Autor: Ingo Heitmann

Männer starten in die Saisonvorbereitung

Sowohl die Oberligahandballer als auch der breit gefächerte Kader der zweiten (und dritten) Mannschaft sind beim SV Eiche 05 Biederitz bereits wieder in die Vorbereitung eingestiegen. Während die Reserve bereits vier Wochen hinter sich hat, begann das Trainerduo des Oberligisten in dieser Woche.

„Wir schließen in dieser Woche den athletischen Teil ab. Die Jungs haben trotz der enormen Hitze gut mitgezogen“, lobte der Biederitzer Coach Michael Tschirschwitz seine Schützlinge, die an einer Einheit im/am Baggerloch wohl die schönsten weil erträglichen Erinnerungen seit dem Auftakt am 9. Juni hatten. In den nächsten Wochen wird dann vermehrt der geliebte Ball in den Fokus rücken, ehe bereits fest gezurrte Testspiele sich in das umfangreiche Vorbereitungsprogramm mischen. Gegner für die Biederitzer Reserve werden dann der HSV Zerbst (30. Juli 19:30 Uhr in Biederitz), BR Coswig (1. August 16 Uhr in Coswig), der Barleber HC (13. Augst 20 Uhr in Barleben) und Stahl Thale (15. August 16 Uhr Biederitz) sein. Zudem ist noch eine Partie gegen den Verbandsligisten SV Germania Borne am 25.Juli um 16 Uhr in der Ehlehalle vorgesehen.

Die ganz große Hitze ist dem Oberligakader indes drei Wochen später erspart geblieben. Zum Trainingsauftakt hatte das Trainerduo Dirk Hesse/Andre Freistedt einen lockeren „Triathlon“ mit Laufen/Fussball/Grillen im Gepäck, ehe die nächsten Wochen dann weitaus intensiver und sehr abwechslungsreich gestaltet werden. „Spinning, Fahrradfahren, Trampolinkurs“, ging Co- Trainer Andre Freistedt zumindest ein wenig detaillierter auf die nächsten Wochen ein, in denen auch der schon traditonelle Besuch im „Lucky Fitness“ in Magdeburg nicht zu kurz kommen wird. 

In personeller Hinsicht tut sich aktuell recht wenig an der Ehle. Der Oberligakader verliert mit Max Wetzel (kehrt zum Post SV Magdeburg zurück) und Gustav Nafe (Studium) gleich zwei wichtige Stützen im Tor und auch Kreisläufer Jannis Richter wird nach einer Saison aufgrund eines Auslandsjahres plus Studium nicht mehr zur Verfügung stehen. Dagegen rücken mit Luca Exner und Till Schneider zwei Akteure aus der Reserve (wieder) nach oben, die allerdings mit Blick auf die letzten Jahre in der Oberliga längst kein Neuland betreten. Für das nunmehr vakante Tor wird Marvin Wohl aus der A- Jugend ebenfalls aus dem Bezirksoberligakader nach oben rücken. Am 24. Juli gastieren die Biederitzer Handballer dann wie gewohnt wieder bei den Blau- Weißen in Gerwisch zum Fussballvergleich, ehe am 22. August mit beiden Biederitzer Mannschaften das traditionelle „Detlef- Heine- Gedenkturnier“ über die Bühne geht. Dazwischen liegt am 16. August ein Turnier in Bernau mit fünf Mannschaften.

Saisonrückblick Nachwuchs (Bezirksoberligen)

Durchweg sehr gute Resultate fuhren die Biederitzern Nachwuchsmannschaften in der zurückliegenden Spielzeit 2025/2026 in den jeweiligen Bezirksoberligen ein. Während es die weibliche D- Jugend sowie die männliche E- Jugend bis in das Final- Four schafften, ging die weibliche E- Jugend sogar noch einen Schritt weiter und nahm an der Bestenermittlung teil. Insgesamt jedoch ist rückblickend in allen Altersklassen die erhoffte Weiterentwicklung nicht nur in den Ergebnissen an den Wochenenden abzulesen.

männliche E- Jugend I & II: 

Zwei Vertretungen der männlichen E- Jugend schickte der SV Eiche 05 Biederitz in den Punktekampf in der Bezirksoberliga, wobei im Fortverlauf der Saison die Kader untereinander jeweils angepasst wurden. In den Vorrundengruppen konnte sich schließlich die erste Mannschaft mit 8:4 Punkten Rang drei sichern, während die zweite Vertretung in Gruppe 4 mit 7:5 Zählern auf Rang vier einkam. Mit diesen positiven Platzierungen ging es für beide Mannschaften schließlich in Hauptrunde, wo sich die zweite Vertretung mit Platz zwei für das Final- Four qualifizieren konnte, während die „Erste“ im Siebenerfeld auf Rang sechs einkam. Hierbei ist zu erwähnen, dass die Kader im Prinzip Wochenende für Wochenende durchgemischt wurden und die „Zweite“ im Hinblick auf ein sehr gutes Abschneiden fraglos mit dem leistungsstärkeren Aufgebot unterwegs war. „Hier war die Unterstützung aller enorm wichtig. Ein großes Dankeschön an Doreen Dempewolf, Toralf Reisener und Sascha Münder, die dabei den Überblick behalten haben und auch das gemeinsame Training mit viel Energie unterstützt haben“, sprach nach der umfangreichen Punktspielserie Mario Genth, der selbst im Hintergrund tatkräftig agierte, passende Lobeshymnen aus. 

Im Final- Four blieb den Biederitzer Youngstern nach der Halbfinalniederlage gegen den SC Magdeburg (17:53) das Spiel um Bronze, welches nach lange ausgeglichenem Spiel schließlich mit 27:33 gegen die Zweite des SCM abgegeben werden musste. „Wenn man bedenkt. dass wir es von 28 Mannschaften unter die Top vier geschafft haben, dann ist allein dies ein großer Erfolg“,würdigte Genth in erster Linie den 2016er Jahrgang. Aber auch die Jahrgänge 2015 und 2017 haben in ihrer Entwicklung einen großen Schritt nach vorn gemacht und konnten das ein oder andere Erfolgserlebnis feiern. Ein Extralob verdiente sich Greta Krüger von der weiblichen E- Jugend, die bei wichtigen Begegnungen sowie beim Final- Four mit ihrem Können enorm helfen konnte. So waren dann auch die beiden hauptverantwortlichen Trainer Tobias Jantz (MJE) und Marco Schmidt (MJE II) mit der Spielserie zufrieden und blicken äußerst optimistisch in die Zukunft.

Saison 2025/2026: Lenny Joel Speck (22 Spiele/0 Tore/0 Siebenmeter), Tristan Walther (24/190/4), Theodor Jantz (16/42/1), Leon Wolff (17/1/0), Paul Diego Rypa (19/1/0), Felix Reichardt (8/5/0), Bob- Anton Wassermann (13/4/1), Karl Henning Herbst (16/14/0), Jakob Bachmann (14/15/0), Matheo Gille (3/0/0), Leander Tripke (14/45/0), Eddi Ohle (10/3/0), Ludwig Pawlik (15/45/2), Simon Welter (13/15/0), Greta Krüger (9/59/5), Tim Sroke (18/49/0), Theo Merker (16/4/1), Mikkel Swoboda (21/147/9), Luke Kemmner (23/52/2), Marwin Meyer (13/15/1), Ruben Detzner (22/10/0), Tobi Münder (20/102/3), Leon Fromm (14/8/1), Luke Weise (20/3/0), Hendrik Kiwitt (11/0/0), Nino Teikowski (10/2/0), Cameron Staevie (17/66/2), Linn Poitschke (1/0/0), Hanna Altmann (1/0/0), Luise Spring (1/0/0), Toni Boos (1/0/0), Lara Schulze (1/0/0), Hilde Jantz (1/2/0), Frida Baumgartl (1/0/0), Pina Gericke (1/0/0), Annalena Eilert (1/0/0)

weibliche C- Jugend:

Mit Platz vier und 28:12 Punkten verpasste die weibliche C- Jugend des SV Eiche 05 Biederitz den anvisierten Podestplatz und kassierte dabei alle ihre Negativzähler gegen die Top 3 der Liga. „Gerade in diesen Begegnungen gegen den HSV Magdeburg II, Barleben und Oebisfelde hätte ich mir mehr Wille und auch mentale Stärke gewünscht. Es war wiederholt Zählbares drin und somit hätten wir auch berechtigte Chancen auf Rang drei gehabt“, bemängelte der Biederitzer Trainer Stephan Holzgräbe, der aber dennoch von einer soliden Spielserie sprach, in der sich immerhin Johanna Poppeck mit 173 Toren auf Rang zwei der Torschützenliste platzieren konnte. Ein weiterer wichtiger Aspekt war die fehlende Konstanz. „Es gab starke Auftritte, denen aber nur eine Woche später unerklärliche Einbrüche folgten. Die durchwachsene Saison hatte aber trotzdem gute Ansätze, auf denen sich durchaus aufbauen lässt“,ergänzte auch Co- Trainer Lars Lange, der sich zudem eine konstant bessere Trainingsbeteiligung gewünscht hätte. Auch diesen Kritikpunkt wollen die Biederitzer in der neuen Spielzeit dann in der B- Jugend angehen, wobei einige Mädels weiterhin in der C- Jugend mitwirken werden und somit einer Doppelbelastung ausgesetzt sein werden. 

Saison 2025/2026: Lara Holzgräbe (20 Spiele/0 Tore/ 0 Siebenmeter), Lilith Treutler (14/0/0) – Leonie Marie Pape (5/0/0) – Lotta Walde (17/1/0), Abby Schumann (17/76/1), Livia Burgold (18/44/0), Pia Pauline Theuerkauf (20/57/0), Lena Thielicke (20/18/0), Fritzi Boos (17/23/1), Lucy Schiller (16/5/0), Maxi Werner (16/24/0), Fanny Taube (10/27/8), Ciara Marie Rose (17/111/20), Charlotte Köhl (9/0/0), Johanna Poppeck (17/173/12), Helene Thorand (11/5/1), Romy Tschirschwitz (1/2/0), Baiba Mathea Genth (3/5/0), Lillesol Guderjahn (5/0/0), Louisa Thorhauer (1/0/0)

weibliche D- Jugend:

Die weibliche D- Jugend des SV Eiche 05 Biederitz kann auf eine überaus erfolgreiche Saison zurückblicken, denn nach dem zweiten Platz der einfachen Punkterunde gelang im Final- Four die Finalteilnahme und somit die Qualifikation zur Vorrunde der Landesmeisterschaft. „Wir kamen schon etwas schwerfällig in die Gänge, haben uns dann aber praktisch mit jeder Aufgabe steigern können und dies spätestens in der Rückrunde auch auf das Spielfeld projizieren können“, erinnert sich die junge Biederitzer Trainerin Charlott Rosenau an eine niederlagenfreie Hinrunde, die mit dem Spitzenspiel gegen den SV Oebisfelde (19:19) fraglos ihren Höhepunkt hatte. In den Rückspielen folgte dann jedoch die einzige Niederlage beim SV Oebisfelde, was folgerichtig auch den Verlust der Spitzenposition an den siegreichen SVO- Nachwuchs zur Folge hatte. Dennoch berechtigte der souveräne zweite Platz in Staffel 1 mit 17:3 Punkten zur Teilnahme am Final- Four, wo zunächst im Halbfinale der bis dahin ungeschlagene Gastgeber Barleber HC mit 26:23 geschlagen werden konnte. Im Finale gegen den ewigen Rivalen SV Oebisfelde gab es dann auch beim dritten Aufeinandertreffen (22:27) keinen Erfolg. Mit dem sicherlich nicht erwarteten Vizemeistertitel des Spielbezirkes Nord gelang dann sogar die Teilnahme bei der Vorrunde zur Landesmeisterschaft, wo allerdings nach zwei Niederlagen (Dessau und Halle) und nur einem Sieg gegen die Harzluchse Endstation war. „Die Teilnahme war schon ein Bonus, wo wir gegen jeden Kontrahenten mithalten konnten. Wir sind froh über die gemachten Erfahrungen, welche uns in Zukunft ein ganzes Stück weiterbringen werden“, meinte ein rundum zufriedene Trainerin Rosenau, die zudem anerkannte, dass im Verlauf der anspruchsvollen Spielzeit die Aufgaben auf mehrere Schultern verteilt werden konnten, was fraglos auf die Leistungssteigerung aller Spielerinnen von Monat zu Monat zurückzuführen war.

Saison 2025/2026: Pauline Juli Lindeke (15 Spiele/0 Tore/0 Siebenmeter) – Lilly Hauenschild (14/158/2), Mara Brockhausen (12/6/1), Lotta Falkenberg (15/53/0), Elisabeth Eleonore Bruchmüller (6/4/1), Romy Tschirschwitz (14/65/5), Lina Wiehe (12/9/1), Mayla Grotsch (15/34/0), Baiba Mathea Genth (14/108/1), Lotta Grunert (14/17/0), Helene Thorand (11/24/0), Annalena Eilert (1/2/1)

weibliche E- Jugend:

Auf eine sensationelle Spielzeit 2025/2026 kann die weibliche E- Jugend aus Biederitz zurückblicken. Die Mädels um Trainer Alexander Jantz krönten ihre starke Saison mit der Teilnahme an der Bestenermittlung und holten sich in Bitterfeld/Wolfen sogar Silber. Zuvor stand allerdings erst einmal der Bezirksoberliga- Alltag bis Mitte April an, wo man sich hinter dem verlustpunktfreien HSV Magdeburg (24:0 Zähler) mit 18:6 Zählern auf Rang zwei einordnen konnte. Die damit erlangte Startberechtigung zum Final- Four führte dann beide Rivalen im Endspiel erneut zusammen, wo der HSV- Nachwuchs in einem dramatischen Finale mit etwas Glück mit 24:23 die Nase vorn hatte. Im Halbfinale vorher hatten sich die SVE- Mädels deutlich mit 30:20 gegen den Ausrichter Barleber HC durchsetzen können. Dieser neuerliche Vizetitel führte den Biederitzer Nachwuchs schließlich zur Bestenermittlung nach Wolfen, wo zwar auch das dritte Aufeinandertreffen gegen den HSV Magdeburg abgegeben abgegeben werden musste, im weiteren Verlauf des Turniers aber alle drei weiteren Bezirksoberligameister geschlagen werden konnten. Da allerdings auch die finale Partie gegen den SV Anhalt Bernburg verlorenging, setzte sich dieser in der Endabrechnung schließlich punktgleich vor den Biederitzern durch. Nur kurz hielt sich dann die Enttäuschung in den Biederitzer Reihen, denn schnell wurde klar, dass die jüngste im Spielbetrieb befindliche Vertretung des SV Eiche 05 eine ganze starke Saison abgeliefert hatten. „Wir sind sehr stolz auf die Truppe und das war nicht erst nach der Bestenermittlung so. Einer souveränen Punkterunde folgten schließlich die Krönungen im Final- Four und in Wolfen“, ist der Biederitzer Trainer Alexander Jantz, der auch die Leistungen des jüngeren Jahrganges im Team herausgehoben haben wollte, mit den zurückliegenden Monaten rundum zufrieden.

Saison 2025/2026: Pina Gericke (11 Spiele/47 Tore/0 Siebenmeter), Annalena Eilert (13/76/1), Emilie Schmidt (3/0/0), Madita Cäcilie Milling (6/0/0), Francine Klara Milling (7/0/0), Hanako Marie Grundel- Kawano (11/0/0), Hanna Altmann (12/6/0), Luise Spring (14/28/0), Toni Boos (10/14/2), Luise Haeßler (9/0/0), Hilde Jantz (14/18/0), Greta Krüger (13/186/0), Edda Rabe (13/6/1), Ava Maeve Gehrke (9/0/0), Frida Baumgartl (11/5/0), Lara Schulze (9/0/0), Linn Poitschke (4/3/0), Lara- Luise Eichholtz (1/0/0)

Saisonrückblick Nachwuchs (Oberligen)

Die Biederitzer Nachwuchsmannschaften kamen in der zurückliegenden Spielzeit in den Oberligen zu unterschiedlichen Abschlüssen. Während der männlichen B- Jugend als HSG Ehle die Vizemeisterschaft gelang, kam die weibliche A- Jugend im Fünferfeld immerhin in der goldenen Mitte ein. Bei der männlichen A- Jugend als HSG Ehle (4.), der männlichen C- und D- Jugend (5. und 9. Platz) waren trotz des Verfehlens des Podestes unterschiedlich große und dennoch wichtige Leistungssprünge nach oben zu erkennen. 

weibliche A- Jugend:

Für die weibliche A- Jugend des SV Eiche 05 Biederitz sprang im kleinen Fünferfeld, es wurde jeweils dreimal gegeneinander gespielt, die goldene Mitte heraus. Mit 10:14 Punkten wurde die Bronzemedaille erreicht, mit der man an der Ehle durchaus gut leben kann. „Niederndodeleben und der BSV 93, gegen die wir stets unterlegen waren, sind auch aufgrund ihrer breiteren Kader fast in einer anderen Liga unterwegs gewesen. Mit Rang drei haben wir unser Saisonziel erreicht“, resümierte der Biederitzer Trainer Jan Schmidt, der vor allem die Einstellung seiner Mädels in einer sehr zähen Spielzeit mit vielen spielfreien Wochenenden lobte. Natürlich stach Jessica Urban mit ihren insgesamt 84 Toren ein Stück weit heraus, doch im Laufe der Spielzeit konnte die Verantwortlichkeit zunehmend auf mehrere Schultern (u.a. Anouk Wotjak und Luise Warnecke) verteilt werden. Die stets angespannte personelle Situation verschärfte sich bereits früh mit dem Wegbrechen von Annika Löffler (Sportbefreiung) und im weiteren Verlauf auch mit den vorzeitigen Abgängen von Nina Zhou und Antonia Keitz. Der anvisierte Podestplatz konnte schließlich im Duell gegen den TSV Wefensleben finalisiert werden. Dabei kristallisierte sich der 23:21- Auswärtserfolg Anfang November beim unbequemen Kontrahenten als enorm wichtig heraus. „Wefensleben als Spielort trifft nicht so unseren Geschmack und das hat nicht nur mit dem Klisterverbot zu tun“, merkte Schmidt kritisch an, ehe die Mannschaft mit der personalbedingten Absage des Gastspiels beim feststehenden Meister SV Oebisfelde noch für einen unschönen Schlusspunkt in einer ansonsten ordentlichen Saison sorgte.

Saison 2025/2026: Lea Kruse (10 Spiele/0Tore/0 Siebenemeter), Katharina Jung (11/0/0), Emma Rojahn (3/0/0) – Jessica Urban (11/84/16), Anouk Wotjak (9/28/0), Luise Warnecke (11/37/0), Antonia Keitz (10/20/3), Ina Schulze (7/2/0), Finja Böhme (11/35/0), Tessa Grotsch (11/28/2), Lea Gisele Niemann (11/21/0), Hanna Harenberg (1/5/0)

männliche C- Jugend: 

Die männliche C- Jugend hat die Spielzeit 2025/2026 auf einem guten fünften Rang mit 20:16 Zählern abgeschlossen. Leider fehlte am Ende lediglich ein Zähler, um sich mit Platz vier direkt wieder für die Oberliga in der kommenden Saison zu qualifizieren. Schon die Vorbereitung forderte Trainer Michael Thielicke viel ab, denn er musste aus drei Bausteinen in sehr kurzer Zeit ein Team formen, welches nicht nur auf dem Spielfeld, sondern auch zwischenmenschlich funktionieren sollte. „Neben dem alten und dem jungen Jahrgang kamen ja auch Akteure vom SCM zu uns. Es gab dann aber keine Schwierigkeiten in jegliches Hinsicht, denn die Jungs haben sich fortan unterstützt und motiviert“, erinnert sich Thielicke an die Startphase im Sommer und Herbst. „Erleichternd kam hinzu, dass die vermeindlichen Leistungsträger die jüngeren Jahrgänge in lobenswerter Manier mitgezogen haben. So war es ein angenehmes Arbeiten mit der Truppe.“

Grundsätzlich präsentierte sich die Mannschaft mit fortlaufender Dauer deutlich ballsicherer, so dass die sinkende Fehlerquote zwangsläufig auch den angestrebten Erfolg mit sich brachte. „Natürlich haben wir dennoch noch reichlich Luft nach oben“, ergänzt Thielicke und denkt dabei auch an den 2012er Jahrgang, der sich aber hervorragend reingekämpft hat.

Reichlich Beispiele für die positive Entwicklung gibt es dann auch zuhauf. Zum einen Luca Kalsdorf, der sehr durchschlagskräftig geworden ist oder auch Luca Stielke, der zum Abwehrchef mutierte. Zum anderen der Spielstarke und durchschlagskräftige Fiete Bartz und Leader Hardy Laabs, die Woche für Woche das Leistungsniveau im Biederitzer Kader bestimmten. „Wir sind mit der Entwicklung zufrieden, bleiben aber auf dem Gaspedal“, blickt Thielicke hoffnungsvoll voraus.

Saison 2025/2026: Joel Danisch (16 Spiele/0 Tore/ 0 Siebenmeter), Ben- Levi Bierdümpfl (12/2/0) – Lennart Leber (5/3/0), Matteo Burgold (18/56/4), Hardy Laabs (17/158/22), Edgar Wontraba (12/3/1), Leon Berger (15/8/0), Fiete Bartz (16/95/9), Luca Kalsdorf (17/35/0), Timo Reim (16/55/5), Daniel Faber (18/18/0), Paul Hesse (3/13/0), Johannes Lehr (11/23/1), Jarno Bruchno (18/44/0), Paul Bienas (11/3/0), Moritz Wägener (1/0/0), Luca Stielke (11/61/0), Leo Frank Dammaß (12/10/1), Lenny Knörich (1/0/0), Maximilian Unger (5/2/0), Philipp Trowe (5/1/0)

männliche D- Jugend:

Die Saison der männlichen D- Jugend endet nach nur zwei Erfolgen gegen das Tabellenschlusslicht SG Kühnau schließlich mit 4:32 Zählern auf Rang 9. Natürlich wirkt diese Ausbeute auf den ersten Blick sehr ernüchternd, aber dennoch bot die Serie durchaus auch Erfolge, die Anlass geben, positiv nach vorn zu blicken. Nach einer guten Vorbereitung mit einigen erfolgreich absolvierten Turnieren war aber schon zu erkennen, dass nur eine gute Angriffsleistung die Probleme im Deckungsverbund überdecken könne. In den ersten vier Pflichtspielen blieb man zwar erfolglos, war aber ergebnistechnisch nicht völlig unterlegen. „Wir konnten stets etwas Positives herausziehen, wobei wir nicht vergessen dürfen, dass der überwiegende Teil unseres Kaders der Jüngere ist und wir somit rein körperlich schon unterlegen waren“, stellt Trainer Steffen Plater fest. Nach dem ersten Doppelpunktgewinn gegen Kühnau (27:24) waren es dann vor allem die hohen Pleiten in Halberstadt (27:40) und beim SC Magdeburg (23:52), die die Stimmung ein wenig dämpften. Aber von „Schwarz sehen“ war nie eine Spur, denn „die Truppe hat sich nie hängen lassen und sich spielerisch stets weiterentwickelt. Die Jungs waren immer um ein gutes Resultat bemüht“, erinnert sich Plater und bekräftigt, dass gerade die Angriffsleistung stetig eine Bessere wurde. „Die Jungs waren kreativ unterwegs und wir haben ja mit Benjamin Plater und Borys Selega zwei Spieler recht hoch in die Torschützenliste bekommen“, ergänzt Plater, der aber auch die Jüngeren wie Felix Poppeck, Emil Feig und Iwo Selega nicht vergessen wollte. Aber auch die anderen Akteure wie beispielsweise Kreisläufer Tobias fahrenkampf haben den richtigen Weg eingeschlagen. „Im Nachwuchs geht es darum, sich weiterzuentwickeln. Dies ist uns gelungen, auch wenn die Tablelle dies sicherlich nicht in der Form wiedergibt“, resümiert Plater und sprach zudem von durchweg guten Trainingseinheiten, in denen viel gelacht wurde und mit Freude und Engagement agiert wurde.

Saison 2025/2026: Carl Christian Griesau (15 Spiele/6 Tore/1 Siebenmeter), Tom Hauenschild (14/16/0), Lilly Hauenschild (9/32/0), Michel Wohlers (15/6/0), Felix Poppeck (17/66/0), Emil Feig (17/31/0), Kajo Oskar John (14/15/0), Tobias Fahrenkampf (15/32/0), Benjamin Plater (17/141/28), Ben Christian Firit (14/1/0), Borys Selega (17/106/8), Benjamin Mertz (3/0/0), Iwo Selega (17/42/0)

In der 1.Bundesliga angekommen – Alles Gute Timmi!!!

Der nächste Youngster schafft den Sprung zu den Profis: Tim Thielicke wird ab der Saison 2026/27 Teil des Bundesliga-Kaders des SC Magdeburg. Der 18 Jahre alte Rückraumspieler hat an der Elbe einen Vertrag bis Juni 2029 unterschrieben.

Der gebürtige Biederitzer spielt seit seinem fünften Lebensjahr Handball und wechselte 2021 aus seiner Heimatstadt zum SC Magdeburg. An der Elbe durchlief er seitdem sämtliche Nachwuchsmannschaften des Vereins. 2025 gewann er mit der B-Jugend die Deutsche Meisterschaft, in diesem Jahr folgte der Titel mit der A-Jugend.

In Magdeburg entwickelte sich der wurfstarke Rechtshänder zum Jugendnationalspieler und holte mit der deutschen U17-Auswahl vergangenes Jahr Silber beim European Youth Oympic Festival in Skopje. Nun folgt für Thielicke der nächste Karriereschritt in der Bundesliga.

Bennet Wiegert, SCM-Cheftrainer und Geschäftsführer Sport: „Nach Malte Elze ist Tim der zweite Spieler, den wir in diesem Jahr aus dem Nachwuchs zu den Profis hochziehen können. Das freut mich ungemein und spricht für die gute Arbeit sowie die enge Kooperation innerhalb des Vereins. Tim hat in den vergangenen Jahren immer wieder sein Talent gezeigt und sich den Weg in die Bundesliga verdient. Mit seiner Zweikampfstärke und seiner Abschlusssicherheit bringt er Qualitäten mit, die gut in unser Spielsystem passen. Er ist für sein Alter schon sehr weit, trotzdem werden wir ihn behutsam aufbauen, damit er sich langfristig als fester Bestandteil des Teams etablieren kann.“

Tim Thielicke: „Diese Chance beim SC Magdeburg zu bekommen, bedeutet mir sehr viel. Der Verein gehört schon seitdem ich denken kann zu meinem Leben. Dass der SCM jetzt das Vertrauen in mich setzt und den Weg mit mir weiter gehen möchte, macht mich sehr dankbar. Viele der Spieler kenne ich bereits und ich freue mich darauf, täglich von ihnen lernen zu dürfen. Nun heißt es für mich, weiter hart zu arbeiten und mich stetig zu verbessern, damit ich dem Team bestmöglich helfen kann.“

Quelle: Homepage SC Magdeburg/Foto: Katja Müller

Alles Gute „Py“

Der langjährige Trainer der Oberligamannschaft Peter Pysall feiert am heutigen Freitag seinen 66. Geburtstag und der SV Eiche 05 Biederitz wünscht ihm an dieser Stelle zu dieser „Schnapszahl“ alles erdenklich Gute, vor allem aber Gesundheit. „Py“ übernahm im Sommer 2020 an der Ehle und führte den Traditonsverein mit seinem Aushängeschild „Erste“ vor zwei Jahren in das Handballoberhaus von Sachsen- Anhalt. ALLES GUTE PY!!!

Rückblick Eiche III: Mehr war einfach nicht drin

Rote Laterne: „Kader gab einfach nicht mehr her“

Die dritte Mannschaft des SV Eiche 05 Biederitz musste in der abgelaufenen Spielzeit in der Kreisklasse Magdeburg bittere Niederlagen einstecken und beendete die Spielzeit schließlich mit nur einem Doppelpunktgewinn auf Rang sieben.

Die Kaderproblematik an der Ehle war nicht wirklich neu. „Wenn Du praktisch mit sieben Kreisläufern in die Serie gehst und so gut wie keinen Rückraumspieler in deinen Reihen hast, dann ist auch nicht wirklich mehr herauszuholen“, gab der Biederitzer Verantwortliche Mario Genth beim Blick zurück zu verstehen. Die vermehrt eingesetzte A- Jugend konnte diese Defizite auch nicht wirklich minimieren, da auch unter ihnen so gut wie kein Rückraum- Shooter zu finden war. Allerdings muss im gleichen Atemzug auch gesagt werden, dass ohne die Youngster der Ligabetrieb in der Kreisklasse nicht hätte durchgeführt werden können. Im Gegensatz zur Vorsaison gab es allerdings zahlreiche knappe Niederlagen, so dass nicht nur die Resultate Anlass zur Hoffnung geben. Am fünften Spieltag gab es mit dem 27:26 beim Post SV Magdeburg III den einzigen Sieg zu feiern. Weitere Erfolge blieben in den nächsten Begegnungen auch deshalb aus, weil der Kader praktisch Woche für Woche anders aussah.

In der nächsten Saison sollen die Jungs unter 21 Jahre in der „Dritten“ reichlich Spielpraxis sammeln und möglichst von der verbliebenen älteren Generation unterstützt werden. Das gemeinsame Training mit der zweiten Männermannschaft soll dieses Unterfangen zudem zielführend unterstützen.

Kader Saison 2025/2026: Andre Beran (12 Spiele/0 Tore/0 Siebenmeter), Hubert Bruchmüller (9/0/0), Fiete Schuster (6/0/0), Gunnar Rojahn (4/0/0) – Ingo Heitmann (5/17/2), Tim Rosenburg (8/0/0), Kay Gericke (3/2/2), Michael Thielicke (9/32/2), Martin Walde (5/21/0), Maximilian Gröbe (7/10/1), Florian Krüger (3/2/0), Andre Freistedt (2/5/0), Maximilian Kalsdorf (11/38/10), Tobias Jantz (7/13/0), Lukas Ribbert (9/41/3), Holger Arnold (8/2/0), Rainer Bartels (8/3/0), Yves Steinweg (7/15/1), Jannis Hartmann (5/3/0), Mario Genth (7/4/0), Leon Kliem (4/15/2), Oliwier Beres (4/2/0), Marco Schmidt (5/6/0), Alexander Jantz (4/2/0), Przemyslaw Beres (7/0/0), Konrad Beres (4/4/0), Kai Ritter (1/3/1), Jan Schmidt (2/3/0), Stephan Holzgräbe (2/4/0), Steffen Gericke (1/0/0)

MJC & MJD: Freud und Leid bei Oberliga- Qualifikation

Während der männlichen C- Jugend des SV Eiche 05 Biederitz die Qualifikation zur Oberligasaison 2026/2027 dann doch relativ souverän gelang, siegte bei der männlichen D- Jugend nach dem Verfehlen des Oberhauses der Realitätssinn über die nur kurz anhaltende Enttäuschung.

Die C- Jugend startete in der aufgeheizten Salzlandhalle zu Stassfurt mit einem souveränen 17:13- Erfolg gegen den HC Burgenland, der auch im weiteren Verlauf keinen Doppelpunktgewinn verbuchen konnte. „Wir hatten viele Ballgewinne und konnten vorausschauend früh durchwechseln“, meinte der Biederitzer Trainer Sean Burgold, der beim guten Startauftritt lediglich die etwas überschaubare Chancenverwertung gegen Ende der Partie anmahnte. Dieses Defizit flog dem Biederitzer Nachwuchs dann im anschließenden Spiel gegen die HSG Wolfen 2000 gehörig um die Ohren. Nach dem 3:3 trafen die SVE- Youngster eine Ewigkeit nicht mehr, so dass die Filmstädter auf 8:3 enteilen konnten und schließlich nach zwanzig Minuten verdientermaßen mit 10:6 als Sieger vom Feld gingen. „Wir hatten die HSG bereits in der ersten Qualirunde und hatten sie da im Griff. Heute gelang gegen sie schlichtweg nichts“, war die Enttäuschung nicht nur bei Co- Trainer Steffen Plater groß. Mit dieser nicht unbedingt eingeplanten Niederlage ging es dann gegen den Ausrichter HV RW Stassfurt, gegen den trotz ordentlicher Verteidigung nur ein 14:14- Teilerfolg heraussprang. Die dort angewandte Formverbesserung sollte dann in der Partie gegen den bereits vorzeitig qualifizierten TSV Wefensleben beim 11:6- Sieg seine komplette Belohnung erfahren. „Das war eine Topleistung, die auf eine knallharte Defensivarbeit zurückzuführen war“, erinnerte sich Burgold, der damit mit seiner Mannschaft vor einem wirklichen Endspiel gegen die SG Kühnau stand. Doch von Spannung bekamen die Zuschauer dann nicht wirklich etwas zu sehen, denn die Biederitzer dominierten vom Start weg die Begegnung und setzten sich schließlich völlig verdient mit 13:9 durch. 

Damit hatten die Ehlehandballer ihre Zielvorgabe Oberliga wie auch der TSV Wefensleben sowie die HSG Wolfen 2000 erreicht und verständlicherweise war der Jubel in allen drei Lagern nach einem kräftezehrenden Tag in wahrlich sehr heiße Atmosphäre nach über sieben Stunden riesengroß. „Die Jungs waren die gesamte Zeit über mit unbändigen Kampf und lobenswertem Einsatz dabei. Aber auch von der Harmonie in der Truppe waren wir sehr angetan“, zog Steffen Plater ein rundum gelungenes Tagesfazit.

Etwas anders stellte sich die Situation zeitgleich in der vom Strakregen arg in Mitleidenschaft gezogenen Biederitzer Ehlehalle dar, wo die gastgebene männliche D- Jugend in fünf Partien alles versuchte, um vielleicht doch noch den Sprung in das Oberhaus zu schaffen. Der Start ging zwar mit einem 6:13 gegen die SG Spergau gründlich daneben, doch die anschließende Aufgabe HC Burgenland konnte nach einem 4:6- Rückstand noch mit 16:13 positiv bewältigt werden. Das anschließende Duell gegen den Dauerrivalen HSV Magdeburg entwickelte nur anfangs Spannung, ehe der HSV- Nachwuchs vorentscheidend davonzog und schließlich mit einem 11:6- Sieg einen großen Schritt Richtung Oberliga machen konnte. Dennoch bot sich dem Biederitzer Nachwuchs mit einem vollen Erfolg gegen die Zweite des SC Magdeburg die Möglichkeit, den erforderlichen vierten Platz zu erklimmen. Die Gastgeber führten dann auch für weite Strecken knapp, fabrizierten in der entscheidenen Phase aber zu viele Fehlwürfe. „Da waren bei uns dann die Köpfe auch zu schnell unten…“, mahnte der Biederitzer Trainer Tobias Jantz nach der ärgerlichen 10:12- Niederlage an. Da die Dieskauer im Anschluss mit einem Unentschieden gegen vorzeitig qualifizierten Spergau ebenfalls frühzeitig die Fahrkarte zur Oberliga buchen konnten, verkam das letzte Turnierspiel der Biederitzer gegen den TuS Dieskau/Zwintschöna zur Bedeutungslosigkeit. „Beide Seiten wechselten fleißig durch, wobei der TuS- Nachwuchs gerade in der entscheidenen Phase zielstrebiger unterwegs war“, gestand der Biederitzer Co- Trainer Mario Genth nach der 12:16- Niederlage ein. 

„Unser Spiel ruht auf zu wenigen Schultern, so dass der Schritt in die Oberliga vielleicht auch zu groß gewesen wäre. Wir halten zwar über weite Strecken mit, doch fehlt uns ganz klar die Konstanz“, machte das Biederitzer Trainerduo Jantz/Genth einen finalen Schlussstrich und wird mit den sehr lernwilligen Kids in der anstehenden Saison in der Bezirksoberliga mit zwei Vertretungen auf Punktejagd gehen.

Ergebnisse MJC: 

HV RW Stassfurt – HSG Wolfen 2000 16:13, SG Kühnau – TSV Wefensleben 6:15, SV Eiche 05 Biederitz – HC Burgenland 17:13, TSV Wefensleben – HV RW Stassfurt 15:11, HSG Wolfen 2000 – SV Eiche 05 Biederitz 10:6, HC Burgenland – SG Kühnau 14:16, HV RW Stassfurt – SV Eiche 05 Biederitz 14:14, HC Burgenland – TSV Wefensleben 13:14, SG Kühnau – HSG Wolfen 2000 9:14, SV Eiche 05 Biederitz – TSV Wefensleben 11:6, SG Kühnau – HV RW Stassfurt 14:13, HSG Wolfen 2000 – HC Burgenland 24:14, SV Eiche 05 Biederitz – SG Kühnau 13:9, TSV Wefensleben – HSG Wolfen 2000 14:11, HV RW Stassfurt – HC Burgenland 15:15

Biederitz: Bierdümpfl – Hauenschild (1), B. Selega (8), Plater (5), Wontraba (8), Apel (7/2), Jantz (9), Trowe, Lehr (14/1), Wohlers (3), Laue (5), Bienas (1)

Endstand: 1. TSV Wefensleben 64:52 8:2, 2. SV Eiche 05 Biederitz 61:52 7:3, 3. HSG Wolfen 2000 72:59 6:4, 4. SG Kühnau 54:69 4:6, 5. HV RW Stassfurt 69:71 4:6, 6. HC Burgenland 69:86 1:9

Ergebnisse MJD:

SV Eiche 05 Biederitz – SG Spergau 6:13, SC Magdeburg II – HC Burgenland 8:7, HSV Magdeburg – TuS Dieskau- Zwintschöna 10:5, HC Burgenland – SV Eiche 05 Biederitz 13:16, SG Spergau – HSV Magdeburg 10:4, TuS Dieskau- Zwintschöna – SC Magdeburg II 8:7, SV Eiche 05 Biederitz – HSV Magdeburg 6:11, TuS Dieskau- Zwintschöna – HC Burgenland 18:7, SC Magdeburg II – SG Spergau 8:12, HSV Magdeburg – HC Burgenland 14:11, SC Magdeburg II – SV Eiche 05 Biederitz 12:10, SG Spergau – TuS Dieskau- Zwintschöna 12:12, HSV Magdeburg – SC Magdeburg II 9:12, HC Burgenland – SG Spergau 6:16, SV Eiche 05 Biederitz – TuS Dieskau- Zwintschöna 12:16

Biederitz: Rypa – Wolff (1), Feig (17), Firit, Poppeck (16/2), Jantz (4), John (1), Fahrenkampf (11/3), Tripke, Welter, Hänschke, Walther

Endstand: 1. SG Spergau 63:36 9:1, 2. TuS Dieskau- Zwintschöna 59:48 7:3, 3. SC Magdeburg II 47:46 6:4, 4. HSV Magdeburg 48:44 6:4, 5. SV Eiche 05 Biederitz 50:65 2:8, 6. HC Burgenland 44:72 0:10

MJB: Guter 2.Platz beim Güsener HC

Die männliche B- Jugend des SV Eiche 05 Biederitz kehrte mit einem guten zweiten Platz vom hervorragend organisierten Turnier des Güsener HC zurück. Hinter dem Sieger SV Irxleben und dem SV Eiche 05 kamen die SG Seehausen, der Gastgeber GHC und der FSV 1895 Magdeburg auf den weiteren Plätzen ein.„Es war eine erste Standortbestimmung für die Jungs, die in der kommenden Spielzeit ja in der B- Jugend an den Start gehen wird“, resümierte der Biederitzer Trainer Michael Thielicke. Dieser hatte in den vier Turnierspielen viele gute Ansätze sehen können, wurde gleichzeitig aber auch auf zahlreiche Baustellen im Team aufmerksam gemacht. Diese gilt es nun in der Vorbereitung abzubauen, um ab September in der Oberliga gut gerüstet zu sein.

MJC & MJD: Im zweiten Anlauf in die Oberliga?

Einen zweiten Versuch unternehmen am Sonntag die männliche C- und D- Jugend des SV Eiche 05 Biederitz, um noch in das jeweilige Zehnerfeld der neuen Oberligasaison zu kommen. Während die C- Jugend nach Stassfurt reist, geniesst die D- Jugend in heimischer Ehlehalle einen vielleicht nicht unterheblichen Vorteil.

Für die Biederitzer C- Jugend geht es am Sonntag ab 10 Uhr darum, um unter die ersten drei des Sechserfeldes zu kommen, denn dies wäre gleichbedeutend mit dem angestrebten Platz in der neuen Oberligasaison 2026/2027. Das gleiche Ziel verfolgen allerdings in der Salzlandhalle auch die SG Kühnau, der TSV Wefensleben, der HC Burgenland, die HSG Wolfen 2000 und der Ausrichter HV RW Stassfurt.

Die D- Jugend geniesst am Sonntag zur gleichen Zeit zwar Heimrecht, steht aber laut Aussage des Verantwortlichen Mario Genth vor der weitaus höheren Hürde. Vielleicht kommt es dem Gastgeber ja zu Gute, dass in dieser Altersklasse immerhin die ersten Vier den Sprung in das Oberhaus schaffen. Mit dem HSV Magdeburg, der Zweiten des SC Magdeburg, der SG Spergau, TuS Dieskau- Zwintschöna und dem HC Burgenland ist das Teilnehmerfeld jedoch sehr anspruchsvoll. Gegen 17:30 Uhr werden dann beide Biederitzer Mannschaften wissen, ob die nächste Spielzeit in der Oberliga absolviert wird oder ob mit dem Punktekampf in der Bezirksoberliga vorlieb genommen werden muss.

Frauen: Rang 5 weit unter den Möglichkeiten

Die Frauen des SV Eiche 05 Biederitz haben die Spielzeit 2025/2026 auf Platz fünf mit 19:13 Zählern abgeschlossen und haben damit das angestrebte Saisonziel nach Bronze in der Vorsaison klar verfehlt. Die Gründe dafür sind vielfältig und sollen mit Beginn der neuen Serie unter neuer Führung angegangen werden.

„Ich gehe nach zwei Jahren mit einem tränenden und einem lachenden Auge“, blickte der scheidene Biederitzer Trainer Yves Steinweg auf intensive Monate zum Teil mit Doppelbelastung (auch verantwortlich für die A- Jugend der HSG Ehle) zurück. „Es gab gute Auftritte, aber eben auch viele schlechte“, ergänzte Steinweg und führt für diesen schwankenden Saisonverlauf in erster Linie die oft mangelnde Trainingsbeteiligung sowie die grundsätzliche Einstellung zum Mannschaftssport Handball ins Feld. Auch die Integration der A- Jugendlichen hätte sicherlich noch besser verlaufen können, wobei in diesem Punkt auch sehr viel Positives zu sehen war. „Da fehlte dann ab und an der letzte Wille, sich in eine Frauenmannschaft zu integrieren.“

Zu den besseren Partien zählte sicherlich der 32:26- Auftakterfolg gegen den späteren Meister und Aufsteiger HSV Magdeburg II, ehe der FSV 1895 Magdeburg mit einem 26:23 in der Ehlehalle die Punkte entführen konnte. Der Dauerrivale aus der Landeshauptstadt sorgte dann auch drei Wochen später im HVSA- Pokal für das frühzeitige Ausscheiden (26:27) im Achtelfinale. Im Ligaalltag gab es nach dem 31:25- Pflichtsieg beim Liganeuling Eintracht Immekath ein starkes 24:24 beim ambitionierten TuS Magdeburg, ehe auch der dritte Verein aus der Landeshauptstadt BSV 93 mit 38:27 positiv bespielt werden konnte. In die Kategorie enttäuschend fielen dann die Auswärtsspiele in Güsen und Weferlingen. Während im Derby beim 30:35 die eigene Leistung bei Weitem nicht reichte, war es beim MTV (27:28) ein Stück weit auch Pech. Glanzlos aber erfolgreich verlief dann die Begegnung bei der Reserve des SV Oebisfelde (25:22), ehe zum Jahresbeginn im Rückspiel beim immer stärker werdenen HSV Magdeburg II (21:31) nichts zu holen war. Das anschließende dritte Aufeinandertreffen beim FSV in Magdeburg brachte mit 25:29 die dritte Niederlage, ehe auch das Heimspiel gegen TuS Magdeburg mit 29:31 in den Sand gesetzt wurde. 

Wenig aussagekräftig kamen dann die folgenden drei Siege daher. Dem 41:9- Kantersieg gegen völlig überforderte Eintracht- Damen aus Immekath schloss sich ein souveräner 37:30- Erfolg beim BSV 93 Magdeburg an. Auch das 40:24 gegen die Zweite aus Oebisfelde war an diesem Tag kein wirklicher Gradmesser. Die gestartete kleine Siegesserie sollte nun in den verbleibenen zwei Begegnungen vor heimischer Kulisse gegen den Güsener HC und dem MTV Weferlingen keinen Abriss erfahren, da die „Vorgeschichten“ aus der Hinrunde hinlänglich bekannt waren. Während die Wiedergutmachung im Derby gegen den GHC beim 28:26 zumindest ergebnistechnisch gelang, avancierte der finale 33:24- Erfolg gegen Weferlingen zu einem der besseren Auftritte.

„Es war ohne Frage mehr möglich. Ein harter Kern war stets dabei, aber es gab insgesamt zu viele Abschweifungen unterschiedlichster Art“, resümierte Steinweg und wünscht gleichzeitig seinem Nachfolger Uwe Werkmeister ein gutes Gelingen, um eine intensivere und stabilere Entwicklung im Biederitzer Frauenhandball auf die Beine zu stellen.

Saison 2025/2026: Rena Grunert (9 Spiele/0 Tore/0 Siebenmeter), Emelie Hoppe (7/0/0), Katharina Jung (3/0/0), Lea Kruse (2/0/0) – Charlott Rosenau (15/48/0), Nina Bublitz (14/99/39), Christiane Druskus (12/46/1), Jessica Urban (13/50/2), Anouk Wotjak (10/6/1), Daniela Schottstedt (14/45/13), Sophie Ribbert (13/50/1), Emilia Treffkorn (6/15/5), Angelina Bandey (13/14/1), Luise Warnecke (9/9/0), Gina Hesse (12/51/1), Neele Bormann (14/33/0), Katharina Linden (13/14/0), Jolin Dettmer (11/0/0), Hanna Harenberg (3/7/0), Tessa Grotsch (3/3/1), Franziska Nolde (5/20/1)