Eintracht Hohenwarthe vs SV Eiche 05 Biederitz

49:7 – Aufgabe souverän gelöst

Die männliche E- Jugend des SV Eiche 05 Biederitz hat die Aufgabe bei Eintracht Hohenwarthe souverän gemeistert. Nach einem 49:7 (23:2)- Erfolg zeigte sich der Biederitzer Trainer Alexander Jantz mit dem Aufgalopp für das nur einen Tag später stattfindende Nachholspiel gegen den SC Magdeburg durchaus zufrieden.„Wir haben den Ball gut laufen lassen und insgesamt gut miteinander harmoniert“, meinte Jantz, der zu Beginn des zweiten Spielabschnittes seine vier „Großen“ in doppelter Unterzahl hatte agieren lassen. „Ich wollte die Jungs damit vor eine etwas schwierigere Aufgabe stellen…“, begründete der SVE- Coach seine Vorgehensweise. Gerade in den Schlussminuten beließ es die Biederitzer Bank bei Einsätzen von zwei bzw. drei Stammkräften, was sich zumindest in Sachen Torewerfen nicht negativ bemerkbar machte. Schlussendlich setzten sich die Gäste gegen den nie aufsteckenden Eintracht- Nachwuchs mit 49:7 durch und nahmen mit dem Schlusspfiff die fraglos schwerere Hürde SCM am Sonntag in eigener Halle ins Visier.

Hohenwarthe: Golembiewski (1), Eikel, Gobel, Börner (1), Kruska (1), Hartung (1), Anderson, Bierotte, Schulze, Günther (2), Benz (1), Schulle, Kerber

Biederitz: Griesau (3), Eichholtz (7), Plater (6), Poppeck (5), Wagenschein (2), Härtig, I. Selega (6), Firit (2), Mertz (1), Janke (11), Feig (5), Poddubskiy (1)

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Eintracht Hohenwarthe vs SV Eiche 05 Biederitz III

Eintracht dreht Derby und siegt gegen Eiche III
Eintracht Hohenwarthe hat in der Stadtliga Magdeburg nach einem 11:14- Pausenrückstand am Ende noch mit 28:25 gegen die dritte Vertretung des SV Eiche 05 Biederitz gewonnen.
Die Vorzeichen war vor der Begegnung eindeutig, denn während sich auf Eintrachtseite gleich 15 Akteure erwärmten, waren es auf Seiten der deutlich älteren Biederitzer erheblich weniger. Dass die Erfahrung aber noch immer eine gewichtige Rolle spielt, war vor allem im ersten Spielabschnitt zu erkennen. Die Gäste trugen nicht ganz überraschend ihre Angriffe ruhig und besonnen vor und nutzten im Gegensatz zum Kontrahenten ihre Möglichkeiten zumeist konsequent. Angeführt von einem starken Michel Meyer zwischen den Pfosten drehten die Biederitzer den schnellen 2:4- Rückstand in eine eigene 6:5 (15.) bzw. 8:6- Führung nach 18 Minuten um. Auch das der 10:10- Ausgleich brachte die Gäste nicht aus der Ruhe, die durch die Routiniers Dirk Hesse (2) und Kreisläufer Andre Freistedt erneut zum 13:10 vorlegen konnten. So war die 14:11- Pausenführung für die Biederitzer, die mit Eintrachts Kreisläufer Mathias Lange so ihre liebe Mühe hatten, nicht einmal unverdient.
Nach dem Seitenwechsel legten die Gastgeber gerade in Sachen Tempo eine andere Gangart vor. Dem konnten die Gäste anfangs noch gut entgegenwirken und ihre Führung bis zur 38. Minute sogar auf 19:15 ausbauen. Die Eintracht versuchte es immer wieder erfolgreich über ihre Kreisposition, wo Mathias Lange entweder selbst traf (sieben Treffer) oder einen von insgesamt zwölf Strafwürfen, die Sebastian May allesamt sicher verwandelte, herausholen konnte. Während die Kräfte auf Seiten der Gäste sichtlich schwanden, bekamen die immer selbstbewusster auftretenden Eintrachthandballer stetig mehr Oberwasser und erkämpften nach einer Dreiviertelstunde folgerichtig die eigene Führung zum 20:19. Den Gästen unterliefen nun zu viele einfache Fehler und auch die Chancenverwertung blieb hinter dem Schnitt der bis dahin absolvierten Minuten deutlich zurück. So konnte sich die Eintracht bis zur 54. Minute entscheidend auf 27:20 absetzen und schließlich einen 28:25- Erfolg bejubeln.
„Dass war heute ein hartes Stück Arbeit, denn in Durchgang eins war unsere Chancenverwertung eine Katastrophe. In Hälfte zwei haben wir zu alter Stärke zurückgefunden und das gespielt, was wir können“, meinte Eintracht- Trainer Wallwitz später. „Bis zur 40. Minute war das wohl unsere beste Saisonleistung. Dann ist das passiert, was bisher immer eintrat“, spielte der Biederitzer Verantwortliche Holger Arnold auf den nicht überraschenden Kräfteverschleiß an. Verstecken brauchten sich die Gäste für ihren engagierten Auftritt aber dennoch nicht…
Hohenwarthe: Leps, Hildebrandt – Matthias, Bandermann, Oeltze (1), Thielicke (1), Bertkow, Wöhe (4), Lange (7), Rodehau, Fischer, Krause (1), Weber- Rauche, May (14/12)
Biederitz: Meyer, Beran – Walde (3), Bormann, Lu. Exner (4), Heitmann (3), Ritter (6/3), Hesse (5), Beyme, Freistedt (2), Arnold (2), Rabe
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