Post SV Magdeburg III vs SV Eiche 05 Biederitz II

Eine Niederlage zum Saisonausklang

Die zweite Vertretung des SV Eiche 05 Biederitz hat in der Stadtliga Magdeburg zum Saisonabschluss eine 24:34 (9:14)- Niederlage bei der dritten Vertretung des Post SV Magdeburg einstecken müssen. Die Endplatzierung der Lichtenberg & Co mit 10:10 Punkten steht indes noch nicht fest, da der Sieger vom Wochenende mit einem Punktgewinn im internen Duell gegen die eigene „Vierte“ des Post SV die Ehlehandballer noch vom Bronzerang verdrängen könnte.

Die Gäste lagen nach zehn Minuten schnell mit 2:6 im Hintertreffen, erholten sich aber bis zur 20. Minute etwas (6:8). Im weiteren Verlauf setzten sich aber die Gastgeber auf 11:7 (25.) ab und nahmen schließlich in einer fairen Begegnung eine komfortable 14:9- Führung mit in die Kabinen. Auch nach dem Seitenwechsel bestimmten die Hausherren das Geschehen und hatten nach 41 Minuten weiterhin eine Fünftoreführung (19:14) inne. „Wir haben dann auch viele einfache Fehler gemacht, die der Kontrahent mit schnellen Gegenstößen bestrafte“, meinte der Biederitzer Verantwortliche Holger Arnold später. So mussten sich schließlich die Biederitzer, bei denen jeder Spieler seine Einsatzzeit bekam, recht deutlich und sicherlich auch etwas zu hoch mit 24:34 geschlagen geben. „Ein großes Dankeschön an die jungen Spieler, die uns nicht nur heute ausgeholfen haben. Ohne sie wären wir öfter aufgeschmissen gewesen“, zog Rechtsaußen Martin Walde eine erste Saisonbilanz. Und auch Holger Arnold resümierte: „Die Spielzeit war coronageprägt und zog sich unheimlich hin. Dafür, dass wir stets in anderer Besetzung aufgelaufen sind, können wir durchaus mit dem Erreichten zufrieden sein. Der Spaß steht schließlich bei uns im Vordergrund.“

Biederitz: Rojahn, Meyer – Walde (5/1), Beres (1), Simon (5/2), Bormann, P. Werkmeister (2), Ritter (5/1), Beyme, Rabe, Arnold (4), Freistedt (2)

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Post SV Magdeburg II vs SV Eiche 05 Biederitz

Das war knapp: Dritter Sieg in Folge

Die Verbandsligahandballer des SV Eiche 05 Biederitz haben ihre Siegesserie auch bei der zweiten Vertretung des Post SV Magdeburg ausbauen können. In einer intensiv geführten Begegnung hieß es am Ende 25:24 (14:13) für die Gäste, die in Bennet Daßler (9) und Robin Urban (8) ihre besten Schützen hatten.

Die Gäste, die von 40 Zuschauern begleitet wurden und damit praktisch ein Heimspiel hatten, begannen denkbar schlecht und lagen nach neun Minuten mit 1:5 im Hintertreffen. „Warum sind wir hier angereist? Wir spielen ohne Dampf und jegliches Tempo“, meinte der Biederitzer Trainer Peter Pysall in der fälligen frühen Auszeit. In der Folge agierten die Biederitzer, die in der Deckung einige Umstellungen vornahmen, dann zielstrebiger und konnten durch Bennet Daßler (2) und Robin Urban zum 5:4 (11.) aufschließen. Dennoch behaupteten die Gastgeber im weiteren Verlauf eine leichte Führung (7:4 und 9:6), weil die Gäste zu viele einfache Fehler im Spielaufbau machten oder am starken Max Wetzel im Post- Gehäuse scheiterten. Im weiteren Verlauf kamen dann die SVE- Schützlinge zu konzentrierteren Abschlüssen und konnten folgerichtig nach zwanzig Minuten zum 9:9 ausgleichen. Den unbequem zu bespielenden Magdeburgern sollte es vor der Pause dennoch vergönnt sein, ein 12:10 bzw. 13:11 herauszuwerfen, ehe die Gäste noch vor der Halbzeitsirene den Spieß umdrehen konnten. Zunächst trafen Daßler und Andy Baltruschat zum 13:13- Ausgleich, ehe Linksaußen Robin Urban sogar zur 14:13- Pausenführung einnetzen konnte. „Wir benötigen mehr Konzentration im Passspiel, weniger einfache Fehler und stets viel Bewegung“, war dann auch die zutreffende Forderung in der Halbzeitansprache.
Aus der Kabine kommend konnten die Posthandballer zum 15:15 und 16:16 ausgleichen, ehe die Gäste wieder mit einigen unnötigen Stockfehlern bzw. Fehlversuchen aufwarteten. Dies nutzten die Gastgeber durch Sebastian Marmuth per Doppelschlag zum 19:17 nach vierzig Minuten. Das 20:18 der Magdeburger glichen bis zur 44. Minute die Biederitzer Haupttorschützen Daßler und Urban aus, ehe Till Schneider für die Gäste zum 21:20 erfolgreich war. In der verbleibenden spannenden Schlussphase legten die Biederitzer dann stets einen Treffer vor, den die Postler jedoch egalisieren konnten. In dieser Phase bot sich den Gästen allerdings auch wiederholt die Möglichkeit, mit zwei Treffern davonzuziehen, da Schlussmann Michael Tschirschwitz einige gute Chancen der Gastgeber zunichte machen konnte. „Wir haben dann oft die vermeindlich einfachen Chancen liegengelassen, während wir beispielsweise in doppelter Unterzahl zu Toren gekommen sind“ erinnerte sich der Biederitzer Kapitän Stefan Köster, der nach 53 Minuten aufgrund der dritten Zeitstrafe die Segel streichen musste, später. So entwickelte sich bis in die Schlussminute ein spannender Fight gegen einen unbequemen Kontrahenten, der neunzig Sekunden vor Ultimo durch Tobias Volkmann zum 24:24 ausgleichen konnte. Der letzte Biederitzer Angriff wurde dann regelwidrig gestoppt, so dass Bennet Daßler vom Punkt acht Sekunden vor dem Ende das viel umjubelte 25:24 erzielen konnten.
„Wir haben große Moral bewiesen, sind aber auch wieder in alte Muster verfallen. Dennoch ist ein positiver Wachstumsprozeß unverkennbar, so dass wir uns mit dem dritten Erfolg in Serie belohnen konnten“, zeigte sich SVE- Coach Peter Pysall mehr erleichtert als zufrieden.

Post SV II: Wetzel – Kuschel, Wanzek, Volkmann (4), Butz (1), Feuerstack (3), Marmuth (8/2), Regener, Reinhardt (3), Wiedon (4/1), Storm (1)

Biederitz: Tschirschwitz, Gronemeier – Urban (8), Köster (1), Baltruschat (2), Kinast, Herrmann, Held (2), Steinweg, Schneider (2), Wohl (1), Daßler (9/4), Lu. Exner, Eix

Siebenmeter: Post SV 4/3, Eiche 5/4

Zeitstrafen: Post SV 5, Eiche 8

1.Männer reisen in den Lorenzweg
Nach zwei klaren Erfolgen in Serie müssen die Verbandsligahandballer des SV Eiche 05 Biederitz (7., 14:16 Punkte) am Sonnabend um 16 Uhr bei der zweiten Vertretung des Post SV Magdeburg (5., 16:10) antreten. Gelingt in der Landeshauptstadt der Sieges- Hattrick?
Der bevorstehende Kontrahent aus der Landeshauptstadt hatte am zurückliegenden Wochenende zunächst allen Grund zur Freude, konnte doch die altbekannte Sporthalle am Lorenzweg nach mehrjährigem Umbau endlich wieder in Beschlag genommen werden. Das Debüt jedoch ging dann gegen die SG aus Seehausen mit 19:43 gründlich in die Hose. Die Gründe dafür dürften in erster Linie am Kader liegen, musste doch der ein oder andere Spieler zuletzt im Sachsen- Anhaltliga- Team aushelfen. Dieses kämpft aktuell noch um den Verbleib im Oberhaus, würde aber im Falle eines Abstiegs die eigene Reserve in die 1. Nordliga befördern.
Dies dürfte allerdings die Biederitzer im Hinblick auf das anstehende Rückspiel gegen die Schützlinge um Trainer Michael Schneemann nur wenig interessieren. „Wir haben im Hinspiel einen Zähler verloren, weil wir den letzten Angriff der Postler regelwidrig unterbunden hatten und somit ein Strafwurf fällig wurde“, erinnert sich der Biederitzer Trainer Peter Pysall an das ärgerliche 28:28- Unentschieden im November, was gleichzeitig den vorerst letzte Auftritt vor der erneuten Corona- Pause für die Biederitzer bedeutete. Schon damals beteuerte Pysall, dass auch solche Dinge zum Lernprozeß dazuhören. Viele davon hat auch zuletzt der junge Biederitzer Kader über sich ergehen lassen müssen, nur dass eben die Resultate mehr und mehr positiv ausfallen. „Die Jungs sind sehr lernwillig und haben sich in den letzten Wochen auch endlich belohnen können.“
Natürlich bleiben da neben den hohen Erfolgen in Osterburg (33:22) und daheim gegen Stendal (34:23) nicht nur die blanken Ergebnisse hängen. „Wir haben eine deutlich bessere Quote im Abschluss, arbeiten in der Deckung besser und gehen überhaupt deutlich sortierter durchs Spiel“, meinte Pysall während der Trainingswoche, verhelte aber auch da nicht, dass es noch immer Phasen mit reichlich Unkonzentriertheiten gibt. Er dürfte dabei an überhastete Abschlüsse oder auch einfachste Stockfehler im Spielaufbau gedacht haben, die den Trainerfuchs auf der Bank ab und an noch zur Weißglut bringen. Sollten sich diese Temperaturtreiber am Sonnabend im Lorenzweg in Grenzen halten, ist der angestrebte Auswärtserfolg durchaus im Bereich des Machbaren.
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Post SV Magdeburg IV vs SV Eiche 05 Biederitz II

23:28- Niederlage beim Post SV IV

Die Siegesserie der zweiten Vertretung des SV Eiche 05 Biederitz in der Stadtliga Magdeburg ist gerissen. Bei der vierten Vertretung des Post SV Magdeburg gab es eine verdiente 23:28 (7:15)- Niederlage.

Die Gäste legten mit 1:0 bzw. 2:1 zwar verheißungsvoll los, mussten dann aber zunehmend ihrer schlechten Chancenverwertung Tribut zollen. Die Gastgeber zogen bis zur 19. Minute auf 9:3 davon und bauten nach dem 12:6 (25.) die Führung noch vor der Pause auf 15:7 aus. Nach dem Seitenwechsel präsentierten sich die Biederitzer dann in allen Belangen deutlich formverbessert. Aufbauend auf eine stabilere Deckung konnte der 10:16- Rückstand (35.) auf 13:17 eingeschmolzen werden. Auch nach dem 20:14 (47.) und 22:17 (51.) war die Begegnung längst noch nicht zu Gunsten der Mannen aus dem Lorenzweg entschieden, da sich die Gäste kurze Zeit später auf 22:19 herangekämpft hatten. In doppelter Überzahl jedoch machten dann die Postler den Sack zu und erhöhten nach dem 23:19 (53.) mit drei Toren in Serie vorentscheidend zum 26:19 (56.). Am Ende setzten sich die Gastgeber in einer zumeist fairen Partie mit 28:23 durch. „Das Spiel haben wir in Hälfte eins verloren. Wir konnten uns dann zwar steigern, doch zumindest ein Teilerolg realistisch gesehen schon noch in weiter Ferne…“, meinte der Biederitzer Rechtsaußen Martin Walde, der mit seinen fünf Toren einmal mehr bester Schütze seines Teams war.

Biederitz: Meyer, Rojahn – Walde (5), Gericke (4/1), Bahr (4), Beres (1), Bormann (1), Steinweg (1), Beyme (1), Rabe (2), Freistedt (4)

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