FSV 1895 Magdeburg vs SV Eiche 05 Biederitz

24:12- Arbeitssieg beim FSV

Mit einem 24:12 (13:7)- Arbeitssieg hat die weibliche A- Jugend des SV Eiche 05 Biederitz ihre Ambitionen auf Platz drei untermauern können. In einer niveauarmen Begegnung legten die Gäste bereits in den ersten dreißig Minuten den Grundstein zum vierten Saisonerfolg, der durchaus auch höher hätte ausfallen können. „Spätestens in der zweiten Hälfte haben wir uns ein wenig dem Niveau des Gastgebers angepasst“, ließ der Biederitzer Trainer Jan Schmidt zumindest ein wenig Kritik durchklingen. In der ersten Hälfte kam vor allem die Deckungsarbeit inklusive Torhüter gewinnbringend daher, so dass beim Seitenwechsel die Vorentscheidung beim Stand von 13:7 bereits in Sichtweite war. Nach dem Seitenwechsel wurde die begegnung dann insgesamt fahriger, dem sich auch die Gäste nicht entziehen konnten. „Es fehlte uns dann auch die Effizenz beim Abschluss“, monierte Schmidt, obwohl sich alle Spielerinnen in die Torschützenliste eintragen konnten und Ina Schulze zudem zum ersten Saisontreffer kam. Nach dem hochverdienten 24:12- Erfolg ist dem SVE- Nachwuchs vor den letzten drei Saisonspielen der dritte Rang nun kaum noch zu nehmen.

Biederitz: Kruse, Jung, Rojahn – Kucera (1), Urban (5/4), Wotjak (2), Warnecke (5), Keitz (4/1), Schulze (1), Böhme (4), Grotsch (1/1), Niemann (1)

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FSV 1895 Magdeburg III vs SV Eiche 05 Biederitz III

(Zu) hohe Niederlage beim FSV 1895 III

Aufgrund einer sehr durchwachsenen ersten Hälfte (7:21) musste sich die dritte Vertretung des SV Eiche 05 Biederitz in der Kreisklasse Magdeburg dem FSV 1895 Magdeburg III mit 19:38 (7:21) geschlagen geben.

Es waren ganz einfach zu viele Fehler im Angriffsverhalten, die den Biederitzern am Sonnabendvormittag im ersten Spielabschnitt besonders beim in Szene setzen des Kreisläufers unterliefen. So hatte der auf Tempo bedachte Gastgeber nur wenig Mühe, mindestens die Hälfte seiner 21 Treffer in den ersten dreißig Minuten über Gegenstöße zu fahren. Da auch die Abschlussschwäche bei den Gästen in Durchgang eins allgegenwärtig war, ging es mit einem ernüchternden 7:21 in die Kabinen.
Deutlich konzentrierter und zielstrebiger gingen die Biederitzer dann im zweiten Spielabschnitt zu Werke, so dass der zweite Teil der sehr fairen Begegnung auf Augenhöhe bestritten werden konnte. Die Abwehr mit einem starken Routinier Hubert Bruchmüller zwischen den Pfosten konnte nun zahlreiche Ballgewinne generieren, die aber längst noch nicht in gewünschter Form in der Vorwärtsbewegung zum Mitspieler kamen. Dennoch gelangen den Gästen nun verdientermaßen mehr positive Abschlüsse, auch wenn das Endresultat vom 19:38 doch noch ein wenig schmerzvoll ausfiel. „Die Fehlerquote zu Beginn war eine Katastrophe. Wir haben aber nie aufgesteckt und einen ordentlichen zweiten Abschnitt hingelegt“, meinte der Biederitzer Verantwortliche Dirk Hesse nach dem Schlusspfiff.

Biederitz III: Beran, Bruchmüller – Heitmann (8), Genth (1), Thielicke (4), J. Schmidt (1), T. Jantz (2), Kalsdorf (1), P. Beres, Arnold (1), Bartels (1)

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FSV 1895 Magdeburg vs SV Eiche 05 Biederitz

Wenn mehrere Faktoren gegen Dich sprechen – 25:29 beim FSV
Die Frauen des SV Eiche 05 Biederitz haben auch das dritte Aufeinandertreffen gegen den ewigen Rivalen FSV 1895 Magdeburg verloren. Nach einem richtungsweisenden 9:15- Halbzeitrückstand gab es schließlich eine 25:29- Niederlage, bei der Gina Hesse immerhin sechsmal einnetzen konnte.
„Wir haben das Spiel bereits in der ersten Halbzeit verloren, wo wir allein zwölf Fehlwürfe verbuchen mussten“, schätzte der Biederitzer Trainer Yves Steinweg die spätere 25:29- Niederlage realistisch ein. Nach dreißig Minuten lagen die Gäste bereits mit 9:15 im Hintertreffen und ihnen war dennoch hoch anzurechnen, wie sie sehr oft wenig nachvollziehbare Pfiffe und unqualifizierte Sprüche der Unpaarteiischen über sich ergehen ließen. „Großes Lob an die Mädels. Wir haben heute über die gesamte Spielzeit erleben dürfen, wie durch auffällig falsche Regelauslegungen Ergebnisse beeinflusst werden können“, nahm Steinweg die Art und Weise der Schiedsrichter aufs Korn, deren „Leistung“ mit der erlittenen Niederlage aber nicht zwingend im Zusammenhang zu sehen ist.
So gerieten die Gäste in Fermersleben in den ersten dreißig Minuten frühzeitig vom eigenen Weg ab und lagen beim 2:7 (14.) und 6:11 (22.) vorentscheidend im Hintertreffen. Das 15:9 für die FSV- Damen kam so nicht gänzlich unverdient daher, obwohl für die Biederitzer schon mehr im Bereich des Machbaren war.
Dies sollte sich dann im zweiten Teil des zweiten Spielabschnittes ändern, wo die Biederitzer zeigten, dass sie nicht nur disziplinarisch, sondern auch kämpferisch überzeugen können. Allerdings ging die Anfangsviertelstunde zunächst an die Gastgeber, die mit einer 23:12- Führung den Grundstein zum späteren verdienten Erfolg legen sollten. In der Schlussphase bündelten die Gäste alle Kräfte für ein versöhnliches Resultat, welches sich schließlich trotz der erlittenen 25:29- Niederlage auch einstellen sollte.
„Unter normalen Gegebenheiten ist hier durchaus etwas möglich, aber heute sollte und durfte es nicht sein“, meinte Steinweg im Nachgang vielsagend.
Biederitz: Kruse, Jung – Rosenau (4), Bublitz (3/3), Urban (3), Ribbert (4), Bandey, Warnecke, Hesse (6), Bormann (4), Nolde (1), Linden
FSV vs. SVE: Teil 3 im ewigen Duell
Am Sonnabend um 16:45 Uhr treffen die Frauen des FSV 1895 Magdeburg (4.) und des SV Eiche 05 Biederitz (5.) bereits zum dritten Mal in dieser Saison aufeinander. Beide bisherigen Duelle im September und Oktober gingen jeweils knapp an die Fermersleber Frauen, die wie die Gäste eine eher durchwachsene Spielzeit hinlegen.
Der erste Blick auf die Tabelle lässt die Gewichtung dieser anstehenden Partie ein wenig nach unten rutschen, doch da die Konstanz im gesamten Feld der Bezirksoberliga ein wenig fremd daherkommt, ist es wohl für beide Vertretungen die letzte Möglichkeit in Richtung Podestplatz. Allerdings ist dieses Vorhaben für die SVE- Frauen noch ein ganzes Stück weiter weg, denn mit ausgeglichener Punktzahl (9:9) hilft wohl nur ein voller Erfolg beim zwei Zähler besseren Tabellennachbarn. Dass dies ein sehr schwieriges Unterfangen darstellt, haben die beiden jüngsten Aufeinandertreffen, 23:26 im Hinspiel und 26:27 beim FSV im Landespokal, eindrucksvoll bewiesen. „Wir hatten in beiden Begegnungen auch die Möglichkeit, es anders zu gestalten“. weiß der Biederitzer Trainer Yves Steinweg, der allerdings wieder das ständige Thema Kaderzusammensetzung vorab wird lösen müssen. Im ersten Spiel des Jahres gab es trotz üppigem Personal eine empfindliche 21:31- Niederlage beim HSV Magdeburg II, während der FSV in 2026 bereits einen Sieg, ein Unentschieden und eine Niederlage vorzuweisen hat.
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FSV 1895 Magdeburg vs HSG Ehle

Trotz Pleite Podest weiter im Visier
Die Warnung im Vorfeld war so eindringlich wie unmissverständlich und doch wurde sie am Ende zur bitteren Prophezeiung. Die männliche B-Jugend der HSG hat beim Auswärtsspiel beim FSV 1895 Magdeburg eine starke erste Halbzeit aus der Hand gegeben und musste nach einer schmerzhaften zweiten Hälfte eine unnötige Niederlage hinnehmen. „Genau das war die große Gefahr“, sagte Trainer Stefan Bußmann und spielte dabei auf die drei zuvor in unterschiedlichen Konstellationen eingefahren Siege gegen den FSV an. „Das ist normale Menschenpsychologie. Wenn man immer gewinnt, geht schnell ein kleines Hintertürchen im Kopf auf.“
Dabei präsentierte sich die HSG vor der Pause konzentriert und gut eingestellt. Die Abwehr erarbeitete Ballgewinne, offensiv lief die Kugel flüssig. Zwar bereitete das gegnerische Zusammenspiel aus Rückraumdruck und Kreisläufer einige Male Kopfzerbrechen, doch Bußmann ordnete ein: „Nicht schön, aber in Ordnung. Mit zwölf Gegentoren können wir absolut leben.“ Auch im Angriff zeigte sich die HSG effektiv. 17 Treffer in der ersten Halbzeit bedeuteten eine verdiente Führung.
Nach dem Seitenwechsel kam es jedoch zum Bruch im Spiel. „Das war leider eine komplette Kehrtwende“, brachte es der Trainer auf den Punkt. „Handball ist ein schöner und schneller Sport, aber er kann auch richtig fies sein. Wie schnell sich Spiele drehen, haben wir gesehen.“ Zwar kassierten seine Schützlinge überschaubare 15 Gegentore, doch offensiv ging nahezu nichts mehr. „Uns haben beim Abschluss Selbstbewusstsein und Durchschlagskraft gefehlt“, kritisierte Bußmann deutlich. „Wir haben offensiv zu wenig bis gar keine Zweikämpfe mehr geführt.“
Statt Tiefe und Entschlossenheit dominierten Querpassspiel und Ballverluste. „Der FSV kann sich dann nicht mehr mit ein, zwei Ballgewinnen belohnen, sondern mit vier, fünf oder sechs“, so Bußmann. Die Folge: einfache Gegentore, nur neun eigene Treffer. „Das war einfach zu wenig.“ Für den Trainer war es vor allem eine Kopfsache. „Dreimal gewonnen, zur Pause mit fünf Treffern vorn und dann haben wir unser Spielen und unser absolutes Wollen eingestellt. Die Quittung haben wir dann zu Recht bekommen.“
Trotz der Enttäuschung bleibt Bußmann kämpferisch. Die Liga sei eng, vieles auf Augenhöhe. „Andere Mannschaften haben auch wieder Punkte gelassen“, stellte er fest, auch wenn die verpasste Chance schmerzte. Noch stehen acht Duelle an. „Wenn wir was reißen wollen mit einem Medaillenplatz, müssen wir die auch als acht Endspiele annehmen“, betonte der Trainer – und richtete den Blick bereits auf das nächste Schlüsselspiel gegen den HC Burgenland am Sonnabend (11.30 Uhr) in der Biederitzer Ehlehalle voraus.
HSG Ehle: J. Kloth – Mewes (6), Theuerkauf (1), Bittner (1), Paech (3), Sens, Wittke, Plambeck (1), Kratky, L. Kloth (2), Stallmann (12/6)
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FSV 1895 Magdeburg vs SV Eiche 05 Biederitz

41:27 – Die richtigen Lehren gezogen

Die männliche C- Jugend des SV Eiche 05 Biederitz konnte beim Gastspiel beim FSV 1895 Magdeburg den vermeindlichen Punktverlust aus dem Hinspiel (38:38) wettmachen und ein deutlichen 41:27 (23:12)- Auswärtssieg einfahren. „Wir haben die richtigen Lehren aus dem Hinspiel gezogen und uns vorrangig auf die Abwehrarbeit fokussiert“, benannte der Biederitzer Verantwortliche Thomas Reim nach dem Abpfiff den Schlüssel zum Erfolg. So zwangen die Gäste die Fermersleber bei eigener 6:2- Führung zur schnellen Auszeit, was die Biederitzer Youngster aber nicht von ihrem Weg abbringen konnte. Die Gäste störten früh und stellten zudem gekonnt die Passwege zu, so dass reihenweise Ballverluste beim Magdeburger Nachwuchs die Folge waren. So setzte sich der SVE- Nachwuchs auf 14:7 (18.) ab und nahm schließlich eine vorentscheidene 23:12- Führung mit in die Pause. Auch nach dem Seitenwechsel ließen sich die Biederitzer nicht mehr von ihrem Weg abbringen und hatten mit gekonntem Umkehrspiel stets mindestens ein Zehntorepolster inne. Da auch die Torhüterleistung auf Seiten der Ehlehandballer in Person von Joel Danisch stimmte, konnte schließlich ein hochverdienter 41:27- Auswärtserfolg bejubelt werden. „Eine tolle Mannschaftsleistung“, brachte es Trainer- Aushilfe Dirk Hesse nach Spielschluss auf den Punkt.

Biederitz: Danisch, Bierdümpfl (1) – Lehr (4), Laabs (10), Stielke (12), Bienas (1), Faber, Bartz (1), Kalsdorf (2), Berger (2), Burgold (4), Reim (2), Bruchno (2)

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FSV 1895 Magdeburg vs SV Eiche 05 Biederitz

„Es wurde wild und dann zu hoch“

Die männliche D- Jugend des SV Eiche 05 Biederitz startete mit einer hohen 24:42 (13:16)- Niederlage beim FSV 1895 in Magdeburg. Dabei sah es in den ersten zwanzig Minuten längst nicht nach einer Abreibung aus, denn die Gäste spielten gut mit und stellten vor allem eine gute Verteidigung. Der Rückstand zur Halbzeit war dann in erster Linie einigen Wechseln geschuldet, die dem Biederitzer Spiel so ein wenig die Geradlinigkeit nahmen. Nach dem Seitenwechsel waren es dann besonders die Anfangsminuten, in denen sich der FSV- Nachwuchs vom 16:14 (21.) auf 22:14 (24.) absetzen konnte. „Wir haben die Spielzüge des FSV zu spät erkannt und mussten somit viele freie Würfe zulassen“, begründete der Biederitzer Trainer Steffen Plater den sichtbaren Klassenunterschied im zweiten Abschnitt. Die fleißig wechselnden Gäste waren zwar stets um ein gutes Resultat bemüht, doch ungenutzte Möglichkeiten und schwere Würfe (Außen) verhinderten dies in einer sehr wilden Schlussphase. „Wir bleiben dran und müssen weiter hastnäckig arbeiten“, resümierte Plater nach der 24:42- Niederlage zum Rückrundenauftakt beim Tabellennachbarn.

Biederitz: Griesau, T. Hauenschild (1) – L. Hauenschild (3), B. Selega (8/1), Poppeck (2), Feig (1), John, Fahrenkampf, Plater (7/1), Firit, Wohlers, I. Selega (2)

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FSV 1895 Magdeburg vs SV Eiche 05 Biederitz

25:40 – Wechsel fallen ins Gewicht

Mit einer 25:40 (13:20)- Niederlage kehrte die männliche E- Jugend des SV Eiche 05 Biederitz in der Hauptrunde vom FSV 1895 Magdeburg zurück. „Durch die Kaderumwälzungen vor dem Hauptrundenstart ist die erste Mannschaft nunmehr wiederholt in der Rolle des Underdogs“, stellt der Biederitzer Verantwortliche Mario Genth klar, denn während die erste Vertretung noch immer auf Zählbares wartet, konnte die zweite Mannschaft ihre bisherigen drei Begegnungen siegreich gestalten. Im Stadtteil Fermersleben hatte in dieser Konstellation die Biederitzer Mannschaft einen schweren Stand und lag bereits nach der ersten Hälfte mit 13:20 im Hintertreffen. Auch im zweiten Spielabschnitt änderte sich an der Situation überhaupt nichts, so dass der Magdeburger Nachwuchs seine ersten Zähler einfahren konnte. „Natürlich war dann auch zu sehen, dass die getätigten Wechsel unsererseits nicht so wie gewünscht gefruchtet haben, wir aber Akteure zum Einsatz bringen wollten“ resümierte Genth nach der verdienten, aber etwas zu hohen 25:40- Niederlage.

Biederitz: Speck – Walther (8), Jantz (2), Wolff, Rypa, Reichardt (1), Wassermann (1/1), Swoboda (8), Bachmann, Tripke (5), Ohle

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FSV 1895 Magdeburg vs HSG Ehle II

Kurz vor der Schallmauer
Die männliche A-II-Jugend der HSG Ehle stimmt sich auf das anstehende Gipfeltreffen ein. Binnen 16 Stunden verbucht das Team zwei Erfolge, verpasst nur knapp eine „magische“ Marke.
Gommern/Biederitz. Irgendwo im Hinterkopf ist diese Zahl sicher herumgespukt. Und auch wenn die HSG Ehle II den Schlendrian in den letzten fünf Minuten nicht gezielt eingeladen hat, einen weiteren Torerfolg im Bezirksoberliga-Gastspiel beim FSV 1895 Magdeburg zu verhindern, lähmte der Gedanke an den bevorstehenden Durchbruch der Schallmauer vielleicht den Wurfarm. Der 42:28 (24:11)-Erfolg vom Samstagmittag und der 57:30 (25:13)-Sieg vom Vorabend in Stendal ergaben in Summe 99 Torerfolge für die A-Jugend-Handballer aus Gommern und Biederitz. „Schade, ein Treffer hat gefehlt. Aber am Ende gibt es trotz dieser sehr guten Offensivleistung nur vier Punkte. Selbst wenn wir die 100er-Marke knacken, hätten wir uns nichts davon kaufen können. So ehrlich müssen wir auch sein“, fasste Trainer Stefan Bußmann den rauschhaften Doppelauftritt zusammen.
Darauf deutete am Freitag zur „Primetime“ um 20 Uhr allerdings zunächst wenig hin.  Obwohl dem gastgebenden HV Lok im technischen Bereich um ein Vielfaches überlegen, mühte sich die HSG-Reserve in der Anfangsphase (6:6/12.) aufgrund offensichtlicher Konzentrationsschwächen in den Abend hinein. Erst nach und nach belohnten sich die Gäste für Ballgewinne in der Abwehr und setzten sich Stück für Stück ab. Aufällig oft steuerten sie dabei im Tempospiel jedoch die falsche Seite an oder brachten den langen Pass gar nicht erst an. Dass es dennoch mit einem klaren Zwölf-Tore-Plus in die Pause ging, unterstrich den Klassenunterschied beider Teams.
Auch wenn die benannten Schwächen im Gegenstoß auch nach dem Seitenwechsel anhielten, schafften es die HSG-Youngster, dem Sieg die entsprechende Deutlichkeit zu verleihen – und mit Blick auf die Aufgabe tags darauf mit den Energiereserven zu haushalten. „In beiden Halbzeiten haben wir dann zehn, 15 Minuten auf einem halbwegs vernünftigen Niveau gespielt und konnten trotz des dünnen Kaders Kräfte sparen“, erklärte der Coach.
So oder so waren seine Schützlinge vor dem stets unberechenbaren FSV 1895 gewarnt, der am Sonnabend jedoch ohne Verstärkung seiner starken B-Jugend auskommen musste und sich schnell einem 0:8-Rückstand ausgesetzt sah (7.). „Da haben die Jungs ein ganz anderes Gesicht gezeigt. Wir waren von der ersten Minute an konzentriert, haben eine gute Abwehrarbeit geleistet und sind über das Tempo zu einfachen Treffern gekommen“, freute sich Bußmann. Zwar stabilisierte sich das Spiel der Hausherren durch die Hereinnahme vom späteren Neun-Tore-Mann Karl Kobelke, doch die HSG schob dem Dreh- und Angelpunkt im Spiel der Fermersleber durch eine Manndeckung zügig einen Riegel vor. „Bis zur Pause war das sicher die stärkste Halbzeit der beiden Spiele vom Wochenende.“
Bis fünf Minuten vor Schluss setzten sich variabel auftretende Gäste sogar auf 18 Treffer ab (42:24), ehe die Kräfte schwanden. „Wir lassen das Spiel dann ein wenig ausplätschern. Natürlich ist es immer ein bisschen schöner, mit plus 18 statt 14 zu gewinnen. Nichtsdestotrotz war das ein ordentlicher Auftritt.“ Und nebenbei die passende Einstimmung auf das bevorstehende Gipfeltreffen: Wenn am Sonntag um 14 Uhr die SG Lok Schönebeck in der Eintracht-Sporthalle gastiert, kommt es zum ersten von drei Showdowns der beiden bislang verlustpunktfreien Spitzenteams. „Dafür sind wir Handballer geworden und für solche Duelle trainieren wir. Hoffen wir, dass wir die Halle voll bekommen und ein Highlight abliefern können.“
HSG Ehle II (beim FSV 1895): Becker, Erkenberg – Mewes (14/2), Theuerkauf (1), Bittner (6), Paech (11/3), Sens (1), Plambeck (4), Hoffmann (4), L. Kloth (1)
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FSV 1895 Magdeburg vs SV Eiche 05 Biederitz

26:27 beim FSV – Achtelfinale ist Endstation

Die Frauen des SV Eiche 05 Biederitz müssen sich nach einem 26:27 (12:13) beim Ligarivalen FSV 1895 Magdeburg im Achtelfinale des HVSA- Pokals aus dem Wettbewerb verabschieden. Viele kleine Dinge führten in der Landeshauptstadt zur Niederlage, die aber dennoch einige positive Ansätze mit sich bringen konnte.

Es sind eben diese Fehler, die in einem Spiel durchaus passieren (können), aber bei häufigerem Auftreten im Nachgang sehr weh tun können. „Wir hatten technisch- taktische Unzulänglichkeiten gepaart mit sich häufenden Fehlern, die natürlich bei einem solchen Spielverlauf ins Gewicht fallen“, räumte der Biederitzer Trainer Yves Steinweg nach dem Pokal-Ko ein, welcher aufgrund eines fast sechzigminütigen Rückstandes nicht unverdient daher kam.

So gerieten die Biederitzer recht schnell unter Druck und hatten gerade in der Startphase (5:2, 11. Minute) so ihre liebe Mühe, um am Kontrahenten dranzubleiben. In einer achtminütigen Hochphase zeigten die Gäste dann durchaus, was an diesem Freitagabend möglich sein kann. Da nämlich machten die SVE- Damen in Person von Daniela Schottstedt (3), Sophie Ribbert (2) und Christiane Druskus aus einem 5:9- Rückstand (18.) eine 11:10- Führung, welche sich aber im weiteren Verlauf als Eintagsfliege entpuppen sollte. Dennoch war beim Gang in die Kabinen verbunden mit einem hauchdünnen 12:13- Rückstand die Frage des Abends längst nicht beantwortet.

Dies sollte sich unmittelabr nach dem Seitenwechsel jedoch ändern. Der FSV entfernte sich auch nach drei Toren von Alicia Reek in nur drei Minuten auf 16:12 und konnte somit fortan mit einem komfortablen Vorsprung weitaus befreiter als der Gast auftreten. Dieser steckte jedoch nicht auf und kam nach vierzig Minuten durch Neele Bormann (2) und Hanna Harenberg neuerlich zum 18:17- Anschluss, doch ein erneutes Absetzen des Gastgebers zum 21:17 (42.) bzw. 25:20 (53.) kam dann schon einer Vorentscheidung gleich. Dass auch an diesem Freitagabend die Einstellung der Gäste auf allerhöchstem Niveau daher kam, war nicht nur den Schlussminuten zu entnehmen. Auch nach dem 27:22 (57.) der Fermersleber ließen die Gäste nichts unversucht, um das Unmögliche vielleicht doch noch möglich zu machen, doch leider sprang bis auf die Ergebniskosmetik zum 27:26- Endstand nichts weiter heraus.

„Ja über das Resultat heute bin ich schon ein wenig enttäuscht, aber ich sehr durchaus auch die Entwicklung der Mannschaft auf allen Positionen. Es kristallisieren sich Sachen heraus, die in den nächsten Einheiten vorrangig angegangen werden müssen“, resümierte Steinweg und freut sich nun wie die Spielerinnen auch auf eine längere Pause zur Regeneration, ehe es am 1. November im Ligaalltag mit einem Heimspiel gegen den BSV 93 Magdeburg weitergeht.

Biederitz: Grunert – Rosenau, Bublitz (2/1), Druskus (2), Urban (4), Wotjak, Schottstedt (4/2), Harenberg (2), Ribbert (7), Treffkorn (2), Bandey, Bormann (3), Linden

Gelingt Wiedergutmachung im Pokal?
Im Achtelfinale des HVSA- Pokals treten die Frauen des SV Eiche 05 Biederitz am Freitagabend um 19 Uhr beim ewigen Ligarivalen FSV 1895 Magdeburg an. Gerade einmal zwanzig Tage ist es her, dass sich beide Teams gegenüber standen.
Zumindest die zweite Hälfte am 20. September dürfte den Handballerinen des SV Eiche 05 Biederitz in heimischer Ehlehalle sehr schmerzlich in Erinnerung geblieben sein, denn in denen verspielten sie den komfortablen 16:10- Vorsprung gegen die FSV- Damen noch und mussten mit 23:26 die erste und bisher einzige Saisonniederlage einstecken. „Dass war ein kollektiver Blackout, den wir nun glücklicherweise relativ zeitnah vergessen machen können“, erhofft sich der Biederitzer Trainer Yves Steinweg eine Wiedergutmachung der zweiten dreißig Minuten seiner Mannschaft. Er wird bei der Vorbereitung auf dieses Achtelfinalspiel des HVSA- Pokals in erster Linie an die erste Hälfte erinnert haben, in der die Biederitzer eine gute Leistung an den Tag gelegt haben und völlig zurecht ein Sechstorevorsprung mit in die Kabine genommen haben.
Seit diesem Aufeinandertreffen waren die Biederitzer bei zwei Auswärtsaufgaben gefordert und holten aus den Begegnungen in Beetzendorf (31:25 gegen Immekath) und TuS Magdeburg (24:24) immerhin drei Zähler. Der FSV dagegen verlor das Stadtderby gegen den neuformierten BSV 93 mit 26:29, machte diese Niederlage aber mit einem 29:27- Erfolg beim SV Oebisfelde II vor einer Woche wieder wett. Leistungsmäßig scheinen also beide Teams ungefähr auf einer Wellenlinie zu liegen, so dass die Tagesform zu eher ungewohnter Stunde ein gewichtiger Aspekt werden dürfte.
Die Biederitzer können das Unterfangen Einzug in das Viertelfinale mit fast kompletten Kader angehen. Lediglich Gina Hesse, die sich zuletzt bei TuS Magdeburg eine Verletzung zuzog, wird bei der schweren Aufgabe – sechzig konzentrierte Minuten gegen den FSV – nicht dabei sein.
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FSV 1895 Magdeburg vs SV Eiche 05 Biederitz

Mit guter Teamleistung zum Erfolg

Die weibliche D- Jugend des SV Eiche 05 Biederitz bleibt nach einem 35:26 (16:10) beim FSV 1895 Magdeburg in der Erfolgsspur und behauptet mit dem dritten Saisonerfolg den Platz an der Sonne. Nach leichten Anfangsschwierigkeiten, der Gastgeber führte nach sieben Minuten mit 4:3, kamen die Biederitzer nach zwölf Minuten und konnten zum 7:7 ausgleichen. In der Folgezeit belohnte sich der SVE- Nachwuchs auch aufgrund seiner sehr guten Abwehrarbeit mit einem richtungsweisenden 6:0- Lauf zum 13:7 (17.). Im Angriff fanden wiederholt viele Trainingsinhalte aus der Woche Anwendung und auch im Abschluss präsentierte sich der Gast gegenüber der Vorwoche formverbessert. So ging es leistungsgerecht mit einem 16:10 für die Biederitzer in die Kabinen, ehe die vierzehnfache Torschützin Lilly Hauenschild unmittelbar nach dem Seitenwechsel per Doppelschlag zum 18:10 nachlegen konnte. Nach etwas mehr als einer halben Stunde betrug das Polster dann erstmals zehn Treffer (26:16), was in erster Linie auf einen weiterhin sehr konzentrierten Auftritt der Grotsch & Co zurückzuführen war. In den Schlussminuten gelang dem nimmermüden FSV- Nachwuchs lediglich noch eine leichte Ergebniskorrektur zum 35:26- Endstand. „Wir hatten heute nie wirklich einen Hänger und haben sowohl vorn wie hinten überzeugen können“, resümierte die Biederitzer Trainerin Charlott Rosenau nach dem Schlusspfiff.

Biederitz: Lindeke – Hauenschild (14), Brockhausen, Falkenberg (3), Tschirschwitz (5), Wiehe, Grotsch (4), Genth (9), Grunert

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