derbys sind in der Biederitzer Ehlehalle grundsätzlich nichts Ungewöhnliches, doch gegen ein Team aus Hohenwarthe – Ausnahme Nachwuchs – dann schon. „Sie haben in den zurückliegenden Jahren gute Arbeit geleistet und sind in der letzten Saison völlig zurecht aufgestiegen. Zudem haben sie viele bekannte Namen im Kader“, ist die Eintracht laut Co- Trainer Julian Hammecke trotz der anstehenden Premiere in Biederitz längst kein Unbekannter. Freilich sind Spieler wie Andy Tietzmann, Steffen Bretschneider, Marvin Söder und Mathias Lange „beschriebene Blätter“ und haben sogar teilweise in zurückliegenden Jahren schon in Mannschaften des Ehlevereins gestanden.
All das ändert aber nichts daran, dass die Gastgeber auch am siebten Spieltag ihre weiße Heimweste wahren möchten. Der letzte Heimauftritt ging vor vier Wochen mit 29:23 gegen Möckern klar an die Biederitzer, die nun auch Derby „Teil zwei“ erfolgreich gegen die Eintracht, die letztes Wochenende mit 30:25 beim MTV erfolgreich war, bestreiten wollen.
„Natürlich möchten wir unsere Siegesserie vor eigenem Publikum fortsetzen. Mit sicherlich wieder vollem Kader soll uns dies in erster Linie mit reichlich Tempo gelingen“, erhofft sich der Biederitzer Trainer Stefan Quensell eine Fortsetzung der Leistungen aus den letzten Auftritten, wo nach der famosen Pokalpartie gegen Kühnau ohne Happyend die Rückkehr in die Erfolgsspur mit einem ungefährdeten 31:25- Auswärtserfolg bei der zweiten Vertretung des HSV Magdeburg gelang.
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HSV Magdeburg II vs SV Eiche 05 Biederitz II

Mit dem Schwung aus dem Pokal zum Sieg
Die zweite Vertretung des SV Eiche 05 Biederitz hat den Schwung aus dem letztwöchigen Pokalspiel mitgenommen und die Auswärtshürde bei der zweiten Vertretung des HSV Magdeburg nach einer 14:12- Halbzeitführung schließlich verdient mit 31:25 übersprungen.
Die Biederitzer brauchten allerdings in der Landeshauptstadt schon eine gewisse Anlaufzeit, um den zuletzt gezeigten Spielrhythmus aufzunehmen. In erster Linie war es die mangelhafte Chancenverwertung der Gäste, die dem Gastgeber nach einer Viertelstunde das 7:5 ermöglichte, ehe Julius Warnecke und Julian Hammecke nach 19 Minuten beim 7:7 Gleichwertigkeit erzielen konnten. In der Folgezeit wechselte die Führung mehrfach, wobei die Gäste weiterhin in Sachen Effektivität beim Abschluss sehr fahrlässig unterwegs waren. Leon Kliem (Strafwurf) und Jannis Hartmann trafen dann aber dennoch zur nicht unverdienten 14:12- Halbzeitführung für die Gäste, denen die vierfache Unterstützung aus der A- Jugend sichtlich guttat. „Sie wachsen immer besser in das Team herein und sind eine tolle Ergänzung. Es gab keinen Qualitätsverlust und der personelle Vorteil gegenüber dem HSV wurde dann auch im weiteren Verlauf offensichtlich“, lobte der Biederitzer Trainer Stefan Quensell seine Youngster und beschrieb damit auch den Start in die zweiten dreißig Minuten, in denen die Gäste ihre gewachsene Stärke aus der Schlussphase des ersten Durchganges unter Beweis stellen konnten.
Nach zehn absolvierten Minuten im zweiten Abschnitt hatten die Biederitzer bereits vorentscheidend auf 20:14 erhöht und dabei alle ihre Vorteile auf die Platte bringen können. Nach dem 26:20 (50.) erhöhten Fynn Janke und Julius Warnecke auf 28:20, ehe die Gäste mit zwei parallelen Zeitstrafen in Minute 52 belastet auf eine letzte harte Probe gestellt wurden. Aber auch diese Phase überstanden die Biederitzer in lobenswerter Manier, was die insgesamt sehr beeindruckende Teamleistung einmal mehr unter Beweis stellte. Nach dem 31:23 durch Leon Kliem blieb dem Gastgeber in den zwei Schlussminuten lediglich noch die Resultatskosmetik zum 25:31- Endstand. „Nach Startschwierigkeiten ein völlig verdienter Sieg für uns, den es nun im anstehenden Derby gegen Hohenwarthe zu bestätigen gilt“, resümierte der Biederitzer Co- Trainer Julian Hammecke und wagte zudem schon einmal einen Blick auf das kommende Wochenende.
Biederitz II: Gronemeier, Le. Exner, M. Wohl – J. Hammecke (1), Warnecke (5), Janke (2), Kliem (3/1), Bahr (3), Meyer (2), Holzgräbe, Deneke, L. Steinweg (2), L. Hartmann (3), J. Hartmann (1), Lu. Exner (9/3)
Duell der Reserven – Den Auswärtsfluch beenden
Die zweite Vertretung des SV Eiche 05 Biederitz (4. 6:4 Punkte) tritt am Sonnabend um 14 Uhr bei der Reserve des HSV Magdeburg an und möchte beim punktgleichen Tabellennachbarn (5.) den Auswärtsfluch beenden. Die zuletzt gezeigte Leistung im HVSA- Pokal sollte reichlich Selbstvertrauen eingebracht haben.
„Wir haben uns diesen Ausgang und die Art und Weise natürlich nicht erträumt. Jetzt gilt es, diese Leistung zu konservieren bzw. daran anzuknüpfen, dann haben wir sicher gegen jeden Kontrahenten aus der Liga eine Chance“, erinnerte sich der Biederitzer Co- Trainer Julian Hammecke an den Pokalauftritt seiner Schützlinge vor einer Woche gegen den Oberligisten SG Kühnau, der trotz des knappen Scheiterns durchweg nur positive Reaktionen an der Ehle hervorbrachte.
Im Ligaalltag geht es nun gegen die „Wundertüte“ HSV Magdeburg II, wo „man oft nicht weiß, was einen gerade personell erwartet“, spricht Hammecke den Kader der Landeshauptstädter an, der nicht selten Unterstützung aus dem Verbandsligakader, der nur drei Stunden später das Stadtduell beim Post SV bestreiten muss, erfährt. Die Magdeburger erlebten in der zurückliegenden Spielzeit nach dem Jahreswechsel eine wahre Auferstehung und schafften nach nur zwei Punkten aus der Hinrunde noch mit starken zwölf Zählern aus den Rückspielen den Klassenverbleib. „Auch gegen uns waren sie zum Rückrundenauftakt erfolgreich“, erinnert sich Hammecke an das letzte Gastspiel in der Sporthalle „Eike von Repkow“, wo diesmal wie im Pokal auch der ein oder andere Akteur aus dem A- Jugendkader am Unterfangen Auswärtssieg helfen könnte. „Wir müssen es am Spieltag wieder auf den Punkt bringen“, herrscht Einigkeit im breiten Biederitzer Kader, der mit dem ersten Erfolg in der Fremde Anschluss am starken Trio BSV 93 Magdeburg II, HV Lok Stendal und SV Irxleben II in der Tabelle halten möchte.
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