SV Eiche 05 Biederitz vs SG Spergau

Eine Heimniederlage zum Saisonausklang

Die Oberligahandballer des SV Eiche 05 Biederitz haben das abschließende Saisonheimspiel gegen die SG Spergau mit 24:29 (14:13) verloren und somit die Spielzeit 2025/2026 auf Rang sechs mit 28:24 Punkten abgeschlossen. Bennet Daßler war mit acht Treffern einmal mehr bester Schütze beim Gastgeber und kam damit auf 194 Saisontore, was Platz drei in der Torschützenliste bedeutet.

Zwei grundverschiedene Halbzeiten bekamen die leider nur etwa 120 Zuschauer im letzten Heimspiel der Biederitzer Oberligahandballer in einer äußerst fairen Begegnung mit lediglich einer Zeitstrafe zu sehen. Einem rundum gelungenem ersten Durchgang verbunden mit einer 14:13- Führung folgten eher maue dreißig Folgeminuten, die schließlich zur verdienten 24:29- Niederlage gegen die abgezockte Truppe aus Spergau führten. Es gab nicht viel auszusetzen in der Halbzeitpause für das Biederitzer Trainerduo Dirk Hesse/Andre Freistedt, denn die knappe Führung basierte auf einer starken Deckungsarbeit, die mit einem überzeugenden Joey Chandler Witte zwischen den Pfosten eine weitere gewichtige Grundlage aufbieten konnte. Einzig der Umgang mit der komfortablen 10:6- Führung nach 17 Minuten könnte sicherlich ein Angriffspunkt sein, doch auch der Gegner hatte seine Qualitäten, die er im Laufe der Partie mehr und mehr auf die Platte bekam. Dennoch verdienten sich die Gastgeber das 14:13 zum Seitenwechsel, da auch der Rückraum um die Personalien Lukas Hesse und Bennet Daßler wiederholt zu Torerfolgen kamen und die gute Abschlussquote insgesamt nach oben trieben.

Zwei richtungsweisende Phasen hatte dann die Anfangsviertelstunde des zweiten Spielabschnittes parat. Zunächst verbuchten die Gäste mit einem 3:0- Lauf zur eigenen 16:14- Führung (34. Minute) die Startphase der zweiten Hälfte für sich, ehe sie nach dem Biederitzer Ausgleich zum 18:18 (42.) einen weiteren prägenden 4:0- Lauf zum 22:18 nach 47 Minuten nachschieben konnten. „Das war dann in erster Linie eine Frage der mangelhaften Chancenverwertung. Wir treffen den Block, den Pfosten oder den Torhüter, aber nicht das anvisierte Tor“, bemängelte später Co- Trainer Andre Freistedt und musste kurze Zeit später mit ansehen, wie sich die SG bis zur 50. Minute weiter zum 24:19 freischwimmen konnte.

In der verbleibenden Spielzeit besaß dann der mit großem Kader angereiste Gast aus Spergau auch die Klasse und Routine, um den Vorsprung über die Ziellinie zu bringen. „Bei uns war dann zunehmend die Bindung Abwehr/Angriff flöten gegangen, weil der Gegner ja auch nahezu jeden Angriff erfolgreich abschließen konnte“, meinte der SVE- Coach Dirk Hesse, der seiner Truppe trotz des negativen Spielausganges in Sachen Einsatz und Willen keinen Vorwurf machen konnte. So bedeutete das 24:29 zwar die zehnte Saisonniederlage, doch von einem positivem Gesamtergebnis der Spielzeit 2025/2026 lenkt an der Ehle auch dieses finale Resultat nicht wirklich ab.

Biederitz: Witte, Nafe – Urban (2), Hesse (7), Thielecke (1), Daßler (8/4), Kinast, Burgold (1), Beres (1), Held, Steinweg (1), Hammecke (1), Lu. Exner (1), Eix (1)

Spergau: Guretzky, Shagluf – Nötzel (3), Germershausen (4), Rohde (2), Traub (4), Lange (3), Ziemann (5), Modrzynski (2), Münchhausen, Zele (2), Hassenmeier, Konsel (4/3)

Zeitstrafen: Eiche 1, Spergau 0

Siebenmeter: Eiche 4/4, Spergau 3/3

Saisonabschluss gegen Spergau
Die Oberligahandballer des SV Eiche 05 Biederitz (6., 28:22 Punkte) beschließen die überaus zufriedenstellende Spielzeit 2025/2026 mit dem Heimspiel gegen den Rangvierten SG Spergau (36:14). Die Partie wird wie alle anderen Begegnungen auch bereits um 17 Uhr angepfiffen.
Die Auf- bzw. Abstiegsszenarien in der zu Ende gehenden Saison in der Oberliga sind bereits final durchgesprochen. Und auch für die beiden aufeinandertreffenden Mannschaften in der Ehlehalle geht es rein platzierungstechnisch um eigentlich nichts mehr. Die Gäste aus Spergau könnten bei eigener Leerfahrt an der Ehle zwar noch von der Reserve des HC Burgenland (auswärts in Wolfen) abgefangen werden, doch ob es schlussendlich Rang vier oder fünf sein wird, dürfte eher nebensächlich sein.
So stellt sich natürlich die Frage, was man als Zuschauer von diesem finalen Auftritt der beiden Teams erwarten kann. Aus Sicht der Gastgeber kann dies Trainer Dirk Hesse eindeutig beantworten. „Wir wollen mit einem positiven Gefühl aus der Serie gehen. Zudem haben wir noch etwas aus dem Hinspiel gutzumachen.“ Da nämlich verloren die Biederitzer recht deutlich mit 29:38, was in erster Linie auf die fehlende Griffigkeit im Abwehrverhalten zurückzuführen war. „Sie haben einen starken Rückraum, der zudem den Kreisläufer überragend in Szene setzen kann“, erinnert sich der Biederitzer Co- Trainer Andre Freistedt an das erste Aufeinanderteffen im Dezember.
Grundsätzlich sind sich die beiden Verantwortlichen einig, dass die hoffentlich noch einmal vielen Zuschauer eine attraktive Partie zu sehen bekommen. „Wir haben uns gerade zuletzt dem jeweiligen Leistungsvermögen des Gegners anpassen können“, ergänzt Freistedt und erinnert dabei in erster Linie an die Begegnungen in Gommern, beim Ligaprimus BSV 93 Magdeburg und auch im Heimspiel gegen den HC Burgenland II. Allerdings fällt unter diesen Tatbestand auch die letzte Auswärtsaufgabe bei der Reserve des USV Halle, wo schlussendlich ein überaus glückliches 28:28- Unentschieden heraussprang.
Bleibt also zu hoffen, dass auf der anschließenden kleinen Saisonabschlussfeier vor der Ehlehalle der Grundtenor bei allen Beteiligten ein Positiver ist und die Sommerpause mit einem guten Gefühl in Angriff genommen werden kann.
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SV Eiche 05 Biederitz vs MTV Weferlingen 1881 e. V.

33:24 – Die (schmerzhafte) Revanche ist gelungen
Die Frauen des SV Eiche 05 Biederitz haben mit einem nie gefährdeten 33:24 (18:14)- Heimerfolg gegen den MTV Weferlingen einen versöhnlichen Saisonausklang gefeiert. Charlott Rosenau und Sophie Ribbert trafen jeweils sechsmal für den Sieger, der die Spielzeit 2025/2026 mit 19:13 Punkten auf Rang fünf abschloss.
„In erster Linie war es Genugtuung und Revanche zugleich. Es zählt der hohe Sieg“, meinte der Biederitzer Trainer Yves Steinweg nach einer Begegnung, die in erster Linie sehr hart von den Gästen, denen ein schmeichelhafter 28:27- Hinspielerolg gelang, geführt wurde. Diese Herangehensweise wurde allerdings auch dementsprechend „gewürdigt“, denn gleich drei Spielerinnen mussten aufgrund der dritten Zeitstrafe vorzeitig das Feld räumen.
Die Partie selbst verlief in der Anfangsviertelstunde noch recht ausgeglichen, denn bis zum 9:8 war der MTV durchaus ein ebenbürtiger Gegner. Daniela Schottstedt, Franziska Nolde und Neele Bormann warfen dann bis zur 20. Minute eine 12:8- Führung heraus, weil die Gastgeber eine souveräne Abwehr spielten und im Angriff ihre Möglichkeiten recht konsequent nutzen konnten. So war es nur verständlich, dass das Viertorepolster auch mit in die Kabine genommen werden konnte.
Die Anfangsminuten des zweiten Spielabschnittes gingen dann an die Gäste, die bis zur 36. Minute zum 20:19 aufschließen konnten. Die SVE- Frauen gekamen aber schnell die Kurve und setzten sich nach Toren von Charlott Rosenau, Sophie Ribbert (jeweils 2) und Christiane Druskus vorentscheidend auf 25:19 (42.), auch weil die Torhüterposition von durchgehend gutem Niveau abgedeckt wurde.
In den Schlussminuten agierten die Gäste dann wiederholt in Unterzahl, da zahlreiche unfaire und ungeschickte Aktionen folgerichtig zu Zeitstrafen (insgesamt elf) führten. Den entstandenen Platz nutzten die Gastgeber dann folgerichtig mit ihren spielerischen Vorteilen und schraubten das Endergebnis noch auf 33:24 nach oben.
„Ein versöhnlicher Abschluss, der aber leider mit einigen schmerzhaften Blessuren einhergeht“, meinte Steinweg kritisch in Richtung Gegner nach dem Schlusspfiff.
Biederitz: Grunert, Hoppe – Dettmer, Rosenau (6), Bublitz (2), Druskus (5), Schottstedt (4/2), Ribbert (6), Hesse (2), Bormann (3), Nolde (3), Linden (2)
MTV kommt: Einen finalen Sieg anstreben
Zum Saisonausklang empfangen die Frauen des SV Eiche 05 Biederitz (5., 17:13 Punkte) am Sonnabend um 17:30 Uhr den Rangsiebten MTV Weferlingen (10:20). Wie vor einer Woche auch gegen den Güsener HC soll die erlittene Hinspielniederlage mit einem vollen Erfolg wettgemacht werden.
Mit dem MTV aus Weferlingen ist am Sonnabend eine Mannschaft zu Gast, die acht ihrer bisher lediglich zehn Zähler in der heimischen Allertalhalle eingefahren hat. Der erste Sieg in der Fremde gelang am letzten Wochenende eher pflichtgemäß beim punktlosen Tabellenschlusslicht Eintracht Immekath mit 34:25. Zur Wahrheit gehört bei den Gästen aber auch, das sie ihre eigentlichen Punktgewinne beim BSV 93 Magdeburg (24:21) und daheim gegen den TuS Magdeburg (26:26) am grünen Tisch abgeben mussten und damit eine bessere Platzierung in weite Ferne rückte. All diese Aspekte werden in Biederitz nur wenig Interesse hervorrufen, denn das eigene Gastspiel Anfang Dezember verbunden mit der unglücklichen 27:28- Niederlage beim MTV hat Bestand und steht an diesem Sonnabend zur „Begradigung“ bereit.
„Wie gegen Güsen auch wollen wir nun in eigener Halle den Spieß umdrehen. Der MTV ist eine unbequeme Truppe, die es uns mit Sicherheit nicht einfach machen wird“, weiß der scheidene Biederitzer Trainer Yves Steinweg, der mit Blick auf die Tabelle aber nur noch im Fall einer Niederlage des Güsener HC beim BSV 93 Magdeburg eine Verbesserung auf Rang vier herbeiführen kann. Beim Blick nach unten lauert zwar der SV Oebisfelde II mit einem Zähler Rückstand, doch ist deren Auswärtshürde beim Tabellenführer TuS Magdeburg ungleich höher.
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HSG Ehle vs SV Irxleben 1919 e.V.

Nur die Krönung bleibt aus – Die männliche B-Jugend der HSG Ehle liefert im Meisterschafts-Showdown mit einem klaren Sieg ab, im Fernduell fehlt am Ende ein Wimpernschlag zum Titel
Alles war alles angerichtet für einen Handballnachmittag, wie ihn die HSG Ehle noch nicht erlebt hat: Showdown am letzten Spieltag. Fernduell um die Meisterschaft in der Oberliga der männlichen B-Jugend. Während in der Biederitzer Halle die eigene Hausaufgabe gegen den SV Irxleben zu meistern war, wanderten am Sonnabend die Blicke immer wieder zum Liveticker aus Dessau. Und die Spielgemeinschaft aus Biederitz und Gommern lieferte selbst alles ab, was ein Meister braucht. Mit einem souveränen 35:23 (20:10)-Heimsieg unterstrich die Mannschaft eindrucksvoll ihre Klasse. Doch weil der HC Aschersleben parallel mit 32:29 bei der SG Kühnau die Nerven behielt, blieb der ganz große Wurf hauchdünn verwehrt.
„So einen Showdown am letzten Spieltag erlebt man auch nicht alle Tage“, sagte Stefan Bußmann aus dem HSG-Trainergespann mit Riklef Roehl nach der Partie. „Das war schon sehr spannend und intensiv.“ Trotz aller Enttäuschung über die knapp verpasste Meisterschaft wollte Bußmann das Saisonfinale nicht aufs Fernduell reduzieren. „Die Meisterschaft haben wir nicht erst jetzt verloren“, stellte er klar und verwies auf zuvor liegen gelassene Punkte: „Vor allem in Westeregeln und beim FSV Magdeburg haben wir gepatzt. Nehmen wir aus diesen beiden Spielen einen läppischen Punkt mit, reicht es am Ende.“ Gerade diese Erfahrung zeige, wie entscheidend in einer ausgeglichenen Saison jeder einzelne Zähler sein könne.
Gegen Irxleben ließ seine Mannschaft von Beginn an keinen Zweifel daran, dass sie ihre Chance wahren wollte. Nach einem intensiven Trainingsfeinschliff griff die Abwehrstrategie von Beginn an. Ballgewinne, starke Torhüterparaden und konsequentes Tempospiel sorgten für einen 5:0-Start. „Gerade in der Anfangsphase konnten wieder ins Tempospiel gehen“, so Bußmann. Auch im Positionsangriff fand die HSG immer wieder Lösungen. Vor allem über Außen und gut ausgespielte Stufenangriffe setzte sich die Mannschaft konsequent durch. Bereits zur Pause stand ein deutliches 20:10, womit die Partie praktisch entschieden war. Bußmann sprach von einem „Klassenunterschied“ und sah vor allem die defensive Stabilität als Schlüssel: „Irxleben hatte arge Probleme,  gegen unsere defensive 6:0-Abwehr.“
Auch nach dem Seitenwechsel blieb die HSG das tonangebende Team, gewann auch die zweite Hälfte und fuhr einen ungefährdeten Erfolg ein. Dass währenddessen die Nachricht vom Ascherslebener Sieg durchsickerte, blieb nicht ohne Wirkung. „Da gingen bei dem einen oder anderen die Ohren runter“, sagte Bußmann, der seiner Mannschaft dennoch bescheinigte, das Spiel seriös zu Ende gebracht zu haben.
Trotz der verpassten Meisterschaft überwog beim HSG-Coach nach Abpfiff der Stolz auf die Entwicklung seines Teams. „Wir können stolz sein, was wir für eine Truppe haben. Es reißen sich alle zusammen, machen ihr Ding, mit einer tollen Elternschaft. Das macht einfach Spaß.“ Diese Geschlossenheit sei ein wesentlicher Baustein für die starke Saison gewesen.
Und der Blick richtet sich bereits nach vorn. Fast geschlossen rückt die Mannschaft zur neuen Saison in die A-Jugend auf, zwei gemeinsame Jahre liegen noch vor dem Team. Entsprechend gab Bußmann seinen Spielern in der Kabine eine klare Botschaft mit: „In diesem Jahr hat es nicht ganz gereicht in der Oberliga. Aber wir haben nächstes und übernächstes Jahr noch ein A-Jugendjahr. Vielleicht fällt da der Bock um. Vielleicht holen wir dann den großen Titel.“ So blieb am Ende zwar die Enttäuschung über einen verpassten Meistertitel. Vor allem aber bleibt die Erinnerung an die starke Saison einer Mannschaft, die bis zum letzten Spieltag um die Krone kämpfte – und mit ihrem souveränen Abschluss auch noch einmal unterstrich, warum bis zuletzt ein ernsthafter Anwärter auf den Landesmeistertitel war.
HSG Ehle: Schrank, J. Kloth – Mewes (2), Theuerkauf (6), Bittner (6), Paech (5/1), Sens, Wittke, Plambeck (3); Hoffmann (8), Kratky, L. Kloth (2), Bodenstedt (2), Stallmann (1)
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HSG Ehle vs SV Irxleben 1919 e.V.

26:26 – Ein Spiegelbild der Saison
„Dieses Spiel war vielleicht die passende Zusammenfassung der Saison“, bilanzierte Ramon Göhring aus dem Trainerteam mit Yves Steinweg nach dem 26:26 (13:10)-Erfolg der männlichen A-Jugend der HSG Ehle im letzten Oberliga-Duell gegen den SV Irxleben. Tatsächlich spiegelte die Partie noch einmal vieles wider, was die Spielzeit auszeichnete: Kampfgeist, Emotionen und Spannung bis zur letzten Sekunde.
Mit nur einer Wechseloption kämpften die HSG-Youngster auch um Rang vier der Abschlusstabelle. Zur Pause sorgte ein Traumtor von Linus Steinweg mit der Sirene für Begeisterung, in der 41. Minute lag die HSG sogar mit sechs Treffern vorn (20:14). Doch Irxleben kämpfte sich zurück und stellte in der Schlussminute bei 59:11 Minute wieder den Gleichstand her.
Dramatischer hätte der Schlusspunkt kaum sein können: Nach einem Ballgewinn in der eigenen Hälfte setzte sich Lukas Ribbert trotz früher Vorbelastung seit der 27. Minute mit zwei Zeitstrafen in der vorletzten Aktion stark durch und holte einen unstrittigen Siebenmeter  heraus. Fynn Janke übernahm Verantwortung, scheiterte jedoch unglücklich am linken Knie des gegnerischen Torhüters – es blieb beim 26:26.
Beeindruckend: Alle Feldspieler kämpften bis zum Ende und trugen sich mindestens einmal in die Torschützenliste ein. Dahinter überzeugte auch das rotierende Torhüterduo. „Sowohl Fiete Schuster als auch Marvin Wohl haben das Team mit sehenswerten Paraden unterstützt“, lobte Göhring. Auch Steinweg hob den Teamgeist hervor: „Ein toller Zusammenhalt. Die Jungs haben immer bis zum Abpfiff alles gegeben und sich im Saisonverlauf weiterentwickelt.“
Ein besonderer Dank ging zudem an Jason Becker und Leon Erkenberg: „Auch wenn sie wenig bis gar nicht gespielt haben, hatten sie ihre Momente und waren für das Team wichtig. Ich freue mich, die Jungs nun im Männerbereich zu sehen und zu beobachten, wie sie ihren Platz finden.“ Trotz der Punkteteilung gab es am Ende Grund zum Jubeln. Durch das Unentschieden zwischen dem USV Halle und Coswig verteidigte die HSG Ehle Rang vier in der Abschlusstabelle. Damit ist sie auch in der kommenden Saison in der Oberliga vertreten.
HSG Ehle: Wohl, Schuster – Steinweg (8), Göhring (6), Kalsdorf (3), Ribbert (2), Hartmann (1), Gröbe (1), Janke (5/2)
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SV Eiche 05 Biederitz vs SV „Eintracht“ 1921 Immekath

52:18- Kantersieg gegen Immekath

Bereits der 41:14- Hinspielerfolg in der Altmark ließ in etwa erahnen, welchen Verlauf das Rückspiel zwischen der weiblichen C- Jugend des SV Eiche 05 Biederitz und Eintracht Immekath nehmen würde. Und so trat mit dem 52:18- Sieg dann auch das ein, was keinen wirklich überraschte. „Nach leichten Anlaufschwierigkeiten sind wir dann in die Gänge gekommen. Die angewandte offensivere Deckungsvariante war dabei sehr gewinnbringend“, resümierte der Biederitzer Trainer Stephan Holzgräbe am Sonnabendmittag. Folgerichtig stand bereits zur Pause beim Stand von 25:10 basierend auf eine konzentrierte Abwehrarbeit der Sieger fest, der sich auch im zweiten Spielabschnitt in Sachen Torerfolg nicht zurückhielt. Dabei waren es wiederholt leichte Ballgewinne im offensiven Deckungsverbund, die schnelle und einfache Tore zur Folge hatten. So ging schließlich auch der 52:18- Sieg in der Höhe durchaus in Ordnung, so dass im Lager des Gastgebers um die 22fache Torschützin Johanna Poppeck an der ersten Aufgabe des Wochenendes ein dicker und überzeugender Haken gemacht werden konnte.

Biederitz: Holzgräbe, Treutler – Schumann (7), Thielicke (1), Boos (1), Theuerkauf (7), Schiller (1), Werner (4), Poppeck (22/1), Rose (9)

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SV Eiche 05 Biederitz vs SV Oebisfelde 1895

18:14 – „Ende gut- alles gut“

Mit einem abschließenden 18:14 (11:4)- Heimerfolg gegen den SV Oebisfelde konnte die männliche E- Jugend des SV Eiche 05 Biederitz noch den letzten Rang an Eintracht Gommern abgeben. So war dann auch der Biederitzer Trainer Mario Genth sowohl mit dem Auftreten und auch mit dem Ergebnis hochzufrieden: „Ende gut, alles gut“, meinte er kurz und knapp und befand die Generalprobe für das anstehende Final- Four am 10. Mai für Bestanden. Die Gastgeber brachten noch einmal alle Akteure zum Einsatz und gaben so vor allen den Youngstern für die bevorstehende Endrunde noch einmal die nötige Spielpraxis. Der verdiente Erfolg fand nach einer deutlichen 11:4- Halbzeitführung dann noch etwas kleiner aus, war aber zu keinem Zeitpunkt der Begegnung in Gefahr. „Wir sind gut gerüstet“, herrscht eine gesunde Vorfreude im Biederitzer Lager mit Blick auf den Mai.

Biederitz: Speck – Walther (4), Jantz (3/1), Swoboda (6), Wassermann (1), Herbst, Bachmann, Rypa, Sroke (1), Ohle, Welter (2), Kemmner, Wolff (1)

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SV Eiche 05 Biederitz vs HC Burgenland II

36:32 gegen HCB II – Rückkehr in die Erfolgsspur
Die Oberligahandballer des SV Eiche 05 Biederitz haben mit einem verdienten 36:32 (17:12)- Erfolg gegen die Reserve des HC Burgenland die Ergebniskrise überwunden. Zudem konnte Rückraumspieler Bennet Daßler mit seinen sieben Toren das Duell der Toptorschützen der Liga zu seinen Gunsten entscheiden.
Viel Geduld war gefragt beim SV Eiche 05, denn er musste am Sonntagnachmittag lange auf seinen Kontrahenten warten, der aufgrund einer Vollsperrung auf der A 14 erst gegen 15:45 Uhr in der Ehlehalle ankam. Nach kurzer Rücksprache einigten sich beide Mannschaften zusammen mit den Schiedsrichtern auf die Anwurfzeit um 16:30 Uhr, so dass auch noch die Thematik Trikotwahl, es wurden dann gelbe Laibchen, beim Gast aus dem Burgenland geklärt werden konnte. Auch die Verabschiedung des scheidenen Biederitzer Kreisläufers Jannis Richter, er beginnt nach einer Auslandstour in Südostasien mit seinem Studium, bekam dann unmittelbar vor dem Anpfiff noch seinen würdigen Rahmen.
Die Anfangsviertelstunde verlief dann vor etwa 130 Zuschauern ausgeglichen, wobei die Gastgeber an die sensationelle Deckungsarbeit aus dem Derby in Gommern nicht anschließen konnten. Mit der Hereinnahme von Felix Eix und Maksymilian Beres änderte sich dieser Aspekt dann aber grundlegend und auch das anfangs ausbaufähige Rückzugsverhalten besserte sich. Die Folge war eine 13:9- Führung nach zwanzig Minuten, die bis zum Seitenwechsel noch eine Aufwertung zum 17:12 erfahren sollte. „Wir konnten mit zunehmender Spieldauer das 1:1 des HCB besser verteidigen und sind zudem besser zu unseren schnellen Angriffen gekommen. Auch die Chancenverwertung vom Kreis und von den Außen war dann schon sehr stabil“, begründete der Biederitzer Verantwortliche Andre Freistedt das Pausenpolster, welches auch auf eine starke Torhüterleistung von Joey Chandler Witte, der gerade den Außen viele Würfe abkaufte, zurückzuführen war.
Leider ging es in den zweiten dreißig Minuten dann aus Sicht der Biederitzer nicht so elegant weiter. Zwar war das Polster beim 22:17 nach 37 Minuten weiterhin komfortabel, doch viele unnötige Würfe sowie einige technische Fehler mündeten zunehmend im Konterspiel des HCB II. Dieser kämpfte sich nach 42 Minuten zum 23:21 heran und schloss durch Lucas Haucke nach 47 Minuten sogar zum 25:24 auf. Die Rückkehr zum besseren Rückzugsverhalten war dann der Büchsenöffner für das 28:24 (49.) bzw. 31:27 (52.), was aber wenig später beim 32:30 längst noch nicht der Vorentscheidung gleichkam.
Die Achse Sean Burgold/Marius Hammecke auf der rechten Seite schlug dann in der Schlussphase gleich dreimal zu, so dass der Rechtsaußen die Treffer 31, 32 und 33 erzielen konnte. Nach dem 33:31 der Gäste vom Siebenmeterpunkt tütete Bennet Daßler per Doppelschlag zum 35:31 den Heimsieg dann vorzeitig ein. Daßler war während der sechzig Minuten eher zurückhaltend unterwegs, erzielte aber final dennoch sieben Treffer, während sein Widersacher in der Torschützenliste Moritz Zänker, der den Biederitzern trotz guter Deckung das Leben sehr schwer machte, bei drei Toren gehalten werden konnte.
Schlussendlich siegten die Biederitzer vollauf verdient mit 36:32 und dürften sich für die restlichen Aufgaben beim USV Halle II und abschließend daheim gegen die SG Spergau das nötige Rüstzeug für die Verteidigung des sechsten Platzes geholt haben. „Es war der erhoffte Sieg, der auf einer geschlossenen Mannschaftsleistung basierte“, war auch Freistedts Banknachbar Dirk Hesse mit dem Auftritt der Heimsieben zufrieden.
Biederitz: Witte, Wetzel, Nafe – Urban (4), Thielecke (3), Daßler (7/2), Kinast, Burgold (5), Hesse (4), Richter (4), Beres, Held (4/3), Steinweg (1), Wohl, Hammecke (4), Eix
Burgenland II: Moosmann, Vogt – Fuhrmann (1), Dober (10/3), Bauer, Röhrborn (1), Haucke (1), Kaßler (7), Rothe (2), Aumann (1), Krenz (2), Köhler (2), Tillmann (1), Zänker (3), Meyer, Lange
Siebenmeter: Eiche 6/5, HCB II 5/3
Zeitstrafen: Eiche 4 + rote Karte Robin Urban nach 59:13 Minuten, HCB II 5
HCB II kommt: Kann Ergebniskrise beendet werden?
Die Oberligahandballer des SV Eiche 05 Biederitz (6., 25:21 Punkte) empfangen am Sonntag um 16 Uhr die zweite Vertretung des HC Burgenland (4., 33:13). Nach Möglichkeit soll im vorletzten Heimspiel der Saison die Ergebniskrise der letzten Wochen beendet werden.
Der Biederitzer Trainer Andre Freistedt konnte die mehr als unglückliche Niederlage im Derby bei Eintracht Gommern längst nicht so schnell abhaken, wie ihm das vielleicht vorgeschwebt hat. „Wir waren mindestens gleichwertig und haben gegen den nächsten Hochkaräter der Liga unser Leistungsvermögen unter Beweis stellen können. Einmal mehr blieb aber der Ertrag aus…“, meinte Freistedt und bestätigt damit auch, dass weitere erhoffte Entwicklungsschritte durchaus erkannbar waren. So führten die Partien gegen die TSG Calbe, beim inzwischen feststehenden Meister BSV 93 Magdeburg und eben zuletzt in Gommern in erster Linie zu einer reinen Ergebniskrise, die aber an der Ehle nun mit der anstehenden Aufgabe beendet werden soll.
„Nun ist der HCB gewiss keine Laufkundschaft. Wir brauchen zwingend ein Erfolgserlebnis und das kann auch gelingen, wenn wir da weitermachen, wo wir in Gommern aufgehört haben“, weiß Freistedt und hat dabei in erster Linie die sensationelle Deckung- und Torhüterleistung im Sinn.
Rein tabellarisch streben die Biederitzer in jedem Fall an, den aktuellen Rang sechs zu festigen. Der Blick nach oben ist aufgrund des zu hohen Rückstandes sowieso überflüssig, aber die Radiser lauern auf Rang sieben mit zwei Zählern Rückstand schon noch. „Wir waren in der Vorsaison Achter und eine Verbesserung um zwei Plätze wäre schon unser Anspruch, auch um neue Ziele für die kommende Serie realistischer kommunizieren zu können“, blickt Freistedt bereits über den Sommer hinaus.
Der kommende Gegner aus dem Burgenland konnte zuletzt vier Begegnungen in Serie siegreich gestalten und hat schon noch vage Chancen auf das Podest. Eine Niederlage in der Ehlehalle würden diese aber abrupt zunichte machen, so dass in jedem Fall mit einer engagierten Gästemannschaft zu rechnen ist. „Es wird fraglos ein hartes Stück Arbeit, auch wenn wir nicht wissen, in welcher Formation grundsätzlich eine Reserve bei uns aufkreuzt“, meint Freistedt und verweist aber gleichzeitig auf das eigenen Können. Dieses gilt es nun in den eigenen vier Wänden gegen den weiteres Schwergewicht der Liga aber auch endlich mit zwei Zählern zu veredeln.
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SV Eiche 05 Biederitz vs Güsener HC

Ein 28:26- Arbeitssieg im Derby
Die Frauen des SV Eiche 05 Biederitz haben das Derby gegen den Güsener HC nach einem 15:15 zur Halbzeit am Ende mit 28:26 gewonnen. Damit ist die Revanche für die peinliche 30:35- Niederlage gelungen und ein erster Schritt zu einem angestrebten versöhnlichen Saisonfinale gemacht.
Der Biederitzer Trainer Yves Steinweg beschrieb die sechzig nur wenig ansehnlichen Minuten mit „einem dreckigen 1:0 im Fußball.“ „Ja, verbal waren wir dabei, aber die hundertprozentige Umsetzung unserer Vorgaben ist uns nicht gelungen“, meinte Steinweg eher kritisch, lobte aber den unbändigen Kampf seiner Mädels ausdrücklich.
So verlief dann auch die erste Hälfte über weite Strecken ausgeglichen, wobei den Gastgebern sowohl beim 7:9 (zum 10:10) als auch beim 11:14 (zum 15:15 zur Halbzeit) der jeweilige Ausgleich gelang. Deutlich besser lief es für die Biederitzer dann unmittelbar nach dem Seitenwechsel, wo Daniela Schottstedt (2), Gina Hesse und Christiane Druskus in den fünf Startminuten auf 19:15 erhöhen konnten und nach drei weiteren Toren von Hesse, Schottstedt und Sophie Ribbert beim Stand von 22:16 nach 41 Minuten viel für die zunehmend abwehrstarken Gastgeber sprach. Die Gäste aus Güsen steckten aber nicht auf und kamen auch in Überzahl agierend nach 50 Minuten zum 23:22- Anschluss. Die sich anschließende Auszeit der Gastgeber brachte dann wieder etwas mehr Luft, da Jessica Urban, Christiane Druskus und Gina Hesse mit dem 26:22 nach 53 Minuten den Grundstein zum späteren nicht unverdienten Heimerfolg legen konnten. Die Gäste schlossen zwar per Siebenmeter durch Lea Grothe noch einmal auf 26:24, doch die Treffer von Katharina Linden (zum 27:24) und Daniela Schottstedt (per Strafwurf zum 28:25) bedeuteten schließlich die Entscheidung.
„Es war sicherlich kein schönes Spiel. Nun wollen wir auch am kommenden Sonnabend daheim gegen Weferlingen einen positiven Saisonabschluss hinlegen“, warf Steinweg bereits einen finalen Blick auf das letzte Pflichtspiel der Saison.
Biederitz: Hoppe, Dettmer – Rosenau (1), Druskus (3), Urban (2), Schottstedt (10/6), Harenberg, Ribbert (3), Bandey (1), Hesse (5), Bormann (2), Linden (1)
Güsen: Hünecke, Softic – Kleber, Schwab, Mohneke, Ullmann (4), Reichardt (1), Malek (1), Plötz, Lux (9/4), Geue, Grothe (8/2), Moderzinski (3)
Gelingt Revanche im Derby?
Die Frauen des SV Eiche 05 Biederitz (5., 15:13 Punkte) haben sich für den Sonntag ab 14 Uhr die Revanche gegen den Rangdritten Güsener HC (19:9) auf die Fahnen geschrieben. Im Hinspiel im November gab es eine schmerzliche und unnötige 30:35- Niederlage.
Zwei Begegnungen stehen für die Biederitzer Frauen in der zu Ende gehenden und eher spaßbefreiten Spielzeit noch aus und beide werden vor heimischer Kulisse ausgetragen. Sowohl beim Güsener HC als auch beim finalen Kontrahenten MTV Weferlingen wurden jeweils die Gastspiele im alten Kalenderjahr verloren, so dass in den Rückspielen vor eigener Kulisse Wiedergutmachung betrieben werden kann. „In Güsen war der Gastgeber hochmotiviert und hat uns das auch spüren lassen. Wir hatten an diesem Tag ganz einfach nicht die richtigen Antworten parat“, erinnert sich der Biederitzer Trainer Yves Steinweg nur ungern an die Partie in der Elbe- Havel- Sporthalle. Diesmal wollen die Biederitzer natürlich den Spieß umdrehen, wobei rein tabellarisch wohl nicht mehr allzuviel nach oben möglich ist. „Wir sind es uns selbst schuldig und wollen unsere Leistung aus dem November vergessen machen. Die Punkte müssen in Biederitz bleiben“, herrscht Einigkeit im Biederitzer Aufgebot, welches am Wochenende nach aktuellem Stand anders als im Hinspiel wohl komplett sein wird.
Für den GHC ist ein Verbleiben auf dem aktuellen dritten Rang durchaus im Bereich des Machbaren, denn selbst bei einer Niederlage an der Ehle können mit einem Doppelpunktgewinn eine Woche später beim BSV 93 Magdeburg die nötigen zwei Zähler noch eingefahren werden. Eine Platzierung in der Endabrechnung auf dem Podest wäre dann fraglos ein riesiger Erfolg für die Grothe & Co.
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SV Eiche 05 Biederitz II vs Post SV Magdeburg II

Eiches Reserve bleibt im Rennen
Die zweite Vertretung des SV Eiche 05 Biederitz hat mit einem 27:24 (12:11) gegen den Post SV Magdeburg II die Chance auf Rang drei wahren können. Maxim Meyer steuerte sechs Treffer zum zwölften Saisonerfolg der Biederitzer bei.
In der ersten Halbzeit fanden die Biederitzer über weite Strecken nicht zu ihrer gewohnten Form. Dies begründete zum einen der Biederitzer Trainer Michael Tschirschwitz mit der längst nicht so starken Abwehrarbeit, die den Gästen aus der Landeshauptstadt zu viel Spielraum gewährte. Zum anderen war die grenzwertige und sehr nachdenkliche Schiedsrichterleistung auch ein Grund, warum der Fokus bei den Biederitzern zu oft woanders war. „Das war schon harter Tobak“, wollte Tschirschwitz nicht weiter auf das Auftreten der Unpaarteiischen eingehen.
So gehörte die Anfangsviertelstunde den Gästen, die eine 6:4- Führung (11.) nach 14 Minuten auf 8:5 ausbauen konnten. Ein 4:0- Lauf in den anschließenden sieben Minuten durch Tore von Till Schneider, Maxim Meyer, Leon Kliem und Julian Hammecke wendete dann die Begegnung zu Gunsten der sich steigernden Gastgeber, die jedoch auch bis zum Seitenwechsel beim Stand von 12:11 eng blieb.
„Wir haben uns dann nur noch mit uns selbst beschäftigt. Kompliment für an die Truppe, die sich dann ja auch belohnte“, beschrieb Tschirschwitz die zweiten dreißig Minuten kurz und knapp. So legten die Gastgeber ein 15:13 (35.) und 18:16 (41.) vor und verdoppelten das Polster bis zur 46. Minute auf vier Treffer (22:18). In den anschließenden zehn Minuten spiegelte sich dann der Leistungsunterschied beim 26:20 noch deutlicher wieder, ehe eine Auszeit der Gäste deren Ergebniskosmetik zum verdienten 27:24- Endstand einläutete.
„Wir waren schon die bessere Mannschaft“, bilanzierte Tschirschwitz nach der Partie und wünschte stellvertretend für die gesamte Truppe dem verletzten Magdeburger Spieler eine schnelle und gute Genesung.
Biederitz II: M. Wohl, Gronemeier, Le. Exner – J. Hammecke (2/1), Kalsdorf (1), Schmidt (1), Kliem (3), Meyer (6), Holzgräbe, Deneke, Ribbert, Schneider (4), L. Hartmann (2), Wiedon (4), J. Hartmann, Lu. Exner (3/1)
Druck mit Heimsieg aufrecht erhalten
Zu ungewohnter Mittagszeit um 12 Uhr empfängt die zweite Vertretung des SV Eiche 05 Biederitz (4., 24:14 Punkte) am Sonntag die Reserve des Post SV Magdeburg (8., 17:21). Von einer vermeindlichen Pflichtaufgabe sind die Biederitzer aber sehr weit entfernt.
Das Hinspiel Mitte November klar mit 26:17 am Lorenzweg gewonnen und in der Tabelle sieben Zähler besser dastehend machen eine Mannschaft mitunter schon zwangsläufig zum Favoriten. „All diese Faktoren spielen für uns aber überhaupt keine Rolle. Es wird eine sehr schwere und unangenehme Aufgabe für uns“, weiß der Biederitzer Trainer Michael Tschirschwitz und hat dabei nicht nur die aktuell laufende Siegesserie der Magdeburger mit 8:2 Punkten aus den letzten fünf Begegnungen im Blick. Gerade das letztwöchige Unentschieden gegen die Gäste aus Hohenwarthe sollte Warnung genug für die Biederitzer sein, denn der Positivtrend der Magdeburger hatte auch das vorzeitige Verabschieden aus dem Abstiegskampf zur Folge, so dass die Mannen aus dem Lorenzweg ganz befreit in der Ehlehalle auflaufen werden.
Einmal mehr wird für die Biederitzer im zweiten Heimspiel in Folge wichtig sein, die sich bietenden Möglichkeiten konsequenter zu nutzen. „Die schlechte Wurfquote hat uns gegen den BSV 93 II den Doppelpunktgewinn gekostet. Da muss in den letzten drei Partien der Saison wieder eine weitaus bessere Quote her“, weiß Tschirschwitz, der mit weiteren Punktverlusten das angestrebte Ziel Bronze in großer Gefahr sieht. Immerhin stehen nach der Partie gegen den Post SV II immerhin noch die Begegnungen beim „Angstgegner“ in Irxleben sowie das abschließende Heimspiel gegen das Tabellenschlusslicht aus Wolmirstedt im Terminkalender.
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SC Magdeburg vs SV Eiche 05 Biederitz

13:72 – Bedeutungslos und dennoch wichtig

„Alles ein wenig anders“ hieß es beim vorletzten Punktspiel der männlichen E- Jugend des SV Eiche 05 Biederitz gegen den Ligaprimus SC Magdeburg. Zum einen fand die Partie in der Biederitzer Ehlehalle stand, weil die Magdeburger in der Landeshauptstadt keine Hallenkapazität hatten und zum anderen stellte sich die Biederitzer Mannschaft schon sehr verändert dar. „Wir hatten heute vor allem die anstehenden Final- Fours der männlichen und weiblichen E- Jugend im Visier“, brachte es der Biederitzer Verantwortliche Alexander Jantz treffend auf den Punkt. So kamen viele weibliche Spielerinnen eine Woche vor dem Final- Four in eigener Halle noch einmal zur nötigen Spielpraxis, während im Gegenzug einige männliche Akteure für deren Final- Four am zweiten Maiwochenende freigespielt werden konnten. Unter diesen Gesichtspunkten war das Ergebnis gegen den Ligaprimus von 13:72 (6:35) mindestens nur zweitrangig, während beide involvierten Biederitzer Mannschaften nun dem großen Finale in den kommenden Wochen entgegenfiebern.

Biederitz: Rypa – Poitschke, Altmann, Spring, Boos, Tripke, H. Jantz (2), Detzner, Schulze, Baumgartl, Herbst (2), Bachmann (1), Gericke (1), Eilert, Krüger (7/2), Wolff

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