Saison: 22/23

Güsener HC vs SV Eiche 05 Biederitz

Ende gut, alles gut – Handball-Verbandsliga Güsen hält trotz 29:35-Niederlage die Klasse / Biederitz verteidigt Rang drei
Auch wenn der Güsener HC sein Heimspiel in der Handball-Verbandsliga gegen den SV Eiche 05 Biederitz verlor, konnten nach 60 Minuten beide Mannschaften einen versöhnlichen Abschluss feiern.
Von Kevin Sager
Güsen/Biederitz l Ganz gespannt verfolgte Eric Steinbrecher bereits am Sonnabend die Partie zwischen der SG Seehausen und dem HV Lok Stendal. Klar wollten die Güsener ihre Hausaufgaben einen Tag später selbst erledigen, doch ein wenig Schützenhilfe hat noch nie geschadet. So verfolgte Steinbrecher die 26:35-Niederlage des Schlusslichtes am Ticker. Einen Tag später waren er und seine Sieben gefordert, genau wie die Mitkontrahenten HSG Börde und die HSG Altmark West. Alle Mannschaften verloren ihre Partien und Güsen hatte so doch noch ein Happy End, denn der GHC verhinderte den Abstieg, auch wenn die 29:35 (10:18)-Heimniederlage gegen die Biederitzer die Stimmung etwas trübte.
Deutlich ausgelassener war diese bei den Gästen aus Biederitz. Sie sicherten sich nach einem fulminanten Lauf zum Saisonende noch den Bronzerang und nahmen voller Stolz die Medaillen entgegen.
Durchgang eins bestimmten derweil die Gäste nach Belieben. „Wir wollten alles in die Waagschale werfen und haben das auch gemacht“, beobachtetet Eiche-Coach Peter Pysall. „Güsen hat dennoch voll dagegengehalten.“ Doch alles, was GHC-Coach Steinbrecher mit auf den Weg gegeben hatte, funktionierte nicht. „Wir hatten acht technische Fehler und 15 Fehlwürfe im ersten Durchgang. Gegen Biederitz reicht das nicht aus.“ Mit einem deutlichen Acht-Tore-Rückstand verschwanden die Güsener in der Kabine. „Wir mussten uns etwas überlegen“, so Steinbrecher. Der Plan: „Wir wollten mehr aus dem Rückraum werfen, da Biederitz einige kleine Spieler in ihren Reihen hat und wir mit Julian Schmälzlein und Steffen Bretschneider zwei wurfgewaltige Spieler dort haben.“
Der Plan von Steinbrecher ging auf. Güsen verkürzte den Rückstand Stück für Stück. Das konnte sich Pysall nicht länger ansehen und warf die grüne Karte mit dem weißen „T“ – Auszeit. Doch den Schwung konnte der Eiche-Coach dem Gastgeber damit kaum nehmen. Denn die Gastgeber blieben dran. „Im zweiten Durchgang war Güsen dann noch stärker“, meinte Pysall. Doch seine Mannschaft ließ im Endeffekt nichts anbrennen. „Wie wir es spielerisch lösen, war gut. Wir haben eine stabile Abwehr gestellt und sind immer wieder zu einfachen Toren gekommen“, sagte Pysall.
Im Endeffekt waren sich beide Parteien dann auch einig, dass der Gästesieg verdient war. „Die zweite Halbzeit entscheiden wir mit 19:17 aber für uns“, schob Steinbrecher nach.
Als dann der Blick auf die Ergebnisse der Konkurrenz fielen, war es eh egal, da Güsen ein weiteres Jahr in der Verbandsliga aktiv ist – zur Freude von Steffen Brettschneider, Silvio und Peter-René Keil. Die drei Routiniers beenden ihre Karriere. „Das haben sie sich auch verdient“, meint Steinbrecher. „Sie haben den jungen Spielern teilweise noch etwas vorgemacht.“ Präsente gab es ebenfalls. Alle drei erhalten freien Zugang zu den Spielen des GHC, zudem übergab die Mannschaft Trikots mit allen Unterschriften der Spieler.
Am Ende könnte das Derby unter dem Motto „Ende gut, alles gut“ zusammengefasst werden. Beide Mannschaften ließen – getrennt von einander – am Abend das Spiel und die Saison bei einem Kaltgetränk gemütlich enden.
Güsener HC: Fabian Wegner, Steffen Bonitz – Dominic Schulz (1), Florian Mache, Lucas Beck (3) René Teßmann (2), Kevin Lepper (2), Rico Gerlach, Philip Ladwig (2), Silvio Keil, Carlo Schulz (2), Julian Schmälzlein (6), Peter-René Keil, Steffen Bretschneider (11/5)
Eiche Biederitz: Michael Tschirschwitz, Maximilian Seidel – Robin Urban (7), Stefan Köster, Bennet Enrico Daßler (8), Daniel Bahr, Maximilian Paul Wiedon (10/3), Leon Exner, Maximilian Held (2), Moritz Luis Steinweg (3), Till Georg Schneider, Philip Justin Wohl (1), Luca Exner (1), Felix Andreas Eix (3)
Siebenmeter: GHC 5/5 – SVE 3/5
Zeitstrafen: GHC 5 – SVE 4
Rote Karte (o.B.): Rico Gerlach (Güsener HC/23.)
Mit dem Maximum an Brisanz – Handball-Verbandsliga: Güsener HC erwartet Eiche Biederitz zum Saisonfinale
Angesichts unzähliger Duelle um die sprichwörtliche goldene Ananas, die am Wochenende das Handballjahr in Sachsen-Anhalt beschließen, dürfen sich die Spielplaner für diese Ausnahmeerscheinung in der Verbandsliga Nord auf die Schulter klopfen: Ein Derby, in dem für beide Kontrahenten noch eine ganze Menge auf dem Spiel steht, bildet am morgigen Sonntag den krönenden Abschluss der Serie 2022/23 im Jerichower Land. Wenn der Güsener HC (11., 12:38-Punkte) den SV Eiche 05 Biederitz (4., 35:15) ab 16 Uhr empfängt, stehen nicht nur die Gastgeber vor einem waschechten „Endspiel“.
So haben die Biederitzer nach der Winterpause einiges dafür getan, um sich den Ruf als Team der Stunde zu verdienen. Neun Spiele in Folge gestalteten die Ehle-Handballer zuletzt siegreich. Und ein weiterer Erfolg hätte nicht nur symbolischen Charakter, wie Eiche-Trainer Peter Pysall weiß: „Natürlich ist das ein Ausdruck für die konstanten Leistungen der letzten Spiele. Aber wir haben uns auch über die gesamte Saison hinweg die Chance auf die Bronzemedaille erarbeitet. Jetzt fehlt noch der letzte entscheidende Schritt.“
Um ihn zu gehen, braucht es keine höhere Mathematik: Bestätigt der SVE seinen 37:28-Erfolg aus dem Hinspiel Anfang Dezember, ist Platz drei unumstößlich fix. Denn in der Abschlusstabelle ist der direkte Vergleich, den die Biederitzer gegenüber dem SV Irxleben für sich entschieden haben, das maßgebliche Kriterium bei Punktgleichheit. Stolpern die 05er dagegen, braucht es bereits heute Schützenhilfe durch die TSG Calbe II, die allerdings zuletzt bei ihrer 24:32-Niederlage an der Ehle bereits den Eindruck erweckte, dass zum gesicherten Klassenerhalt keine weiteren Meilensteine hinzukommen werden.
Im Kampf um den Ligaverbleib ist seit einer Woche auch der GHC wieder dick im Geschäft. Der 30:23-Auswärtserfolg bei der HSG Börde verschaffte den Güsenern eine glänzende Ausgangsposition, so dass mitunter sogar bei einer Niederlage der zwischenzeitlich in weite Ferne geratene Klassenerhalt erreicht werden kann. Darauf ankommen lassen wollen es die Mannen um Coach Eric Steinbrecher jedoch nicht. „Wir haben im letzten Spiel, das noch dazu ein Derby ist, vor eigener Kulisse die Chance. Wenn wir dabei auch den Biederitzer Erfolgslauf durchbrechen, wäre das ohne Frage ein Highlight“, gibt sich der Coach angriffslustig und weiß, worauf es ankommt: „Wir können das gegnerische Tempo mitgehen. Daneben müssen wir uns auch auf den starken Rückraum einstellen.“
Entsprechend weiß auch der SV Eiche 05, worauf er sich einlässt. „Wir haben keine Geschenke zu erwarten. Es wird ein kampfbetontes Spiel, bei dem wir alles in die Waagschale werfen, zugleich aber die richtigen Entscheidungen treffen müssen“, erklärt Pysall, der bis auf die langzeitverletzten Eike-Christian Herrmann, Florian Wentzel und Christian Kinast personell aus dem Vollen schöpfen kann.
Auch sein Gegenüber wird keinen seiner Schützlinge zusätzlich motivieren müssen. Denn einerseits ist die Bedeutung des Spiels jedem in Güsen bewusst, andererseits wird auch der Rahmen zum Saisonabschluss noch einmal ein Besonderer sein. Vor dem Anwurf werden zunächst die GHC-Frauen für ihren dritten Platz in der 2. Nordliga geehrt und auch nach der Partie wird es emotional zugehen: Mit Silvio und Peter-René Keil sowie Steffen Bretschneider verabschiedet der Club drei verdiente Spieler, die ihre Karrieren gewiss nicht mit einem Abstieg beschließen wollen.
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HC Burgenland vs SV Eiche 05 Biederitz

Saisonabschluss mit Auswährtssieg

Nach dem letzten Heimerfolg gegen Eintracht Gommern hieß es für die männliche A- Jugend des SV Eiche 05 Biederitz nun, beim HC Burgenland eine gute Saison positiv abzuschließen. Die Gäste fanden gut in die Partie und führten schnell mit 2:0 und ein bewegliches Angriffsspiel und eine solide Abwehrarbeit sorgten auch im weiteren Verlauf für eine 7:4- Führung (13.). Ein paar Nachlässigkeiten in der Folge nutzten dann die Hausherren nach einer Viertelstunde prompt zum 7:7- Ausgleich und die weiteren Minuten war ein munteres Torewerfen auf beiden Seiten angesagt. Die Biederitzer legten immer vor und forcierten das Tempo stetig. Über die Stationen 10:8 (19.) und 15:13 (27.) konnten sich die Biederitzer bis zur Pause weiter auf 18:14 absetzen, wobei eine äußerst kleinliche Regelauslegung  der Unparteiischen in der letzten Phase von Halbzeit eins die Burgenländer im Spiel hielt. In die zweite Halbzeit starteten die Biederitzer Youngster weiter konzentriert, aber am Spielstand änderte sich wenig, denn die Hausherren nutzten ihre Chancen ebenso konsequent wie die Gäste. Ab der 38. Minute legten die Biederitzer jedoch einen tollen Lauf hin, denn binnen kürzester Zeit nutzten sie jeden Fehler zu schnellen Kontertoren. Marius Hammecke konnte sich hier besonders auszeichnen und netzte zum 27:20 (44.) ein. Ab der 45. Minute schienen die Biederitzer alles im Griff zu haben. Doch nun häuften sich die Zeitstrafen und immer wieder wurden die Biederitzer für angebliches Foulspiel und anschließender Meckerei doppelt bestraft. Dabei wurden jegliche Bewegungen, oft nur fragend als solche ausgelegt. Mit nun meist vier Spielern auf dem Feld schmolz der Vorsprung bis zur 55. Minute auf 32:30 ein. In den entscheidenden Minuten erzielten die Gäste dann aber die schönsten und wichtigsten Tore.  Maks Beres mit einem Kracher aus dem Rückraum und Marius Hammecke per Kempa machten den Sack zu und beim Stand von 36:33 in der letzten Spielminute war  der finale Sieg der Saison perfekt.

„Trotz vier Gelben Karten,  zwölf Zeitstrafen und  drei roten Karten für uns bei einer fairen Partie gingen wir als verdienter Sieger vom Platz. Die Jungs haben heute und über die gesamte Saison einen richtig guten Job gemacht und sich toll weiterentwickelt. Großen Dank an die B-Jugend, Eltern, Sponsoren und allen Verantwortlichen im Verein für die herausragende  Unterstützung“, war vom Biederitzer Trainerteam  Dirk Hesse/Ronald Schmidt nach dem Spiel zu hören.

Biederitz: Nafe  – Hammecke (8), Müller (1), Schmidt (2), Hesse (7), Maffert (5/2), Beres M.(2), Hartmann, Czommer, Geirrson (1), Warnecke (5), Kliem (3), Simon (2)

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TSV Niederndodeleben vs SV Eiche 05 Biederitz

Im Duell der Medaillengewinner unterlegen

Die weibliche E- Jugend des SV Eiche 05 Biederitz musste sich als feststehender Vizemeister im letzten Pflichtspiel dem Rangdritten TSV N.dodeleben nach durchwachsener erster Hälfte (5:11) am Ende mit 13:20 geschlagen geben. „Die ersten zwanzig Minuten waren wir nicht wirklich auf dem Feld“, meinte die Biederitzer Trainerin Jana Tschirschwitz kritisch, die zudem ein wenig die Motivation in ihrem Kader vermisste. Die Gäste kamen sehr schwer in die Partie, was sicherlich auch an der guten Deckung des TSV- Nachwuchses lag. So legten die Gastgeber früh entscheidend zum 6:1 (12.) vor und nahmen eine 11:5- Führung mit in die Kabine, da den Gästen sichtlich die Ideen und Mittel im Angriffsverhalten fehlten. Dies sollte sich auch mit dem Wiederbeginn nicht ändern, wo die TSV- Mädels die 12:6- Führung bis zur 33. Minute auf 19:6 nach oben schrauben konnten. Erst dann zeigten auch die Gäste ihr Können, die mit dem Abrufen vonTraininginhalten auch die gegnerische Abwehr vor Probleme stellen konnten. Auch deshalb konnte der hohe Rückstand in den restlichen sieben Minuten der Begegnung noch erträglich zum 20:13- Endstand eingeschmolzen werden. „Die heutige Niederlage ändert jedoch nichts an der tollen Saison, die wir gespielt und mit Silber gekrönt haben“, hatte Tschirschwitz die finale Niederlage schnell zu den Akten gelegt.

Biederitz: Köhl – L. Thielicke (1), Kuhnert (8), Wiehe, Walde, Tschirschwitz (1), Ziemann, Grotsch, Theuerkauf (3), Grunert

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HC Burgenland vs SV Eiche 05 Biederitz

Beim HCB auf verlorenem Posten

Die männliche D- Jugend des SV Eiche 05 Biederitz hat ihr letztes Punktspiel der Saison 2022/2023 beim HC Burgenland mit 19:32 (4:13) verloren und die Serie auf Rang acht abgeschlossen. „Gerade im ersten Spielabschnitt fehlte es an allen Ecken und Kanten“, fasste der Biederitzer Trainer Michael Tschirschwitz das Auftreten seiner Schützlinge treffend zusammen. Während im Angriff unzählige Fehlwürfe zu verzeichnen waren, konnte sich auch die Deckung nie wirklich auf den Kontrahenten einstellen. So hatte dieser beim 13:4- Halbzeitstand vorzeitig die Signale auf Heimsieg gestellt. Im zweiten Spielabschnitt präsentierten sich die Gäste dann über weite Strecken konzentrierter und zielstrebiger. „Nachdem der erste Durchgang wohl unser Schlechtester der Saison überhaupt war, konnten wir uns dann in allen Belangen deutlich steigern“, resümierte Tschirschwitz später. So konnten sich schließlich auch die Gäste am Torewerfen beteiligen und zumindest in der zweiten Hälfte dem Gastgeber Paroli bieten. An der hohen 19:32- Niederlage änderte dies aber nichts mehr.

Biederitz: Rojahn – Wägener, Danisch, Theuerkauf (2), Stielke (2), Blume (7), Kalsdorf (4), Berger, Burgold (1), Reim (3)

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SV Eiche 05 Biederitz vs TSG Calbe II

Neunter Sieg in Serie erhält Chance auf Podestplatz

Nach Anlaufschwierigkeiten sind die Verbandsligahandballer des SV Eiche 05 Biederitz ihrer Favoritenrolle gegen die zweite Vertretung der TSG Calbe noch gerecht geworden und haben mit dem 32:24 (14:11)- Erfolg den neunten Sieg in Folge eingefahren. So konnte die Chance auf einen Podestplatz vor dem finalen Derby am kommenden Sonntag in Güsen aufrecht erhalten werden.

Ganze acht Minuten waren am Sonnabend in der voll besetzten Biederitzer Ehlehalle gespielt, da wanderte die grüne Karte des SVE- Trainers Peter Pysall stetig von der einen Hand zur anderen. Zu diesem Zeitpunkt lagen seine Schützlinge mit 1:5 im Hintertreffen und produzierten Standhandball ohne jeglichen erforderlichen Druck. Nach 16 Minuten beim Stand von 5:9 hatte Pysall dann genug gesehen und brachte die grüne Karte zum Zeitnehmertisch. „Wir haben dann einige Umstellungen vorgenommen und an die Grundtugenden unserer eigentlichen Herangehensweise erinnert“, meinte der Bankverantwortliche später. Auf dem Spielfeld sollte dieser Denkanstoß alsbald Früchte tragen, denn nach 21 Minuten erzielten die Gastgeber in Person von Robin Urban (2), Philipp Wohl und Max Held den 9:9- Ausgleich. Der anschließende Versuch der TSG- Bank ihrerseits, das Kippen des Spiels zu verhindern, schlug dann aber fehl. Die Biederitzer stabilisierten sich in allen Bereichen und konnten nach einigen Fahrkarten im Abschluss dann mehr und mehr Sicherheit in ihre Abschlüsse bringen. Auch die Abwehr fand zusehens zu alter Stärke zurück und hatte sich längst auf die Schlagwürfe eines Malte Gottschalk eingestellt. Zwischen den Biederitzer Pfosten sorgte zudem Michael Tschirschwitz mit einigen Paraden dafür, dass sein letzter Heimauftritt in der Ehlehalle ein Würdiger war. So nahmen die Gastgeber schließlich eine verdiente 14:11- Führung mit in die Kabinen, da das erzielte Miteinander die anfangs vermisste Spielfreude zurückgebracht hatte.
Auch nach dem Seitenwechsel ließen sich die Biederitzer dann nicht mehr von ihrem eingeschlagenen Weg abbringen. Beim Stand von 19:12 nach 36 Minuten war die Frage nach dem Sieger längst beantwortet, auch wenn die Biederitzer die allerletzte Konsequenz in ihren Abschlüssen nicht konstant abriefen. Die Gäste von der Saale, die laut Pysall ganz anders als im Hinspiel daher kamen, waren zwar stets um ein gutes Resultat bemüht, waren sich aber auch ihrer Rolle als zweiter Sieger an diesem Tag bewusst. So hatten die Biederitzer nie große Schwierigkeiten, den Gegner bei den Zwischenständen von 23:17 (42.), 25:19 (45.) und 29:23 (55.) auf sechs Treffer Abstand zu halten, ehe in den Schlussminuten durch Treffer von Till Schneider, Routinier Stephan Holzgräbe und Felix Eix ein noch höherer Erfolg angestrebt wurde. Dieser fand schließlich nach dem letzten Tor der Saalestädter durch Luca Koch im 32:24- Endstand seine Bestätigung.
„Großes Kompliment an die Jungs, denn neun Siege in Serie sind nicht selbstverständlich. Nun gilt es zwingend in Güsen zu siegen, um vielleicht doch noch das Podest zu betreten“, sparte der Biederitzer Trainer Peter Pysall nach dem Schlusspfiff völlig zurecht nicht mit Lob und hatte dabei bereits die letzte schwere Hürde der zu Ende gehenden Saison im Blick.

Biederitz: Tschirschwitz, Gronemeier, Seidel – Urban (5), Holzgräbe (1), Köster (1), Daßler (6/1), Wiedon (8/2), Held (3), Steinweg (4), Schneider (1), Wohl (2), Lu. Exner, Eix (1/1)

Calbe II: Wieschke, Giesemann – Wuwer (5), Lehmann (7/4), Tischler, Herzig (1), Mutsch, Ammerpohl (3), Ritscher (2), Ulrich (1), Möhring, Koch (3), Gottschalk (2)

Zeitstrafen: Eiche 6, TSG 6

Siebenmeter: Eiche 7/4, TSG 4/4

„Wir müssen unsere Hausaufgaben machen“

Im letzten Heimspiel empfangen die Verbandsligahandballer des SV Eiche 05 Biederitz (4., 33:15 Punkte) am Sonnabend um 17:30 Uhr die zweite Vertretung der TSG Calbe (9., 17:31). Mit Sieg Nummer neun in Serie ließe es sich im Anschluss mit den eigenen Fans auf der Saisonabschlussparty durchaus gut feiern…

Natürlich haben die Schützlinge um Trainer Peter Pysall in den letzten Wochen einmal mehr auf die Tabelle geschaut und die ein oder andere Eventualität durchgespielt. Die Erkenntnis ist natürlich da, dass in Sachen Podestplatz schon noch etwas drin ist, doch muss neben dem eigenen Erfolg sowohl an diesem Sonnabend gegen die unbequem zu bespielende Vertretung der TSG Calbe II als auch am kommenden Sonntag in Güsen auch die zu überholende Gegnerschaft in hohem Maße mitspielen. Die vor den Biederitzern rangierenden Ballwerfer der SG Seehausen (2., 35:13) und des SV Irxleben (3., 34:14) kreuzen an diesem Wochenende im direkten Duell zwar die Klingen, müssten aber wohl auch am letzten Spieltag straucheln, wenn Seehausen die abstiegsbedrohten Stendaler empfängt und die Irxleber zur Reserve nach Calbe reisen.
Von irgendwelchen Rechenspielen hält der Biederitzer Trainer Peter Pysall indes nur sehr wenig. „Wir müssen eh in Vorleistung gehen und zunächst unsere Hausaufgaben machen…“, sinniert er dann auch und weiß sehr wohl, dass beide Aufgaben zum Saisonkehraus ihre Tücken haben können. Schon im Hinspiel an der Saale Anfang Oktober hatten die Biederitzer große Mühe, den knappen 26:25- Erfolg in trockene Tücher zu bringen. „Wir hatten über weite Strecken so unsere liebe Mühe in der Deckung und in 1:1- Situationen oft das Nachsehen“, erinnert sich Pysall, wobei seine Truppe mit einer starken Schlussphase den 20:22- Rückstand nach 52 Minuten noch in einen umjubelten und hauchdünnen Erfolg umwandeln konnten. Die TSG hat als Liganeuling spätestens mit dem knappen 24:23- Erfolg vor einer Woche im Nachholspiel gegen die HSG Börde das Ziel Klassenerhalt geschafft und kann so in der Ehlehalle frisch und frei aufspielen.
Für die Biederitzer, deren letzter Kontrahent vor zwei Wochen beim 34:18- Sieg ebenfalls HSG Börde hieß, geht es auch darum, die Siegesserie von zuletzt acht Begegnungen nicht abreißen zu lassen. „Wir möchten schon sehr gern mit dieser langen Siegesserie aus der Saison gehen…“, hörte man zuletzt wiederholt aus dem vor Selbstbewusstsein strotzenden Biederitzer Lager. Tritt dies ein, könnte man wohl auch einen eventuell verpassten Medaillenrang um einiges besser verkraften…

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SV Eiche 05 Biederitz vs Magdeburger SV 90

Torhunger zum Saisonabschluss – 41:20 gegen MSV 90

Die Frauen des SV Eiche 05 Biederitz haben sich am letzten Spieltag der Saison sehr torhungrig präsentiert. Gegen das Tabellenschlusslicht Magdeburger SV 90 gab es nach einer 18:8- Halbzeitführung schließlich einen 41:20- Erfolg, bei dem Routinier Nina Bublitz allein dreizehn Treffer beisteuern konnte.

Nach nur kurzer Abtastphase (2:2 nach 5 Minuten) legten die Biederitzer einen Gang zu und warfen in Überzahl agierend eine 5:2- Führung nach acht Minuten heraus. Nach dem 9:3 der Gastgeber nahm die Bank der Gäste eine Auszeit und dürfte darauf hingewiesen haben, doch gerade in Sachen Deckungsarbeit eine Schippe drauf zu packen. Doch auch im weiteren Verlauf wurde es den Biederitzern nicht wirklich schwer gemacht, um zum Torerfolg zu kommen, auch wenn längst nicht jede Einladung angenommen wurde. Dazu gesellten sich einige leichte Ballverluste sowie Flüchtigkeitsfehler, die dem Willen des schnellen Spiels zum Opfer fielen. In der Schlussphase eines fairen Spiels unter der Leitung des guten (einzigen) Schiedsrichters Florian Meusel hatte dann die Biederitzer (Ersatz)- Torhüterin Franziska Swoboda ihren großen Auftritt, in dem sie neben einigen Paraden auch zwei Strafwürfe abwehren konnte. So bedeutete der Treffer zum 18:8 durch die agile und schnelle Sophie Ribbert nach 27 Minuten gleichzeitig den Halbzeitstand.
In die zweiten dreißig Minuten starteten die Gastgeber dann mit drei vergebenen Großchancen, was in etwa auch den Verlauf der zweiten Halbzeit wiederspiegeln sollte. Die SVE- Frauen legten in der Folge natürlich an Toren nach, doch an der Chancenverwertung selbst gab es dann doch leichte Kritik. „Da blieb schon einiges auf der Strdcke, obwohl spätestens zu diesem Zeitpunkt der Fokus klar auf das Tore erzielen ausgerichtet war“, meinte die scheidene Biederitzer Trainerin Franziska Nolde später mit einem Augenzwinkern. Die Gäste aus Magdeburg bauten dagegen sichtlich ab und luden die Biederitzer regelrecht zum Konterlaufen ein. Diese hatten in der Folge wiederholt die Wahl, wer denn den Gegenstoß vollenden sollte. So baute der SVE das Polster vom 23:10 nach einer Dreiviertelstunde auf 28:12 aus, wobei sich vor allem die routinierte Nina Bublitz nicht nur wegen ihrer dreizehn Treffer mit nie enden wollender Laufbereitschaft hervortat. Der anschließende Dreierpack von Sophie Ribbert zum 32:14 nach 48 Minuten zog den fehlerbehafteten Lemsdorfern dann entgültig den Zahn.
Schlussendlich setzten sich die Biederitzer auch in der Höhe verdientermaßen mit 41:20 durch, verweilen aber in der Endabrechnung auf Rang vier. „Natürlich hätten wir hier noch höher gewinnen können, aber das ist eher zweitrangig. Das Miteinander, welches wir uns ja auch erst im Laufe der Saison erarbeiten mussten, hat mir heute wieder imponiert“, meinte die zufriedene Biederitzer Trainerin Franziska Nolde, die zudem nicht den Dank an Franziska Swoboda vergaß, die sich wiederum als Torhüterin lobenswert in den Dienst der Mannschaft stellte.

Biederitz: Swoboda – Bublitz (13/1), Schottstedt (4), Ribbert (9), E. Treffkorn (5), Hesse (4), Bormann, Makoben (3), Talke- Dreizehner (3)

MSV 90 zu Gast: SVE- Frauen streben finalen Sieg an

Die Frauen des SV Eiche 05 Biederitz empfangen zum Saisonausklang am Sonnabend um 15:30 Uhr das nur einmal siegreiche Tabellenschlusslicht Magdeburger SV 90. Nicht nur aufgrund des deutlichen 33:22- Hinspielerfolges vor fünf Wochen nehmen die Gastgeber um die scheidene Trainerin Franziska Nolde nun die klare Favoritenstellung ein.

Rein tabellarisch dürfte sich an der Endplatzierung für die Biederitzer Frauen nichts mehr ändern, denn Rang vier scheint mehr oder weniger in Stein gemeißelt zu sein. Während nach unten nichts mehr passieren kann, sind Verbesserungen nach oben wohl in Richtung der Medaillenplätze nur rein rechnerischer Natur. Zum Einen müsste der Rangdritte Post SV Magdeburg (21:9) zeitgleich komplett beim MTV Weferlingen stolpern und auch der rein zahlrenmäßig noch zu erreichende TuS Magdeburg (22:8) müsste im entscheidenen Spiel um die Meisterschaft beim Tabellenführer SV Irxleben (23:7) am Sonntag bei aktuelle vierzig Toren plus komplett aus den Latschen kippen.
„Wir wollen natürlich an das Hinspielresultat anknüpfen und einen versöhnlichen Abschluss in eigener Halle hinlegen“, gibt die Nachwuchs erwartende und deshalb scheidene Biederitzer Trainerin Franziska Nolde als Marschrichtung aus. Der 33:22- Erfolg in der Bodestrasse beendete Ende März eine Durstrecke von vier sieglosen Spielen und läutete gleichzeitig eine Siegesserie von vier Doppelpunktgewinnen in Serie ein. Nicht nur die Verantwortlichen, sondern auch die neu zusammengestellte überwiegend junge Truppe hätte sich einen fünften Sieg in Folge fraglos verdient. Auch wenn in der Endabrechnung der angestrebte Podestplatz unerreicht bleiben sollte, können die Schottstedt & Co auf eine zufriedenstellende Spielzeit 2022/2023 zurückblicken.

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SG Seehausen vs SpG TuS MD/SV Eiche 05

Auswärtserfolg zum Saisonkehraus

Die weibliche A- Jugend der Spielgemeinschaft TuS Magdeburg/SV Eiche 05 Biederitz hat bei ihrem letzten Auftritt in dieser Konstellation bei der SG Seehausen einen nie gefährdeten 33:25 (18:10)- Auswärtssieg gelandet. Nach der langen Rückfahrt gab es am späten Abend schließlich die Verabschiedung als Rangzweiter mit 24:6 Punkten hinter dem verdienten Meister BSV 93 Magdeburg II (28:2) in der Biederitzer Ehlehalle. „Die Vizemeisterschaft ist für uns ein großer Erfolg. Auch die insgesamt vier Jahre mit dieser Zusammenstellung einer SG mit TuS und Biederitz waren kaum zu toppen und damals die absolut richtige Entscheidung“, gab das sympathische SG- Trainerduo Leonie Wesslowski/Lisa Haegebarth nach der herzlichen Verabschiedung unter großem Beifall zu verstehen. Zuvor entledigte sich die verschworene Einheit ihrer Pflichtaufgabe in der Altmark und legte den Grundstein dafür vor allem im ersten Spielabschnitt. Mit nur neun Spielerinnen angereist wurden die Gäste ihrer Favoritenrolle dennoch gerecht, auch wenn gerade in Sachen Chancenverwertung so einiges auf der Strecke blieb. Während die Torhüterposition durch Kim Pfannschmidt und später auch Maira Hofmann durch etatmäßige Feldspieler hervorragend kompensiert werden konnte, gab es auch auf dem Spielfeld die ein oder andere eher selten gesehen Konstellation. „Wir haben da unserer als auch die Fantasie der Mädels keine großen Grenzen gesetzt“, wurden die zweiten dreißig Minuten, welche in Sachen Torausbeute (15:15) ausgeglichen durchgewunken wurden, ins rechte Licht gerückt. Natürlich war auch in dieser letzten Halbzeit der Saison die Hauptbaustelle Chancenverwertung allgegenwertig, während die eher zurückhaltendere Abwehrarbeit in dieser personellen Zusammenstellung naturgemäß eher zu vernachlässigen war. Am Ende setzte sich die Spielgemeinschaft verdientermaßen mit 33:25 bei der SG in Seehausen durch und dürfte während der langen Rückfahrt auch über das ein oder andere Erlebnis der letzten vier sehr erfolgreichen Jahre gefachsimpelt haben.

SG: Pfannschmidt (1), Hofmann (5), Müller (1), Niewand (5/1), Schnell (4), Keitz (4), Neuendorf (7), Melzian (4), Bandey (2)

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SV Eiche 05 Biederitz vs Güsener HC

Derbysieg in souveräner Manier

Die weibliche B- Jugend des SV Eiche 05 Biederitz hat das letzte Pflichtspiel der Saison gegen den Güsener HC klar mit 26:13 (12:3) gewonnen. Eine finale Platzierung, Rang drei oder vier sind möglich, steht allerdings noch nicht fest, da die Tabelle noch unvollständig daherkommt.

Den Grundstein zum Derbysieg legte der Biederitzer Nachwuchs in der Anfangsphase, wo mit viel Power und Tempo nach 16 Minuten eine 9:1- Führung verbucht werden konnte. „Dann haben wir bis zur Halbzeit mehr und mehr die Geschwindigkeit des Gegners übernommen…“, beschrieb später die Biederitzer Trainerin Sandra Schmidt kritisch die Schlussminuten des ersten Abschnittes, in denen ein höherer Vorsprung regelrecht auf der Strecke blieb. So schwor man sich in der Biederitzer Kabine erneut ein und wollte der Begegnung trotz klarer 12:3- Pausenführung wieder mehr Pep und Elan verleihen. Dies sollte sich in der Anfangsphase des zweiten Spielabschnittes zunächst auch bewahrheiten, konnten doch die Gastgeber bis zur 29. Minute ein 16:4 herauswerfen. In den folgenden Minuten fielen die Biederitzer dann in ein kleines Leistungstief, in der die Gäste bis zum 21:9 nach 42 Minuten zumindest phasenweise Gleichwertigkeit erzielen konnten. Die verbleibene Spielzeit ging dann jedoch wieder an den Biederitzer Nachwuchs, der mit seiner 6:0- Deckung den nie aufsteckenden Gästen zusätzlich den Zahn zog. Da auch Katharina Jung im Biederitzer Tor einige gute Szenen verbuchen konnte, ging das jederzeit faire Derby schlussendlich deutlich mit 26:13 an die Biederitzer.

Biederitz: Jung – Schnelle (3), Löffler, Kersten (1), Zhou (1), Urban (2), Wotjak (5), Warnecke (1), Keitz (3), Rosenau (7), Niemann (3)

Güsen: Zänkert – Kühner, Steller, Hecht (2), Wolf, Kramm (1), Schröder (4), Munkelt (5/1), Bergt (1)

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SG Seehausen vs SV Eiche 05 Biederitz

27:25- Auswärtserfolg in Seehausen

Die Frauen des SV Eiche 05 Biederitz haben ihre letzte Auswärtshürde der Saison bei der SG Seehausen erfolgreich mit 27:25 (13:16) übersprungen. Beste Schützen beim Sieger waren Sophie Ribbert und Emilia Treffkorn mit jeweils sieben Toren.

Die stark ersatzgeschwächten Gäste legten in der Wischelandhalle wunschgemäß los und führten früh mit 3:1 (4.) und 6:4 (9.). Da auch im weiteren Verlauf der Ball schnell nach vorn getragen wurde und in der Abwehr viele Bälle erobert wurden, stand nach einer Viertelstunde verdientermaßen eine 9:7- Führung zu Buche. Im weiteren Verlauf kamen dann die SG- Damen deutlich besser zum Zug, da in der Biederitzer Hintermannschaft der Schlendrian Einzug hielt. Dies machte sich vor allem die Seehäuserin Bianca Braune zu Nutze, die mit ihrer Erfahrung bestach und wiederholt die Kreisposition gekonnt in Szene setzen konnte oder selbst erfolgreich abschloss. So hatte dann auch die Biederitzer (Ersatz-) Torhüterin Franziska Swoboda einen schweren Stand, denn von diesen zentralen Positionen war die Chance des Abwehrens naturgemäß sehr schwer. Floglich drehten die Gastgeber den Spielstand nach 23 Minuten zur eigenen 13:11- Führung um und nahmen schließlich sogar eine Dreitoreführung (16:13) mit in die Kabinen.
Nach dem Seitenwechsel behauptete die SGS nur noch kurz ihr Polster (18:15), ehe die Gäste mit formverbesserter Deckung zum 19:19- Ausgleich (37.) kamen. Entscheidend für den weiteren Spielverlauf war auch die manndeckung gegen Bianca Braune, die fortan nicht mehr wie gewollt agieren konnte. Bis zum 23:23 nach 51 Minuten liefen die Biederitzer dann zwar stets einem Treffer hinterher, glichen aber postwendend aus. Anschließend wiederholte sich dieses Schauspiel bis zum 25:25, nur das nun die Biederitzer durch Emilia Treffkorn und Neele Bormann die Führung vorlegen konnten. Wichtig waren in dieser Phase auch einige Paraden von Swoboda zwischen den Pfosten, denn im Abschluss hielten sich Hoch und Tiefs in Sachen Konterabschluss die Waage. Dem 25:25- Ausgleich des Gastgebers ließen dann die erfahrene Daniela Schottstedt und die stark aufspielende Sophie Ribbert mit ihren Toren den umjubelten 27:25- Endstand folgen.
„Über die Mitte war es heute für uns erneut sehr schwer, aber wir haben immer wieder die nötige Tiefe gesucht und gefunden. Schlussendlich eine geschlossene Mannschaftsleistung, welche vor allem in Sachen Kampf keine Wünsche offen ließ“, analysierte die Biederitzerin Daniela Schottstedt auf der langen Rückfahrt aus der Altmark. Mit einem vollen Erfolg am kommenden Sonnabend gegen das Tabellenschlusslicht Magdeburger SV 90 kann zwar nun noch rein rechnerisch der Sprung auf das Podest gelingen, doch bedarf es dann der Hithilfe anderer (eher nicht) zu erwartender Resultate…

Biederitz: Swoboda – Hofmann (2), Schottstedt (5/2), Ribbert (7/1), E. Treffkorn (7/3), Bandey (1), Hesse (1), Bormann (3), Makoben (1)

Hohe Hürde in der Altmark

Die Nordliga- Frauen des SV Eiche 05 Biederitz (4., 18:10 Punkte) bestreiten am Sonnabend um 17 Uhr bei der SG Seehausen (7., 13:17) ihr letztes Auswärtsspiel der Saison. Ein Sieg ist Pflicht, um die kleine Chance auf Rang drei zu wahren.

Die Möglichkeit ist schon noch da für die Biederitzer Frauen, um vielleicht doch noch mit einem Podestplatz die zähe Saison abzuschließen. Die Voraussetzungen sind allerdings sehr mager, denn die SVE- Frauen reisen am Spieltag mit lediglich acht Feldspielerinnen in die Altmark. Aus diesem überschaubaren Kreis muss dann auch noch die Torhüterposition abgedeckt werden, was allerdings für die Gäste kein wirkliches Neuland bedeuten sollte. Neben dem eigenen nötigen Sieg sind die Biederitzer aber auch auf Schützenhilfe anderer Teams abhängig. Während der Post SV Magdeburg (2., 21:9) am kommenden Wochenende mit dem Gastspiel in Weferlingen die Spielzeit beendet, sind die TuS- Damen (3., 20:8) noch zweimal gegen den MTV Weferlingen (H) und beim Tabellenführer SV Irxleben gefordert. Der Blick der Biederitzer sollte dennoch zuerst auf die eigene Leistung gehen, denn Partien in der Altmark sind ohnehin schon traditionell nicht die Einfachsten. Auch wenn die SVE- Frauen das Hinspiel im Dezember mit 35:29 gewinnen konnten, erwies sich schon da die SG Seehausen als schwer zu knackene Nuss.

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Post SV Magdeburg III vs SV Eiche 05 Biederitz III

34:29- Ein versöhnlicher Abschluss

Die dritte Vertretung des SV Eiche 05 Biederitz hat am letzten Spieltag mit einem 34:29 (20:15)- Auswärtserfolg bei der dritten Mannschaft des Post SV Magdeburg einen versöhnlichen Abschluss gefeiert. In der Endabrechnung bleibt ihnen trotz des zweiten Saisonerfolges die rote Laterne.

Die Gäste starteten mit einer 3:1- (3.) bzw. 8:5- Führung (7.) verheißungsvoll, ehe die Mannen vom Lorenzweg auch zu ihrem Spiel fanden und nach 19 Minuten beim Stand von 12:11 den Spieß umdrehen konnten. Die Gäste, die keine unwesentliche Unterstützung aus dem Verbandsligakader mit Robin Urban und Moritz Steinweg erhielten, holten sich zwar kurzzeitig die Führung (13:12) zurück, sahen sich jedoch wenig später beim Stand von 13:14 wieder im Hintertreffen. Nach der fälligen Auszeit übernahmen dann aber die Gäste in einer sehr ansehnlichen Begegnung das Zepter und überzeugten mit einer starken Deckungsarbeit, welche sich auf einen starken Schlussmann Michel Meyer verlassen konnte. So folgte einem 6:0- Lauf die verdiente 20:15- Führung nach dem ersten Spielabschnitt.
Nach dem Seitenwechsel schmolz das Polster schnell auf zwei Treffer ein (20:18), ehe eine doppelte Unterzahlsituation schadlos überstanden werden konnte. Im nächsten Angriff traf Emile Simon in Überzahl agierend zum 24:21, ehe die Landeshauptstädter ein letztes Mal beim Stand von 23:24 (49.) aufschließen konnten. Drei Treffer in Folge durch Martin Walde, Yves Steinweg und Sohn Moritz Steinweg brachten dann die Gäste zwei Minuten später entscheidend in die Vorderhand. „Das Tempospiel unserer jungen Akteure war dann in dieser Phase auch spielendscheidend“, erinnerte sich der Biederitzer Verantwortliche Holger Arnold später. Nachdem die Gäste den Vorsprung bis zur 58. Minute sogar auf 34:26 ausgebaut hatten, gelang den Magdeburgern lediglich noch die Ergebniskosmetik zum 34:29- Endstand.
„Das war heute fraglos ein versöhnlicher Saisonabschluss. Insgesamt jedoch eine zähe Saison, in der wir selten festes Personal hatten, was das Unterfangen stets recht schwer gemacht hat. Und natürlich werden wir ja auch nicht jünger…“, meinte Arnold und spielte dann auf viele Begegnungen an, die in der Saison spätestens in Durchgang zwei durch die Hände glitten.

Biederitz: Meyer – Ritter (3), Walde (7), Holzgräbe (3), Urban (7), Thielicke (1), Bormann, Y. Steinweg (1), Simon (4/1), M. Steinweg (7), Arnold

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