SV Irxleben 1919 e.V. vs SV Eiche 05 Biederitz

SVE- Frauen wiederholen Nordcup- Sieg

Die Frauen des SV Eiche 05 Biederitz haben erneut den Nordcup gewonnen. Sie setzten sich im Finale beim Ligarivalen SV Irxleben in dessen Wildparkhalle mit 33:29 (18:13) durch, trafen allerdings auf einen stark ersatzgeschwächten Gastgeber.

„Die Personalsituation schmälert unseren Erfolg in keinster Weise, denn auch wir hatten zahreiche Ausfälle zu verkraften“, meinte der Biederitzer Trainer Stefan Treffkorn nach der Wiederholung des Pokalsieges, welcher bereits beim letzten Ausspielen vor fünf Jahren an gleicher Stelle gegen den Barleber HC gelang.
„Viele meiner Mädels hatten weit vor der Terminbekanntgabe des Endspiels die Saisonabschlussfahrt nach Mallorca gebucht, was dann natürlich nicht mehr zu ändern war. Die zusammengestellte Truppe mit den fünf verbliebenen Stammkräften hat ihre Sache aber gut gemacht und zu einem sehenswerten Endspiel beigetragen“, meinte der Irxleber Trainer Thomas Görlich, der den Sieg der Gäste als völlig verdient einstufte, am Sonntagnachmittag auf Nachfrage.
Die Gäste legten vor etwa 130 Zuschauern wunschgemäß los und hatten nach einer Viertelstunde eine 10:4- Führung herausgeworfen. Hauptursache dafür war eine starke Deckungsarbeit und eine gut aufgelegte Rena Grunert zwischen den Pfosten. Weitere drei Minuten später betrug das Polster bereits acht Treffer (13:5), ehe einige Personalwechsel den Spielfaden reißen ließen. Dies nutzten die SVI- Frauen zum 10:14 (26.), ehe die Gäste eine versöhnliche und vollauf verdiente 18:13- Führung mit in die Kabine nehmen konnten.
Nach dem Seitenwechsel blieb der SVI zunächst dran (16:20, 35.), ehe die langsam zu alter Form zurückgekehrten Biederitzer mit einem Zwischenspurt auf 26:19 (44.) richtungsweisend enteilen konnten. Noch aber steckte der Gastgeber nicht auf und verkürzte nach 47 Minuten auf 23:27. „Nicht erst in dieser Phase waren wir zu hektisch und fehlerbehaftet unterwegs“, beschrieb Treffkorn die Phase um die 50. Minute, in der die Hausherren beim 25:28 (49.) bzw. 26:29 (51.) sogar noch einmal auf drei Treffer aufschließen konnten. In den Schlussminuten ließen dann die SVE- Frauen gegen nie aufsteckende Irxleber, die noch einige Pfostentreffer zu verzeichnen hatten, aber auch fünf Strafwürfe liegen ließen, nichts mehr anbrennen und fuhren schließlich einen verdienten 33:29- Erfolg ein. Völlig zurecht wurden die Sieger, bei denen Neele Bormann nach langwidriger Schulterverletzung (erlitten im Punktspiel in Irxleben im Oktober) ein gelungenes Debüt gab, bei den anschließenden Pokalbergabe von den etwa 30 mitgereisten Fans gefeiert.
„Der Sieg heute hat uns so ein wenig die Saison gerettet. In der war nämlich deutlich mehr drin…“, war man sich im Biederitzer Lager während der Feierlichkeiten einig. Ein Lob ging zudem an den Gastgeber, der ein würdiger Ausrichter war und bei bei beiden Finalspielen keine Wünsche offen ließ.

Irxleben: Zunker – Thiede (1), Peter (8), Lincke (1), Krüger, Wirbel, Pahl (1), Winter, Ibold (8), Sapandowski (2), Conrad (6), Knauth, Zunkel (2/1)

Biederitz: Grunert, Talke- Dreizehner – Rosenau (3), Schottstedt (5), Ribbert (6), Schnell (1), E. Treffkorn (6/2), Bandey (1), Hesse (4), Bormann, Makoben (1), Swoboda (6)

Gelingt Pokalverteidigung beim SV Irxleben?

Am Sonnabend steigt um 14 Uhr das Finale des Nordcups zwischen dem SV Eiche 05 Biederitz und dem Ligarivalen SV Irxleben, wobei die SVI- Damen fraglos vom Heimvorteil Nutzen ziehen dürften. Im Ligaalltag setzten sich die Irxleberinnen in der 1.Nordliga zweimal knapp durch.

Fast genau fünf Jahre ist es inzwischen her, dass der Nordcup (Pokal des Spielbezirkes Nord) sein letztes Finale zur Austragung brachte, ehe die Corona- Pandemie zur fast vierjährigen „Auszeit“ des Wettbewerbes führte. Damals standen sich an gleicher Stelle der SV Eiche 05 und der Barleber HC gegenüber, wobei sich die Biederitzer knapp aber verdient mit 31:29 durchsetzen konnten. Die Schottstedt & Co gehen also als Titelverteidiger in das anstehende Finale, wobei die Favoritenrolle diesmal beim Kontrahenten, der die Saison als Vizemeister hinter dem Post SV Magdeburg auf Rang zwei abschloss, liegen dürfte. Das liegt zum einen am Heimvorteil, der SVI bewarb sich für die Finals der Männer und Frauen und bekam den Zuschlag für dieses Topevent. Zum anderen hatten die Schützlinge um Trainer Thomas Görlich in beiden Pflichtspielen die Nase vorn, wobei nach dem 33:29 in eigener Halle das 30:29 in der Ehlehalle auf deutlich wackligeren Füßen stand. „Das war unser eigenes Unvermögen, denn aufgrund der mangelnden Chancenverwertung haben wir den Sieg vergeben“, erinnert sich der Biederitzer Trainer Stefan Treffkorn an das letzte Aufeinandertreffen im März.
„Natürlich wollen wir das Ding diesmal reißen, obwohl uns einige personelle Optionen wegbrechen“, ergänzt Treffkorn, der neben den Langzeitverletzten Lea Treffkorn (Schulter) und Finnja Treffkorn (Kreuzbandriss) auch auf Hanna Harenberg und Nina Bublitz verzichten muss.
Den Weg in das Finale bestritten beide Vertretungen nahezu im Gleichschritt, wobei nach dem Vorrunden- Freilos im Viertelfinale jeweils ein recht leichte Hürde zu bewältigen war. Während sich die SVI- Frauen torreich mit 54:27 beim Kuhfelder SV durchsetzen konnten, gewannen die Biederitzerinnen ebenfalls recht deutlich mit 37:24 in Genthin. Das Halbfinale bewältigten die Irxleberinnen dann mit einem 42:24- Erfolg in Barleben weitaus entspannter als die SVE- Frauen, die erst in der Verlängerung den Ligarivalen FSV 1895 Magdeburg mit 30:29 in die Knie zwingen konnten.
Für Spannung dürfte aber dennoch gesorgt sein, denn von der Aussage „Der Pokal hat seine eigenen Gesetze“ dürfte nicht nur das Phrasenschwein Kenntnis haben…

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SV Irxleben 1919 e.V. vs SV Eiche 05 Biederitz

19:29 – Einstellung blieb zuhause

Die männliche B- Jugend des SV Eiche 05 Biederitz wartete beim SV Irxleben mit einer enttäuschenden Leistung auf und musste sich folgerichtig deutlich mit 19:29 (6:12) geschlagen geben. „Das war heute gar nichts. Bis auf die beiden Torhüter konnte kein Spieler sein wahres Leistungsvermögen abrufen“, analysierte der Biederitzer Trainer Yves Steinweg nach der Niederlage beim SV Irxleben, der nun nach Punkten, beide 7:15 Zähler, zu den Biederitzern aufgeschlossen hat. Die Gäste liefen (zu) schnell der eigentlichen Musik hinterher, was unweigerlich am 1:4 (9.) und 3:11- Rückstand nach 19 Minuten abzulesen ist. Da auch in der Folge die Fehlerquote viel zu hoch war, nahm der SVI- Nachwuchs eine beruhigende 12:6- Führung mit in die Kabine. Auch nach dem Seitenwechsel fehlte es dem Biederitzer Spiel am nötigen Tempo und an einer sich verbessernden Fehlerquote, so dass sich all das Negative summierte und schließlich auch im Resultat niederschlug. Die Gastgeber legten nach dem 21:15 (40.) zum 24:15 nach und wiederholten einen solchen Lauf auch nach der 25:18- Führung (44.) zum 29:18. Der Schlusspunkt zum 29:19- Endstand blieb dann den Gästen  vorbehalten, die an diesem Tag auch in Sachen Einstellung vieles schuldig blieben und auch vom Kopf her nicht bereit waren.

Biederitz: Wohl, Schuster – Reinald (2), Bruska (3), Lemche, Janke (2), Steinweg (6/3), Kliem (2), Kalsdorf (3), Ribbert, Hartmann (1)

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SV Irxleben 1919 e.V. vs HSG Ehle II

HSG Ehle II siegt in Irxleben
Mit diesem Coup beim nun also ehemaligen Spitzenreiter hat die HSG II selbst ihre Coaches überrascht. „Wir haben uns mit der Maßgabe, die deutliche 16:44-Hinspielniederlage wettzumachen, vorbereitet. Das ist uns von der ersten Minute an famos gelungen und war in dieser Deutlichkeit nicht zu erwarten. Die Jungs können zu Recht stolz auf sich sein“, ordnete Stefan Bußmann aus dem Trainertrio mit Torsten Riek und Riklef Roehl ein.
Die Gäste aus Gommern und Biederitz zogen ihrem Gegner dabei vor allem über die Abwehrarbeit den Zahn. Über starke Beinarbeit verhinderte die HSG II, dass Irxleben seine Zielspieler Frederik Früchel und Till Rieger auf den beiden Halbpositionen in Szene setzen konnte. Weil der Außenseiter den SVI vermehrt zu Würfen von Außen zwang und auch Torhüter Paul Schrank einen glänzenden Auftritt bot, setzte so bereits Ende der ersten Hälfte eine gewisse Selbstzerfleischung beim Gegner ein. Da hatten die Gäste bereits einen ersten Zwischenspurt zum 17:5 (20.) hingelegt.
Auch nach der Pause fand die Heimseite gegen die griffige Defensive kaum ein Mittel. Dazu wusste sich Paul zwischen den Pfosten nochmals zu steigern und nahm Irxleben auch auch einige freie Würfe ab. Über einfache Kontertreffer bauten seine Vorderleute den Vorsprung munter aus und waren beim 25:15 (38.) auf nunmehr zehn Tore enteilt.
Ein Wermutstropfen in dieser Phase war dann allerdings die Blaue Karte gegen Matti Plambeck, der sich zu einer unbeherrschten Geste gegenüber den Schiedsrichtern hinreißen ließ.  „Wir haben die Sache direkt nach der Partie ausgewertet. Dass auch mal Emotionen im Spiel sind, steht außer Frage. Am Ende des Tages sind aber wir auf der Bank dafür verantwortlich und die Jungs sollen sich aufs Handballspielen konzentrieren“, so Bußmann, für den dennoch am Ende die positiven Eindrücke klar überwogen. „Das sind zwei richtige Big Points, die natürlich enorm wichtig sein können, wenn wir Platz drei noch einmal angreifen wollen.“
HSG Ehle II: Schrank, Abel – Wesner (2), Sens (1), Plambeck (8), Bodenstedt (10), Bittner (10/2), Wittke (1), Kloth (1)
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SV Irxleben 1919 e.V. vs SV Eiche 05 Biederitz

27:24 beim SVI – Eine Frage des Rhythmus
Der SV Eiche 05 Biederitz konnte sich auch in dieser Spielzeit für die Hinspielniederlage gegen den SV Irxleben revanchieren und gewann das Rückspiel in der Wildparkhalle nicht unverdient mit 27:24 (14:11). Bennet Daßler steuerte allein zehn Treffer zum sechsten Sieg in Folge bei.
Die Frage nach dem Spiel musste einfach erlaubt sein, denn wie kann man in der dritten Saison in Serie das Heimspiel gegen die Irxleber in den Sand setzen, während man in der Fremde stets als Sieger das Feld verlässt? „Ganz einfach, die Heimspiele waren in den Jahren immer zu Beginn der Saison, was sich natürlich im Rückspiel dann deutlich anders darstellte“, hatte der Biederitzer Trainer Peter Pysall eine logische Antwort in Sachen Spielrhythmus parat. Auch an diesem Wochenende sei dieser laut Pysall längst noch nicht wieder voll ausgeprägt gewesen, denn die ständigen Pausen tun wohl keiner Mannschaft in einem Spielbetrieb gut.
So entwickelte sich eine vor allem anfangs recht krampfige Begegnung, in der die Biederitzer nach acht Minuten mit 6:4 die Nase vorn hatten. Zu diesem frühen Zeitpunkt hatten die Gastgeber, die ohne Jannik Rips und Konrad Gimmler (Aufgaben als Schiedsrichter) antraten, schon Kevin Krause nach roter Karte (robuste Abwehraktion gegen Felix Eix) verloren. Nach dem 9:7 der Gäste kamen die Irxleber zum 9:9- Ausgleich, da die Biederitzer Hintermannschaft etwas säumig daher kam. Da auch zeitweise die Durchschlagskraft im Angriff fehlte, hatte auch die neuerliche 11:9- Führung durch einen Doppelschlag von Bennet Daßler nicht lange Bestand. Die fünf Schlussminuten des ersten Durchganges gingen dann aber an die Gäste, die einen starken Max Wetzel zwischen den Pfosten hatten. Den Toren von Daßler (2) und Moritz Steinweg gesellte sich zudem ein abgewehrter Strafwurf von Andy Gronemeier, so dass die Biederitzer eine 14:11- Führung mit in die Kabinen nehmen konnten.
Unmittelbar nach dem Seitenwechsel war der angesprochene Spielrhythmus bei den Gästen in einem reinen Kampfspiel zunächst einmal wieder verloren, was die Irxleber nach 36 Minuten zum 16:16- Ausgleich nutzen konnten. Der Biederitzer Auftritt lebte vom ständigen Auf und Ab, doch in Sachen Einsatzwillen gab es keinerlei Abstriche. So brachten sich die Gäste wenig später auch wieder in die Vorderhand und führten beim 18:16 (40.) und 21:19 (50.) jeweils mit zwei Toren. „Wir haben in diesen Phasen auch viele Ballgewinne in Unterzahl verbuchen können“, erinnerte sich Pysall auch an zahlreiche Phasen in der zweiten Hälfte, die schließlich auch zur 23:19- Führung, Youngster Lukas Hesse überraschte mit zwei starken 1:1- Situationen, nach 52 Minuten führten. Dem 21:24 durch Andre Brett ließen dann die Gäste durch Bennet Daßler (Strafwurf) und Andy Tietzmann das vorentscheide 26:21 folgen. „Es war eine rundum gelungene und auch sehr disziplinierte Mannschaftsleistung, wo wir über die Abwehr den Sieg erringen konnten“, war man sich im Biederitzer Lager einig, auch wenn die Gastgeber nach dem 27:22 durch Jonas Maffert noch Ergebniskosmetik zum 24:27- Endstand betreiben konnten. Für die Biederitzer, die einen Zähler auf den Spitzenreiter HV RW STassfurt II gutmachen konnten, geht es bereits am Freitagabend um 20 Uhr gegen den SV Germania Borne weiter.
Irxleben: Strauß, Rose – Meincke (2), T. Rips (3), Heitmüller, Schardt, Müller- Meinicke, Brett (7/2), Kriesch (5/2), Kraatz (2), Pape, Carlson, Heinrichs (4), Krause, Wohlfromm (1)
Biederitz: Wetzel, Gronemeier, Seidel – Urban (1), Maffert (1), Köster, Daßler (10/6), Kinast, Bahr, Hesse (3), Held (1/1), Steinweg (3), Duderstadt (3), Tietzmann (4), Lu. Exner, Eix (1)
Zeitstrafen: Irxleben 7 + rote Karte Kevin Krause nach 6:22 Minuten , Eiche 8
Siebenmeter: Irxleben 6/4, Eiche 7/7

SVE zum SVI: Hält die kuriose Serie an?

Nach einwöchiger Punktspielpause geht des für die Verbandsligahandballer des SV Eiche 05 Biederitz (2., 23:5 Punkte) am Sonntag ab 16:30 Uhr beim SV Irxleben (4., 20:8) im Punktspielalltag weiter. Im Duell der Verfolger geht es für die Gäste in der Wildparkhalle einmal mehr um Wiedergutmachung.

Glaubt man an der Ehle dem Gesetz der Serie, dann sieht es für die Biederitzer am Sonntag ohne Frage sehr gut aus. Wie schon in den zwei Jahren zuvor waren die Gäste aus Irxleben in Biederitz die siegreiche Mannschaft, um dann das Rückspiel in heimischer Wildparkhalle gegen die Biederitzer zu verlieren. So verhielt es sich sowohl in der Saison 2021/2022, wo den Biederitzern nach der 19:27- Heimpleite mit einem 28:23 die Revanche gelang, als auch in der letzten Spielzeit, wo dem 26:27 in eigener Halle ein 29:25- Auswärtssieg entgegenstand. An das Hinspiel in der laufenden Serie erinnern sich die Biederitzer nicht nur aufgrund des Resultats von 22:27 eher ungern. Neben den zwei Zählern verloren die Gastgeber zudem ihren etatmäßigen Rechtsaußen Maximilian Wiedon, der sich in der 16. Minute eine schwere Knieverletzung zuzog und seitdem zum Zuschauen gezwungen ist. „Dass war damals ein gebrauchter Tag in jeglicher Hinsicht. Was das Spiel angeht, haben wir dann auch die Flügel hängen lassen und schlussendlich viel zu hoch verloren“, erinnert sich der Biederitzer Trainer Peter Pysall an den 9. September, der allerdings bis zum 22:22 nach 53 Minuten für beide Seiten alle Möglichkeiten offen ließ.
Ein wichtiger Aspekt bei den Biederitzer Verantwortlichen dürfte in diesen Tagen die Thematik Spielrhythmus haben. „Wir hatten gegen Börde schon so unsere Anlaufschwierigkeiten und man hat gesehen, dass die Pause aufgrund der Feiertage nicht unbedingt förderlich für unser eigenes Spiel war“, meinte SVE- Coach Pysall, der aber dennoch mit dem Rückrundenauftakt verbunden mit dem 34:26- Erfolg gegen das Tabellenschlusslicht aus der Börde zufrieden war. Kleinere Leistungsdellen waren dennoch unverkennbar und dürften am Sonntag sicherlich härter bestraft werden, als dies gegen die HSG der Fall war. Fraglos die gleichen „Rhythmusstörungen“ dürfte der anstehende Kontrahent aus Irxleben vorweisen können, der aber ebenfalls seiner Favoritenrolle zum Rückrundenauftakt bei der zweiten Vertretung des HSV Haldensleben mit einem deutlichen 31:23- Auswärtserfolg gerecht wurde.
Spannung ist also sicherlich garantiert, wenn die ewigen Rivalen der Verbandsliga am Sonntag in der Irxleber Wildparkhalle zum wiederholten Male die Klingen kreuzen…

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SV Irxleben 1919 e.V. vs SV Eiche 05 Biederitz

Zu hohe Fehlerquote – 29:33 beim SVI

Die Frauen des SV Eiche 05 Biederitz haben mit einem 29:33 (16:19) beim ambitionierten SV Irxleben ihre dritte Saisonniederlage einstecken müssen. Daran konnten auch die acht Treffer von Lea Treffkorn nichts ändern.

„Fast zwanzig Fehlwürfe und fünfzehn Abspielfehler, denen sofort fünf Gegentreffer entsprangen, sind gegen solch einen Gegner nicht zu kompensieren“, fand der Biederitzer Trainer Stefan Treffkorn mit Blick auf den Statistikbogen schnell die Gründe für die Niederlage in der Wildparkhalle, ohne deren Größenordnung sicherlich ein wenig mehr drin gewesen wäre. So gerieten die Gäste frühzeitig mit 1:6 (7.) in Rückstand, was sich folglich als recht große Bürde erweisen sollte. Auch in den folgenden Minuten flogen den Gästen ihre eigenen Unzulänglichkeiten regelrecht um die Ohren, da der Gastgeber nach dem 10:4 (13.) bis zur 19. Minute auf 14:6 davonziehen konnte. Fraglos besser wurde es dann in den verbleibenen Minuten des ersten Spielabschnittes, wo die Gäste peu a peu den entstandenen Abstand wettmachen konnten. So konnte der Rückstand nach zwei verwandelten Strafwürfen von Emilia Treffkorn nach 23 Minuten zum 11:15 halbiert werden, ehe es mit einem 16:19- Halbzeitstand in die Kabine ging.
Und es sollte noch besser kommen, denn Neele Bormann und Sophie Ribbert brachten nach dem Seitenwechsel mit ihren Toren ihre Farben sogar auf 18:19 heran, ehe Lea Treffkorn nach 38 Minuten sogar den 21:21- Ausgleich erzielen konnte. Die folgenden Minuten gingen dann wieder an den SVI, der sich auf 24:22 absetzen konnte, ehe die Schulterverletzung von Neele Bormann dem Biederitzer Spiel, welches in alte schmerzliche Muster verfiel, sichtlich einen Bruch verlieh. Die Gastgeber legten durch Kea Schäfer und Christin Zunkel zum 26:22 nach und bekamen damit wieder mehr Sicherheit in ihr eigenes Auftreten. Immer offensichtlicher wurde in dieser Phase zudem, dass von den Außen der Gäste die nötige Gefahr fehlte und auch das Pendel der Torhüterleistung an diesem Tag zugunsten der Gastgeber ausschlug. Aber nicht nur deshalb hatte der Gastgeber in der Schlussphase genügend Polster zwischen sich und den Gästen aus Biederitz gebracht, die kurz vor Ultimo beim 27:33 auf verlorenem Posten standen. Die Treffer von Lina Makoben und Lea Treffkorn zum 33:29- Endstand konnten so unter Ergebniskosmetik abgebucht werden.
„Die Fehlerquote insgesamt hat das Unterfangen heute sehr schwer werden lassen. Diese gilt es im Hinblick auf die nächsten Aufgaben unbedingt zu minimieren“, beschrieb SVE- Coach Treffkorn das Aufgabengebiet im Trainingsbetrieb in den anstehenden vier freien Punktspielwochen.

Biederitz: Grunert – Rosenau, Schottstedt (5), Ribbert (4), Schnell (1), E. Treffkorn (4/3), Bandey, L. Treffkorn (8/2), Bormann (2), Makoben (3), Talke- Dreizehner (2/1), Hofmann

SVE- Frauen zum Tabellenführer

Die Frauen des SV Eiche 05 Biederitz (7., 2:4 Punkte) müssen nach ihrem ersten Saisonerfolg am letzten Wochenende gegen Barleben am Sonntag beim SV Irxleben antreten. Die Partie beim Tabellenführer (8:2) wird um 14:30 Uhr in der Wildparkhalle angepfiffen.

Die Erleichterung war schon groß an der Ehle, dass man vor den sehr schweren anstehenden Auswärtsaufgaben in Irxleben und Anfang November beim FSV 1895 Magdeburg die erste Pluspunkte auf der Habenseite verbuchen konnte. „Trotzdem müssen wir natürlich viel konstanter unsere Leistung abrufen und nicht wiederholt Einbrüche auf allen Ebenen einkehren lassen. Unsere Chancenverwertung schließe ich da ausdrücklich mit ein, denn die lag streckenweise gerade einmal bei fünfzig Prozent“, fand der Biederitzer Trainer Stefan Treffkorn trotz des ersten Saisonsieges reichlich Ansätze für Verbesserungen. Diese werden schon bei der anstehenden schweren Auswärtshürde in Irxleben vonnöten sein, will man dem Tabellenführer Paroli bieten. Die Mannen um Trainer Thomas Görlich gewannen bislang alle Begegnungen, kassierten aber aufgrund eines Regelvergehens zwei Minuspunkte am grünen Tisch aus der Heimpartie gegen den Magdeburger SV 90. So präsentierte sich der SVI bisher vor allem in Auswärtsspielen sehr torhungrig und gewann das weitere Heimspiel gegen den TuS Magdeburg (27:20) sicher.
„Wir wissen um die Schwere der Aufgabe, wollen unser aber mehr als achtbar aus der Affäre ziehen“, meint Treffkorn weiter und erhofft sich im Deckungsverhalten ein ähnliches Auftreten wie in den ersten dreißig Minuten gegen den Barleber HC. Das Unterfangen Irxleben können verletzungsbedingt Gina Hesse (ausgekugelter Finger) und Finnja Treffkorn (Knie- OP) nicht in Angriff nehmen.

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SV Irxleben 1919 e.V. vs SV Eiche 05 Biederitz

Verjüngte Truppe mit 28:14- Startsieg

Die männliche E- Jugend des SV Eiche 05 Biederitz hat zum Saisonauftakt ihr Auswärtsspiel beim SV Irxleben nach verständlichen Anlaufschwierigkeiten noch mit 28:14 (11:5) gewonnen. „Wir haben einige Aktivposten an die D- Jugend hochgegeben und einige jüngere Spieler aufgenommen“, beschrieb der Biederitzer Trainer Alexander Jantz die veränderte Kadersituation vor dem Start in Irxleben. Dort legten die Gäste die erste Hälfte schon noch mit einigen Anlaufschwierigkeiten hin, erspielten sich aber dennoch eine 11:5- Halbzeitführung. Schon nach dem Seitenwechsel deutete sich dann an, welches Potential auch in dieser Spielzeit in dieser Altersklasse schlummert, bei der die „älteren“ Spieler (Griesau, Eichholtz, Plater, Janke und Hauenschild) die Neuzugänge gut integrieren konnten. So konnte der Vorsprung in den zweiten zwanzig Minuten kontinuierlich auf 17:9 (27.) bzw. 24:12 (38.) ausgebaut werden und schließlich ein ungefährdeter 28:14- Auftakterfolg gefeiert werden, bei dem sich alle Akteure mit reichlich Einsatzzeit einbringen konnten. „Es haben viele Sachen schon richtig gut geklappt“, zeigte sich SVE- Trainer Jantz rundum zufrieden.

Biederitz: Griesau (3), Eichholtz (7), Plater (3), Poppeck (4), Selega (1), Fahrenkampf, Firit, Mertz, Feig (4), Janke (4), Hauenschild (2/1)

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SV Irxleben 1919 e.V. vs SpG TuS MD/SV Eiche 05

Ein kollektiver Totalausfall

Die Spielgemeinschaft TuS Magdeburg/SV Eiche 05 Biederitz hat in der Nordliga der weiblichen A- Jugend mit der wohl schlechtesten Saisonleistung beim 24:25 (14:12) beide Zähler in der Wartberghalle in Irxleben liegengelassen. Damit ist die Nordligameisterschaft praktisch zu den Akten gelegt und auch zur Verteidigung des Vizemeistertitels bedarf es in den verbleibenen vier Begegnungen wieder einer Leistungssteigerung. Diesen wichtigen Blick nach vorn bemühte dann auch die SG- Trainerin Leonie Wesslowski bei der Aufarbeitung der enttäuschenden sechzig Minuten beim SVI. „Das war einfach mal gar nichts“, meinte sie passend und bezog sich auf die über weite Strecken indiskutable Vorstellung ihrer Mädels, die trotz unzähliger Ballverluste in der Schlussphase sogar noch die Möglichkeit zum Teilerfolg hatten, nachdem Rena Grunert im SG- Gehäuse zweimal die Vorentscheidung der Gastgber vereiteln konnte. Bereits in den ersten dreißig Minuten liefen die Gäste lange Zeit einem Rückstand hinterher, weil sich zum Teil sinnlose Ballverluste aneinander reihten. „Wir waren unaufmerksam und teilweise auf andere Sachen außerhalb des Spielfeldes fokusiert“, meinte Wesslowski, die zusammen mit ihrer Trainerkollegin Lisa Haegebarth auch in den nötigen Auszeiten zumeist taube Ohren vorfand. Wie es gehen kann, zeigten die SG- Mädels nach dem 9:11- Rückstand (23.), welcher in der Schlussphase des ersten Durchganges in eine eigene 14:12- Führung umgewandelt werden konnte. Auch die ersten Minuten des zweiten Spielabschnittes gehörten fraglos zu den Besseren des gesamten Spiels, konnte doch bis zur 36. Minute ein 17:15- Vorsprung erzielt werden. Doch im weiteren Verlauf wurden dann wieder kräftig Geschenke an die Gastgeber verteilt, die diese folglich zur eigenen 22:18- Führung nutzen konnten. In den verbleibenen Minuten ermogelten sich die Gäste dann noch einmal den 24:25- Anschluss, doch auch der letzte Versuch war sinnbildlich für das gesamte Auftreten der SG an diesem Tag. „Das war ein kollektiver Totalausfall, den es schnell abzuhaken und auch abzuarbeiten gilt. Wir müssen uns wieder anders präsentieren…“, gab Wesslowski die klare Richtung für die verbleibenen Begegnungen vor.

SG: Grunert – Hofmann (6), Müller, Schnell, Keitz (8/4), Pfannschmidt (2), Raeck (1), Behrend (2), Sabin, Neuendorf (1), Melzian (3), Kuzja, Bandey (1)

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SV Irxleben 1919 e.V. vs SV Eiche 05 Biederitz

Geglückte Revanche – 29:25 beim SVI

Den Verbandsligahandballern des SV Eiche 05 Biederitz ist wie in der Vorsaison die Revanche für die Heimniederlage gegen den SV Irxleben gelungen. In einer hart umkämpften Begegnung mit insgesamt achtzehn Zeitstrafen setzten sich die Gäste verdientermaßen mit 29:25 (15:13) durch. Auch das Duell der besten Ligatorschützen ging an die Ehlehandballer, konnte doch Bennet Daßler mit elf Toren fünf mehr erzielen, als sein „Kontrahent“ Konrad Gimmler auf Seiten der Gastgeber.

„Glückwunsch an die Jungs, die hier einen hervorragenden Kampf geliefert haben. Es war eine Fortsetzung der guten Leistungen aus den letzten Partien, die auf einen rundum gelungenen mannschaftlich geschlossenen Auftritt vor allem in der Abwehr im Verbund Deckung/Torhüter basierte“, wurde der Biederitzer Trainer Peter Pysall nach Spielende nicht müde, seine Truppe völlig zurecht als Ganzes zu loben.
Dabei hatten die Biederitzer anfangs so ihre liebe Mühe mit dem wurfgewaltigen Rückraum des SVI (Brett, Gimmler), welcher sich bis zur 15. Minute bereits sechsmal beim Stand von 8:6 nachhaltig in die Torschützenlistze eintragen konnte. Doch mit zunehmender Spielzeit fruchtete die offensive Deckungsarbeit der Gäste, die per Doppelschlag von Bennet Daßler Gleichwertigkeit (8:8) nach 18 Minuten erzielen konnten. Fortan übernahmen dann die Gäste das Zepter, wobei den Irxlebern in Minute 25 beim Stand von 11:11 letztmalig der Ausgleich gelang. In der Schlussphase behielt dann Rechtsaußen Maximilian Wiedon wiederholt die Konzentration und steuerte allein drei Treffer zur 15:13- Halbzeitführung für die überzeugenden Biederitzer bei.
Nach dem Seitenwechsel behaupteten die Gäste beim 17:15 zunächst ihre knappe Führung, ehe der aufstrebende Till Schneider mit dem 20:17 auf drei Treffer plus erhöhen konnte. Zu diesem Zeitpunkt mussten die Biederitzer bereits auf ihren Kreisläufer Philipp Wohl verzichten, der nach dritter Zeitstrafe mit rot bedacht wurde. „Gerade diese letzte Aktion von Philipp gab es auf der anderen Seite ebenfalls…“, monierte SVE- Coach Pysall die ungleiche Bestrafung der Schiedsrichter. Aus dem Tritt brachte die Gäste diese personelle Schwächung aber keinesfalls, konnten doch zunächst Max Wiedon per Strafwurf und im Anschluss Bennet Daßler den Vorsprung beim 24:19 bzw. 25:20 sogar auf fünf Tore ausbauen. Auch wenn die Biederitzer gerade von den Außenpositionen in der Folge einige gute Möglichkeiten liegenließen, konnten sich die Gastgeber nicht mehr entscheidend herankämpfen. So hatten die Biederitzer auch nach 54 Minuten beim Stand von 26:22 die Nase vorn, ehe auch noch beide Trainerbänke passend zur Begegnung zu ihren Zeitstrafen kamen. „Ich habe die Unpaarteiischen lediglich darauf hingewiesen, dass nach der Zeitstrafe gegen meine Trainerkollegin der Ball an uns gehen muss…“, erinnerte sich Pysall an die Bestrafungen der jeweiligen Trainerbänke.
Für den Ausgang der umkämpften, aber nie unfairen Begegnung änderte dies allerdings nichts mehr. Dem 28:23 durch Bennet Daßler folgte der vorzeitige Abgang des Irxlebers Robin Pape nach doppelter Zeitstrafe, ehe Konrad Gimmler und Max Held sich für ihre Farben erfolgreich zeigten. Der Irxleber Spielmacher Tjorben Rips, den die Gäste über weite Strecken gut im Griff hatten, stellte schließlich den 25:29- Endstand her.
„Eine Topleistung gegen ein Team aus der Spitzengruppe hat seine Fortsetzung gefunden. Mit dieser Einstellung müssen wir auch die bevorstehenden Aufgaben angehen“, mahnt und fordert Pysall, auch wenn dann die Gegnerschaft aus den unteren Tabellenregionen auf dem Programm steht. Ein Extralob hatte der SVE- Verantwortliche zudem auch für sein Torhütertrio parat. „Alle konnten ihren Beitrag leisten. Natürlich habe ich mich über das gelungene Comeback von Andy Gronemeier in der Schlussphase besonders gefreut.“

Irxleben: Lengefeld, Strauß – Meincke (2), Rips (4), Heitmüller (1), Schardt, Müller- Heinecke, Brett (9/3), Gimmler (6/1), Pape, Carlson, Krause (1), Wohlfromm, Heinrichs (2)

Biederitz: Seidel, Tschirschwitz, Gronemeier – Urban (2), Wiedon (8/1), Kinast, Held (1), Steinweg, Schneider (3), Wohl (2), Hartmann, Daßler (11/1), Lu. Exner, Eix (2)

Siebenmeter: SVI 6/4, Eiche 4/2

Zeitstrafen: SVI 11 + rote Karte Robin Pape nach 3 x 2 Minuten (58:38), Eiche 7 + rote Karte Philipp Wohl nach 3 x 2 Minuten (36:36)

Zu Gast beim SVI: Das Duell der Torgaranten

Am Sonntag gastiert der Handball- Verbandsligist SV Eiche 05 Biederitz (6., 21:15 Punkte) beim Rangzweiten SV Irxleben (29:9). Dieses Duell in der Wildparkhalle ist gleichzeitig das Treffen der Torgaranten der Liga.

In der Regel ist einem jeden Spieler der Mannschaftserfolg weitaus wichtiger, als der eigene Persönliche in Sachen Toren. Dennoch ist das anstehende Aufeinandertreffen des aktuell besten Torschützen der Verbandsliga Bennet Daßler (156 Treffer in 18 Spielen) mit seinem „ärgsten Verfolger“ Konrad Gimmler (155/17) allein schon aus Respekt vor der jeweiligen Leistung eine Erwähnung wert. „Fraglos ist Bennet eine tragende Säule bei uns. Wir messen das aber nicht nur an den Toren…“, verweisst der Biederitzer Trainer Peter Pysall folgerichtig auf die Mannschaft als Ganzes. Ähnlich dürfte es auch auf der Gegenseite bei Dr. Marita Daum aussehen, die als Verantwortliche des SVI wohl nur sehr ungern auf ihren Schützen vom Dienst verzichten möchte.
Tun musste sie dies allerdings im Hinspiel im Oktober, wo die Irxleber auch ohne den Rückraumshooter beim 27:26 beide Zähler aus der Ehlehalle entführen konnten. „Uns fehlte damals die Ruhe und Gelassenheit, um Zählbares einzufahren“, erinnert sich Pysall, der vor fünf Monaten allerdings auch auf zahlreiche Leistungsträger nicht zurückgreifen konnte, an die unglückliche Niederlage in eigener Halle.
Ein Blick auf die aktuelle Situation zeigt, dass die Biederitzer mit ihren zuletzt gewonnenen Begegnungen wieder Oberwasser bekommen haben, denn sowohl der souveräne Auftritt in Langenweddingen (29:21) als auch der Heimerfolg gegen Seehausen(26:24) sind unter dem Passus „standesgemäß“ abzubuchen. Die Irxleber ließen gerade zuletzt in heimischer Halle federn und unterlagen dort sowohl dem FSV 1895 Magdeburg (25:26) als auch dem Ligakrösus BSV 93 Magdeburg (33:36) vor einer Woche. Eingelagert in diese zwei Negativerlebnisse war allerdings der hohe 31:21- Auswärtserfolg bei der HSG Börde.
Sollten die Biederitzer an die guten Leistungen der letzten Wochen anschließen können, ist in der Wildparkhalle sicherlich etwas drin. Als gutes Omen dürfte da auch die letzte Saison herhalten, wo der 21:27- Niederlage in eigener Halle ein 28:23- Coup in Irxleben folgte. Zu Bewerkstelligen ist dieses Vorhaben ganz gewiss nur als Einheit, was natürlich für beide Mannschaften gelten dürfte.

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SV Irxleben 1919 e.V. vs SV Eiche 05 Biederitz

22:31 – Zu hohe Niederlage beim SVI

Die Frauen des SV Eiche 05 Biederitz kehrten mit einer verdienten aber zu hohen 22:31 (13:18)- Niederlage vom Gastspiel in Irxleben zurück. Nina Bublitz steuerte sieben Treffer für die Gäste bei die nun mit 10:10 Punkten auf Platz sechs rangieren.

Die Begegnung startete temporeich und nach zehn Minuten mit einer 6:4- Führung für die Gastgeber. Im weiteren Verlauf ließen dann die Gäste wiederholt die nötige Ballsicherheit vermissen und warteten insgeamt mit zu vielen Fehlern im Spielaufbau auf. Dies machte sich der Gastgeber zu Nutzen und baute sein Polster bis zur 13. Minute auf 10:5 aus. Wiederholtes Wurfpech, aber auch eine starke SVI- Torhüterin sorgten im weiteren Verlauf des ersten Spielabschnittes dafür, dass die Gastgeber ihren Fünftorevorsprung beim 15:10 (23.) bzw. 17:12 (27.) behaupten konnten und schließlich auch mit in die Kabinen nehmen konnten. Neben dem Rückstand mussten die Gäste auch die frühe rote Karte gegen ihre Kreisläuferin Lina Makoben verkraften, die nach einer unglücklichen Abwehraktion frühzeitig das Feld verlassen musste.
Den Start in die zweiten dreißig Minuten konnten dann die Biederitzer weitaus positiver gestalten, denn die zunächst im Tor agierende Julia Talke- Dreizehner traf aus dem Rückraum zum 18:15 (33.). Nach dem 20:17 durch Nina Bublitz, sie machte mit Vorstößen in die Tiefe vor, wie es gehen kann, setzten sich die SVI- Damen aber wieder auf fünf Treffer zum 22:17 ab. Fortan hatte der Gastgeber die sehr faire Begegnung ohne jede Zeitstrafe wieder jederzeit im Griff und schraubte erfolgreich am Ausbauen des Torepolsters. Dieses betrug nach 47 bzw. 51 Minuten dann sogar sieben Treffer bei den Zwischenständen von 26:19 und 27:20.
Am Ende setzte sich der Gastgeber in der Höhe vielleicht ein wenig zu hoch mit 31:22 durch und wahrte mit nunmehr 17:5 Zählern seine Chance auf den Nordliga- Meistertitel. Die Biederitzer sind spätestens jetzt im Niemandsland der Liga angekommen, wollen aber in Kürze ihren Negativtrend von inzwischen vier sieglosen Spielen beenden. „Weniger Fehler und mehr Stabilität in der Abwehr sind nötig, um wieder in erfolgreiches Fahrwasser zu gelangen. Ich bin da guter Dinge…“, meinte die Biederitzer Trainerin Franziska Nolde nach der Begegnung.

Biederitz: Grabinski – Talke- Dreizehner (3), Gericke, Bandey, F. Treffkorn (3), Bublitz (7), Schottstedt (2), Ribbert (3), Schnell, E. Treffkorn (1), Hesse, Bormann (3), Makoben

Beim SVI in der Rolle des Außenseiters

Die Frauen des SV Eiche 05 Biederitz (6., 10:8 Punkte) müssen am Sonntag um 14:30 Uhr beim heimstarken Rangdritten SV Irxleben (15:5) antreten. Im Hinspiel im November teilten sich beide Vertretungen beim nervenaufreibenden 27:27 die Punkte.

Wenn man in Biederitzer Kreisen nach einem Lieblingsgegner fragt, wird gewiss nicht der Name SV Irxleben fallen, denn in den letzten Jahren gab es für die SVE- Frauen stets nichts zu holen. Dies änderte sich zumindest im Hinspiel, als die Biederitzer in eigener Halle nach starker Aufholjagd beim 27:27 immerhin einen Zähler in der Ehlehalle behalten konnten. „Wir haben damals Charakter bewiesen und nie den Kopf hängen lassen“, erinnert sich nicht nur die Biederitzer Trainerin Franziska Nolde gern an diese Begegnung, auch wenn es zum damaligen Zeitpunkt der erste Punktverlust in der Saison überhaupt war. Insgesamt sahen im November in der Ehlehalle die Zuschauer eine mitreißende Partie, die Werbung für den Frauenhandball darstellte.
Aktuell sehnen sich die Biederitzer der erfolgreichen Zeit schon ein wenig hinterher, denn sie warten im neuen Kalenderjahr noch immer auf einen Doppelpunktgewinn. Dem 34:34 beim FSV 1895 Magdeburg folgten schließlich zwei Niederlagen in eigener Halle gegen den Barleber HC (30:37) und gegen den Spitzenreiter TuS Magdeburg (24:26). Auch die Irxleber blieben zum Jahresauftakt zweiter Sieger gegen die Neustädter (21:23), legten dann aber zwei wichtige Siege gegen den Post SV Magdeburg (28:27) und gegen die SG Seehausen (40:25) nach.
„In der Favoritenrolle befinden wir uns eher nicht. Aber vielleicht liegt und die Rolle des Außenseiters ja…“, frohlockt die Biederitzer Trainerin Franziska Nolde.

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SV Irxleben 1919 e.V. vs SpG TuS MD/SV Eiche 05

Schnelligkeit bringt 41:31- Sieg

Die weibliche A- Jugend der Spielgemeinschaft TuS Magdeburg/SV Eiche 05 Biederitz hat ihren Fehlstart aus der Vorwoche wettgemacht und beim SV Irxleben einen über weite Strecken überzeugenden 41:31 (15:15)- Auswärtserfolg eingefahren. Vanessa Keitz und Celine Niewand zeigten sich dabei mit jeweils elf Toren am treffsichersten. Die SG legte allerdings einen zähen Start hin und kam so nach sieben Minuten nicht über ein 4:4 hinaus. Im weiteren Verlauf ging dann viel plötzlich einfacher von der Hand und der Erfolg blieb beim 7:4 (10.) und 9:6 (17.) nicht aus. Die Irxleber kamen aber beeindruckend zurück und glichen nicht nur zum 9:9 aus, sondern legten nach 23 Minuten sogar eine eigene 13:10- Führung vor. Bis zum Halbzeitpfiff erzielten die SG- Mädels beim 15:15 wieder Gleichwertigkeit. Auch der Beginn des zweiten Durchganges ging an den Gastgeber, der in einer hektischen Phase mit 18:16 (32.) und 22:19 (37.) vorn lag. Zum zunehmender Spielzeit kam die SG aber in die Gänge und reagierte nach gelungenen Abwehraktionen mit schnellen Gegenangriffen. Diese führten kurze Zeit später folgerichtig zur eigenen 23:22- Führung (40.), welche in der verbleibenen Spielzeit nicht mehr abgegeben werden sollte. Nach einer Dreiviertelstunde betrug dann der Vorsprung bereits vier Treffer (27:23) und beim 30:24 war bereits die Vorentscheidung gefallen. Die Irxleber wehrten sich zwar nach Kräften, waren aber letzlich chancenlos. „Die Mädels haben heute gesehen, wie einfach doch Handball sein kann…“, meinte die SG- Betreuerin Antje Rosenau nach dem 41:31- Auswärtserfolg, der in erster Linie auf sehenswert vorgetragenen Tempohandball basierte.

SG: Braune, Pfannschmidt – Müller (1), Niewand (11/3), Schnell (5), Keitz (11/1), Sabin (1), Neuendorf (6), Melzian (5), Rosenau, Bandey (1)

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