BSV 93 Magdeburg vs SV Eiche 05 Biederitz

Denkwürdige 23:25- Niederlage beim Ligaprimus
Die Oberligahandballer des SV Eiche 05 Biederitz mussten sich trotz starker Vorstellung beim BSV 93 Magdeburg mit 23:25 (13:12) geschlagen geben. Trotz zahlreicher gewichtiger Ausfälle boten die Gäste dem Tabellenführer in großer Manier Paroli.
Noch Stunden nach dem Schlusspfiff der beiden Schiedsrichter Tobias Heck und Michael Köhler war der Biederitzer Verantwortliche Andre Freistedt noch nicht zu normalen Puls zurückgekehrt. „So etwas habe ich in vierzig Jahren Handball nicht erlebt. Die Schiris haben ihr Ziel erreicht und die Partie in eine andere Richtung gelenkt. Von Loyalität, einer klaren Linie, Ausgewogenheit bei Strafen oder Fingerspitzengefühl sowie Kommunikation keine Spur. Das hat auch nichts mit schlechter Verlierer zu tun. Wir wurden hier verpfiffen und zu dieser Aussage  stehe ich“, ergänzte Freistedt. „Im Sport sollte doch eigentlich immer der Bessere gewinnen. Das war heute definitiv nicht der Fall“, schob Freistedt frustriert nach.
Zur Wahrheit gehört dann aber auch, dass die Gäste bis zur 54. Minute die Führung (21:20) inne hatten, jedoch von der 50. bis zur 59. Minute keinen erfolgreichen Torabschluss verbuchen konnten. Als Knackpunkt muss dann auch der verworfene Strafwurf der Biederitzer herhalten, der in der 57. Minute den vermeindlichen 22:22- Ausgleich zur Folge hätte haben können. „Wir sind in dieser entscheidenen Phase wiederholt am starken BSV- Schlussmann gescheitert“, erinnerte sich Freistedt an die Schlussminuten. Der Spitzenreiter nutzte dies vor allem über die Außenpositionen zum 25:21, ehe die Gäste mit offensiver Deckung noch die Ergebniskosmetik zum 25:23- Endstand bewerkstelligen konnten.
Zuvor legten die stark ersatzgeschwächten Biederitzer, es fehlten Moritz Steinweg, Jannis Richter, Jason Thielicke (alle verletzt) sowie Philip Wohl und Max Held (erkrankt) eine starke erste Hälfte hin. Über allem stand dabei Schlussmann Joey Chandler Witte, der mit dem Innenblock Maksymilian Beres/Felix Eix hervorragend harmonierte, Siebenmeter und Konter parierte und somit „die perfekte Leistung“ erbringen konnte. Da auch die Vorwärtsbewegung absolut in Ordnung war, ein Sean Burgold sich dabei permanent erfolgreich aufrieb, ging es mit einer knappen 13:12- Führung in die Kabinen. Ein höheres Polster war dabei durchaus im Bereich des Möglichen, doch gut kreierte Chancen blieben ungenutzt.
Mit einem 17:13 (37.) kamen die Gäste dann auch gut aus den Startlöchern, ehe zwei fragwürdige Strafwürfe (mit Zeitstrafe) dem BSV 93 den 15:17- Anschluss ermöglichten. Aber auch das brachte die Biederitzer noch nicht aus der Fassung, die durch Marius Hammecke, Lukas Hesse, Robin Urban und Sean Burgold nach 50 Minuten eine 21:18- Führung auf die Anzeigetafel bringen konnten. Die finalen zehn Minuten sind bekannt und brachten dem Gastgeber schließlich einen schmeichelhaften 25:23- Heimerfolg.
„Ich kann meinen Jungs, die heute hier eines der kämpferisch stärksten Auftritte überhaupt hingelegt haben, keinen Vorwurf machen. Wir hatten vieles in eigener Hand, aber längst nicht alles“, sinnierte Freistedt, der sein Team zum moralischen Sieger erklärte, und kehrte damit an den Anfang seiner kritischen Aufarbeitung zurück.
BSV 93: Willitzki, Hampel – Wagner (4), Karpe (1), Scheerenberg (4), Heinrich, Arnold (2), Elsner (7/4), Böhm (2), Brand (3), Bade (1), Weine (1), Köllner, Schmidt
Biederitz: Witte, Wetzel, Nafe – Urban (4), Daßler (5), Kinast, Burgold (3/1), Janke (1), Beres (1), Hammecke (3), Hesse (4/1), Eix (2)
Zeitstrafen; BSV 3, Eiche 6
Siebenmeter: BSV 7/4, Eiche 4/2
1.Männer gastieren beim Spitzenreiter
Für die Oberligahandballer des SV Eiche 05 Biederitz steht am Sonntag ab 16 Uhr das schwere Auswärtsspiel beim Tabellenführer BSV 93 Magdeburg auf dem Programm. Trotz der vermeindlich klaren Ausgangslage wollen und brauchen sich die Ehlehandballer auch aufgrund ihres aktiellen Leistungshochs nicht verstecken.
Dass grundsätzlich Mannschaften in der Rolle des Underdogs für die ein oder andere Überraschung sorgen können, ist in so ziemlich jeder Sportart längst keine Seltenheit. Eine solche wäre es sicherlich auch, wenn die Biederitzer am Sonntagabend mit etwas Zählbarem die kurze Heimreise in Richtung Ehlegemeinde aus Richtung Olvenstedt antreten. „Ja natürlich sind wir Außenseiter, aber wir brauchen uns momentan überhaupt nicht verstecken“, gibt der Biederitzer Verantwortliche Andre Freistedt zu verstehen und verweist damit auch auf die Siegesserie von sechs Begegnungen, die zuletzt beim eher glanzlosen 28:22 gegen Wolfen ein weiteres Kapitel erfahren hat. Die Voraussetzungen für dieses ambitionierte Unterfangen ist den Biederitzern nicht erst seit dem Hinspiel im November klar: „Sicher auftreten, wenig Fehler machen und konzentriert und aggressiv dazu mit unseren Möglichkeiten umgehen“, nennt Freistedt wichtige Grundtugenden, damit ein Verlauf wie im zweiten Abschnitt des Hinspieles keine Wiederholung erfährt. Damals legten die SVE- Handballer bärenstarke erste dreißig Minuten inklusive 16:13- Führung hin, ehe ein Leistungseinbruch auf allen Ebenen den BSV 93 um den Denker und Lenker John Bade wiederholt deren stärkste Waffe – das Konterspiel – ausspielen ließ. „Das muss unser primäres Ziel sein, das Konteraufkommen klein zu halten, denn im Positionsangriff sehe ich uns schon auf Augenhöhe“, frohlockt Freistedt, der den Olvenstedtern zudem einen enorm starken Kader zuspricht, wo getätigte Wechsel keinen Leistungsabfall nach sich ziehen.
Dies sieht auch Freistedts neuerliche rechte Hand Dirk Hesse so: „Von der Spielanlage her sind beide Teams ähnlich unterwegs. Wir müssen dran bleiben und die fast schon traditionelle kleine Kunstpause in Durchgang zwei ausfallen lassen.“
Der BSV 93 ist von Wolke sieben momentan einfach nicht runter zu bekommen. Ihren verletzungsbedingten Durchhänger hatten die Mannen um Jung- Trainer Fabian Walter am 18. und 20. Januar, wo erst die bisher einzige Punktspielpleite (21:32 beim HC Burgenland II) zustande kam, ehe auch im HVSA- Pokal beim Ligarivalen Eintracht Gommern (20:33) die Segel gestrichen werden mussten. So dürfte das Ziel „einen Großen ärgern“, gerade an diesem Wochenende für die Steinweg & Co ein sehr schweres Vorhaben werden.
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BSV 93 Magdeburg vs SV Eiche 05 Biederitz

Sicherer und verdienter Erfolg beim BSV 93
Mit einem ungefährdeten 37:30 (20:14)- Auswärtserfolg beim BSV 93 Magdeburg konnten die Frauen des SV Eiche 05 Biederitz in der Bezirksoberliga ihren zweiten Sieg in Folge feiern. Jessica Urban mit neun und Franziska Nolde mit acht Toren waren die besten Schützen beim Sieger.
„Das war sicherlich kein Highlightspiel, aber es hat uns schon deutlich mehr Aufwand gekostet, als vor einer Woche“, ordnete der Biederitzer Trainer Yves Steinweg die erfolgreich absolvierte Aufgabe richtig ein. Die ersatzgeschwächten Gäste zogen nach ausgeglichener Anfangsphase (4:3, 6.) schnell die Zügel an und brachten bei den Zwischenständen 8:4 (11.), 11:7 (16.) und 16:12 (25.) jeweils vier Treffer zwischen sich und dem Kontrahenten. Dieser musste dann noch vor dem Gang in die Kabinen ein wenig abreißen lassen und kassierte gegen solide auftretende Gäste schließlich einen 14:20- Halbzeitrückstand.
Auch in den zweiten dreißig Minuten ließen die Biederitzer den Ball laufen, erspielten sich zahlreiche gute Möglichkeiten und machten in der Deckung inklusive Torhüter einen aufgeräumten Eindruck. So kam das Zehntorepolster beim Zwischenstand von 28:18 (42.) nicht unverdient daher, ehe eine fünfminütige Durststrecke dem Gastgeber die Ergebniskorrektur zum 23:28 (47.) ermöglichte. „Wir haben einiges probiert, haben verschiedene Formationen aufgeboten“, lenkte Steinweg diesbezüglich ein.
Für die Schlussphase kehrte dann wieder die nötige Konzentration zurück, auch wenn die ein oder andere Ungenauigkeit und somit einer höherer Sieg nicht ausblieb. So trafen die genesene Daniela Schottstedt sowie Charlott Rosenau zum 30:23 (48.), ehe es beim 35:25 (55.) wieder die bereits erzielten zehn Treffer Unterschied waren. In der Schlussphase betrieb dann der Gastgeber noch ein wenig Resultatskosmetik zum 30:37- Endstand.
„Ein unaufgeregter Auftritt führte zum Erfolg. Jetzt wollen wir gegen Oebisfelde nachlagen, um vielleicht noch ein wenig Boden in der Tabelle gutzumachen“, war nach dem Schlusspfiff der O- Ton im Biederitzer Lager.
Biederitz: Hoppe, Dettmer – Rosenau (2), Druskus (2/1), Urban (9/2), Wotjak (1/1), Schottstedt (5), Bandey (1/1), Warnecke (1), Hesse (3), Bormann (2), Nolde (8), Linden (3)
Beim BSV 93: Den Hinspielererfolg wiederholen
Die Frauen des SV Eiche 05 Biederitz (6., 11:13 Punkte) treten am Sonntag um 14 Uhr beim Tabellennachbarn BSV 93 Magdeburg (7., 8:16) an und bestreiten damit das „Vorspiel“ vor dem Duell der Männermannschaften. Im Hinspiel siegten die Steinweg- Schützlinge mit der dreizehnfachen Torschützin Christiane Druskus relativ deutlich mit 38:27.
Viel war es ja nicht, was der Biederitzer Coach Yves Steinweg aus der letzten Begegnung herausziehen konnte. Das überdeutliche 41:9 gegen Eintracht Immekath diente nicht wirklich dazu, neue Erkenntnisse niederzuschreiben. „Es war ein Pflichtsieg, für den es auch nur zwei Zähler gab. Ab sofort ist wieder mit deutlich mehr Gegenwehr zu rechnen“, weiß Steinweg und rechnet mit einer anspruchsvollen Aufgabe in der Sporthalle des Albert- Einstein- Gymnasiums.
Der anstehende Kontrahent nutzte vor zwei Wochen auch die Eintracht aus der Altmark, um den Negativlauf von sieben Begegnungen zu stoppen. Das 39:27 in Beetzendorf schloss eine Niederlagenserie ab, die mit dem 27:38 in Biederitz Anfang November seinen Anfang nahm. Am Sonntagnachmittag wird sich nun im Duell zweier Mittelfeldteams zeigen, wer mit der Immekather „Aufbauhilfe“ besser umzugehen weiß.
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BSV 93 Magdeburg vs SV Eiche 05 Biederitz

„Gehen trotzdem mit positivem Gefühl hier raus“

Die Vorzeichen waren vorab klar definiert und auch das Ergebnis passt final zum Tabellenbild, doch die Enttäuschung über die fraglos hohe 20:49 (6:21)- Niederlage beim BSV 93 Magdeburg hielt sich bei der männlichen E- Jugend des SV Eiche 05 Biederitz in Grenzen. „Wir sind an die Sache realistisch herangegangen und wollten keine fünfzig Treffer kassieren. Auch die Zahl der eigenen Tore haben wir erfüllt“, meinte anschließend der Biederitzer Trainer Mario Genth, bei dem losgelöst von den reinen Zahlen die positiven Ansätze überwogen. „Der BSV hat ganz andere Ambitionen, agiert enorm zielstrebig und hat uns phasenweise sogar ein wenig vorgeführt“, ergänzte Genth, der aber von einem positiven Gefühl sprach, als die Heimstätte des aktuellen Rangzweiten in Olvenstedt verließ. Die SVE- Youngster lagen bereits nach zwanzig Minuten mit 6:21 im Hintertreffen, riefen aber ihr Leistungsvermögen ebenso im zweiten Spielabschnitt ab und nahmen viele Erkenntnisse mit in Richtung Biederitz. „Mund abputzen und weiter“, war der positive Ansatz im Lager der Gäste.

Biederitz: Staevie (5), Münder (5), Detzner (1), Rypa, Merker (1), Pawlik (4), Welter (4), Weise, Wolff

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BSV 93 Magdeburg vs SV Eiche 05 Biederitz

Der laute Pausentee fruchtete – 23:19

Nein, das konnte dem Biederitzer Trainerduo Stephan Holzgräbe/Lars Lange nicht gefallen, was ihre Mädels in der Rolle des vermeindlichen Favoriten beim BSV 93 Magdeburg am Sonntagvormittag abgeliefert haben. Die weibliche C- Jugend der Gäste lag nach einer enttäuschenden Leistung völlig zurecht mit 9:11 im Hintertreffen und es bedurfte einer deutlichen Leistungssteigerung im zweiten Spielabschnitt, welche mit einer lauten und fordernden Kabinenansprache eingeläutet wurde. Die Intensität sollte ihre Wirkung zunächst nicht verfehlen, denn Johanna Poppeck und Ciara Rose sorgten nach einer halben Stunde für den 11:11- Ausgleich, ehe sich beide Vertretungen bis zum 15:15 nach 36 Minuten auf Augenhöhe bewegten. „Wir bekamen dann mehr Bewegung in unser Angriffsspiel und im Abschluß waren wir deutlich effizienter“, erinnerte sich SVE- Coach Stephan Holzgräbe an die nächsten Angriffe, in denen trotz Unterzahl eine 18:15- Führung heraussprang. Ein Doppelpack von Ciara Rose zum 21:16 (45.) beseitigte dann schließlich letzte Zweifel, obwohl der BSV- Nachwuchs noch einmal auf 18:21 verkürzen konnte. Schlussendlich setzten sich die Biederitzer nicht unverdient aber relativ glanzlos mit 23:19 durch und wahrten ihre minimale Chance auf Platz drei.

Biederitz: Holzgräbe, Treutler – Pape, Walde, Thielicke, Genth (1), Boos (4/1), Theuerkauf (2), Schiller, Werner (1), Thorand (1), Poppeck (8), Rose (6)

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BSV 93 Magdeburg vs SV Eiche 05 Biederitz

23:24 – Zwei grundverschieden Halbzeiten

Der weiblichen E- Jugend des SV Eiche 05 Biederitz reichte beim Gastspiel beim BSV 93 Magdeburg eine 16:7- Pausenführung nicht zum erhofften Doppelpunktgewinn. Nach einem ernüchternden zweiten Spielabschnitt hatte schließlich der BSV- Nachwuchs knapp mit 24:23 die Nase vorn. „Wir haben völlig den Faden verloren, wobei das komfortable Plus aus dem ersten Abschnitt schon ein wenig zu hoch war, da es in erster Linie auf eine starke Vorstellung von Hilde Jantz im Tor zurückzuführen war“, gab später der Biederitzer Trainer Alexander Jantz zu Protokoll. Natürlich beruhte das 16:7 zur Halbzeit dennoch auf eine ordentliche Partie der Gäste, an die sie allerdings nach dem Seitenwechsel zu keiner Zeit anschließen konnten. „Da ging die Fehlerquote steil nach oben, wobei wir uns auch von der unsauberen Gangart der Gastgeber haben aus dem Rhythmus bringen lassen“, meinte und monierte Jantz, der sich gerade in dieser Altersklasse ein konsequenteres Durchgreifen gewünscht hätte. „Es war dann auch eine mentale Sache. Wir verloren an Abschlüssen, an guten Pässen und an Tempo“, zählte Jantz die Baustellen auf und nahm damit seine Mannschaft in erster Linie in die Pflicht. Diese kassierte in der 35. Minute den 21:21- Ausgleich und lag wenig später sogar mit 21:24 im Hintertreffen. Die beiden finalen Schlusstreffer von der 16-fachen Torschützin Greta Krüger konnten schließlich die ärgerliche 23:24- Niederlage nicht mehr abwenden.

Biederitz: Jantz, Rabe – Eilert (6), Schmidt, M. Milling, F. Milling, Spring (1), Boos, Schulze, Haeßler, Krüger (16), Baumgartl

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BSV 93 Magdeburg II vs SV Eiche 05 Biederitz II

19:41 – „Nicht- Leistung“ beim Spitzenreiter
Die zweite Vertretung des SV Eiche 05 Biederitz musste sich beim Spitzenreiter BSV 93 Magdeburg II in der Bezirksoberliga deutlich mit 19:41 (9:19) geschlagen geben. Ein Grund dafür war mit Sicherheit die personelle Situation der Gäste.
„Es hat sich zuletzt schon ein gewisser Trend abgezeichnet. Sicher auch aufgrund unserer vielen Langzeitverletzten ist ein wunschgemäßes Training derzeit kaum machbar. Bei den Einheiten zusammen mit der Ersten oder bei der A- Jugend lassen das Üben von eigenen Abläufen kaum zu“, wollte der Biederitzer Verantwortliche Julian Hammecke die hohe Niederlage beim spielstarken Tabellenführer BSV 93 Magdeburg II allerdings nicht allein auf die personellen Engpässe herunterbrechen. So waren die Voraussetzungen für die Gäste in Olvenstedt vorab sehr bescheiden und auch der einseitige Spielverlauf schnell erzählt. Die BSV- Mannen hatten bereits nach zwölf Minuten ein 10:4 herausgeworfen und bauten das Polster bis zum herbeigesehnten Seitenwechsel auf 19:9 aus. Auch in den zweiten dreißig Minuten hatte der BSV 93 II die sehr faire Auseinandersetzung jederzeit im Griff, wobei die Gegenwehr der Biederitzer selbst mit diesem übersichtlichen Aufgebot schon ein wenig größer hätte sein können, wenn nicht müssen.
„Das Ergebnis spricht dann schon Bände. Wir müssen uns an die eigene Nase fassen und das fängt schon beim Trainingsalltag an“, meinte der Biederitzer Trainer Stefan Quensell tief enttäuscht nach der schmerzlichen 19:41- Niederlage, ohne dabei einen Dank an die beiden A- Jugendlichen Lukas Ribbert und Jannis Hartmann auszusprechen, die sehr kurzfristig mit in die Landeshauptstadt gereist waren.
Biederitz II: Gronemeier, Le. Exner – J. Hammecke, Maffert (4), Kliem (6/1), Bahr (3), Holzgräbe (1), Ribbert, J. Hartmann (1), Lu. Exner (4/2)
SVE- Reserve reist zum Spitzenreiter
Nachdem der BSV 93 Magdeburg und der SV Eiche 05 Biederitz vor nur einer Woche die Klingen in der Oberliga gekreuzt haben, treten am Sonnabend die Zweitvertretungen in der Bezirksoberliga gegeneinander an. Die Begegnung des 8. Spieltages wird um 18 Uhr in der Sporthalle des Albert- Einstein- Gymnasium in Olvenstedt angepfiffen.
Die Verärgerung im Biederitzer Lager nach der 29:33- Heimniederlage, es war die erste nach über einem Jahr, gegen Eintracht Hohenwarthe war schon sehr groß. „Wir waren auf den richtigen Weg abgebogen und haben dann in der finalen Phase den Gegner mit unseren Unzulänglichkeiten wieder zurückgeholt“, war der Tenor im Biederitzer Lager in der zurückliegenden Trainingswoche. Dass die anstehende Aufgabe beim aktuellen Spitzenreiter keinesfalls leichter wird, versteht sich fast von selbst. „Dreh- und Angelpunkt in diesem Team ist John Bade, der in jeglicher Hinsicht für Unruhe sorgt“, meinte der Biederitzer Trainer Stefan Quensell nach einer Spielbeobachtung vor einigen Wochen mit einem Augenzwinkern. Routinier Bade, der sechs der bisherigen sieben Begegnungen für die Reserve bestritt, ist Lenker und Denker der Mannschaft und war in der noch jungen Spielzeit bisher selbst 46 mal erfolgreich. Einzig am letzten Wochenende bei der fast zeitgleichen 32:32- Punkteteilung beim Stadtrivalen HSV II fehlte der Allrounder, da er im Kader des Oberligateams in Biederitz stand.
Die Biederitzer sollten sich aber auch darauf besinnen, dass sie in der laufenden Spielzeit schon in der Fremde durchaus zu überzeugen wussten. Fehlte sowohl beim HV Lok Stendal (25:28) und beim MTV Weferlingen (26:27) noch das Quentchen Glück, konnte doch zuletzt beim HSV II in Magdeburg mit 31:25 doppelt gepunktet werden.
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BSV 93 Magdeburg III vs SV Eiche 05 Biederitz III

19:35 – Niederlage fällt zu hoch aus
Im Duell der dritten Mannschaften musste sich der SV Eiche 05 Biederitz beim BSV 93 Magdeburg nach einem 12:16- Pausenrückstand schlussendlich noch deutlich mit 19:35 geschlagen geben.
„In den ersten dreißig Minuten haben wir durchaus ein ordentliches Bild abgegeben. In Durchgang zwei waren es dann vermehrt die Konter, die die Niederlage haben so hoch ausfallen lassen“, bilanzierte der Biederitzer Verantwortliche Michael Wanzek nach der Begegnung, die trotz vier Zeitstrafen auf jeder Seite durchaus fair verlief. In der Anfangsviertelstunde hielten die Gäste bis zum Stand von 5:5 gut mit, ehe sich die Magdeburger mit einem 3:0- Lauf auf 8:5 absetzen konnten. Da die Biederitzer aber vor allem in der Rückwärtsbewegung überzeugen konnten und Schlussmann Andre Beran einige starke Paraden hinlegte, wuchs der Rückstand bis zum Seitenwechsel nicht großartig weiter an. Anders sah dies in der zweiten Hälfte aus, in der der größere Kader des BSV 93 kompromisslos auf die Tempotube drücke und so schnell den Abstand zum Gegner erhöhen konnte. Im Biederitzer Angriff ruhten die Hoffnungen auf Spielmacher Dirk Hesse sowie auf die neunfache „Lebensversicherung“ Emile Simon, doch auch ihnen ging im Laufe der Begegnung zusehens die nötige Luft und damit Konzentration verloren. So setzte sich schließlich der BSV 93 mit 35:19 durch und wahrte damit seine Chancen im Kampf um den Kreisklassentitel. „Das Ergebnis fällt dann eindeutig zu hoch aus, da wir hier über weite Strecken im Rahmen unserer bescheidenen Möglichkeiten nicht enttäuscht haben“, herrschte Einigkeit im Biederitzer Lager.
Biederitz: Beran, Rojahn – Rosenburg, Genth (2), Findling (1), J. Schmidt, Y. Steinweg (1), M. Schmidt, Hesse (4), Simon (9/1), Bartels (2)
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BSV 93 Magdeburg II vs HSG Ehle II

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BSV 93 Magdeburg vs SV Eiche 05 Biederitz

26:31 – Trotz Niederlage stimmt die Richtung
Die Oberligahandballer des SV Eiche 05 Biederitz verloren mit dem 26:31 (11:13) beim BSV 93 Magdeburg ihr drittes Spiel in Folge und rutschten mit nunmehr 16:18 Punkten auf Rang neun ab. Trotz des Resultatentiefs fand Trainer Pysall, der zudem einen Neuzugang zwischen den Pfosten präsentieren konnte, jedoch auch lobende Worte.
„Die Geschlossenheit im Team und die nötigen Emotionen waren da. Was das angeht, war es heute ein Schritt in die richtige Richtung“, meinte der Biederitzer Coach und blickte auf eine Begegnung zurück, in der seine Schützlinge gegen einen sehr ambitionierten Kontrahenten sehr viel richtig gemacht haben.
Zunächst warteten die Gäste in Magdeburg/Olvenstedt mit einer kleinen Überraschung auf, denn zwischen den Pfosten begann Neuzugang Joey Chandler Witte, der zuletzt in der A- Jugend des SC Magdeburg spielte und nach einer zweimonatigen Wechselsperre erstmals eingesetzt werden durfte. „Er bekam als dritter oder sogar vierter Schlussmann nur sehr wenig Einsatzzeit, welche er jedoch bei uns bekommen kann“, meinte Pysall zu seinem neuen 18jährigen Schützling, der über knapp 50 Minuten ein sehr überzeugendes Debüt feiern konnte.
Nicht zuletzt auch deshalb gestalteten die Biederitzer beim BSV 93 die ersten dreißig MInuten zumeist ausgeglichen, wobei die Baustellen der letzten Wochen nicht wirklich andere waren. Während die Deckung über weite Strecken einen guten Job verrichtete, mangelte es wiederum im Abschlussverhalten, wo zu hektisch und ungenau abgeschlossen wurde. „Da fehlt es uns an Effektivität, weil wir zu oft auch zu schnell den Abschluss suchen“, meinte Pysall, der andererseits den ein oder anderen schnellen Konterangriff (Urban) begutachten konnte. So nahmen die Gastgeber nach einer 7:5- (15.) bzw. 10:8- Führung (23.) fast standesgemäß ein kleines Zweitorepolster von 13:11 mit in die Halbzeit.
Nach dem Seitenwechsel blieben die Problemfelder bei den Biederitzern nahezu die Gleichen. „Wir haben zu viele Fehler im Angriff drin und lassen zudem zu viele gute Chancen ungenutzt. Außerdem ist in Bezug auf die Spielsteuerung noch einiges an Luft nach oben, denn wir müssen nicht in schöner Regelmäßigkeit nach 15 Sekunden abschließen“, bezog sich Pysall später auch auf die zweiten dreißig Minuten, in denen vor allem Lukas Stähr einige gute Einzelaktionen im gegnerischen Gehäuse unterbringen konnte. „Das hat er fraglos gut gemacht, wobei gerade ihm nach langer Trainingspause noch die Bindung zu den Nebenleuten fehlt“, verlor Pysall einige Worte über seinen sechsfachen Torschützen.
Im Spiel selbst konnten sich die BSV- Mannen nach dem 17:15 (37.) über die Station 22:17 (44.) bis zur 50. Minute vorentscheidend auf 27:19 absetzen.
Die Gründe dafür lagen wie bekannt in der Vorwärtsbewegung, während es im Abwehrverbund kaum etwas zu meckern gab. Dass das Endresultat dann noch ein wenig freundlicher für die Gäste ausfiel, war deren lobenswerter Einstellung zu verdanken. „Gegenüber den letzten zwei Partien war das heute eine deutliche Verbesserung, wobei der Sieg der Magdeburger hier völlig in Ordnung geht. Man sieht den Jungs schon an, dass oft der nötige Rhythmus fehlt. Das hat verschiedene Ursachen, die wir in den kommenden zwei Trainingswochen versuchen abzustellen“, lobte Pysall trotz der Niederlage und gab gleichzeitig einen kleinen Ausblick auf die zweiwöchige freie Spielzeit, ehe am 1. März der Rangelfte SG Kühnau in der Ehlehalle zu Gast ist.
BSV 93: Walter – Wagner (7), Evers (2), Dürichen, Elsner (3), Flagmansky, Hampel (2), Böhm (1), Brand (2), Karsubke (1), Bade (2), Panoven (6/1), Köllner (2), Schmidt (3/1), Willitzki
Biederitz: Witte, Gronemeier – Urban (3), Daßler (5/3), Kinast (1), Hesse (2), Stähr (6), Beres (1), Steinweg (4), Schneider, Wohl, Hammecke (1), Eix (3)
Siebenmeter: BSV 3/2, Eiche 3/3
Zeitstrafen: BSV 3, Eiche 4
Das Hinspiel zum Vorbild nehmen
Der Handball- Oberligist SV Eiche 05 Biederitz (9., 16:16 Punkte) reist am Sonntag in die Landeshauptstadt und tritt in der Sporthalle des Albert- Einstein- Gymnasiums um 16 Uhr beim Rangsechsten BSV 93 in Olvenstedt (18:16) an. Die Leistungskurven beider Teams könnten aktuell kaum unterschiedlicher sein.
Ein Pflichtspiel ist, egal welche Sportart man betreibt, ja auch immer eine Frage des Selbstbewusstseins. Dass dieses beim Duell BSV 93 gegen den SV Eiche 05 kaum unterschiedlicher ausgeprägt sein dürfte, kommt nach den letzten Wochen und Ergebnissen kaum überraschend daher.
Auf der einen Seite der Gastgeber BSV 93, der nach den zwei Auftaktniederlagen im Kalenderjahr 2025 (28:38 gegen Spergau und 26:28 in Wittenberg) zwei Doppelpunktgewinne in eigener Halle gegen den HSV Haldensleben (35:34) und in Wernigerode (38:29) folgen ließ und auf der anderen Seite der Gast von der Ehle, der aus den vier Heimspielen in Folge eine ausgeglichene Bilanz erzielen konnte. Für einen Aufsteiger fraglos nicht gänzlich enttäuschend, doch nimmt man die letzten beiden Heimauftritte gegen Calbe (17:37) und Wolfen (27:30) als Maßstab, dann geht der Trend beim SV Eiche 05 derzeit eher in die nicht gewünschte Richtung. „Uns fehlt aktuell in erster Linie der Zusammenhalt als Mannschaft. Gerade das hat uns in der Hinrunde noch ausgezeichnet“, nennt der Biederitzer Trainer Peter Pysall wohl den Hauptgrund für das aktuelle Leistungstief. Natürlich sprechen aktuell viele Werte auf dem Auswertungsbogen eine negative Sprache, doch unterliegen diese vielmals dem fehlenden Miteinander im Kader. „Wir müssen wieder mehr mit und für den Nebenmann arbeiten. Zuletzt spielte mir da zu viel Egoismus mit rein…“, zeigte sich auch der Biederitzer Co- Trainer Andre Freistedt, der am Donnerstag seinen 50. Geburtstag im warmen Ägypten feierte, vom Erscheinungsbild seiner Schützlinge enttäuscht.
Als positives Vorbild kann da eventuell das Hinspiel herhalten. „Wir haben damals die Halle anzünden können, weil wir in der Schlussviertelstunde mit einem 8:1- Lauf die Begegnung drehen konnten“, erinnert sich Pysall an die adrenalinbehaftete Schlussphase Ende September, in der die Gastgeber einen 20:24- Rückstand in einen kaum noch für möglich gehaltenen 28:25- Erfolg umwandeln konnten. Schon zu diesem relativ frühen Zeitpunkt der Saison war klar, dass es nur so für den Liganeuling in neuer Spielklasse klappen kann.
Die Zielvorgabe im Biederitzer Kader dürfte also klar sein, obwohl die Auswärtshürde BSV 93 ohnehin zu einer der Höchsten in der Liga zählen dürfte. Es gilt in erster Linie, den falsch eingeschlagenen Weg zu beenden und mit fraglos vorhandener Qualität zu alter Leistungsstärke zurückzufinden. Und das geht nur als Mannschaft…
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BSV 93 Magdeburg III vs HSG Ehle II

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