Autor: Ingo Heitmann

1.Männer: Mit Platz 6 Saisonziel erreicht

Saisonrückblick 1.Männer SV Eiche 05 (Oberliga)

Die Handballer des SV Eiche 05 Biederitz haben im vermeindlich zweiten schweren Jahr in der Oberliga einen zufriedenstellenden sechsten Platz mit 28:24 Punkten erkämpfen können. Neben der Leistungssteigerung aller Akteure sticht auch der dritte Rang von Rückraumspieler Bennet Daßler in der Torschützenliste mit 194 Treffern heraus.

Das ausgegebene Saisonziel vor dem Start ist beim Traditionsverein an der Ehle recht souverän umgesetzt worden. „Wir hatten uns auf die Fahnen geschrieben, die Vorjahresplatzierung zu verbessern und uns dabei zu stabilisieren und etablieren. Das ist uns mit dem Sprung von Rang acht auf sechs recht eindrucksvoll gelungen“, resümierte der Biederitzer Co- Trainer Andre Freistedt, der auch einen Wechsel auf der Chefcoachposition im Verlauf der Spielzeit miterleben musste. 

Der Saisonstart verlief mit den zwei souveränen Erfolgen beim personell arg gebeutelten HSV Haldensleben (28:23) und mit dem Heimsieg gegen den Liganeuling SV Irxleben (28:22) durchaus wunschgemäß, war aber auch ehrlicherweise nicht mit Handball im Hochgenuss vollzogen worden. Frischen Wind brachte hingegen Neuzugang Jannis Richter in den Kader, der auf der Kreisposition in vielerlei Hinsicht eine Bereicherung für die Mannschaft darstellte. Die zwei anschließenden Auswärtsbegegnungen führten zu zwei grundverschiedenen Unentschieden, wobei das 24:24 beim HV Wernigerode eher glücklicher Natur war, da Schlussmann Gustav Nafe mit der Schlusssirene noch einen Strafwurf abwehren konnte. Eher in die Kategorie Punktverlust fiel dann das 22:22 zwei Wochen darauf bei der SG Kühnau. Dennoch verlieh die Ungeschlagenserie der jungen Biederitzer Truppe im weiteren Verlauf reichlich Selbstvertrauen, was im Anschluss auch TuS Radis in der Ehlehalle erfahren musste und mit einer derben 24:37- Niederlage die Heimreise antreten musste. Schon vor der Saison appellierte der Biederitzer Trainer Peter Pysall an seine Schützlinge, „dass jede Partie erst einmal gespielt werden müsse und nichts im Vorbeigehen abgespult werden könne“. Dies bewahrheitete sich auch im Duell gegen den zweiten Aufsteiger HV RW Stassfurt II, der aber bei der 21:45- Niederlage gänzlich auf verlorenem Posten stand. Das folgende 27:27- Unentschieden bei der HSG Wolfen 2000 bedeutete das dritte sieglose Spiel gegen die Filmstädter, ehe der Spielplan die großen Drei der Liga auf dem Programm vorsah.

Und diese Begegnungen waren ein Stück weit miteinander vergleichbar, denn in allen drei Spielen hielten die Biederitzer bis etwa zur 40. Minute mit, ehe auch die ermangelnden Kräfte Zählbares verhinderten. „Die Gegner konnten leistungsstärker wechseln, wogegen bei uns jeder Fehler doppelt wehgetan hat“, erinnerte sich Freistedt und wies darauf hin, dass die höhere Qualität und Reifheit gerade in den entscheidenen Situationen den Ausschlag zu Gunsten der qualitativ weiteren Kontrahenten gegeben hat. 

Den negativen Ergebnistrend wollten die Biederitzer dann bei der zweiten Vertretung des HC Burgenland beenden, doch leider musste nach einem unglücklichen Spielverlauf die vierte Pleite in Serie mit einem 29:30 hingenommen werden. Fröhliche Gesichter gab es dann aber eine Woche später nach dem Heimspiel gegen die „Zweite“ des USV Halle, die allerdings bei ihrer 20:38- Niederlage an der Ehle zu keinem Zeitpunkt konkurrenzfähiges Oberliganiveau erreichen konnte. Der Hinrundenabschluss wurde schließlich mit der wohl schlechtesten Saisonvorstellung bei der SG Spergau vollzogen, wo die Leistung fast durchgängig unzureichend war und nie die Chance auf Zählbares bestand.

Auch der Rückrundenauftakt nach der ausgeglichenen Hinrunde mit 13:13 Punkten fiel zunächst negativ aus, da in Stassfurt beim 28:33 wie bereits in Spergau mit angezogener Handbremse agiert wurde. Das 36:28 gegen den späteren Absteiger aus Haldensleben, es war die letzte Partie für den auch krankheitsbedingt ausscheidenen Trainer Peter Pysall, war dann der Beginn einer Siegesserie von sechs Begegnungen. Deutlich schwerer ging den Biederitzern dann der folgende 31:27- Erfolg beim ebenfalls später abgestiegenen SV Irxleben von der Hand. „Es war eine neue und nicht einfache Situation für uns alle, da der Wechsel auf der Bank nicht spurlos an uns vorbeigegangen ist. Die Jungs haben es aber gut gemeistert und es war gleichzeitig ein Signal für die kommenden Aufgaben“, erinnerte sich Freistedt, der in dieser Partie allein den Hut auf hatte, mit zahlreichen Wechseln allen Spielern Einsatzzeit gewährte und somit die Kräfte gut und gewinnbringend verteilen konnte.

Ihren Torhunger stillten die Biederitzer dann in den zwei folgenden Heimspielen gegen die an diesem Tag aber auch deutlich schlechteren Teams des HV Wernigerode (46:28) bzw. der SG Kühnau (41:27), womit die jeweiligen schmerzlichen Punktverluste aus der Hinrunde vergessen gemacht werden konnten. Mit vielen neuen Elementen brillierte in diesen Begegnungen der Neuzugang Sean Burgold, der für das Team nicht nur auf dem Spielfeld eine Belebung darstellte. Zu einer wahren Abwehrschlacht avancierte das anschließende Gastspiel beim heimstarken TuS Radis, der allerdings mit einer abgeklärten Vorstellung der Biederitzer vor eigener Kulisse mit 30:26 besiegt werden konnte. „Es war eine schwere Hürde, wo die Partie auch hätte kippen können. In erster Linie war es ein Wachmacher in Bezug Abwehrarbeit im Verbund mit dem Torhüter“, erinnerte sich später die „Aushilfe“ auf der Bank Dirk Hesse, welche schließlich ab Mitte April zur festen Größe in Sachen Verantwortlichkeit wurde.

Im anschließenden Heimspiel gegen die HSG Wolfen 2000 konnte dann basierend auf eine souveräne Deckungsarbeit auch der Bann gebrochen werden und im vierten Aufeinandertreffen der erste Doppelpunktgewinn (28:22) gegen den einstigen „Angstgegner“ gefeiert werden. 

In den nächsten drei Duellen kam es dann wieder zum Aufeinandertreffen mit den Top 3 der Liga. Wie bereits in der Hinrunde war die Ausbeute für die Biederitzer erneut überschaubar, aber die Leistungen längst nicht enttäuschend. Während die Gastspiele beim späteren Meister und Aufsteiger BSV 93 Magdeburg (23:25) und bei der Eintracht in Gommern (20:21) knapp verloren wurden, gab es in eigener Ehlehalle eine 29:34- Niederlage gegen die TSG Calbe. „Dieses Spiel passt aber nicht in dieses Paket rein, da der Gegner allein schon von der Körpersprache her auf einem anderen Level unterwegs war. Dagegen fehlte es in den beiden Auswärtsspielen durchaus auch am Spielglück, was durchaus Zählbares verhinderte“, lobte Freistedt dennoch die Leistungen der Mannschaft, die vor allem im Bereich Abwehr und Torhüter (Witte) positiv überraschen konnte.

In Geduld üben mussten sich die Biederitzer beim vorletzten Heimauftritt gegen die Reserve des HC Burgenland, der bei der Anreise in einem Stau auf der A14 steckte und schließlich auch mit einer 32:36- Niederlage die beschwerliche Heimreise antreten musste. „Die Jungs haben dennoch die Konzentration hoch gehalten und ein spielerisch sehr überzeugendes Spiel abgeliefert“, lobte der inzwischen offizielle Trainer Dirk Hesse den verspäteten sechzigminütigen Auftritt seiner Schützlinge.

Ein wenig unter ihren Möglichkeiten blieb der Biederitzer Kader in den verbleibenen zwei Partien, wobei zu diesem Zeitpunkt die finale Platzierung bereits feststand. Zunächst kamen die Biederitzer an der Saale bei der Reserve des USV Halle nicht über ein sehr glückliches 28:28- Unentschieden heraus, wobei Robin Urban in den verbleibenen 31 Spielsekunden einen 25:28- Rückstand doch noch wettmachen konnte. Bei diesem letzten Auftritt in der Fremde war es eher die zweite Garnitur, die die Akzente setzen konnte, während die im Laufe der Partie gebrachten vermeindlichen Leistungsträger weit unter ihren Möglichkeiten blieben. 

Zum Saisonausklang sollte dann vor heimischer Kulisse der anvisierte Erfolg trotz einer 12:8- Führung und einem 14:13 zur Pause gegen die SG Spergau ausbleiben. Hauptursache dafür war, dass die zuvor abgerufenen Stärken in nahezu allen Bereichen bei Weitem nicht mehr so zum Tragen kamen und die Niederlage deshalb nicht unverdient daher kam.

„Wir haben in überzeugender Manier ohne große Leistungsdellen unser Saisonziel erreichen können und uns im zweiten Jahr Oberliga gefestigt präsentieren können. Die sich steigernde Deckungsarbeit wurde immer mehr zum Faustpfand. Die junge Truppe ist vorangekommen, kann aber fraglos noch Schritte gehen“, ist sich das neue Trainerduo Dirk Hesse/Andre Freistedt, welches bereits am 30. Juni mit der Saisonvorbereitung beginnt, an der Ehle einig. 

Kader Saison 2025/2026: Joey Chandler Witte (20 Spiele/2 Tore/ 0 Siebenmeter), Max Wetzel (19/0/0), Gustav Nafe (16/0/0), Leon Exner (3/0/0), Andy Gronemeier (2/0/0), Marvin Wohl (1/0/0) – Emile Simon (1/1/0), Jason Thielecke (16/39/0), Bennet Daßler (26/194/60), Lukas Hesse (24/74/1), Moritz Steinweg (23/93/0), Till Schneider (10/7/0), Marius Hammecke (20/50/0), Maksymilian Beres (24/16/0), Felix Eix (25/42/0), Christian Kinast (24/36/0), Robin Urban (17/73/1), Jannis Richter (20/42/0), Max Held (21/50/23), Philip Wohl (12/13/1), Luca Exner (7/13/1), Daniel Bahr (1/0/0), Maximilian Wiedon (2/3/0), Fynn Janke (7/10/0), Linus Steinweg (1/0/0), Sean Burgold (10/25/1)

Update (für unter18Jährige) Handball360

UPDATE FÜR DIE REGISTRIERUNG DER UNTER 18-JÄHRIGEN!

GUTE NACHRICHTEN:
Die Schritt-für-Schritt-Anleitung für die Registrierung der unter 18-Jährigen steht ab sofort in der EICHE App im Downloadbereich zur Verfügung.

Unter 18-Jährige müssen weiterhin über die Eltern registriert werden.

SO GEHT’S:
• EICHE App öffnen
• In den Downloadbereich gehen
• Anleitung herunterladen
• Registrierung durchführen

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Registrierung:
https://dhb.isquad.es/afiliaciones/login.php

WICHTIG:
Die Registrierung ist verpflichtend für die Spielberechtigung.
Wer sich nicht registriert, erhält keine Spielberechtigung.

Es geht uns alle an – WICHTIG: Handball360

WICHTIGE INFO FÜR ALLE AKTIVEN SPIELERINNEN & ELTERN

Ab dem 21.05.2026 startet offiziell Handball360 (iSquad).

Was ist Handball360?
Das neue deutschlandweite Verbands- und Spielbetriebssystem des DHB. Darüber laufen künftig unter anderem Spielberechtigungen, Spielerpässe und Verwaltungsprozesse.

GANZ WICHTIG:
Die Registrierung ist verpflichtend und notwendig für die Spielberechtigung.

Keine Registrierung = Keine Spielberechtigung

Spielerinnen ab 18 Jahren:
Registrierung selbstständig möglich

Spieler*innen unter 18 Jahren:
Registrierung über die Eltern erforderlich

Eine ausführliche Schritt-für-Schritt-Anleitung findet ihr ab dem 21.05.2026 im Downloadbereich der EICHE App.

Registrierung: https://dhb.isquad.es/afiliaciones/login.php

Bitte kümmert euch frühzeitig darum.

Holt Euch das Jubiläums- Shirt

100 Jahre Abteilung Handball: Jubiläums- Shirts ab sofort erhältlich

Die Abteilung Handball des SV Eiche 05 Biederitz bietet in Verbindung mit dem 100jährigen Geburtstag ab sofort ein Jubiläums- Shirt in verschiedenen Farben an. Erhältlich sind diese beim Ausrüster Sport39 oder im Onlineshop!

Rückblick-Jubiläum: Seit 100 Jahren einzigartig

Seit 100 Jahren einzigartig

Der Handball in Biederitz feiert ein ganz besonderes Jubiläum. Im Mittelpunkt stehen dabei nicht nur die Erfolge, sondern vor allem die Menschen hinter dem SV Eiche 05.

Als Wolfgang Sanguinette langsam den Weg nach vorn antritt, hält es niemanden mehr auf seinem Sitzplatz. Wie auf ein unsichtbares Kommando erheben sich die über 120 Gäste im Saal der Mehrzweckhalle und spenden tosenden Applaus. Der 89-Jährige wirkt sichtlich überrascht und gerührt, als ihm  Präsident Helmut Kurrat die goldene Ehrennadel des Handball-Verbandes Sachsen-Anhalt (HVSA) überreicht.   Es war ohne Frage der emotionalste Moment dieses Sonntagmittags, an ein ganzes Jahrhundert an Tradition beim SV Eiche 05 Biederitz gefeiert wird. Und es hätte kaum einen Passenderen geben können, um dieses Jubiläum greifbar zu machen. Über 60 Jahre wirkte „Sangi“ als Trainer, Ehrenamtler und Unterstützer im Verein und gilt schlicht als Institution.

Die Episode zeigte auch: Die Geschichte des Handballs in Biederitz ist weit mehr als eine Chronik von Ergebnissen und Erfolgen. Sie handelt von Menschen, die Generationen geprägt, Jugendmannschaften begleitet und dem Sport ein Zuhause gegeben haben. Und bis heute geben. „Allein in der Abteilung Handball reden wir von 425 Mitgliedern. Das ist schon eine megageile Zahl. Und noch viel großartiger ist, dass die Unter-18-Jährigen 211 davon ausmachen. Das ist unser Fundament, unsere Zukunft“, sagte Michael Thielicke.

Zwangsläufig fiel der Blick im Saal dabei auf den Sohn des Vorstandsvorsitzenden: Zwei Tage zuvor hatte Tim Thielicke mit der A-Jugend des SC Magdeburg die deutsche Meisterschaft gewonnen. Der 17-Jährige selbst hatte mit insgesamt 29 Treffern in Hin- und Rückspiel gegen den THW Kiel einen neuen Endrundenrekord aufgestellt. Seine handballerischen Wurzeln in Biederitz reichen ebenso tief wie seine Verbundenheit zum SV Eiche 05. Immerhin war er für diesen bis 2021 aktiv.

Dass Spieler wie Tim Thielicke den Sprung von der Ehle auf die große Handballbühne schaffen, ist natürlich vor allem der Verdienst engagierter Trainer. Angefangen bei Holger Arnold, der über die Handball-AG für regelmäßigen Nachschub an jungen Talenten sorgt und neben anderen die silberne HVSA-Ehrennadel verliehen bekam. Bis hin zu Dirk Hesse, der 2022 gemeinsam mit Ronald Schmidt und der männlichen B-Jugend die mitteldeutsche Meisterschaft nach Biederitz holte und aktuell die Geschicke der Oberliga-Männer im Verein lenkt. Und der deshalb am Sonntag zu Recht mit der Ehrenmitgliedschaft im SV Eiche 05 ausgezeichnet wurde.

Vor allem aber ist es ein beispielhafter Zusammenhalt, der die Handballer des SV Eiche 05 nun also seit einem Jahrhundert auszeichnet und einzigartig macht. „Bleibt eurem Kurs treu. Erhaltet euch diese gute Chemie und Leidenschaft. Dann bin ich optimistisch, dass wir auch in vielen Jahren eine gute Entwicklung sehen werden und stolz sein können“, rief Landrat Dr. Steffen Burchhardt als einer von zahlreichen Ehrengästen den Versammelten zu. 

Ein anderer kennt das Innenleben des Klubs selbst  als Vorstandsvorsitzender bis 2014 beziehungsweise aktuell als Spieler der dritten Mannschaft. Kay Gericke, Bürgermeister der Einheitsgemeinde Biederitz, hob daher in seinem Grußwort hervor: „Das Allerwichtigste sind die Verrückten, die jede Woche drei-, vier-, fünfmal in der Halle stehen, Kinder begleiten und auch ein Stückweit die Rolle als Vaterfigur ausfüllen. Ihr seid das Rückgrat dieses Vereins.“ Die Verbeugung  konnte also kaum tief genug ausfallen vor all den Trainern, ehrenamtlichen Funktionären und stillen Helden im Hintergrund. Kurz gesagt: vor Menschen wie Wolfgang Sanguinette, die den Sport in der Gemeinschaft beim SV Eiche 05 mit Leben füllen.

Ehrentafel:

HVSA- Ehrennadeln: Wolfgang Sanguinette (Gold), Hubert Bruchmüller, Ingo Heitmann, Klaus- Dieter Wolf, Michael Thielicke, Mario Genth, Oliver Wohl, Holger Arnold (alle Silber), Melanie Schnell, Gunnar Hammecke, Andre Freistedt, Alexander Jantz, Riklef Roehl, Marco Schmidt, Cindy Heitmann, Ivonne Urban, Ronald Schmidt, Carsten Schneider (alle Bronze)

Ehrenmitgliedschaft SV Eiche 05: Dirk Hesse

Aufnahme „Hall of Fame“ SV Eiche 05: Ingo Heitmann

HVSA- Auszeichnung „Förderer des Handballsports“: Riklef Roehl, Marco Abel, Marc Poppeck, Sebastian Wiedon, Ronald Dähne, Karin Klebig, Stefan Korn, Günter Borchert, Andreas Miehe, Jens Schumburg, Alexander Urban

Ehrungen des Vereins: Peter Aspeck (Vorsitzender Förderverein), Katrin Wohl, Thomas Hartmann, Mandy Hartmann (Hallenteam), Michael Zemke, Christian Rosenau, Tim Rosenburg, Jaqueline Kruse, Anke Ritter, Kerstin Wolf (Orga)

WJA: Ein zufriedenstellender 3.Platz

Die weibliche A- Jugend des SV Eiche 05 Biederitz konnte sich in der zurückliegenden Saison 2025/2026 in der Oberliga in der goldenen Mitte platzieren, was im kleinen aber feinen Fünferfeld immerhin Bronze bedeutete. Mit 10:14 Punkten belegte der Biederitzer Nachwuchs um die Verantwortlichen Sandra Schmidt/Jan Schmidt und Ivonne Urban hinter den Ligagrößen aus Oebisfelde und Niederndodeleben einen zufriedenstellenden dritten Platz, der hauptsächlich in den drei Duellen mit dem TSV Wefensleben ausgefochten wurde. Bei der abschließenden Mannschaftsfeier in der Gaststätte „Zum Ehlestrand“ überreichte Spielwart Oliver Wohl stellvertretend für den HVSA die Urkunde und Medaillen.

Frauen: Uwe Werkmeister übernimmt

Die Frauen des SV Eiche 05 Biederitz starten in die Saison 2026/2027 in der Bezirksoberliga mit einem neuen Verantwortlichen. Nach dem Rückzug von Yves Steinweg übernimmt ab sofort Uwe Werkmeister das Kommando an der Ehle. Der 51Jährige ist längst kein Unbekannter in der Ehlehalle und hatte nach seiner aktiven Zeit beim SV Eiche 05 bereits einige Trainerposten inne. Nach den Spielzeiten 2013/14 und 2014/15 als Coach der ersten Männermannschaft ging es für ihn in die Regionalliga nach Stassfurt, ehe er im Biederitzer Nachwuchsbereich tätig war. Auch bei den Frauen gab Werkmeister im Herbst 2021 bereits ein kleines Intermezzo, welches aber coronabedingt bereits nach drei Spielen beendet war. Im zweiten Anlauf soll es natürlich nachhaltiger sein und nach einem eher bescheidenen Rang fünf in der abgelaufenen Spielzeit ist ja durchaus noch Luft nach oben.

MJE mit Platz 4/Niederlagen tun nur kurz weh

Die männliche E- Jugend des SV Eiche 05 Biederitz hat das Final- Four in der Magdeburger Wolfgang- Lakenmacher- Sporthalle auf Rang vier abgeschlossen. Nach den zwei Niederlagen trockneten die Tränen im Biederitzer Lager aber schnell und die Freude über die starke Saisonleistung überwog.

Der Biederitzer Trainer Marco Schmidt bestätigte am Sonntagnachmittag dann das, was er bereits hatte kommen sehen. Die Rolle des Underdogs bewahrheitete sich gleich im ersten Halbfinale, wo gegen den späteren Sieger SC Magdeburg, im Finale gab es einen hauchdünnen 30:29 (13:12)- Erfolg gegen den BSV 93 Magdeburg, eine überaus deutliche 17:53 (8:24)- Niederlage zu verarbeiten war. Gegen den älteren Jahrgang des SCM gelangen den Biederitzern dennoch einige gute Spielzüge, die aber naturgemäß am Gesamtausgang gegen den haushohen Favoriten nichts ändern konnten. Im kleinen Finale gegen die „Jüngeren“ des SCM blieb es dann bis zur 30. Minute beim Zwischenstand von 20:20 eine ausgeglichene Angelegenheit, bis sich der Spielverlauf aus dem vorherigen Punktspiel wiederholte. „Wir bekommen einen 0:4- Lauf und die Köpfe sind unten. Wir sind aber trotzdem sehr stolz, denn im Spiel um Rang drei waren wir auf jeden Fall ebenbürtig“, war dem heißernen Coach Marco Schmidt („Es war nicht nur auf dem Feld intensiv“) nach dem tollen Event noch zu entlocken. „Die Jungs haben gekämpft und gebissen, aber leider hat es nicht gereicht“, stimmte auch Co- Trainer Mario Genth mit ein.

Halbfinale: SC Magdeburg – SV Eiche 05 Biederitz II 53:17 (24:8), SC Magdeburg II – BSV 93 Magdeburg 18:31 (13:12)

Spiel um Platz 3: SC Magdeburg II – SV Eiche 05 Biederitz 33:27 (12:12)

Finale: BSV 93 Magdeburg – SC Magdeburg 29:30 (12:13)

Biederitz: Speck – Walther (9/2), Sroke (1), Jantz (3), Münder (6/2), Swoboda (10/1), Tripke (1), Detzner, Merker, Pawlik (2), Welter (2), Weise (1), Kiwitt, Kemmner (3), Staevie, Krüger (6/1)

Der SV Eiche 05 gratuliert…

der A- Jugend des SC Magdeburg zur Deutschen Meisterschaft👍👍👍Besondere Glückwünsche gehen dabei an „unseren“ Tim Thielicke, der in den beiden Finalspielen gegen den THW Kiel insgesamt 29 Treffer (!) erzielen konnte. Wir sind stolz auf Dich und Deine meisterliche Truppe🎉🎉🎉

Saisonausklang, Final- Four & Festveranstaltung

Sonnabend:

HSV Magdeburg II (1.) – WJC (4.) 11:00 Uhr

2.Männer (4.) – Kali Wolmirstedt (12.) #Wertung für SV Eiche 05 II#

1.Männer (6.) – SG Spergau (4.) 17:00 Uhr

Sonntag: Final- Four der männlichen E- Jugend in Magdeburg (Wolfgang- Lakenmacher- Sporthalle)

SC Magdeburg – MJE 10:00 Uhr

SC Magdeburg II – BSV 93 Magdeburg 11:15 Uhr

Kleines Finale um 13 Uhr & Finale um 14:15 Uhr

Um 11 Uhr findet in der Biederitzer Mehrzweckhalle die Festveranstaltung „100 Jahre Abteilung Handball“ statt. Nach der offiziellen Begrüßung und einleitenden Worten gibt es einen Rückblick auf 100 Jahre Handballgeschichte. Es schließen sich Ehrungen langjähriger Mitglieder und Förderer an, ehe der Event mit einem gemütlichen Zusammensein abgerundet wird.