HSG Wolfen 2000 e.V. vs SV Eiche 05 Biederitz

27:27 – Eine Frage der Konstanz
Die Oberligahandballer des SV Eiche 05 Biederitz haben mit einem 27:27 (14:15) bei der HSG Wolfen 2000 ihre dritte Punkteteilung in der noch jungen Saison verbuchen müssen. Rückraumspieler Moritz Steinweg steuerte neun Treffer zum Teilerfolg bei den Filmstädter bei.
Das Positive zuerst: Auch nach dem siebten Spieltag bleiben die Biederitzer im Handball- Oberhaus ungeschlagen, was aktuell lediglich nur noch der verlustpunktfreie Tabellenführer BSV 93 Magdeburg, der am kommenden Sonnabend in der Ehlehalle gastiert, vorzuweisen hat. „Es ist jetzt das dritte Remis und natürlich war da auch der ein oder andere Punktverlust bei“, nahm der Biederitzer Trainer Peter Pysall einen ersten Blick in der Rückspiegel vor.
Dass das 27:27 bei den klisteraffinen Wolfenern dazugehört, dürfte angesichts einer 27:24- Führung der Gäste nach 54 Minuten klar sein. „Die Schlussphase war dann auch ein wenig bezeichnend für die gesamten sechzig Minuten, in denen wir in bestimmten Phasen mehr Abgeklärtheit an den Tag hätten legen müssen“, erinnert sich Pysall an die hektische Schlussphase, in der in Unterzahl agierend die ein oder andere strittige Entscheidung (Stürmerfoul) erschwerend hinzu kam, ein „dreckiger“ Arbeitssieg aber dennoch im Bereich des Machbaren war.
Die ersten zwanzig Minuten in der Bitterfelder Sporthalle gingen nach einer kurzen Abtastphase (4:4, 12.) an die Gastgeber, die beim 7:5 (16.) und 9:7 (19.) von einer ruhigeren Herangehensweise profitierten. „Uns fehlte wiederholt der kühle Kopf, was auch den Überzahlsituationen anzusehen war“, beschrieb der Biederitzer Co- Trainer Andre Freistedt den sinusweilligen Auftritt der Gäste, die insgesamt zu fehlerbehaftet unterwegs waren. Mit mehr Stabilität ausgestattet ging es dann nach 21 Minuten zur eigenen 10:9- Führung, die allerdings wieder die ein oder andere Durststrecke zur Folge hatte. Dies machte sich die HSG zunutzte und traf mit der Schlusssirene vom Siebenmeterpunkt zur knappen 15:14- Pausenführung.
Den besseren Start in die zweiten dreißig Minuten verbuchten dann die Biederitzer, die dem 16:14 der Wolfener vier eigene Treffer durch Bennet Daßler, Max Held, Jannis Richter und Moritz Steinweg zur 18:16- Führung (36.) entgegensetzen konnten. Dieser Vorsprung konnte bis zur 43. Minute dann sogar auf 22:18 verdoppelt werden, weil sich Hektik und eigene technische Fehler eine Auszeit nahmen. Leider blieb dies in den anschließenden sieben Minuten nicht so, so dass die Gastgeber nach 50 Minuten beim 23:23 wieder Gleichwertigkeit erzielen konnten. „Da holen wir Wolfen mit kleinen Sachen wieder zurück, obwohl uns in dieser Phase auch das Lattenpech verfolgte“, erinnerte sich Pysall an die Phase, wo die Gäste aber durchaus auch ihre Chancen hatten, um die Nase vorn zu behalten. Aber den Gästen bot sich nach dem 24:24 (53.) neuerlich die Chance, nach Toren von Robin Urban, Bennet Daßler und Moritz Steinweg mit einem ordentlichen Vorsprung (27:24., 54.) zu arbeiten. Doch wieder sollte wie eingangs beschrieben der ein oder andere fehlende Aspekt einen vollen Erfolg verhindern.
„Auch wenn das Spiel heute eher als Punktverlust daherkommt – die Truppe ist weiter ungeschlagen und ich ziehe den Hut davor, das sie sich nicht von der teilweise sehr gewöhnungsbedürftigen Entscheidungsfindung der Schiedsrichter hat ablenken lassen“, wollte Pysall seinen Unmut über den ein oder anderen Pfiff der Spielleitung nicht weiter ausschmücken. „In Bezug auf Wolfen war es ein Schritt nach vorn. Wir gehen erhobenen Hauptes aus der Partie“, fand der Trainerfuchs versöhnliche Worte und hatte dabei sicherlich noch die beiden Niederlagen aus der Vorsaison im Hinterkopf.
Wolfen: Lechelt – Reinecke (6), V. Hass (2), Hagemeister, D. Köckeritz (6), D. Hass (5), Geithner, Gubert (1), Jung, N. Köckeritz (2), Döring, Bremer, Daßler, Winter (5/4)
Biederitz: Nafe, Wetzel – Urban (3), Thielicke, Daßler (7/3), Kinast, Hesse, Richter (3), Held (3), Steinweg (9), Wiedon (1), Eix (1)
Zeitstrafen: Wolfen 3, Eiche 4
Siebenmeter: Wolfen 4/4, Eiche 3/3
In Bitterfeld zu Gast – Dem Klisterverbot trotzen
Der siebte Spieltag hält für die Oberligahandballer des SV Eiche 05 Biederitz das Gastspiel bei der HSG Wolfen 2000 bereit. Als „Lieblingsgegner“ gehen die Wolfener, die die Biederitzer ab 16:30 Uhr in der Sporthalle BSZ „August von Parseval“ in Bitterfeld empfangen, an der Ehle nicht durch.
„Gegen die HSG haben wir uns in der Vergangenheit stets schwergetan, wobei das Gastspiel dort reine Kopfsache war“, erinnert sich der Biederitzer Co- Trainer Andre Freistedt an das 28:30, welches die auf Platz zwei befindlichen Biederitzer nicht zuletzt auch auf das vorherrschende Klisterverbot herunterbrachen. Die „Hassliebe“ fand dann aber auch Anfang Februar in heimischer Ehlehalle seine Fortsetzung, wo das 27:30 allerdings relativ unnötig daher kam.
Weitere acht Monate später sieht Freistedt die Karten aber schon etwas anders verteilt: „Wir sind ein Jahr gereift und vom Kopf sowie vom Leistungsniveau her stabiler“, weiß der Co und verweist dabei auch auf die positive Serie von sechs ungeschlagenen Begegnungen seit dem Saisonstart. „Wir müssen unsere Treffer nun aufgrund des Klisterverbotes anders erzielen, möglichst wenig Fehler machen und bei der Chancenverwertung das zuletzt angeschlagene Level aufrecht erhalten“, weiß Freistedt um die zielführenden Grundbausteine, ohne dabei die starke Deckung inklusive Schlussmänner Gustav Nafe/Max Wetzel zu vergessen.
Beim Gegner, der zwei seiner drei Heimspiele gegen Stassfurt II (36:27) und Irxleben (31:29) siegreich gestalten konnte, kam in den letzten Tagen derweil ein wenig Unruhe auf, da Neu- Trainer Rene Linkohr nach nur knapp vier Monaten Wirkens sein Amt aus persönlichen Gründen niederlegte. So war die schmerzliche 24:33- Niederlage beim HV Wernigerode vor zwei Wochen seine letzte Amtshandlung bei der HSG, die mit ausgeglichenem Punkteverhältnis (6:6) derzeit auf Rang neun rangiert. Man darf auch deshalb sehr gespannt sein, wie sich der Gastgeber präsentiert, denn ein Kleinbei- Geben aufgrund der herrschenden Umstände in der Bitterfelder Sporthalle wird es von Seiten der Gäste, die in der zurückliegenden Trainingswoche nur in kleinem Kreis agieren konnten und weiterhin auf Torhüter Joey Chandler Witte (Schulter) und Außen Marius Hammecke (Fuß) verzichten müssen, diesmal mit Sicherheit nicht geben.
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HSG Wolfen 2000 e.V. vs HSG Ehle

Ausrutscher bringt erste Saisonpleite
Eine rutschige und akustisch mindestens eigentümliche Halle, dazu ein körperlich starker Gastgeber – im Trainerteam der Gäste war man sich im Vorfeld durchaus bewusst, dass in Wolfen eine unangenehme Aufgabe wartet. „Einigen der Jungs aber offenbar nicht. Alles, was sie eigentlich schon auf der Pfanne haben, war an diesem Tag nicht da. Teilweise wirken wir im Spiel regelrecht apathisch, schauen den Gegenspieler an, aber verlieren den Ball völlig aus dem Blick“, legte Stefan Bußmann aus dem Gespann mit Riklef Roehl den Finger in die Wunde. So verdeutlichten allein die 37 Gegentore, dass die Ehle-Youngster viel zu passiv verteidigten.
Von der Qualität einiger Würfe einmal abgesehen, lieferten sie dagegen offensiv gar nicht mal eine so schlechte Vorstellung ab, „aber wir hätten noch eine Halbzeit lang spielen können, es wäre dennoch nichts mehr gegangen. Das war ein rundherum gebrauchter Tag, an dem wir meilenweit von einem Erfolg weg waren“, bekannte der Coach. Umso ärgerlicher war die erste Saisonpleite des Spitzenreiters, da auch der punktgleiche HC Aschersleben parallel beim HC Burgenland erstmals Federn ließ (22:24). Die Chance, sich schon frühzeitig etwas abzusetzen, verpuffte also, soll nach der nun anstehenden fünfwöchigen Pause aber keine Rolle mehr spielen. „Dann wartet gegen Kühnau das nächste hammerschwere Spiel, in dem wir hoffentlich wieder ein anderes Gesicht zeigen.“
HSG Ehle: Schrank, J. Kloth – Theuerkauf (1), Bittner (6), Sens (1), Wittke, Plambeck (1), Hoffmann (9), L. Kloth, Bodenstedt (4), Stallmann (10/6)
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HSG Wolfen 2000 e.V. vs SV Eiche 05 Biederitz

Wolfen geht aus Duell der Liganeulinge als Sieger hervor

Im Duell der Oberligaaufsteiger musste sich der SV Eiche 05 Biederitz der HSG Wolfen 2000 mit 28:30 (14:18) geschlagen geben. Viele kleine Fehler in nahezu allen Bereichen führten zur zweiten Saisonniederlage der Gäste.

„Es war heute insgesamt ein sehr unruhiger Auftritt von uns. Dazu kamen Phasen, wo wir vor allem in der Deckung zu nachlässig agiert haben“, begründete der Biederitzer Trainer Peter Pysall die Niederlage bei der HSG Wolfen 2000, die damit ihre ersten Pluspunkte einfahren konnte und die rote Laterne nach Köthen weiterreichen konnte.
Die Gäste starteten mit 0:3 nach vier Minuten denkbar schlecht, ehe Jonas Maffert den Bann für die Biederitzer brechen konnte. Bis zur 15. Minute bekamen die Biederitzer dann zunehmend einen Fuß in die Tür und kämpften sich auf 6:7 heran. Mit den nächsten Aktionen setzten sich die Wolfener wieder ab (10:7), da die Gäste viel zu fehlerbehaftet in der Deckung unterwegs waren. „Wir sind da zu spät dran, agieren zu offen oder behalten die Arme unten. Mit all diesen Defiziten haben wir uns folglicherweise auch unserem angestrebten Tempospiel beraubt“, monierte Pysall die Abwehrarbeit bereits zur Halbzeit, die jedoch zuvor den 12:12- Ausgleich nach 24 Minuten erfuhr. Anschließend nutzten die HSGler vor 50 Zuschauern ihr Überzahlspiel zum 14:12 (25.), ehe sie sich selbst mit einem Akteur weniger agierend sogar auf 17:13 absetzen konnten. Die jeweils treffsichersten Schützen beider Mannschaften Tom Winter (Wolfen) und Robin Urban (Biederitz) sorgten schließlich für den 18:14- Pausenstand.
Den durchaus hoffnungsvollen Restart fabrizierten dann die Biederitzer in Person von Jason Thielicke, der mit zwei Toren den 18:16- Anschluss (32.) herstellen konnte. In der Folge fielen jedoch die Gäste vor allem im Deckungsbereich in die Muster des ersten Spielabschnittes zurück. So setzten sich die Wolfener bis zur 40. Minute auf 24:20 ab, auch weil die Biederitzer im Angriff die nötige Bewegung vermissen ließen. „Das war ein weiteres großes Manko von uns, da wir so an der kräftigen Deckung nur selten vorbeikamen. Bis zur 45. Minuten überstanden die Biederitzer dann eine doppelte Zeitstrafe sowie einen Strafwurf, so dass nach den Toren von Khaled Elgharbawy und Maksymilian Beres zum 24:22 nach 46 Minuten wieder leise Hoffnung aufkeimte. Eine Biederitzer Zeitstrafe nutzten dann die Gastgeber weitaus konsequenter als die Gäste aus und hatten folgerichtig nach 50 Minuten ein vorentscheidenes 28:22 herausgeworfen. Da die Angriffseffektivität bei den Gästen, die einige angeschlagene Spieler in ihren Reihen hatten, weiterhin eine Bescheidene blieb, hatte das Sechstorepolster auch beim 30:24 (55.) noch Bestand. In der verbleibenen Spielzeit gelang den Biederitzern mit angewandtem Tempospiel das, war über weite Strecken der fairen Begegnung auf der Strecke blieb. Schlussendlich war es aber lediglich noch Ergebniskosmetik zum 30:28- Endstand für die Gastgeber, die ebenfalls unter Beweis stellen konnten, das der Gang in das Ligaoberhaus kein Zufall war.
„Wolfen kann auch Handball spielen. Wir waren heute zu fehlerbehaftet unterwegs, mussten auch längere Phasen mit einem sehr jungen Mittelblock agieren. Insgesamt war unsere sonst zuverlässige Achse Torhüter/Deckung heute nicht so glücklich unterwegs“, bilanzierte Pysall den Auftritt in der Bitterfelder Sporthalle, in der das Klisterverbot den Gästen zudem das Leben schwer machte.

Wolfen: Lechelt – Reinecke (2), Löbel (1), V. Hass, Hagemeister, D. Köckeritz, D. Hass (3), Gubert (3), N. Köckeritz (5/1), Bremer, Müller (4), Jung (2), Daßler, Harenburg, Winter (10/3)

Biederitz: Nafe, Gronemeier, Wetzel – Urban (6), Warnecke, Maffert (5), Thielicke (3), Daßler (6), Kinast, Hesse (2), Steinweg (2), Schneider, Elgharbawy (2), Hammecke, Beres (1), Held (1)

Zeitstrafen: Wolfen 5, Eiche 4

Auf nach Wolfen zum Duell der Aufsteiger

Am 4. Spieltag kommt es in der Handball- Oberliga zum Duell der beide Liganeulinge HSG Wolfen 2000 gegen den SV Eiche 05 Biederitz. Während die Biederitzer mit 4:2 Zählern relativ gut gestartet sind, warten die Filmstädter noch auf ihren ersten Punktgewinn und wollen dies am Sonnabend um 16:30 Uhr in der Bitterfelder Sporthalle „August von Parseval“ bewerkstelligen.

Die HSG Wolfen 2000 hat eine sensationelle Vorsaison in der Verbandsliga- Süd hinter sich, welche sie schließlich mit verlustpunktfreien 44:0 Punkten in Richtung Handballoberhaus des Landes Sachsen- Anhalt verlassen haben. Daraus nun jedoch zu schließen, der ligahöhere Alltag würde dort seine entspannte Fortsetzung finden, der sieht sich aktuell nicht bestätigt. Die Truppe um das Trainergespann Harry Renner/Rene Gragert ist vor dem Duell der Liganeulinge noch ohne Zähler, doch eine Steigerung in den drei Anfangswochen ist nicht nur in den reinen Resultaten ablesbar. War die Auftaktniederlage beim Ligafavoriten GW Wittenberg/Piesteritz mit 21:37 noch irgendwie erwartbar, so schlidderte die HSG im ersten Heimspiel gegen den HSV Haldensleben (24:27) schon weitaus knapper an Zählbarem vorbei. Nur eine Woche später war es dann fast soweit, doch auch das Gastspiel im Harz beim HV Wernigerode ging hauchdünn mit 28:29 an den Kontrahenten. So stehen für die Wolfener aktuell 0:6 Punkte zu Buche, wobei die SG Spergau (0:2) und die Reserve der HG 85 Köthen (0:4) ebenfalls noch keine Einträge auf der Habenseite verbuchen konnten.
„Dieser Aspekt interessiert uns höchstens nebensächlich, da wir in erster Linie auf uns schauen müssen“, bemerkt der Biederitzer Trainer Peter Pysall, der dabei allerdings sehr viel Positives beim gewiss nicht einfachen Auftaktprogramm in Augenschein genommen haben dürfte. Nach den zwei Auswärtshürden zum Start in Wernigerode und Calbe war seine Truppe dann auch im ersten Heimspiel gegen TuS Radis beim 34:29 nicht nur leistungsmäßig voll im Soll. Auffällig dabei abermals, dass der große Faustpfand Abwehr inklusive Torhüter schon so zu Werke gehen kann, dass den vermeindlich erfahreneren Mannschaften durchaus das Wasser gereicht werden kann.
„Wir wollen natürlich auch in Wolfen, wo Klister untersagt ist, punkten, wissen aber auch, dass wir Woche für Woche ans Limit für unsere Ziele gehen müssen“, ist sich auch der Biederitzer Co- Trainer Andre Freistedt, der sich erneut den ein oder anderen Tipp vom anstehenden Gegner besorgen konnte, der Schwere der Aufgabe bewusst. „Sie haben so zwei, drei Spielzüge, die sie schon gern anwenden…“, gibt Freistedt mit einem Augenzwinkern Preis, weiß aber auch, dass diese klein gehalten werden müssen, um beim Mitaufsteiger bestehen zu können.

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HSG Wolfen 2000 e.V. vs SV Eiche 05 Biederitz

Bescheidener Auftritt reicht zum Sieg

Die männliche D- Jugend des SV Eiche 05 Biederitz hat sich beim Gastspiel in Wolfen wahrlich nicht mit Ruhm bekleckert, aber dennoch deutlich mit 18:6 (10:2) gewonnen. „Wir als Trainerteam sind schon ein wenig enttäuscht vom Auftritt unserer Jungs. Aber auch eine solche Leistung kann es einmal geben und wenn man die Umstände sieht, dann ist es vielleicht sogar verständlich“, meinte stellvertretend der Biederitzer Trainer Torsten Riek, der lediglich mit einem Wechselspieler die Reise in den Süden des Landes angetreten hatte. Trotz stark begrenzter Möglichkeiten führten die Gäste schnell mit 6:1 (13.) und hatten bereits zur Pause beim Stand von 10:2 die Weichen klar auf Auswärtssieg gestellt. Natürlich blieb aufgrund der Kadersituation das schnelle Spiel zwangsläufig auf der Strecke, aber ein paar Tore (u.a. drei vergebene Strafwürfe) mehr hätten es fraglos sein können oder gar müssen. Auch nach dem Wiederbeginn änderte sich am Spielverlauf nichts. Die Biederitzer hatten nicht zuletzt aufgrund einer starken Deckung alles im Griff, nutzten dann aber im Gegenzug nur zu selten ihre guten Möglichkeiten. Am Ende setzten sich die Gäste gegen die sehr behäbig agierenden Wolfener mit 18:6 durch und legen nun ihren Fokus auf das anstehende Gastspiel beim SC Magdeburg am kommenden Wochenende.

Biederitz: Abel – J. Hesse (6), Deneke (4/1), Bodenstedt (3), Riek (2), Blume (1/1), Reche- Emden (2), Theuerkauf

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