Saison: 25/26

MTV Weferlingen 1881 e. V. vs SV Eiche 05 Biederitz II

26:27 – Knappe Niederlage tut doppelt weh
Die zweite Vertretung des SV Eiche 05 Biederitz musste sich in der Bezirksoberliga denkbar knapp beim MTV Weferlingen mit 26:27 (13:13) geschlagen geben. Fraglos noch mehr schmerzten aber die Begleitumstände, die die Gäste während der Partie verkraften mussten.
Auswärtsaufgaben der Biederitzer Reserve stehen in der noch jungen Saison unter keinem guten Stern. Musste man sich noch vor zwei Wochen mit stark gehandicapter Truppe mit 25:28 beim HV Lok Stendal geschlagen geben, so verschärfte sich der personelle Aderlass nach dem Gastspiel in der Allertalhalle von Weferlingen noch gravierender. Zum Langzeitverletzten Emile Simon (Kreuzbandriss) gesellte sich nun auch noch Routinier Florian Wentzel, der sich kurz vor dem Seitenwechsel die Achillessehne riss. Zu allem Überfluss nahm dann noch Johannes Grabis wenige Zeigerumdrehungen später mit einer Gehirnerschütterung auf der Wechselbank Platz. Die sich anschließende Nasenfraktur bei Maxim Meyer setzte dann noch dem Ganzen die Krone auf.
Und dennoch boten die Biederitzer den heimstarken Gastgebern während der gesamten sechzig Minuten ordentlich Paroli. Dabei verliefen beide Halbzeiten in einer fairen Begegnung über weite Strecken ausgeglichen. In Durchgang eins wechselte die Führung ebenso häufig, wie im zweiten Spielabschnitt. Kurz vor dem Seitenwechsel lagen die Gäste mit 13:11 vorn, kassierten aber sicherlich auch wegen der personellen Schieflage noch vor dem Gang in die Kabine den 13:13- Ausgleich. Nach dem Wiederbeginn legte der MTV bis zur 38. Minute stets einen Treffer vor, den die Biederitzer postwendend egalisieren konnten. Auch bis in die finale Phase beim Stand von 26:26 hatten beide Vertretungen die Führung wiederholt  inne. „Da bot sich uns auch die Möglichkeit, um auf zwei Treffer davon zu ziehen“, trauerte der Biederitzer Co- Trainer Julian Hammecke den guten Chancen in der Crunch- Time nach.
Dann bot sich beiden Vertretungen vom Siebenmeterpunkt die Möglichkeit zur neuerlichen Führung, doch nach dem Fehlwurf des MTV traf wenig später auch Luca Exner das anvisierte Ziel vom ominösen Punkt nicht. So war es eine Minute vor der Schlusssirene den Gastgebern durch Lennart Fricke vorbehalten, das siegbringende 27:26 zu erzielen, da die verbleibene Spielzeit von den MTV- Handballern in Überzahl agierend gut verteidigt werden konnte.
„Trotz aller Widrigkeiten war mehr für uns drin. Wir werfen den gegnerischen Schlussmann berühmt und schließen gerade in der Schlussphase zu schnell ab“, analysierte der Biederitzer Trainer Stefan Quensell nach der überaus unglücklich verlaufenen Begegnung aus Sicht der unterlegenen Gäste.
Biederitz: Gronemeier, Le. Exner – J. Hammecke, Kliem (5), Schmidt, Wentzel, Bahr (2), Meyer (4), Holzgräbe (2), Grabis, L. Hartmann (1), Wiedon (7/4), Lu. Exner (5/4)
SVE- Reserve gastiert in Weferlingen
Das zweite Auswärtsspiel führt die Reserve des SV Eiche 05 Biederitz am Sonnabend zum MTV nach Weferlingen. Die Partie beim heimstarken MTV in der Allertalhalle wird um 18 Uhr angepfiffen.
Die Zweitvertretung des SV Eiche 05 hat in der Bezirksoberliga das undankbare Vergnügen, mit der Partie in Weferlingen nach dem Gastspiel in Stendal erneut auf eine sprichwörtliche Heimmacht zu treffen. Der gastgebene MTV holte in der zurückliegenden Spielzeit immerhin fünfzehn Pluszähler auf eigenem Geläuf und platzierte sich nur aufgrund des schlechteren Torverhältnis punktgleich hinter den Biederitzern auf Rang fünf. Auch der SVE II musste sich erst im Februar bei der Partie in der Allertalsporthalle mit 27:32 geschlagen geben, obwohl es im Hinspiel knapp fünf Monate zuvor noch einem überdeutlichen 40:26- Heimerfolg zu bejubeln gab.
„Wenn wir dort den Bock umstoßen wollen, dann müssen wir vor allem im Abschluss abgebrühter zu Werke gehen. Wir haben zwar auch zuletzt gegen die HSG Altmark klar gewonnen, aber sind viel zu fahrlässig mit unseren guten Möglichkeiten umgegangen“, legt der Biederitzer Trainer Stefan Quensell den Finger in die Wunde. Zuletzt wusste dagegen die Abwehrarbeit mit jeweils starken Schlussmännern zu überzeugen, wobei die Altmärker die Biederitzer Hintermannschaft vor einer Woche nur sehr selten vor höhere Aufgaben stellten. Dies wird beim MTV in Weferlingen gewiss anders aussehen und somit ist wohl davon auszugehen, dass eine erneut stabile Abwehr sowie eine sich gewaltig steigernde Angriffsleistung nötig sein wird, um Zählbares mit auf den Heimweg zu nehmen.
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BSV 93 Magdeburg II vs HSG Ehle

Über das Zentrum zum Sieg
Gegen den „kleinen“ BSV waren die Gäste gewarnt: „Letztes Jahr haben wir uns durch dieses Spiel in der B-Jugend noch die Medaille versaut“, blickte HSG-Coach Stefan Bußmann zurück, war dann aber umso erfreuter über den Start-Ziel-Sieg seines Teams. Bis auf einen kurzen Wackler Mitte der ersten Hälfte hatte dieses die Partie dank seiner Defensivleistung im Griff. Vorn spielte der HSG eine Deckungsvariante des BSV 93 II in die Karten, wobei der Weg zum Erfolg oft durchs Zentrum führte.
Ein 4:0-Lauf zum Start der zweiten Hälfte gab dann bereits die Richtung vor. Und weil die Gäste weiter fair und clever verteidigten, schraubten sie die Führung über schnelles Umschaltspiel bis auf elf Tore nach oben (34:23/45.). „Die letzten fünf Minuten haben mir dann nicht so gut gefallen. Da lassen wir unnötigerweise den Schlendrian einkehren.“ Etwas, das seinem Team heute ab 14.30 Uhr im Gastspiel bei der HSG Wolfen nicht passieren sollte, um den Spitzenplatz weiter zu festigen.
HSG Ehle: J. Kloth – Mewes (2), Theuerkauf (5), Bittner (5), Paech (6), Kollack (1), Sens (3), Wittke (1), Plambeck (6), Jon. Hoffmann (5), L. Kloth, Bodenstedt (2)
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HV Wernigerode vs SV Eiche 05 Biederitz

Glückliche 24:24- Punkteteilung im Harz
Die Oberligahandballer des SV Eiche 05 Biederitz haben mit reichlich Glück die erste Saisonniederlage verhindern können. In einer ausgeglichenen Partie gab es beim HV Wernigerode eine glückliche 24:24 (13:13)- Punkteteilung.
Die Frage, die sich allgemein bei einem Unentschieden stellt, kann auf Biederitzer Seite schnell und eindeutig beantwortet werden. Ja, es war definitiv ein gewonnener Zähler, denn die letzte brandgefährliche Aktion in der Harzstadt hatten die Gastgeber, die allerdings die größe Möglichkeit zum Sieg vom Siebenmeterpunkt in der Schlusssekunde gegen den starken Gustav Nafe vergaben.
Insgesamt betrachtet war für die Biederitzer beim HVW deutlich mehr drin, aber der wiederholt fahrlässige Abschluss vor dem gegnerischen Gehäuse scheint sich an der Ehle mehr und mehr zum sprichwörtlichen Problem zu entwickeln. „Wir können bzw. müssen hier sechs bis acht Treffer mehr erzielen. Unsere Effektivität ist nicht wirklich eine und überhaupt kommt der Positionsangriff viel zu schwankend und auch bewegungsarm daher“, resümierte der Biederitzer Trainer Peter Pysall nach dem dramatischen Finale.
Dabei starteten die Gäste recht vielversprechend in die Begegnung und hatten nach 19 Minuten ein 8:4 herausgeworfen. Dem 10:6 (22.) folgte der 9:10- Anschluss der Harzer, die die Biederitzer Fahrlässigkeit im eigenen Angriff zu nutzen wussten. Bis zum Seitenwechsel hatten die Biederitzer zwar knapp stets die Nase vorn, doch schon beim Seitenwechsel herrschte Pari- Pari (13:13) auf der Anzeigetafel.
Auch die Anfangsphase des zweiten Spielabschnittes ging rein von den Zwischenständen her an die Gäste, die nach dem 15:15 (34.) auf 17:15 (37.) bzw. 19:17 (42.) davonziehen konnten. Dann schlug jedoch wieder die wiederholt nicht ausreichende Angriffsleistung gepaart mit zwölf technischen Fehlern zu, so dass die Wernigeröder nicht nur den 19:19- Ausgleich (44.) erzielen konnten, sondern wenig später beim 22:20 (48.) sogar selbst mit zwei Treffern in Führung lagen. Erschwerend kam für die Gäste hinzu, dass das angestrebte Tempospiel auch aufgrund zahlloser nicht immer nachvollziehbarer Freiwurfpfiffe für die Gastgeber so gut wie nicht zur Wirkung kam. Auch die überzeugende Torhüterposition der Biederitzer, vierzig Prozent der Bälle konnten abgewehrt werden, war es dann wieder, die die Gäste nach dem 22:22 (51.) bzw. 23:23 (56.)- Ausgleich wieder hoffen ließen. Das 24:23 durch Johann Paul Hahne konnte Bennet Daßler 46 Sekunden vor der Schlusssirene egalisieren. Im Anschluss nahm der Gastgeber die Auszeit und vergab aus Sicht der Gäste dann glücklicherwiese die große Möglichkeit vom ominösen Punkt.
„Ein eher glücklicher Punkt. Wenn nicht schnellstens Besserung in unser Angriffsverhalten einkehrt, dann bekommen wir auf den Hintern. Die vielen angesetzten 1:1- Situationen hemmen zudem unsere Angriffsversuche“, meinte Pysall im Nachgang, hob im Gegenzug aber einmal die ordentliche Abwehrarbeit inklusive Torhüterposition hervor, welche nach wie vor einer auf einer tadellosen Einstellung aller beruht.
Wernigerode: Grawe – Kopp, Koletzki (2), Christiansen, Conradi (11/3), Schulze (2), Grünig, Bollmann (2), Kunze (3), Reinert (1), Schmidt (1), Hahne (2), Dunkel, Raabe, Weber, Zimmermann
Biederitz: Wetzel, Nafe – Thielicke (3), Daßler (6), Kinast (2), Hesse (1), Richter (2), Held (3/3), Steinweg (6), Schneider, Wohl, Beres, Eix (1)
Siebenmeter: Wernigerode 5/3, Biederitz 5/3
Zeitstrafen: Wernigerode 6, Biederitz 5
Folgt der dritte Sieg in Folge beim HVW?
Für die Oberligahandballer des SV Eiche 05 Biederitz geht es am Sonnabend um 16 Uhr nach den zwei souveränen Starterfolgen mit dem Gastspiel beim HV Wernigerode weiter. Die Harzer blieben nur aufgrund einer siegreichen Relegation im Handballoberhaus, legten nun aber eine ordentliche Startphase hin.
„Ja wir konnten in der letzten Saison beide Begegnungen zu unseren Gunsten entscheiden, aber insgesamt ist diese Truppe doch sehr mit Vorsicht zu genießen“, weiß der Biederitzer Co- Trainer Andre Freistedt um die Brisanz der anstehenden Aufgabe. „In ihrem Heimspiel haben sie uns als Liganeuling vielleicht noch unterschätzt, was sich dann schon im Rückspiel bei uns gezeigt hat, wo sie uns spürbar mehr gefordert haben“, erinnert sich Freistedt sowohl an das Gastspiel im Harz mit einem bärenstarken Max Wetzel zwischen den Pfosten zum damaligen Ligastart (28:23), als auch an das 28:24 im Januar diesen Jahres in heimischer Ehlehalle. Und auch in den bisherigen drei Punktspielen haben die HV- Handballer offengelegt, dass sie mehr draufhaben als der letztjährige 13. Tabellenplatz, der glücklicherweise schließlich noch zur Relegation gegen den Verbandsligisten Wacker Westeregln führte, welche sie aber sehr sicher mit 33:23 überstehen konnten. So folgte nun nach dem 28:27- Auftakterfolg in Haldensleben eine 20:20- Punkteteilung beim Aufsteiger in Irxleben, ehe am letzten Wochenende mit einem 25:27 bei der SG Kühnau die erste Niederlage eingesteckt werden musste.
„Es wird wieder eine starke Deckung brauchen. Zudem müssen wir gegen diese physisch und kämpferisch starke Truppe die Tiefe im Angriff suchen und unser spielerisches Können in die Waagschale werfen“, fordert der Biederitzer Chefcoach Peter Pysall gegen einen Kontrahenten, der im Großen und Ganzen seinen Kader beibehalten konnte.
Apropos Kader: Dieser steht bei den Biederitzern längst nicht auf gewünscht stabilen Füßen. Mit Joey Chandler Witte (Schulter) droht ein Torhüter wegzubrechen, der dann von Gustav Nafe aus der zweiten Mannschaft ersetzt werden würde. Weitere Hilfe aus der Reserve gibt es eventuell für die rechte Außenposition, wo zuletzt aber mit Max Held eine Lösung aus den eigenen Reihen gefunden wurde. Die Langzeitverletzten Emile Simon und Marius Hammecke werden naturgemäß fehlen, so dass der Kader im Harz aus elf Feldspielern und zwei Torhütern bestehen wird. Vielleicht ist ja auch die Vorgabe – unter 25 Gegentreffer- wiederum von Erfolg gekrönt. Ein Resultat wie in der Vorsaison beispielsweise hätte also zwangsläufig den dritten Saisonsieg zur Folge.
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SV „Eintracht“ 1921 Immekath vs SV Eiche 05 Biederitz

Obenauf beim Liganeuling – 31:25
Die Frauen des SV Eiche 05 Biederitz haben beim Aufsteiger Eintracht Immekath (im Vorjahr HV Solpke/Mieste) einen unspektakulären 31:25 (16:9)- Erfolg einfahren können. Die A- Jugendliche Jessica Urban steuerte allein acht Treffer zum zweiten Saisonerfolg bei.
Die stark ersatzgeschwächten Gäste erwischten einen durchwachsenen Start und lagen nach zehn Minuten mit 3:4 im Hintertreffen. Das Bild in der Beetzendorfer Sporthalle änderte sich aber recht schnell und nach 21 Minuten hatten die SVE- Frauen bei eigener 9:5- Führung die sehr faire Begegnung mit nur einer Zeitstrafe komplett gedreht. Nach 26 Minuten betrug das Polster dann sogar sieben Treffer (13:6), welches wenig später beim Stand von 16:9 auch mit in die Kabine genommen werden konnte.
Auch in den zweiten dreißig Minuten ließ der kleine aber feine Kader der spielgewandten Gäste nichts anbrennen. Der Vorsprung konnte über ein 19:10 (33.) und 22:13 (44.) nach 50 Minuten auf 26:16 nach oben geschraubt werden, ehe die Gastgeber auch aufgrund der nachlassenden Kräfte bei den Biederitzern noch ein wenig Ergebniskosmetik betreiben konnten. Die Gäste wussten vor allem im spielerischen Bereich über weite Strecken zu überzeugen, waren auch klar bei den Auftakthandlungen, aber ließen wiederholt den direkten Weg zum Tor vermissen. Nach sechzig Minuten stand dann aber ein ungefährdeter 31:25- Erfolg zu Buche, den die wackeren acht Biederitzerinnen auf der Rückfahrt ausgiebig zu feiern wussten.
„Der Sieg gegen einen völlig unbekannten Kontrahenten stand nie zur Debatte. Natürlich wäre ein höherer Sieg drin gewesen, aber unsere personelle Situation müssen wir da immer im Hinterkopf behalten“, zeigte sich der Biederitzer Trainer Yves Steinweg sichtlich zufrieden.
Biederitz: Hoppe – Rosenau (4), Urban (8), Schottstedt (1/1), Harenberg (5), Treffkorn (6/2), Bandey (2), Bormann (5)
SVE- Frauen reisen zum „Großen Unbekannten“
Die Frauen des SV Eiche 05 Biederitz reisen am Sonnabend zum Liganeuling im doppelten Sinne „Eintracht“ Immekath. Die Partie in der Beetzendorfer Sporthalle wird bereits um 13:15 Uhr angepfiffen.
Handballkenner werden sich mit Blick auf das Teilnehmerfeld der Bezirksoberliga Frauen im Laufe des Sommer gewundert haben, denn aus dem Liganeuling HV Solpke/Mieste wurde von einem Tag auf den anderen SV „Eintracht“ 1921 Immekath. „Es gab aus verschiedenen Gründen noch recht kurzfristig einen Wechsel der Truppe nach Immekath, wo die eingegangene Nachfrage um Aufnahme des Teams positiv beschieden wurde“, war von einem Immekather Verantwortlichen, der verständlicherweise keine näheren Angaben dazu machen wollte, in der Woche zu erfahren.
So können die Biederitzer zwar ihren kommenden Gegner zumindest sportlich ein wenig einschätzen, wissen jedoch allein schon aufgrund der Rolle als Aufsteiger nicht wirklich, was auf sie zukommt. Die ehemaligen „SoMi“- Frauen beendeten die letzte Spielzeit in der Bezirksliga Nord als Rangzweiter mit 28:8 Zählern, konnten dann jedoch im Gegensatz zum Rangersten FSV 1895 Magdeburg II ihr Aufstiegsrecht wahrnehmen. Die Partie gegen die Biederitzerinnen ist für die Immekather nunmehr der Startschuss in der höheren Liga, da die bisherigen angesetzten Duelle gegen die Magdeburger Vertretungen TuS und FSV auf Wunsch der Immekather auf einen späteren Zeitpunkt verlegt wurden.
Für die Biederitzer wird es gegen den großen Unbekannten darum gehen, die verlorenen zwei Zähler aus dem ersten Heimspiel gegen den FSV 1895 Magdeburg (23:26) vergessen zu machen. Dafür wird es jedoch im Gegensatz zur Vorwoche, da stand es 16:10 nach dreißig überzeugenden Minuten, zwei gute Halbzeiten brauchen, um in der Altmark seiner vermeindlichen Favoritenrolle gerecht zu werden.
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SV „Eintracht“ 1921 Immekath vs SV Eiche 05 Biederitz

Gute Quote bringt 41:14- Kantersieg

Die weibliche C- Jugend des SV Eiche 05 Biederitz wurde ihrer Favoritenrolle bei Eintracht Immekath vollauf gerecht. Gegen die weiterhin punktlosen Altmärker sprang nach einer richtungsweisenden 20:5- Halbzeitführung schließlich ein hoher 41:14- Erfolg heraus. „Da gibt es heute wirklich nichts zu meckern. Überzeugt haben wir vor allem in Sachen Chancenverwertung, wo wir nur wenig haben liegenlassen“, resümierte der Biederitzer Trainer Stephan Holzgräbe nach der Begegnung. Die Gäste hatten bereits nach zwölf Minuten eine 10:1- Führung herausgeworfen, ehe auch der Eintracht- nachwuchs einige Akzente setzen konnte. Nach der Pause (20:5) konnten die Gastgeber zunächst weiter Ergebniskosmetik zum 9:21 (28.) betrieben, ehe die vierzehnfache Torschützin Johanna Poppeck mit einem Dreierpack zum 24:9 nach einer halben Stunde nachlegen konnte. Weil auch in der Folgezeit bis zur Schlusssirene sehr viel gelang und Trainingsinhalte erfolgreich zur Anwendung kamen, sprang schlussendlich ein auch in dieser Höhe verdienter 41:14- Erfolg für den SVE- nachwuchs heraus.

Biederitz: Treutler, Holzgräbe – Walde, Schumann (11), Burgold (1), Thielicke (2), Boos (2), Theuerkauf (7), Thorand (1/1), Taube (3/1), Poppeck (14)

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SV Eiche 05 Biederitz vs SV Irxleben 1919 e.V.

Kuriose Schlussphase bringt klaren Erfolg

Die männliche E- Jugend des SV Eiche 05 Biederitz hat das Heimspiel gegen den SV Irxleben nach knapper 12:11- Pausenführung schließlich noch (zu) hoch mit 32:25 gewonnen. Dabei profitierte der Biederitzer Nachwuchs in den fünf Schlussminuten von einer doppelten Überzahl, die die ohne Wechselmöglichkeit angereisten Gäste allerdings komplett allein herbeigeführt hatten. „Auf der Gegenseite waren zwei Akteure final dann nicht mehr gewillt, ihr Team nach dem Rückstand zu unterstützen“, erklärte der Biederitzer Co- Trainer Mario Genth die entscheidenen Minuten eines ansonsten sehr umkämpften Spiels. In diesem hatte der Gastgeber gerade in den ersten zwanzig Minuten so seine liebe Mühe und rannte zunächst einem 5:7- Rückstand nach zehn Minuten hinterher. Auch nach eigener 8:7- Führung legte der SVI- Nachwuchs bis zur 16. Minute wieder auf 11:9 vor, wobei Timon Schödel alle Treffer seine Mannschaft bis zum Seitenwechsel erzielen konnte. Bis zu diesem rissen jedoch die Biederitzer, die in der Deckung zu wenig mannbezogen agierten, noch die Partie herum und nahmen durch Treffer von Tristan Walther (2) und Theodor Jantz ein 12:11 mit in die Kabine. Auch nach dem Seitenwechsel blieb es zunächst eine Partie auf Augenhöhe, ehe die Gäste nach dem 17:17 sogar auf 20:17 enteilen konnten. Beim 21:21 bzw. 22:22 (31.) erzielten dann die abwehrstärkeren SVE- Youngster wieder Gleichwertigkeit und legten bis zur 35. Minute ein 26:23 (35.) vor. Dass es dann nicht mehr zur möglichen Spannung reichen sollte, war dann auch der Unterzahl der Gäste geschuldet. „Der verdiente Erfolg ist einer Steigerung im Abwehrbereich geschuldet. Insgesamt aber eine gute Vorstellung von uns“, meinte der Biederitzer Trainer Tobias Jantz zufrieden nach dem Schlusspfiff.

Biederitz: Walther (17), Jantz (3), Wolff, Rypa, Herbst (1), Bachmann, Gille, Tripke (7), Ohle, Pawlik (3), Welter (1)

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BSV 93 Magdeburg vs SV Eiche 05 Biederitz

Nach Startschwierigkeiten 27:21 beim BSV 93

Die männliche C- Jugend des SV Eiche 05 Biederitz hat sich beim Gastspiel beim BSV 93 Magdeburg den 27:21 (12:11)- Erfolg mit einer kontinuierlichen Leistungssteigerung vollauf verdient. „Eine geschlosse Mannschaftsleistung, aus der ich aber unbedingt Lukas Stielke herausheben möchte, der die Abwehr hervorragend zusammengehalten hat“, meinte der Biederitzer Trainer Michael Thielicke nach dem Schlusspfiff. Die Anfangsphase verlief aber längst nicht nach dem Geschmack der Gäste, die viele falsche Entscheidungen trafen und zudem viele technische Fehler in ihren eigene Angriffsreihen produzierten. Dem 5:5 nach zehn Minuten folgte zwar eine gute Phase zum 8:5, was jedoch der Olvenstedter Nachwuchs in der Folge beim 10:10 bzw. 11:11 wieder ausgleichen konnte. Matteo Burgold traf dann noch zur 12:11- Halbzeitführung für seine sich stabilisierenden Farben, ehe ihnen nach dem 14:14- Ausgleich unmittelbar nach dem Wiederbeginn das Wegziehen auf 17:14 (34.) gelang. Hauptgrund dafür war eine viel beweglichere Deckung, wo jeder für den anderen zur Stelle war und so auch kleine Fehler kompensiert werden konnten. So bedeutete neun Minuten später das 23:17 die Vorentscheidung zu Gunsten der Gäste, die sich den späteren 27:21- Auswärtserfolg durch eine Leistungssteigerung in allen Bereichen spätestens in Durchgang zwei durchaus verdienten. „Wir konnten Schritt für Schritt die Fehler minimieren. Nun müssen wir die kommenden Trainingseinheiten nutzen, um den nächsten Schliff herein zu bekommen“, resümierte Thielicke und blickte zeitgleich bereits nach vorn.

Biederitz: Danisch – Dammaß (1), Burgold (2), Laabs (6/2), Leber (1), Bienas, Bartz (8/1), Kalsdorf, Berger, Faber, Lehr (1), Bruchno (6), Stielke (2)

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SV Eiche 05 Biederitz II vs HSG Altmark West

SVE- Reserve siegt glanz- und mühelos
Zu einem ungefährdeten 25:11 (9:4)- Heimerfolg kam die zweite Vertretung des SV Eiche 05 Biederitz in der Bezirksoberliga Nord gegen die HSG Altmark/West. Während sich die Deckung inklusive Torhüter durchweg Bestnoten verdienten, zeigte die Angriffsleistung trotz 25 geworfener Tore viele Defizite auf.
Natürlich herrschte im Biederitzer Lager nach dem deutlichen Sieg vor heimischer Kulisse eine gewisse Zufriedenheit vor, welche in erster Linie unter den Spielern selbst zu finden war. Beim Biederitzer Trainer Stefan Quensell freilich sah das Ganze schon ein wenig anders sprich bescheidener aus. „Unser Angriffsverhalten in Hälfte eins war eine einzige Katastrophe. Wir haben da in schöner Regelmäßigkeit Ballverluste durch verschiedenste Unzulänglichkeiten fabriziert und konnten froh sein, dass der Gegner diese nie wirklich zu nutzen wusste“, blickte Quensell auf die erste Hälfte zurück, die dennoch mit einer sehr torarmen 9:4- Führung endete, weil der Kontrahent aus der Altmark, der nach 45 Minuten genauso viele eigene Treffer wie der Gastgeber Strafzeiten vorzuweisen hatte, an Ungefährlichkeit kaum zu überbieten war. „Natürlich stand die Abwehr inklusive Torhüter gut, aber allein der Aspekt, dass die Gäste alle ihre sieben Strafwürfe ungenutzt ließen, sagt einiges aus“, schlug SVE- Co- Trainer Julian Hammecke den gleichen bilanzierenden Ton an.
Mit Wiederbeginn präsentierten sich die Gastgeber dann deutlich formverbessert weil fehlerresistenter. Während die Hintermannschaft weiterhin einen guten Job verrichtete, machten sich vorn mehr und mehr schnelle und zudem konzentrierte Abschlüsse breit. „Das war dann insgesamt schon deutlich effektiver. Da wollen wir hin…“, meinte Quensell nach der Schlusssirene weitaus entspannter. Auch wenn es zwischen der 40. und 50. Minute kurzzeitig wieder etwas klemmte, siegten die Biederitzer schließlich hochverdient mit 25:11 gegen einen Kontrahenten, der in den Schlussminuten noch seinen Torhüter Steffen Schulze verlor, der sich eine schwere Knieverletzung zuzog. „Wir wünschen dem Keeper schnelle Genesung und eine baldige Rückkehr auf das Spielfeld“, war aus den Biederitzer Reihen zu vernehmen.
So nahm die Biederitzer Reserve den 25:11- Erfolg dankend zur Kenntnis, wird aber wissen, dass der eigene Anspruch gerade in der Vorwärtsbewegung ein ganz anderer ist. Schon am kommenden Sonnabend beim heimstarken MTV in Weferlingen ist da eine grundlegende Verbesserung vonnöten, um Zählbares mit an die Ehle zu nehmen.
Biederitz II: Nafe, Gronemeier, Le. Exner – J. Hammecke, Kliem (2), Schmidt, Wentzel (3/1), Bahr (1), Meyer (4), Holzgräbe (3), Grabis (2), L. Hartmann, Wiedon (3), Lu. Exner (7/2)
Gelingt der nächste Heimerfolg gegen die HSG?
Die Bezirksoberligahandballer des SV Eiche 05 Biederitz II wollen im zweiten Heimspiel der noch jungen Saison gegen die HSG Altmark/West den zweiten Sieg einfahren. Am Sonntag ab 17 Uhr soll in heimischer Ehlehalle die Niederlage in Stendal zu den Akten gelegt werden.
Dass eine Niederlage längst nicht immer mit einer schlechten Leistung einher gehen muss, haben die Biederitzer am letzten Sonntag beim Gastspiel beim HV Lok Stendal belegen können. Beim 25:28 boten die Gäste mit einem stark ausgedünnten Kader dem heimischen Favoriten sehr lange Paroli, ehe dieser den längeren Atem in der Schlussphase in zwei Punkte umwandeln konnte. Die Biederitzer traten zwar mit leeren Händen die Heimreise an, haben aber in erster Linie sich selbst bewiesen, was mit Einsatz und Moral alles möglich ist.
Diese Aspekte wird es auch gegen die Altmärker brauchen, die nach einem spektakulären 22:22- Heimauftakt gegen die Irxleber Reserve am zurückliegenden Wochenende spielfrei waren. Gegen den SVI konnte die HSG zunächst einen 16:18- Rückstand mit einem 6:0- Lauf in ein 22:18 umwandeln, ehe nach der Schlusssirene doch nur ein Zähler auf der Habenseite verbucht werden konnte. Auch da dürfte der überschaubare Kader, es standen zehn Aktive auf dem Protokoll, kein unwesentlicher Aspekt gewesen sein.
„Wir sind im Pokal weiter und haben auch gegen Schönhausen gewonnen. So richtig prall war es bisher aber auch noch nicht“, schätzt der Biederitzer Co- Trainer Julian Hammecke die Situation realistisch ein, nimmt da aber ausdrücklich die Partie in Stendal heraus. Dort legten die Biederitzer entgegen der zwei Auftaktbegegnungen einen ordentlichen Start hin und mussten erst in der Schlussphase dem kleinen Kader Tribut zollen.
„Ich hoffe und denke schon, dass mit der ein oder anderen Alternative auch unsere Chancen und Möglichkeiten steigen, um am Sonntag als Sieger das Feld zu verlassen“, weiß auch Cheftrainer Steffen Quensell, der die Leistungsschwankungen seiner Schützlinge vor allem im Abschluss möglichst bald abstellen muss, um vielleicht schon am Sonntag die positive Serie gegen die Altmärker fortzusetzen. In der Vorsaison konnte nach dem Erfolg in Mieste (25:19) auch die Begegnung in heimischer Ehlehalle mit 35:31 siegreich gestaltet werden.
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SV Eiche 05 Biederitz vs TSV Wefensleben

Klarer Erfolg mit Schönheitsfehlern

Die weibliche A- Jugend des SV Eiche 05 Biederitz hat sich im Heimspiel gegen den TSV Wefensleben nach einer komfortablen 16:11- Pausenführung schlussendlich auch in der Höhe verdient mit 34:24 durchsetzen können. Völlig losgelöst vom deutlichen Sieg forderte die Biederitzer Trainerin Sandra Schmidt aber dennoch von ihrem Team ein, die vielen technischen Fehler schon in Kürze abzustellen. Keine Frage, dass auch diese Defizite den Start in die Partie negativ beeinflusst haben, denn nach dem hoffnungsvollen 7:3 (13.) schmolz der Vorsprung bis zur 22. Minute auf einen Treffer (9:8) ein. Die persönliche Bewachung der TSV- Spielmacherin durch Tessa Grotsch erfuhr dann gegen Ende des ersten Spielabschnittes eine nachhaltige Wirkung, konnten doch die Gastgeber den eigenen Zug auf das erfolgversprechende Gleis führen. Neben Grotsch erarbeiteten sich auch Torhüterin Lea Kruse und die zwölffache Torschützin Jessica Urban Bestnoten, wobei das Team als Ganzes durchweg funktionierte. In den zweiten dreißig Minuten behaupteten die Gastgeber dann recht souverän ihren Vorsprung, ohne dabei spielerisch glänzen zu müssen. Die Biederitzer Bank wechselte fleißig durch, ließ alle Feldspieler in die Torschützenliste eintragen und konnte schließlich nach den Zwischenstationen 20:14 (39.) und 28:17 (47.) einen verdienten 34:24- Heimerfolg bejubeln. „Insgesamt geht der Sieg in Ordnung, aber die Vielzahl an technischen Fehlern fliegt uns gegen andere Mannschaften definitiv um die Ohren“, resümierte Schmidt nach der Partie einsichtig.

Biederitz: Kruse, Jung – Urban (12/2), Wotjak (1), Warnecke (5), Keitz (2/1), Böhme (3), Kucera (2/1), Grotsch (6), Niemann (3)

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SV Eiche 05 Biederitz vs SV Eintracht Gommern

Stellschrauben gedreht = 31:20- Derbysieg

Die weibliche C- Jugend des SV Eiche 05 Biederitz hat das Derby gegen die Gommeraner Eintracht deutlich mit 31:20 (15:10) gewonnen. Nach Anlaufschwierigkeiten (4:3 nach neun Minuten) mit ausgelassenen Möglichkeiten und einem zu nahen Agieren an der gegnerischen Deckung konnten sich die Gastgeber mehr und mehr freischwimmen und mit einem wünschenswerten Spielfluß aufwarten. Die Folge war ein 9:3 nach zwölf Minuten, auch weil getätigte Korrekturen der Bank im Angriff und in der Deckung sichtlich fruchteten. Mit variablen Spielzügen konnte im weiteren Verlauf der Vorsprung verteidigt werden und schließlich mit einer 15:10- Führung der Gang in die Kabine angetreten werden. Nach dem Seitenwechsel setzten sich die SVE- Mädels bis zur 36. Minute sogar auf 21:12 ab, da die umgestellte Abwehr Zweikämpfe gewann und dazu zahlreiche Ballgewinne verzeichnen konnte. So kam mit fortlaufender Spielzeit die größere Dominanz auch auf der Anzeigetafel an und führte schlussendlich über die Stationen 23:13 (38.), 28:14 (43.) und 29:19 (48.) zu einem ungefährdeten 31:20- Derbyerfolg gegen nie aufsteckende Gäste aus Gommern. „Die Umstellungen vorn wie hinten waren der Dosenöffner für den späteren Erfolg, welcher auch in der Höhe völlig verdient daher kommt“, meinte der Biederitzer Co- Trainer Lars Lange nach der über weite Strecken sehr fairen Begegnung zufrieden.

Biederitz: Treutler, Holzgräbe – Walde, Schumann (7), Burgold (2), Thielicke (1), Boos (2), Theuerkauf (2), Schiller, Werner (2), Köhl, Taube (4/2), Poppeck (11)

Gommern: Schwerdfeger – Deparade (2), Müller, Sens, Honisch, Schmidt, Appel (6), Schumann (10/1), Pfahl, Annecke, Fischer (1), Pusch (1)

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