SV Eiche 05 Biederitz vs HG 85 Köthen

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SV Eiche 05 Biederitz vs Güsener HC

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SpG TuS MD/SV Eiche 05 vs TSG Calbe/Saale

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SV Eiche 05 Biederitz vs HSV Magdeburg II

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SV Eiche 05 Biederitz vs HBC Wittenberg

Knapp am Sieg vorbeigeschrammt

Die männliche C- Jugend des SV Eiche 05 Biederitz ist im Heimspiel gegen den HBC Wittenberg nur knapp am Doppelpunktgewinn vorbeigeschrammt. 107 Sekunden vor dem Abpfiff führten die Biederitzer noch mit 28:25, mussten schlussendlich aber mit einer Punkteteilung leben. „Schade, meine Jungs haben sich für ihren starken Kampf nicht belohnt. Ich möchte, nachdem wir am Vortag noch deftig unter die Räder gekommen sind, eindeutig das Positive in den Vordergrund stellen, denn wir waren endlich mit Selbstbewusstsein unterwegs“, meinte der Biederitzer Trainer Michael Thielicke nach dem 28:28- Unentschieden. Dabei begann die Begegnung alles andere nach Wunsch, führten doch die Gäste nach zehn Minuten mit 5:2. Doch die SVE- Youngster kämpften sich heran und wurden nach den Zwischenstationen 5:7 (14.) und 8:10 (19.) mit dem 10:10- Ausgleich belohnt. Nach dem 12:12 des starken Finn Müller schlossen die HBC- Youngster ihren letzten Angriff des ersten Durchganges mit dem 13:12 ab. Nach dem Seitenwechsel blieb es jederzeit bei einem Duell auf Augenhöhe. In der 28. Minute erzielte Aaron Bruska beim 15:14 die erstmalige Führung der Gastgeber, die diese nach 34 Minuten auf zwei Treffer (18:16) ausgebaut hatten. Kleine Unkonzentriertheiten riefen schnell die Gäste auf den Plan, die mit drei Toren in Serie nach 36 Minuten den Spieß zur eigenen Führung (19:18) umdrehen konnten. Doch die Biederitzer ließen nun nicht nach und schafften nach ständig wechselnder Führung nach einer Dreiviertelstunde den 24:24- Ausgleich. Der überzeugend agierende Spielmacher Linus Steinweg und Fynn Janke sorgten wenig später für das 26:24, welches durch Finn Müller und wiederum Steinweg nach 49 Minuten sogar auf 28:25 ausgebaut werden konnte. Dass dieser Dreitorevorsprung schließlich nicht zum Doppelpunktgewinn reichen sollte, lag in erster Linie an der fehlenden Cleverness der Biederitzer, aber auch am Schiedsrichtergespann Brüggener/Zajac, die während der gesamten Spielzeit für reichlich Kopfschütteln auf beiden Seiten sorgten. Beide Teams legten nach Spielende Protest ein, welcher sich jedoch nicht gegen den jeweiligen Gegner richtete. „Beim HBC musste der Trainer vorzeitig mit rot runter und ich kann Entscheidungen gerade gegen Spielende meinen Spielern gar nicht nachvollziehbar erklären…“, meinte Thielicke nach Spielende kopfschüttelnd.

Biederitz: Wolff, Schuster – Bruska (2), Gröbe, Janke (4), Reinald, Müller (11/4), Steinweg (7), Kliem, Kalsdorf, Geirsson (4)

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SV Eiche 05 Biederitz vs HSG Altmark West

Das 30:21 war der vierte Sieg in Serie

Die Verbandsligahandballer des SV Eiche 05 Biederitz sind ihrer Favoritenrolle im Heimspiel gegen das Tabellenschlusslicht HSG Altmark/West gerecht geworden. Der 30:21 (14:8)- Heimerfolg, bei dem alle Feldspieler trafen, war gleichzeitig der vierte Sieg in Folge und bedeutete die Festigung des fünften Platzes.

Die Gastgeber starteten vor der Minuskulisse von 65 Zuschauern sehr engagiert, was aber gleichzeitig auch eine hohe Fehlerquote nach sich zog. „Wir waren streckenweise wohl sogar übermotiviert, hätten fraglos fünf bis sechs Treffer mehr erzielen müssen“, erinnerte sich der Biederitzer Trainer Peter Pysall an die ersten zehn Minuten der Begegnung, die lediglich mit 2:1 an die Gastgeber ging. Im Gegensatz dazu punkteten die Biederitzer mit einer starken Deckungsarbeit, die schließlich auch zur Folge hatte, dass sich der SVE vom 4:3 (13.) auf 10:4 nach 21 Minuten absetzen konnte. So konnten mit viel Beinarbeit die gespielten Übergänge der HSG wiederholt unterbunden werden und ein starker Torhüter Michael Tschirschwitz, er hielt u.a. drei Siebenmeter, glänzte zudem wiederholt bei den Bällen, die dennoch den Weg in seine Richtung fanden. Eine kleine Konzentrationsschwäche der Biederitzer nutzten die Altmärker zum 11:7 (25.), ehe Christan Kinast und Felix Eix per Doppelschlag den verdienten 14:8- Halbzeitstand herauswerfen konnten.
Nach dem Seitenwechsel legten die Gastgeber bis zur 39. Minute zum 18:11 nach, auch weil die Würfe nun deutlich platzierter gesetzt wurden. Vier weitere Minuten später war beim Zwischenstand von 22:13 die Vorentscheidung längst gefallen. Auch wenn sich in der Folge gerade in Überzahlsituationen einige Konzentrationsschwächen, welche in Fehlentscheidungen beim Wurf bzw. Passspiel mündeten, offenbarten, konnte das Polster bis in die 51. Minute (26:17) transportiert werden. Nach dem 18. Treffer der nie aufsteckenden Gäste markierten Christian Kinast, Philip Wohl und Moritz Steinweg (Strafwurf) das 29:18, ehe das magische 30. Tor der Biederitzer ganze fünf Minuten auf sich warten ließ. „Wir hatten zwei Durststrecken, in denen wir keine Tore erzielt haben. Ein höherer Erfolg wäre bei allem Respekt dem Kontrahenten gegenüber drin gewesen“, meinte ein zufriedener Biederitzer Trainer Peter Pysall im Nachgang.
Den 30:21- Endstand markierte schließlich Max Held, der nach längerer Verletzungspause wieder Spielpraxis sammeln konnte. Zwei Personalien dürfen zudem nicht unerwähnt bleiben. Neben dem ersten Saisontreffer für Luca Exner bot Kreisläufer Stefan Köster eine ganz starke Partie: „Er hat nicht nur drei Tore gemacht, sondern auch in der Abwehr den Laden zusammengehalten. Ich freue mich für unseren Kapitän…“, ergänzte Pysall nach dem Schlusspfiff.

Biederitz: Tschirschwitz, Le. Exner – Urban (2), Köster (3), Baltruschat (3), Kinast (5), Bahr (1), Herrmann (3), Held (1), Steinweg (6/2), Schneider (1), Wohl (1), Lu. Exner (1), Eix (3/1)

HSG: Kropf, Schulze – Hübener (6), Grabow (2), Otto (3/1), Behrmann, Nerlich (4/1), Schmundt, Texdorf (4), Seiler, Güssefeld, Klopp (2), Soeder, Bierstedt

HSG kommt: „Wir müssen bei uns bleiben.“

Die Verbandsligahandballer des SV Eiche 05 Biederitz (5., 22:20 Punkte) empfangen am Sonnabendabend um 17:30 Uhr die HSG Altmark/West und möchten mit einem vollen Erfolg die kleine Siegesserie von inzwischen drei Spielen ausbauen. Ein Selbstläufer wird es gegen das Tabellenschlusslicht (9:33) aber definitiv nicht.

„Wir sind nicht in der Position, auch nur einen Gegner aus der Liga auf die leichte Schulter zu nehmen. Wir müssen bei uns bleiben und dürften uns zudem nicht von Außen beeinflussen lassen“, mahnte der Biederitzer Trainer Peter Pysall am Donnerstagabend beim Abschlusstraining. Beim eindringlichen Warnen dürfte ihm zudem das Hinspiel in Erinnerung kommen, welches die Biederitzer Anfang Januar nach zweimonatiger Coronapause mit 19:26 verloren haben. Damals war den Biederitzern die lange Zwangspause deutlich mehr anzusehen als den Gastgebern, die aber auch vom sprichwörtlichen Chancenwucher der SVE- Youngster profitierten. „Wir hatten damals 47 Angriffe, aus denen ganze 19 Treffer entsprangen. Vier Strafwürfe haben wir zudem nicht verwerten können“, erinnert sich der Biederitzer Co- Trainer Ingo Heitmann an die erste Saisonniederlage in der Miester Sporthalle.
Seit dieser Partie haben die Altmärker ganze fünf weitere Pluspunkte einfahren können, was sie zwangsläufig an das Ende der Tabelle gespült hat. Der letzte Punktgewinn liegt inzwischen mehr als zwei Monate zurück, wo die Schützlinge um Trainer Volker Gritzner einen 24:17- Auswärtserfolg in Oebisfelde feiern konnten. Fortan gab es ausschließlich Niederlagen, wobei das Gastspiel in Irxleben am grünen Tisch abgeschenkt wurde. „All das darf uns nicht interessieren. Wir treffen auf einen stabilen Innenblock inklusive starkem Torhüter. Es gilt in erster Linie, unser Spiel durchzuziehen“, meinte Pysall, der wieder auf Rückraumspieler Max Held zurückgreifen kann, beim Abschlusstraining weiter.
Beim genannten eigenen Spiel dürfte dem SVE- Verantwortlichen in erster Linie das dringend nötige Tempo in den Sinn kommen. Luft nach oben gibt es weiterhin in Sachen Chancenverwertung und auch das in Szene setzen des eigenen Kreisläufers bedarf noch einer Feinjustierung. Aber auch die Kompaktheit in der Deckung bedarf noch einer gewissen Stabilität: „Da sind wir zu sinuskurvig unterwegs…“
Vom oft zitierten „Selbstläufer“ auf Seiten der Biederitzer weit und breit keine Spur. Man darf gespannt sein, ob die SVE- Mannen ihrer zwangsläufigen Favoritenrolle mit Blick auf die Tabelle gerecht werden.

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SV Eiche 05 Biederitz vs TuS 1860 Magdeburg-Neustadt

Trotz 24:30- Niederlage nicht unzufrieden

Die Nordliga- Frauen des SV Eiche 05 Biederitz mussten sich im Heimspiel dem TuS Magdeburg mit 24:30 (11:15) beugen. Auch Rückraumspielerin Daniela Schottstett konnte mit ihren elf Toren die fünfte Saisonniederlage nicht verhindern.

Die Gastgeber kamen sehr schlecht in die Begegnung, da sie gegen die kompakte Deckungsarbeit der Magdeburger keine geeigneten Mittel fanden. So legten die TuS- Damen bis zur 12. Minute eine 7:2- Führung vor, ehe Daniela Schottstedt und Cindy Heitmann auf 4:7 verkürzen konnten. Auch im weiteren Verlauf sollte sich dann zeigen, dass den Biederitzern wiederholt die Mittel fehlten, um in der gegnerischen Abwehr Unruhe zu stiften. So setzten sich die Gäste nicht unverdient nach 21 Minuten auf 13:6 ab, ehe die SVE- Frauen mit mehr Tempo agierend durch Schottstedt (2) und Heitmann auf 9:13 (25.) verkürzen konnten. Dieser Viertorerückstand hatte dann auch zur Halbzeit beim 11:15 Bestand.
Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich am Spielverlauf nur wenig. Den besseren Start verbuchten wiederum die Gäste, die nach dem 19:13 (38.) nach einer Dreiviertelstunde von einer 23:14- Führung zehren konnten. In der verbleibenen Spielzeit verstanden es dann die Gastgeber ein wenig besser, um Lücken in die gegnerische Deckung zu reißen. So verkürzten die ersatzgeschwächten Gastgeber, die einige Umstellungen vornahmen, zunächst auf 19:25 (50.), ehe der unbändige Fleiß um ein besseres Resultat mit dem 23:27 nach 56 Minuten belohnt wurde. Am Ende setzten sich die Landeshauptstädter nicht unverdient mit 30:24 durch und haben einen Podestplatz fast sicher. Auf Biederitzer Seite hingegen herrschte keineswegs Unzufriedenheit: „Unter diesen Umständen war das absolut in Ordnung. Ein großes Dankeschön geht an die drei Spieler der A- Jugend, die uns geholfen haben, obwohl ihre Mannschaft zeitgleich gespielt hat“, war der O- Tom im Biederitzer Lager.

Biederitz: Hartmann, Grabinski – Hofmann (1), Stallmann, Bandey (1), Swoboda (2), Schottstedt (11/7), Heitmann (4), Schnell, Hesse (5)

TuS kommt: Die Podestplätze im Visier

Im drittletzten Saisonspiel empfangen die Frauen des SV Eiche 05 Biederitz (5., 9:9 Punkte) am Sonnabend um 15:30 Uhr den Rangdritten TuS Magdeburg (10:8). Rein tabellarisch ist für die Schottstedt & Co von Platz zwei bis sechs noch alles möglich.

In der 1. Nordliga der Frauen sind zwei Entscheidungen bereits jetzt gefallen. Während der SV Irxleben als klarer Spitzenreiter die Sachsen- Anhaltliga ins Auge fassen kann, wird die rote Laterne in Magdeburg Sudenburg beim MSV 90 über den Sommer hinaus leuchten. Dazwischen jedoch ist noch so ziemlich alles möglich, auch wenn die ungleiche Anzahl an absolvierten Begegnungen (z.B. Barleben elf, HSV II sieben) das wahre Tabellenbild nicht wirklich wiedergibt. So kommt es nicht von ungefähr, dass das bevorstehende Aufeinandertreffen gegen die Damen aus Neustadt schon eine Gewichtigkeit besitzt und deren Ergebnis nicht unwichtig für den Kampf um die verbleibenen zwei Podestplätze haben dürfte.
Vor drei Wochen unterlagen die SVE- Frauen in der Landeshauptstadt nach einem 11:17- Pausenrückstand schlussendlich mit 26:28, waren jedoch einem Punktgewinn längst nicht so nah, wie es der Endstand womöglich vermuten lässt. Auch wenn sonstige Vergleiche vielleicht nichts taugen, so hatten es beide aufeinandertreffende Vertretungen zuletzt mit dem Barleber HC zu tun. Während sich die Biederitzer in der Mittellandhalle mit 28:26 durchsetzen konnten, setzte es für TuS am letzten Wochenende eine überraschende 23:27- Heimniederlage. Eine spannende Begegnung am Sonnabend in der Ehlehalle ist also nicht gänzlich auszuschließen…

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SV Eiche 05 Biederitz vs Barleber Handball Club e. V.

Trotz Heimniederlage noch alles drin

Die weibliche E- Jugend des SV Eiche 05 Biederitz hat ihr Heimspiel gegen den Barleber HC nach einer 7:6- Pausenführung am Ende noch mit 15:17 verloren. Damit konnte der BHC, der die Biederitzer am kommenden Wochenende zum Rückspiel empfängt, seine Position im Kampf um Bronze deutlich verbessern. Die SVE- Mädels verschliefen die Anfangsphase und lagen mit 0:2 im Hintertreffen. Im weiteren Verlauf steigerten sich dei Gastgeber aber enorm und hatten nach 16 Minuten eine 7:4- Führung herausgeworfen. Dieser Vorsprung schmolz jedoch bis zur Pausensirene auf einen Treffer (7:6) zusammen. In den zweiten dreißig Minuten glichen die Gäste schnell zum 9:9 (23.) aus und übernahmen sieben Minuten später beim 12:10 sogar die Führung. „Wir haben uns regelrecht einlullen lassen und zu viele unkonzentrierte Abschlüsse gehabt“, bfand SVE- Coach Stephan Holzgräbe später. Da sich nun auch ein wenig zu viel Respekt ins Biederitzer Spiel mischte, setzten sich die Barleber vorentscheidend nach 34 Minuten auf 16:11 ab. In der Schlussphase gelang den tapferen SVE- Mädels, bei denen einige Leistungsträger nicht zur Verfügung standen, lediglich noch die Ergebniskosmetik zum 15:17- Endstand. „Die eingeschlagene Richtung ist in Ordnung. Wir haben ja noch das Rückspiel, wo wir hoffentlich auf einen kompletten Kader setzen können“, gab sich Holzgräbe nach Spielschluss gelassen.

Biederitz: Holzgräbe – Wolter, Burgold (1), Pawlik, Walde, Theuerkauf (2), M. Thielicke (1), Ziebarth (2), Poppeck (9), Köhl

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SV Eiche 05 Biederitz vs Kühnau/DRHV 06

Dessau im Blick: Niederlagen gegen BSV 93 & JSpG

Während einige Begegnungen des Biederitzer Handballnachwuchses am Wochenende ausfielen, musste die männliche D- Jugend in der Meisterrunde gleich zweimal antreten. Obwohl in den Heimspielen gegen den BSV 93 Magdeburg und gegen die JSpG Kühnau/DR HV 06 nichts Zählbares heraussprang, ist den Schützlingen um Trainer Torsten Riek die Teilnahme an der Ostdeutschen Meisterschaft nicht mehr zu nehmen gewesen.

Die männliche D- Jugend empfing am Sonnabend den BSV 93 Magdeburg, war aber bereits nach dem Hinspielerfolg vor einer Woche als Vizemeister für die Ostdeutsche Meisterschaft am 21./22. Mai in Dessau qualifiziert. „Die Konstellation war schon ein wenig komisch, da wir ja zusammen mit dem BSV in zwei Wochen als Spielgemeinschaft in Dessau auflaufen werden“, ordnete Torsten Riek die Umstände dieser Partie richtig ein. In den ersten zwanzig Minuten entwickelte sich eine wahre Abwehrschlacht, die jeweils nur sieben Treffer zuließen. Auch nach dem Seitenwechsel blieben beide Vertretungen zunächst auf Augenhöhe (11:11, 27. Minute), ehe die Gastgeber nach 34 Minuten eine knappe 16:15- Führung vorweisen konnten. Die Gäste aus Olvenstedt benötigten in der Folge lediglich drei Minuten, um der Partie die entscheidene Wendung zu geben. Nach dem 18:16 des BSV 93 kämpften sich die Biederitzer zwar noch einmal auf einen Treffer heran (18:19), mussten sich schlussendlich aber mit 18:22 geschlagen geben.
„Wir haben zu viele einfache Fehler gemacht. Natürlich fehlen auch irgendwo ein paar Prozente, wenn Du weißt, dass es in zwei Wochen nicht gegeneinander sondern miteinander geht“, meinte der SVE- Coach Torsten Riek nach der Partie am Sonnabend.

Biederitz: Abel – J. Hesse (10/2), P. Hesse, Deneke (1), Bodenstedt (5), Riek (1), Härtel (1), Blume, Reche- Emden, Theuerkauf

Tags darauf ging es dann gegen den bereits feststehenden Meister JSpG Kühnau/DR HV 06, der folglich ebenfalls am übernächsten Maiwochenende in Dessau zu Gast ist. Auch in dieser Begegnung um die „goldene Ananas“ bekamen die Zuschauer im ersten Spielabschnitt eine wahre Abwehrschlacht geboten. Nach ausgeglichenem Beginn (3:3) legten die Gäste eine 5:3- Führung vor, die die Biederitzer mit gelungenen Spielzügen zum 6:6 nach 14 Minuten egalisieren konnten. Da der SVE- Nachwuchs noch einige gute Möglichkeiten ungenutzt ließ, ging es wie am Vortag mit einem 7:7 in die Kabinen. Insgesamt warteten beide Vertretungen mit einer starken Deckungsarbeit auf und hatten zudem jeweils einen überzeugenden Schlussmann zwischen den Pfosten.
Nach dem Wiederbeginn erspielten sich die Gastgeber in Überzahl agierend eine 10:7- Führung (23.), ehe die rückraumstarken Gäste nach 32 Minuten zum 11:11 ausgleichen konnten. Nach dem 13:13 (35.) setzte sich dann die JSpG mit 18:15 ab, da auf Seiten der Biederitzer zu oft die Cleverness fehlte und zudem der ein oder andere einfache Fehler zuviel im eigenen Angriffsspiel auftauchte. So setzten sich schließlich die favorisierten Gäste nicht unverdient mit 19:17 durch und wiesen ihr Können ebenso wie der Gastgeber für das bevorstehende Highlight in der Muldestadt nach.
„Kein Vorwurf an die Truppe. Ich sehe in der Konstellation BSV/Eiche schon Chancen für uns, um in Dessau zubestehen“, zeigte sich der Biederitzer Trainer Torsten Riek trotz der bescheidenen Ausbeute vom Wochenende optimistisch.

Biederitz: Abel – J. Hesse (8/2), P. Hesse (3), Deneke (3), Bodenstedt, Riek, Härtel (1), Blume (1), Reche- Emden, Theuerkauf (1)

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SV Eiche 05 Biederitz vs HSG Börde

Sieg gegen HSG trotz Ladehemmung

Die Verbandsligahandballer des SV Eiche 05 Biederitz haben die abstiegsbedrohte HSG Börde mit 22:17 (10:8) besiegt und ihre Erfolgsserie auf drei Begegnungen ausbauen können. Spielmacher Moritz Steinweg war mit sieben Toren bester Schütze beim Rangfünften.

Die Gastgeber legten vor 85 Zuschauern furios los und führten nach zehn Minuten mit 6:1. Hierbei stach in erster Linie die hervorragende Abwehrarbeit heraus, die auch dafür sorgte, dass die Gäste aus der Börde erst nach 13 Minuten ihren zweiten Treffer vom Siebenmeterpunkt markieren konnten. Im weiteren Verlauf sollte die Abschlussquote der Chancen dann aber bei den SVE- Schützlingen in den Keller gehen. Die HSG verkürzte auf drei Treffer (7:4 und 9:6) und wurde von den Gastgebern regelrecht zum Aufholen eingeladen. „Wir holen die Gäste wieder in die Partie zurück“, meinte der Biederitzer Trainer Peter Pysall bereits in der Auszeit und wenig später auch beim Pausengespräch, wo er zudem die zahlreichen einfachen Ballverluste und unvorbereiteten Würfe monierte. Den letzten Biederitzer Treffer in Hälfte eins nach 25 Minuten markierte dann auch passenderweise Moritz Steinweg vom Siebenmeterpunkt, weil im normalen Angriffsverhalten viel zu unstrukturiert und unüberlegt vorgegangen wurde. Abschlüsse, die zuhauf vorhanden waren, wurden wiederholt über den massiven Innenblock der Gäste gefahren und auch die schnellen Konterangriffe wurden zu spät oder zu ungenau gefahren. So nahmen die Biederitzer, die auf Stammkraft Bennet Daßler verletzungebesingt (Überdehnung des Fußes) verzichten mussten, lediglich eine dünne 10:8- Führung mit in die Kabinen.
Nach dem Seitenwechsel blieben die Gäste zunächst dran (12:10 nach 33 Minuten), ehe ein energischer Zwischenspurt der Biederitzer durch Tore von Christian Kinast (2) und Till Schneider zum 15:10 (39.) führte. Obwohl bis zur 46. Minute sogar eine 18:12- Führung erspielt wurde, klemmte im Biederitzer Angriff sprichwörtlich die Säge, auch weil der gegnerische Torhüter einige Glanzparaden ablieferte. „Ja, es kam ein wenig mehr Sicherheit im Angriff zurück, aber dennoch haben wir zu viel liegenlassen“, monierte Pysall im Nachgang.
Nach 52 Minuten war beim Stand von 21:13 die Frage nach dem Sieger entgültig beantwortet und die Biederitzer Bank brachte längst auch Spieler, die sonst nur sehr wenig Einsatzzeiten bekommen. „Es ist eine Wertschätzung für die Jungs, die immer fleißig beim Training dabei sind. Sie gehören ohne Wenn und Aber dazu“, meinte Pysall vielsagend.
Die Biederitzer setzten sich schließlich hochverdient mit 22:17 durch, konnten aber einzig mit der Deckungsarbeit inklusive Torhüterleistung zufrieden sein. „Wir haben zu oft Angriffe abgebrochen und nicht bis zur Lücke gespielt. Auch im Überzahlspiel haben wir noch Reserven“, sieht Pysall erste Ansatzpunkte für den bevorstehenden Trainingsalltag.

Biederitz: Gronemeier, Tschirschwitz – Urban (4), Köster (1), Baltruschat, Kinast (3), Bahr (1), Herrmann, Steinweg (7/3), Schneider (3), Wohl (2), Hartmann, Lu. Exner, Eix (1)

HSG: Ruß, Günther – Hohlfelder (4), Dedecke (4/1), Oschim (1), Schwarz (2), Langenbeck (3), Fischer (3/2)

HSG kommt: „Ein Selbstläufer wird das nicht.“

Die Verbandsligahandballer des SV Eiche 05 Biederitz (5., 20:20 Punkte) empfangen am Sonnabend um 18 Uhr in heimischer Ehlehalle den Rangelften HSG Börde (11:27). Trotz des deutlichen 30:22 aus dem Hinspiel (Saisonauftakt) erwartet an der Ehle keiner einen Selbstläufer gegen die absiegsbedrohten Gäste.

„Das Hinspiel aus dem September hat keinerlei Bedeutung mehr. Gerade die letzten Auswärtsauftritte der Bördehandballer sollten uns Warnung genug sein“, verwies der Biederitzer Trainer Peter Pysall beim Abschlusstraining am Donnerstagabend auf die erfolgreichen Gastauftritte der HSG in Oebisfelde (32:25) und zuletzt formell in Osterburg (33:31). Dabei ist zu berücksichtigen, dass das Duell gegen Osterburg in heimischer BEWOS- Arena stattfand, da die Osterburger zum Hinspiel in Oschersleben nicht angetreten waren.
In erster Linie wird es für die Biederitzer darum gehen, den wurfgewaltigen Rückraum der HSG in den Griff zu bekommen und das eigene Tempospiel aufzuziehen. „Wir müssen wie zuletzt in Irxleben unsere aggressive Deckung an den Tag legen und mit der nötigen Körperlichkeit gegenhalten. Dies ist uns in den letzten Begegnungen immer besser gelungen“, zeigt Pysall zudem die Wichtigkeit der Defensive klar auf. Die fehlende Konstanz im Abschluss auf einigen Positionen ist ein weiterer gewichtiger Faktor, der im Auge behalten werden muss: „Da gibt es schon noch Reserven.“
Die HSG konnte sich mit den zuletzt eingefahrenen Doppelpunktgewinnen etwas Luft im Abstiegskampf verschaffen, auch wenn der Abstand zu den anderen Abstiegskandidaten HSG Altmark/West (9:29) und HV Lok Stendal (8:30) längst nicht beruhigend ist. Da mindestens eine, wenn nicht sogar zwei Mannschaften den bitteren Weg in die jeweiligen Bezirksligen gehen müssen, sind zwangsläufig aus den ausstehenden fünf Begegnungen noch Punkte vonnöten. „Wir wollen unsere kleine Siegesserie von zuletzt zwei erfolgreichen Spielen aufrecht erhalten. Dafür müssen wir in allen Bereichen alles raushauen, denn geschenkt bekommst Du in dieser Liga nichts“, warnt der SVE- Coach, der personell aus dem Vollen schöpfen kann, weiter und erhofft sich zudem noch deutlich mehr Akzente über die Kreisposition, die gerade zuletzt etwas vernachlässigt wurde.

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