SV Eintracht Gommern vs SV Eiche 05 Biederitz

Grundstein zum Derbysieg in Hälfte eins gelegt

Mit einem 21:16 (14:8)- Auswärtserfolg bei Eintracht Gommern hat die weibliche D- Jugend des SV Eiche 05 Biederitz den zweiten Platz im Nordpokal gefestigt. Dabei legten die Gäste, die in Johanna Poppeck mit zehn Toren ihre beste Schützin hatten, den Grundstein für den später verdienten Erfolg in Durchgang eins, wo phasenweise schöne Spielzüge mit nur wenigen technischen Fehlern zu sehen waren. So setzten sich die Biederitzer nach wunschgemäßem Start (5:1, 6.Minute) bis zur elften Minute auf 9:4 ab und nahmen schließlich eine 14:8- Führung mit in die Kabine. Nach dem Seitenwechsel gestaltete sich die Situation dann anders, da die SVE- Mädels deutlich fehlerbehafteter unterwegs waren. „Wir haben zu viele technische Fehler gemacht und auch das Tor nicht getroffen“, nannte der Biederitzer Trainer Stephan Holzgräbe die Gründe, warum der Eintracht- Nachwuchs zunächst auf 12:16 (29.) herankam und zwei weitere Minuten später sogar zum 14:17 aufschließen konnte. Johanna Poppeck (2) und Pauline Theuerkauf nahmen dann aber mit drei Toren in Serie dem Derby schnell die aufkommende Spannung, so dass schließlich die Gäste aus Biederitz das Feld mit einem verdienten 21:16- Erfolg verlassen konnten. „Die Einstellung der Mädels hat jederzeit gestimmt. Wir gehen mit Vorfreude in die letzten drei Pflichtspiele“, frohlockte Holzgräbe weiter.

Gommern: Deparade (4), Gratzke, Schmidt, A. Schumann (2), Appel (4), L. Schumann (3/1), Schädel (2), Annecke, Fischer, Pusch (1)

Biederitz: Rose – Kuhnert (1), Köhl, Poppeck (10), Burgold (3), Holzgräbe, L. Thielicke, Kupietz, Walde, Treutler, Ziebarth, Fricke (5), Schiller, Theuerkauf (1), M. Thielicke (1)

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HSG Ehle vs BSV 93 Magdeburg II

Erdrutschsieg gegen BSV 93 II

Auf dem Weg zum Erdrutschsieg gegen die BSV- Reserve lieferte die männliche C- Jugend in der Spielgemeinschaft Gommern/Biederitz auch ein Lehrstück darüber ab, wie entscheidend ein guter Start sein kann. In den ersten zehn Minuten legte die HSG einen nahezu perfekten Auftritt hin und belohnte sich mit einer 12:2- Führung. Danach kehrte zwar ein wenig der Schlendrian ein, doch im Endspurt bis zur Pause legten die Gastgeber den Schalter wieder um und schraubten den Vorsprung weiter nach oben. Auch in der zweiten Hälfte gab es am Auftritt der HSG kaum etwas zu kritisieren. Mit griffiger Abwehrarbeit und Konsequenz im Angriff brachten die Hausherren ihren Gegner an den Rand der Verzweiflung, so dass sich der Klassenunterschied auch folgerichtig auf der Anzeigetafel niederschlug. Zwei Spieltage vor dem Saisonende stehen die Vorzeichen so auch günstig, um die Vizelandesmeisterschaft hinter dem SC Magdeburg einzufahren:

HSG: J. Kloth – Paech (3), Deneke (7), Bodenstedt (8), Bittner (7), Jon. Hoffmann (14), L. Kloth (4), Mewes (6), Stallmann (8)

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HSG Ehle vs SC Magdeburg

HSG Ehle verkauft sich unter Wert: 26:36-Niederlage gegen den SCM
Diese Niederlage kam nicht unerwartet, doch sie hat die HSG Ehle in der Sachsen-Anhalt-Liga der männlichen C-Jugend doch vor eine ungewohnte Situation gestellt: Zum ersten Mal seit dem Zusammenschluss der jungen Handballer aus Biederitz und Gommern im Sommer des Vorjahres musste das Team die zweite Pleite in Folge einstecken. Mit 26:36 (14:18) zogen die Gastgeber am Sonntag den Kürzeren gegen den SC Magdeburg. „Es war gegen das Landesleistungszentrum das erwartet schwere Spiel, in dem wir uns eine Niederlage leisten konnten“, umriss Stefan Bußmann aus dem Trainertrio mit Torsten Riek und Riklef Roehl. Gleichwohl hatten sich ihre Schützlinge in der Eintracht-Sporthalle auch ein Stückweit selbst um ein achtbareres Ergebnis gebracht.
Allen voran der 1:7-Fehlstart (5.) erwies sich als kontraproduktiv für das Vorhaben, es dem Favoriten  schwer zu machen. Ärgerlich: „Es passieren genau die Fehler, die wir vor dem Spiel ansprechen, indem wir im Angriff dem Verteidiger vorn auf der Mitte den Ball in die Hände passen, weil wir zu nah auf dem Gegner drauf sind. Es war unnötig und schade, dass wir uns gleich derart in Schwierigkeiten bringen.“ Dass es anders geht, zeigte die Phase nach der folgerichtigen Auszeit, in der die HSG besser in Tritt kam und den SCM häufig in den Positionsangriff zwang, wo er verwundbar blieb. Bis zur Pause schlossen die Gastgeber so zumindest wieder auf vier Treffer auf.
Die Zutaten für eine Aufholjagd lagen also bereit, doch der Wiedereinstieg nach dem Seitenwechsel verlief nahezu spiegelbildlich zur ersten Hälfte. Wieder flogen der HSG die Ballverluste regelrecht um die Ohren, was ohne Frage auch der Qualität des Gegners geschuldet war. Bußmann erklärte: „ Die Unterschiede müssen wir fair anerkennen. Tempospiel, Zweikampfführung, Entscheidungsfähigkeit in kritischen Phasen – das sind alles dominante Felder des SCM. Jeder Fehler von uns wurde eigentlich im Tempospiel bestraft.“ So bildete die Zehn-Tore-Niederlage letztlich auch die Kräfteverhältnisse realistisch ab, doch sie soll die HSG nicht aus der Bahn werfen: „Vor uns liegen noch vier Spiele gegen Gegner, die wir bezwingen können. Wenn dies gelingt, haben wir noch beste Chancen auf Platz zwei. Dafür müssen wir weiter an uns glauben und hart arbeiten.“
HSG Ehle: J. Kloth – Paech (4/1), Sens (2), Deneke (3), Bodenstedt (5), Bittner (3), Jon. Hoffmann (8), Mewes (1), Stallmann
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HSG Ehle vs JSpG Kühnau/DRHV 06

HSG Ehle hält dem Druck stand
Die C-Jugend-Handballer aus Biederitz und Gommern erwischen das perfekte Wochenende. Vor allem der Sachsen-Anhalt-Liga-Kader sorgt in heimischer Halle für Begeisterung. Personell waren beide Teams der HSG zwar ziemlich gehandicapt, doch das hielt weder die erste Mannschaft von einem hoch emotionalen Heimsieg noch die Nordliga-Auswahl von einem klaren Erfolg in der Fremde ab.
Sachsen-Anhalt-Liga mJC: HSG Ehle – JSpG Kühnau/DRHV 34:33 (16:15)
Als Louis Bodenstedt die Lücke erkannte, ihn der freche Bodenpass von Jonas Hoffmann erreichte und der Ball zum 34. Mal im Netz der Gäste zappelte, kannte der Jubel in der Gommeraner Eintracht-Sporthalle keine Grenzen mehr. „Das sind die Spiele, für die wir das Ganze machen und welche die Jungs voranbringen. Ob wir das allerdings jede Woche brauchen – Stichwort: graue Haare – weiß ich nicht“, stellte Stefan Bußmann aus dem HSG-Trainertrio mit Riklef Roehl und Torsten Riek im Anschluss an den Sonntagskrimi erleichtert fest.
Ihre Schützlinge spielten sich bereits in den ersten zehn Minuten (6:1) regelrecht in einen Rausch. Dann allerdings folgte durch die Fußverletzung von Simon Stallmann ein echter Stimmungskiller, fiel doch nach Felix Deneke bereits der zweite Mittelmann aus. „Danach kippt das Momentum stark in Richtung der Dessauer, die auch folgerichtig mit 15:14 vorlegen. Zumal wir auch in der Abwehr nicht mehr den größten Zugriff hatten“, schilderte Bußmann und fügte an: „Umso wichtiger war es aber für die Köpfe, dass wir dann doch zur Pause die Führung zurückerobern.“
Das Trainergespann sprach der Mannschaft in der Kabine neuen Mut zu und wusste wohl auch, was im zweiten Abschnitt von den Gästen noch kommen würde: „Dessau hat nun deutlich offensiver gedeckt, was wir eigentlich schon von Anfang an erwartet hatten. Dagegen hilft nur Bewegung, Bewegung und noch mehr Bewegung. Hut ab vor den Jungs, dass sie dies bis zum Ende durchziehen. Denn natürlich ist es nicht leicht, wenn man bereits 40 Minuten in den Knochen hat.“
Konnte die HSG so zunächst einen Zwischenspurt zum 24:20 (35.) hinlegen, schmolz das Polster bis zur Crunchtime auf einen bis zwei Treffer zusammen. „Im Angriff war es ohnehin eine reine Willensleistung. Defensiv hatten wir dazu immer größere Probleme, das gegnerische Tempo zu stoppen, haben uns dabei aber auf der letzten Rille behauptet“, fasste Bußmann zusammen. Lohn für den beherzten Schlussspurt waren der eingangs geschilderte Siegtreffer und damit verbunden zwei wichtige Zähler im Rennen um die Vizemeisterschaft hinter dem SC Magdeburg: „Bei einem Erfolg konnten wir uns von den direkten Verfolgern Westeregeln, BSV 93 und eben Kühnau/Dessau auf vier Punkte entfernen.  Mit einer Niederlage hätten wir alle wieder ins Rennen geholt. Super, wie die Jungs letztlich auch mit diesem Druck umgegangen sind.“
HSG Ehle: J. Kloth – Paech (3), Plambeck (1), Bodenstedt (8), Bittner (3), Jon. Hoffmann (2), L. Kloth (5), Mewes (9), Stallmann (3/1)
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HSG Ehle II vs Barleber Handball Club e. V.

Zwischen Handballhimmel und -hölle
Völlig unterschiedliche Gefühlswelten bei der HSG Ehle am Wochenende: Während die erste Mannschaft auf dramatische Weise einen Auswärtserfolg feierte, wollte beim Nordliga-Team kaum etwas zusammenlaufen. Während sich die Sachsen-Anhalt-Liga-Truppe mit einem denkbar knappen Erfolg beim USV Halle in die Weihnachtspause verabschiedete, bietet sich in der Nordliga für die C-Jugend-Handballer aus Gommern und Biederitz noch eine Chance zur Wiedergutmachung für die jüngst erlittene Heimpleite: Am Sonntag führt der Weg zum abschließenden Hinrundenduell nach Goldbeck.
Nordliga mJC: HSG Ehle II – Barleber HC 24:28 (9:16)
Wie sich später im Spiel zeigen sollte, hat auch die HSG-Reserve wie die Konkurrenz aus Barleben das Zeug dazu, um Platz drei mitzuspielen. Coach Stefan Bußmann erkannte jedoch recht früh das große Aber: „Mit der Leistung vom Wochenende nicht. Es beginnt mit der Erwärmung und endet mit dem Halbzeitpfiff, dass uns Körperspannung, Emotionalität und Mentalität völlig fehlen. Sich gegenseitig zu pushen, lässt sich auch nicht trainieren.“ Entsprechend wenig ging es während der Pause  in der Gastgeberkabine um Taktik. „Die Frage lautete: Wollen wir zusammen fighten oder das Spiel nur über uns ergehen lassen?“ Die Mannschaft entschied sich für Ersteres.
In der Abwehr nun weitaus wacher und griffiger, kam die HSG II vermehrt zu einfachen Kontertoren und den Gästen zusehends näher. Auch wenn es nicht mehr zur endgültigen Wende reichen sollte, hatten die Hausherren zumindest einen Teilerfolg verbucht und die zweite Hälfte mit drei Treffern Vorsprung für sich entschieden. „Das war ein Fingerzeig, was möglich gewesen wäre. Barleben war kein Übergegner, aber aufgrund unserer Schlafmützigkeit im ersten Abschnitt hätten wir einen Sieg nicht verdient gehabt. Zugleich sollte uns diese Partie eine Mahnung sein, im Rückspiel von der ersten Sekunde an alles reinzuwerfen.“ In diesem Fall dürfte schließlich auch ein Medaillenplatz kein reines Wunschdenken bleiben.
HSG Ehle II: Schrank – Wesner (1), Sens (7/1), Bittner (9/2), Theuerkauf (3), C. Kollack, Kloth (4), Werban
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HSG Ehle II vs Güsener HC

HSG II: Derbysieg gegen GHC
Gegen den GHC lag der Anspruch der Ehle-Handballer klar bei zwei Punkten. Am Ende des Derbys wurden diese in der Eintracht-Sporthalle auch souverän eingefahren. Dabei hatten die Gastgeber zunächst große Probleme mit der Pass- und Fangqualität. Fortschritte zu Saisonbeginn waren fraglos erkennbar, aber noch nicht in der breiten Masse. Güsen trug dagegen schnell den Ball nach vorn. In einer Auszeit sensibilisierte das Trainerteam die Jungs. In der Abwehr waren diese fitter, Ballgewinne wurden forciert, um zu einfachen Toren zu kommen. Güsen wirkte in dieser Phase im Angriff relativ statisch, agierte oftmals aus dem Stand.
In der zweiten Halbzeit wurden  aufgrund des deutlichen Zwischenstands auch einige HSG-Spieler auf ungewohnten Positionen eingesetzt. „Das lief anfangs gut, dann zehn Minuten sehr wild, was Güsen mit seinem guten Tempospiel bestraft hat“, beobachtete Bußmann. Nach einer Auszeit fangen die Gastgeber aber wieder auf ihren Weg. „Es war aller Ehren wert, dass wir einen so hohen Sieg einfahren. Aber es werden andere Gegner kommen. Da können wir uns keine Ausrutscher erlauben, sondern müssen ein besseres Gesicht zeigen“, weiß Bußmann. Die Mannschaft schielt dennoch mittlerweile auf Platz drei, da sich „die Jungs eingegroovt haben und immer besser verstehen“.
HSG Ehle II: Schrank – Wesner (2), Sens (2), Plambeck (12), Bittner (15), Wittke (1), Theuerkauf (4), Kollack (3), Abel (2), Kloth (7), Bock, Bensch
Güsen: Pietsch, Simon – Müller, Wetzel, Grimm (13), Jansky (6), Eichholz (2), Buhl (5), Köpke (2), Nolte, Eichner
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HSG Ehle vs BSV 93 Magdeburg

Der Teamgeist macht’s

Nachwuchs-Handball Beide Mannschaften der HSG Ehle bleiben ein weiteres Mal ungeschlagen

Erneut ist die HSG Ehle am Wochenende unbezwungen geblieben. Während das Sachsen-Anhalt-Liga-Team vor eigener Kulisse einen Prestigesieg gegen den BSV 93 Magdeburg verbuchte, kehrte der Nordliga-Kader mit einem Teilerfolg aus Oebisfelde zurück.

Nicht zuletzt stellten die jüngsten Erfolge auch unter Beweis, dass sich der Zusammenschluss beider Handballclubs – der SV Eiche 05 Biederitz und SV Eintracht Gommern bündeln in dieser Saison im Bereich der männlichen C-Jugend die Kräfte – immer mehr auszahlt und das Team weiter zusammenwächst.

HSG Ehle – BSV 93 28:23 (13:11)

Die Anwurfzeit am frühen Sonntagmorgen hatte offenbar ihre Tücken. „Die Jungs wirkten ein bisschen schläfrig. Es hat gedauert, bis alle zur richtigen Einstellung gefunden haben. Das kann auch nach hinten losgehen“, nahm Stefan Bußmann aus dem HSG-Trainerteam mit Riklef Roehl und Torsten Riek vorweg. Nach zäher Anfangsphase fanden ihre Schützlinge in der Biederitzer Ehlehalle aber zusehends besser in die Partie. Über die gewohnt starke Abwehr wusste sich das Team nach rund zehn Minuten (6:3) auch in der Offensive zu steigern, lief sich im Angriff aber auch phasenweise noch zu häufig fest.

Dies änderte sich nach der Pause jedoch recht schnell. „Nach meinem Empfinden haben die Jungs in der Abwehr noch eine Schippe draufgepackt. Dort lag wieder einmal der Schlüssel zum Erfolg“, schätzte Bußmann ein und durfte die Bestätigung darin sehen, dass sich seine Schützlinge zehn Minuten nach Wiederbeginn erstmals auf fünf Treffer vom Gegner lösten (20:15). Weil defensive Ballgewinne das Umschaltspiel der HSG befeuerten, wuchs das Polster weiter bis auf 25:18 an (45.), so dass die Gastgeber die Begegnung souverän herunterspielten. „Wir sind nach fünf Spielen weiter ungeschlagen und mittendrin im Geschäft um die Medaillenplätze. So lässt es sich beruhigt in die anstehende Pause gehen.“

HSG Ehle : J. Kloth – Paech (3), Plambeck, Deneke (5), Bodenstedt (6), Jon. Hoffmann (5), L. Kloth, Mewes (3), Stallmann (6/1)

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HSG Ehle II vs HSV Haldensleben

Die Hüpf- und Sing-Gesellschaft
Nachwuchs-Handball Teams der HSG Ehle feiern vor eigener Kulisse und in der Fremde Erfolge
Die HSG Ehle hat am Wochenende die Lust an der Überraschung entdeckt. Für die C-Jugend-Handballer aus Gommern und Biederitz ergab sich so in der Sachsen-Anhalt-Liga und Nordliga die optimale Ausbeute von zwei Siegen.
Während die erste Mannschaft in Dessau für ein dickes Ausrufezeichen sorgte, tankte der Nordliga-Kader im Heimspiel in der Gommeraner Eintracht-Sporthalle reichlich Selbstvertrauen.
HSG Ehle II – HSV Haldensleben 45:17 (25:7)
Wie sich die Bilder glichen: Bevor die erste Mannschaft einen Tag später das Parkett in Dessau zur Jubeltanzfläche machte, hatte das Nordliga-Team der HSG nach der Schlusssirene vom Sonnabend die Hüpf- und Sing-Gesellschaft in sich entdeckt. „Nachdem wir gegen Irxleben (16:44) und beim FSV Magdeburg (13:32) deutlich unter die Räder gekommen sind, habe ich uns mit Haldensleben auf einem ähnlichen Level gesehen. Umso schöner, dass es die Jungs richtig gut gemacht haben und klar überlegen waren“, war auch Coach Stefan Bußmann vom deutlichen Heimsieg etwas überrascht.
Eine aufmerksame und ballaffine Abwehrarbeit bildete dabei das Fundament, so dass die HSG II bereits in der ersten Hälfte eine wahre Konterlawine lostrat. Wurden die Gastgeber einmal in den Positionsangriff gezwungen, fanden sie auch dort die richtigen Lösungen und hatten die Frage nach dem Sieger zur Pause vorzeitig beantwortet.
Ein wenig verlor das Team den Spielfaden nach der Pause, aber dies war nur verständlich: „Mit einer hohen Führung im Rücken ist es immer schwierig, seinen Weg über 50 Minuten konsequent zu gehen“, erklärte Bußmann, sah aber, wie sich seine Schützlinge auf keine Kompromisse mehr einließen und sich nahezu alle Spieler in die Torschützenliste eintrugen. „Dieser Auftritt hat viel Freude zurückgebracht. Auch, weil die Jungs einen Schritt nach vorn gemacht haben“, lobte der Trainer.
HSG Ehle II: Schrank – Wesner (1), Sens (8), Bittner (12/1), Wittke, Theuerkauf (4), C. Kollack (2), Abel (6/1), L. Kloth (9), Werban (2), Bock, Bensch (1)
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SV Eintracht Gommern vs SV Eiche 05 Biederitz

Trotz Leistungssteigerung leer ausgegangen

Die männliche B- Jugend des SV Eiche 05 Biederitz ist im Derby bei Eintracht Gommern trotz einer deutlichen Leistungssteigerung leer ausgegangen. Nach einem 14:18- Pausenrückstand kämpften sich die Gäste lobenswert heran, konnten aber die knappe 33:34- Niederlage nicht verhindern. „Wir haben uns um Längen gegenüber der Partie gegen Burgenland verbessert. Kampf und Einsatz waren da, wurden aber leider nicht belohnt“, haderte der Biederitzer Trainer Yves Steinweg nach dem Schlusspfiff mit dem ausgebliebenen Ertrag. Die Gäste blieben in den zehn Anfangsminuten auf Augenhöhe, mussten dann aber noch vor der Pause beim Stand von 7:10 (14.) und 8:14 (18.) etwas abreißen lassen. Der Viertorerückstand von 14:18 zur Halbzeit bedeutete aber dennoch keine Vorentscheidung, weil die Biederitzer gerade in Sachen Willen nichts vermissen ließen. Folgerichtig kämpften sich die Gäste, bei denen Linus Steinweg (13) und Lukas Ribbert (10) die Haupttorschützen waren, im zweiten Spielabschnitt auf 24:26 (38.) bzw. 27:29 (45.) heran, ließen aber auch viele gute Möglichkeiten ungenutzt. So setzte sich die Eintracht folgerichtig vorentscheidend auf 33:28 (48.) ab und konnte schließlich einen knappen aber nicht unverdienten 34:33- Derbysieg bejubeln. „Wir sind trotz der Niederlage auf einem guten Weg“, meinte Steinweg zuversichtlich nach der Begegnung.

Gommern: Erkenberg – Leine (10/3), Göhring (10), Bartz (1), Becker, Fresdorf, Hoffmann (1), Nöring (3), Stallmann (4), Graßhoff (2), Wendt (3)

Biederitz: Wohl – Bruska (2), Janke (1), Czommer (2/1), Steinweg (13), Kliem (3), Gröbe, Ribbert (10), Hartmann (2)

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HSG Ehle II vs SV Irxleben 1919 e.V.

„Mehr war einfach nicht möglich“
Nachwuchs-Handball MJC der HSG Ehle unterliegt deutlich

Bereits am ersten Spieltag zeigten die C-Jugend-Handballer des SV Irxleben eindrucksvoll, welch Potenzial in ihnen steckt. 74 Tore gegen den SV Blau-Gelb Goldbeck waren sofort eine Ansage. Dass gegen die Irxleber daher nicht viel zu holen ist, war allen bei der Nordliga-Mannschaft der HSG Ehle II klar. „Die Jungs haben alles reingeschmissen, mehr war aber einfach nicht möglich. Ein paar der Spieler sind auch erst seit einem halben Jahr am Ball. Mit der Entwicklung sind wir dennoch zufrieden“, sagte HSG-Trainer Torsten Riek nach der 16:44 (7:19)-Niederlage gegen den Spitzenreiter.

„Unser Aufbauspiel ist eben einfach zu durchschauen“, hielt der Coach fest. Genau das nutzten die Irxleber gnadenlos aus und kamen immer wieder zu einfachen Toren. Nach sieben Minuten lagen die Gäste bereits mit 6:0 in Führung. Den ersten HSG-Treffer erzielte kurze Zeit später Lennard Kurt Kloth. „Wenn wir es geschafft haben, Irxleben ins Aufbauspiel zu drücken, dann sah das deutlich besser aus“, freute sich Riek über die Fortschritte, welche seine Mannschaft von Spiel zu Spiel macht. Doch die schnellen Gegenangriffe der Irxleber konnten einfach nicht verteidigt werden, so dass es mit einem Zwölf-Tore-Rückstand in die Kabinen ging.
Am Spielbild änderte sich im zweiten Durchgang nichts. Zwar waren die HSG-Handballer bemüht, mussten die Überlegenheit der Gäste aber deutlich anerkennen. „Wir wollten das Ergebnis im Rahmen halten und einige Spielzüge aus dem Training unter Wettkampfbedingungen testen“, sagte Riek. Das ist den Gastgebern auch gelungen, auch wenn sich an der deutlichen Niederlage zum Ende der Partie nichts mehr änderte.

Für die C-Jugend-Handballer steht am Sonnabend bereits das nächste Auswärtsspiel auf der Agenda. Zu Gast sind sie dann beim FSV 1895 Magdeburg, dem bis dato Tabellenzweiten, der mit einem Erfolg in die neue Spielzeit startete. Der Anwurf in der Landeshauptstadt erfolgt um 13 Uhr.

HSG Ehle II: Wesner (2), Sens (2), Wittke (1), Theuerkauf (6/1), Kollack (1), Abel, Kloth (4), Werban, Bock, Bensch

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