Autor: Ingo Heitmann

15.Eichecup – Tag 3: BSV 93, Wanzleben & Dieskau erfolgreich

Am dritten und letzten Tag des 15. Eichecups setzte sich bei den Jüngsten am Vormittag der BSV 93 vor dem FSV 1895 und Post SV Magdeburg durch. Ab Mittag duellierten sich die Teams der weiblichen E- Jugend, wobei sich BW Empor Wanzleben im Finale gegen den SV Eiche 05 durchsetzen konnte. Rang drei ging an den Börde- Nachwuchs aus langenweddingen. Den Turnierabschluss bestritten dann die Mädels der weiblichen C- Jugend, wo sich schließlich deutlich der TuS Dieskau vor dem Barleber HC und dem Gastgeber durchsetzen konnte.

Ein ausführlicher Bericht mit zahlreichen Bildern folgt in Kürze…

Bestenermittlung WJE: Ein ganz starker 2. Platz

Die weibliche E- Jugend des SV Eiche 05 Biederitz ist mit einem hervorragenden zweiten Platz von der Bestenermittlung Sachsen- Anhalts aus Bitterfeld/Wolfen zurückgekehrt. Nach sechs kräftezehrenden Partien überwog bei Spielern, Trainern und Eltern eindeutig der Stolz, denn immerhin konnten in der Endabrechnung alle vier Bezirksmeister überholt werden und drei davon sogar besiegt werden.

„Natürlich herrschte nach der letzten Schlusssirene zunächst Enttäuschung vor, doch wir haben die Gesamtleistung schnell gut einordnen können, denn wir haben ein richtig starkes Ergebnis erzielt“, meinte der Biederitzer Trainer Alexander Jantz nach dem finalen 6:13 gegen den späteren verdienten Sieger SV Anhalt Bernburg. Dass diese letzte Begegnung der Biederitzer überhaupt ein wahres Endspiel werden würde, war zu Beginn des Tages nach der Auftaktniederlage des SVE gegen den ewigen Rivalen HSV Magdeburg (6:13), der schließlich nicht über den letzten Rang hinauskam, nicht zu erwarten. In dieser Partie lief bei den Biederitzern nur sehr wenig zusammen und auch an die Atmosphäre in der Halle mussten sich die mit zu wenig Tempo agierenden SVE- Youngster erst noch gewöhnen. Dies änderte sich dann aber in der zweiten Begegnung, wo die Eilert & Co beim 8:5 gegen die HSG Börde ihre wohl beste Tagesleistung abriefen. „Wir waren gedankenschneller und haben unsere Möglichkeiten konsequent genutzt“, benannte Jantz die Gründe für die ersten zwei Zähler. Eine bemerkenswerte Aufholjagd legte der Biederitzer Nachwuchs dann gegen Union Halle- Neustadt hin. Nach einem 0:5- Rückstand (!) konnte noch ein sehr hart erarbeiteter 6:5- Erfolg eingefahren werden. Dieser erlangte Schwung verhalf den Mädels in der Folge dann auch zu knappen Siegen gegen die HSG Wolfen 2000 (10:9) und gegen den Jessener SV 53 (13:12). „Da haben wir stets geführt, aber nie so richtig den Deckel draufmachen können“, erinnerte sich Jantz im Nachgang. Natürlich entstand im Fortgang des Turniers mehr und mehr Euphorie im Biederitzer Lager, denn nach dem wichtigen 13:12- Siegtreffer gegen Jessen war plötzlich sogar der ganz große Erfolg zum Greifen nah. In der entscheidenen Begegnung gegen Bernburg war dann aber nach ausgeglichenem Beginn (4:4) schnell die Luft raus und nach schier aussichtslosem Rückstand auch die Köpfe unten. „Da mussten wir dann unserem kleinen Kader gegen einen sehr starken Gegner Tribut zollen. So war bei uns schnell der Stecker gezogen“, meinte Jantz nach dem 6:13 gegen den Anhalt- Nachwuchs aus Bernburg.

„Spielerisch war das heute von uns längst nicht das oberste Regal, aber das haben die Mädels kämpferisch und mental allemal wettmachen können. Sechs Spiele mit diesem überschaubaren Kader und diesem Resultat lassen uns alle Hüte ziehen“, waren sich die Biederitzer Verantwortlichen auf der Rückfahrt einig.

Biederitz: Rabe – Gericke (11), Eilert (11), Grundel- Kawano, Altmann (1), Schulze, Jantz (4), Krüger (22), Baumgartl

Ergebnisse: Jessener SV 53 – HSG Wolfen 2000 4:4, SV Anhalt Bernburg – HSG Börde 5:1, SV Eiche 05 Biederitz – HSV Magdeburg 6:13, Union Halle- Neustadt – Jessener SV 53 1:6, HSG Wolfen 2000 – SV Anhalt Bernburg 8:5, HSG Börde – SV Eiche 05 Biederitz 5:8, HSV Magdeburg – Union Halle- Neustadt 4:5, SV Anhalt Bernburg – Jessener SV 53 8:4, HSG Börde – HSG Wolfen 2000 8:7, Union Halle- Neustadt – SV Eiche 05 Biederitz 5:6, Jessener SV 53 – HSV Magdeburg 5:7, HSG Wolfen 2000 – SV Eiche 05 Biederitz 9:10, Union Halle- Neustadt – SV Anhalt Bernburg 4:2, HSV Magdeburg – HSG Börde 4:8, SV Eiche 05 Biederitz – Jessener SV 53 13:12, HSG Wolfen 2000 – Union Halle- Neustadt 4:4, SV Anhalt Bernburg – HSV Magdeburg 13:3, Jessener SV 53 – HSG Börde 8:6, SV Eiche 05 Biederitz – SV Anhalt Bernburg 6:13, HSV Magdeburg – HSG Wolfen 2000 5:9, HSG Börde – Union Halle- Neustadt 6:7

Endstand: 1. SV Anhalt Bernburg 8:4 Punkte 46:26 Tore, 2. SV Eiche 05 Biederitz 8:4 49:57, 3. Union Halle- Neustadt 7:5 26:28, 4. HSG Wolfen 2000 6:6 41:36, 5. Jessener SV 53 5:7 39:39, 6. HSG Börde 4:8 34:39, 7. HSV Magdeburg 4:8 36:46

15.Eichecup – Tag 2: Die Sieger heißen BSV 93, USV Halle & Barleber HC

Am zweiten Turniertag des 15. Eichecups machte zu früher Stunde die männliche E- Jugend den Anfang, wobei sich der BSV 93 Magdeburg vor dem SV Eiche 05 Biederitz und Eintracht Glinde durchsetzen konnte. Zur Mittagszeit gingen dann die Teams der männlichen D- Jugend auf Torejagd. Hier siegte der USV Halle vor dem BSV 93 Magdeburg und Eintracht Glinde. Den Sonnabend rundeten schließlich die C- Jugendlichen ab, wobei die Jungs des Barleber HC nur hauchdünn vor dem Gastgeber SV Eiche 05 einkamen. Rang drei ging an den Güsener HC. Den morgigen Sonntag eröffnen ab 9 Uhr die Jüngsten (F- Jugend), ehe gegen 12:30 Uhr die weibliche E- Jugend in das Geschehen eingreift. Den Abschluss bestreiten dann ab ca. 15:45 Uhr die Mädels der C- Jugend.

15.Eichecup – Tag 1: Frankfurter HC siegt bei der WJD

Der Frankfurter HC ist der erste Sieger beim 15. Eichecup des Nachwuchses beim SV Eiche 05 Biederitz. Im Finale setzte sich der FHC mit 5:3 gegen den Barleber HC durch. Im kleinen Finale gewann zuvor der Gastgeber SV Eiche 05 knapp mit 11:10 gegen Gräfenhainichen. Morgen ab 9 Uhr geht es dann weiter…

Biederitzer Nachwuchs vor anspruchsvollen Aufgaben

Gleich doppelt gefordert sind am Wochenende drei Biederitzer Nachwuchsmannschaften, denn während die weibliche E- Jugend in Bitterfeld/Wolfen bei der Bestenermittlung antritt, müssen sowohl die männliche C- als auch D- Jugend die Qualifikation zur Oberligasaison 2026/2027 bestreiten. Am jeweils anderen Tag treten die Teams dann beim 15. Eichecup in heimischer Ehlehalle an.

Die weibliche E- Jugend trifft am Sonnabend ab 10 Uhr im Berufsschulzentrum Bitterfeld im Modus jeder gegen jeden auf die HSG Wolfen 2000 (Meister SB Anhalt), den Jessener SV 53 (Vizemeister SB Anhalt), den HSV Magdeburg (Meister SB Nord), die HSG Börde (Meister SB West), SV Anhalt Bernburg (Vizemeister SB West) und Union Halle- Neustadt (Meister SB Süd). So steht allen sieben Teams bei zehnminütiger Spielzeit ein fünfstündiges Programm bevor, was den Mannschaften bei jeweils sechs Begegnungen alles abverlangen wird. „Allein unsere Teilnahme ist ein großer Erfolg. Wenn wir einen ähnlichen Auftritt wie beim Final-Four hinlegen wäre ich hochzufrieden“, schaut der Biederitzer Trainer Alexander Jantz weniger auf die blanken Resultate, sondern eher auf die eigene Leistung. „Wir sind kein Bezirksmeister wie vier andere Teams und schon allein deshalb keiner der Favoriten. Wir werden dann sehen, zu was es schließlich reicht“, ergänzt der Coach, der allerdings nicht mit der stärkster Besetzung in Richtung Bitterfeld reisen wird.

Unterdessen müssen am Sonntag sowohl die männliche C- als auch D- Jugend (neue Jahrgänge) den Nachweis ihrer Oberligatauglichkeit für die neue Spielzeit erbringen. Während die C- Jugend in Halberstadt in Gruppe 2 ab 10:30 Uhr auf den HV RW Stassfurt, GW Wittenberg/Piesteritz, die HSG Wolfen 2000 und den Ausrichter HT 61 Halberstadt trifft, spielt die D- Jugend in Gruppe 1 ab 10 Uhr in Magdeburg (SH Eike-von-Repkow) gegen den Jessener SV 53, den Dessau/Rosslauer HV 06 und den Gastgeber HSV Magdeburg. In beiden Altersklassen qualifiziert sich zunächst nur der Sieger für die Oberliga, während der Zweit- und Drittplatzierte in einem weiteren Qualifikationsturnier noch den Gang in das Oberhaus antreten kann

Freitag startet der 15.Eichecup für Nachwuchsmannschaften

15. Eichecup in Biederitz

Das erste Juniwochenende steht beim SV Eiche 05 Biederitz ganz im Zeichen des Eichecups. Die 15. Auflage startet bereits am Freitagnachmittag und hat mit dem Sonnabend und Sonntag zwei voll gepackte Handballtage im Schlepptau.

Einmal mehr konnte Mitorganisator Oliver Wohl schon frühzeitig diverse Altersklassen als „vollbesetzt“ melden, so dass an diesem Wochenende in sieben Altersklassen wie in den Vorjahren auch ein erlesenses Feld vorzufinden ist. Mit gleich zehn Mannschaften kommt der Event am Freitag ab 16 Uhr gleich mit reichlich Schwung aus den Startlöchern, wenn in zunächst zwei Staffeln die daraus folgenden Platzierungsspiele zur Austragung kommen. Die abschließende Siegerehrung dürfte gegen 20:45 Uhr erfolgen.

Der Sonnabend steht dann ganz im Zeichen des männlichen Nachwuchses, wo ab 9 Uhr die E- Jugend mit einem Fünferstarterfeld den langen Tag eröffnet. Ab 12 Uhr rückt dann die männliche D- Jugend in den Fokus, wobei sich den Staffelspielen die Überkreuzvergleiche  für die Halbfinals bzw. die Platzierungsspiele (Rang 3 bis 6) anschließen. „Jeder gegen Jeden“ wie bei der E- Jugend heißt es dann anschließend wieder in der Altersklasse der C- Jugend, wo gegen 19 Uhr der zweite Turbiertag mit der Siegerehrung seinen Abschluss findet.

Den Sonntag eröffnen dann ebenfalls zu früher Stunde (9 Uhr) die kleinsten Nachwuchshoffnungen der F- Jugend mit einem Turnier mit insgesamt acht Vertretungen. Auch hier schließen sich unmittelbar nach den Gruppenduellen die Platzierungsspiele an, wobei die beiden Staffelersten gegen 12 Uhr das Finale bestreiten. Etwa um 12:45 Uhr treffen dann fünf Mannschaften in der Alterklasse der weiblichen E- Jugend aufeinander. Im Modus „Jeder gegen Jeden“ steigt die letzte von insgesamt zehn Begegnungen gegen 15 Uhr. Im gleichen Modus geht dann ab ca. 15:45 Uhr das Turnier der weiblichen C- Jugend über die Bühne, wobei dem finalen Spiel gegen 18:15 Uhr die letzte Siegerehrung folgen wird. 

„Wie in den Vorjahren auch ist an allen drei Tagen für das leibliche Wohl in vollem Umfang gesorgt. Wir freuen uns auf möglichst viele Besucher, die auch in den Jahren zuvor die ganze Sache erst rund gemacht haben“, ist auch Mitorganisatorin Ivonne Urban die Vorfreude anzumerken.

Freitag ab 16 Uhr WJD mit:

Staffel 1: SG Lok Schönebeck, BSV 93 Magdeburg, SG Seehausen, Frankfurter HC, SV Eiche 05 Biederitz

Staffel 2: HSG Börde, HSV Magdeburg, SpG GWT Harzluchse, BSG Aktivist Gräfenhainichen, Barleber HC

Sonnabend ab 9 Uhr MJE mit:

BSV 93 Magdeburg, SV Eiche 05 Biederitz II & I, Eintracht Glinde, SV Oebisfelde 1895

Sonnabend ab 12 Uhr MJD mit:

Staffel 1: SV Eiche 05 Biederitz, Eintracht Glinde, USV Halle

Staffel 2: BSV 93 Magdeburg, SV Irxleben, TuS 1860 Magdeburg

Sonnabend ab 16 Uhr MJC mit:

BSV 93 Magdeburg, SV Eiche 05 Biederitz, Güsener HC, TuS 1860 Magdeburg, Barleber HC

Sonntag ab 9 Uhr F- Jugend mit:

Staffel 1: SV Eiche 05 Biederitz, FSV 1895 Magdeburg, TuS 1860 Magdeburg, SV Wacker 09 Westeregeln

Staffel 2: SV Eiche 05 Biederitz II, BSV 93 Magdeburg, Post SV Magdeburg. SV Chemie Genthin

Sonntag ab 12:35 Uhr WJE mit: 

BSV 93 Magdeburg, SV Blau- Weiß Empor Wanzleben, SV Langenweddingen, Post SV Magdeburg, SV Eiche 05 Biederitz (Nachmeldung Barleber HC)

Sonntag ab 15:45 Uhr WJC mit:

BSV 93 Magdeburg, TuS Dieskau, Eintracht Gommern, Barleber HC, SV Eiche 05 Biederitz

2.Männer: Podestplatz knapp verfehlt

Saisonrückblick 2.Männer SV Eiche 05 (Bezirksoberliga)

Die zweite Vertretung des SV Eiche 05 Biederitz hat die Spielzeit 2025/2026 in der Bezirksoberliga auf Rang vier mit 30:14 Punkten abgeschlossen. In der Endabrechnung fehlten den Biederitzern, die eine sehr intensive Saison hinter sich brachten, lediglich ein Zähler hinter der punktgleichen Vertretung aus Hohenwarthe zum angestrebten Podestplatz.

Am 8. November kassierte die Biederitzer Reserve mit dem 19:41 beim BSV 93 Magdeburg II die mit Abstand höchste Saisonniederlage. Einher mit diesem Resultat ging schließlich der vorzeitige Abgang von Trainer Stefan Quensell, der mit großen Ambitionen an der Ehle die Aufgabe angenommen hatte, aber sicherlich auch nicht mit einem frühen und gewichtigen Aderlass im Kader (u.a. Florian Wentzel und Emile Simon) rechnen konnte. „Bis zu diesem Zeitpunkt hatten wir bereits 31 Spieler eingesetzt. Verletzungsbedingte Ausfälle haben dann auch dazu geführt, dass ein zielgerichtetes Training nicht möglich war und letztendlich alles im freien Spiel endete“, begründete Quensell seinen vorzeitigen Abgang Mitte November. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte die Biederitzer Reserve ein ausgeglichenes Punkteverhältnis von 8:8 Zählern herausgearbeitet, was sicherlich dem eigentlichen Ziel des ambitionierten Kaders unter allerdings erschwerten Bedingungen hinterher hinkte.

Der Neustart unter Interims- Coach Michael Tschirschwitz gelang dann mit einem 26:17 beim Post SV Magdeburg II vielversprechend, hatte dann aber zum Hinrundenabschluss noch einen Punktverlust (19:19 gegen Angstegegner SV Irxleben II) und einen Pflichtsieg beim Tabellenschlusslicht in Wolmirstedt (32:23) parat. So wurde die Hinserie schließlich mit 13:9 Zählern abgeschlossen und die Umstellung des Abwehrsystems wirkte sich zusehens positiv auf die Resultate der Biederitzer aus. „Den Jungs fehlte die Konstanz und die Kontrolle im Spielsystem war nicht gegeben. Die Verunsicherung war schon allgegenwärtig, so dass die eigentliche Leistungsstärke lange Zeit nicht abgerufen werden konnte“, resümierte Tschirschwitz und übernahm die Mannschaft mit Beginn der Rückrunde dann auch hauptamtlich.

Der Start in das Handballjahr 2026 verlief dann aber zunächst nicht nach Wunsch, da das Gastspiel in Schönhausen völlig unnötig mit 27:29 abgegeben werden musste. Dennoch war eine Steigerung an der Ehle unverkennbar, was sich auch in den Highlight- Heimsiegen gegen den HV Lok Stendal (35:32) und gegen den MTV Weferlingen (33:25) wiederspiegelte. Dazwischen lag noch der 33:19- Auswärtserfolg bei der HSG Altmark/West, der den eingeschlagenen positiven Trend in allen Bereichen eindrucksvoll wiederspiegelte.

Ein letzter kleiner Nackenschlag wurde den Biederitzern dann im Derby beim Möckeraner TV mit einer überflüssigen 22:23- Niederlage verabreicht. „Wir haben einfach das Tor nicht getroffen“, war man sich im Biederitzer Lager über den Hauptgrund der sechsten und letzten Niederlage der Saison einig. 

Die letzten sechs Begegnungen liefen dann (fast) komplett nach Wunsch der Biederitzer, die nur knapp an den optimalen zwölf Zählern im Endspurt vorbeischlitterten. Nach dem 35:27 gegen den HSV Magdeburg II gab es ein überzeugendes 29:22 bei der Eintracht in Hohenwarthe. „Der Sieg war für uns enorm wichtig“, erinnert sich Trainer Tschirschwitz, ehe er mit seinem Team in eigener Halle gegen den späteren Meister und Aufsteiger in die Verbandsliga BSV 93 Magdeburg II trotz einer guten Vorstellung nicht über ein 28:28- Unentschieden hinaus kam. „Ein voller Erfolg war möglich und hätte uns in der Endabrechnung sehr gut zu Gesicht gestanden“, ergänzt Tschirschwitz, der die letzten drei Begegnungen dann mit 100%iger Quote abschloss. Zunächst gelang ein 27:24- Arbeitssieg gegen die Zweite des Post SV Magdeburg, ehe das „Trauma“ SV Irxleben II in deren Halle mit 28:26 verbunden mit der wohl besten Saisonleistung beendet werden konnte. Das abschließende letzte Heimspiel gegen den Absteiger Kali Wolmirstedt erfuhr dann aufgrund der Absage der Gäste leider keine Austragung, so dass die zwei Zähler am grünen Tisch überreicht wurden.

„Wir haben uns spätestens nach der Winterpause massiv steigern können. Die Deckung wurde unser großer Faustpfand, mit der wir die Gegner stets vor Probleme stellen konnten. Am Ende stellen wir zurecht die beste Abwehr. Schade, dass wir uns dann nicht belohnen konnten, aber wir werden in der neuen Saison einen weiteren Anlauf starten“, zeigt sich Tschirschwitz, der neben einigen A- Jugendlichen auch auf die Rückehrer Simon und Wentzel zählt, schon jetzt angriffslustig. Durchweg positiv überraschen konnte die Biederitzer Reserve im HVSA- Pokal, wo zunächst in Runde 1 der Verbandsligist HSG Börde mit einem 24:25 in der Ehlehalle ausschied. In Runde 2 erreichte dann schließlich der zwei Ligen höher angesiedelte Oberligist SG Kühnau beim 26:25 nur mit Ach und Krach das Viertelfinale.

Saison 2025/2026: Andy Gronemeier (20 Spiele/0 Tore/0 Siebenmeter), Leon Exner (20/0/0), Marvin Wohl (8/0/0), Fiete Schuster (6/0/0), Gustav Nafe (5/0/0) – Julian Hammecke (16/18/1), Leon Kliem (23/62/7), Florian Wentzel (5/12/2), Daniel Bahr (17/71/6), Eike Herrmann (2/0/0), Maxim Meyer (13/34/0), Stephan Holzgräbe (14/12/0), Maksymilian Beres (10/27/0), Till Schneider (10/40/0), Emile Simon (2/2/1), Lukas Hartmann (18/21/0), Luca Exner (22/124/43), Jan Schmidt (15/11/0), Felix Eix (1/5/0), Eric Deneke (15/11/0), Johannes Grabis (5/5/0), Maximilian Wiedon (14/49/9), Fynn Janke (12/36/0), Jannis Hartmann (16/8/0), Linus Steinweg (6/13/0), Jonas Maffert (6/10/0), Julius Warnecke (5/18/0), Stefan Köster (2/0/0), Martin Walde (1/3/0), Lukas Ribbert (5/0/0), Lukas Hesse (1/6/0), Maximilian Kalsdorf (8/10/0), Marius Hammecke (3/17/0), Maximilian Gröbe (1/0/0), Max Held (1/8/1)

1.Männer: Mit Platz 6 Saisonziel erreicht

Saisonrückblick 1.Männer SV Eiche 05 (Oberliga)

Die Handballer des SV Eiche 05 Biederitz haben im vermeindlich zweiten schweren Jahr in der Oberliga einen zufriedenstellenden sechsten Platz mit 28:24 Punkten erkämpfen können. Neben der Leistungssteigerung aller Akteure sticht auch der dritte Rang von Rückraumspieler Bennet Daßler in der Torschützenliste mit 194 Treffern heraus.

Das ausgegebene Saisonziel vor dem Start ist beim Traditionsverein an der Ehle recht souverän umgesetzt worden. „Wir hatten uns auf die Fahnen geschrieben, die Vorjahresplatzierung zu verbessern und uns dabei zu stabilisieren und etablieren. Das ist uns mit dem Sprung von Rang acht auf sechs recht eindrucksvoll gelungen“, resümierte der Biederitzer Co- Trainer Andre Freistedt, der auch einen Wechsel auf der Chefcoachposition im Verlauf der Spielzeit miterleben musste. 

Der Saisonstart verlief mit den zwei souveränen Erfolgen beim personell arg gebeutelten HSV Haldensleben (28:23) und mit dem Heimsieg gegen den Liganeuling SV Irxleben (28:22) durchaus wunschgemäß, war aber auch ehrlicherweise nicht mit Handball im Hochgenuss vollzogen worden. Frischen Wind brachte hingegen Neuzugang Jannis Richter in den Kader, der auf der Kreisposition in vielerlei Hinsicht eine Bereicherung für die Mannschaft darstellte. Die zwei anschließenden Auswärtsbegegnungen führten zu zwei grundverschiedenen Unentschieden, wobei das 24:24 beim HV Wernigerode eher glücklicher Natur war, da Schlussmann Gustav Nafe mit der Schlusssirene noch einen Strafwurf abwehren konnte. Eher in die Kategorie Punktverlust fiel dann das 22:22 zwei Wochen darauf bei der SG Kühnau. Dennoch verlieh die Ungeschlagenserie der jungen Biederitzer Truppe im weiteren Verlauf reichlich Selbstvertrauen, was im Anschluss auch TuS Radis in der Ehlehalle erfahren musste und mit einer derben 24:37- Niederlage die Heimreise antreten musste. Schon vor der Saison appellierte der Biederitzer Trainer Peter Pysall an seine Schützlinge, „dass jede Partie erst einmal gespielt werden müsse und nichts im Vorbeigehen abgespult werden könne“. Dies bewahrheitete sich auch im Duell gegen den zweiten Aufsteiger HV RW Stassfurt II, der aber bei der 21:45- Niederlage gänzlich auf verlorenem Posten stand. Das folgende 27:27- Unentschieden bei der HSG Wolfen 2000 bedeutete das dritte sieglose Spiel gegen die Filmstädter, ehe der Spielplan die großen Drei der Liga auf dem Programm vorsah.

Und diese Begegnungen waren ein Stück weit miteinander vergleichbar, denn in allen drei Spielen hielten die Biederitzer bis etwa zur 40. Minute mit, ehe auch die ermangelnden Kräfte Zählbares verhinderten. „Die Gegner konnten leistungsstärker wechseln, wogegen bei uns jeder Fehler doppelt wehgetan hat“, erinnerte sich Freistedt und wies darauf hin, dass die höhere Qualität und Reifheit gerade in den entscheidenen Situationen den Ausschlag zu Gunsten der qualitativ weiteren Kontrahenten gegeben hat. 

Den negativen Ergebnistrend wollten die Biederitzer dann bei der zweiten Vertretung des HC Burgenland beenden, doch leider musste nach einem unglücklichen Spielverlauf die vierte Pleite in Serie mit einem 29:30 hingenommen werden. Fröhliche Gesichter gab es dann aber eine Woche später nach dem Heimspiel gegen die „Zweite“ des USV Halle, die allerdings bei ihrer 20:38- Niederlage an der Ehle zu keinem Zeitpunkt konkurrenzfähiges Oberliganiveau erreichen konnte. Der Hinrundenabschluss wurde schließlich mit der wohl schlechtesten Saisonvorstellung bei der SG Spergau vollzogen, wo die Leistung fast durchgängig unzureichend war und nie die Chance auf Zählbares bestand.

Auch der Rückrundenauftakt nach der ausgeglichenen Hinrunde mit 13:13 Punkten fiel zunächst negativ aus, da in Stassfurt beim 28:33 wie bereits in Spergau mit angezogener Handbremse agiert wurde. Das 36:28 gegen den späteren Absteiger aus Haldensleben, es war die letzte Partie für den auch krankheitsbedingt ausscheidenen Trainer Peter Pysall, war dann der Beginn einer Siegesserie von sechs Begegnungen. Deutlich schwerer ging den Biederitzern dann der folgende 31:27- Erfolg beim ebenfalls später abgestiegenen SV Irxleben von der Hand. „Es war eine neue und nicht einfache Situation für uns alle, da der Wechsel auf der Bank nicht spurlos an uns vorbeigegangen ist. Die Jungs haben es aber gut gemeistert und es war gleichzeitig ein Signal für die kommenden Aufgaben“, erinnerte sich Freistedt, der in dieser Partie allein den Hut auf hatte, mit zahlreichen Wechseln allen Spielern Einsatzzeit gewährte und somit die Kräfte gut und gewinnbringend verteilen konnte.

Ihren Torhunger stillten die Biederitzer dann in den zwei folgenden Heimspielen gegen die an diesem Tag aber auch deutlich schlechteren Teams des HV Wernigerode (46:28) bzw. der SG Kühnau (41:27), womit die jeweiligen schmerzlichen Punktverluste aus der Hinrunde vergessen gemacht werden konnten. Mit vielen neuen Elementen brillierte in diesen Begegnungen der Neuzugang Sean Burgold, der für das Team nicht nur auf dem Spielfeld eine Belebung darstellte. Zu einer wahren Abwehrschlacht avancierte das anschließende Gastspiel beim heimstarken TuS Radis, der allerdings mit einer abgeklärten Vorstellung der Biederitzer vor eigener Kulisse mit 30:26 besiegt werden konnte. „Es war eine schwere Hürde, wo die Partie auch hätte kippen können. In erster Linie war es ein Wachmacher in Bezug Abwehrarbeit im Verbund mit dem Torhüter“, erinnerte sich später die „Aushilfe“ auf der Bank Dirk Hesse, welche schließlich ab Mitte April zur festen Größe in Sachen Verantwortlichkeit wurde.

Im anschließenden Heimspiel gegen die HSG Wolfen 2000 konnte dann basierend auf eine souveräne Deckungsarbeit auch der Bann gebrochen werden und im vierten Aufeinandertreffen der erste Doppelpunktgewinn (28:22) gegen den einstigen „Angstgegner“ gefeiert werden. 

In den nächsten drei Duellen kam es dann wieder zum Aufeinandertreffen mit den Top 3 der Liga. Wie bereits in der Hinrunde war die Ausbeute für die Biederitzer erneut überschaubar, aber die Leistungen längst nicht enttäuschend. Während die Gastspiele beim späteren Meister und Aufsteiger BSV 93 Magdeburg (23:25) und bei der Eintracht in Gommern (20:21) knapp verloren wurden, gab es in eigener Ehlehalle eine 29:34- Niederlage gegen die TSG Calbe. „Dieses Spiel passt aber nicht in dieses Paket rein, da der Gegner allein schon von der Körpersprache her auf einem anderen Level unterwegs war. Dagegen fehlte es in den beiden Auswärtsspielen durchaus auch am Spielglück, was durchaus Zählbares verhinderte“, lobte Freistedt dennoch die Leistungen der Mannschaft, die vor allem im Bereich Abwehr und Torhüter (Witte) positiv überraschen konnte.

In Geduld üben mussten sich die Biederitzer beim vorletzten Heimauftritt gegen die Reserve des HC Burgenland, der bei der Anreise in einem Stau auf der A14 steckte und schließlich auch mit einer 32:36- Niederlage die beschwerliche Heimreise antreten musste. „Die Jungs haben dennoch die Konzentration hoch gehalten und ein spielerisch sehr überzeugendes Spiel abgeliefert“, lobte der inzwischen offizielle Trainer Dirk Hesse den verspäteten sechzigminütigen Auftritt seiner Schützlinge.

Ein wenig unter ihren Möglichkeiten blieb der Biederitzer Kader in den verbleibenen zwei Partien, wobei zu diesem Zeitpunkt die finale Platzierung bereits feststand. Zunächst kamen die Biederitzer an der Saale bei der Reserve des USV Halle nicht über ein sehr glückliches 28:28- Unentschieden heraus, wobei Robin Urban in den verbleibenen 31 Spielsekunden einen 25:28- Rückstand doch noch wettmachen konnte. Bei diesem letzten Auftritt in der Fremde war es eher die zweite Garnitur, die die Akzente setzen konnte, während die im Laufe der Partie gebrachten vermeindlichen Leistungsträger weit unter ihren Möglichkeiten blieben. 

Zum Saisonausklang sollte dann vor heimischer Kulisse der anvisierte Erfolg trotz einer 12:8- Führung und einem 14:13 zur Pause gegen die SG Spergau ausbleiben. Hauptursache dafür war, dass die zuvor abgerufenen Stärken in nahezu allen Bereichen bei Weitem nicht mehr so zum Tragen kamen und die Niederlage deshalb nicht unverdient daher kam.

„Wir haben in überzeugender Manier ohne große Leistungsdellen unser Saisonziel erreichen können und uns im zweiten Jahr Oberliga gefestigt präsentieren können. Die sich steigernde Deckungsarbeit wurde immer mehr zum Faustpfand. Die junge Truppe ist vorangekommen, kann aber fraglos noch Schritte gehen“, ist sich das neue Trainerduo Dirk Hesse/Andre Freistedt, welches bereits am 30. Juni mit der Saisonvorbereitung beginnt, an der Ehle einig. 

Kader Saison 2025/2026: Joey Chandler Witte (20 Spiele/2 Tore/ 0 Siebenmeter), Max Wetzel (19/0/0), Gustav Nafe (16/0/0), Leon Exner (3/0/0), Andy Gronemeier (2/0/0), Marvin Wohl (1/0/0) – Emile Simon (1/1/0), Jason Thielecke (16/39/0), Bennet Daßler (26/194/60), Lukas Hesse (24/74/1), Moritz Steinweg (23/93/0), Till Schneider (10/7/0), Marius Hammecke (20/50/0), Maksymilian Beres (24/16/0), Felix Eix (25/42/0), Christian Kinast (24/36/0), Robin Urban (17/73/1), Jannis Richter (20/42/0), Max Held (21/50/23), Philip Wohl (12/13/1), Luca Exner (7/13/1), Daniel Bahr (1/0/0), Maximilian Wiedon (2/3/0), Fynn Janke (7/10/0), Linus Steinweg (1/0/0), Sean Burgold (10/25/1)

Update (für unter18Jährige) Handball360

UPDATE FÜR DIE REGISTRIERUNG DER UNTER 18-JÄHRIGEN!

GUTE NACHRICHTEN:
Die Schritt-für-Schritt-Anleitung für die Registrierung der unter 18-Jährigen steht ab sofort in der EICHE App im Downloadbereich zur Verfügung.

Unter 18-Jährige müssen weiterhin über die Eltern registriert werden.

SO GEHT’S:
• EICHE App öffnen
• In den Downloadbereich gehen
• Anleitung herunterladen
• Registrierung durchführen

JETZT REGISTRIEREN UND SPIELBERECHTIGUNG SICHERN!

Registrierung:
https://dhb.isquad.es/afiliaciones/login.php

WICHTIG:
Die Registrierung ist verpflichtend für die Spielberechtigung.
Wer sich nicht registriert, erhält keine Spielberechtigung.

Es geht uns alle an – WICHTIG: Handball360

WICHTIGE INFO FÜR ALLE AKTIVEN SPIELERINNEN & ELTERN

Ab dem 21.05.2026 startet offiziell Handball360 (iSquad).

Was ist Handball360?
Das neue deutschlandweite Verbands- und Spielbetriebssystem des DHB. Darüber laufen künftig unter anderem Spielberechtigungen, Spielerpässe und Verwaltungsprozesse.

GANZ WICHTIG:
Die Registrierung ist verpflichtend und notwendig für die Spielberechtigung.

Keine Registrierung = Keine Spielberechtigung

Spielerinnen ab 18 Jahren:
Registrierung selbstständig möglich

Spieler*innen unter 18 Jahren:
Registrierung über die Eltern erforderlich

Eine ausführliche Schritt-für-Schritt-Anleitung findet ihr ab dem 21.05.2026 im Downloadbereich der EICHE App.

Registrierung: https://dhb.isquad.es/afiliaciones/login.php

Bitte kümmert euch frühzeitig darum.