Kategorie: Uncategorized

Spielplan & Ehlehalle im Fokus

Auch in der vermeindlich handballfreien Zeit ist an eine wirkliche Auszeit beim SV Eiche 05 Biederitz nicht zu denken. Während sich die Heimstätte Ehlehalle seit Beginn der Sommerferien einer grundlegenden Sanierung des Spielbodens unterzieht, muss im Hinblick auf die Saison der Spielplan für sage und schreibe 17 Mannschaften, darunter vier Vertretungen der HSG Ehle (Spielgeminschaft mit Eintracht Gommern bei männlicher B- und C- Jugend) erstellt werden. Dieser sieht vor, dass die männliche A- Jugend bereits am 24. August in das Punktspielgeschehen einsteigt, während der Großteil eine Woche später den Kampf um Punkte aufnehmen wird. „Wir haben uns vorsorglich für August, September und auch Oktober in Gerwisch eingemietet, um für eventuelle terminiche Probleme in unserer Ehlehalle gewappnet zu sein“, meinte der stellvertretende Biederitzer Abteilungsleiter Mario Genth in der zurückliegenden Woche, wo der Biederitzer Spielplan für die Heimspiele zusammen mit Oliver Wohl (Spielwart) und Ingo Heitmann (Öffentlichkeitsarbeit)  festgezurrt wurde.

Schweiß, Kraft & Turniersieg

Die erste Männermannschaft des SV Eiche 05 Biederitz befindet sich seit Anfang des Monats in der umfangreichen Saisonvorbereitung. Der Aufsteiger in die Oberliga hat dabei zusammen mit einigen Perspektivspielern der A- Jugend sowie einigen Akteuren aus der zweiten Mannschaft ein abwechslungsreiches aber auch sehr kräftezehrendes Programm zu bewältigen.

Die aktuellen Bauarbeiten in der Biederitzer Ehlehalle, der Boden wird seit Beginn der Sommerferien inklusive Fußbodenheizung grundlegend erneuert, machen es dem Biederitzer Trainergespann Peter Pysall/Andre Freistedt nicht einfacher, müssen doch für die mehr als acht wöchige Vorbereitung gerade in Sachen Örtlichkeiten zahlreiche Alternativen gesucht werden. So sind neben der Gerwischer Sporthalle „Blau- Weiß“ auch das „Lucky- Fitness“ und das Buga- Gelände der Landeshauptstadt die wiederholt angestrebten Ziele, um den breiten Kader im Hinblick auf den Saisonstart, der mit zwei Auswärtsbegegnungen in Wenigerode (31. August) und Calbe (6. September) vollzogen wird, salonfähig zu machen. Zudem wird an zwei weiteren Terminen der Sportplatz in Möser anvisiert, um dort die Laufbahn ausgiebig auf Herz und Nieren zu testen. Am 26. Juli (19 Uhr) steigt zudem in Gerwisch das zur Tradition gewordene Fußballspiel gegen den Aufsteiger zur Landesklasse BW Gerwisch.

Reichlich früh stand in diesem Sommer bereits das begehrte runde Leder im Mittelpunkt, nahmen doch die Biederitzer am zurückliegenden Wochenende am Dreierturnier von Blau- Weiß Wusterwitz (100 Jahre Abt. Handball) teil. Nach einem 25:17 (18:14) gegen den Güsener HC sowie einem 14:10 gegen den Ausrichter fiel neben dem Turniersieg auch die Ehrung des besten Spielers (Bennet Daßler) an die weit gereisten SVE- Schützlinge ab. Eine aussagefähige erste Bestandsaufnahme der eigenen Leistung dürfte sich jedoch zu diesem frühen Zeitpunkt der Vorbereitung noch verbieten.

Biederitz: Gronemeier – M. Beres (2), Warnecke (3), Schneider (2), Maffert (4), M. Hammecke (4), Held (2), J. Thielicke (5), L. Hesse (5), Lu. Exner, Hartmann, Kinast (2), Daßler (8), Urban (7)

Auch die Frauen des SV Eiche 05 sind bereits in die Vorbereitung gestartet und haben sich dabei unter anderem auch in recht übersichtlicher Runde auf das Fahrrad geschwungen. Unter Neu- Trainer Yves Steinweg stehen weitere abwechslungsreiche Vorbereitungswochen auf der Agenda, ehe am 31. August mit dem Auswärtsspiel beim FSV 1895 Magdeburg eine hoffentlich erfolgreichere Saison 2024/2025 eingeläutet wird. In der zurückliegenden Spielzeit kamen die Schottstedt & Co auf Rang fünf ein,  erspielten sich allerdings auch den umkämpften Nordcup unter der Regie von Trainer Stefan Treffkorn, der nach nur einer Saison sein Amt niedergelegt hat. „Ein großes Dankeschön an Stefan für die geleistete Arbeit“, waren sich Mannschaft und der gesamte Verein rückblickend einig.

4100€ Spende aus Adventsweg übergeben


Durch den 10. Biederitzer Adventsweg, den der Verein Pro Biederitz e. V. gemeinsam mit dem Förderverein des SV Eiche 05 Biederitz am ersten Adventssonntag 2023 initiierte, ist die stolze Summe von 4100 Euro zusammen gekommen, die jetzt an den Förderverein der Grundschule Biederitz für die Anschaffung von Büchern in der Schulbibliothek, dem SV Eiche 05 Biederitz für die Jugendarbeit und dem Verein Pro Biederitz e.V. für Kinder und Jugendarbeit übergeben wurde. Hier fließt ein Teil der Spende in ein zum ersten Mal in Biederitz mit Unterstützung der Kunstwerkstatt angebotenes kreatives Ferienprogram. Pro Biederitz e.V. und der Förderverein des SV Eiche 05 Biederitz danken allen, die unsere
Veranstaltung besucht und gespendet haben und vor allem den Mitwirkenden für Ihr persönliches Engagement, das zum Gelingen der Veranstaltung maßgeblich beiträgt. Wir sind stolz, dass der „Biederitzer Adventsweg“ unseren Ort kulturell bereichert und von so vielen Besuchern angenommen wird. Die Veranstaltung strahlt weit über die Ortsgrenzen hinaus. Bereits heute laden wir zum nächsten Termin am Sonntag, 01. Dezember 2024 ein. Wir freuen uns sehr über weitere Mitwirkende und freiwillige Helfer. Zum 10. Adventsweg hatten zwölf Stationen der Familien Eichholtz, Exner, Gericke, Hoppe, Kohrs, Köhl, Köhne, Maffert, Rohde, Schulz, Scholz, Shcherban, Teichert, Weinert, der Ehlebiber und der evangelischen und katholischen Kirche zahlreichen Besuchern die Möglichkeit zum Bummeln und geselligen Beisammensein gegeben. Neben vielen Leckereien bereicherten die musikalischen Beiträge der Biederitzer Kantorei sowie das Kreativprogramm für Kinder der Kunstwerkstatt das Programm.

Quelle: Nadine Schulz www.pro-biederitz.de

Saison 2023/24 ist Geschichte – Ein doppelter Blick nach vorn

Die Spielzeit 2023/2024 ist praktisch Geschichte und folgerichtig richtet sich der Blick beim SV Eiche 05 Biederitz schon nach vorn. Im Nachwuchsbereich sind beispielsweise die Minis den „Baby- Eichen“ entwachsen und bilden ab der nächsten Saison den jüngeren Teil der F- Jugend, welche durchweg Jahrgang 2017 sind. „Ein Teil der Kids ist letztes Jahr eingeschult worden und der andere Teil folgt jetzt“, weiß die Trainerin Julia Jantz, die von Betreuer Alexander Gille unterstützt wird, über den ca. 20köpfigen Kader zu berichten.

Aber nicht nur im personellen Bereich werden die Weichen auf Zukunft gestellt, denn auch die Saison 2024/2025 kann mit ersten noch nicht in Stein gemeißelten Eckdaten aufwarten. Den Auftakt wird nach derzeitigem Stand die männliche A- Jugend des Vereins bereits am 24./25. August vollziehen, ehe eine Woche später nahezu alle Mannschaften folgen werden. Die erste Männermannschaft vollzieht den Saisonauftakt gleich doppelt in der Ferne, da sich dem Debüt in Wernigerode die Partie beim vorjährigen Vizemeister TSG Calbe anschließen wird. Zum ersten Heimspiel empfangen die Pysall & Co dann am 14./15. September den TuS Radis. Die Frauen starten dagegen beim letztjährigen Dauerrivalen FSV 1895 Magdeburg, während die Reserve des SV Eiche 05 ebenfalls in der neu gebildeten Bezirksoberliga bei Eintracht Immekath den Ligaauftakt vollziehen wird. Doch nun gehen zunächst alle Teams in die verdiente Sommerpause, ehe die neue Spielzeit mit der schweißtreibenden Vorbereitung einen neuen Anlauf nimmt.

Saisonrückblick 2023/24 Nachwuchs Nordligen

Das Erreichen der jeweiligen Bestenermittlungen bei den E- Jugendvertretungen fällt beim Rückblick des Spielbetriebes der Nordligavertretungen sicherlich ebenso ins Gewicht wie die Teilnahme der weiblichen D- Jugend beim Final- Four. Gute Platzierungen gelangen aber auch der männlichen C- Jugend unter dem Namen HSG Ehle II (Bericht folgt) und der weiblichen C- Jugend.

Eine durchaus sehr spannende Saison ging für die weibliche C- Jugend in Staffel zwei auf Rang vier mit 11:13 Punkten zu Ende. „Wir wussten zu Beginn überhaupt nicht, wo wor stehen. Die späte Kaderzusammenstellung auch mit den Mädels aus Gommern inklusive uns als Trainer haben das Vorhaben nicht einfach gemacht“, weiß der Biederitzer Trainer Karsten Bormann, der mit seiner „rechten Hand“ Andrea Bublitz auch nur drei Wochen Vorbereitungszeit vor dem frühen Saisonstart hatte, zu berichten. Die Mädels präsentierten sich gerade in den Anfangswochen auf einem sehr unterschiedlichen Leistungslevel, fuhren aber dennoch in schöner Regelmäßigkeit auch Punkte ein. Die drei Abgänge während der laufenden Serie konnten durch die lobenswerte Unterstützung aus der D- Jugend abgefangen werden, so dass eine „Rumpftruppe“ eher der Seltenheit angehörte. „Wir sind mit dem Erreichten im ersten Jahr in dieser Altersklasse sicherlich nicht unzufrieden, auch wenn der ein oder andere Zähler, verbunden mit einer dann besseren Platzierung schon möglich gewesen wären“, gibt Bormann zu verstehen und wünscht sich gleichzeitig, die neue Serie mit einem breiteren Kader anzugehen, um weiter oben anzugreifen.

WJC: Emma Rojahn (18/0/0) – Johanna Poppeck (13/64/1), Melina Speck (17/61/0), Lina Göhring (18/57/0), Josefin Tuchen (11/1/0), Tessa Weber (4/0/0), Celina Fischenbeck (17/27/5), Martha Pawlik (9/1/0), Paulina Kirchner (17/3/0), Paula Gebel (17/4/0), Luise Maria Hildebrandt (14/0/0), Emmy- Lotta Bublitz (18/151/19), Leony Halwaß (15/0/0), Alina Marchlewitz (10/0/0), Pauline Kuhnert (9/9/0)

Die weibliche D- Jugend kann insgesamt auf eine durchaus erfolgreiche Spielzeit zurückblicken. Im Ligaalltag gelang mit Rang zwei (17:7 Punkte) sicherlich etwas überraschend und auch glücklich der Einzug in das Final- Four und auch in der anschließenden Nordpoklarunde sprach ein guter zweiter Platz heraus. „Wir sind als Team gewachsen und jeder Einzelne konnte sich weiterentwickeln“, bilanzierte dann auch das Trainerduo Stephan Holzgräbe/Neele Bormann, welchem stets ein breiter Kader zur Verfügung stand, mit Blick in den Rückspiegel. In den Punktspielen gelang hinter dem Ligakrösus HSV Magdeburg der Sprung auf den zweiten Platz, der zur Teilnahme am Final- Four reichen sollte. „Dort haben wir etwas unglücklich agiert, waren aufgeregt und konnten zudem verletzungsbedingt nicht in Bestbesetzung antreten“, erinnert sich Holzgräbe an das Event in Barleben, wo es Niederlagen gegen den Gastgeber (22:32) und im PLatzierungsspiel gegen den SV Oebisfelde (15:19) gab. Im folgenden Nordpokalwettbewerb waren jedoch die Mädels um Haupttorschützin Johanna Poppeck wieder „Dicke da“ und kamen hinter dem SVO auf dem Vizerang ein. Für ein Großteil des Kaders wird es ab sofort in der C- Jugend weitergehen: „Auch da werden sie sich weiterentwickeln und eine gute Rolle spielen“, ist man sich an der Ehle einig.

WJD: Charlotte Köhl (9/0/0), Johanna Poppeck (13/129/2), Livia Burgold (11/22/0), Gerda- Hedi Pawlik (9/9/0), Pauline Kuhnert (18/59/0), Ciara Rose (17/29/3), Lara Holzgräbe (18/2/0), Lena Thielicke (17/5/0), Fritzi Kupietz (17/6/1), Lilith Sophie Treutler (15/1/0), Fanny Ziebarth (17/31/6), Lina Fricke (17/58/7), Lucy Schiller (17/1/0), Mia Thielicke (15/13/3), Pia Pauline Theuerkauf (16/12/0), Lotta Walde (11/0/0)

Das vierte Jahr in Serie findet sich die männliche E- Jugend des Vereins auf einem Podestplatz wieder. „Es war eine tolle Spielzeit auch für den Verein und die Eltern“, bilanziert der Biederitzer Trainer Alexander Jantz, der selbst nach vielen Jahren E- Jugend fortan die D- Jugend betreuen wird. Ihm war es in all den Jahren wichtig, die individuelle Spielfähigkeit zu steigern und dabei weniger auf Zahlen oder die Tabelle zu schauen. „Die Jungs sind für die neue Spielzeit gerüstet. Dies trifft sowohl für die neuen D- Spieler als auch für die Aktiven zu, die noch in der Altersklasse verbleiben“, ergänzte Jantz, der sich zudem zwei Spiele der Saison herauspickte, die unterschiedlicher nicht hätten sein können. Da war zum einen das Duell gegen den SC Magdeburg, was die Youngster nach einem Sechstorerückstand noch in einen 44:38- Erfolg umwandeln konnten. Völlig unnötig dagegen war die 26:28- Niederlage in Oebisfelde, die jedoch den erzielten zweiten Platz in der Endabrechnung nicht mehr gefährdete.

Die 26:4 Zähler im Ligaalltag spiegelten sich dann ein Stück weit auch in der Bestenermittlung wieder. „Hier wurden wir in jeder Partie gefordert, eher ungewohnt für uns“, gewann Jantz dem fünften Rang in Wolfen dennoch viel Positives ab. Der Faktor Spaß ist dann eben doch in diesen Altersregionen viel wichtiger als irgendwelche Zahlenspiele…

MJE: Carl Christian Griesau (15/33/0), Jonas Eichholtz (11/53/0), Benjamin Plater (15/62/1), Felix Poppeck (13/57/1), Iwo Selega (14/51/0), Tobias Fahrenkampf (9/16/1), Ben Christian Firit (14/20/1), Benjamin Christoph Mertz (13/6/1), Emil Feig (13/69/2), Luis Oskar Janke (15/118/3), Tom Hauenschild (11/19/1), Nikita Poddubskiy (8/9/0), Till Wagenschein (10/16/2), Jannes Härtig (4/0/0), Borys Josef Selega (5/4/0)

„Wir hatten uns vor der Saison neu aufgestellt und wollten schauen was geht“, meinte die Biederitzer Trainerin der weiblichen E- Jugend Jana Tschirschwitz, die zusammen mit ihrer Mitstreiterin Stephanie Kobilke auch kurzfristig noch den 2014er Jahrgang in ihren Reihen (nach frühem Rückzug der MJE II) integrieren mussten.

Und es ging im Laufe der Serie eine ganze Menge, denn nach der unglücklichen Heimpremiere gegen den FSV 1895 Magdeburg (20:24) sah es zunächst nicht nach dem großen Coup aus. Es folgten sieben Siege in Folge, wobei sich die Mädels stetig in allen Bereichen weiterentwickelt haben. Als kleiner Knackpunkt hätte sich die Punkteteilung gegen den SV Oebisfelde in eigener Halle herauskristallisieren können, „weil für uns mit diesem Punktverlust die Meisterschaft eigentlich abgehakt war. Dies sah aber nach dem 21:21 beim Spitzenreiter FSV 1895 in Magdeburg und dem 30:26- Heimerfolg gegen den favorisierten HSV Magdeburg vier Spieltage vor Ultimo schon wieder ganz anders aus. Während die SVE- Mädels dann in der Saison- Primetieme alle ihre vier Spiele siegreich gestalten konnten, stolperte der Tabellenführer final auch verletzungsbedingt gleich dreimal. Die Siege gegen den Barleber HC (27:4 und 29:4), das 33:16 gegen den TSV N.dodeleben und die zwei Zähler am „grünen Tisch“ gegen Weferlingen hatten schließlich die Nordligameisterschaft sowie die Teilnahme an der Bestenermittlung für die Biederitzer zur Folge. Diese stellte mit dem erzielten vierten Platz schließlich die Krönung der Saison dar. „Der Zusammenhalt, die Integration der jungen Spielerinnen, welche enorm schnell hereingewachsen sind, sowie das Auftreten als Team haben diese tolle Serie überhaupt erst möglich gemacht“, war sich das Trainerduo Tschirschwitz/Kobilke beim Zurückblicken einig.

WJE: Romy Christin Tschirschwitz (17/87/7), Frida Marie Deneke (8/0/0), Lina Wiehe (14/10/0), Mara Brockhausen (15/3/0), Baiba Mathea Genth (12/32/0), Pauline Lindeke (15/3/0), Jara Ziemann (10/22/0), Lilly Hauenschild (16/189/4), Lotta Falkenberg (16/9/0), Charlotte Kobilke (17/10/0), Lotta Grunert (17/68/0), Mayla Grotsch (14/8/0), Elisabeth Bruchmüller (11/0/0)

MJE ist „Meister der Vizemeister“

Die männliche E- Jugend des SV Eiche 05 Biederitz ist bei der Bestenermittlung in Bitterfeld- Wolfen auf einem guten fünften Platz eingekommen. Allerdings sprangen in den sieben Begegnungen für die Schützlinge um Trainer Alexander Jantz lediglich zwei Siege heraus.

Die Youngster des SV Eiche 05 Biederitz haben sich beim letzten Event der Handball- Saison 2023/2024 immerhin den Titel „Meister der Vizemeister“ sichern können, denn in der Endabrechnung belegten alle vier Bezirksmeister die Plätze eins bis vier, ehe die jeweiligen Vizemeister die weiteren Platzierungen unter sich ausmachten. „Das Teilnehmerfeld hatte in der Tat etwas von einer Zweiklassen- Gesellschaft, wobei wir mit Rang fünf schon da gelandet sind, wo ich uns auch leistungsmäßig gesehen habe“, meinte der Biederitzer Trainer Alexander Jantz nach dem knapp siebenstündigen Event mit insgesamt 28 Begegnungen, welches einmal mehr hervorragend organisiert war.

In ihrem ersten Turnierspiel trafen die Biederitzer auf ihren Liga- Rivalen BSV 93 Magdeburg, dem sie sich wie im Ligaalltag auch geschlagen (5:9) geben mussten. „Das war auch Kopfsache. Wir haben Anwurf und kassieren zehn Sekunden später das 0:1…“, erinnerte sich Jantz, der allerdings beim zweiten Auftritt gegen den spielgewandten HV RW Stassfurt den ersten Erfolg (12:9), welcher höher hätte ausfallen können, verbuchen konnte. Äußerst ärgerlich verlief dann das Duell gegen die SG Spergau, weil bei 16:8 Torwürfen (!) nur eine 4:6- Niederlage für die spielerisch besseren Biederitzer heraussprang. „Mit 25 Prozent Trefferquote holst Du nichts…“, war man sich im Biederitzer Lager einig. Gegen den späteren Sieger USV Halle lief es anfangs sehr gut (3:1- Führung), ehe einige leichte Fehler schnell zu hängenden Köpfen führten. Die Partie war so schnell aus den Händen geglitten und die 4:9- Niederlage folgerichtig. In der Begegnung gegen den HT 61 Halberstadt ließ dann der SVE- Nachwuchs die schlechteste Tagesleistung folgen. „Während wir in den meisten Partien nur einige schlechte Phasen hatten, ging gegen die Harzer über die gesamten zehn Minuten nichts“, analysierte Jantz im Nachgang. Beim 7:10 gegen die HG 85 Köthen waren es dann Kleinigkeiten, die über den Ausgang entschieden. „Da war durchaus etwas möglich…“, herrschte nach der Fehleranalyse Einigkeit in den Biederitzer Reihen. Dies war ebenso nach dem abschließenden 8:2 gegen den Gastgeber HSG Wolfen 2000 der Fall: „Trotz schlechter Wurfquote ein souveräner Erfolg.“

„Wir sind unter den Top 5 in Sachsen- Anhalt, was fraglos auch für den ganzen Verein ein großer Erfolg ist. Den Jungs fehlte wiederholt sowohl die Wettkampf- als auch die mentale Härte, weil wir es in dieser komprimierten Form wie heute aus dem Ligalltag nicht kennen“, fasste Jantz das Gesehene in der Sporthalle Bitterfeld/Wolfen schließlich auch kritisch aber keinesfalls enttäuscht zusammen.

Biederitz: Griesau, Hauenschild – Eichholtz, I. Selega, B. Selega, Plater, Poppeck, Firit, Janke, Feig, Fahrenkampf

Ergebnisse: HG 85 Köthen – HSG Wolfen 2000 9:4, USV Halle – SG Spergau 6:4, SV Eiche 05 Biederitz – BSV 93 Magdeburg 5:9, HT 61 Halberstadt – HV RW Stassfurt 9:6, USV Halle – HG 85 Köthen 8:6, BSV 93 Magdeburg – HSG Wolfen 2000 9:8, SG Spergau – HT 61 Halberstadt 4:3, HV RW Stassfurt – SV Eiche 05 Biederitz 9:12, HG 85 Köthen – BSV 93 Magdeburg 5:8, HT 61 Halberstadt – USV Halle 3:3, HSG Wolfen 2000 – HV RW Stassfurt 6:10, SV Eiche 05 Biederitz – SG Spergau 4:6, HT 61 Halberstadt – HG 85 Köthen 4:7, HV RW Stassfurt – BSV 93 Magdeburg 3:5, SV Eiche 05 Biederitz – USV Halle 4:9, SG Spergau – HSG Wolfen 2000 5:9, HG 85 Köthen – HV RW Stassfurt 14:5, SV Eiche 05 Biederitz – HT 61 Halberstadt 5:13, BSV 93 Magdeburg – SG Spergau 11:2, HSG Wolfen 2000 – USV Halle 6:12, SV Eiche 05 Biederitz – HG 85 Köthen 7:10, SG Spergau – HV RW Stassfurt 9:10, HT 61 Halberstadt – HSG Wolfen 2000 6:2, USV Halle – BSV 93 Magdeburg 7:6, SG Spergau – HG 85 Köthen 1:7, HSG Wolfen 2000 – SV Eiche 05 Biederitz 2:8, HV RW Stassfurt – USV Halle 4:12, BSV 93 Magdeburg – HT 61 Halberstadt 5:6

Endstand: 1. USV Halle 13:1 Punkte 57:33 Tore, 2. HgG 85 Köthen 10:4 58:37, 3. BSV 93 Magdeburg 10:4 53:36, 4. HT 61 Halberstadt 9:5 44:32, 5. SV Eiche 05 Biederitz 4:10 45:58, 6. SG Spergau 4:10 31:50, 7. HV RW Stassfurt 4:10 47:67, 8. HSG Wolfen 2000 2:12 37:59

MJE zur Bestenermittlung nach Wolfen

Im Berufsschulzentrum „August von Parseval“ steigt am Sonnabend die alljährliche Bestenermittlung der männlichen E- Jugend. Wie in den letzten Jahren auch konnte sich die Mannschaft des SV Eiche 05 Biederitz für dieses Event durch den zweiten Platz in der Nordliga qualifizieren.

„Ein wirkliches Ziel was die Platzierung angeht haben wir eigentlich nicht. Die Jungs sollen Spaß haben und dann werden wir sehen, was herauskommt“, sieht der Biederitzer Trainer Alexander Jantz der Aufgabe in der zur Tradition gewordenen Austragungsstätte recht gelassen entgegen. Mit dem BSV 93 Magdeburg, dieser sicherte sich vor den Biederitzern die Meisterschaft im Spielbezirk Nord, und dem USV Halle hat Jantz aber zwei vermeindliche Favoriten ausmachen können. „Beide Teams haben schon beim Eichecup am letzten Wochenende überzeugen können.“

Das achtköpfige Teilnehmerfeld setzt sich jeweils aus den Meistern bzw. Vizemeistern der jeweiligen Spielbezirke zusammen und wird ab 9:30 Uhr im Modus jeder gegen jeden antreten. Aus dem anhaltinischen ist neben dem USV Halle auch die SG Spergau dabei, während der Spielbezirk West durch den HT 61 Halberstadt und dem HV RW Stassfurt präsent ist. Den Anfang vollziehen am „Großkampftag“ die Vertreter aus dem Spielbezirk Süd mit der HG 85 Köthen und dem Ausrichter HSG Wolfen 2000.

Wenn gegen 16:30 Uhr die letzte Partie zwischen dem BSV 93 Magdeburg und HT 61 Halberstadt abgepfiffen wird, steht der Sieger nach insgesamt 28 Begegnungen und einem langen Handballtag entgültig fest.

Saisonrückblick 2023/24 Nachwuchs SAL

Saisonrückblick 2023/24 Nachwuchs SAL

Eines haben alle Biederitzer Nachwuchsmannschaften in den Sachsen- Anhaltligen unabhängig von der finalen Endplatzierung gemeinsam. „Alle haben einen Schritt nach vorn gemacht“, ist man sich beim Biederitzer Traditionsverein sicher. Dies trifft zweifelsfrei auch auf die männliche C- Jugend zu, die unter dem „Flaggschiff“ HSG Ehle (Spielgemeinschaft mit Eintracht Gommern) den zweiten Rang erringen konnte und sich damit für die ostdeutsche Meisterschaft qualifizieren konnte (Bericht folgt).

Die Sachsen- Anhaltliga bei der männlichen A- Jugend wurde zweifelsfrei von den Teams der JSpG Kühnau/DR HV 06 und dem SV Eiche 05 Biederitz bestimmt. Dass die Truppe aus dem Süden schließlich mit einem mageren Zähler Vorsprung die Nase vorn hatte, begründet der Biederitzer Co- Trainer Ronald Schmidt recht eindeutig. „Es gab zwei Begegnungen, in denen wir wirklich Pech mit Schiedsrichterentscheidungen hatten“, zählt Schmidt die Heimpartie gegen die JSpG (28:29) sowie das Gastspiel in Langenweddingen (23:23) auf. Die Gleichwertigkeit beider Mannschaften offenbarte sich dann auch im Rückspiel im Februar in Dessau, wo die JSpG mit der Punkteteilung (28:28) in der leicht besseren Ausgangsposition verbleiben konnte. Weiterhin erwähnt werden muss die sehr gute Unterstützung aus den Reihen der B- Jugend, wo die betreffenden Jungs sogar eine ganz andere Körpersprache an den Tag gelegt haben. Zudem fand die gute Trainingarbeit um Trainer Dirk Hesse auch darin Bestätigung, dass inzwischen fast jeder Youngster einen Platz in den jeweiligen Aufsteigermannschaften im Männerbereich gefunden hat. „Dass sollte die Jungs trösten, da sie ja nach dreizehn Jahren getrennte Wege gehen müssen…

MJA: Gustav Nafe (15 Spiele/0 Tore/0 Siebenmeter), Marvin Wohl (12/0/0), Fiete Schuster (2/0/0) – Florian Kapsch (10/12/0), Jason Thielicke (15/65/10), Julius Warnecke (17/39/0), Leon Pascal Kliem (14/16/2), Jonas Maffert (18/81/12), Jan Schmidt (17/49/11), Ben Czommer (9/11/1), Maksymilian Beres (18/38/0), Marius Hammecke (18/111/0), Lukas Hesse (18/113/0), Jannis Hartmann (13/15/1), Linus Steinweg (10/21/2), Marvin Müller (4/12/0)

„Der Kader war stets eine Baustelle, denn wir haben nie aus dem Vollen schöpfen können“, stellte die Biederitzer Trainerin Silvia Steinweg rückblickend über die männliche B- Jugend, die mit 12:24 Punkten auf Rang sieben einkam, fest. Die zurückliegenden 18 Saisonspiele haben aber auch gezeigt, dass sich die Mannschaft als Team weiterentwickelt hat und jeder für den anderen da ist. Was die Leistung selbst angeht, bestand wiederholt eine große Diskrepanz zwischen Trainingsalltag und Pflichtspiel. „In der Woche saßen komplexe Abläufe, am Wochenende jedoch zu selten“, stellte Steinweg fest, lobte aber im Gegenzug auch den konditionellen Faktor, der sich zu einem großen Plus herauskristallisieren konnte. Auch wenn die Finalplatzierung nicht das Potential der Truppe wiederspiegelt, ist doch die Vorfreude auf die kommenden zwei Jahre als A- Jugend rund um die Ehlehalle groß. „Die Jungs haben einen Sprung gemacht, auch wenn wiederholt ein wenig der Mut fehlte und zum Ende hin ein wenig die Luft ausging“, zeigen sich die Verantwortlichen im Großen und Ganzen schon zufrieden.

MJB: Marvin Wohl (17/4/0), Fiete Schuster (14/0/0) – Johann Reinald (11/13/0), Aaron Bruska (15/21/0), Fynn Janke (17/55/0), Ben Czommer (11/102/18), Linus Steinweg (17/112/14), Leon Pascal Kliem (17(54/1), Maximilian Gröbe (14/10/0), Maximilian Kalsdorf (15/11/0), Lukas Ribbert (14/50/1), Jannis Hartmann (16/28/0), Felix Deneke (1/0/0), Finn Connor Paech (1/0/0), Louis Bodenstedt (3/2/0), Sebastian Lemche (6/0/0)

„Der Schritt in die Sachsen- Anhaltliga war fraglos der Richtige, was ja dann auch die Platzierung bestätigt“, fasst es die Biederitzer Trainerin Sandra Schmidt treffend zusammen, weiß aber auch, dass die drei knappen Niederlagen daheim gegen Wefensleben (15:16) und Union Halle- Neustadt (16:17) sowie beim HBC in Wittenberg (24:25) eine noch bessere Ausbeute als den sechsten Rang mit 16:20 Zählern verhindert haben. In den Köpfen bleibt mit Sicherheit der völlig überraschende 23:21- Hinspielerfolg zum Saisonauftakt an der Saale, „wo uns noch keiner auf dem Schirm hatte.“ Als Baustelle kristallisierte sich nicht erst in Richtung finale Schlussphase hin der Aspekt Kondition, der im Hinblick auf die neue Saison zwingend angegangen werden muss. „Die Einstellung war stets da und die Spiele haben den Mädels immer Freude bereitet“, zieht auch die Biederitzer Betreuerin Ivonne Urban ein positives Fazit aus der lehrreichen Premierensaison.

WJB: Lea Kruse (17/0/0), Katharina Jung (16/0/0) – Annika Löffler (13/3/0), Edda Kersten (15/23/4), Ina Schulze (13/1/0), Jessica Urban (17/118/13), Anouk Wotjak (16/27/0), Luise Warnecke (16/50/0), Antonia Keitz (15/41/18), Tessa Grotsch (14/22/1), Lea Gisele Niemann (14/19/4), Madita Wontraba (12/7/0), Nina Zhou (16/25/6), Lilli Wiehe (3/1/0), Finja Böhme (11/4/0), Isabella Kauert (14/3/0)

Mit 6:22 Punkten schloss die männliche D- Jugend im Achterstarterfeld die Saison ab. „Wir sind nicht unzufrieden, haben uns aber sicherlich auch mehr erhofft“, gibt der Biederitzer Trainer Michael Tschirschwitz auch kritisch fest. Gerade in den beiden Auftaktspielen gegen den HC Burgenland (28:29) und beim SC Magdeburg II (30:33) haben die Jungs bewiesen, dass sie mithalten und auch gegenhalten können. Auch die beiden Duelle gegen die JSpG Kühnau/DR HV 06 konnten nahezu auf Augenhöhe bestritten werden. Allerdings folgte nach dem 26:22- Heimerfolg gegen die JSpG auch ein Bruch, der mit einer 26:39- Niederlage beim Tabellenschlusslicht BSV 93 Magdeburg recht deftig ausfiel. „Neben der fehlenden Einstellung waren es dann auch äußere Einflüsse, die das Saisonbild ein wenig mit Füßen getreten haben“, meinte Tschirschwitz, der zusammen mit seinem Co Thomas Reim zudem gern den 2012er Jahrgang mehr integriert hätte. Ein Extralob verdiente sich in den letzten Monaten Johann Jantz, der im ersten Jahr auf der Mittelposition genauso überzeugen konnte, wie Edgar Wontraba auf der Außenbahn. Auch ein Luca Stielke hat nicht nur wegen seiner 120 Saisontreffer in den letzten zwei Jahren eine große Entwicklung hingelegt.

MJD: Joel Danisch (14/0/0) – Johannes Lehr (14/35/1), Moritz Wägener (12/5/0), Lenny Knörich (8/1/0), Luca Stielke (13/120/14), Timo Reim (12/23/0), Leon Berger (14/11/0), Luca Kalsdorf (13/21/0), Edgar Wontraba (14/25/0), Daniel Faber (14/9/0), Johann Jantz (13/48/0), Matteo Burgold (13/26/0), Paul Bienas (7/0/0), Maximilian Unger (12/2/0), Philipp Trowe (6/1/0), Ben- Levi Bierdümpfl (8/0/0), Felix Grummert (2/0/0)

Ehrung für MJA als Vizemeister

Im Rahmen des 13. Eichecups wurde die männliche A- Jugend des SV Eiche 05 Biederitz für ihren zweiten Platz in der zurückliegenden Oberliga- Saison geehrt. Die Spielleiterin Jessica Kirsten nahm die Auszeichnung für die Mannen um das langjährige Trainergespann Dirk Hesse/Ronald Schmidt vor, welche sich über Monate einen harten Zweikampf mit dem späteren Staffelsieger JSpG Kühnau/Dessau- Rosslauer HV/Köthen geliefert hatten. Beide Mannschaften waren das Maß aller Dinge in der Oberliga und kämpften in den direkten Duellen um den Platz an der Sonne. Dieser ging schließlich nach Dessau, da die JSpG mit einem 29:28 in Biederitz sowie einer Punkteteilung (28:28) in der Bauhausstadt schließlich hauchdünn die Nase vorn hatten. Aber auch die Vizemeisterschaft stellt ohne Frage einen großen Erfolg für die Hammecke & Co dar.