Lok Schönebeck vs HSG Ehle II

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Lok Schönebeck vs HSG Ehle II

Matchball zur Meisterschaft
Drei Tage nach dem 55:23-Erdrutschsieg über den HV Lok Stendal schüttelte die HSG II so am Mittwoch auch den ärgsten Verfolger ab und benötigt noch zwei Siege aus vier Spielen, um vorzeitig die Bezirksmeisterschaft klarzumachen.
Mit einem hart erarbeiteten Auswärtssieg in der benachbarten Elbestadt hat die männliche A-II-Jugend der HSG die Tabellenführung gefestigt – und den Vorsprung im direkten Duell auf vier Punkte ausgebaut. „Die Ausgangslage war klar: Wir mussten gewinnen“, stellte Trainer Stefan Bußmann unmissverständlich fest. Mit dem gewonnenen direkten Vergleich benötigt die HSG aus den verbleibenden vier Spielen nur noch zwei Siege, um vorzeitig die Meisterschaft perfekt zu machen.
In der ersten Halbzeit ließen die Gäste trotz guter Offensivaktionen zu viele liegen und gerieten in Rückstand. In der Defensive verhinderten Unaufmerksamkeiten eine Führung. Nach dem Seitenwechsel trat die HSG deutlich konzentrierter auf. Mehr Ballgewinne, höheres Tempo und konsequente Abschlüsse führten zu 25 Treffern in Hälfte zwei. „Das spiegelte dann schon eher unser Leistungsvermögen wider“, so Bußmann. Unter dem Strich stand so ein verdienter Topspiel-Erfolg. Und die Tür zur Meisterschaft steht weit offen.
HSG Ehle II: Erkenberg, Becker – Mewes (6), Theuerkauf (3), Bittner (7), Paech (5/2), Sens, Wittke, Plambeck (1), Hoffmann (5), L. Kloth (2), Bodenstedt (8), Stallmann (5/4)
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Lok Schönebeck vs SpG TuS MD/SV Eiche 05

Nach 46:25- Kantersieg Vizemeister

Die Spielgemeinschaft TuS Magdeburg/SV Eiche 05 Biederitz hat in der Bezirksliga Nord/West der weiblichen A- Jugend mit einem ungefährdeten 46:25- Auswärtserfolg bei Lok Schönebeck die Vizemeisterschaft perfekt gemacht. „Es war ein weitaus entspannteres Spiel als Vortag“, meinte die SG- Trainerin Lisa Haegebarth unmittelbar nach dem Schlusspfiff, dem ein großer Jubel über die errungene Medaille folgen sollte. Die Gäste legten nach kurzer Abtastphase (2:2) engagiert los und bauten die eigene 5:2- Führung (7.) nach 13 Minuten auf 10:4 aus. Da auch in der Folgezeit die Leistung im Angriff nach wunschgemäß erbracht wurde, konnte das Torepolster konsequent nach oben geschraubt werden. Ein wenig kritischer ging die Biederitzer Bank hingegen mit der Deckungsarbeit um: „Da fehlte oft die Feinabstimmnung, weil wir zu wenig miteinander geredet haben“, meinte SG- Trainerin Lisa Haegebarth, konnte sich aber wenig später über eine vorentscheidene 21:11- Halbzeitführung freuen. Nach dem Seitenwechsel blieb es zehn weitere Minuten später zunächst beim erspielten Vorsprung (28:17), ehe mit einem energischen Zwischenspurt dem Gastgeber entgültig der Zahn gezogen wurde. Nach zahlreich erkämpften Bällen hieß es schließlich 33:17 (46.) für die Gäste, die sechs weitere Minuten später auf 39:21 gestellt hatten. Auch wenn die Deckungsarbeit weitere kleine Wünsche offen ließ, verdiente sich in dieser besonders Amy Behrend ein Extralob. Am Ende setzten sich die SG- Mädels auch in der Höhe verdient mit 46:25 durch und feierten ihren errungenen Silberplatz. „Wir können mit dem Erreichten vollauf zufrieden sein. Wir haben uns für die Landesmeisterschaft angemeldet, müssen aber noch auf die Zusage warten“, gab SG- Trainerin Lisa Haegebarth im Anschluss hoffnungsvoll zu Protokoll.

SG: Grunert – Müller, Niewand, Pfannschmidt, Behrend, Sabin, Neuendorf, Melzian, Kuzja, Rosenau

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