Saison: 25/26

SV Eiche 05 Biederitz vs SV Blau- Rot Coswig

33:21 gegen Coswig – „Es lief dann…“

So wirklich eine Antwort fand die Biederitzer Trainerin Sandra Schmidt nicht auf das Zustandekommen einer deutlich besseren zweiten Hälfte ihrer weiblichen A- Jugend im Heimspiel gegen BR Coswig. 37 Minuten waren in der Gerwischer Sporthalle gespielt und an der Anzeigetafel standen für beide Vertretungen 15 Treffer auf der Habenseite. „Auch der Wiederbeginn hatte zunächst das Gesicht des ersten Abschnittes, aber dann platzte plötzlich der Knoten“, erinnerte sich Schmidt gern an die Phase zwischen der 35. und 41. Minute, in der ihre Mädels aus einem 13:15- Rückstand eine 19:15- Führung machen konnten. Vorher lief es eigentlich so gar nicht, denn weder die Chancenverwertung war vorzeigenswert und auch im Deckungsverhalten stand eigentlich jeder für sich auch noch auf verlorenem Posten. Eine Person verschonte Schmidt jedoch von ihrer Generalkritik: „Emma Rojahn im Tor hat während der gesamten sechzig Minuten auf hohem Level agiert“, erinnerte sich Schmidt schließlich nach dem 33:21- Erfolg, der ein Stück weit auch deshalb final so hoch ausfiel, weil die Coswiger immer weniger entgegenzusetzen hatten. Es dürften schlussendlich dann viele Faktoren dazu beigetragen haben, dass das Gastspiel für die SVE- Mädels, bei denen sich Ina Schulze erstmals in der Torschützenliste vereweigen konnte, in der Gerwischer Ausweichhalle ein positives Ende genommen hat.

Biederitz: Rojahn, Jung – Kucera (3/1), Urban (13/2), Wotjak (6), Warnecke (4), Keitz, Schulze (2), Böhme, Grotsch (4), Niemann (1)

 

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SV Eiche 05 Biederitz vs HV RW Stassfurt

Gutes Training trägt Früchte

Die männliche C- Jugend des SV Eiche 05 Biederitz ist nach zwei Niederlagen mit einem 30:19 (13:9)- Erfolg gegen den HV RW Stassfurt in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Dabei konnte der Biederitzer Trainer Michael Thielicke erfreut feststellen, dass die Trainingsinhalte wiederholt zur Anwendung kamen und sich der Kader auch in der Breite insgesamt verbessert hat. Dabei hatte der SVE- Nachwuchs in der Startphase so seine Schwierigkeiten, wo Abstimmungsschwierigkeiten und die fehlende Balance zu erkennen waren. So führten die Gastgeber nach zwölf Minuten zwar mit 6:4, konnten sich aber bis zur 17. Minute (10:8) nicht wirklich freischwimmen. Dies änderte sich aber mit einem 3:0- Lauf zum 13:8 noch vor der Pause, ehe die Rot- Weißen den 13:9- Halbzeitstand markieren konnten. Im zweiten Spielabschnitt avancierte dann auch die Abwehr zu einem regelrechten Bollwerk und das angestrebte Umkehrspiel kam mehr und mehr zum tragen. So hatte dann Thielicke für die Positiveffekte auch gleich die passenden Namen parat. Während Luca Stielke die Deckung zusammenhielt, war es im Angriff der kreative Hardy Laabs, der seine Nebenleute mitriss, selbst zehnmal einnetzte und den sich anbahnenden Erfolg auf immer sichere Füße stellen konnte. Schlussendlich stand ein ungefährdeter 30:19- Erfolg zu Buche, bei dem Edgar Wontraba seinen ersten Saisontreffer erzielen konnte. „Eine sehr ordentliche Partie von uns, wobei wir mit unserer Deckungsarbeit dem Gegner den Zahn gezogen haben“, gab Thielicke bei der Aufarbeitung zu Protokoll.

Biederitz: Bierdümpfl, Danisch – Wontraba (1/1), Laabs (10), Stielke (4), Faber, Bartz (4), Kalsdorf (3), Berger (2), Burgold (1), Reim (2), Bruchno (2), Dammaß (1/1)

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Güsener HC vs SV Eiche 05 Biederitz

Verdiente 30:35- Derbypleite in Güsen
Die Frauen des Güsener HC haben das Derby in der Bezirksoberliga gegen den favorisierten SV Eiche 05 Biederitz vollauf verdient mit 35:30 (18:15) gewonnen. Während Lea Grothe für den Sieger zehn Treffer beisteuern konnte, traf bei den enttäuschenden Gästen Nina Bublitz allein siebenmal.
„Ich bin schon sehr enttäuscht von unserem Auftritt heute. Wir waren völlig neben der Spur und haben es an Einsatz und Wille vermissen lassen“, bilanzierte der Biederitzer Trainer Yves Steinweg nach sechzig zumeist sehr ernüchternden Minuten in der Güsener Elbe- Havel- Sporthalle.
Lediglich in der Anfangsphase ging bei den ersatzgeschwächtes Gäste einiges, was zur 4:2- Führung nach sechs Minuten führen sollte. Doch recht schnell kam auch der hochmotivierte Gastgeber zu guten Szenen und konnte nach dem 4:4- Ausgleich (8.) wiederholt auf zwei Treffer (7:5 und 10:8) davonziehen. Die Gäste kamen zwar beim 12:12 (24.) und 14:14 (28.) zum Ausgleich, blieben aber dennoch weit unter ihren eigenen Möglichkeiten. So nutzten die GHC- Frauen die letzte fehlende Konsequenz der Biederitzer im Abschluss und nahmen folgerichtig eine richtungsweisende 18:15- Führung mit in die Kabinen.
Nach dem Seitenwechsel baute der Gastgeber sein Polster beim 20:15 (32.) und 23:18 (37.) auf komfortable fünf Treffer aus, ehe auch ein letztes Aufbäumen der SVE- Frauen zum 24:21 (41.) erfolgreich abgewehrt werden konnte. Viele einfache Fehler im Spielaufbau auf Seiten der Gäste nutzte der GHC zum 32:23 (54.), was der folgerichtigen Vorentscheidung gleichkam. In der Schlussphase betrieben die Gäste zwar noch ein wenig Ergebniskosmetik, aber der 35:30- Erfolg des Güsener HC war fraglos hochverdient. „Wir haben das Derby heute nicht angenommen. Güsen wollte es sichtlich mehr und ist der verdiente Derbysieger“, gestand Steinweg rückblickend ein.
Güsen: Softic – Kleber (2), Mohneke (4), Ullmann (5), Reichardt, Malek (3), Weiß (1), Plötz (3), Lux (7/3), Grothe (10)
Biederitz: Jung – Dettmer, Rosenau (5), Grotsch (2/1), Bublitz (7/3), Wotjak (2), Schottstedt, Ribbert (7/1), Bandey (3), Bormann (4)
Derby in Güsen – Von Überheblichkeit keine Spur
Nach vierwöchiger Punktspielpause geht es für die Frauen des SV Eiche 05 Biederitz (7:3 Punkte) am Sonnabend um 13 Uhr beim Güsener HC (6., 6:6) mit einem kleinen Derby weiter. Sowohl der Tabellenstand als auch die letztjährigen Resultate drängen die Gäste dabei zwangsläufig in die Favoritenrolle.
Die Vorzeichen dürften vor dem Duell der Frauen zwischen Gastgeber Güsener HC und dem Rangdritten aus Biederitz klar sein, doch nach Überheblichkeit sucht man in Reihen der Gäste vergeblich. „Wir müssen schnell wieder unseren Rhythmus finden und insgesamt als Team geschlossen auftreten“, fordert der Biederitzer Trainer Yves Steinweg Grundtugenden von seiner Mannschaft ab, die zuletzt am 1. November im Heimspiel gegen den BSV 93 Magdeburg (38:27) gefordert war. Lediglich eine Woche weniger „Pause“ hatten da die GHC- Frauen, die in ihrem letzten Spiel den Gast aus Immekath mit einer 38:13- Niederlage auf die weite Heimfahrt schicken konnten. Auffällig in der bisherigen Spielzeit ist bei den Gastgebern die Diskrepanz zwischen Heim- und Auswärtsauftritten. Während in heimscher Elbe- Havel- Halle auch TuS Magdeburg (25:19) und der MTV Weferlingen (30:23) bezwungen werden konnten, sprang bei den drei bisher absolvierten Gastspielen noch überhaupt nichts Zählbares heraus. So dürfte auch dieser Aspekt als warnendes Indiz für die Schwere der Aufgabe für die Biederitzer herhalten, die in der Vorsaison beide Begegnungen relativ deutlich mit 35:23 (H) und 29:22 (A) zu ihren Gunsten gestalten konnten.
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HSG Ehle vs HC Aschersleben

 „Wenn plötzlich alles funktioniert“
Und alles funktionierte plötzlich mit einer unerhörten Leichtigkeit. Gegen die aufgefahrene Manndeckung des HCA in den letzten Windungen des Samstagmittags fanden die Gastgeber die entsprechenden Lücken und Matti Plambeck traf zum 34:30. Den anschließenden Siebenmeter auf der Gegenseite wehrte HSG-Keeper Paul Schrank mit einem Blitz-Reflex der rechten Hand ab und der Rest ging im Jubel unter. Das genannte Duo und die männliche B-Jugend der Ehle-Youngster hatten gerade den bis dato mit nur einer Niederlage belasteten Tabellenführer niedergerungen und sich damit selbst an die Spitze katapultiert. „Das war Handball auf hohem Niveau – mit letzter Kraft, aber auf einem sehr hohen Niveau und mit kühlem Kopf“, sagte HSG-Trainer Stefan Bußmann.
Von Beginn an zeigten seine Schützlinge, dass sie ihre Chance ergreifen wollten. Aus einer aggressiven, beweglichen Abwehr heraus erspielten sich die Hausherren nach fünf Minuten eine 4:1-Führung. Besonders die Abstimmung in der Defensive und das schnelle Umschaltspiel funktionierten hervorragend. Bis zur 20. Minute hielten die Gastgeber das Tempo hoch, führten verdient mit 12:9. Doch kurz vor der Pause verloren sie etwas den Faden. Aschersleben fand oft die Lücken im Zentrum, die Gäste glichen aus – 13:13 zur Halbzeit.
Auch nach der Pause nutzte der HCA seine körperlichen Stärken und zog bis zur 35. Minute auf 21:17 davon. Doch anstatt einzubrechen, kämpfte sich die HSG mit viel Einsatz, vermehrten Ballgewinnen und einem glänzend aufgelegten Karl-Luis Bittner (elf Treffer) zurück ins Spiel. In der Abwehr nun griffiger und im Gegenstoß konsequent, rissen die Hausherren das Ruder beim 25:25 (42.) wieder herum.
Was folgte, war nahezu deckungsgleich mit dem vorherigen Fabel-Auftritt gegen die SG Kühnau (35:31). „Bei uns hat sehr, sehr viel, wenn nicht sogar alles funktioniert. Beim Gegner klappt dann nichts mehr“, nahm Bußmann vorweg und sah, wie seine Mannschaft den Favoriten trotz des schmalen Kaders die Grenzen aufzeigte. „Wir schießen einen wirklich guten Gegner in den letzten elf Minuten mit 12:5 aus der Halle“, freute sich der Coach, mahnte aber mit Blick auf die letzte Aufgabe des Handballjahres am Sonntag ab 14:30 Uhr: „Gerade die letzten Minuten waren sehr beeindruckend, aber der Sieg gegen Aschersleben ist nur etwas wert, wenn wir nachlegen und auch in Irxleben genau noch mal diese Mentalität auf die Platte bekommen.“
HSG Ehle: Deneke, Schrank, J. Kloth – Mewes (5), Theuerkauf, Bittner (11), Paech (1), Sens (2), Wittke, Plambeck (5), Hoffmann (4), Kratky, L. Kloth, Stallmann (6)
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SV Eiche 05 Biederitz vs Barleber HC e.V. II

24:33 – Fehlerquote zu hoch

Die weibliche C- Jugend des SV Eiche 05 Biederitz hat das Verfolgerduell gegen die zweite Vertretung des Barleber HC mit 24:33 (7:13) verloren. Hauptgrund dafür war die hohe Fehlerquote im Angriff, aber auch das eigene Wurfpech kam über die gesamte Spielzeit nicht zu kurz. Bis zum 7:8 nach 17 Minuten bewegten sich beide Vertretungen weitestgehend auf Augenhöhe, wobei der Biederitzer Nachwuchs stets einem Rückstand hinterher laufen musste. Dieser vergrößerte sich bis zum Seitenwechsel dann aber noch gravierend, da nur noch die Gäste Weiteres auf der Habenseite verbuchen konnten. So starteten die hochmotivierten Gäste mit einer 13:7- Führung in den zweiten Spielabschnitt und hatten da nach 29 Minuten beim Stand von 18:8 bereits zehn Treffer zwischen sich und den Gastgebern bringen können. Die SVE- Mädels offenbarten vor allem im Deckungsbereich einige Defizite und waren wiederholt einen Schritt zu spät. Auch im eigenen Spielaufbau war der Fehlerteufel allgegenwärtig, so dass der BHC sein Polster relativ souverän über die Ziellinie bringen konnte. Schlussendlich siegte der BHC- Nachwuchs verdientermaßen mit 33:24 und hält weiterhin Anschluss am Tabellenführer HSV Magdeburg II, während die Biederitzer mit nunmehr vier Minuszählern ein wenig abreißen lassen mussten. „Das war heute zu unkonzentriert in allen Belangen von uns. Der Gegner hat es ein Stück weit mehr gewollt…“, fasste es der Biederitzer Trainer Stephan Holzgräbe im Nachgang treffend zusammen.

Biederitz: Treutler, Holzgräbe – Walde, Schumann (2), Burgold (2), Thielicke (2), Boos (1), Theuerkauf (3), Schiller, Werner, Guderjahn, Thorand, Taube (1), Poppeck (5/1), Rose (8/2)

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SV Eiche 05 Biederitz vs HV RW Stassfurt

Am Ende verrutscht das Resultat

„Ich meckere nicht. Es geht um die Weiterentwicklung der Jungs, um das Abrufen von Trainingsinhalten, um Wille und um Kampf. All das hab ich heute von meinen Jungs gesehen und bin deshalb auch gar nicht so unzufrieden“, gab der Biederitzer Trainer Steffen Plater, der kurzfristig noch auf zwei wichtige Leistungsträger verzichten musste, nach Spielschluss und einer 31:48- Niederlage gegen den HV RW Stassfurt zu Protokoll. Die Biederitzer verschliefen schon fast traditionell den Start (2:9, 8.), kamen dann aber mit einer nie vermissten Moral und lobenswerten Einsatzwillen bis zum Seitenwechsel beim 16:20 wieder in Schlagdistanz. Im zweiten Spielabschnitt hielt der SVE- Nachwuchs bis zum 21:27 durchaus noch Anschluss, ehe der Zugriff mehr und mehr verloren ging. „Die Jungs wollen – mehr geht nicht. Natürlich ist die Defensive nicht unsere große Stärke, aber die Spieler wenden dennoch sehr viel aus dem wöchentlichen Trainingsbetrieb erfolgreich an“, rückt Plater, der die spielerische Weiterentwicklung ausdrücklich lobt, die hohe Fehlwurfquote aber auch nicht verheimlicht, den 31:48- Endstand in den Hintergrund. Ein weiterer Aspekt traf dann auf beide Mannschaften gleichermaßen zu: „Die Zeitstrafen heute hätte es vor einer Woche nicht gegeben. Das ist dann auch schwer für die Jungs…“, mahnte Plater die völlig unterschiedliche Regelauslegung bei Fouls von Woche zu Woche an.

Biederitz: Griesau (1) – T. Hauenschild (3), B. Selega (8), Feig (5), John (2), Plater (9), Mertz, Wohlers, I. Selega (3)

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SV Oebisfelde 1895 vs SV Eiche 05 Biederitz

Sehenswerter 34:11- Sieg beim SVO

Die weibliche E- Jugend des SV Eiche 05 Biederitz wurde ihrer Favoritenrolle beim SV Oebisfelde vollauf gerecht und siegte mit sehr ansehnlichem Spiel auch in der Höhe verdient mit 34:11 (19:4). Die SVE- Mädels mussten sich zu früher Stunde gegen den Nachwuchs der Allerstädter, die mit vielen Stopfouls agierten, zunächst einmal freischwimmen. Doch dies sollte nach den zehn Anfangsminuten des ersten Spielabschnittes dann eindrucksvoll gelingen, da sich dem 8:4 bis zum Seitenwechsel ein beeindruckender 11:0- Lauf der Biederitzer anschliessen sollte. Die Gäste generierten mit starker Deckungsarbeit wiederholt viele Ballgewinne und konnten gewinnbringend ihre Zielspielerin Greta Krüger in Szene setzen, die insgesamt 19 Treffer erzielen konnte. Nach dem Seitenwechsel blieb der SVE- Nachwuchs seiner konsequenten Linie vorn wie hinten treu und setzte sich mit schönen Angriffsaktionen bis zur 32. Minute auf 31:6 ab. Wichtig auf Seiten der Biederitzer war an diesem Tag auch, dass alle Spielerinnen zu reichlich Einsatzzeit kamen, wobei sich Hanna Altmann erstmals in die Torschützenliste eintragen konnte. „Eine mehr als ordentliche Vorstellung heute von uns“, zeigte sich der Biederitzer Trainer Alexander Jantz nach dem 34:11 rundum zufrieden.

Biederitz: Jantz (1), Rabe – Gericke (6), Eilert (7), Altmann (1), Spring, Boos, Gehrke, Schulze, Haeßler, Krüger (19), Baumgartl

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TSV Niederndodeleben vs SV Eiche 05 Biederitz

23:34 – Den Beginn verschlafen

Die weibliche A- Jugend des SV Eiche 05 Biederitz musste sich nach einem 9:17- Pausenstand schließlich mit 23:34 beim TSV Niederndodeleben geschlagen geben. Dabei fiel die Ursachenforschung für die dritte Saisonniederlage bei den Gästen schnell und recht eindeutig aus. „Wir haben die Anfangsviertelstunde total verschlafen und erst nach einem 0:7- Rückstand erstmals treffen können“, nannte die Biederitzer Trainerin Sandra Schmidt den Hauptgrund für die spätere Niederlage. Die kurz zuvor genommene Auszeit sollte die Gäste dann im weiteren Verlauf auch in die Partie hieven, wobei der Rückstand bis zum Seitenwechsel keine entscheidene Einschmelzung mehr erfuhr. „Wir haben es auch wiederholt über den Kreis versucht, was keine wirklich kluge Idee war“, kritisierte Schmidt in der Kabine die oft eintönigen Angriffsversuche ihrer Sieben. Nach dem Seitenwechsel agierte der Biederitzer Nachwuchs nahezu auf Augenhöhe, konnte allerdings den Rückstand nie wirklich entscheidend reduzieren.So behauptete der TSV- Nachwuchs sein Zehntorepolster über die Stationen 22:12 (37.), 24:14 (41.) und 29:19 (49.) und fuhr schließlich einen völlig verdienten 34:23- Sieg ein. „Verpennen wir hier nicht die Startphase, dann sieht das hier ganz anders aus…“. war die einhellige Meinung auf der Rückfahrt im Biederitzer Lager.

Biederitz: Kruse, Jung – Urban (6/1), Wotjak (6), Warnecke (3), Keitz (1), Schulze, Böhme (4), Grotsch (2), Niemann (1)

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FSV 1895 Magdeburg vs HSG Ehle II

Kurz vor der Schallmauer
Die männliche A-II-Jugend der HSG Ehle stimmt sich auf das anstehende Gipfeltreffen ein. Binnen 16 Stunden verbucht das Team zwei Erfolge, verpasst nur knapp eine „magische“ Marke.
Gommern/Biederitz. Irgendwo im Hinterkopf ist diese Zahl sicher herumgespukt. Und auch wenn die HSG Ehle II den Schlendrian in den letzten fünf Minuten nicht gezielt eingeladen hat, einen weiteren Torerfolg im Bezirksoberliga-Gastspiel beim FSV 1895 Magdeburg zu verhindern, lähmte der Gedanke an den bevorstehenden Durchbruch der Schallmauer vielleicht den Wurfarm. Der 42:28 (24:11)-Erfolg vom Samstagmittag und der 57:30 (25:13)-Sieg vom Vorabend in Stendal ergaben in Summe 99 Torerfolge für die A-Jugend-Handballer aus Gommern und Biederitz. „Schade, ein Treffer hat gefehlt. Aber am Ende gibt es trotz dieser sehr guten Offensivleistung nur vier Punkte. Selbst wenn wir die 100er-Marke knacken, hätten wir uns nichts davon kaufen können. So ehrlich müssen wir auch sein“, fasste Trainer Stefan Bußmann den rauschhaften Doppelauftritt zusammen.
Darauf deutete am Freitag zur „Primetime“ um 20 Uhr allerdings zunächst wenig hin.  Obwohl dem gastgebenden HV Lok im technischen Bereich um ein Vielfaches überlegen, mühte sich die HSG-Reserve in der Anfangsphase (6:6/12.) aufgrund offensichtlicher Konzentrationsschwächen in den Abend hinein. Erst nach und nach belohnten sich die Gäste für Ballgewinne in der Abwehr und setzten sich Stück für Stück ab. Aufällig oft steuerten sie dabei im Tempospiel jedoch die falsche Seite an oder brachten den langen Pass gar nicht erst an. Dass es dennoch mit einem klaren Zwölf-Tore-Plus in die Pause ging, unterstrich den Klassenunterschied beider Teams.
Auch wenn die benannten Schwächen im Gegenstoß auch nach dem Seitenwechsel anhielten, schafften es die HSG-Youngster, dem Sieg die entsprechende Deutlichkeit zu verleihen – und mit Blick auf die Aufgabe tags darauf mit den Energiereserven zu haushalten. „In beiden Halbzeiten haben wir dann zehn, 15 Minuten auf einem halbwegs vernünftigen Niveau gespielt und konnten trotz des dünnen Kaders Kräfte sparen“, erklärte der Coach.
So oder so waren seine Schützlinge vor dem stets unberechenbaren FSV 1895 gewarnt, der am Sonnabend jedoch ohne Verstärkung seiner starken B-Jugend auskommen musste und sich schnell einem 0:8-Rückstand ausgesetzt sah (7.). „Da haben die Jungs ein ganz anderes Gesicht gezeigt. Wir waren von der ersten Minute an konzentriert, haben eine gute Abwehrarbeit geleistet und sind über das Tempo zu einfachen Treffern gekommen“, freute sich Bußmann. Zwar stabilisierte sich das Spiel der Hausherren durch die Hereinnahme vom späteren Neun-Tore-Mann Karl Kobelke, doch die HSG schob dem Dreh- und Angelpunkt im Spiel der Fermersleber durch eine Manndeckung zügig einen Riegel vor. „Bis zur Pause war das sicher die stärkste Halbzeit der beiden Spiele vom Wochenende.“
Bis fünf Minuten vor Schluss setzten sich variabel auftretende Gäste sogar auf 18 Treffer ab (42:24), ehe die Kräfte schwanden. „Wir lassen das Spiel dann ein wenig ausplätschern. Natürlich ist es immer ein bisschen schöner, mit plus 18 statt 14 zu gewinnen. Nichtsdestotrotz war das ein ordentlicher Auftritt.“ Und nebenbei die passende Einstimmung auf das bevorstehende Gipfeltreffen: Wenn am Sonntag um 14 Uhr die SG Lok Schönebeck in der Eintracht-Sporthalle gastiert, kommt es zum ersten von drei Showdowns der beiden bislang verlustpunktfreien Spitzenteams. „Dafür sind wir Handballer geworden und für solche Duelle trainieren wir. Hoffen wir, dass wir die Halle voll bekommen und ein Highlight abliefern können.“
HSG Ehle II (beim FSV 1895): Becker, Erkenberg – Mewes (14/2), Theuerkauf (1), Bittner (6), Paech (11/3), Sens (1), Plambeck (4), Hoffmann (4), L. Kloth (1)
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SV Eiche 05 Biederitz vs FSV 1895 Magdeburg

Schlechte Phase besiegelt Niederlage

„Wir schaffen es einfach nicht, uns vierzig Minuten zu konzentrieren“, bemängelte der Biederitzer Trainer Steffen Plater nach der Niederlage seiner männlichen D- Jugend im Heimspiel gegen den FSV 1895 Magdeburg. Besonders negativ dürfte dem Biederitzer Verantwortlichen vor allem die fünf Startminuten im zweiten Spielabschnitt in Erinnerung geblieben sein, wo nach einem längst nicht aussichtslosen 16:18- Halbzeitrückstand schließlich ein 18:24- Rückstand in den Büchern stand. Dabei deutete der Biederitzer Nachwuchs schon im ersten Spielabschnitt an, dass ein Mithalten auf Augenhöhe längst nicht unrealistisch ist. „Wir müssen nicht mal mit einem Rückstand in die Pause gehen“, meinte Platte, der aber auch lobend erwähnte, dass es stets Lösungen im Angriffsspiel gab und auch die nötige Gefahr beim Abschluss von allen Positionen erfolgt. Was nach der ärgerlichen 32:36- Niederlage schließlich erneut blieb, war der absolute Wille der gesamten Mannschaft. Diese steckte auch nach dem 26:34- Rückstand (37.) nie auf und setzte auch trotz des hohen Rückstandes noch erfolgreich auf Resultatskosmetik. „Ja, wir hatten heute auch einige personelle Ausfälle, aber die die da waren, haben alles gegeben“, lobte PLater seine Jungs, von denen sich Michel Wohlers erstmals in die Torschützenliste eintragen konnte.

Biederitz: Griesau (2/1) – L. Hauenschild (1), B. Selega (15/3), Poppeck (3), Fahrenkampf (3), Plater (3/1), Wohlers (1), I. Selega (3)

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