HV Solpke/Mieste vs SV Eiche 05 Biederitz

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HV Solpke/Mieste vs SV Eiche 05 Biederitz

Spiel gedreht = Auswärtssieg

Die weibliche B- Jugend des SV Eiche 05 Biederitz hat nach einem 5:7- Pausenrückstand die Begegnung beim HV Solpke/Mieste noch drehen können und sich mit 17:13 durchgesetzt. Die Gäste erwischten mit 4:2 nach elf Minuten zwar einen guten Start, mussten dann aber dem Gastgeber zunächst das Feld überlassen. Diese glich nach 16 Minuten zum 4:4 aus und legte zwei weitere Treffer zum 6:4 nach zwanzig Minuten nach. „Wir sind wiederholt an der sehr guten Torhüterin gescheitert“, begründete die Biederitzer Trainerin Sandra Schmidt den 5:7- Pausenrückstand. Unmittelbar nach dem Wiederbeginn legten die Altmärker zum 8:5 nach, ehe die SVE- Mädels richtig Gas gaben. Die bereits im ersten Spielabschnitt überzeugende 3:3- Abwehr sorgte wiederholt für leichte Ballgewinne, so dass der 8:8- Ausgleich nach 31 Minuten vollauf verdient war. Die Haupttorschützen Charlott Rosenau und Jessica Urban sorgten schließlich für das 10:8 nach 35 Minuten. Immer wieder kamen die Gäste in dieser Phase zu einfachen Ballgewinnen, die zu schnellen Angriffen über die erste und zweite Welle führten. So setzten sich schließlich die Biederitzer noch völlig verdient mit 17:13 durch und feierten in der Fremde ihren zweiten Saisonerfolg. „Eine tolle Teamleistung mit überragender Deckungsarbeit, bei der jeder alles gegeben hat“, meinte die Biederitzer Trainerin Sandra Schmidt erleichtert nach dem Schlusspfiff.

Biederitz: Kruse – Löffler (1), Kersten, Urban (7), Wotjak (1), Warnecke, Keitz, Rosenau (8/3), Niemann

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HSG Altmark West vs SV Eiche 05 Biederitz

Erste Saisonniederlage in der Altmark

Die Verbandsligahandballer des SV Eiche 05 Biederitz haben nach der fast zweimonatlichen Coronapause ihr erstes Saisonpflichtspiel verloren. Bei der HSG Altmark/West gab es nach einem wahren Chancenwucher eine 19:26 (10:13)- Niederlage.

„In der Altmark kann man mal verlieren…“, schallte es unmittelbar nach Spielschluss durch die Miester Sporthalle, in der die 74 Zuschauer längst keine hochklassige Handballkost serviert bekamen. An der Aussage des Textes ist sicherlich viel Wahres dran, nur hätte dies aus Sicht der Gäste längst nicht sein müssen. „Wir haben in den ersten dreißig Minuten 26 Abschlüsse gehabt und daraus lediglich zehn Treffer generieren können“, meinte der Biederitzer Trainer Peter Pysall unmittelbar nach Spielende als Hauptgrund für den 10:13- Rückstand zur Halbzeit. Dass bis zur 20. Minute zudem ganze vier Strafwürfe gegen den starken Niklas Kropf im gegnerischen Gehäuse nicht ihr Ziel fanden, setzte dem Ganzen noch die Krone auf. Überhaupt merkte man den Gästen die Wettkampfpause in vielen oft zu hektischen Aktionen an, so dass der Gastgeber nach einer 5:3- Führung (8. Minute) auf 7:3 (12.) enteilen konnte. Neben der eingangs genannten schlechten Chancenverwertung gesellte sich zudem die fehlende Aggressivität im Deckungsverhalten dazu, so dass die Altmärker wiederholt günstige Wurfpositionen zu einfachen Toren ummünzen konnten. So setzten sich die Gastgeber nach 26 Minuten auf 13:7 ab, ehe die Biederitzer mit einem ordentlichen Schlussspurt zumindest das Halbzeitergebnis wieder etwas offener gestalten konnten. So trafen Stephan Holzgräbe, Julian Hammecke und Christian Kinast zum 13:10, womit die Hoffnung im Kader der Gäste, in dem Andre Freistedt aushalf, da der etatmäßige Kreisläufer Stefan Köster trotz Verletzung auflief, zurückkehrte.
Nach dem Seitenwechsel starteten die Biederitzer hoffnungsvoll und trafen durch Max Held zum 13:11. Doch schon bald kehrte wieder der alte Schludrian ins Biederitzer Spiel zurück, so dass sich die HSG bis zur 38. Minute und einer 17:11- Führung freischwimmen konnte. Die Gäste agierten erneut zu unkonzentriert und ließen zudem viele gute Möglichkeiten liegen. Fairerweise muss aber auch gesagt werden, dass das Gebälk gerade in dieser Phase (u.a. Robin Urban, Moritz Steinweg) nicht nur einmal im Weg stand. So behaupteten die Gastgeber über die Stationen 18:13 (42.) und 20:15 (51.) ihren Vorsprung, obwohl sich den Gästen wiederholt Möglichkeiten zum Herankämpfen boten. Am Ende setzten sich die Altmärker vielleicht etwas zu hoch aber keinesfalls unverdient mit 26:19 durch und feierten den zweiten Saisonsieg ausgelassen.
„Der Lerneffekt ist da. Natürlich war die Chancenverwertung heute inakzeptabel, konnten wir doch aus 47 Versuchen lediglich 19 Tore erzielen. Ich möchte aber auch nicht unerwähnt lassen, dass einige Spieler coronabedingt noch Trainingsrückstand haben, was heute deutlich zu sehen war“, meinte Pysall bei der anschließenden Analyse mit der Mannschaft kurz nach der Begegnung in der Kabine.

Altmark/West: Kropf, I. Hübener – M. Hübener (7), Grabow, Röscher (3), Behrmann (2), Günther (1), Nerlich (6/1), Beneke (2), Seiler (2), Güssefeld, Klopp, Hesse, Schachtel (3)

Biederitz: Gronemeier, Tschirschwitz – Hammecke (1), Urban (2), Holzgräbe (1), Köster (1), Kinast (7/2), Herrmann (1), Freistedt, Held (3), Steinweg (3/1), Hartmann, Eix

Siebenmeter: HSG 4/1, Eiche 7/3

Zeitstrafen: HSG 5, Eiche 6

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