SV Irxleben II vs SV Eiche 05 Biederitz II

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SV Irxleben 1919 e.V. vs SV Eiche 05 Biederitz

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SV Irxleben 1919 e.V. vs SV Eiche 05 Biederitz II

Dritter Sieg im dritten Spiel

Weiterhin verlustpunktfrei marschiert die männliche E- Jugend II des SV Eiche 05 Biederitz durch die Hauptrunde. Beim SV Irxleben gab es nach einer 14:8- Halbzeitführung schließlich noch einen hohen 35:16- Erfolg. Die Gäste reisten mit reichlich Respekt in die Wildparkhalle und begannen dort mit der stärksten Formation. „Wir haben dann aber schnell erkannt, dass es in die richtige Richtung geht und haben dann frühzeitig wechseln können“, fasste der Biederitzer Trainer Mario Genth die ersten zufriedenstellenden zwanzig Minuten kurz und knapp zusammen. Erneut mit der vermeindlich stärksten Formation startend legten die Gäste nach dem Seitenwechsel zum 21:9 nach, ehe einige Wechsel doch etwas Sand in das Biederitzer Spielgetriebe streuten. Vom klaren Sieg brachte dies den Biederitzer Nachwuchs aber nicht mehr ab, so dass final ein deutlicher und hochverdienter 35:16- Erfolg heraussprang. „Was unsere Startformation auf die Platte bringt, ist schon sehr überzeugend“, meinte Genth nach dem letzten Auftritt im Handballjahr 2025.

Biederitz II: Speck – Walther (10), Kiwitt, Swoboda (8), Pawlik (4), Münder (4), Kemmner (4), Detzner, Weise, Merker (2), Sroke (3)

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SV Irxleben 1919 e.V. vs HSG Ehle

30:27- Sieg zum Jahresausklang
Es hat vielleicht diesen Weckruf gebraucht und Marvin Wohl hat  ihn geliefert. Als sich sein Team nach ausgewachsenem Fehlstart mit 3:6 im Rückstand sah, wehrte der HSG-Torhüter einen Siebenmeter ab (11.) und holte das Momentum auf die Seite der Gäste. Auf der Gegenseite traf Fynn Janke per Strafwurf zum erstmaligen Ausgleich (9:9/18.). „Ab da waren wir im Spiel“, registrierte Ramon Göhring aus dem Trainerteam mit Yves Steinweg zufrieden und sah auch, wie Janke mit seinem bereits achten Treffer in der letzten Sekunde  der ersten Hälfte den 14:15-Anschluss herstellte.
Bis zur „Crunchtime“ blieb die Partie umkämpft (25:25/54.). Dann brachte der glänzend aufgelegte Jannis Hartmann die HSG per Doppelschlag 70 Sekunden vor Ultimo mit 29:27 in Führung. Als Wohl dann auch den folgenden Wurf des SVI abwehrte und das HSG-Trainerduo zur Auszeit bat, stellten sich die Gäste auf viel Laufarbeit und die offensive Manndeckung der Hausherren ein. Den gut herausgespielten Torabschluss konnte Irxleben nur per Foul unterbinden und Lukas Ribbert, der bereits nach zwölf Minuten seine zweite Zeitstrafe kassiert hatte, aber bis zum Ende clever und mit kühlem Kopf verteidigte, traf per Nachwurf vom Siebenmeterpunkt zum Endstand.
Mit Blick auf die Tabelle keine Pflichtaufgabe, sondern ein wichtiger Erfolg. So hat die HSG unter den fünf Teams, die aktuell um Platz drei kämpfen, ab Januar alles in eigener Hand. „Gerade die letzten beiden Saisonspiele machen uns stolz, da das zu Saisonbeginn neu zusammengestellte Team sich mehr und mehr gefunden und jetzt eine gefestigte Basis hat“, lobte Göhring und fügte an: „Ich möchte mich stellvertretend für die Mannschaft bei beiden Vereinen, den Sponsoren und besonders den Eltern für die bisherige Unterstützung bedanken und wir wünschen allen eine schöne Weihnachtszeit.“
HSG Ehle: Erkenberg, Wohl, Schuster – Steinweg (3), Göhring (3), Kalsdorf (2), Ribbert (2/1), Hartmann (4), Gröbe, Leine (3/1), Janke (13/2)
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SV Irxleben 1919 e.V. vs HSG Ehle

Spitzenreiter überspringt Hürde Irxleben

Noch ehe der Ball durch die Wildparkhalle flog, stand das Gastspiel in Irxleben unter düsteren Vorzeichen. Bei der Erwärmung hatte es gleich zwei Spieler der Gäste erwischt: Jonas Hoffmann und Felix Theuerkauf. „Das habe ich so auch noch nicht erlebt: zwei Verletzungen auf einer Position, noch vor dem Anpfiff. Aber man lernt ja nie aus“, sagte Stefan Bußmann aus dem HSG-Trainerteam mit Riklef Roehl. Was in den nächsten 50 Minuten folgte, war jedoch kein Auftritt einer verunsicherten Mannschaft, sondern der nächste Beweis dafür, warum die HSG zu Recht von der Spitze grüßt.
Dabei war die Ausgangslage alles andere als einfach. Irxleben hatte sich nach schwachem Saisonstart stabilisiert, aus den letzten fünf Partien vier gewonnen und im eigenen Wohnzimmer unter anderem großkalibrige Gegner wie Wolfen und Westeregeln bezwungen. „Es war klar, dass das eine sehr, sehr harte Nuss wird“, betonte Bußmann, sah aber, wie seine Schützlinge ordentlich in die Partie starteten.
Bis zur 15. Minute stand die Abwehr stabil, die Gäste agierten griffig und aufmerksam. Danach verlor die HSG jedoch den Faden. „Wir haben uns in der Abwehr nicht mehr genug geholfen, gerade auf den Halbpositionen und über die Außen“, analysierte der Coach. Der SVI kam zu einfachen Durchbrüchen, konnte sich aber nicht entscheidend absetzen. Auf der Gegenseite erspielten sich die Gäste munter Chancen, ließen diese jedoch fahrlässig liegen. „Sieben, acht freie Würfe ohne Gegnerkontakt – das ist viel zu viel. Da haben wir Irxleben Luft gelassen, um an den Sieg zu glauben“, ärgerte sich der Trainer. So war das Beste zur Pause tatsächlich der knappe Rückstand.
Nach dem Seitenwechsel blieb das Bild zunächst ähnlich. Die HSG tat sich schwer, fand kaum zur Durchschlagskraft, verlor in der Abwehr häufig die Zweikämpfe. „Da haben wir nicht zu unserem Spiel gefunden, und dann wird es für den Torwart natürlich auch schwierig“, so Bußmann. Doch dann schrieb seine Mannschaft wie schon zuvor gegen Kühnau und Aschersleben das Drehbuch neu. Auch dank taktischer Umstellungen und mit mehr defensiver Stabilität gelang zwischen der 35. und 42. Minute ein 6:0-Lauf, der die Partie kippen ließ. „In dieser Phase haben wir genau das gemacht, was wir können: Sicherheit in der Abwehr, Tempotore, einfache Tore“, lobte Bußmann. „Da mussten wir uns nicht mehr im Positionsangriff aufreiben.“
In der Schlussphase spielten die Gäste den Vorsprung routiniert herunter und gewannen schließlich verdient. „Dass wir das jetzt zum dritten Mal fast identisch erleben, ist schon verrückt“, schmunzelte der Trainer über den neuerlichen Comebackerfolg. Trotz angespannter Personalsituation stellte der Coach seinem Team ein starkes Zwischenzeugnis auf: „Wir haben seit dem Sommer nur ein Spiel verloren, ansonsten alles gezogen. Chapeau, da können wir erstmal stolz drauf sein. Leider ist erst die Hälfte rum. Wir haben noch einen weiten Weg vor uns“, mahnte Bußmann. Die Hoffnung ruht für den Januar: „Vielleicht kommt der eine oder andere zurück und die neuen Verletzungen sind nicht ganz so dramatisch.“
HSG Ehle: Schrank, J. Kloth – Mewes (8), Theuerkauf, Bittner (2), Paech (8), Sens, Wittke, Plambeck (2), Hoffmann, L. Kloth, Stallmann (8/1)
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SV Irxleben 1919 e.V. vs HSG Ehle II

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SV Irxleben II vs SV Eiche 05 Biederitz II

26:28 – Duell der Reserven geht an den SVI
Die zweite Vertretung des SV Eiche 05 Biederitz hat in der Bezirksoberliga ihr viertes Auswärtsspiel in Folge verloren und ist damit auf Rang sechs der Tabelle mit nunmehr 15:13 Zählern abgerutscht. In Irxleben gab es nach einer 13:11- Halbzeitführung am Ende noch eine 26:28- Niederlage.
„Wir haben so um die 40. Minute herum den Faden verloren. Bis dahin haben wir einen guten Auswärtsauftritt hingelegt“, meinte der Biederitzer Verantwortliche Julian Hammecke später, der zudem von einer ersten Halbzeit sprach, in der viele Vorgaben und Trainingsinhalte aus der Woche gut umgesetzt wurden. So legten die Biederitzer nach ausgeglichener Anfangsphase nach einem Doppelschlag von Eike Herrmann nach 17 Minuten eine 8:6- Führung vor und konnten besonders mit einer starken Deckungsarbeit punkten. Da in der Folgezeit auch die Quote bei der Chancenverwertung auf einem hohen Level blieb, konnte das Polster von zwei Toren über die Stationen 10:8 (25.) und 12:10 (28.) mit in die Halbzeit (13:11) genommen werden.
Auch der Start in den zweiten Spielabschnitt verlief zunächst nach Wunsch der Gäste, die ihr Vorhaben der schnellen zweite Welle beim 15:13 in die Tat umsetzen konnten. Dann jedoch erfolgte der eingangs genannte Bruch im Biederitzer Spiel, welcher sicherlich auch der ein oder anderen unnötigen Zeitstrafe in dieser Phase geschuldet war. Die Irxleber Reserve glich so nach 36 Minuten zum 15:15 aus und übernahm fortan die Führung. „Bei uns gingen dann recht schnell die Köpfe nach unten und der Negativlauf der letzten Wochen war unseren Aktionen oftmals anzusehen“, begründete Hammecke den Fortlauf der verbleibenen Spielzeit, in der beide Vertretungen die Treffer nahezu im Gleichschritt erzielen konnten. Die Gäste bekamen zudem ihre gute Abwehr aus dem ersten Spielabschnitt nicht mehr so auf die Platte, so dass die erfahrenen und mit viel Übersicht agierenden Gastgeber sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen ließen. „Hier war sicherlich mehr drin, aber wir haben es nur eine Halbzeit lang gut gemacht“, resümierte Hammecke nach der ärgerlichen 26:28- Niederlage in der Wildparkhalle.
Nun gilt es am kommenden Sonntag mit einem Heimerfolg gegen Kali Wolmirstedt den Negativlauf von zuletzt vier Niederlagen zu stoppen und mit einem Doppelpunktgewinn in die Erfolgsspur zurückzukehren.
Biederitz: Tschirschwitz, Le. Exner – J. Hammecke, J. Hartmann, Maffert (6/2), Walde (3), Wentzel (6), Herrmann (3), Ma. Meyer (1), Deneke, Simon (5), L. Hartmann (2), M. Hammecke, Lu. Exner
Eiche II beim heimstarker Irxleber Reserve
Im Duell der Tabellennachbarn treffen am Sonntag zur Mittagszeit um 12:30 Uhr die Reserveteams des SV Irxleben (6., 14:12 Punkte) und des SV Eiche 05 Biederitz (5., 15:11) in der Wildparkhalle aufeinander. Nur der Sieger dürfte im Rennen um einen Podestplatz weiter dick im Geschäft bleiben.
Für die Biederitzer ist es das dritte Auswärtsspiel in Folge und die bisherige Ausbeute fällt mit drei Niederlagen sehr ernüchternd aus. „In allen drei Begegnungen hat sich gezeigt, dass unsere Abwehrstärke aus der Hinrunde eindeutig an Einfluß verloren hat“, bestätigen den Biederitzer Verantwortlichen Julian Hammecke auch die Zahlen in Form von Gegentoren. Kassierten die Biederitzer in der Hinrunde in nur zwei Partien mehr als dreißig Gegentore, so ist dies in der erst kurzen Rückrunde bereits dreimal der Fall gewesen. „Da müssen wir unbedingt den Hebel ansetzen, ansonsten werden wir schwer ins punkten kommen“, herrscht Einigkeit im Biederitzer Kader, der dem der Vorwochen ähnlich sein wird.
Kurioserweise war die Abwehrarbeit im Hinspiel gegen den SV Irxleben II nicht das große Problem, denn die Begegnung ging in eigener Halle mit 21:22 verloren. „Der Kontrahent hat damals bewusst das Tempo verschleppt, so dass uns über die gesamte Spielzeit auch die vermeindlich einfachen Tore gefehlt haben. Zudem fehlte mir über die gesamten sechzig Minuten das Miteinander“, erinnert sich Hammecke nur ungern an die erste und bisher einzige Niederlage im Oktober vor eigenem Publikum. Es gibt für die Biederitzer also genug Anhaltspunkte, um es in der Wildparkhalle zu Irxleben besser zu machen. Dass dies allerdings ein sehr schweres Unterfangen werden wird, zeigt die Heimbilanz der SVI- Reserve, die allein zwölf ihrer insgesamt vierzehn Zähler in eigener Halle holten. Die beiden restlichen fuhren sie dagegen in der Ehlehalle ein…
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SV Irxleben 1919 e.V. vs HSG Ehle

Topspiel geht an den SVI – 29:25
Die Niederlage im Spitzenspiel ließ auch den Coach nicht kalt: „Das war schon ein ziemlicher Downer und ich musste selbst erst dran erinnert werden, dass es um kein Geld und auch kein Menschenleben geht, sondern ’nur’ um ein Handballspiel“, gewährte Stefan Bußmann aus dem HSG-Trainerteam mit Riklef Roehl und Ramon Göhring Einblicke ins Seelenleben. Nur, um die richtige Konsequenz aus dem ersten wirklichen Rückschlag der Saison zu ziehen: „Es werden noch viele Minus- und Pluspunkte verteilt. Wir werden trotz dieses Dämpfers dran bleiben und müssen daraus lernen.“
Allen voran für den defensiven Bereich gab der Spitzenreiter seinem Verfolger etliche Hausaufgaben auf. „Von Minute eins bis 50 haben wir es in der Abwehr nicht verstanden, zu Ballgewinnen zu kommen. Stattdessen haben wir uns hinten reindrängen lassen. So war es auch für die Torhüter schwer, uns zu unterstützen“, zitierte Bußmann aus der Mängelliste. Zwar hielt die HSG bis zum 11:11 (20.) Sichtkontakt, doch danach traten auch auf der anderen Seite des Spielfelds etliche Unzulänglichkeiten zutage: Zwar fand die Spielgemeinschaft gute Lösungen, spielte sich hochprozentige Chancen heraus, doch in der Verwertung blieb zu viel liegen. „Ende der ersten und Mitte der zweiten Hälfte gab es Phasen, in denen wir den gegnerischen Torhüter fünf-, sechsmal in Folge regelrecht zur Parade zwingen. Das macht es dem Gegner natürlich leicht und reicht nicht, um in der Oberliga ein Spitzenteam zu bezwingen“, kritisierte der Coach.
Zwar hatten sich seine Schützlinge nach dem 12:17-Rückstand (28.) vor Anbruch der letzten zehn Minuten auf 20:21 herangekämpft, doch die angesprochenen „Fahrkarten“ und fehlender Zugriff in der Abwehr verhinderten eine Aufholjagd. Anhand des Saison-Negativrekords von 25 Treffern konnte man zur gleichen Erkenntnis wie Bußmann gelangen: „Wir haben zu Recht verloren.“
HSG Ehle: Schrank, Becker – Steinweg (4), Graßhoff (1), Göhring (3), Paech, Ribbert, Nöring (4), Leine (2), Stallmann (3), Bruska (1), Janke (7)
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SV Irxleben 1919 e.V. vs SV Eiche 05 Biederitz

SVE- Frauen wiederholen Nordcup- Sieg

Die Frauen des SV Eiche 05 Biederitz haben erneut den Nordcup gewonnen. Sie setzten sich im Finale beim Ligarivalen SV Irxleben in dessen Wildparkhalle mit 33:29 (18:13) durch, trafen allerdings auf einen stark ersatzgeschwächten Gastgeber.

„Die Personalsituation schmälert unseren Erfolg in keinster Weise, denn auch wir hatten zahreiche Ausfälle zu verkraften“, meinte der Biederitzer Trainer Stefan Treffkorn nach der Wiederholung des Pokalsieges, welcher bereits beim letzten Ausspielen vor fünf Jahren an gleicher Stelle gegen den Barleber HC gelang.
„Viele meiner Mädels hatten weit vor der Terminbekanntgabe des Endspiels die Saisonabschlussfahrt nach Mallorca gebucht, was dann natürlich nicht mehr zu ändern war. Die zusammengestellte Truppe mit den fünf verbliebenen Stammkräften hat ihre Sache aber gut gemacht und zu einem sehenswerten Endspiel beigetragen“, meinte der Irxleber Trainer Thomas Görlich, der den Sieg der Gäste als völlig verdient einstufte, am Sonntagnachmittag auf Nachfrage.
Die Gäste legten vor etwa 130 Zuschauern wunschgemäß los und hatten nach einer Viertelstunde eine 10:4- Führung herausgeworfen. Hauptursache dafür war eine starke Deckungsarbeit und eine gut aufgelegte Rena Grunert zwischen den Pfosten. Weitere drei Minuten später betrug das Polster bereits acht Treffer (13:5), ehe einige Personalwechsel den Spielfaden reißen ließen. Dies nutzten die SVI- Frauen zum 10:14 (26.), ehe die Gäste eine versöhnliche und vollauf verdiente 18:13- Führung mit in die Kabine nehmen konnten.
Nach dem Seitenwechsel blieb der SVI zunächst dran (16:20, 35.), ehe die langsam zu alter Form zurückgekehrten Biederitzer mit einem Zwischenspurt auf 26:19 (44.) richtungsweisend enteilen konnten. Noch aber steckte der Gastgeber nicht auf und verkürzte nach 47 Minuten auf 23:27. „Nicht erst in dieser Phase waren wir zu hektisch und fehlerbehaftet unterwegs“, beschrieb Treffkorn die Phase um die 50. Minute, in der die Hausherren beim 25:28 (49.) bzw. 26:29 (51.) sogar noch einmal auf drei Treffer aufschließen konnten. In den Schlussminuten ließen dann die SVE- Frauen gegen nie aufsteckende Irxleber, die noch einige Pfostentreffer zu verzeichnen hatten, aber auch fünf Strafwürfe liegen ließen, nichts mehr anbrennen und fuhren schließlich einen verdienten 33:29- Erfolg ein. Völlig zurecht wurden die Sieger, bei denen Neele Bormann nach langwidriger Schulterverletzung (erlitten im Punktspiel in Irxleben im Oktober) ein gelungenes Debüt gab, bei den anschließenden Pokalbergabe von den etwa 30 mitgereisten Fans gefeiert.
„Der Sieg heute hat uns so ein wenig die Saison gerettet. In der war nämlich deutlich mehr drin…“, war man sich im Biederitzer Lager während der Feierlichkeiten einig. Ein Lob ging zudem an den Gastgeber, der ein würdiger Ausrichter war und bei bei beiden Finalspielen keine Wünsche offen ließ.

Irxleben: Zunker – Thiede (1), Peter (8), Lincke (1), Krüger, Wirbel, Pahl (1), Winter, Ibold (8), Sapandowski (2), Conrad (6), Knauth, Zunkel (2/1)

Biederitz: Grunert, Talke- Dreizehner – Rosenau (3), Schottstedt (5), Ribbert (6), Schnell (1), E. Treffkorn (6/2), Bandey (1), Hesse (4), Bormann, Makoben (1), Swoboda (6)

Gelingt Pokalverteidigung beim SV Irxleben?

Am Sonnabend steigt um 14 Uhr das Finale des Nordcups zwischen dem SV Eiche 05 Biederitz und dem Ligarivalen SV Irxleben, wobei die SVI- Damen fraglos vom Heimvorteil Nutzen ziehen dürften. Im Ligaalltag setzten sich die Irxleberinnen in der 1.Nordliga zweimal knapp durch.

Fast genau fünf Jahre ist es inzwischen her, dass der Nordcup (Pokal des Spielbezirkes Nord) sein letztes Finale zur Austragung brachte, ehe die Corona- Pandemie zur fast vierjährigen „Auszeit“ des Wettbewerbes führte. Damals standen sich an gleicher Stelle der SV Eiche 05 und der Barleber HC gegenüber, wobei sich die Biederitzer knapp aber verdient mit 31:29 durchsetzen konnten. Die Schottstedt & Co gehen also als Titelverteidiger in das anstehende Finale, wobei die Favoritenrolle diesmal beim Kontrahenten, der die Saison als Vizemeister hinter dem Post SV Magdeburg auf Rang zwei abschloss, liegen dürfte. Das liegt zum einen am Heimvorteil, der SVI bewarb sich für die Finals der Männer und Frauen und bekam den Zuschlag für dieses Topevent. Zum anderen hatten die Schützlinge um Trainer Thomas Görlich in beiden Pflichtspielen die Nase vorn, wobei nach dem 33:29 in eigener Halle das 30:29 in der Ehlehalle auf deutlich wackligeren Füßen stand. „Das war unser eigenes Unvermögen, denn aufgrund der mangelnden Chancenverwertung haben wir den Sieg vergeben“, erinnert sich der Biederitzer Trainer Stefan Treffkorn an das letzte Aufeinandertreffen im März.
„Natürlich wollen wir das Ding diesmal reißen, obwohl uns einige personelle Optionen wegbrechen“, ergänzt Treffkorn, der neben den Langzeitverletzten Lea Treffkorn (Schulter) und Finnja Treffkorn (Kreuzbandriss) auch auf Hanna Harenberg und Nina Bublitz verzichten muss.
Den Weg in das Finale bestritten beide Vertretungen nahezu im Gleichschritt, wobei nach dem Vorrunden- Freilos im Viertelfinale jeweils ein recht leichte Hürde zu bewältigen war. Während sich die SVI- Frauen torreich mit 54:27 beim Kuhfelder SV durchsetzen konnten, gewannen die Biederitzerinnen ebenfalls recht deutlich mit 37:24 in Genthin. Das Halbfinale bewältigten die Irxleberinnen dann mit einem 42:24- Erfolg in Barleben weitaus entspannter als die SVE- Frauen, die erst in der Verlängerung den Ligarivalen FSV 1895 Magdeburg mit 30:29 in die Knie zwingen konnten.
Für Spannung dürfte aber dennoch gesorgt sein, denn von der Aussage „Der Pokal hat seine eigenen Gesetze“ dürfte nicht nur das Phrasenschwein Kenntnis haben…

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SV Irxleben 1919 e.V. vs SV Eiche 05 Biederitz

19:29 – Einstellung blieb zuhause

Die männliche B- Jugend des SV Eiche 05 Biederitz wartete beim SV Irxleben mit einer enttäuschenden Leistung auf und musste sich folgerichtig deutlich mit 19:29 (6:12) geschlagen geben. „Das war heute gar nichts. Bis auf die beiden Torhüter konnte kein Spieler sein wahres Leistungsvermögen abrufen“, analysierte der Biederitzer Trainer Yves Steinweg nach der Niederlage beim SV Irxleben, der nun nach Punkten, beide 7:15 Zähler, zu den Biederitzern aufgeschlossen hat. Die Gäste liefen (zu) schnell der eigentlichen Musik hinterher, was unweigerlich am 1:4 (9.) und 3:11- Rückstand nach 19 Minuten abzulesen ist. Da auch in der Folge die Fehlerquote viel zu hoch war, nahm der SVI- Nachwuchs eine beruhigende 12:6- Führung mit in die Kabine. Auch nach dem Seitenwechsel fehlte es dem Biederitzer Spiel am nötigen Tempo und an einer sich verbessernden Fehlerquote, so dass sich all das Negative summierte und schließlich auch im Resultat niederschlug. Die Gastgeber legten nach dem 21:15 (40.) zum 24:15 nach und wiederholten einen solchen Lauf auch nach der 25:18- Führung (44.) zum 29:18. Der Schlusspunkt zum 29:19- Endstand blieb dann den Gästen  vorbehalten, die an diesem Tag auch in Sachen Einstellung vieles schuldig blieben und auch vom Kopf her nicht bereit waren.

Biederitz: Wohl, Schuster – Reinald (2), Bruska (3), Lemche, Janke (2), Steinweg (6/3), Kliem (2), Kalsdorf (3), Ribbert, Hartmann (1)

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