SG Seehausen vs SpG TuS MD/SV Eiche 05

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SG Seehausen vs SV Eiche 05 Biederitz

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SG Seehausen vs SV Eiche 05 Biederitz

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SG Seehausen vs SpG TuS MD/SV Eiche 05

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SG Seehausen vs SV Eiche 05 Biederitz

24:36 – Lehrstunde in der Altmark

Die Verbandsligahandballer des SV Eiche 05 Biederitz mussten sich bei der SG Seehausen nach einem 10:17- Halbzeitrückstand am Ende mit 24:36 geschlagen geben. Spätestens in Hälfte zwei wurde es eine „Lehrstunde“ für die Gäste, die es an so ziemlich allen Grundtugenden vermissen ließen.

Das klare Ergebnis spricht natürlich für sich, doch die reine Niederlage selbst dürfte den Biederitzer Trainer Peter Pysall noch am wenigsten geärgert haben. „Die Zahlen sind das eine, aber der fehlende Teamgeist, kein Miteinander und so gut wie kein Zugriff in der Deckung das andere“, gab sich der Biederitzer Verantwortliche kurz nach dem Schlusspfiff in der Altmark riesig enttäuscht. „Ich dachte eigentlich, dass wir weiter sind.“
In der Tat hielten die Gäste lediglich in der Anfangsviertelstunde so einigermaßen mit. Da führten die Gastgeber lediglich mit 7:6, ehe ein kleiner erster Zwischenspurt zum 10:6 die eindeutige Richtung der verbleibenen Spielzeit vorgeben sollte. In der Folge verloren die Gäste den Spielfaden, was sicherlich auch einige Zeitstrafen begünstigten. So setzten sich die SG- Handballer bis zur 25. Minute auf 15:8 ab, weil auf Seiten der Gäste jegliche Durchschlagskraft fehlte. „Im Angriff haben wir allein 14 Fehlwürfe in Durchgang eins zu stehen“, handelte Pysall die aussichtsreichen Situationen im Angriff ähnlich negativ wie in der Vorwoche schnell ab. Beim Stand von 17:10 wurden schließlich die Seiten gewechselt.
Die erhoffte Besserung im zweiten Spielabschnitt blieb dann vollends aus. Weiterhin fehlte den Biederitzern die nötige Tiefe im Angriff und im Abschluss wurde der gewiss nicht schlechte Seehäuser Schlussmann regelrecht angeworfen. „Der Torhüter ist schon in der Ecke und wir werfen da auch noch hin“, bilanzierte das Biederitzer Protokoll anschließend eindeutig. So hatten die Altmärker nie wirklich große Mühe, den Vorsprung Schritt für Schritt gegen eine selten stimmige Biederitzer Hintermannschaft auszubauen. Nach dem 20:10 (35.) trafen die Gastgeber nach 44 Minuten zum 25:13 und hatten im eigenen Abwehrverhalten nur selten Schwerstarbeit zu leisten, da den Gästen wiederholt jegliche Tiefe und Durchschlagskraft fehlte. „Fraglos die schlechteste Leistung in der noch jungen Saison“, meinte SVE- Trainer Peter Pysall, der spätestens die zweiten dreißig Minuten als pure Lehrvorführung titulierte.
Die favorisierten SGS- Mannen setzten sich schließlich auch in der Höhe verdientermaßen mit 36:24 durch und halten damit Anschluss an das weiterhin verlustpunktfreie Spitzenduo BSV 93 Magdeburg und dem SV Irxleben, die am kommenden Wochenende in der Ehlehalle zu Gast sind.

Seehausen: Bretschneider – Philipp, Gose, Kiebach (6/1), Herzan genannt Bertram (9/3), Cornehl (4), Wille (4), Walenciak (5), Schrödter, Söhnel (6/1), Hahne (2)

Biederitz: Gronemeier, Tschirschwitz – Urban (6), Holzgräbe (2), Köster, Kinast, Herrmann, Held (2/1), Steinweg (5/3), Hartmann (2), Daßler (4), Lu. Exner, Eix (1), Schneider (2)

Siebenmeter: SGS 6/5, Eiche 4/4

Zeitstrafen: SGS 5, Eiche 9 + rote Karte Luca Exner in Minute 48:24 (3 x 2 Minuten)

Als Underdog nach Seehausen

Der Rangsiebte der Verbandsliga- Nord SV Eiche 05 Biederitz (4:4 Punkte) reist am Sonnabend zur SG Seehausen (3., 6:2). In der Wischelandhalle nehmen die Biederitzer ab 17:30 Uhr die Rolle des Underdogs ein.

Es ist mit Sicherheit keine Untertreibung, wenn der Biederitzer Trainer Peter Pysall vor dem Gastspiel in der Altmark von einer äußerst schweren Aufgabe spricht. Immerhin haben sich mit der SG Seehausen und der HSG Osterburg zwei Mannschaften zusammengefügt, die jahrelang schon jeder für sich ein schweren Brocken darstellten. „Wir haben uns intensiv auf die hohe Hürde vorbereitet, aber die Favoritenrolle liegt schon klar bei den Gastgebern“, sieht Pysall seine Sieben aber fraglos auch mit Außenseiterchancen. Natürlich muss dann einiges deutlich besser laufen als am zurückliegenden Wochenende, wo zumindest die unbändige Moral noch mit einem Teilerfolg im Heimspiel gegen den SV Langenweddingen ein nahezu versöhnliches Ende fand. „An der Einstellung hat es noch nie gelegen. Wir müssen unsere Chancen reinmachen und natürlich in der Deckung über die gesamte Spielzeit wieder ein Miteinander finden“, reißt Pysall die Baustellen im Kader klipp und klar an.
Einige weitere Probleme bzw. zumindest Fragezeichen wirft die Biederitzer Formation auf. Nach dem rüden Einsteigen gegen Rechtsaußen Philip Wohl am letzten Sonnabend steht hinter ihm ebenso ein Fragezeichen wie hinter Torhüter Michael Tschirschwitz, der noch immer auf sein Debüt zwischen den Pfosten wartet. Dieses absolviert hatte zuletzt immerhin Max Held, doch auch er steht angeschlagen noch auf der Kippe.
Die SG Seehausen ist mit drei Siegen und einer Niederlage fast wunschgemäß in die neue Serie gestartet. Die 24:30- Niederlage beim Absteiger aus der Sachsen- Anhaltliga Post SV Magdeburg kam gegen einen ebenso starken Gegner nicht gänzlich überraschend und kristallisierte sich erst in der Schlussviertelstunde heraus. Neben den klaren Erfolgen gegen die HSG Altmark/West (34:22) zum Saisonstart und dem 33:18 zuletzt bei der HSG Börde gesellt sich noch der hauchdünne 31:30- Heimerfolg vor zwei Wochen gegen den Liganeuling FSV 1895 Magdeburg hinzu. Damals nutzten die Altmärker eine Überzahl in den beiden Schlussminuten und wandelten so einen 28:30- Rückstand noch in einen Doppelpunktgewinn um. Obwohl der FSV aus Magdeburg sicherlich ein enorm starken Liganeuling ist, sollte diese Tatsache den Biederitzern auch Mut machen. Wenn sie sich auf ihr Spiel konzentrieren und ihre fraglos vorhandenen Stärken über die gesamte Spielzeit abrufen, ist die Rolle des Underdogs vielleicht doch gar keine so schlechte…

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SG Seehausen vs SV Eiche 05 Biederitz

1.Männer verlieren in Seehausen 24:31

Die Verbandsligahandballer des SV Eiche 05 Biederitz haben ihr Gastspiel bei der SG Seehausen mit 24:31 (11:16) verloren. Rückraumspieler Moritz Steinweg erzielte die Hälfte aller Biederitzer Tore in einer zumeist fairen Begegnung mit lediglich vier Zeitstrafen.

„Seehausen ist schon eine abgezockte Truppe. Wir dürfen nicht vergessen, dass bis auf die Torhüter und Stephan Holzgräbe bei uns fast die komplette A- Jugend der Vorsaison auf dem Feld stand“, meinte der Biederitzer Trainer Peter Pysall, der kurzfristig auch noch auf Abwehrstratege Stefan Köster verzichten musste.
Die Biederitzer begannen in der Wischelandhalle ordentlich und legten durch Moritz Steinweg eine schnelle 2:0- Führung vor. Nach dem 3:1 (4.) kam der Gastgeber zusehens besser zum Zug und drehten den Spieß nicht nur zahlenmäßig um. Die Gäste liefen sich nun vermehrt im SG- Innenblock fest und hatten es dort naturgemäß enorm schwer. Dennoch blieben die ersatzgeschwächten Biederitzer dran und glichen durch Till Schneider nach 13 Minuten zum 7:7 aus. Zuvor hatte Moritz Steinweg alle sechs Treffer der Biederitzer erzielen können. Weitere sechs Minuten später konnten sich die SG- Mannen auf 10:7 (19.) absetzen und behaupteten diesen Vorsprung auch nach 23 Minuten (13:10). Gerade in dieser Phase ließen die Gäste zu viele gute Möglichkeiten ungenutzt und auch in der zwangsläufig umgestellten Deckung offenbarten sich wiederholt Probleme. So setzte sich die SG noch vor der Halbzeit auf 16:11 ab, auch weil sie zu vielen freien Würfen aus dem Rückraum kamen und ihre Konterangriffe zudem hervorragend vortrugen.
Nach dem Wiederbeginn verteidigten die Gastgeber ihren Vorsprung beim 18:13 (34.), ehe sie das Polster auf sechs Treffer (20:14 und 23:17) nach oben schrauben konnten. Ihre beste Phase im Spiel hatten die Gäste dann zwischen der 41. und 47. Minute, als sie den Sechstore- Rückstand durch Treffer von Robin Urban (2), Julian Hammecke und Moritz Steinweg auf 21:23 verkürzen konnten. „Da hat die Abwehrarbeit gestimmt, obwohl wir gerade in Sachen Abstimmung Torhüter/Deckung noch großes Steigerungspotential haben“, erinnerte sich Pysall später. Die Seehäuser Christoph Wagener und Arne Werneke machten aber kurze Zeit später mit ihren Toren alle vagen Hoffnungen der Gäste zunichte und trafen zum 25:21 (49.). Weitere fünf Minuten später war beim Stand von 29:22 die Begegnung entschieden.
„Gegen eine solch erfahrene Truppe muss schon ziemlich viel passen. Das waren heute bei uns erneut zu viele einfache Fehler, eine durchwachsene Abschlussquote und mit einem praktisch Zwei- Mann- Angriff wird es sowieso sehr schwer“, resümierte SVE- Coach Peter Pysall am Sonntagvormittag bei der Aufarbeitung. Mit ihrem 31:24- Erfolg bleiben die auch diesmal dezimierten Altmärker mit 16:4 Zählern der wohl einzig ernsthafte Verfolger des weiterhin verlustpunktfreien Tabellenführers aus Gommern. Die jungen Biederitzer haben nunmehr ausgeglichene 9:9 Zähler auf der Habenseite und befinden sich im gesicherten Mittelfeld der Liga.

Seehausen: Nöring – Helge, Mittag (1), Herzan genannt Bertram (10/5), Werneke (8), Wille (2), Walenciak (3), Söhnel (3), Wagener (4)

Biederitz: Tschirschwitz, Gronemeier – Hammecke (1), Urban (7), Holzgräbe (1), Kinast (1), Herrmann, Steinweg (12/3), Schneider (1), Wohl, Hartmann (1), Lu. Exner, Eix

Zeitstrafen: Seehausen 3, Eiche 1

Siebenmeter: Seehausen 5/5, Eiche 4/3

SV Eiche 05 reist zur SG

Der Tabellensechste der Handball- Verbandsliga SV Eiche 05 Biederitz (9:7 Punkte) reist am Sonnabend (Anwurf 17:30 Uhr) zum Rangzweiten SG Seehausen (14:4). Können die Biederitzer ihre zuletzt ansteigende Form auch in der Altmark bei der enorm heimstarken SG unter Beweis stellen?

Die junge Biederitzer Mannschaft hat nach zwei Niederlagen zum Jahresstart am letzten Wochenende im Heimspiel gegen die HSG Osterburg über weite Strecken beim 33:29- Erfolg wieder überzeugen können. „Den Grundstein haben wir fraglos in der Deckung gelegt, wo wir präsent und zumeist konsequent waren. Wichtig war natürlich auch, dass wir im Angriff wieder deutlich besser unsere Chancen genutzt haben“, meinte der Biederitzer Trainer Peter Pysall am Dienstagabend bei der kurzen Aufarbeitung vor dem Training. Gerade diese beiden Aspekte werden auch am Sonnabend von enormer Wichtigkeit sein, wenn die junge Biederitzer Truppe, die auf Max Held und Florian Wentzel verzichten müssen, bei der heimstarken SG in Seehausen Farbe bekennen muss.
Die SG konnte bisher vier ihrer fünf Heimspiele gewinnen und gilt seit Jahren in heimischer Wischelandhalle nur sehr schwer als bezwingbar. Geschafft hat dies am 4. Spieltag lediglich der SV Irxleben, der sich denkbar knapp mit 26:25 beim von Frank Leo betreuten Team durchsetzen konnte. Vor zwei Wochen sorgte sie SG für ein weiteres Ausrufezeichen und bezwang die bis dahin unbezwungenen Youngster vom BSV 93 Magdeburg mit 27:24. Umso erstaunlicher ist dieses Ergebnis, wurde es doch mit lediglich einer eigenen Wechselmöglichkeit erzielt, während die Landeshauptstädter mit fast komplettem Kader angereist waren.
„Ja, wir stehen vor einer hohen Hürde, dürfen aber nicht zu sehr auf den Gegner schauen. Auch wir haben Stärken, die jedoch konstant abgerufen werden müssen, um in der Altmark zu bestehen“, gibt Trainerfuchs Pysall klar die Richtung vor.

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SG Seehausen vs SV Eiche 05 Biederitz

Glücklicher Erfolg in Seehausen

„Wir haben uns komplett dem Niveau des Gegners angepasst und eine sehr mäßige Leistung abgeliefert. Der Sieg war zudem recht glücklich“, befand die Biederitzer Trainerin Sandra Schmidt. Zunächst bestimmten die Gastgeber in einer zerfahrenen Begegnung das Geschehen und führten nach zehn Minuten mit 3:1. Im weiteren Verlauf kamen dann die Gäste etwas besser zum Zug und glichen zum 4:4 (17.) aus. Ohne großartig Bäume auszureißen nahmen dann die SVE- Mädels eine knappe 6:5- Führung mit in die Pause. Nach dem Seitenwechsel glichen die Altmärker schnell aus, ehe Jessica Urban per Doppelschlag zum 8:6 (31.) erfolgreich war. Doch die Seehäuser steckten nicht auf und schlossen nach 35 Minuten zum 9:9 auf, obwohl die Biederitzer Torhüterin Edda Kersten eine ganz starke Partie ablieferte. Schlussendlich waren es Lea Gisele Niemann und Isabella Kauert, die den 11:9- Auswärtserfolg sicherstellen konnten. „Es muss und wird wieder besser werden…“, war man sich im Biederitzer Lager auf der langen Rückfahrt einig.

Biederitz: Kersten – Schnelle, Löffler (1), Urban (2/1), Wotjak (3), Warnecke (2), Eilitz, Niemann (2), Kauert (1/1)

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